Alles rund um die 3 Räder.
8. Mai 2011 10:28
im advrider-forum bastelt sich der OMW ein eigenbau emmengespann: mal was anderes, aber schaut selbst:
http://www.advrider.com/forums/showthread.php?t=680239

hybsch, oder?
g max ~:)
8. Mai 2011 11:39
Gefällt mir. Aber wie tritt man den Bock an ?
8. Mai 2011 11:41
nix fuer mich , das ist das boot ja auf der falschen seite
8. Mai 2011 11:45
naja, sieht aber trotzdem irgendwie etwas abenteuerlich aus. besonders der untere Anschluß...
8. Mai 2011 11:51
Ich finds klasse! Anschlüsse übersichtlich und einfach zum einstellen mit den Stangen. Einzig die Bolzen zur Befestigung sehen bischen mager aus der Entfernung aus.

Der Radabstand scheint größer, minimiert also die Kippneigung. Die Schwinge mit dem Zentralfederbein gefällt

Interessant wird die Fahreigenschaft ohne Stabi...
Robert
8. Mai 2011 13:07
Maik80 hat geschrieben:Gefällt mir. Aber wie tritt man den Bock an ? ;D
mit dem kickstarter ;)

Luzie hat geschrieben:nix fuer mich , das ist das boot ja auf der falschen seite :mrgreen:
nuja, wir befinden uns in england, dem land wo immer noch *alles* geht. im linksverkehr ist der wagen halt links. so sind se halt, die teetrinkers ;)
ich find die konstruktion auch einerseits extrem stabil, und an gewissen punkten fragt man sich dann doch...jedenfalls hatte das teil umgehend den 'mot'(tuev)...
g max ~:)
9. Mai 2011 19:44
Gute idee dieser Eigenbau.
Mir wäre es viel zu viel Spurbreite (anstrengend zu fahren und materialbelastend) Und trotz vieler Stangen ist es ein Dreipunktanschluss, da ändern auch zwei Stangen an einem Punkt am Bike nix dran
10. Mai 2011 06:02
Ist nett anzuschauen, und sieht auch sauber verarbeitet aus. Bei den Befestigungspunkten am Motorrad hätte ich allerdings so meine Bedenken. Wie auf den Bildern auf der verlinkten Seite zu sehen ist, wurde vorn zuerst eine rahmenumfassende Klemme favorisiert (5 Bild v.o.), die sicher stabiler war, der ETZ allerdings komplett die Ansaugluft nahm. Die jetzige Halterung ist direkt durch die Ansauglöcher im Kastenrahmen geschraubt (Bild 14 v.o.), eine größere Schwachstelle hat ein ETZ- Rahmen glaube ich nicht, und die Ansaugluft dürfte weiterhin eingeschränkt zur Verfügung stehen.
Das Vierkantprofil, welches den Seitenwagen mit der Halteplatte unterm Motorrad verbindet sieht auch nicht unbedingt so aus als wäre es der Statik letzter Schluß (Bild 4 v.o.).
Der hintere Haltepunkt oben ist lediglich am Knotenblech des Rahmens verschraubt, sieht man auf Bild 16 v.o. ganz gut. Während das Federbein nahezu senkrecht von unten auf das Blech wirkt zerrt der Seitenwagen da sicher ordentlich seitlich dran und belastet damit das Blech und noch dazu das gesamte Rahmenheck einseitig. Bei MZ hat man sicher nicht ganz umsonst einen extra Rahmen verwendet und als Haltepunkte den Schwingenbolzen und einen durchs Querrohr am Rahmen durchgehenden Bolzen zur Befestigung des Seitenwagens favorisiert. Vielleicht bin ich wie immer zu ängstlich was die Haltbarkeit angeht, Langzeitberichte und Statik- Experten können mich hier gerne vom Gegenteil überzeugen. Optisch hebt sich das Gespann aber in jedem Fall von der breiten Masse ab und die Idee mit der Schwinge hat auch was
10. Mai 2011 06:15
Die üblichen Punkte konnte er nicht verwenden, sonst hätte das mit dem antreten nicht mehr geklappt. Wer weiß was er sonst noch verändert hat.
Aber auf der Insel bekommt man sogar als Zivilist für einen Panzer eine Straßenzulassung.
10. Mai 2011 06:36
ich hätte bei den anschlußpunkten an der Maschine so meine bauchschmerzen ...
da können einige weder auf druck noch auf zug belastet werden (eigentlich könnte man die auch gleich ganz weglassen)
trotzdem - die Idee ist nett und wenn die zugelassen läuft, sagt das einiges über die zulassungsregularien des pendant des "TÜV" auf der Insel aus.
So wäre die (jedenfalls bei meinem Dekra-Mann) nie durch die HU gekommen
10. Mai 2011 08:51
Wie schon gesagt wurde, hat der Erbauer mit einigen Grundregeln des Gespannbaus gebrochen: Alle Anschlüsse stehen nahezu im 90 Grad Winkel zur Maschine, wodurch Längskräfte nicht gut aufgenommen werden können. Die beiden hinteren oberen Anschüsse wirken wie ein Hebel an der Maschinenaufnahme und sollten sowieso nicht in einem Punkt an der Maschine montiert werden, wie auch der vordere Anschluss in einem Punkt der Maschine angeschossen ist. Die Spurweite ist auch ein wenig groß gewählt, das würe eher für ein Zugfahrzeug mit 50 PS ideal sein. Die Konstruktion der Bewiwagenschwinge scheint ganz ordentlich zu sein, auch wenn ich vom senkrechten Vierkantrohr zur Schwingenaufnahme noch ein Knotenblech gesetzt hätte. Der Beiwagenrahmen scheint starkt überdimensioniert zu sein, aber vielleicht hat er dünnes Rohrmaterial gewählt, was man nicht sehen kann. Bei uns hätte das Gespann keine Chance bei einer TÜV Zulassung. Bin mal gespannt was Max weiter über den Fahrbetrieb berichtet.
Gruß,
Peter
27. Oktober 2012 13:55
Hm, zufällig grad gelesen.
So ne vergammelte Karre und dann so viel Arbeit.
Gibt es dazu noch mehr Infos ?
Spitz
6. Januar 2019 14:24
Egal was auch immer nicht gefallen wird, Hauptsache was gemacht, auch mit neuen Ideeen.
Und handwerklich gut und schön,
technisch geht immer besser.
Gruß Klaus
6. Januar 2019 16:03
Ich sehe das wie Kutt. Kann mir gerade nicht vorstellen wie sich dort die Kräfte sinnvoll verteilen sollen. Die meiste Kraft wird sicher nur von der unteren Strebe abgefangen. Das wäre mir zu wenig.
Gruß
Dieter
7. Januar 2019 13:19
Wieso buddelt ihr eigentlich diesen steinalten Thread aus?
7. Januar 2019 13:26
Richy hat geschrieben:Wieso buddelt ihr eigentlich diesen steinalten Thread aus?
Weil es eine Verlinkung im "Beiwagen-links-Fred" hierher gab.
8. Januar 2019 16:07
Bei der Anschlußtechnik streuben sich mir die Nackenhaare. Es ist doch sehr gut daß es den deutschen TÜV gibt.
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