Knochenmarkspende

Geschichten über aussergewöhnliche Hilfeleistungen.

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Knochenmarkspende

Beitragvon Ekki » 15. April 2012 22:18

Sollte jemand in der Nähe wohnen und sich noch nicht hat registrieren lassen. Es tut nicht weh und kann Leben retten. Entweder in der Nähe von Frankfurt oder im Sauerland zum genannten Termin. Solche Aktionen gibt es immer mal wieder und die Chance steigt mit jedem potentiellen Spender.

PS
Falls jemand zum Spiel kommt, wir (die Guten) sind die Westenfelder, nicht das jemand die falschen anfeuert :oops:
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Re: Knochenmarkspende

Beitragvon Sven Witzel » 15. April 2012 22:19

Bin schon länger typisiert - tut echt kaum weh ;-)
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Re: Knochenmarkspende

Beitragvon Hermann Clasen » 16. April 2012 20:37

Das Abzapfen der Blutprobe ist wirklich nichts besonderes.
gruß
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Re: Knochenmarkspende

Beitragvon Emmen Jo » 16. April 2012 20:48

Von mir wollen die nichts mehr, weil ich mal Borreliose hatte. Sogar die Knochenspende nach der Hüft-OP haben die wegeschmissen. :motz: :nixweiss:
mit Zweitaktgrüßen und auch 4Taktgrüßen
Jochen

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Re: Knochenmarkspende

Beitragvon knut » 16. April 2012 20:57

bin schon ne weile typisiert - wenns mal wem hilft (ausser den überwachern) ists ok
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Re: Knochenmarkspende

Beitragvon Robert K. G. » 16. April 2012 21:07

Ich bin auch typisiert und habe in meinem Studium regelmäßig Blut, aber vor allem Plasma gespendet.

Gruß
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Re: Knochenmarkspende

Beitragvon RT-Fons » 16. April 2012 21:10

Bin auch schon seit über zwanzig Jahren typisiert.
Einmal bin ich sogar in die nähere Auswahl gekommen, habe aber dann nichts mehr davon gehört

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Re: Knochenmarkspende

Beitragvon wurli » 17. April 2012 07:18

Und ich darf nicht. :(
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Re: Knochenmarkspende

Beitragvon Schwarzfahrer » 17. April 2012 07:27

Hat schon mal jemand von euch gespendet? Hab da nämlich neulich son Brief bekommen.
Mit freundlichen Grüßen
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Re: Knochenmarkspende

Beitragvon Ekki » 17. April 2012 10:08

Schwarzfahrer hat geschrieben:Hat schon mal jemand von euch gespendet? Hab da nämlich neulich son Brief bekommen.



Ein Meisterschüler von uns hat mal davon erzählt. Keine große Sache nach seiner Aussage. Da wird inzwischen nur aus dem Becken was rausgeholt, aber seitlich :roll:
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Re: Knochenmarkspende

Beitragvon Schwarzfahrer » 17. April 2012 13:55

Mach den Leuten mal keine Angst, soweit ich weiß werden die Stammzellen in den meisten Fällen nur peripher entnommen, also über das Blut.
Mit freundlichen Grüßen
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Re: Knochenmarkspende

Beitragvon Martin H. » 17. April 2012 14:19

Hermann Clasen hat geschrieben:Das Abzapfen der Blutprobe ist wirklich nichts besonderes.

Das Typisieren erfolgt heutzutage nicht mehr per Blutentnahme, sondern es genügt ein Abstrich der Mundschleimhaut -> http://www.dkms.de/home/de/
Bin selber seit paar Jahren registriert, da lief es bereits mit dem Abstrich.
Schwarzfahrer hat geschrieben:Mach den Leuten mal keine Angst, soweit ich weiß werden die Stammzellen in den meisten Fällen nur peripher entnommen, also über das Blut.

Schwarzfahrer hat recht: Früher erfolgte die Stammzellspende meist per Beckenkammbiopsie.
Das ist heutzutage auch anders, da erfolgt die Spende meist durch eine Blutentnahme. Vorher erhält man ein Medikament, um die Bildung der Stammzellen im Blut anzuregen (hoffe, ich hab das jetzt korrekt erklärt).
Das kann man aber alles unter dem Link von mir nachlesen.
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Re: Knochenmarkspende

Beitragvon r4v3n » 17. April 2012 14:40

stammzellspende funktioniert mittlerweile wie martin h. schrieb. man bekommt eine zeit vor der spende ein medikament, was die teilung der eigenen stammzellen im knochenmark stimuliert. dadurch erhöht sich auch der stammzellanteil im peripheren blut. dann wird eine probe aus einer vene entnommen,für die stammzellen aufgereinigt (mittels Apharese) und kann dem empfänger, nachdem dieser eine saftige chemo und bestrahlung bekommen hat, transplantiert werden. auch die typisierung ist, wie schon geschrieben, nicht mehr zwingend mit der entnahme einer blutprobe verbunden.

mfg

//edit: hat nicht nur den angenehmen vorteil für den spender. es soll wohl auch so sein, dass stammzellen aus dem peripheren blut besser beim empfänger "anwachsen" und die zeit in der nur wenige abwehrzellen im blut des empfängers schwimmen (bedingt durch die chemo +/- bestrahlung) kürzer wird.

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Re: Knochenmarkspende

Beitragvon Nordlicht » 17. April 2012 15:24

Martin H. hat geschrieben:Das ist heutzutage auch anders, da erfolgt die Spende meist durch eine Blutentnahme. Vorher erhält man ein Medikament, um die Bildung der Stammzellen im Blut anzuregen (hoffe, ich hab das jetzt korrekt erklärt).
Das kann man aber alles unter dem Link von mir nachlesen.

das mit dem Medikament wurde bei mir vorher nicht gemacht....es wurden 5 Rörchen Blut abgenommen fertig....ich mußte es auch selber per Post noch verschicken und zwar zu dem Krankenhaus wo meine Schwester in Behandlung ist....
Gruß Uwe.
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Re: Knochenmarkspende

Beitragvon r4v3n » 17. April 2012 15:44

hallo,
wann wurde das denn gemacht ?. hier in deutschland wird es meines wissens nach mit der oben beschriebenen methode gemacht. ich bin mir nicht ganz sicher, aber der spender muss auch in das transplantationszentrum (wie z.b. leipzig) um dort blut abzugeben oder zumindest in ein größeres krankenhaus. ob das mit dem per post verschicken so zuträglich für die blutqualität ist, wage ich nicht zu beurteilen.

mfg

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Re: Knochenmarkspende

Beitragvon Nordlicht » 17. April 2012 16:14

r4v3n hat geschrieben:hallo,
wann wurde das denn gemacht ?. hier in deutschland wird es meines wissens nach mit der oben beschriebenen methode gemacht. ich bin mir nicht ganz sicher, aber der spender muss auch in das transplantationszentrum (wie z.b. leipzig) um dort blut abzugeben oder zumindest in ein größeres krankenhaus. ob das mit dem per post verschicken so zuträglich für die blutqualität ist, wage ich nicht zu beurteilen.

mfg
das wurde erst vor kurzem ca. 3 Monate her in Deutschland bei meinem Hausarzt gemacht .....geschickt habe ich es dann ans Klinikum Greifswald...als stink normale Postsendung....die wollten es in Greifswald auch so haben....bischen komisch kam es mir gleich vor,aber was soll ich machen. Natürlich wäre ich für meine Schwester sofort dorhin gefahren....leider war ich dann kein geeigneter Spender....
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Re: Knochenmarkspende

Beitragvon mario l » 17. April 2012 16:45

Schwarzfahrer hat geschrieben:Hat schon mal jemand von euch gespendet? Hab da nämlich neulich son Brief bekommen.

:ja:
Martin H. hat geschrieben:Schwarzfahrer hat recht: Früher erfolgte die Stammzellspende meist per Beckenkammbiopsie.
Das ist heutzutage auch anders, da erfolgt die Spende meist durch eine Blutentnahme. Vorher erhält man ein Medikament, um die Bildung der Stammzellen im Blut anzuregen (hoffe, ich hab das jetzt korrekt erklärt).

Im Prinzip vollkommen richtig erklärt.
Welches Verfahren zur Anwendung kommt richtet sich dann nur noch nach dem Empfänger(Art und Umfang der Grunderkrankung, allgemeiner Gesundheitszustand usw.)
Nordlicht hat geschrieben:das mit dem Medikament wurde bei mir vorher nicht gemacht....es wurden 5 Rörchen Blut abgenommen fertig....ich mußte es auch selber per Post noch verschicken und zwar zu dem Krankenhaus wo meine Schwester in Behandlung ist....

Dann dürfte es sich eigentlich nicht um eine Stammzellspende sondern vielmehr um eine Untersuchung auf Eignung gehandelt haben.
r4v3n hat geschrieben: ich bin mir nicht ganz sicher, aber der spender muss auch in das transplantationszentrum (wie z.b. leipzig) um dort blut abzugeben oder zumindest in ein größeres krankenhaus.

Richtig - denn bei der Stammzellspende geht es nicht darum Blut abzugeben sonder Stammzellen, und um an die heranzukommen bedarf es schon eines gewissen technischen und zeitlichen Aufwandes.

bei mir lief es damals folgendermassen ab:

1. Brief - sie sind einer von 3 in Frage kommenden Spendern, wollen sie immer noch? ( :ja: )
2. Aufforderung zu weiterer Blutentnahme beim Hausarzt für Feintypisierung
3. Brief - sie sind einer von einem passenden Spender, wollen sie immer noch? ( :ja: )
4. Einladung zur gründlichen med. Untersuchung im Transplantationszentrum Dresden (Uni-Klinik?)
5. eingehende Beratung und Aufklärung über weitere Vorgehensweise
6. Empfänger-Patient wird vorbereitet - Point of no Return - Beginn der Medikamentengabe zur Anregung der Stammzellproduktion beim Spender (seltsam, an diesem Punkt kriege ich immer eine Gänsehaut)
7. Tag der Entnahme - ca. 2 - 6 Stunden dauert das "Ausfiltern" der Stammzellen (ist von mehreren Faktoren abhängig, deshalb lässt sich die Dauer nur schlecht vorhersagen), an einem Arm wird das Blut abgezapft, durch die Maschine gejagt und am anderen Arm gibts den Rest wieder zurück - das war´s :ja:

"meinen" Empfänger habe ich nie kennen gelernt - nachdem sich bei ihm die Grunderkrankung wieder durchsetzte verstarb er ein Jahr nach der Transplantation











ob ich es noch einmal machen würde? - sofort

lg mario
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Re: Knochenmarkspende

Beitragvon r4v3n » 17. April 2012 17:24

Nordlicht hat geschrieben:geschickt habe ich es dann ans Klinikum Greifswald...als stink normale Postsendung....die wollten es in Greifswald auch so haben....bischen komisch kam es mir gleich vor,aber was soll ich machen. Natürlich wäre ich für meine Schwester sofort dorhin gefahren....leider war ich dann kein geeigneter Spender....


das sieht schon anders aus, wie mario meinte: das wäre dann die feintypisierung der hla-gene bzw. proteine. da das ein ganz schön gewaltiger aufwand ist, bestimmt man salopp gesagt zu typisierungsaktionen und anlegen von spenderdatenbanken nur die grobe richtung. wenn nun ein bedarf vorliegt kann man damit das potentielle spendergut weiter einengen und dann gezielt feintypisieren. weiterhin gibt es auch beim spender verschiedene konstellationen, die ihn zur unmittelbaren spende ausschließen, welche zur typisierung nicht unbedingt vorliegen mussten.

@mario: das ist die apharese :)


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Re: Knochenmarkspende

Beitragvon Martin H. » 18. April 2012 11:37

Nordlicht hat geschrieben:Natürlich wäre ich für meine Schwester sofort dorhin gefahren....leider war ich dann kein geeigneter Spender....

Ah so, dann war das die Feintypisierung, nicht die eigentliche Knochenmarkspende.
mario l hat geschrieben:6. Empfänger-Patient wird vorbereitet - Point of no Return - Beginn der Medikamentengabe zur Anregung der Stammzellproduktion beim Spender (seltsam, an diesem Punkt kriege ich immer eine Gänsehaut)

Immer?! :shock: Heißt das etwa, Du hast schon öfter gespendet?
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Re: Knochenmarkspende

Beitragvon Schwarzfahrer » 18. April 2012 11:59

mario l hat geschrieben:
bei mir lief es damals folgendermassen ab:

1. Brief - sie sind einer von 3 in Frage kommenden Spendern, wollen sie immer noch? ( :ja: )
2. Aufforderung zu weiterer Blutentnahme beim Hausarzt für Feintypisierung
3. Brief - sie sind einer von einem passenden Spender, wollen sie immer noch? ( :ja: )
4. Einladung zur gründlichen med. Untersuchung im Transplantationszentrum Dresden (Uni-Klinik?)
5. eingehende Beratung und Aufklärung über weitere Vorgehensweise
6. Empfänger-Patient wird vorbereitet - Point of no Return - Beginn der Medikamentengabe zur Anregung der Stammzellproduktion beim Spender (seltsam, an diesem Punkt kriege ich immer eine Gänsehaut)
7. Tag der Entnahme - ca. 2 - 6 Stunden dauert das "Ausfiltern" der Stammzellen (ist von mehreren Faktoren abhängig, deshalb lässt sich die Dauer nur schlecht vorhersagen), an einem Arm wird das Blut abgezapft, durch die Maschine gejagt und am anderen Arm gibts den Rest wieder zurück - das war´s :ja:


Danke für die Aufklärung. Auf 3. warte ich zur Zeit. Nach Einsendung der Blutproben für die Feintypisierung bekam ich einen Brief mit dem Hinweis dass man sich im Mai nochmal bei mir melden würde. Das war im Februar.
Mit freundlichen Grüßen
Matthias

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Re: Knochenmarkspende

Beitragvon mario l » 18. April 2012 21:02

Martin H. hat geschrieben:
mario l hat geschrieben:6. Empfänger-Patient wird vorbereitet - Point of no Return - Beginn der Medikamentengabe zur Anregung der Stammzellproduktion beim Spender (seltsam, an diesem Punkt kriege ich immer eine Gänsehaut)

Immer?! :shock: Heißt das etwa, Du hast schon öfter gespendet?

Nein - gespendet habe ich bisher nur einmal, aber über den Hergang berichtet schon des öfteren und dabei kommt "die Gänsehaut" immer an der selben Stelle. :ja:

Schwarzfahrer hat geschrieben:Nach Einsendung der Blutproben für die Feintypisierung bekam ich einen Brief mit dem Hinweis dass man sich im Mai nochmal bei mir melden würde. Das war im Februar.

Da bei dieser Angelegenheit sehr viele schwer bestimmbare Faktoren eine Rolle spielen muss man da teilweise schon recht geduldig sein. Letztendlich richtet sich alles nach dem Empfänger, denn um sein überleben geht es ja.
Solltest du noch mehr Fragen haben dann gibt es gerne eine Telefonnummer per PN. :ja:

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Re: Knochenmarkspende

Beitragvon r4v3n » 18. April 2012 21:07

mario l hat geschrieben:Da bei dieser Angelegenheit sehr viele schwer bestimmbare Faktoren eine Rolle spielen muss man da teilweise schon recht geduldig sein. Letztendlich richtet sich alles nach dem Empfänger, denn um sein überleben geht es ja.
Solltest du noch mehr Fragen haben dann gibt es gerne eine Telefonnummer per PN. :ja:

lg mario


so lange dauert aber die pcr nicht (maximal 1 woche). ich denke, es wird einfach schwierig sein potentielle spender zu akquirieren und den passenden zu finden.

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Re: Knochenmarkspende

Beitragvon manitou » 18. April 2012 21:08

Ich möchte die Gelegenheit einfach mal nutzen um denen die sich Typisieren lassen und denen die schon gespendet haben ein DICKES DANKE zu sagen.
Dank Euch hat meine Frau ein zweites Leben bekommen. Sie ist im März 1Jahr geworden und auch wenn sie durch Chemo und die arge Medikamentenflut einige Beschwerden hat, erfreut sie sich doch Ihres Lebens.

Tolle Sache, Danke :kleeblatt: :flower: :blume: :respekt: :blume: :flower: :kleeblatt:
Man sollte wissen das eine Änderung des original Zustandes nicht zwangsläufig zur Verbesserung des selbigen führt.

Gruß manitou

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Re: Knochenmarkspende

Beitragvon mario l » 19. April 2012 12:35

manitou hat geschrieben:Sie ist im März 1Jahr geworden und auch wenn sie durch Chemo und die arge Medikamentenflut einige Beschwerden hat, erfreut sie sich doch Ihres Lebens.

Da ist sie wieder - diese ganz besondere "Gänsehaut".
Schön das deiner Frau geholfen werden konnte, ich wünsche euch weiterhin alles gute.

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