Alles rund um die 3 Räder.
22. Oktober 2012 13:55
Hallo Foristi,
eigentlich wollte ich meiner ETZ am Wochenende endlich mal wieder etwas Liebe und Aufmerksamkeit zukommen lassen und vor dem Winter noch schnell die wichtigsten Teile entrosten/lackieren/konservieren...
Aber was ich dann gesehen hab, hat mir erstmal kurz die Sprache verschlagen - der Rahmen ist unterhalb von der Schwinge, also dort wo es zum Hauptständer und den Fußrasten vorgeht, druchgerostet/gebrochen. Da scheint der Vorbesitzer einfach mit der Dose drübergegangen zu sein, denn äußerlich sah das eigentlich noch gut aus...
Jetzt stellt sich mir natürlich die große Frage, was tun?! Hat hier jemand Erfahrung mit der Stelle? Überlegung eins ist, das ganze "sauber" zu machen und dann mit dem Schweissgerät aufzufüllen (falls außenrum noch genügend stabiles Material ist), da es ja kein tragendes Teil ist ... oder doch lieber Bleche aufsetzen? ... oder ???
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22. Oktober 2012 14:09
Der Vorbesitzer hat sein Gespann scheinbar gern bestiegen wie ein Pferd,- immer schön auf sie Fußraste treten zum Auf- und Absteigen
Um mir nicht den Ärger des Forums auf den Hals zu holen sage ich schmeiß den Rahmen weg- schweißen am Rahmen ist viel zu gefährlich
22. Oktober 2012 14:10
Ouuh, gute Güte, schockierend. Da sitzt der Riss schon etwas länger...
Mein Senf: Mit drüberbraten oder Blech draufsetzen ists da nicht getan. Der Kasten trägt, sonst sähe er nicht so aus.
Ich bin da zwar eher schmerzfrei, aber in Deinem Fall täte ich den Rahmen völlig nackich machen, den betroffenen Bereich strahlen, und dann mal schaun, ob man das überhaupt noch sauber ausfüllen kann.
Sonst lieber einen neuen gebrauchten Rahmen besorgen, und umstempeln..
Gruß
Hans
Edit: Natürlich darfst Du offziell nur am Rahmen schweißen, wenn Du die richtigen Zertifikate hast.
22. Oktober 2012 14:17
Au weia, das kenn ich auch irgendwo her

.
Ralle hat geschrieben:Der Vorbesitzer hat sein Gespann scheinbar gern bestiegen wie ein Pferd,- immer schön auf sie Fußraste treten zum Auf- und Absteigen
Um mir nicht den Ärger des Forums auf den Hals zu holen sage ich schmeiß den Rahmen weg- schweißen am Rahmen ist viel zu gefährlich
...dem ist nichts hinzuzufügen...
22. Oktober 2012 14:28
Ralle hat geschrieben:Der Vorbesitzer hat sein Gespann scheinbar gern bestiegen wie ein Pferd,- immer schön auf sie Fußraste treten zum Auf- und Absteigen
Um mir nicht den Ärger des Forums auf den Hals zu holen sage ich schmeiß den Rahmen weg- schweißen am Rahmen ist viel zu gefährlich
Mal ganz doof gefragt, macht Mann dat beim Gespann nicht so?
22. Oktober 2012 14:33
Ich nicht. Dafür bin ich nämlich zu schwer

.
Aber mal im Ernst: der ETZ-Rahmen kann das auf Dauer nicht so gut ab wie die Rahmen von größeren Gespannen.
Zuletzt geändert von
Der Gärtner am 22. Oktober 2012 14:36, insgesamt 1-mal geändert.
22. Oktober 2012 14:34
Viele machen es, Fußrasten wurden aber dazu erfunden die Füße drauf abzustellen, nicht dem Gesamtgewicht des Fahrers als Steigbügel auf den Bock zu helfen. Das Ergebnis der Steigbügelfolter zeigen die Fotos eindrucksvoll...
22. Oktober 2012 15:03
Die Antworten gehen (leider) in die Richtung wie ich es mir gedacht habe ... nur das mit dem Aufsteigen glaube ich so nicht - das kommt wohl eher vom Hauptständer, sonst müsste der Riss doch andersrum sein, oder?
Weiß jemand zufällig eine gute Anlaufstelle für Gespannrahmen?
22. Oktober 2012 15:15
Möglich wäre auch, daß der Rahmen von innen durchgerostet ist. Das ist zwar auf Deinen Bildern nicht so richtig zu erkennen, ich habe sowas aber schon an einem ETZ-Rahmen gesehen. Und beim Gespann wird der Hauptständer ja auch nicht so oft benutzt.
Einen anderen Gespannrahmen aufzutreiben, wird nicht so einfach. Mit Glück kannst Du in der Bucht fündig werden; vielleicht hat auch noch ein Forist sowas liegen. Neu gibts die jedenfalls nicht mehr. Als ich seinerzeit das gleiche Problem hatte, lief es bei mir auf die Anschaffung einer anderen Zugmaschine hinaus.
22. Oktober 2012 16:05
Hallo,
ja, eine Maschine zu Schlachten ist oft am günstigsten. Ansonsten wird man auf den einschlägigen Teilemärkten noch fündig. Irgendwo steht da meist einer in der Ecke. Aber 200 € will da mancher schon sehen. Ansonsten hilft es nur die Bucht zu beobachten.
Gruß
Robert
22. Oktober 2012 16:29
Such dir mal einen guten Blechschweißer, der kein Bedenkenträger ist.
Wenn der Rahmen von innen noch nicht zu stark abgerostet ist, dann bekommt man das mit Aufdoppeln an den Seiten und unten wieder vernünftig hin und hält mindestens so gut wie das Original.
Dort muss nur die Last des Hauptständers abgelastet werden.
Wenn weiterhin alle Rahmen so leichtfertig aussortiert werden, dann wird sich die aktive Emmengemeinde rapide dezimieren.
In der Vorkriegsszene werden arg verdrehte Rahmen wieder gerichtet und ggf. geschweißt.
Ich habe auch schon aus zwei Rahmen (nicht MZ) einen gemacht und dabei gleich die serienmäßige Schwachstelle für Risse am Lenkkopf verstärkt.
So ein Rahmen unterliegt beim Hersteller auch nur einem Kompromiss aus geplanter Nutzungsdauer, Fertigunsgtechnik und Materialeinsatz.
Die Nutzungsdauer wird beim Oldtimer gnadenlos überreizt und mit modernen Schweißmethoden und Materialien kann man einige lebensverlängernde Maßnahmen erreichen.
Ansonsten sind MZ-Treffen in 20Jahren dann ein paar Leute, die sich nur ihre MZ-Motoren zeigen, weil es keine Rahmen nach Werksvorschrift mehr gibt
Grüße!
22. Oktober 2012 16:37
Ralle hat geschrieben:Der Vorbesitzer hat sein Gespann scheinbar gern bestiegen wie ein Pferd,- immer schön auf sie Fußraste treten zum Auf- und Absteigen
Ja, so lernt man es im Gespannkurs - mach ich aber auch nicht.
22. Oktober 2012 17:23
stuETZrad hat geschrieben:Aber was ich dann gesehen hab, hat mir erstmal kurz die Sprache verschlagen - der Rahmen ist unterhalb von der Schwinge, also dort wo es zum Hauptständer und den Fußrasten vorgeht, druchgerostet/gebrochen.
Unterhalb der Schwinge ist schweißen erlaubt.
Am sinnvollsten wäre es einen Schrottrahmen aufzutreiben, kann auch von der Solo sein, aber mit gutem unterem Rahmenende.
Das untere Ende gilt es an beiden Rahmen abzutrennen und am Gespannrahmen anzupassen und dort anzuschweißen.
Wenn Du jemanden kennst der mit Blech formgebend umgehen kann könnte man das Rahmenende auch 1:1 nachbauen.
Das Blech kann dabei auch ruhig bis 1mm dicker sein um es der Korrosion künftig etwas schwerer zu machen.
apropos schweißen, in Deinem Interesse, suche Dir jemanden der es gelernt hat, es kann und tagtäglich ausübt.
Eine passende und gültige Schweißerprüfung ist da von Vorteil, für mich wäre es unabdingbar.
Dein Rahmenende würde ich nach sandstrahlen und Rißprüfung! nur noch als Notreparatur schweißen.
Die Rißenden müssen nach Rißprüfung (dabei staunt man mitunter wie weit der Riß schon ist!) dazu abgebohrt werden.
Nicht abgebohrte Risse sind nicht zu stoppen und "wandern" weiter.
Auch wenn man drüber "brät" .
Auch aufgeschweißte Verstärkungsbleche haben an der Stelle nichts zu suchen, vor allem wenn die Risse darunter nicht fachgerecht repariert werden.
Blechdopplungen sind onehin ein wunderbahrer "Brutherd" für Korrosion.
Den inneren Korrosionsschutz nach getaner Arbeit nicht vergessen.
@ETZ Gespannrahmen, tja, dauerhaft werden da noch einige im harten Alltagsbetrieb dran glauben müssen.
Auch wenn Robert das gleich wieder anders sehen wird - der ETZ Rahmen ist auf das Gespann bezogen definitiv ein konstruktiver Rückschritt.
Der TS 250 "Gespann"-Rahmen ist in jeder Hinsicht für ein Gespann die bessere Wahl.
22. Oktober 2012 17:24
Ich hab nen Rahmen eines Werksgespanns wegen Drchrostungen an exakt der gleichen Stelle weggeschmissen...
22. Oktober 2012 17:24
ich würde das Gerät zerlegen, großflächig, sauber die befallenen Stellen herausflexen und
dann ein neues Teil anfertigen. Jeder Schweißer mit den dazugehörigen Prüfungen setzt es
wieder exakt ein. Die Nähte könnte man sogar unbeschliffen lassen, wenn man es ein bissel
genau nimmt beim schweißen. Ich würde sogar die Ersatzbleche eine Dimension stärker wählen,
aber wir Metallbauer machen ja von Haus aus immer alles viel zu schwer ...
22. Oktober 2012 17:34
Norbert, nicht rumsticheln!

Auch ein TS Rahmen ist an der Stelle nicht stabiler. Ich habe nur auf die Frage geantwortet wo es einen ETZ Gespannrahmen geben könnte und mit was man rechnen muss. Beim Rest halte ich mich zurück. Das muss jeder mit sich selbst ausmachen.
Gruß
Robert, ja bekennender ETZ Fan
22. Oktober 2012 17:36
RT-Tilo hat geschrieben:aber wir Metallbauer machen ja von Haus aus immer alles viel zu schwer ...

...ein paar Gramm mehr Material unten herum hätten dem ETZ-Rahmen allerdings bestimmt nicht geschadet...
22. Oktober 2012 17:58
Durchrostet schent das nich zu sein
Sowas kommt meist wenn die Emme mit laufenden Motor auf dem Ständer Hopst
Und im Aufgebockten zustand draufsetzen und schaukeln
22. Oktober 2012 18:18
Der Bruder hat geschrieben:Durchrostet schent das nich zu sein
Sowas kommt meist wenn die Emme mit laufenden Motor auf dem Ständer Hopst
Und im Aufgebockten zustand draufsetzen und schaukeln
Das wird eine Kombination aus beidem sein. Die Stelle ist imho der neuralgischste Punkt am ETZ Rahmen(von fest gammelnden Schwingenbolzen abgesehen). Bei den Vorgängern wird das ähnlich sein, aber da fehlt mir die Erfahrung.
22. Oktober 2012 18:32
ich hab mir zu DDR-Zeiten mal dieses teil richtung rahmen verbogen, da ich einen kleinen sprung gemacht hatte. der rahmen ist in den schrott gewandert. so wie es auf den bildern ausschaut, hat der sehr viel salz und wenig pflege gesehen. es kann keiner sagen, wie der rest vom gestell ausschaut. ich würde erst einmal blank ziehen und den rahmen strahlen lassen und dann schauen, was da noch so alles mit farbe zugeschmiert wurde. erst dann kann man wirklich sagen, ob es was bringt ( aus sicherheitstechnischen gründen) diese stelle zu reparieren.
liebe grüsse mario
22. Oktober 2012 18:35
Mal wirklich blöd gefragt, wie steige ich den richtig auf mein Gespann auf?
22. Oktober 2012 18:38
oldschoolrocker hat geschrieben:Mal wirklich blöd gefragt, wie steige ich den richtig auf mein Gespann auf?
na wie machst du es denn, wenn kein drittes rad dranne ist?
liebe grüsse mario
22. Oktober 2012 18:38
Bein hoch und direkt setzen,nicht mit links auf Raste aufsteigen.
22. Oktober 2012 18:41
Auf einer Solo ist keine Strebe vom Beiwagen im Weg von daher völlig andere Thematik
22. Oktober 2012 18:46
Ein wenig Obacht geben muß man natürlich schon, sonst gibts Aua am Schienbein.
22. Oktober 2012 18:55
Was ich nicht ganz verstehe bei der Diskussion um die Ursache:
Wenn es nen Kausalzusammenhang zwischen dem Hauptständer und dem Riss geben soll, frag ich mich, wer sein Gespann auf nen Hauptständer hieft und vor allem warum?
22. Oktober 2012 18:58
Mindest mal beim Radwechsel ist das schon ganz praktisch.
22. Oktober 2012 19:03
vaniljeice hat geschrieben:Wenn es nen Kausalzusammenhang zwischen dem Hauptständer und dem Riss geben soll, frag ich mich, wer sein Gespann auf nen Hauptständer hieft und vor allem warum?

Ich kenne jemanden, der hat auf dem ersten oder zweiten Forumtreffen sein Gespann auf einer furzebenen Wiese auf den Hauptständer gestellt.
Der hatte allerdings auch eine Fußmatte vor und einen Handstaubsauger im Zelt.
22. Oktober 2012 20:31
... im Winter zum Entlasten der Federn und Reifen,falls es den nicht ganjährig bewegt wird

...

warum nicht...
22. Oktober 2012 20:46
Das machen viele.
Ersatz der fehlenden Handbremse.
Gruß Klaus
22. Oktober 2012 22:24
Ich kenne einen 251er Rahmen der nach Jahrelangem Wintereinsatz genau da, genau so weggefault ist.
Wie andere schon sagten, da unten ist schweißen sogar mal erlaubt, aber nur von Leuten die das wirklich können, also beruflich tun und geprüft sind.
Wichtig wäre mir jetzt, wie sieht der Rest vom Rahmen aus? Also besser erstmal alles abbauen und dann begutachten. Norbert sein einwand mit der Rissprüfung ist auch sehr wichtig.
22. Oktober 2012 22:46
Reparaturschweißungen an Fahrzeugen (auch an Rahmen) sind seit jeher gang und gebe. Nur das heute jeder Prüfingenieur gerne seinen Senf dazugibt. Eine ordentliche Schweissnaht sauber verputzt wird kein Prüfer bemängeln, geschweige denn sehen. Vorrausgesetzt das Grundmaterial ist noch stabil genug und lässt dies zu. Das dies nur ein geprüfter Schweisser darf ist aufgezwungen, die Praxis sieht anders aus. Also nicht verrückt machen lassen, Rissstelle säubern, begutachten und sauber verschweissen (lassen). Einige meiner Fahrzeuge werden seit Jahren mit teils zu DDR Zeiten nachgeschweißten tragenden Teilen bewegt (und den technischen Überwachungsorganen vorgestellt) - keinerlei Beanstandungen....

Bleche aufsetzen ist eher kontraproduktiv da sich unter Blechdopplungen (gerade im Spritzwasserbereich) gerne wieder Gammel ansammelt.
22. Oktober 2012 23:02
Das war bei meinem auch so. Habe ich in einer Karosseriewerkstatt schweißen lassen. Bei mir ist aber der Fußrastenhalter mit Teil vom Rahmen abgefallen. Mit der Schraubzwinge genau so angepaßt wie es vorher war und dann rechts und links eine Schweißnaht gemacht.
Micky
23. Oktober 2012 08:28
Viele gute Antworten hier!
Norbert hat sicher Recht mit der Rissprüfung.
Mario hat Recht, wenn er sagt "ZuERST blankmachen und gucken, was da wo noch ist." - sagten wohl auch andere noch.
Viele haben Recht, wenn sie vor Aufdoppelungen als "Rostherd deluxe" warnen.
Feuereisen hat Recht, was Theorie&Praxis des Schweißens an Fahrzeugen angeht.
Und das mit dem "Nicht vorzeitig entsorgen" stimmt doch auch irgendwie.
Mal andersrum gefragt: Welche Möglichkeiten hast du? Was für Leute kennst du? Wieviel Zeit hast du? Wieviel ist es dir wert?
Ich habe die Erfahrung gemacht, dass viele Werkstätten und auch Metallbauer nur die Brauen heben und dankend ablehnen - zu viele Bedenken, blablabla. Du brauchst jemanden, der das so sieht wie Feuereisen und der da auch fachlich kompetent ist, das durchzuführen. So jemanden kennt man oder sucht ihn. Ich kenne so jemanden, aber der ist nicht gerade in der Nähe von Schwäbisch Hall. Deswegen die Frage, wieviel Aufwand du zu treiben bereit bist...
23. Oktober 2012 08:46
Also ich würde einfach mal Thor fragen- ein Gott am Schweißgerät!
Von der Entfernung her ist das ja nicht so wild.
23. Oktober 2012 08:53
Gespann Willi hat geschrieben:Mindest mal beim Radwechsel ist das schon ganz praktisch.
Ich staune gerade wieviel Ahnung ich von Gespannen habe .. hatte mir nie Gedanken darüber gemancht das ein Gespann n Hauptständer besitzt, braucht oder überhaupt montiert ist.
Also bei dem Gedanken n Moped mit Beiwagen auf m Ständer zu wuchten tut mir der Rahmen doch n bisken leid ..da ist doch mit Sicherheit gut einseitige Spannunf druff oder sehe ich das falsch???
Und wie Smokie schrub hat mich auch ein wenig erstaunt, wer parkt sein Dreirad denn für längere Zeit so? ... ich hätte da Bedenken, hab aber auch keinen Plan ...
23. Oktober 2012 09:23
Das liegt aber eher daran wenn der Rahmen von rostet und an diesen Stellen dünner wird und man über die Fußrasten auf- und absteigt.
Micky
23. Oktober 2012 09:30
Da ich ja kein Gespann habe und auch noch nie gefahren bin mal eine Frage: Reicht es nicht aus einfach nen Gang einzulegen, damit das Dreirad nicht wegrollt? (Klar, wenn man am Berg parkt sieht das anders aus.)
Und in der Garage wäre ein Keil unterm Rad doch sicherlich ratsamer, oder?!?
23. Oktober 2012 09:37
vaniljeice hat geschrieben:Da ich ja kein Gespann habe und auch noch nie gefahren bin mal eine Frage: Reicht es nicht aus einfach nen Gang einzulegen, damit das Dreirad nicht wegrollt? (Klar, wenn man am Berg parkt sieht das anders aus.)
Klar reicht ein eingelegter Gang. Bei nem steilen Berg stellt man das Gespann noch quer zum Hang und gut.
Hauptständer ist aber z.B. beim Reifenwechsel oder Kette fetten sehr von Vorteil.
23. Oktober 2012 09:42
Ich benutze den Hauptständer nur, wenn der SW abgebaut ist
Der erste Ständer war gut 2 cm verzogen (der TS Rahmen hat keinen Schaden genommen),
da wohl der Vorgänger das Gespann immer auf den Ständer gestellt hat.
Der erste Gang reich nicht immer aus

Ich nehme einen Vorlegekeil
23. Oktober 2012 09:45
Svidhurr hat geschrieben:Der erste Gang reich nicht immer aus
Arni25 hat geschrieben:Bei nem steilen Berg stellt man das Gespann noch quer zum Hang und gut.
23. Oktober 2012 10:29
Lenker einschlagen hilft zusätzlich.
25. Oktober 2012 13:58
Arni25 hat geschrieben:Svidhurr hat geschrieben:Der erste Gang reich nicht immer aus
Arni25 hat geschrieben:Bei nem steilen Berg stellt man das Gespann noch quer zum Hang und gut.
Arni, die Methode ist praktikabel aber nicht erlaubt, da ja an der Seite kein roter Reflektor ist. deswegen dürfen die Smarts ja auch ni so parken.
Ich hab auch immer nen Holzkeil (kleiner Holzscheid) im Kofferraum
15. November 2012 17:10
Kann mir jemand verraten aus welchem Material der ETZ 250 Rahmen besteht?
Ich habe an meiner Solo Maschine nämlich das gleiche Problem. Jedoch auch einen Erfahrenen, gelernten und noch immer Berufstätigen Schlosser, der sich diese miesere mal angucken möchte.

Dazu bräuchte er die Angaben zum Rahmen, damit er weiß wie und mit was er das eventuell schweißen kann.
15. November 2012 17:43
ganz normaler Stahl, nix besonderes oder höher bzw hoch liegiertes.
15. November 2012 17:45
Würde mal sagen aus einfachem Stahl. Habe auch schon mehrfach an MZ Rahmenteilen geschweißt, meist abgerissene Schraubenaufnahmen oder abvibrierte Bleche. Der verhält sich beim schweißen wie ST37 oder ähnliches Zeug.
Gruss Robert
17. November 2012 10:26
...besser spät als nie...
DANKE für die vielen hilfreichen Antworten !!
ihr habt mir Mut gemacht bzw mich bestätigt, wie ich vorgehen kann (ausbau, strahlen, und "niemals nicht" schweissen falls möglich) ... und dass das Doppeln von Blech keinen Sinn macht, seh ich durchaus ein
17. November 2012 10:48
Martin H. hat geschrieben:Ralle hat geschrieben:Der Vorbesitzer hat sein Gespann scheinbar gern bestiegen wie ein Pferd,- immer schön auf sie Fußraste treten zum Auf- und Absteigen
Ja, so lernt man es im Gespannkurs - mach ich aber auch nicht.
Ich machs auch nicht, weil ich es viel zu umständlich finde.
17. November 2012 11:40
Andreas hat geschrieben:Ich kenne jemanden, der hat auf dem ersten oder zweiten Forumtreffen sein Gespann auf einer furzebenen Wiese auf den Hauptständer gestellt.
Der hatte allerdings auch eine Fußmatte vor und einen Handstaubsauger im Zelt.

Ich glaube ,ich kenne den den auch.
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