Nachbauschrott

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Re: Nachbauschrott

Beitragvon matthias1 » 2. Juni 2017 21:18

Stahlscheiben, 0,2mm passen gerade so dazwischen.

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Re: Nachbauschrott

Beitragvon Egon Damm » 2. Juni 2017 22:00

wir sollten besser eine Liste aufmachen, welche Teile dem Original in Qualität und Passgenauigkeit
entsprechen. So etwa:

Bezeichnung Fahrzeug/Motortyp Preis Bezugsquelle
xxx xxx xxx xxx

wer fängt an ?

Oh...Exeltabellen gehen hier nicht in Beiträgen. :x
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Re: Nachbauschrott

Beitragvon OChris » 3. Juni 2017 08:23

:shock:
matthias1 hat geschrieben:KW ETZ150 mit angelaufenem Pleul, Anlaufscheibe verbogen.
Auf dem Bild oben.

Wie hat sich das denn im Betrieb geäußert? Auf dem Bild sieht es ja so aus als ob der Totalkollaps noch bevorsteht. Oder haste für das Bild das Pleuel wieder zusammengepusselt? ;D
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Re: Nachbauschrott

Beitragvon matthias1 » 3. Juni 2017 09:30

Der neue 4 Kanäler hat geklemmt. Nach dem runter nehmen wars zu sehen.

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Re: Nachbauschrott

Beitragvon flotter 3er » 3. Juni 2017 10:22

Egon Damm hat geschrieben:wir sollten besser eine Liste aufmachen, welche Teile dem Original in Qualität und Passgenauigkeit
entsprechen.


Ja, aber dann mache von mir aus ein extra Thema auf, aber bringe das hier bitte nicht durcheinander.

-- Hinzugefügt: 3/6/2017, 10:23 --

matthias1 hat geschrieben:KW nach 10 km.
Hersteller unbekannt.


Bei wem gekauft?
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Re: Nachbauschrott

Beitragvon matthias1 » 3. Juni 2017 17:09

Weiß ich leider auch nicht.

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Re: Nachbauschrott

Beitragvon Egon Damm » 3. Juni 2017 22:07

flotter 3er hat geschrieben:
Egon Damm hat geschrieben:wir sollten besser eine Liste aufmachen, welche Teile dem Original in Qualität und Passgenauigkeit
entsprechen.


Ja, aber dann mache von mir aus ein extra Thema auf, aber bringe das hier bitte nicht durcheinander.

-- Hinzugefügt: 3/6/2017, 10:23 --

matthias1 hat geschrieben:KW nach 10 km.
Hersteller unbekannt.


Bei wem gekauft?


Ja Frank, habe ich versucht, komme aber irgendwie so mit den Spalten/ Tabulator nicht zurecht
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Re: Nachbauschrott

Beitragvon matthias1 » 5. Juni 2017 13:49

Ich bin mir nicht sichet, ob das hier rein gehört.
Beim FT in Heiligenstadt hat mich ein Teilnehmer auf wenig Luft im Hinterreifen hingewiesen. Die neuen Reifen waren schon bestellt und beim Wechsel hab ich das vorgefunden. Sieht aus, als wäre der Schlauch zu groß.
Der Reifen wurde vor 2 Jahren beim Reifenservice aufgezogen.
Noch mal Glück gehabt, würd ich sagen.
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Re: Nachbauschrott

Beitragvon Maik80 » 5. Juni 2017 13:56

Sieht aus wie von einem Reifenmonteur, der nur tubeless kann. ;D
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Re: Nachbauschrott

Beitragvon matthias1 » 5. Juni 2017 14:06

Glaub ich nicht. Der Schlauch hat sich im Reifen zusammengeschoben, daher die Knicke und passt jetzt locker auf eine 18"Felge. Siehe letztes Bild.

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Re: Nachbauschrott

Beitragvon flotter 3er » 5. Juni 2017 14:41

Ist eine der Schlauchsorten von denen ich gebetsmühlenartig abrate. VEE Rubber sind Schläuche aus Butylkautschuk. Der Plunder verliert seine Elastizität und kann bei einem Loch plötzlich platzen wie ein Luftballon. Das ist prinzipiell großer Mist, kommt mir nicht ans Mopped. Schlauch nur aus Naturkautschuk.
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Re: Nachbauschrott

Beitragvon matthias1 » 5. Juni 2017 14:55

Seh ich genauso!
Bis letzte Woche war ich auch der festen Überzeugung einen Heidenauer drin zu haben.
Morgen steh ich beim Reifenservice vor der Tür.

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Re: Nachbauschrott

Beitragvon daniman » 5. Juni 2017 15:22

flotter 3er hat geschrieben: VEE Rubber sind Schläuche aus Butylkautschuk.

Frank, wie gesichert ist das?
Bei vielen Anbietern und auch Zulieferern steht es anders.
Ibäh-Art. 172274694316 oder auch 331893971897 zum Beispiel.
Auch einer der größten Zulieferbetriebe im Zweiradbereich, die Fa. Matthies in Hamburg, verkauft diese Schläuche unter den gleichen Angaben.
Grüße
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Re: Nachbauschrott

Beitragvon flotter 3er » 5. Juni 2017 19:19

daniman hat geschrieben:
flotter 3er hat geschrieben: VEE Rubber sind Schläuche aus Butylkautschuk.

Frank, wie gesichert ist das?
Bei vielen Anbietern und auch Zulieferern steht es anders.
Ibäh-Art. 172274694316 oder auch 331893971897 zum Beispiel.
Auch einer der größten Zulieferbetriebe im Zweiradbereich, die Fa. Matthies in Hamburg, verkauft diese Schläuche unter den gleichen Angaben.


Der Text bei den Anbietern ist immer der gleiche. Vllt. hat sich da inzwischen was getan, ich kenne Vee Rubber nur als Butyl. Vllt. hat ein Händler (Güsi) mal ein Prioduktdatenblatt dazu. Solange das jedenfalls nicht gänzlich klar ist bleibe ich persönlich bei Heidenauer. Die Beschreibung ist ohnehin geil - "Vee Rubber ist seit 30 Jahren der führende Hersteller".... ja, nee, is klar.....
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Re: Nachbauschrott

Beitragvon matthias1 » 13. Juni 2017 23:56

Heut hatte ich Probleme das Quetschmaß bei einem EM 150 einzustellen. Direkt an der Buchse hab ich 1,3mm gemessen, 5 mm weiter zur Mitte waren es nur 0,5mm.
Ursache ist eine falsch eingedrehte Kontur im Zylinderdeckel von Almot.
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Re: Nachbauschrott

Beitragvon 990sm-r » 14. Juni 2017 00:05

matthias1 hat geschrieben:Ich bin mir nicht sichet, ob das hier rein gehört.
Beim FT in Heiligenstadt hat mich ein Teilnehmer auf wenig Luft im Hinterreifen hingewiesen. Die neuen Reifen waren schon bestellt und beim Wechsel hab ich das vorgefunden. Sieht aus, als wäre der Schlauch zu groß.
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Matthias1 ich hab auch erst die Billig Schläuche verbaut. Jeden Monat nachgepumpt. :x Heidenau Schlauch eingebaut, gefühlt doppelt so schwer, Ruhe ist :)

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Re: Nachbauschrott

Beitragvon daniman » 14. Juni 2017 09:25

990sm-r hat geschrieben:Matthias1 ich hab auch erst die Billig Schläuche verbaut. Jeden Monat nachgepumpt. :x Heidenau Schlauch eingebaut, gefühlt doppelt so schwer, Ruhe ist :)

Hier jetzt doch auch noch mein Senf dazu: Deine Heidenauer mögen ja gut sein, aber dann habe ich vermutlich immer welche aus einer anderen Charge erwischt. Man kommt mit dem Nachpumpen nämlich kaum mit. Das ist der Nachteil bei Naturkautschuk. Die VeeRubber lassen auch etwas Luft aber weitaus weniger als die Heidenauer. Und in das Unisono über die "lebensgefährlichen" VeeRubber-Schläuche mag ich auch nicht einstimmen. Ich fahr diese Schläuche seit etlichen Jahren problemlos in einigen Motorrädern. Ich möchte fast noch weitergehen und sagen, daß Schlauchdefekte sehr oft mit unqualifizierter Montage einhergehen.
Grüße
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Warnung vor Kettenkasten Nachbau !

Beitragvon ertz » 3. August 2017 20:35

Hallo,
hier nun meine leidvolle Erfahrung mit den Nachbau Kettenkästen für die ES 250/1
(passen wohl auch an die /2 bzw wird das Material wohl auch für andere Typen verwendet werden ???)
Vorgeschichte:
Ich habe meine ES 250/1 neu aufgebaut mit einem Nachbau Kettenkasten, welchen wohl alle Händler und E-Bay momentan im Shop haben.
Alles Prima, passgenau war er auch.
Allerdings ist mir bei der ersten Fahrt die Hinterbremse durch zu geringe Einstellung des Spiels ziemlich an´s schleifen gekommen und durch die Hitze immer fester geworden.
Das waren ca 10 km fahrt.
Dabei ist die Nabe und alles auf der Hinterachse ordentlich heiß geworden, wie es allerdings bei einer Passabfahrt oder hier im Gebirge auch mal vorkommen kann.
Ich bemerkte eine totale Instabilität nach einer 90 Grad Abbiegung, die sich anfühlte wie alles locker, schleudern beim kleinsten Lenkimpuls.
Gefundene Ursache:
Der Nachbau Kettenkasten ist aus einen Thermoplast Material und bei Erwärmung ist dieser Verformbar.
Leider wird bei MZ der Kettenkasten mit seiner Bohrung, die bei einem original Kettenkasten 28mm lang ist, mittels der Mutter auf dem Flanschbolzen eingeklemmt und es ist äußerst wichtig, das dieses Maß stabil bleibt.
Sonst ist es wie bei mir, der Kasten fließt weg, besonders innen wo er mittels zylindrischen Bund an einer U-Scheibe zum Innenring des Lagers anliegen soll.
Dadurch konnte ich die Flanschbolzenmutter mit 2 Fingern lösen, das Längenmaß betrug nur noch 27mm.
Als Resultat wird die Hinterachse so instabil, das ein Sturz nicht auszuschließen wäre !

Nach dem Umbau auf einen originalen Kettenkasten, welcher aus Bakelit ist, was auch bei Temperaturen über 100 Grad noch seine Form behält, ist jetzt wieder alles Prima !

Als Händler würde ich diesen Kettenkasten nicht mehr vertreiben !!!

Bilder Nachbau Kettenkasten:
Kettenk1.JPG

Kettenk2.JPG

Kettenk3.JPG


Bye ertz.
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Re: Nachbauschrott

Beitragvon Guesi » 3. August 2017 23:04

Ich weiß nicht ob man den Nachbau deshalb als Schrott bezeichnen kann.
Der Fehler lag ja wie du schreibst an der falschen Bremseinstellung.
Der Kettenkasten der ETZ Reihe ist z.B. serienmäßig aus ABS, also Kunststoff.
Der müsste ja dann dasselbe Problem haben.Und das ist wie gesagt kein 'Nachbau, sondern Original.
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Re: Nachbauschrott

Beitragvon flotter 3er » 4. August 2017 10:17

Guesi hat geschrieben:Ich weiß nicht ob man den Nachbau deshalb als Schrott bezeichnen kann.
Der Fehler lag ja wie du schreibst an der falschen Bremseinstellung.
Der Kettenkasten der ETZ Reihe ist z.B. serienmäßig aus ABS, also Kunststoff.
Der müsste ja dann dasselbe Problem haben.Und das ist wie gesagt kein 'Nachbau, sondern Original.


Trotzdem ist der Einwand berechtigt. Es gibt auch Situationen im normalen Fahrbetrieb wo die Bremse heiß werden kann - und da darf so etwas wie beschrieben eigentlich nicht passieren.
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Re: Nachbauschrott

Beitragvon Guesi » 4. August 2017 10:42

Ich weiß nicht, ab wieviel Grad ein ABS Kunststoff schmilzt.
Aber wie gesagt, bei der ETZ ist der ABS Kasten Original...
Und da hab ich noch nie sowas gehört von wegen Schmelzen...
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Re: Nachbauschrott

Beitragvon krocki » 4. August 2017 10:43

Die ETZ hat aber auch eine Metallbuchse, die die Spannung vom Kettenkasten wegnimmt.
Anzugsmoment der Flanschmutter ist bei TS nur 70 Nm, bei ETZ 120 Nm.
Das wäre doch mal ein sinnvoller Umbau, die Buchse in den TS Kettenkasten einzubauen.
Lieber mit der MZ an den Strand, als mit dem Audi zur Arbeit.

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Re: Nachbauschrott

Beitragvon ertz » 4. August 2017 18:09

Genau,
bei der ETZ wird die Spannkraft durch die Distanzhülse Teil 11 aufgenommen.
siehe:
https://www.guesi-motorradteile.de/inde ... trieb/_/?_

Bei der Ts (und Baujahrmäßig abwärts) ist der Originalkasten aus Bakelit und hat die Hülse sozusagen inbegriffen.
(Edit 21.8.: Die Hülse selbst gibt es nicht, es muss nur Bakelit sein, was sich auch bei 100 Grad Celsius nicht verformen kann.)
siehe:
https://www.guesi-motorradteile.de/inde ... trieb/_/?_

Die Mz Ingeniere mussten zwar sparen, aber sie haben sich auch was dabei gedacht !

meine Meinung:
Alles abwärts ETZ-Reihe: auf keinen Fall Thermoplaste !!! (Duroplaste ginge ja...)
Wenn jemand ne Alu-Buchse einlaminiert, dann auch gern mit Thermoplast.

Bye
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Zuletzt geändert von ertz am 21. August 2017 17:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Nachbauschrott

Beitragvon P-J » 4. August 2017 18:31

Thermoplast ist devinitiv das falsche Material für nen Kettenkasten, also Schrott.

Fuhrpark: ES250/2A Gespann Bj69, ETZ250 "Chopper" Bj83,

VAPE Befürworter
"Ich bin nicht auf dieser Welt um so zu sein wie andere mich haben wollen."
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Re: Nachbauschrott

Beitragvon Klaus P. » 4. August 2017 18:33

Bei 120 Nm staucht sich aber die Distenzhülse und der Plastekasten reist ein.
Ich lass es bei 60- 80 Nm.

120 Nm steht zwar im N-M von der 1. bis zur 4. Auflage, aber das kann nicht stimmen, m. M.

Gruß Klaus

-- Hinzugefügt: 4. August 2017 18:36 --

krocki hat geschrieben:Die ETZ hat aber auch eine Metallbuchse, die die Spannung vom Kettenkasten wegnimmt.
Anzugsmoment der Flanschmutter ist bei TS nur 70 Nm, bei ETZ 120 Nm.
Das wäre doch mal ein sinnvoller Umbau, die Buchse in den TS Kettenkasten einzubauen.

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Re: Nachbauschrott

Beitragvon Rembembem » 20. August 2017 15:19

Ein Grund, warum ich meine Leidenschaft für Ostzweiräder wieder aufleben lies war die Teilverfügbarkeit im Internet. Eine Vielfalt, die ich für Japaner nicht kannte und es so langsam schwierig wird, etwas Passendes für meine FJ 1200 zu finden.
Aber die Verbreitung, hohe Modellkonstanz und simple Technik bewegten mich, mir eine ETZ für alle Tage zuzulegen (siehe meine Vorstellung), zumal das Internet scheinbar alles Benötigte zu bieten hat.

Aber meine Begeisterung für Teile hat einen erheblichen Dämpfer bekommen.

Da die vorhandene Sitzbank an zwei Stellen eingerissen war habe ich mir eine komplette Sitzbank bestellt, weil ich meine Fähigkeiten im Bereich Sattelerei begrenzt sehe und beim Nichtgelingen des Beziehens ein größeres Problem hätte.
Die Lieferung eines Internet-Händlers in der Nähe von Düsseldorf kam promt. Das man für die Demontage der Originalbank eine andere Schlüsselweite benötigt als für die Montage der Ersatzsitzbank, damit kann ich leben, halt ein Schraubenschlüssel mehr im Marschgepäck. Dass die extra bestellten Zwischengummis nicht in die Bohrungen der Ersatzbank passten, nun gut, müssen sie halt aufgebohrt werden.
Bei der Anprobe der neuen Bank schien alles zu passen, allerdings war die Bank vorne am Tank nicht befestigt. Die Haltelaschen lagen viel zu weit hinten und ein Zurechtbiegen hätte nicht den erwünschten Erfolg gebracht. (Auf dem Bild leicht zu erkennen links die Originalbank). Zudem waren sie viel schmaler.

Die Sachen wurden zurückgeschickt und auch anstandlos erstattet, aber auf den Portokosten blieb ich natürlich sitzen.

Was mich aber mehr betrübt ist die Tatsache, dass diese Sitzbank offensichtlich wieder einem Ahnungslosen angeboten wird, denn nach der Erstattung stieg die Zahl der verfügbaren Sitzbänke des Händlers um eins an.
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Re: Nachbauschrott

Beitragvon Guesi » 20. August 2017 15:41

Das ist irgendeine chinesische oder taiwanesische Nachfertigung für ca. 50 Euro Verkaufspreis.
Alleine schon die Befestigung des Sitzbezugs mit durch den bezug gestochenen spitzen Blechspitzen läßt nicht auf lange Lebensdauer schließen...


Es gibt aber auch gute Nachfertigungen, die kosten aber eben ca. 90 Euro.

Und das ist wie schon weiter oben geschrieben das Dilemma.

Nachfertigung ist nicht gleich Nachfertigung.

Und wenn dann jemand z.B. über die schlechte Qualität einer Sitzbank (zu recht) schreibt, entsteht dann sehr leicht für die Leser der Eindruck daß alle Sitzbänke die nachgefertigt werden schlecht sind.Bzw. weiß der Leser ja garnicht, daß es verschiedene Nachfertigungen gibt.

ES muß also genau geschrieben werden, woher man das Ding hat (mit Namen des Händlers) und eine genauere Beschreibung des Teils.
Z.B. Grundblech ist schwarz , Befestigung des Sitzbezugs mit spitzen Blech etc.

Sonst macht ihr einfach die Bemühungen der Leute kaputt , die sich eben genau von solchem Schrott absetzen wollen und sowas nicht verkaufen...
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Re: Nachbauschrott

Beitragvon Rico » 20. August 2017 16:24

Ich glaube, daß ist so eine Sitzbank, wie ich sie auch mal hatte.
Die passt nur, wenn an der hinteren Befestigung was geändert wird (Hülse verlängern oder kürzen, weiß nicht mehr genau).
Nachdem die Sitzbank festen Halt auf meiner ETZ hatte, hätte ich mit der etwas anderen (hässlicheren) Optik leben können.
Aber die anfänglich straffe Polsterung sackt sowas von schnell zusammen und wird hart wie ein Brett, absolut nur kurzstreckentauglich.
Eine Fahrt ab 100 km wird dermaßen zur Tortur, daß die als Folterbank verschriene original Sitzbank der ETZ 250 wie reiner Luxus mit Sondercomfort erscheint.
Gruß
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Re: Nachbauschrott

Beitragvon dr.blech » 20. August 2017 17:02

Danke für den nützlichen Tipp.
Hab mir schon gedacht, dass es für 50€ nur Müll gibt.
Ein Kumpel wollte die evtl. für sich kaufen.
Jetzt nicht mehr.
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Re: Nachbauschrott

Beitragvon andreas82 » 21. August 2017 14:15

Guesi hat geschrieben:Das ist irgendeine chinesische oder taiwanesische Nachfertigung für ca. 50 Euro Verkaufspreis.
Alleine schon die Befestigung des Sitzbezugs mit durch den bezug gestochenen spitzen Blechspitzen läßt nicht auf lange Lebensdauer schließen...


Es gibt aber auch gute Nachfertigungen, die kosten aber eben ca. 90 Euro.

Und das ist wie schon weiter oben geschrieben das Dilemma.

Nachfertigung ist nicht gleich Nachfertigung.

Und wenn dann jemand z.B. über die schlechte Qualität einer Sitzbank (zu recht) schreibt, entsteht dann sehr leicht für die Leser der Eindruck daß alle Sitzbänke die nachgefertigt werden schlecht sind.Bzw. weiß der Leser ja garnicht, daß es verschiedene Nachfertigungen gibt.

ES muß also genau geschrieben werden, woher man das Ding hat (mit Namen des Händlers) und eine genauere Beschreibung des Teils.
Z.B. Grundblech ist schwarz , Befestigung des Sitzbezugs mit spitzen Blech etc.

Sonst macht ihr einfach die Bemühungen der Leute kaputt , die sich eben genau von solchem Schrott absetzen wollen und sowas nicht verkaufen...

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Re: Nachbauschrott

Beitragvon rausgucker » 21. August 2017 16:23

Also Thermoplast ist keineswegs Schrott für den Kettenkasten, zumindest bei der ETZ 250. Im Gegenteil. Der Duroplast (Bakelit) Kettenkasten splittert ziemlich fix. Der Kettenkasten aus Thermoplast ist elastisch und hält eine härtere Berührung auch mal aus. Und gestaucht wird da nichts. Der Druck/Zug der Steckachse auf der Hinterachse wird ausschließlich über die Metallhülse aufgenommen, der Kettenkasten wird nirgendwo verspannt. Und auch Wärme ist da kein Problem - es sei denn, die Hinterradbremse schleift ständig. Aber ehe der Kettenkasten aus Thermoplast wegschmilzt, das dauert schon eine Weile. Bei normaler Bremsbelastung wird da nix zu warm.

Ich wundere mich jetzt nur, dass bei der tS 250 der Kettenkasten mit verspannt sein soll. Hat der wirklich eine im Bakelit eingegossene Hülse? Ich hätte jetzt gesagt, dass die TS 250 auch eine Metallhülse im Hinterradantrieb hat wie die ETZ 250. Klar, im hinteren Mitnehmer der TS 250 ist nur ein Kugellager drin, bei der ETZ 250 aufwärts sind es zwei. Aber war nicht trotzdem die Hülse mit drin?

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Re: Nachbauschrott

Beitragvon Guesi » 21. August 2017 16:48

Die TS hat keine Hülse, ist aber das Material ist dieser Stelle massiv ausgeführt.Da gibt es eigentlich kein Problem mit Stauchung.
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Re: Nachbauschrott

Beitragvon ertz » 21. August 2017 17:38

Ich habe meinen Post nochmal editiert:
War etwas missverständlich geschrieben von mir....
Die TS Kettenkästen abwärts haben keine Hülse inbegriffen, das Material ist nur Bakelit , welches sich auch bei 100 Grad Celsius nicht verformt.
Beim ETZ Kettenkasten kann bedenkenlos "weicheres" Material verwendet werden (was es ja Seienmäßig auch war..) da eine separate Metallhülse lose eingesteckt wird, welche anstatt des Kettenkastens die Kräfte aufnimmt, auch bei hohen Temperaturen.

Bye
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Re: Nachbauschrott

Beitragvon P-J » 21. August 2017 17:44

rausgucker hat geschrieben:Der Duroplast (Bakelit) Kettenkasten splittert ziemlich fix.
und das soll der Auch. Wenn man auf Grund der Kasten/Schläuche die Spezialisten hat die nie nach der Kette schauen und das Ding reisst soll der Kasten wechfliegen, wenn nicht blockiert das Hinterrad :shock: In den alten Alukettenkästen der ersten ES gabs da wilde Unfälle. Heute gibts bessere Ketten, keine Frage aber mit wärs lieber das Ding Explodiert und die Kette findet den Weg hintenraus.
SPOILER:
Ich hatte das schon mal weil ich "Heini" das Kettenschoss falschrum zugemacht hab. :oops:

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Re: Nachbauschrott

Beitragvon dr.blech » 21. August 2017 19:41

Wo ich doch gerade Bakelit lese,
bei mir ist der Anschlag vom Hauptständer zerbröselt.
Taugen die Nachbauten was oder doch original? Hat da schon jemand Erfahrung?
Man muß den Nachbauteilen ja auch mal eine Chance geben und nicht immer nur schimpfen.

Grüße, Simon
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Re: Nachbauschrott

Beitragvon Kai2014 » 21. August 2017 19:59

Hab ich versucht, einmal aufgebockt und kaputt. Ich habe dann ein Stück Pertinax genommen und passend gemacht, das hält jetzt seit Jahren.

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Re: Nachbauschrott

Beitragvon Guesi » 21. August 2017 20:07

Schon wieder dasselbe Problem.
Es gibt mindestens 2 Nachbauten. Die eine bröckelt sehr schnell und die andere ist gut.
Also Kai 2014:
Welche Nachfertigung war das und woher hast du sie ?
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Re: Nachbauschrott

Beitragvon MaxNice » 21. August 2017 20:08

dr.blech hat geschrieben:Wo ich doch gerade Bakelit lese,
bei mir ist der Anschlag vom Hauptständer zerbröselt.
Taugen die Nachbauten was oder doch original? Hat da schon jemand Erfahrung?
Man muß den Nachbauteilen ja auch mal eine Chance geben und nicht immer nur schimpfen.

Grüße, Simon


Da gibts auch verschiedene, Güsi hat stabile Nachfertigungen im Angebot.
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Re: Nachbauschrott

Beitragvon dr.blech » 21. August 2017 20:19

Kann es sich denn für 2 verschiedene Firmen lohnen das gleiche Ersatzteil zu produzieren, für so einen recht kleinen Markt? Wie funktioniert das?
Kann nicht die Eine den Ständeranschlag bauen und die Andere etwas Nützliches z.B Bremsscheiben?

Ok, ich bestell den Nachbau bei Güsi. Hat man auf sowas eigentlich Garantie?
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Re: Nachbauschrott

Beitragvon Guesi » 21. August 2017 20:45

Natürlich gibt es Garantie.
Und soweit geht die Freundschaft unter Kollegen nicht, daß man bevor man was fertigen läßt erstmal die Kollegen fragt, ob sie das auch vorhaben....
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Re: Nachbauschrott

Beitragvon Kai2014 » 21. August 2017 21:05

Wo her weiß ich nicht mehr, jedenfalls war sie Schwarz und das Material ziemlich dünn.

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Re: Nachbauschrott

Beitragvon Guesi » 21. August 2017 21:56

Meine sind elfenbeinfarbig...
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Re: Nachbauschrott

Beitragvon dr.blech » 21. August 2017 22:00

Am Ende sind sie noch aus diesem edlen Material.
Ich probiere es aus.
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Re: Nachbauschrott

Beitragvon Egon Damm » 21. August 2017 22:01

Dieses Thema wird nie enden. Nach meiner Kenntnis dürfen MZ-Teile von jedem der es möchte nachgebaut
werden. Angebot und Nachfrage regeln den Markt. Also wird es immer Produktpiraten geben, welche mit
einem verlockenden Preis Käufer finden.
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Re: Nachbauschrott

Beitragvon dr.blech » 21. August 2017 22:09

Für mich ist das weniger eine Frage des Preises. Aber irgendwann sind die Originalteile alle und es gibt ja auch Nachbauten die besser sein sollen als Originalteile.
Ich will gute Teile auf die ich mich verlassen kann. Ob Nachbau oder Original ist mir egal.
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Re: Nachbauschrott

Beitragvon Klaus P. » 21. August 2017 22:14

Dann schweiß dir ein U-Profil ein, ich habe es aus einem Vierkantrohr angefertigt,

Gruß Klaus

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Re: Nachbauschrott

Beitragvon dr.blech » 21. August 2017 22:22

Hab ich auch schon überlegt aber setzt der Ständer bzw. die ganze Bude dann nicht zu hart beim Aufbocken auf? Man hat da doch nicht umsonst so ein Material benutzt?
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Re: Nachbauschrott

Beitragvon Klaus P. » 21. August 2017 22:28

Stimmt, darum habe ich ein Stück geschlitzten Plastikschlauch um ein Querrohr geklemmt.

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Re: Nachbauschrott

Beitragvon Egon Damm » 21. August 2017 22:43

dr.blech hat geschrieben:Für mich ist das weniger eine Frage des Preises. Aber irgendwann sind die Originalteile alle und es gibt ja auch Nachbauten die besser sein sollen als Originalteile.
Ich will gute Teile auf die ich mich verlassen kann. Ob Nachbau oder Original ist mir egal.


Mein Gefühl sagt mir das es schon recht lange keine Originalteile mehr gibt. Auf jeden Fall solche
Originalteile die MZ selbst hergestellt hat. In Bezug auf Zulieferfirmen zu MZ-Produktionzeiten sieht es mau aus.
Nach der Wende war ein MZ-Fahrzeug kaum bis selten nachgefragt. Zwangsläufig haben die Zuliederfirmen
auch nichts mehr produziert. Und so dreht sich die Katz im Kreis mit der Marktwirtschaft.

Sicherlich gibt es rege Geschäftsleute die sich darum bemühen, gute brauchtbare oder sogar bessere Nachbauteile
zu vertreiben. Das diese nicht gerade zu einem Schleuderpreis zu bekommen sind liegt auf der Hand. Dazu kommt
das Risiko der Kapitalbindung und die Sorge auf der Ware sitzen zu bleiben. Ich habe mal in einer Gießerei nachgefragt
Kolben in MZ-Originalqualität anfertigen zu lassen. Das können die. Nur habe ich nicht die Kohle auf Tasche eine
Charge von 1000 Stück pro Maß zu bezahlen.

Güsi ist da schon sehr rege und hat schon viel auf den Weg gebracht. Leider scheuen immer noch MZ-Fahrer für
gute Qualität einen angemessenen Preis zu zahlen.
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Re: Nachbauschrott

Beitragvon 990sm-r » 21. August 2017 23:18

Egon Damm hat geschrieben:
dr.blech hat geschrieben:Für mich ist das weniger eine Frage des Preises. Aber irgendwann sind die Originalteile alle und es gibt ja auch Nachbauten die besser sein sollen als Originalteile.
Ich will gute Teile auf die ich mich verlassen kann. Ob Nachbau oder Original ist mir egal.


Mein Gefühl sagt mir das es schon recht lange keine Originalteile mehr gibt. Auf jeden Fall solche
Originalteile die MZ selbst hergestellt hat. In Bezug auf Zulieferfirmen zu MZ-Produktionzeiten sieht es mau aus.
Nach der Wende war ein MZ-Fahrzeug kaum bis selten nachgefragt. Zwangsläufig haben die Zuliederfirmen
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Sicherlich gibt es rege Geschäftsleute die sich darum bemühen, gute brauchtbare oder sogar bessere Nachbauteile
zu vertreiben. Das diese nicht gerade zu einem Schleuderpreis zu bekommen sind liegt auf der Hand. Dazu kommt
das Risiko der Kapitalbindung und die Sorge auf der Ware sitzen zu bleiben. Ich habe mal in einer Gießerei nachgefragt
Kolben in MZ-Originalqualität anfertigen zu lassen. Das können die. Nur habe ich nicht die Kohle auf Tasche eine
Charge von 1000 Stück pro Maß zu bezahlen.

Genau da sehe ich auch das Problem. Ich habe zwar noch einige DDR-Kolben für die MZ und Simson, aber es wird immer weniger. Danach geht es in die Richtung ORP. Die sich vernünftige Kolben herstellen lassen. Bei den Zylindern sieht es ja noch schlimmer aus. Wer schon mal ein Almot Zylinder gefräst hat, ist meistens doppelt so schnell fertig, als bei einem DDR-Zylinder. Die Haltbarkeit ist entsprechend gering. Ich habe vor kurzen einen 58ccm Zylinder von mir zur Überprüfung da gehabt, 1/100 am Kolben und 1/100 am Zylinder waren weg . Und das nach 17600 km. Wenn die Kurbelwellenlager von den gebrauchten Motor nicht aufgegeben hätten, wäre nochmal soviel drin gewesen. Zylinder und Kolben DDR, das beste System. Läuft wie ein 70er nur ohne mehr Kanäle und andere Anbauteile. Total altagstaugliches Tuning das hält. :)

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