Klartext "übergroße" Reiseenduros

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Klartext "übergroße" Reiseenduros

Beitragvon Alex1989 » 20. Oktober 2017 09:38

Ich hab im BIG Forum diesen tollen Bericht gefunden. Der wie ich finde absolut in die Mitte trifft. Und mich für meinen teil für meinen kauf bestätigt. :tongue: :lach:

https://www.heise.de/autos/artikel/Klar ... 52921.html
Zuletzt geändert von Alex1989 am 23. Oktober 2017 10:14, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon ETZChris » 20. Oktober 2017 10:00

Alex1989 hat geschrieben:Und mich für meinen teil für meinen kauf bestätigt. :tongue: :lach:


Dann hast du den Text komplett missverstanden!
Auch wenn ich mich über die Spitzen zur Transe belustigt gefühlt habe ;)
Denn mit 800ccm bist du ebenfalls deutlich übermotorisiert ggü. den ~300ccm der im Text so gelobten kleinen neuen Reiseenduros.
Und die Dinger finde ich nicht schlecht.
Nur wenn man sieht, was allein BMW für Probleme bei der hiesigen Markteinführung mit der G310GS hatte :roll:
Gruß Christian

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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon Alex1989 » 20. Oktober 2017 10:03

800ccm sind gegenüber denen durchaus deutlich mehr. Aber im Leistungsvergleich häng ich mehr an den kleinen als an dern zu großen. :ja:
Wäre die Country nicht so schwer zu beschaffen, hätte ich warscheinlich jetzt so eine :ja:

Wenn es aber um eine Moderne Maschine geht, würd ich mir eine um die 45-48Ps, großer Tank, gute Zuladung und bezahlbar Wünschen. Davon sind die Etablierten Hersteller mit ihren 650-1200er weit entfernt. Und so verstehe ich den Bericht, das es eben Fahrer gibt denen es genau danach dürstet.

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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon Matthieu » 20. Oktober 2017 10:07

Alex1989 hat geschrieben:Wäre die Country nicht so schwer zu beschaffen, hätte ich warscheinlich jetzt so eine :ja:

Welche Country meinst du? Die von MZ oder von BMW?
Die von MZ gibt es doch sehr häufig.... Bei der BMW kenne ich mich nicht aus.

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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon Alex1989 » 20. Oktober 2017 10:10

Matthieu hat geschrieben:
Alex1989 hat geschrieben:Wäre die Country nicht so schwer zu beschaffen, hätte ich warscheinlich jetzt so eine :ja:

Welche Country meinst du? Die von MZ oder von BMW?
Die von MZ gibt es doch sehr häufig.... Bei der BMW kenne ich mich nicht aus.

MZ Country :ja: Also in der zeit wo ich geschaut hab, gab es maximal 2 Maschinen zeitgleich im Angebot. Beide nicht gerade günstig, fernab und abgemeldet. Das macht sie gegenüber anderen Maschinen recht unatraktiv wenn man nicht absolut unbedingt eine haben will.

Aktuell ist z.b. keine bei Kleinanzeigen oder Mobile.
Zuletzt geändert von Alex1989 am 20. Oktober 2017 10:20, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon rednug » 20. Oktober 2017 10:16

...
Die von MZ gibt es doch sehr häufig....
...

Bei der Aussage kommt bei mir ein großes Fragezeichen

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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon Matthieu » 20. Oktober 2017 10:22

rednug hat geschrieben:...
Die von MZ gibt es doch sehr häufig....
...

Bei der Aussage kommt bei mir ein großes Fragezeichen

Warum ein Fragezeichen? Im Vergleich zu anderen "Sammelobjekten" wurde sie recht häufig gebaut.
Ich habe die Country als Solo und als Gespann. Nach beiden habe ich nicht explizit gesucht.
Bei beiden war der Ebay-Preis aber so verlockend, dass ich nicht ablehnen konnte.
Mit der Country war ich dieses Jahr in den rumänischen Bergen, da hat sie sich echt wohl gefühlt.

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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon ETZChris » 20. Oktober 2017 10:23

Alex.
Du hast aber schon gelesenverstanden, warum die Großen Karren sich so gut verkaufen?
Stichwort "Drehmoment"!
Und meinst du, eine 300ccm Maschine mit 40PS hat genauso ein Drehmoment bei selber Drehzahl, wie eine mit 650ccm und ebenfalls 40PS?!
Gruß Christian

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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon TS-Jens » 20. Oktober 2017 10:25

Also ne kleine, rel. leichte Reiseenduro fänd ich auch nicht uninteressant. Wenn die Mash Adventure 100-150cm³ und 10 PS mehr hätte wäre sie durchaus interessant....
http://www.mash-motors.ch/images/galler ... 400_04.jpg
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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon Matthieu » 20. Oktober 2017 10:27

Alex1989 hat geschrieben:Aktuell ist z.b. keine bei Kleinanzeigen oder Mobile.

Das liegt auch viel am Hagenower.
Sobald mal eine relativ günstige am Markt ist, kauft er sie und zerlegt sie.
In den letzten 1,5 Jahren hat bestimmt drei Countrys zerlegt und die Teile einzeln verkauft. Zur Zeit sind grad noch die Reste von einer drin die er vor zwei Monaten zerlegt haben muss. Damals konntest du alle speziellen Country-Teile (und davon gibt es schon ein paar) bei ihm kaufen.

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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon Alex1989 » 20. Oktober 2017 10:33

ETZChris hat geschrieben:Alex.
Du hast aber schon gelesenverstanden, warum die Großen Karren sich so gut verkaufen?
Stichwort "Drehmoment"!
Und meinst du, eine 300ccm Maschine mit 40PS hat genauso ein Drehmoment bei selber Drehzahl, wie eine mit 650ccm und ebenfalls 40PS?!

Dann verstehst du nicht, das jene die mit den Maschinen nicht nur am Wochenende mal eine verlängerte Tour fahren, sondern in die Welt fahren wollen solche überdimenionierte Maschinen absolut fehl am platz sind. Weshalb offenbar nicht wenige auf alte Gebrauchtmaschinen zurück greifen. Was aber mehr und mehr schwieriger wird. Bzw eben auch der anspruch steigt.

TS-Jens hat geschrieben:Also ne kleine, rel. leichte Reiseenduro fänd ich auch nicht uninteressant. Wenn die Mash Adventure 100-150cm³ und 10 PS mehr hätte wäre sie durchaus interessant....
http://www.mash-motors.ch/images/galler ... 400_04.jpg


Zum bleistift. :ja:

Es gibt auch andere atraktive Maschinen wie z.b. die Royal Einflield Himalayan. 400ccm aber auch nur 24Ps.

Matthieu hat geschrieben:
Alex1989 hat geschrieben:Aktuell ist z.b. keine bei Kleinanzeigen oder Mobile.

Das liegt auch viel am Hagenower.
Sobald mal eine relativ günstige am Markt ist, kauft er sie und zerlegt sie.
In den letzten 1,5 Jahren hat bestimmt drei Countrys zerlegt und die Teile einzeln verkauft. Zur Zeit sind grad noch die Reste von einer drin die er vor zwei Monaten zerlegt haben muss. Damals konntest du alle speziellen Country-Teile (und davon gibt es schon ein paar) bei ihm kaufen.


An wem es liegt, ist egal. Es sind keine verfügbar im vergleich zu anderen Motorrädern. Und die Preise bewegen sich bei 2000€ +. Was für eine Abgemeldete Maschine, die evtl weit weg steht und im unbekannten zustand ist recht unatraktiv.

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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon TS-Jens » 20. Oktober 2017 10:38

Alex1989 hat geschrieben:
TS-Jens hat geschrieben:Also ne kleine, rel. leichte Reiseenduro fänd ich auch nicht uninteressant. Wenn die Mash Adventure 100-150cm³ und 10 PS mehr hätte wäre sie durchaus interessant....
http://www.mash-motors.ch/images/galler ... 400_04.jpg


Zum bleistift. :ja:

Es gibt auch andere atraktive Maschinen wie z.b. die Royal Einflield Himalayan. 400ccm aber auch nur 24Ps.


Die find ich ehrlich gesagt ziemlich hässlich :oops:
Und die aktuellen Enfield Motoren sollen auch Murks sein, unter anderem hier im Forum nachzulesen.

Dieses Design einer Ural Enduro fand ich sehr geil, leider blieb es bei dem Gedanken: https://i.pinimg.com/originals/0a/69/7d ... e3a6be.jpg
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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon Matthieu » 20. Oktober 2017 10:44

Alex1989 hat geschrieben:An wem es liegt, ist egal. Es sind keine verfügbar im vergleich zu anderen Motorrädern.

Andere Maschinen wurden in größerer Stückzahl gebaut oder haben nach nur 20 Jahren noch nicht den Kultstatus wie ne MZ Country.
Somit lohnt sich bei anderen oftmals noch nicht das Ding zu zerrupfen und als Teile zu verkaufen. Deshalb gibt es da einfach mehr Maschinen am Markt.

Alex1989 hat geschrieben:Und die Preise bewegen sich bei 2000€ +. Was für eine Abgemeldete Maschine, die evtl weit weg steht und im unbekannten zustand ist recht unatraktiv.

Dafür werden sie angeboten, für was sie dann weggehen ist ne andere Hausnummer.
- Mein Gespann habe ich letztes Jahr gekauft. Es war fahrbereit und hatte noch 1 Jahr TÜV. Der Preis war gerade so vierstellig.
- Meine Solo habe ich im August diesen Jahres gekauft. OK, nicht angemeldet und nicht fahrbereit. Der Preis war genau 500€.

Solche Angebote kommen immer wieder mal. OK, man muss halt etwas warten können. In der Zeit kaufst du halt ein anderes Motorrad, da kann ich dich echt verstehen.

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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon Andreas » 20. Oktober 2017 10:57

Matthieu hat geschrieben: Kultstatus wie ne MZ Country.


Du meinst sicherlich Okkult, oder?!

:lach:

Einen öffentlich zelebrierten Country-Kult habe ich noch nicht wahrnehmen können.

:unknown:
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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon Alex1989 » 20. Oktober 2017 11:01

TS-Jens hat geschrieben:
Alex1989 hat geschrieben:...
Es gibt auch andere atraktive Maschinen wie z.b. die Royal Einflield Himalayan. 400ccm aber auch nur 24Ps.


Die find ich ehrlich gesagt ziemlich hässlich :oops:
Und die aktuellen Enfield Motoren sollen auch Murks sein, unter anderem hier im Forum nachzulesen.

Dieses Design einer Ural Enduro fand ich sehr geil, leider blieb es bei dem Gedanken: https://i.pinimg.com/originals/0a/69/7d ... e3a6be.jpg

Mir gefällt die Ural dazu nicht. Aber das ist ansichtssache. :ja:

Matthieu hat geschrieben:
Alex1989 hat geschrieben:An wem es liegt, ist egal. Es sind keine verfügbar im vergleich zu anderen Motorrädern.

Andere Maschinen wurden in größerer Stückzahl gebaut oder haben nach nur 20 Jahren noch nicht den Kultstatus wie ne MZ Country.
Somit lohnt sich bei anderen oftmals noch nicht das Ding zu zerrupfen und als Teile zu verkaufen. Deshalb gibt es da einfach mehr Maschinen am Markt.

Alex1989 hat geschrieben:Und die Preise bewegen sich bei 2000€ +. Was für eine Abgemeldete Maschine, die evtl weit weg steht und im unbekannten zustand ist recht unatraktiv.

Dafür werden sie angeboten, für was sie dann weggehen ist ne andere Hausnummer.
- Mein Gespann habe ich letztes Jahr gekauft. Es war fahrbereit und hatte noch 1 Jahr TÜV. Der Preis war gerade so vierstellig.
- Meine Solo habe ich im August diesen Jahres gekauft. OK, nicht angemeldet und nicht fahrbereit. Der Preis war genau 500€.

Solche Angebote kommen immer wieder mal. OK, man muss halt etwas warten können. In der Zeit kaufst du halt ein anderes Motorrad, da kann ich dich echt verstehen.

Dann hast du echt glück gehabt. Manch Rotax ersatzteil soll mehr kosten wie 500€ ;)
Mir geht es derweil nicht mehr darum nur eine MZ zu haben sondern ein Bezahlbares Reisemotorrad. Und das ist die BIG jetzt für mich.
Aber auf den Neufahrzeugmarkt ist einfach nichts Atraktives für mich und viele andere wie der bericht schreibt. :ja:

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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon ETZChris » 20. Oktober 2017 11:12

Alex1989 hat geschrieben:Dann verstehst du nicht, das jene die mit den Maschinen nicht nur am Wochenende mal eine verlängerte Tour fahren, sondern in die Welt fahren wollen solche überdimenionierte Maschinen absolut fehl am platz sind. Weshalb offenbar nicht wenige auf alte Gebrauchtmaschinen zurück greifen. Was aber mehr und mehr schwieriger wird. Bzw eben auch der anspruch steigt.


Das verstehe ich sehr wohl.
Was meinst du, warum im Dunstkreis einige so auf die nicht mehr angebotene KTM LC4 Adventure schwören und die Preise da recht hoch sind.
Weil es nichts vergleichbares gibt und auch KTM lieber fette 160PS Bikes baut und die dann als Adventure bezeichnet :rofl:
Aber auch sie lernen dazu: http://www.motorrad-magazin.at/modellne ... -adventure

Du hast aber deine 800ccm DR in den Ring geworfen und die ist für die richtigen Weltreisenden mit hohem Offroad Anteil auch schon grenzwertig zu schwer, weswegen dann eher auf die kleine DR650 gesetzt wird.
Gruß Christian

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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon trabimotorrad » 20. Oktober 2017 11:27

Alex1989 hat geschrieben:800ccm sind gegenüber denen durchaus deutlich mehr. Aber im Leistungsvergleich häng ich mehr an den kleinen als an dern zu großen. :ja:
Wäre die Country nicht so schwer zu beschaffen, hätte ich warscheinlich jetzt so eine :ja:

Wenn es aber um eine Moderne Maschine geht, würd ich mir eine um die 45-48Ps, großer Tank, gute Zuladung und bezahlbar Wünschen. Davon sind die Etablierten Hersteller mit ihren 650-1200er weit entfernt. Und so verstehe ich den Bericht, das es eben Fahrer gibt denen es genau danach dürstet.


Ich denke, da liegt der Alex gar nicht so falsch. In meiner Jugend, da hatte ich eine BMW R90/6, weil sie das erste erschwingliche Fahrzeug war, das auch auf langen Strecken komfortabel und zuverlässig war. Die hatte Stollenreifen drauf und zum Schluß auch einen breiten BMW R100-RT-Lenker - im Prinzip eine Reiseenduro, mit der man auch wirklichen Schlechtweg fahren konnte.
PasoTremalzo war ein/zwei Mal im Jahr Pflicht und auch die anderen Militärpässe des ersten Weltkriegs rund um den Garda-See, die Ligurische grenzkammstraße usw. bin ich mit der Kuh befahren und dabei vom tollen Drehmoment profitiert, das die 900ccm brachte - mehr Leistung habe ich mir selten gewünscht.
Von Zeit zu Zeit bin ich auch auf die Dosenbahn und habs dann ganz bewußt so richtig "laufen lassen" - dann wurden auch mal 180 oder gar 190 auf dem Tacho angezeigt und das hat die Kuh auch gehalten, solange ich mich darauf konzentriert habe.
Habe ich dann aufgehört, mich auf die Vmax zu konzentrieren, und dann nach einer Weile wieder auf den Tacho geschaut, dann wurden da wieder 150/160 angezeigt.
Ja, der BMW-Tacho ist eine sehr "optimistische Wasseruhr" die sicher immer 10Km/h, im oberen Bereich auch mehr, zuviel anzeigen tut - also kann man sagenzwischen 45 und 50PS, das kann man gebrauchen und genießen, mehr braucht man eher nicht - vor Allem wenn es auch auf schlechte Straßen gehen soll. Und dafür ist ja eine Enduro eigentlich gemacht :wink:
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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon Matthieu » 20. Oktober 2017 11:32

Andreas hat geschrieben:Einen öffentlich zelebrierten Country-Kult habe ich noch nicht wahrnehmen können.

Das freilich nicht. Die Country ist aber das MZ-Fahrzeug mit Rotaxmotor, welches für die meisten den größten Einsatznutzen hat. Somit ist sie halt gesucht.
Klar, ne Silver Star sieht optisch richtig schön klassisch aus. Hast du dich da aber mal mit deiner Größe drauf gesetzt und bist zig Reisekilometer gefahren? Mit der Country kannst du auch mal 500 km am Stück fahren, das schafft der Tank und der Popo.
Auch die anderen Taxen können immer nur nen Teil der Country abdecken. So war mein "Kultstatus" zu verstehen. :mrgreen:

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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon Bambi » 20. Oktober 2017 11:48

ETZChris hat geschrieben:Alex.
Du hast aber schon gelesenverstanden, warum die Großen Karren sich so gut verkaufen?
Stichwort "Drehmoment"!
Und meinst du, eine 300ccm Maschine mit 40PS hat genauso ein Drehmoment bei selber Drehzahl, wie eine mit 650ccm und ebenfalls 40PS?!


Hallo zusammen,
natürlich kenne ich diese Geschichte auch aus dem Big-Forum ...
Hier sieht man mal wieder schön, wie sehr heutzutage nach dem einen Extrem (Reise-Enduros mit 1200 ccm und mehr) das andere (Reise-Enduros mit 250 ccm) folgt. Beides ist in meinen Augen ausgemachter Blödsinn. Warum erinnert sich niemand daran, wie der Boom der großen Enduros entstand? Gut, damals wurde sogar eine R 80 G/S als zu groß, zu stark, zu schwer verschrien. Vielleicht im Vergleich zu XT, DR und XL 500 zurecht ... Aber es machte die Langstrecke komfortabler zu fahren. Wenn Du den Berg mit 130 runter fuhrst ging das hinauf mit dem gleichen Tempo. Ein Motorrad, das 180 km/h kann schüttelt 130 km/h bedeutend leichter aus dem Ärmel als eines, das bei diesem Tempo schon beinahe seinen Leistungszenit erklommen hat.
Seit ich die Big fahre (2008) bin ich zum jährlichen GN-Treffen nicht mehr mit der 400-er gefahren. Einfach, weil mir die Dicke auch 500 km Anfahrt bedeutend leichter macht. Und das bei der gleichen Gangart. Eine 1200-er GS brauche ich aber dafür nicht ...
Ich sage selbst durchaus, daß die Big gerne 10 - 15 PS mehr haben dürfte. Gerade, wenn ich mit Sozia und Gepäck bergauf unterwegs bin. Aber im Großen und Ganzen bin ich in diesem Segment (750 ccm, ca. 50 - 60 PS) zufrieden. Aktuell wird dieses aber nicht bedient. Die Abenteuer-Motorräder von vor ca. 20 Jahren gibt es in dieser Form nicht mehr, BMW GS, Africa Twin, Super Ténéré sind gewachsen, die Cagiva Elefant z.B. verschwunden. Andre wie die Transalp, V-Strom und die F bzw G 650 sind zu Straßenmaschinen mutiert. BMWs F 800 GS 'erleidet' gerade wieder einen Wachstums- und Leistungsschub. Schauen wir mal, wie sich Yamahas anstehende Ténéré (ohne Super, dafür mit dem MT 07-Motor) und KTMs angekündigte 790-er präsentieren. Wobei KTM auch die 390-er in Richtung Reise- und Rallye-Motorrad erweitern will ... DAS hätten die vor Jahren mit der 690-er machen sollen, einen Interessenten dafür kenne ich auf alle Fälle. Aber ein Angebot, das nicht vorhanden ist erzeugt kein Interesse, keine Nachfrage. Das Größen-Wachstum (oder sollte ich -Wahn schreiben) der Maschinen in diesem Segment blendete bei den Herstellern wohl die Realität aus. Bei den Interessenten offenbar zu einem großen Anteil auch ...
Bevor mich jemand missversteht: ich besitze auch 'kleine' Motorräder und fahre diese ausgesprochen gerne. Aber für die Langstrecke greife ich lieber auf die 'mittlere' Größen- und Leistungsklasse zurück. Sollten Iris und ich mal mit den GN 400 zur Isle of Man reisen, dann müssen die Dinger bis dorthin in den Bus!
Schöne Grüße, Bambi
'Find me kindness, find me beauty, find me truth' (Dreamtheater aus 'Learning to live')

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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon Matthieu » 20. Oktober 2017 12:03

Alex1989 hat geschrieben:Aktuell ist z.b. keine bei Kleinanzeigen oder Mobile.

Stimmt übrigens nicht so ganz.
Die Country aus Polen ist regelmäßig im Netz und wird bei dem Preis auch noch ne Weile verfügbar sein.
Obwohl sie an sich richtig gepflegt ist...
https://www.ebay-kleinanzeigen.de/treeb ... 771281%7C0

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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon Wilwolt » 20. Oktober 2017 12:04

Es gibt die ideale Reiseenduro, und ich habe eine: Suzuki DR 650 RE :biggrin:
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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon Martin H. » 20. Oktober 2017 13:31

Bambi hat geschrieben:Hier sieht man mal wieder schön, wie sehr heutzutage nach dem einen Extrem (Reise-Enduros mit 1200 ccm und mehr) das andere (Reise-Enduros mit 250 ccm) folgt. Beides ist in meinen Augen ausgemachter Blödsinn. Warum erinnert sich niemand daran, wie der Boom der großen Enduros entstand? Gut, damals wurde sogar eine R 80 G/S als zu groß, zu stark, zu schwer verschrien.

Ist sie ja wohl auch.
Die heutigen sog. Reise"enduros" sind mit Sicherheit prima Tourenmaschinen, sprich für weite Reisen bestens geeignet - so lange es über Straßen geht.
Maximal noch leichtes Gelände, aber spätestens bei "richtigem Gelände" können diese schweren Brocken doch nur noch echte Profis bewegen.
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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon CJ » 20. Oktober 2017 13:45

Ist es nicht Sch....egal wie Moppeds kategorisiert oder genannt werden? Für mich gibt es nur "möchte ich haben, warum auch immer" oder " nicht mein Ding, gönne ich Anderen". Dazu brauche ich keinen, der mir sagt was "in" ist oder DAS Maß der Dinge ist.
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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon daniman » 20. Oktober 2017 13:47

Martin H. hat geschrieben:
Bambi hat geschrieben: Gut, damals wurde sogar eine R 80 G/S als zu groß, zu stark, zu schwer verschrien.

Ist sie ja wohl auch.

Immerhin unter 200kg Leergewicht. Sogar die einzylindrige Big bringt es da schon auf 225kg. Und von der Adventure-GS mag ich jetzt mal gar nicht reden, da sind wir ja schon fast auf Harley-Niveau.
Offtopic:
Man kann im VW-Bus pennen oder eben im 12m-Wohnmobil. Was sich leichter fährt mag jeder selber beantworten.

Trotzdem, jeder soll fahren was er mag. Mach ich ja auch so.
Grüße
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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon Mainzer » 20. Oktober 2017 13:50

Diese Suzuki V-Strom 250 klingt interessant. Muss ich mir mal bei Gelegenheit näher anschauen :gruebel:
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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon Tigerente » 20. Oktober 2017 13:50

Wilwolt hat geschrieben:Es gibt die ideale Reiseenduro, und ich habe eine: Suzuki DR 650 RE :biggrin:

Moin!
Ich hatte eine SP45B mit Supertrapp-Endtopf und großem Acerbistank. Geiles Teil! Hätte ich nie verkaufen sollen... :(
Danach bin ich auf die Tiger 955i umgestiegen (wegen Sozia-Betrieb). Im Gelände habe ich mich aber immer nach meiner Suzi zurück gesehnt. Jedes Kilogramm zuviel stört. Und wenn sich der Bock mal eingegraben hat .. viel Spaß mit Großenduros. :mrgreen:
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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon Bambi » 20. Oktober 2017 14:00

Hallo zusammen,
daniman schrieb 'Trotzdem, jeder soll fahren was er mag. Mach ich ja auch so.'
Richtig so, mach ich ja auch. Nur gibt es halt aktuell nicht für jeden das passende Angebot wenn man lieber eine Neumaschine kaufen möchte und DAS ist hier das Thema.
Schöne Grüße, Bambi
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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon Sandmann » 20. Oktober 2017 14:31

ETZChris hat geschrieben:Alex.
Du hast aber schon gelesenverstanden, warum die Großen Karren sich so gut verkaufen?
Stichwort "Drehmoment"!
Und meinst du, eine 300ccm Maschine mit 40PS hat genauso ein Drehmoment bei selber Drehzahl, wie eine mit 650ccm und ebenfalls 40PS?!


Drehmoment ist durch nichts zu ersetzen nur durch noch mehr Drehmoment :zustimm: :yau:
Gruß Dominik


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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon der garst » 20. Oktober 2017 14:37

Für mich ist der verlinkten Text schlicht Werbung verpackt in kurzweiliger Schreibe.

Klar geht der Trend zu kleinen Motoren;
Europa verschärft die Abgasnormen, Entwicklungskosten sind hoch,
Am sudöstasiatischen Markt lockt Massenverkauf.
Da liegt es doch auf der Hand das man diese drei Fliegen mit einer Klappe schlägt und einfach vermehrt die kleinen Maschinen hier anpreist.

Das Problem ist, es kauft hier keiner. Also muss man eben eine alte Weisheit der Marktwirtschaft anwenden;
Wenn es keinen Bedarf gibt, muss man ihn erschaffen.
Mit freundlichen Grüssen , Alex

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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon Sandmann » 20. Oktober 2017 14:42

Der Trend geht an mir vorbei und ist nicht meins :mrgreen:
Gruß Dominik


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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon Alex1989 » 20. Oktober 2017 14:47

Mainzer hat geschrieben:Diese Suzuki V-Strom 250 klingt interessant. Muss ich mir mal bei Gelegenheit näher anschauen :gruebel:

Naja, wenn man mit ihr bei 120 nicht an der Leistungsgrenze wäre...


Die BIG ist wirklich nicht leicht, aber immernoch leichter als die heutigen 1200er Schlachtschiffe. Und vor allem unkomplizierter und günstiger. Das ist für mich echt ein Knackpunkt der auch im Bericht aufgegriffen wird. 25.000€ für nen Motorrad das man nicht voll ausnutzen kann und damit dann bei bitter armen leuten Vorfahren? Naja wer nur Alpenpässe oder Nordkapp fährt da geht das. Aber fährt man mehr in den osteuropäischen Raum....

Ich finds gut das sowas mal in einen Bericht zur sprache kommt. 250-400ccm ist zu wenig und 1200 ccm zu viel. Aber selbst die 650-800er Region trumpft schnell mit 10.000€ auf.

Und wer es kann - also ich nicht :lach: - kann auch ne BIG im Gelände bewegen.

Die richtige Richtung zeigt da Benelli mit der neuen TRK 502.Einzig das Gewicht und der ungünstig gelegene Auspuff sind für die 48Ps für heutige verhältnisse naja...
https://www.tourenfahrer.de/artikel/art ... i-trk-502/

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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon der garst » 20. Oktober 2017 14:50

Sandmann hat geschrieben:Der Trend geht an mir vorbei und ist nicht meins :mrgreen:


Der Trend geht an den allermeisten Kunden vorbei....
Mit freundlichen Grüssen , Alex

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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon Alex1989 » 20. Oktober 2017 14:50

der garst hat geschrieben:Für mich ist der verlinkten Text schlicht Werbung verpackt in kurzweiliger Schreibe.

Klar geht der Trend zu kleinen Motoren;
Europa verschärft die Abgasnormen, Entwicklungskosten sind hoch,
Am sudöstasiatischen Markt lockt Massenverkauf.
Da liegt es doch auf der Hand das man diese drei Fliegen mit einer Klappe schlägt und einfach vermehrt die kleinen Maschinen hier anpreist.

Das Problem ist, es kauft hier keiner. Also muss man eben eine alte Weisheit der Marktwirtschaft anwenden;
Wenn es keinen Bedarf gibt, muss man ihn erschaffen.

Das stimmt nicht ganz, der bedarf ist da. Sonst würde man die für denn Asiatischen Markt vorgesehen Maschinen nicht Europatauglich machen. Dazu ist nicht jeder und gar nicht junge Leute bereit, ein Vermögen für ein Motorrad aus zu geben.

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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon Mainzer » 20. Oktober 2017 15:11

Alex1989 hat geschrieben:
Mainzer hat geschrieben:Diese Suzuki V-Strom 250 klingt interessant. Muss ich mir mal bei Gelegenheit näher anschauen :gruebel:

Naja, wenn man mit ihr bei 120 nicht an der Leistungsgrenze wäre...

Bei mir wäre sowas Ersatz für die 2,5er ETZ. Die reicht mir persönlich auf der Landstraße aus :ja:
Braucht halt nur anscheinend weniger und es ist halt ein Draufsetz-Losfahr-Mopped :D
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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon MZ-Capo » 20. Oktober 2017 15:54

Ich habe mir 2003 die Aprilia Caponord ETV 1000 gekauft und bin mit ihr zwischenzeitlich 96.000 km gefahren.

Meine Begeisterung für das Motorrad mit 2 Zylinder Rotaxmotor ist noch so groß wie am ersten Tag. Mit Ihren
239 kg fährt sie sich richtig handlich. Klar nichts fürs Gelände, auch mit der angebotenen Bereifung, aber
erste Sahne wenn es um weite Strecken auch auf schlechten Straßen geht und man mal seine Frau und Gepäck
mitnehmen will. Entspanntes fahren und immer genug Reserven für Notfälle.

Bei Motorrädern gibt es genauso riesen Unterschiede wie bei Autos. Fahr mal mit einem Käfer von Stuttgart nach
Hamburg und dann mal mit einer Mercedes S-Klasse. Mit dem Käfer kommst du völlig fertig an und mit der S-Klasse
voll entspannt und kannst abends noch einen trinken gehen. :D

Grüßle

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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon Martin H. » 20. Oktober 2017 16:16

daniman hat geschrieben:Trotzdem, jeder soll fahren was er mag. Mach ich ja auch so.

Klar. Bitte nicht falsch verstehen: Natürlich soll jeder fahren, was er mag.
Aber Otto-Normal-Motorradfahrer ist nicht in der Lage, eine 1000er oder 1200er Maschine im derben Gelände zu bewegen.
Und klar gibt´s solche Fahrer, die ein solches Trumm bei der Paris-Dakar "durchprügeln"... das sind aber Ausnahmefahrer.
Und deshalb ist in meinen Augen der "Trend" absolut sinnvoll, wenn es um echtes Gelände geht.
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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon sammycolonia » 20. Oktober 2017 16:57

Mag ja sein das ich zu alt bin, oder mit dem Design heutiger Bleichstiftvergewaltiger komm ich einfach nicht klar... Da geh ich dann auch in Richtung Ural... :ja:
Ne schöne alte R 80 GS Oder ne Dakar wäre auch was feines. Aber der Inbegriff einer Reise-Enduro ist für mich immer noch die gute, alte XT500... :ja:
Gruß Thomas
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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon MZ-Capo » 20. Oktober 2017 17:05

Wie kommt man darauf eine "Übergroße Reise-Enduro" im Gelände fahren zu müssen?

Der Schwerpunkt liegt auf Reise und Enduro ist die Optik und der etwas größere Federweg bügelt
schlechte Straßen glatt. Klar ein Feldweg liegt sicher schon drin. Aber die Ligurische Grenzkammstraße
würde ich nicht mit so einer Wumme fahren. Geht, macht aber keinen Spaß. Da war die Honda XL 500S
völlig ausreichend und das obwohl sie auch schon ein Oldtimer ist.

Wer ins Gelände will sollte sich ein Motorrad kaufen das nicht schwerer als 150 kg ist und 350 -650 ccm
Hubraum hat.

"Reise" ist für mich Langstrecke und wegen 100 km lohnt es sich nicht eine Reise-Enduro aus der Garage
zu schieben.

Grüßle

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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon autocar » 20. Oktober 2017 18:13

Meine Meinung, Enduro soll 400-450cm3, die Leistung 40-45 ps haben.

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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon Nordlicht » 20. Oktober 2017 18:20

Meine Erfshrung dazu
..eine Reiseenduro sollte 2Zylinder haben...Leistung mind.75Ps...so kann man auch mal 800km am Stück fahren...
Gruß Uwe.
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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon Andreas » 20. Oktober 2017 18:49

Alex1989 hat geschrieben:Ich hab im BIG Forum diesen tollen Bericht gefunden. Der wie ich finde absolut in die Mitte trifft. Und mich für meinen teil für meinen kauf bestätigt. :tongue: :lach:

https://www.heise.de/autos/artikel/Klar ... 52921.html


Alex, Du fährst eine der fettesten Reiseenduros aus den Anfängen der Neunziger. Zu der Zeit war die DR das, was heute die fetten 1200er sind. Auch wenn wir jetzt 27 weiter sind, macht es das nicht irgendwie besser, insofern verstehe ich Deinen Beitrag nicht wirklich.
Von einer handlichen Wanderenduro ist die DR zu ihrer Zeit genau so weit entfernt gewesen, wie die aktuellen Modelle.
- Wir müssen hier nicht alle lieb haben. Es reicht, wenn wir die, die wir doof finden in Ruhe lassen. Ziemlich einfach. -
- Manche Leute brauchen keine Pferde, die reiten einfach auf den Fehlern anderer rum. -
- Intelligenz hilft. Immer. -
- Der Hirntod bleibt ja bei vielen Menschen jahrelang unentdeckt -
- Manchmal ist es gut, dass mich keiner Denken hören kann -
- Marvin: "Mein Papa hat ´ne Glatze und ist auch sehr schön" -

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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon Alex1989 » 20. Oktober 2017 19:02

Andreas hat geschrieben:
Alex1989 hat geschrieben:Ich hab im BIG Forum diesen tollen Bericht gefunden. Der wie ich finde absolut in die Mitte trifft. Und mich für meinen teil für meinen kauf bestätigt. :tongue: :lach:

https://www.heise.de/autos/artikel/Klar ... 52921.html


Alex, Du fährst eine der fettesten Reiseenduros aus den Anfängen der Neunziger. Zu der Zeit war die DR das, was heute die fetten 1200er sind. Auch wenn wir jetzt 27 weiter sind, macht es das nicht irgendwie besser, insofern verstehe ich Deinen Beitrag nicht wirklich.
Von einer handlichen Wanderenduro ist die DR zu ihrer Zeit genau so weit entfernt gewesen, wie die aktuellen Modelle.

Da hast du durchaus recht, aber sie ist es bei weitem nicht mehr und neu ist auch anders. :ja:

Aber im Hinblick auf das was man Neu kaufen kann, gibt es nichts vergleichbares. Darauf ziehlt, so lese ich den Bericht am ende ab. Es werden Motorräder die für den Asiatischen Markt gedacht sind Europatauglich gemacht um diese jenen hier verkaufen zu können denen eine Reiseenduro wie es sie heute von den etablierten Herstellern gibt zu groß, zu stark und zu teuer sind. Aber trotzdem sind die Maschinen für Europäische Ansprüche wiederrum doch zu klein. Es fehlen zumeist ein paar ccm Hubraum und so 10-15Ps das sie für hier attraktiv sind.
Wer also eine Maschine haben will die bezahlbar ist und dabei nicht zu viel aber auch nicht zu wenig Leistung usw hat, kann nur auf gebrauchte Maschinen zurück greifen. Ungeachtet dessen von welchem hersteller. So gibt es keine für mich und andere eine Neue Maschine die in das passende Preis/Leistungsverhältnis passt.

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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon Mainzer » 20. Oktober 2017 19:08

Die Versys X 300 klingt interessant... 40 PS.
Aber dann 500 € für Koffer, die aussehen wie Tupperware und pro Seite 3 kg (!) laden dürfen :/
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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon Andreas » 20. Oktober 2017 19:14

Alex1989 hat geschrieben:
Andreas hat geschrieben:
Alex1989 hat geschrieben:Ich hab im BIG Forum diesen tollen Bericht gefunden. Der wie ich finde absolut in die Mitte trifft. Und mich für meinen teil für meinen kauf bestätigt. :tongue: :lach:

https://www.heise.de/autos/artikel/Klar ... 52921.html


Alex, Du fährst eine der fettesten Reiseenduros aus den Anfängen der Neunziger. Zu der Zeit war die DR das, was heute die fetten 1200er sind. Auch wenn wir jetzt 27 weiter sind, macht es das nicht irgendwie besser, insofern verstehe ich Deinen Beitrag nicht wirklich.
Von einer handlichen Wanderenduro ist die DR zu ihrer Zeit genau so weit entfernt gewesen, wie die aktuellen Modelle.

Da hast du durchaus recht, aber sie ist es bei weitem nicht mehr und neu ist auch anders. :ja:

Aber im Hinblick auf das was man Neu kaufen kann, gibt es nichts vergleichbares. Darauf ziehlt, so lese ich den Bericht am ende ab. Es werden Motorräder die für den Asiatischen Markt gedacht sind Europatauglich gemacht um diese jenen hier verkaufen zu können denen eine Reiseenduro wie es sie heute von den etablierten Herstellern gibt zu groß, zu stark und zu teuer sind. Aber trotzdem sind die Maschinen für Europäische Ansprüche wiederrum doch zu klein. Es fehlen zumeist ein paar ccm Hubraum und so 10-15Ps das sie für hier attraktiv sind.
Wer also eine Maschine haben will die bezahlbar ist und dabei nicht zu viel aber auch nicht zu wenig Leistung usw hat, kann nur auf gebrauchte Maschinen zurück greifen. Ungeachtet dessen von welchem hersteller. So gibt es keine für mich und andere eine Neue Maschine die in das passende Preis/Leistungsverhältnis passt.


Nunja, wie sagt man doch so schön, Einzelbedürfnisse bleiben unberücksichtigt. Es wird immer Nischen geben, die nicht abgedeckt werden. In allen Bereichen des Lebens, nicht nur bei Reiseenduros.
- Wir müssen hier nicht alle lieb haben. Es reicht, wenn wir die, die wir doof finden in Ruhe lassen. Ziemlich einfach. -
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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon jemxt » 20. Oktober 2017 20:27

Noch Fragen?

YAMAHA XT 600 E 8)
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Zuletzt geändert von jemxt am 20. Oktober 2017 21:23, insgesamt 1-mal geändert.
MfG Jens

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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon Bambi » 20. Oktober 2017 21:19

Hallo zusammen,
diese hier muß ich mal erwähnen, zumindest in meinen Augen wäre eine erkleckliche Anzahl an Vorgaben erfüllt:
http://www.africanqueens.de/_MEDIA/GALE ... index.html
http://www.africanqueens.de/_MEDIA/GALE ... ndex.html#
http://www.africanqueens.de/_MEDIA/GALE ... index.html
Alle von und mit African Queens Teilen aufgebaut. Ehrlich gesagt habe ich seinerzeit die ganze Zeit darauf gewartet, daß MZ selbst mit einer solchen Variante der Baghira um die Ecke kommt.
Genau wie damals kurz nach der Wende (1990?), als in der mo unter dem Titel 'Seven Days' der Design-Vorschlag für einen MZ-Scrambler gemacht wurde als die heutigen Hippster noch nicht mal wussten, wie man das Wort schreibt. Mit einem solchen Modell hätte MZ all seine jahrzehntelange Gelände-Erfahrung ausspielen können. Ich bin überzeugt, daß man - zu diesem Zeitpunkt noch mit dem Zweitakter - ein schönes und leichtes Motorrad für alle Tage und alle Zwecke hätte bauen können. Das sich auch verkauft und die Grundlage für den Neustart gebildet hätte. Für mich ist man damals zu lange auf der ETZ-Schiene geblieben, selbst wenn diese später mit dem Rotax-Motor modernisiert und stärker wurde. Aber es hätte sich auch optisch was tun müssen.
Aber ich drifte ab ... Sorry! Trotzdem noch rasch eine Frage: hat jemand den damaligen mo-Artikel und könnte ihn mir als Scan schicken? Daran wäre ich wirklich sehr interessiert, gerade im Hinblick auf meine geplante Winter-Emme. Gerne auch per PN oder in einem gesonderten Thread.
Schöne Grüße, Bambi
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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon TS-Jens » 20. Oktober 2017 21:20

Zu kleinen Reiseenduros hat auch Minsk einen Beitrag: http://www.minsk-moto.by/en/enduro/trx-300i.html
Mein Computer kann alles, wegen seiner 64 Bit!...... wenn ich 64 Bit intus habe, kann ich auch alles! :schaf:

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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon Sbkvsigwdh » 20. Oktober 2017 21:34

Mir stellt sich auch die Frage ob diese Entwicklung vielleicht mit der Genügsamkeit mancher Kunde oder Journalist zusammenhängt. Was reicht? Was ist wem genug? Wer sagt denn schon von sich aus, er ist zufrieden mit dem was er hat und bleibt einfach dabei, komme was wolle? Noch lange nicht alle. Wenn es niemand wagt "mehr braucht's nicht" zu sagen, warum soll das dann aufhören oder sich gar zu Gunsten der Wünsche einiger wenige ändern die irgendwo "weniger, aber genau so viel davon" verlangen?


Gruß,
Frederic

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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon Alex1989 » 20. Oktober 2017 21:52

Mainzer hat geschrieben:Die Versys X 300 klingt interessant... 40 PS.
Aber dann 500 € für Koffer, die aussehen wie Tupperware und pro Seite 3 kg (!) laden dürfen :/


TS-Jens hat geschrieben:Zu kleinen Reiseenduros hat auch Minsk einen Beitrag: http://www.minsk-moto.by/en/enduro/trx-300i.html


2 Schöne Motorräder. Die Weißrussin gefälllt mir sogar echt gut. Aber wieder ein Asienmoped mit zu wenig Hubraum. Sehr schade.
Aber die frage ist auch ob die Minsk für Deutschland ne zulassung hat. :gruebel:

Andreas hat geschrieben:Nunja, wie sagt man doch so schön, Einzelbedürfnisse bleiben unberücksichtigt. Es wird immer Nischen geben, die nicht abgedeckt werden. In allen Bereichen des Lebens, nicht nur bei Reiseenduros.


Das glaube ich noch nicht einmal, da sie diese Asienmopeds ja schließlich jetzt Europatauglich machen zeigt, das sie sich hier auch Verkäufe erhoffen. Und Benelli hat ja eine recht schöne, aber schwere 48Ps Reiseenduro raus gebracht. Also abwarten, vieleicht erkennen sie die zeichen.... hoffentlich :lach:

Sbkvsigwdh hat geschrieben:Mir stellt sich auch die Frage ob diese Entwicklung vielleicht mit der Genügsamkeit mancher Kunde oder Journalist zusammenhängt. Was reicht? Was ist wem genug? Wer sagt denn schon von sich aus, er ist zufrieden mit dem was er hat und bleibt einfach dabei, komme was wolle? Noch lange nicht alle. Wenn es niemand wagt "mehr braucht's nicht" zu sagen, warum soll das dann aufhören oder sich gar zu Gunsten der Wünsche einiger wenige ändern die irgendwo "weniger, aber genau so viel davon" verlangen?


Gruß,
Frederic

Genau, ein einfaches, Puristisches Motorrad. 1-2Zylinder 500-600ccm, 40-50Ps, Luftgekühlt, leicht/nicht zuuu schwer, schön großer Tank und (ich höre schon die stimmen) ABS, mehr brauch mein modernes Traumreisemoped nicht. ;D
Leider gibt es das wohl so schnell nicht, weil es sich keiner traut.

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Re: Klartext übergoße Reiseenduros

Beitragvon Bambi » 20. Oktober 2017 22:13

Hallo Frederic,
ich zitiere mich der Einfachheit mal selber:
'Aber ein Angebot, das nicht vorhanden ist erzeugt kein Interesse, keine Nachfrage. Das Größen-Wachstum (oder sollte ich -Wahn schreiben) der Maschinen in diesem Segment blendete bei den Herstellern wohl die Realität aus. Bei den Interessenten offenbar zu einem großen Anteil auch ... '
Das Problem in diesem Segment ist, daß, egal mit wem ich mich unterhalte - Motorrad-Kollege, Motorrad-Journalist, Motorrad-Hersteller - jeder als Begründung auf den 'Verkaufs-Erfolg' der großen Brocken hinweist. Der Versuch des 'Down-Sizings' - wie es neu-Deutsch heißt - erfolgt ja nicht. BMWs GS 800 wird kaum einen Boxer-Fan bekehren. DAS hätte vielleicht der vor einigen Jahren von der MOTORRAD angeregte 900-er GS-Boxer-light gekonnt. Oder die HP 2, wäre sie nicht derart hochpreisig gewesen. Honda hat -trotz beeindruckendem Erfolg - mit der neuen Africa Twin in meinen Augen ebenfalls wieder über's Ziel hinausgeschossen. Yamaha bereits vor Jahren mit der 1200-er Super-Ténéré. Triumphs Tiger, egal welche Variante, füllt diese Lücke auch nicht.
Dazu kommt dann noch die verquere Optik. Wenn ich selbst als Käufer diese (die Optik) mit den Worten 'Wenn ich draufsitz' seh' ich's nicht!' kommentieren muß, dann ist irgendwas falsch. Ich möchte mich einfach gelegentlich mit Überzeugung und einem Feierabend-Bier mit Blick auf's Moped auf die Treppe vor'm Haus setzen und mich daran erfreuen. Das gelingt mir mit der Tiger Trail, sogar mit der TS 250/1 (okay, die Beiden sind seit Jahren zerlegt) oder sogar mit der TS 125/150, mit einer aktuellen GS 1200 oder einer Multistrada gewiß nicht ... Die Big gefällt mir inzwischen, obwohl ich einräumen muß, daß ich bei ihrem Erscheinen einen Lachkrampf bekam. Aber um auf den wahren Punkt nochmal zurückzukommen: ich habe 2003 im dicksten Gewimmel auf der Veterama eine Big probegefahren und zuvor noch nie ein so ausgewogenes großes Motorrad unter'm A...llerwertesten gehabt. Meine Eigene fahre ich inzwischen seit 9 Jahren und es ist bei diesem Gefühl geblieben. Es passt einfach. Ich habe übrigens noch die 1. Variante, die nur knapp über 200 kg liegt. Bei der heutigen Technik sollte das mit 180 kg gehen. Wenn man es dann tun würde!
Schöne Grüße, Bambi
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