Alles rund um die 3 Räder.
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Leichte/kleine Beiwagen

22. Januar 2017 17:46

Hallo Leute,

Es geht darum, dass meine Pannonia irgendwann ein Gespann werden soll und durch ihre invernalische Leistung von sage und schreibe unglaublichen 14 PS! :lach: :oops: möchte ich mir einen möglichst leichten Beiwagen für sie suchen.

Das Boot spielt keine Rolle, es geht nur um das Gewicht des Beiwagengestell/-rahmen.
Wer kennt leichte Beiwagen? Gerne mit Bild und Marke sowie vllt Infos, Erfahrungen und Kenntnisse zu Ersatzteilversorgung etz.

Danke wie immer im vorraus für eure Hilfe :wink:

Grüße und einen schönen Sonntag euch allen :sport:

Re: Leichte/kleine Beiwagen

22. Januar 2017 18:20

Steib ls 200 teuer, Royal Seitenwagen auch teuer, Velorex oder SE die eigendlich erschwinglich sind.

Re: Leichte/kleine Beiwagen

22. Januar 2017 18:26

https://www.ebay-kleinanzeigen.de/s-anz ... 0-305-5474

Durchaus denkbar, mir gefällt nur das Design überhaupt nicht. Aber das hängt auch von der Kombination Motorrad/SW ab.
Ein kleineres Motorrad mag da gut dazu passen.

Aber gehört an eine Pannonia nicht so ein DUNA- SW ?
8)

Re: Leichte/kleine Beiwagen

22. Januar 2017 18:39

ja, da gehört ein duna dran. Aber die Preise von Duna sind leider tödlich :D

Re: Leichte/kleine Beiwagen

22. Januar 2017 18:47

Falke ist sehr leicht, aber wie die Fahrbarkeit damit ist?

http://fmode.de/falke/

Re: Leichte/kleine Beiwagen

22. Januar 2017 19:31

starke136 hat geschrieben:ja, da gehört ein duna dran. Aber die Preise von Duna sind leider tödlich :D

Jupp. Mein Schweißer hat zwei :ja: ....und zwei passende Pannonias :shock: .

Re: Leichte/kleine Beiwagen

22. Januar 2017 19:42

ea2873 hat geschrieben:Falke ist sehr leicht, aber wie die Fahrbarkeit damit ist?

http://fmode.de/falke/


Dafür bekommst du aber inzwischen fast 2 Duna....

Re: Leichte/kleine Beiwagen

22. Januar 2017 19:48

Ich habe gehört es gibt auch einige MZ RT Gespanne die von privater Hand gebaut wurden.
Was für Beiwagen wurden dort z.B. verwendet?

Re: Leichte/kleine Beiwagen

22. Januar 2017 20:18

Ich hab mal eine rt mit SEL Beiwagen und ES 150 motor gesehen.

Re: Leichte/kleine Beiwagen

22. Januar 2017 20:36

Was steht denn gegen einen Duna? Der ist sehr leicht und er war damals für die Pannoniagespanne vorgesehen.
Außerdem sieht er urig aus.

Re: Leichte/kleine Beiwagen

22. Januar 2017 20:40

Der Preis und dass ihn jeder an seiner Pannonia hat ;)

Re: Leichte/kleine Beiwagen

22. Januar 2017 20:57

Das mit dem Preis stimmt natürlich.

Re: Leichte/kleine Beiwagen

22. Januar 2017 21:15

Was kostet den so ein Duna Beiwagen?

Re: Leichte/kleine Beiwagen

22. Januar 2017 21:25

In den eBay Kleinanzeigen steht ein duna Boot für 650€. Unter 1500€ wird man da insgesamt nicht weg kommen

Re: Leichte/kleine Beiwagen

22. Januar 2017 21:26

Genau, und das ist mir zuviel. Zumal ich nur ein Beiwagengestell brauche ohne Boot.
Da werde ich mir selbst etwas basteln als Boot.

Re: Leichte/kleine Beiwagen

22. Januar 2017 21:28

Holl dir nen SE Fahrgestell, Preiswert und Gut. :ja:

Re: Leichte/kleine Beiwagen

22. Januar 2017 21:31

P-J hat geschrieben:Holl dir nen SE Fahrgestell, Preiswert und Gut. :ja:


Wo liegen dort die Preise bzw was darf das SE Gestell kosten?

Re: Leichte/kleine Beiwagen

22. Januar 2017 22:07

Hertel hat noch eins. Denke es kostet bei ihm 350€...

Re: Leichte/kleine Beiwagen

22. Januar 2017 22:34

Duna und teuer... der Duna liegt immer noch auf dem Preisniveau des SEL. Das einige versuchen die Preise hochzutreiben und entsprechende Angebote in den einschlägigen Medien schalten ist wie bei allen anderen Oldtimerteilen. Etwas Zeit für die Suche und schon geht es auch entsprechend günstig. Vor nicht all zu langer Zeit ging im Bekanntenkreis ein kompl. unrestaurierter Duna für 600 weg.

Re: Leichte/kleine Beiwagen

23. Januar 2017 06:11

auch in einem Superelastik kann man einen 4stelligen Betrag ohne Probleme versenken. Das mag zwar im Vergleich zu anderen Seitenwagen, wie dem Stoye oder Steib, noch immer günstig sein, preiswert oder günstiger als die Preise des Duna ist es aber mitnichten.

Re: Leichte/kleine Beiwagen

23. Januar 2017 08:07

starke136 hat geschrieben:Genau, und das ist mir zuviel. Zumal ich nur ein Beiwagengestell brauche ohne Boot.
Da werde ich mir selbst etwas basteln als Boot.



Es gab in den 20er Jahren solche Rattan-Boote, die bestimmt ganz leicht waren:

http://zhumoriste.over-blog.com/article-p-e-u-p-l-e-le-sidecar-pour-tous-124134546.html

https://www.delcampe.net/fr/collections/cartes-postales/motos/photo-310515-moto-side-car-en-rotin-armee-d-orient-militaria-316754975.html

https://thumbs.dreamstime.com/z/motorcycle-sidecar-wicker-vintage-motorbike-moto-morini-vintage-show-motoclub-i-bradipi-festival-tutta-32644009.jpg

https://en.wikipedia.org/wiki/Wicker#/media/File:Triumph_model_h_motorcycle_of_around_1914_arp.jpg

http://farm4.staticflickr.com/3603/3633855958_edae837e62_z.jpg

Von daher stammt die französische Bezeichnung "panier" (Korb, Rattankorb) für diese Boote.

Re: Leichte/kleine Beiwagen

23. Januar 2017 08:52

Interessante Sache mit den Korbgeflecht, so etwas habe ich noch nie gesehen :top:

Aber die Wettertauglichkeit ist wahrscheinlich eher nicht so gut. Es soll auch kein Personenboot darauf.
Ich denke an ein Boot aus Faserverbundstoff etz.
Doch bis dahin ist es noch weit :lach:
Erstmal muss ein Beiwagengestell dran und allg der TÜV und die Vollabnahme bewältigt werden.

Re: Leichte/kleine Beiwagen

26. Januar 2017 19:28

Also nur mit dem Gestell und einer "Transportaufnahme" hab ich mal bei der Vollabnahme eine Abfuhr bekommen.

PS. Hier gibts zur Info noch eine alte Anleitung für einen "leichten" Selbstbau SW :
http://www.zwotakt.de/Roller/IWL_Berlin/Nachschlag.html

Re: Leichte/kleine Beiwagen

23. Februar 2017 08:49

Moin meine Damen und Herren,

als ehemaliger Pannonia-Gespannfahrer möchte ich hier auch mal was dazu sagen.
Das mit den 14 PS kann ich so unterschreiben, auch gegen anderslautende Angaben in den technischen Daten (wir reden sicherlich über ne T5).
Bedenken solltest Du, wenn noch keine oder wenig Gespannerfahrung vorliegt, das der leichte Beiwagen echt tricky beim Fahren ist. Den haste sowas von schnell oben, das ist Beispiellos.
Speziell rede ich vom Duna (Lebendgewicht ca. 60kg).
Der hat entweder ne Drehstabfederung oder ne Federbeinabstützung über ne kurze Schwinge und entgegen dem SEL keine Kopplung zum Zweirad.
Soll heißen die Fuhre fährt sich ziemlich schwammig.
Bei Linkskurven taucht der ziemlich ein und bei Rechtskurven unterstützt die ungekoppelte Federung das aufsteigen recht nett.

...So, jetzt kommt wieder der Vorschlag, doch etwas Kampfgewicht ins Boot zu packen, bloß damm brauch ich keinen leichten Beiwagen :D ...

Meine Ausführungen beziehen sich auf den unbewohnten Beiwagen, sollte klar sein.
Wenn man den Bogen raus hat, kannst damit schöne Faxen machen, aber wie gesagt sachte rantasten...
Ansonsten machste mit nem Pannonia-Gespann mit original Duna ziemlich auf dich aufmerksam, ist halt in unseren Breitengraden nich so oft.
Achso, weil hier schon des öfteren über steinalte leichte Beiwagen gesprochen wurde, bitte drauf achten, die Originalanbindung ans Zweirad ist ne Vierpunkt, ähnlich nem Russengespann.
Fahrleistungstechnisch sind im günstigsten Fall in der Ebene echte 90 km/h drin.
Das aber nur mit Vollgas bis der Arzt kommt.
75 km/h war ne gute Geschwindigkeit auf der Landstraße.
Resümee meiner Pannonia-Zeit: Optik hat gefetzt, Technik fast schlimmer als beim Russen, ausser: Bei den Bremsen hätte sich MZ für die TS ne Scheibe abschneiden können, die waren gut!



Gruß Rally
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