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BeitragVerfasst: 10. April 2006 05:08
von the silencer
Guten Morgen!

hätt da noch mal ne Frage zum Thema. Ölfilter von welchen mopped war der selbe, falls mich der Onkel von Louis fragen sollte?

MfG Heiko

BeitragVerfasst: 10. April 2006 06:13
von Berni
Nochmal ein Nachsatz zur Ursprungsfrage (Ölwechsel Rotax):

Der Ölschlauch soll ja am Rahmen abgeschraubt werden.
Es erschiene mir in der Theorie jedoch günstiger, den Ölschlauch vom Motor abzuschrauben und die Brühe schön durch den Schlauch in einen Behälter sprazzeln zu lassen. Wenn alles leer ist, entferne ich den Schlauch vom Rahmen und reinige das Ölsieb.

Sehe ic hier irgendwas völlig falsch oder habe ich euch alle missverstanden?

Ratlos im Vogelsberg - Berni

BeitragVerfasst: 10. April 2006 07:39
von Bene
Wenn ich Öl wechsle, dann lasse ich zunächst den einen Liter vom Ölsumpf ab. Danach wird es eklig: Ich öffne die Öl-Schlauch-Verschraubung am Motor und versuche dann über den Schlauch das Öl in einen Trichter abzulassen.
Öl-Filter ist auf alle Fälle identisch mit z.B. BMW F650. Den Öl-Filter und das neue Öl habe ich gleich bei BMW direkt geholt. Das Öl war in 1-Liter-Flaschen noch um Längen billiger als bei Louis im Kanister (pro Liter natürlich gerechnet). Und auf dem Öl-Filter für die 650 stand sogar Rotax drauf :wink:

Tschü
Bene

BeitragVerfasst: 10. April 2006 08:54
von schraubi
gr-omit hat geschrieben:Nochmal ein Nachsatz zur Ursprungsfrage (Ölwechsel Rotax):

Der Ölschlauch soll ja am Rahmen abgeschraubt werden.
Es erschiene mir in der Theorie jedoch günstiger, den Ölschlauch vom Motor abzuschrauben und die Brühe schön durch den Schlauch in einen Behälter sprazzeln zu lassen. Wenn alles leer ist, entferne ich den Schlauch vom Rahmen und reinige das Ölsieb.

Sehe ic hier irgendwas völlig falsch oder habe ich euch alle missverstanden?

Ratlos im Vogelsberg - Berni


Ob Du den Ölschlauch am Rahmen oder am Motor abschraubst ist eigentlich völlig egal.
Aber logisch ist es, wenn man ihn am Motor öffnet weils dann keine Sauerei gibt. Dann kannst Du den Schlauch langsam vom Stutzen abziehen, dabei den Schlauch etwas zudrücken und das Öl in einen Trichter laufen lassen.

Schraubi

BeitragVerfasst: 10. April 2006 12:39
von Ex User Hermann
gr-omit hat geschrieben:Nochmal ein Nachsatz zur Ursprungsfrage (Ölwechsel Rotax):

Der Ölschlauch soll ja am Rahmen abgeschraubt werden.

Welche Ausführung hast Du denn? Die SilverStar und andere neuere Ausführungen haben einen Stahlflexschlauch mit "Auge" am Ende, der per Hohlschraube am Rahmen befestigt wird. In dieser Hohlschraube ist eine kleine Schraube eingesetzt um dort das Öl ablassen zu können. Die Schläuche werden bei dieser Ausführung also NICHT gelöst, sondern nur die kleinere, in der Hohlschraube der Schlauchbefestigung sitzende Inbusschraube. An dieser Schraube ist übrigens auch ein Sieb befestigt, welches beim Ölwechsel immer kontrolliert/gereinigt werden sollte.

Ältere Versionen haben Gummischläuche mit Schlauchschellen, da ist es egal wo Du den Schlauch abnimmst.

Der Filter ist identisch mit BMW F650 & Aprilia Pegaso 650. Vom Hersteller KNECHT ist die Bezeichnung "OX119", kann man auch in jedem KFZ-Zubehörhandel bestellen.

BeitragVerfasst: 10. April 2006 14:00
von Berni
Hermann hat geschrieben:Welche Ausführung hast Du denn? Die SilverStar und andere neuere Ausführungen haben einen Stahlflexschlauch mit "Auge" am Ende, der per Hohlschraube am Rahmen befestigt wird. In dieser Hohlschraube ist eine kleine Schraube eingesetzt um dort das Öl ablassen zu können. Die Schläuche werden bei dieser Ausführung also NICHT gelöst, sondern nur die kleinere, in der Hohlschraube der Schlauchbefestigung sitzende Inbusschraube. An dieser Schraube ist übrigens auch ein Sieb befestigt, welches beim Ölwechsel immer kontrolliert/gereinigt werden sollte.

Ältere Versionen haben Gummischläuche mit Schlauchschellen, da ist es egal wo Du den Schlauch abnimmst.

Der Filter ist identisch mit BMW F650 & Aprilia Pegaso 650. Vom Hersteller KNECHT ist die Bezeichnung "OX119", kann man auch in jedem KFZ-Zubehörhandel bestellen.


Es ist so, wie Du es gerade beschrieben hast, ausser dass die kleinere Schraube keine Inbus- sondern eine Sechskantschraube ist.
Also doch nicht den Schlauch lösen!

Berni

BeitragVerfasst: 10. April 2006 14:24
von Ex User Hermann
gr-omit hat geschrieben:Es ist so, wie Du es gerade beschrieben hast, ausser dass die kleinere Schraube keine Inbus- sondern eine Sechskantschraube ist.
Also doch nicht den Schlauch lösen!

Berni

Darauf achten, daß die kleine Schraube einen intakten O-Ring hat!

BeitragVerfasst: 10. April 2006 19:08
von Martin H.
the silencer hat geschrieben:Ölfilter von welchen mopped war der selbe, falls mich der Onkel von Louis fragen sollte?

MfG Heiko

Hallo Heiko!
wie schon gesagt wurde, der von der BMW F 650. Ich hab z. Z. den Champion X 305 drin.
Gruß, Martin.

BeitragVerfasst: 14. April 2006 10:40
von the silencer
Danke für die Vergleichsfilter, hab den Louis Mann erstmal den Filter für die MZ 500 suchen lassen (ohne Erfolg), bis ich nach 5 min meinte es soll der selbe sein wie bei Bähämweh oder Abrillia. Da ging doch glatt ein Lächeln über sein Gesicht. Übrigens der is aber niedlich, nein nich der Louis Mann(obwhol kann ich gar nich so richtig beurteilen), sondern der Ölfilter.

MfO(Mit frohen Ostergrüßen) Heiko

BeitragVerfasst: 16. April 2006 11:28
von G/S Martin
so, gestern hab ich ölwechsel gemacht. gab ne ziemliche sauerei, denn ohne nachträglich installierten ablaßhahn mit schlauchtülle kann der ölstrom aus dem rahmenrohr die auffangwanne nicht immer treffen :apfel: :robinhood: . hab jetzt den champion-filter eingebaut: hat 5,90 eur gekostet. drei liter öl gingen rein (bj. 94). anlasser mit gezogenem dekohebel rennen gelassen bis die öldruckkontrolle ausging, gestartet, alles easy :ja:
frohe ostern allerseits!

BeitragVerfasst: 16. April 2006 11:32
von sammycolonia
G/S Martin hat geschrieben:so, gestern hab ich ölwechsel gemacht. gab ne ziemliche sauerei, denn ohne nachträglich installierten ablaßhahn mit schlauchtülle kann der ölstrom aus dem rahmenrohr die auffangwanne nicht immer treffen :apfel: :robinhood: . hab jetzt den champion-filter eingebaut: hat 5,90 eur gekostet. drei liter öl gingen rein (bj. 94). anlasser mit gezogenem dekohebel rennen gelassen bis die öldruckkontrolle ausging, gestartet, alles easy :ja:
frohe ostern allerseits!
:gut: dann viel spaß beim gespann-treiben... :wink:

BeitragVerfasst: 16. April 2006 11:38
von Ex User Hermann
G/S Martin hat geschrieben:anlasser mit gezogenem dekohebel rennen gelassen bis die öldruckkontrolle ausging, gestartet, alles easy :ja:

Genau so ists richtig! :gut:

Ebenfalls bunte Eier :wink:

BeitragVerfasst: 16. Juni 2006 13:37
von the silencer
So jetzt hab ich den Ölwechsel auch mal gemacht, geht ja ganz gut. Gibts die Dichtringe(Ölfilter, Ölwanne) auch irgendwo günstig zu kaufen?

BeitragVerfasst: 16. Juni 2006 13:43
von Bene
Hallo,

insofern man die Bezeichnung der Dichtringe hat, ist es in der Regel kein Problem, diese beim Industriefachgeschäft zu besorgen. Die meisten Maße dafür habe ich dem Ersatzteilkatalog entnommen. Bei MZ sind die Dichtungen vor allem für den Rotax sehr teuer.
Bei Bedarf kann ich gerne Auskunft darüber geben, wie viel ich damals für die Dichtungen bezahlt habe. Beim Motor-frisch-machen habe ich so gut wie jede Dichtung erneuert.

Tschü
Bene

BeitragVerfasst: 16. Juni 2006 21:03
von Ex User Otis
the silencer hat geschrieben:So jetzt hab ich den Ölwechsel auch mal gemacht, geht ja ganz gut. Gibts die Dichtringe(Ölfilter, Ölwanne) auch irgendwo günstig zu kaufen?


10050412 OELFILTER CHAMPION X305
DIVERSE APRILIA /BMW APRILIA TUAREG WIND 600 (EP)
APRILIA TUAREG WIND 600 (WIND600)
APRILIA MOTO 6.5 (MOTO6.5)
APRILIA PEGASO 650 (GA)
APRILIA PEGASO 650 (MX)
4,95

BeitragVerfasst: 16. Juni 2006 21:25
von the silencer
Otis hat geschrieben:
the silencer hat geschrieben:So jetzt hab ich den Ölwechsel auch mal gemacht, geht ja ganz gut. Gibts die Dichtringe(Ölfilter, Ölwanne) auch irgendwo günstig zu kaufen?


10050412 OELFILTER CHAMPION X305
DIVERSE APRILIA /BMW APRILIA TUAREG WIND 600 (EP)
APRILIA TUAREG WIND 600 (WIND600)
APRILIA MOTO 6.5 (MOTO6.5)
APRILIA PEGASO 650 (GA)
APRILIA PEGASO 650 (MX)
4,95


Die Dichtringe lieber Peter de Jummis waren gemeint.

BeitragVerfasst: 16. Juni 2006 21:29
von the silencer
Bene hat geschrieben:Hallo,

insofern man die Bezeichnung der Dichtringe hat, ist es in der Regel kein Problem, diese beim Industriefachgeschäft zu besorgen. Die meisten Maße dafür habe ich dem Ersatzteilkatalog entnommen. Bei MZ sind die Dichtungen vor allem für den Rotax sehr teuer.
Bei Bedarf kann ich gerne Auskunft darüber geben, wie viel ich damals für die Dichtungen bezahlt habe. Beim Motor-frisch-machen habe ich so gut wie jede Dichtung erneuert.

Tschü
Bene


Gute Idee muß ich mal schaun ob da was auf der CD drauf ist oder was im Repbuch steht.

Re: Ölwechsel Rotax

BeitragVerfasst: 11. Dezember 2015 20:46
von TS Jens
Hallo

Die Beteichnung für die Ölfilter laufen jetzt unter anderen Bezeichnungen. Für Champion (X305 ) läuft jetzt unter der Nummer COFO 51.

Gibt es jetzt noch die JOSMA Norm oder wurde die durch eine andere ersetzt ? Ich habe mir das geholt. Ob es das richtige ist?

https://www.louis.de/artikel/castrol-oe ... n/10038255

Gruß Jens

Re: Ölwechsel Rotax

BeitragVerfasst: 11. Dezember 2015 20:51
von Paule56
Jens
Geh mal unter dem link auf Beschreibung, demnach ist es geeignet, die Kupplungsspezifikation heisst JASO-MA

Re: Ölwechsel Rotax

BeitragVerfasst: 11. Dezember 2015 21:37
von Egon Damm
so ist es.

Und Morgen wird unser Rotaxgespann nach der Sommerpause für den Winterbetrieb fitt gemacht.

Re: Ölwechsel Rotax

BeitragVerfasst: 11. Dezember 2015 21:56
von Nordtax
Passender Ölfilter von Mann: MH 65/1

Re: Ölwechsel Rotax

BeitragVerfasst: 12. Dezember 2015 15:10
von Martin H.
Danke für die Hinweise mit den Ölfiltern :!:

Re: Ölwechsel Rotax

BeitragVerfasst: 12. Dezember 2015 17:13
von the silencer
TS Jens hat geschrieben:Hallo

Die Beteichnung für die Ölfilter laufen jetzt unter anderen Bezeichnungen. Für Champion (X305 ) läuft jetzt unter der Nummer COFO 51.

Gibt es jetzt noch die JOSMA Norm oder wurde die durch eine andere ersetzt ? Ich habe mir das geholt. Ob es das richtige ist?

https://www.louis.de/artikel/castrol-oe ... n/10038255

Gruß Jens

Und da heißt es immer der MZ Fahrer ist geizig ;D .

Re: Ölwechsel Rotax

BeitragVerfasst: 12. Dezember 2015 17:56
von Egon Damm
es könnte ein Fehlkauf sein. Die Kupplung greift am besten mit einem mineralischen Oel.

Re: Ölwechsel Rotax

BeitragVerfasst: 16. Dezember 2015 00:48
von Memme250
TS Jens hat geschrieben:Hallo

Die Beteichnung für die Ölfilter laufen jetzt unter anderen Bezeichnungen. Für Champion (X305 ) läuft jetzt unter der Nummer COFO 51.

Gibt es jetzt noch die JOSMA Norm oder wurde die durch eine andere ersetzt ? Ich habe mir das geholt. Ob es das richtige ist?

https://www.louis.de/artikel/castrol-oe ... n/10038255

Gruß Jens

Hi Jens ,
"Ja mal so" ÖL hat sich irgendwie eingeprägt.
Warum eine Rotax- Kupplung nicht befriedigend trennt, hat Paule56 überzeugend festgestellt und beschrieben.
Das Problem müsste doch durch sein ?
Was würde für dich gegen ein stinknormales mineralisches 15W40 sprechen ?
Gibt es da neue Erfahrungen?

Re: Ölwechsel Rotax

BeitragVerfasst: 16. Dezember 2015 15:44
von Nordtax
Memme250 hat geschrieben:Warum eine Rotax- Kupplung nicht befriedigend trennt, hat Paule56 überzeugend festgestellt und beschrieben.

Ich finde es gerade nicht, wo steht das denn?

Re: Ölwechsel Rotax

BeitragVerfasst: 16. Dezember 2015 15:56
von Egon Damm
Nordtax hat geschrieben:
Memme250 hat geschrieben:Warum eine Rotax- Kupplung nicht befriedigend trennt, hat Paule56 überzeugend festgestellt und beschrieben.

Ich finde es gerade nicht, wo steht das denn?


kann es sein das etwas verwechselt wurde :D

Kupplung trennt nicht............da ging es um den richtigen Kupplungszug meine ich....... :?: :?:

Re: Ölwechsel Rotax

BeitragVerfasst: 16. Dezember 2015 20:16
von TS Jens
Memme250 hat geschrieben:
TS Jens hat geschrieben:Hallo

Die Beteichnung für die Ölfilter laufen jetzt unter anderen Bezeichnungen. Für Champion (X305 ) läuft jetzt unter der Nummer COFO 51.

Gibt es jetzt noch die JOSMA Norm oder wurde die durch eine andere ersetzt ? Ich habe mir das geholt. Ob es das richtige ist?

https://www.louis.de/artikel/castrol-oe ... n/10038255

Gruß Jens

Hi Jens ,
"Ja mal so" ÖL hat sich irgendwie eingeprägt.
Warum eine Rotax- Kupplung nicht befriedigend trennt, hat Paule56 überzeugend festgestellt und beschrieben.
Das Problem müsste doch durch sein ?
Was würde für dich gegen ein stinknormales mineralisches 15W40 sprechen ?
Gibt es da neue Erfahrungen?


Ich habe das Öl bei Louis umgetauscht und das genommen.

https://www.louis.de/artikel/motorenoel ... 0/10038458

Hatte davon zuhause noch einen Kanister mit einem Liter stehen. Und bevor ich alles in die Tonne schmeiße. 8) :mrgreen: Es ist auch Mineralisch.

Gruß Jens

Re: Ölwechsel Rotax

BeitragVerfasst: 16. Dezember 2015 20:37
von silverwulf
Egon Damm hat geschrieben: Die Kupplung greift am besten mit einem mineralischen Oel.


Was ich nach einigen Jahren nur bestätigen kann :ja:
Durchrutschen finde ich auch nicht besser als Kleben :wink:
15-40 ja, aber nur mineralisch :!:

Re: Ölwechsel Rotax

BeitragVerfasst: 8. April 2024 20:48
von Risinghaze
Ich weiß... man sollte Tote nicht wecken. Aber da dieser Post schon mal nach 9 Jahren reaktiviert wurde, werde ich das gleiche mal machen!

Ich hab nur ne kleine Frage.
Mir wurde ans Herz gelegt 20W50 zu nehmen.
Ich hab ein 500er Gespann unf fahre ausschließlich bei gutem/warmen Wetter mit der Karre.

Wonach entscheide ich, ob ich 15W40 oder 20W50 nehme?

Also sie läuft viel auf Vollast durch den Gesapnnbetrieb.

Re: Ölwechsel Rotax

BeitragVerfasst: 8. April 2024 20:56
von Egon Damm
Die Kupplung der Rotaxmotoren braucht ein MINERALISCHES Motoroel. Alles andere taugt nicht. Versuch es einfach.

Motorrad Ente wird es dir bestätigen.

Re: Ölwechsel Rotax

BeitragVerfasst: 8. April 2024 20:58
von Risinghaze
Das Mineralische hab ich schon verstanden. Es geht aber um die Viskosität.

Re: Ölwechsel Rotax

BeitragVerfasst: 8. April 2024 21:49
von Egon Damm
Hat dein Rotax einen Negasilbeschichten Zylinder dann 15 W 40. Graugußzylinder 20 W 50.

Generell immer mineralisches Motoroel wegen der Kupplung die im Oelbad läuft.

Re: Ölwechsel Rotax

BeitragVerfasst: 9. April 2024 07:16
von Dieter
Ganz grob
Je kleiner die vordere Zahl ist um so dünnflüssiger ist das Öl um so besser ist es für niedrige Temperaturen geeignet.
Je höher die Zahl hinter dem W um so dicker ist das Öl un somit besser für höhere Temperaturen geeignet.


Also es geht um die Viskosität, siehe hier, ein wenig runter scrollen, auch zum Thema Leichtlauföle
https://www.addinol-shop.de/pkw-oel/viskositat.html

Das 20 W 50 mineralisch passt bei uns also recht gut.


Gruß
Dieter

Re: Ölwechsel Rotax

BeitragVerfasst: 9. April 2024 09:35
von Risinghaze
Egon Damm hat geschrieben:Hat dein Rotax einen Negasilbeschichten Zylinder dann 15 W 40. Graugußzylinder 20 W 50.

Generell immer mineralisches Motoroel wegen der Kupplung die im Oelbad läuft.


Es ist der Graue Motor der Silver Star. Mehr kann ich dazu nicht sagen.

Re: Ölwechsel Rotax

BeitragVerfasst: 9. April 2024 19:53
von Nordtax
Egon Damm hat geschrieben:Generell immer mineralisches Motoroel wegen der Kupplung die im Oelbad läuft.

Der Kupplung ist es ziemlich egal, ob das Öl mineralisch, teil- oder vollsynthetisch ist.
Es muß aber der Spezifikation für Motoren mit Kupplung im Ölbad entsprechen, also mit dem Zusatz JASO MA oder MA2 gekennzeichnet sein.
Und mit 10W40 liegt man in unseren Breitengraden immer richtig, da spielt es auch überhaupt keine Rolle, welcher Zylinder da drauf ist.

Gruß, Thorsten

Re: Ölwechsel Rotax

BeitragVerfasst: 9. April 2024 20:10
von Risinghaze
gut, ich hab echt kein Überblick mehr.
Das mit den Freigaben und so. Jaso etc... das kenn ich alles, is ja nicht mein einziges Moped...

Ganz "doof" gefragt. tu ich dem Motor weh, wenn ich 20W50 fahre?

Re: Ölwechsel Rotax

BeitragVerfasst: 9. April 2024 20:30
von Martin H.
Risinghaze hat geschrieben:Ganz "doof" gefragt. tu ich dem Motor weh, wenn ich 20W50 fahre?

Nee, ich nehme schon seit Jahren 20W50 in der Silverstar und m. W. mein Vater in seiner Fun.
JASO MA oder MA2 ist es aber immer.

Re: Ölwechsel Rotax

BeitragVerfasst: 10. April 2024 07:01
von hiha
Ich nehm in den meisten Einzylindern 20W50, und hatte auch bei -15° keine Probleme mit dem Ankicken, obwohl es im Winter grundsätzlich mit 10W40 leichter ging.
Ob mineralisch, voll- oder teilsynthetisch ist primär egal, nur von Mineralisch auf Synthetisch umzustellen ohne vorher den Motor komplett innerlich gereinigt zu haben, das kann ins Auge gehn, da die Reiniger im SythÖl den Dreck mobilisiern können.
Das Kupplungsrutschproblem und die JASO MA-Norm: Öle die diesen Normen entsprechen sind zwar grundsätzlich schon mal richtig, es gibt aber offenbar trotzdem noch herstellerspezifische Unterschiede im Ergebnis. Manche Kupplungen rutschen trotz MA2 mit dem einen Öl, mit einem Anderen dieser Norm aber nicht. Spätestens ab da wirds esoterisch... ;D
Gruß
Hans

Re: Ölwechsel Rotax

BeitragVerfasst: 12. April 2024 16:13
von Earnster
Ich habe mich bis heute mit einer kurzen Ausnahmes an die Herstellervorschrift für den Rotax gehalten: 15W-50 4-Takt-Öl.
Früher gab es das als mineralisches Motoröl von Motul, mittlerweile nehme ich das, was ich bekommen kann:
Letztes Jahr Ölwechsel mit Mannol Powerbike 4-Takt SAE 15W-50 (Synthetic 4-Stroke Engine Oil) JASO MA/MA2, Mannol-Kennnr. 7832.
Hatte nie Probleme mit dem Motoröl, obwohl ich eine kurze Zeit vor vielen Jahren auch mal eine Zeit lang für 2-3Tkm mit "ordinärem" 15W-40 (mineralisch) fuhr.
Ein Unterschied im Fahrverhalten für diese km-Leistung war damals für mich nicht feststellbar.
Grundsätzlich empfehle ich, und das nicht nur bei der Auswahl des Öls: Immer an die Herstellervorschriften halten.

Schöne Grüße
Earnster