7. August 2012 06:58
So dann, hier ein erster Erfahrungsbericht:
Hab mich dan gestern abend ans zerlegen der Telegabel gemacht. Nach dem Ausbau allen Zierkrams wie Rad, Schutzblech, etc. war klar, es klemmt das rechte Gleitrohr unten fest.
Also untere Schraube gelöst, obere Schraube gelöst, Gleitrohr ab und Feder raus. Gabelöl war reichlich drin, daran kanns nicht gelegen haben. Federn waren zwar keine Gespannfedern drin, Vorspannung wurde durch den Vorreiter jedoch durch den Einbau einer zusätzlichen Mutter unter der Holmverschlussschraube erzeugt.
Jetzt lag das Führungsrohr mit dem innenliegenden Stützrohr frei. Die Fehlerquelle war schnell gefunden: Das innere Stützrohr lies sich im Führungsrohr sauber gleiten, nach unten bis an den Ausfederanschlag heran, hab ich das Stützrohr jedoch über den Ausfederanschlag gedrückt, gabs Widerstand und Hackeln. Und es klemmte wieder.
Also Holm raus, Stützrohr aus Führungsrohr raus. Nun konnte ich das Führungsrohr mit Sprengring, Drossel, Sicherungsring, Scheibe und Anschlagsfeder betrachten. Was ich auch nach X Versuchen nicht rausgebaut bekommen hab, ist der untere Sprengring im Führungsrohr, der die Drossel hält.

Keine Chance!!!
Also kleinen Finger und innen fühlen, und siehe da, im Führungsrohr sind unten an der Wandung Rieven. Ob die Planmäßig oder durch Verschleiß da sind, keine Ahnung. Aber durch diese Rieven verklemmt sich beim Ausfedern die Dichtscheibe am Stützrohr im Führungsrohr und lässt sich nicht mehr bewegen.
Folge: neues Führungsrohr, und wahrscheinlich auch neues Stützrohr (mit kompletten Innenleben).
Na mal schauen was der Freundliche heut dazu meint.
Werd weiter berichten...
Frage: Wenn ein Führungsrohr defekt, werden beide getauscht ??? (ähnlich wie beim Auto mit Stoßdämpfern, Stabis und so)