Alles rund um die 3 Räder.
7. Februar 2011 13:51
Habe gestern mich mal wieder über mein gutes ETZ-Gespann gelehnt und wollte den Bremslichtschalter überarbeiten. Der Grund: ich muss die Bremse hinten dermaßen auf "spät" drehen, damit der originale Schalter in der Nabe einigermaßen unsensibel reagiert - die Leuchten gingen z.T. schon an, wenn ich nur die rechte Fußraste belastete - dass ich Angst hatte mit dem Bremshebel in die Straße zu spießen.
Da schoss es mir in den Kopf, man könnte doch als Schalter auch den Bremshebel der ETZ mit dem Bremshebel des Seitenwagens nutzen, da ist genügend Spiel vorhanden und es soll ja eh beides bremsen. Also flugs den Blechbecher von einem alten Trabbi-Mäusekino (Momentanverbrauchsanzeige) über den dicken Gummi des Seitenwagenbremshebels gestülpt - passt mit etwas Klebeband darunter saugend. Das soll der eine Kontakt werden. An den Maschinenbremshebel kommt dann der andere Kontakt (irgend ein Blechstreifen aus dem Fundus) und es sollte funktionieren.
Hat schon jemand mit dieser Variante Erfahrungen? Bin ich vielleicht garnicht der Erfinder?
7. Februar 2011 13:57
Du kannst aber schon den Kontakt in der Bremsankerplatte unabhängig des Bremshebels verstellen/verdrehen.
7. Februar 2011 13:59
Der Bremslichtschalter... neuralgische Punkt.
Ich werde diesen gebogenen Kontakt mit dem Gewinde neu konstruieren.
Den Kopf eine Schlossschraube asymetrisch an einer Gewindestange befestigen. Dann müsste man das Bremslich auch endlich mal feinfühlig einstellen können. Im Grunde finde ich diese Konstruktion schon gut.
7. Februar 2011 15:17
Prinzipiell ist der originale Schalter ja auch nicht schlecht, aber wenn er nicht mehr ausreichend zu verstellen geht muss man sich was ähnlich wartungsarmes und zuverlässiges einfallen lassen.
Für einen kurzen Hebelweg sind die üblichen Zugschalter auch nicht ganz das richtige, vor allem, weil die dann noch eine Feder im Betätigungszug benötigen.
7. Februar 2011 15:25
Kann es sein, das bei dir die Plastehülse in der das Teil gelagert ist ausgenudelt ist und es sich deshalb nicht mehr richtig einstellen lässt?
7. Februar 2011 16:39
Der Originale lässt sich prima einstellen, aber wenn ich mit akzeptablen Spiel im Bremshebel unterwegs sein will, ist der Kontakt immer geschlossen - ob ich will oder nicht. Der Bremsnocken ist eben schon im Stand zu weit gedreht, um das Kontaktfähnchen vom Gegenstück fern zu halten.
7. Februar 2011 18:30
Aha, also sind quasi die Beläge schon weiter abgenutzt ?
Und wenn Du sowas dazwischen baust ? Da kommen die Bremsbacken genau so weit raus wie bisher, mit weniger Hebelweg/Drehwinkel vom Nocken. Kostet nicht die Welt.

*
*Bild bei Güsi geklaut
7. Februar 2011 22:52
SPW 70 hat geschrieben:Der Bremsnocken ist eben schon im Stand zu weit gedreht, um das Kontaktfähnchen vom Gegenstück fern zu halten.
Na das Kontaktfähnchen kannst Du doch mit einer gekröpften Spitzzange schnell in Position bringen.
Ansonsten versuch es mal mit neuen Bremsbelägen.
7. Februar 2011 22:58
Maik80 hat geschrieben:Aha, also sind quasi die Beläge schon weiter abgenutzt ?
Und wenn Du sowas dazwischen baust ? Da kommen die Bremsbacken genau so weit raus wie bisher, mit weniger Hebelweg/Drehwinkel vom Nocken. Kostet nicht die Welt.

*
*Bild bei Güsi geklaut
SWAS gibts auch fuer MZ?
Von Schwalbe kenn´ ichs.
8. Februar 2011 07:54
Hallo,
die gibts auch für MZ und das in verschiedenen Dicken.
Gruß
Martin
8. Februar 2011 08:06
An meiner Kiste ließ sich das Kontaktfähnchen nicht mehr sauber verstellen.
Ich hab die Muttern so weit es geht nach oben gedreht, ab wollten sie nicht mehr.
Dann die Schraube abgesägt, denn anders waren die Muttern nicht mehr los zu kriegen.
Neue Mutter auf das Restgewinde drauf und die Mimik lässt sich feinfühlig einstellen.
Gruß
Thomas
8. Februar 2011 19:30
Bei Deiner Konstruktion wird der Kontakt nur irgendwann ziemlich mistig werden oder?
Ich habe mir auch einen von diesen Zugschaltern eingebaut, bisher ohne Probleme und auch das Einstellen der Bremse zum Beiwagen ist easy und zuverlässig.
8. Februar 2011 19:41
Warum keinen Zugschalter verbauen?
Ich habe einen DDRzugschalter, welcher auf einem Blech sitzt und mit der Soziusfußraste links verschraubt ist. Der wird von einer Feder gezogen, welche auf dem Hebel vorne auf dem Bremsrohr sitzt. So in etwas 2cm überm rohr ist dafür ein 2mm Loch gebohrt.
8. Februar 2011 19:54
Als ich noch Hardcorewinterfahrer war musste ich feststellen, das die außen angebrahchten Zugschalter recht schnell den Dienst quittieren.
Entweder Elektrisch, sonst per Salzkruste - kein einfedern mehr = Dauerlicht.
8. Februar 2011 19:57
Als wäre es Gedankenübertragung. Ich hab auch schon überlegt, ob man nicht einen anderen Schalter für die Hinterradbremse nehmen kann. An dem Fähnchen rumfummeln ist nämlich blöderweise immer damit verbunden, das Rad auszubauen.
Es gibt doch keine Vorschrift, dass der Bremslichtschalter so sein muss, wie original vorgesehen. Ein kleiner Zugschalter mit ner Feder dazwischen muss doch auch gehen. Den Bremslichtschalter vom Seitenwagen kenne ich nicht. Wäre also wahrscheinlich auch was?
Außerdem habe ich neue Bremsbacken eingebaut, die greifen schon, wenn ich die Bremse nur antippe - kein Spielraum für Fähnchen.
Hat jemand so nen Zugschalter vielleicht rumliegen?
8. Februar 2011 20:24
Weil ich mich schon so oft mit diesen verdampten Bremslichtschaltern rumgeärgert hab brech ich grungsätzlich die Kontaktfahnen ab und bau einen Zugschalter ein. Der Ärger mit dieser Fehlkonstruktion eines Negativ geschlateten Stomkreises könnte glatt von Ford stammen. Also weg damit.
10. Februar 2011 19:28
Ich hab natürlich schon lange die vielen Fürs und Widers der verschidenen Schalter überdacht, kurz - gestern habe ich mein Projekt mit der Blechdose auf dem Seitenwagenbremshebel und Maschinenbremshebel als Kontakt vollendet und der Probelauf in der Garage lief schonmal wunschgemäß. Über die Langzeiterfahrungen werde ich (nur bei Mängeln) berichten.
Die Unterlegplättchen für die Bremsbacken kannte ich bis jetzt aber auch noch nicht (die hätten es wahrscheinlich auch gebracht, aber zurück gebaut ist schnell), wohl aber hatte ich sowas im seligen S 51 Elektronik drin.
10. Februar 2011 19:37
was haltet ihr von so einem Türkontaktschalter, der als Schließer funktioniert....
wassergeschützt müsste er ja sein, so dass man auch keine Probleme mit Salzwasser/Dreck usw. bekommen sollte...
http://www.conrad.de/ce/de/product/8439 ... 30/0216710
28. Februar 2011 15:22
Hallo!
Ich möchte für meine Frage keinen neuen Fred starten und hole somit diesen wieder aus dem Foren-Keller ans Tageslicht
Ich habe mir auch einen Zugschalter zugelegt, da dieser original auch verbaut war. Nur leider hat meine ausführliche Recherche im Netz kein Ergebnis zur Zugfeder (Verbindung Bremslichtschalter - Fusbremshebel) ergeben.
Ich hätte zur Not hätte ich diese Feder fürs S51 da, diese ist aber für die ETZ viel zu kurz. Man müsste sich also noch was basteln.
Der Schalter sitzt an der originalen Halterung am Batteriekasten.
Habt ihr Bezugsquellen fr die Feder oder Vorschläge, wie man die Bremslichtschaltung realisieren kann??
Viele Grüße, Benni
28. Februar 2011 18:07
Die Länge kannst du mit einem Kabelbinder ausgleichen
28. Februar 2011 20:51
es gibt ne quick'n dirty Lösung: kleinen Stahldraht nehmen, Öse biegen, unter die Mutter des Kontakts an der Bremsankerplatte schrauben und so biegen, dass er beim Bremsen den Hebel berührt.
1. März 2011 12:02
Ich habs folgendermaßen realisiert:
Am Fußbremshebel einen Draht befestigt (bei meiner ES ging das indem ich die Klemmschraube durch eine Kemmgewindestange ersetzte in deren Ende ich ein Loch bohrte). Der Draht ist hundsnormaler Schweißdraht vom Schutzgasgerät, 0,8 mm.
Der Draht betätigt am anderen Ende einen in einer Blechdose eingehausten Mikroschalter. Den Schalthebel habe ich durchlocht, den Draht durchgefädelt, dahinter mit Lüsterklemme eingestellt.
Sowas, im Elektronikladen unter 5 Euro/Stück. Er sollte halt den Bremslichtstrom (2 Ampere an Solo, 4 Amp bei Gespann können):

An den zwei Schraublöchern isser festgeschraubt, auf die Zungen passen normale Flachstecker. Bei Drahtbetätigung kann man den Schalter etwas weiter oben hinterm Seitendeckel verbauen (Spritzwasserschutz) oder eben in einer dichten Dose (Fishermans Friend etc).
Ach ja, eine kleine Zugfeder hab ich zwischenreingebaut zur Schonung (je nach Pedalweg/Befestigungspunkt). Diese Federn gibt es im Baumarkt in Sortimentskästen zu 100 Stück um nen Zehner.
Gryße!
Andreas, der motorang
16. März 2011 00:56
DIE UNTERLEGBLÄTTCHEN SIND BEI MZ NMICHT ERLAUBT!!!!!! Das hat mir mein Vater glaub ich 500mal eibngetrichtert. Die Last ist zu hoch!
16. März 2011 01:23
Jetzt erzählst du aber blödsinn.
Sowas habe ich noch nie gehört, wo soll das stehen?
Und selbst wenn, lieber originale Bremmsbacken mit Stahlzwichenlage, als Chinadinger, welche womöglich brechen oder sich anderweitig zerlegen.
16. März 2011 02:07
An meinen Schwalben und an meiner Emme sind seit Jahren Bremslichtschalter dran, die schließen, wenn sie entlastet werden. Bei den Schwalben unter dem Trittblech mit direktem Kontakt zum Tritthebel, und bei der TS auf der linken Seite gegen den Hebel, wo das Gestänge zum Hinterrad eingehakt ist.
Alles Eigenbau außer den Schaltern selber (sieht auch ein bissel so aus, weil noch aus Zeiten, wo ich kein Geld für Werkzeuge hatte, ist mir aber egal), und funktioniert wunderbar.
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