Stehbolzen ausgerissen

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Stehbolzen ausgerissen

Beitragvon mz-mw » 14. April 2011 16:42

Hallo,

bei meiner TS 125 ist ein Stehbolzen am Motor (zur Befestigung des Zylinderkopfes) ausgerissen. Ich habe bereits versucht, ihn mittels Gewindereparaturset der Firma BaerCoil zu reparieren (hierbei wird das alte Gewinde auf 6,3mm aufgebohrt, Geinde 6,3mm geschnitten und anschließend ein Drahtgewinge eingeschraubt). Das sah am Anfang gut aus - leider ist das Gewinde wieder ausgerissen! Ich halte mich eigentlich mit meinen Kräften beim anziehen zurück! Nun weiß ich nicht weiter!
Wer kann mir eine besseres System zur Gewinderparatur empfehlen? Bin mal wieder für jeden Tipp dankbar.

Besten Dank
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Re: Stehbolzen ausgerissen

Beitragvon MZ-Chopper » 14. April 2011 16:56

schneide m8 gewinde, und lass dir dafür einen stehbolzen drehen...
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Re: Stehbolzen ausgerissen

Beitragvon hiha » 15. April 2011 06:01

Die Coil wäre in Ordnung gewesen, wenn Du zwei übereinander gesetzt, oder Dir einen längeren Einsatz besorgt hättest.
Als Nächstes ist der Tipp vom MZ-Chopper gut, aber ich würd vorher mal einen anderen Gewindeeinsatz probieren,
den hier von KerbKonus.
Gruß
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Re: Stehbolzen ausgerissen

Beitragvon Nva_ts250 » 29. Mai 2013 11:03

moin

Wie lang muss denn der helicoileinsatz sein um das Stehbolzengewinde(MM250/4) zu reparieren?

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Re: Stehbolzen ausgerissen

Beitragvon trabimotorrad » 29. Mai 2013 11:25

Zu Zeiten des M117 (380er/420er/500er/560er-V8-Motoren) wurden bei Mercedes in der Serie alle Auspuffkrümmerstehbolzen der V8-Motoren als HeliCoil im Alukopf gemacht.
Ich bin der der meinung, ein normal langer und fachgerecht geschnittener HeliCoil-Einsatz ist auf jeden Fall belastungsfähiger, als das gleiche gewinde im Alu des Motorblocks.
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Re: Stehbolzen ausgerissen

Beitragvon Klaus P. » 29. Mai 2013 11:28

Der HeliCoil Einsatz steht und fällt mit der exakten Bohrung,
ich stehe den Spiralen bei dem porösen Gehäusematerial ablehnend gegenüber.

Time-Sert von Würth; oder Ensat von KerbKonus ist da besser geeignet.
Bei Ensat braucht auch nicht gebohrt werden, die sind selbstschneidend.

Gruß Klaus
Zuletzt geändert von Klaus P. am 29. Mai 2013 11:31, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Stehbolzen ausgerissen

Beitragvon der garst » 29. Mai 2013 11:30

Nimm nen Stehbolzen von der TS 250 mit M8 und bohr das Loch in Zylinder und Deckel auf 8mm. Das ganze x4 und du hast eine Ultrahaltbare verschraubung die nichtmehr so schnell abreisst.
Alternativ wirklich Helicoil nehmen und davon ne Lange Büchse.
Mit freundlichen Grüssen , Alex

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Re: Stehbolzen ausgerissen

Beitragvon olic75 » 29. Mai 2013 11:35

Nva_ts250 hat geschrieben:moin

Wie lang muss denn der helicoileinsatz sein um das Stehbolzengewinde(MM250/4) zu reparieren?

Es sollten wieder min. soviele Gewindegänge im Eingriff stehen, wie vorher auch. Das lässt sich ja anhand des Stehbolzengewindes ganz einfach ermitteln.
Da in Motorgehäusen Gewinde für Stehbolzen meist Durchgangslöcher sind, gibt es dafür von Helicoil einen speziellen Drahteinsatz. Dessen mittlere Windung ist nicht kreisrund, sondern mehrreckig ausgeführt. So verzahnt sich der Drahteinsatz im Durchgangsloch und man dreht ihn nicht gleich beim Bolzeneindrehen nach unten wieder mit raus, wenn er sich mal leicht mit dem Bolzen verhakt.
Obs bei Baercoil sowas auch gibt,k.A.
Gruß!

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Re: Stehbolzen ausgerissen

Beitragvon hiha » 29. Mai 2013 14:48

Die HeliCoils mit dem Polygonal-Gewindegang sind eigentlich nicht dafür da, dass man sie nicht nach unten rausschraubt (das passiert eh nicht) sondern als mechanische Schraubensicherung.

Gewindegänge sollten so viele wie vorher vorhanden sein, dann reissen sie auch nicht aus. Problematisch kann sein, dass der Gewindereibwert des HeliCoil erheblich geringer ist als der von Aluguss, und man daher das Gewinde leicht überdehnt, wenn man nach vorgeschriebenem Anzugsdrehmoment vorgeht. Ich nehm bei kritischen Schrauben daher lieber Stehbolzen, wo man eine Mutter gegens Stehbolzengewinde anzieht, nicht die Schraube gegen das Helicoil, und kleb den Stehbolzen ein.
Bestes Beispiel sind die XT600-Kopfschrauben M8, deren Alugewinde im Zylinder gern ausreisst. Verwendet man HeliCoils, reisst man sie selbst bei l=3xD oft wieder raus, wenn man die Schrauben mit dem vorgeschriebenen Drehmoment anzieht. Klebt man statt der Schrauben Stehbolzen ins Coil und verwendet eine (Hut-)Mutter, gibts das Problem nicht.

Gruß
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Re: Stehbolzen ausgerissen

Beitragvon mzkay » 29. Mai 2013 19:35

es ist alles gesagt, kann nur immer wieder Time Sert von Würth empfehlen. Leider ist es dafür zu spät, da Time Sert sehr wenig Fleisch benötigt.
Alternativ wäre dann Big Sert. Da sind die Buchsen etwas stärker.
Für Gewinde in Aluminium gilt: die Länge muss doppelt dem Durchmesser sein.

http://www.amazon.com/BIG-SERT-1-00-Thr ... B003QB3FUM
Grüße Kay

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Re: Stehbolzen ausgerissen

Beitragvon K.schulle » 2. Juni 2017 06:36

Guten Morgen. Ich muss diesen Beitrag mal mitnutzen, um eure Meinung zu meinem Problem zu bekommen.
Es handelt sich um ein ES /1 Gehäuse, bei welchem der Stehbolzen abgebrochen war, und jemand versucht hatte (ich war's nicht, wirklich! ;)), das Problem mit einer großen Bohrung und eingesetztem Gewindestumpf mit 8er Gewinde zu lösen, was natürlich nicht ging.

Ich möchte das Gehäuse, wenn möglich, für mein neues Projekt ES 250/1 verwenden. Den Rest des Stehbolzens hab ich herausgedreht. Es sind noch ca. 7mm von der Gewindebohrung vorhanden. Meine Überlegung ist, den Stehbolzen in den Rest einzuschrauben und dann das große Loch mit Epoxidharz aufzufüllen, um so wieder den Stehbolzen zum Halten zu bekommen.

Könnte diese "Reparatur" halten? Für Helicoil ist das vorhandene Loch unbrauchbar. Was meint ihr, kann ich das Gehäuse noch retten?
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Viele Grüße,
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Re: Stehbolzen ausgerissen

Beitragvon UlliD » 2. Juni 2017 06:43

So wird das nix mehr :cry: :cry: Such dir einen guten Alu-Schweißer, lass das Loch zuschweißen und setz ein neues Gewinde ein, die Zugkräfte sind nicht ohne und es soll ja auch halten.
Grüße aus Forst von Ulli und Doris
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Re: Stehbolzen ausgerissen

Beitragvon K.schulle » 2. Juni 2017 06:46

:( Danke für deine Nachricht, hab ich mir fast gedacht.
Viele Grüße,
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Re: Stehbolzen ausgerissen

Beitragvon rausgucker » 2. Juni 2017 07:51

Richtig. Zuschweißen, dann die Stelle planen (sitzt ja der Zylinder samt Dichtung auf) - und dann neu Bohren und Gewinde einschneiden. Nur so wird es bei so einem Riesen-Loch noch etwas.

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Re: Stehbolzen ausgerissen

Beitragvon trabimotorrad » 2. Juni 2017 08:21

...und der Alu-Schweißer der "freut" sich dann erst mal über Öl und Dreck. Und wenn er dann am Schweißen ist, und ein Rest des alten Stehbolzen aus Stahl ist noch im Loch, dann wird endlich die neue Alu/Stahl-Legierung erfunden...
Mit anderen Worten: PEINLICHSTE Sauberkeit der zu schweißenden Stelle ist oberstes Gebot - ich strahle Alu-Zeile immer, bevor an meinem Schweißplatz die Feuerschutzberieselungsanlage und der Feueralarm los geht :ja:
Auch sollte man das Gehäuse wenigstens auf 250 Grad erwärmen, damit das Verzugsrisiko sich reduziert/minimiert :wink:
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Re: Stehbolzen ausgerissen

Beitragvon lonecomander » 2. Juni 2017 10:02

Suche Dir einen konventionellen Dreher/Werkzeugmacher!Er soll Dir eine Buchse machen:Aussengewinde M10;Innengewinde M6,das Ganze 20mm lang!Dann schneidest du in Dein verknitteltes loch ein M10 Gewinde und Alles ist gut!Selber schon gemacht!MfG

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Re: Stehbolzen ausgerissen

Beitragvon Schumi1 » 2. Juni 2017 10:05

trabimotorrad hat geschrieben:...und der Alu-Schweißer der "freut" sich dann erst mal über Öl und Dreck. Und wenn er dann am Schweißen ist, und ein Rest des alten Stehbolzen aus Stahl ist noch im Loch, dann wird endlich die neue Alu/Stahl-Legierung erfunden...
Mit anderen Worten: PEINLICHSTE Sauberkeit der zu schweißenden Stelle ist oberstes Gebot - ich strahle Alu-Zeile immer, bevor an meinem Schweißplatz die Feuerschutzberieselungsanlage und der Feueralarm los geht :ja:
Auch sollte man das Gehäuse wenigstens auf 250 Grad erwärmen, damit das Verzugsrisiko sich reduziert/minimiert :wink:


da geb ich dir völlig recht :ja:
Das liest sich außerdem gerade wie eine Bewerbung um diesen Job :)
Gruß Schumi

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Re: Stehbolzen ausgerissen

Beitragvon lonecomander » 2. Juni 2017 10:07

Plan B:Das Restloch tiefer bohren(4,8mm) und das M6 Gewinde tiefer schneiden!Aufpassen,das nicht durch das ganze Gehäuse gebohrt wird!Dann Spindelstahl M6 besorgen(Meterware aus Baumarkt) und neuen Stehbolzen zuschneiden(orginale Länge plus Zugabe durch Bohrlochvertiefung)!MfG

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Re: Stehbolzen ausgerissen

Beitragvon Arni25 » 2. Juni 2017 16:29

lonecomander hat geschrieben: Dann Spindelstahl M6 besorgen(Meterware aus Baumarkt)


Besser nicht..... Gewindestange aus dem Baumarkt hat nur 4.6er Qualität.
Wenn dann besser was aus dem Fachhandel in 8.8er Qualität - erkennt man an der gelben Markierung der Stinfläche.
Gruß Arni

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Re: Stehbolzen ausgerissen

Beitragvon K.schulle » 2. Juni 2017 20:40

@ trabbimotorrad - wenn du das für mich machen könntes? :) :oops:

@ lonecommander - danke für deine Idee, die scheint erstmal nicht schlecht zu sein, aber die Maße, die ich per Foto geschickt hab sind größer. Auch handelt sich um einen ES 250/1 Motorgehäuse mit M8 Stehbolzen. Mein Dreher hatte auch die Idee und mir eine M14 - M8 Buchse gemacht, das haut aber nicht hin, da das schon vorhandene Loch erheblich größer ist, um ein vernünftiges Gewinde zu schneiden. Und zum Thema Baumarktgewinde als Stehbolzen sag ich nichts.

Die Variante zuschweißen und neues Gewinde für den Stehbolzen schneiden wird die beste Lösung sein.
Viele Grüße,
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