Falke Seitenwagen

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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon kutt » 22. Februar 2010 08:49

nö ...

in der halle ist es saukalt, dann helfe ich nem kumpel seine wohnung fertig zu bekommen - deshalb steht die halle voll mit baumaterialien und der ganze mopedkram wurde erst mal in kisten gepackt und in die ecke gestellt.

die schwinge ist auch noch nicht fertig, dieter entschuldigt sich etwa ein mal im monat, weil es so lange dauert. aber es drängelt nicht. der (privat) lackierer hat eine selbstgebaute kabine und mich gefragt, ob es mir etwas ausmacht, wenn ich nicht gerade im winter zum lackieren komme (weil er sonst so sehr heizen müsste)....

solange die felge nicht lackiert ist brauche ich die schwinge auch noch nicht.

priorität 1 wird eh erst mal die guzzi werden :) da müssen jetzt andere lufis ran, wenn das fertig ist muß ich andere seitendeckel bauen. hoffentlich werd ich damit bis zum tüv fertig sond macht der nur :shock:

PS: ich arbeite aber noch an dem falke. ich habe von einem nutzer eine pn bekommen, weil er sich für meine alten beiwagenanschlüsse interessiert. da er ein originales (und praktisch nicht mehr besorgbares) falke emblem hat, versucht er mir davon mal einen gipsabdruck zu machen. ich kenne jemanden, der arbeitet in einer feingießerrei evtl kann ich mir da sowas nachbauen.. mal kuken
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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon kutt » 24. März 2010 15:20

auch auf die gafahr hin, daß ich mir gleich was anhören kann :P

ich hab lang hin und her überlegt dem boot etwas mehr stabilität zu verleihen.

1: das blech, was nicht getauscht wurde ist eher dünner als dicker
2: der falke hat ein paar konstruktionsfehler, durch die das boot an verschiedenen stellen immer zur rissbildung neigt

nun ja .. GF gelege (GlasFaser) hat ja jeder - bei mir steht noch eine rolle CF gelege (CarbonFaser) rum.

also bekommt der falke etwas stabilität:
2010_03_23-18_41_18_.JPG

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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon ETZChris » 24. März 2010 15:37

muß das jetzt noch gebacken werden?!
Gruß Christian

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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon kutt » 24. März 2010 15:44

ne .. das harzen kommt noch - ist alles nur vorbereitung
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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon lothar » 24. März 2010 15:51

Noch mal zurück zu den Speichen. Die hier http://www.boehmrad.de/ gleich um die Ecke bei dir, hätten nicht helfen können?
Hast du Erfahrungen mit Böhm, Großhartmannsdorf?
Gruß
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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon kutt » 24. März 2010 19:44

lothar hat geschrieben:Noch mal zurück zu den Speichen. Die hier http://www.boehmrad.de/ gleich um die Ecke bei dir, hätten nicht helfen können?
Hast du Erfahrungen mit Böhm, Großhartmannsdorf?
Gruß
Lothar


ja, ja und ja :)
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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon flotter 3er » 24. März 2010 20:18

@ Kutt - hast du keine Angst das es zwischen dem Blech und der Einlage gammeln könnte?
Gruß Frank


""Der Mensch sehnt sich so lange nach der Stimme der Vernunft, bis sie anfängt zu sprechen." (ZEIT)""
Danke an alle die nichts zum Thema zu sagen hatten und trotzdem nichts dazu geschrieben haben....

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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon kutt » 24. März 2010 20:20

nö ... muß man bein laminieren die zunge gerade in den mund nehmen :)
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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon kutt » 25. März 2010 14:54

wuiii!

zu hause liegt ein packet von dieter heyne

ich hoffe mal, daß sich darin die schwinge befindet, die ich am 21.juli 2009 abgeschickt habe.

und wenn sie drinn liegt, dann graut es mich vor dem preis :P
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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon kutt » 26. März 2010 07:50

So! Nach einer Wartezeit von 8 Monaten habe ich die Schwinge wieder!!!

Gemacht wurde:

- Schwinge hauchdünn abgedreht, um die Rostnarben zu entfernen
- 2 Messingrohre aufgeschrumpft, zwischen denen sich ein Abstandshalter befindet, damit man das ganze noch schmieren kann
- ein Außenrohr gedreht, welches in das Rahmenrohr geschoben wird
- Außenrohr indunktionsgehärtet
- Anschlag gedreht

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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon rolle » 26. März 2010 08:08

kutt hat geschrieben: ... dann graut es mich vor dem preis


und wars so schlimm? Ich finde das eigentlich ganz ok.

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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon kutt » 26. März 2010 08:10

Ich finde auch, daß der Preis OK ist ... dafür hat er das Ding auch 2 mal machen müssen. Das erste Außenrohr hatte sich beim Härten verzogen

Da die Schwinge komplett

7542

wenn ich jetzt noch wüsste, wo ich die Felge hingelegt hab ... :ohmann:

Nabe, Speichen, Achse .. - der ganze kleinkram ist da. Auch der Schlauch und der Reifen ... nur die (riesige) 19 Zoll Felge ist wie vom Erdboden verschluckt :(
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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon kutt » 27. März 2010 21:48

Weiter Gehts!

Laminieren! ...

Mir tut zwar jetzt der Rücken weh - etwa 5h, um die 9 Lagen hineinzubekommen...
Bilder vom fertigen Produkt hab ich noch nicht, da es dann etwas dunkel wurde und der Effekt beim Fotografieren mit Blitz beschissen aussieht...
Es sieht aber hammergeil aus :P - Ist mir richtig gut gelungen. Nachdem das ganze etwa 45 min geliert hatte, habe ich noch mal 163g als Deckschicht drübergerollt. Damit sollte die Struktur des CF Geleges noch vorhanden sein und das ganze ein gutes Finish bekommen. Den Rest des Bootes (Innen-Oberseite) werde ich auch noch so machen (allerdings nur des Aussehens wegen).

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Gewichtsmäßig müsste der Falke etwa 7 Kilo schwerer werden. Dafür sollte die Rissanfälligkeit verringern und sich die Stabilität wehsentlich erhöhen

Da ich dann noch etwas Elan hatte, hab ich mal neue Lager in die Nabe gemacht. Leider Ist ein Lagersitz im Eimer, da der Vorgänger das ganze falsch zussammengebaut hatte :(
Dann muß ich mir wohl was einfallen lassen ...

Ich hatte die Teile Glasgeperlt, aber das sah mir zu steriel aus. Also - Edelstahlbürste raus und gebürstet.

Schaut doch gut aus, oder?

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Morgen ist der Koti drann - da müssen auch noch ein paar Bleche getauscht werden .. mal kuken, ob ich das WIG scheißen noch hinbekomme :P
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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon Richy » 28. März 2010 09:06

Ich muss zugeben, dass ich die Idee, den SW mit Kohlefaser zu verstärken, nicht so toll finde.
Über kurz oder lang wird die Verbindung Blech-Laminat reissen und dann kann Wasser eindringen (abgesehen von der evtl.nicht mehr verhandenen Verstärkung des Blechs, je nach dem, ob noch weitere Verbindungen (Schrauben, Nieten) vorgesehen sind).
Kohlefaser ist ohnehin an der Stelle nicht von Vorteil, da es eine sehr hohe Steifigkeit mitbringt und gleichzeitig sehr spröde ist. Glasfaserlaminat ist etwas elastischer und damit "näher" an den Eigenschaften des Blechs dran.

MfG,
Richard
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fränky hat geschrieben:"Nur" MZ wäre nix für mich - i ess au net jedn Dag Spätlza
oder anders gesagt, ich will MZ fahren, muss es aber nicht.


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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon kutt » 28. März 2010 09:42

Richy hat geschrieben:Kohlefaser ist ohnehin an der Stelle nicht von Vorteil, da es eine sehr hohe Steifigkeit mitbringt und gleichzeitig sehr spröde ist. Glasfaserlaminat ist etwas elastischer und damit "näher" an den Eigenschaften des Blechs dran.

MfG,
Richard



Meinen Erfahrungen nach ist es genau andersrum. Kohlefasern sind aufgrund ihrer geringen stärke von ca 5µm pro Faser wehsentlich flexibler und bruchunempfindlicher als Glasfasern.
Der Knackpunkt ist das Harz. Da habe ich nicht das erstbeste genommen, was mir über den Weg gelaufen ist, sondern mich vorher mal schlau gemacht.

Das sich das Laminat vom Blech löst oder Wasser eindringt ist nicht meine Sorge ... eher ob das Laminat "in sich" hält.

Versuch macht Klug

Die alternative wäre gewesen das ganze Boot nachzubauen (da die Falke eigentlich alle an den Aufnahmen zum Rahmen reisen) - diese Option steht ja immernoch
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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon kutt » 28. März 2010 20:37

So!

heute war der Koti drann:

Ich dachte mir erst so, daß ich nur ein kleines Blechlein tauschen muß, aber dem war nicht so. Die vordere Halterung besteht aus dem Grundblech und einem Konterblech, welches innen eingenietet ist. Natürlich kann es zwischen den beiden wunderbar gammeln.

Von außen hat man Löcher gesehen, von innen sah es OK aus.

Leider befand sich nach dem öffnen zwischen den beiden ca 4mm Rost - also hab ich alles ausgetauscht:

vorher
7576

herausgetrenntes Blech
7579
7580

und:
vlcsnap-2010-03-28-21h36m08s123.png

und:
vlcsnap-2010-03-28-21h31m53s83.png


fertig!
7577

Justage am Rahmen:
7578
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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon kutt » 28. März 2010 20:44

PS:


Nächste Woche (morgen) ist die vordere Halterung drann - die ist total zerdellt - mal kuken, wie ich das hinbekomme. Dann muß die Aufnahme für die Federung noch repariert werden...

Morgen geht die Felge zum lackieren (und der BK Scheinwerfer gleich mit zum Verspiegeln)


Wenn das alles fertig ist kommt die Guzzi drann... - Bis die Felge nicht wieder da ist und das Rad fertig ist, kann ich eh nix mehr machen
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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon zweitaktkombinat » 28. März 2010 21:22

Also ich lese nun schon eine Weile diesen Fred immer mal mit. Ich muss sagen Hochachtung. So viel Geduld hätte ich nicht. Aber es ist richtig toll zu sehen und zu lesen, wie aus einem - nicht böse sein - Schrotthaufen, wieder ein Liebhaberstück wird.

Viel spaß weiterhin damit und viel erfolg, dass keine unlösbaren/unbezahlbaren Probleme auftauchen.

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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon kutt » 28. März 2010 21:50

danke für die worte...

und ich dacht schon es interresiert keinen :P

wie gesagt: so sah er vorher aus:

4544
4545
4546

PS:

ich habe auch eine kostenrechnung - die gibts aber erst wenn (und falls) ich das ding mal fertig bekomme
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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon zweitaktkombinat » 28. März 2010 21:53

Ich bin total gespannt wie das mit der Blech Kohlfaser Mixtur ausgeht! Wenns hält kannst bei gravierenden Problemen und aufkommendem Restaurationsfrust das Ding auf jeden Fall Richtung Mond schießen, ohne das er verglüht beim Wiedereintritt ;-)

Find ich ne Super Idee die bestimmt aufgeht.

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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon kutt » 28. März 2010 21:58

zweitaktkombinat hat geschrieben:Ich bin total gespannt wie das mit der Blech Kohlfaser Mixtur ausgeht!


ich auch!

heute war das CFK schon gut fest geworden. die mischung stimmt also schon mal.

wenn es in die hose geht, dann bau ich das ganze boot neu - kostet mich eh nur 3m² blech ...

das bild find ich gut :P - da hab ich auch so gedacht: "Ich hab echt ne Macke"

7582
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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon motorradfahrerwill » 28. März 2010 22:08

Nu auf dem Bild sieht er ja auch fast komplett aus - das "bißchen Rost" . . . ;D
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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon kutt » 28. März 2010 22:10

Es war sogar noch etwas Orginallack und Linierung drauf


werd ich aber anders Lackieren und Linieren - dazu später mehr
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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon tippi » 29. März 2010 09:14

kutt hat geschrieben:....da hab ich auch so gedacht: "Ich hab echt ne Macke"....



nnnnneeeeeiiiiiinnnn, aaaccccchhhhhh, Quatsch ... :D

kommt Zeit kommt Seitenwagen :!:

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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon kutt » 29. März 2010 13:32

:shock: ich hab grad mal gerechnet - ich hab schon mehr als den kaufpreis in das ding reingesteckt ...

naja - die anschlüsse waren ein fetter posten, der so oder so gekommen wäre ...
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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon ETZ_Horst » 29. März 2010 16:16

welchen Zweck erfüllt dein Akkuschrauber mit dem Stück draht beim Laminieren?

Oder ist der nur so hingestellt, damit es sich nicht wölbt oder ähnliches?
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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon bigmolly1000 » 29. März 2010 16:45

ETZ_Horst hat geschrieben:welchen Zweck erfüllt dein Akkuschrauber mit dem Stück draht beim Laminieren?

Oder ist der nur so hingestellt, damit es sich nicht wölbt oder ähnliches?



Ich denke es ist ein selbstbiege Erdungsrührer PE Draht wegen der Explosiosgefahr !

Ansonsten mein Respekt zu diesen Projekt . Saubere Arbeit.

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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon kutt » 29. März 2010 18:14

ETZ_Horst hat geschrieben:welchen Zweck erfüllt dein Akkuschrauber mit dem Stück draht beim Laminieren?

Oder ist der nur so hingestellt, damit es sich nicht wölbt oder ähnliches?



ich war zu geizig für einen rührer für epoxy :P

außerdem gleitet die PE hülle besser durch den harz. geht leider nur mit grün - gelber ummantelung ...
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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon kutt » 29. März 2010 20:01

Heute ist am Beiwagen nix geworden ... dafür haben wir mal etwas nachgedacht, wie alles gebaut sein muß, daß es funktioniert...

Wir sind zur Meinung gekommen, daß die vordere Lagerrung falsch zussammengebaut war und somit der Bolzen weggeknabbert wurde:

7595
7596

cool nicht ?

So hats wohl gerieben:

7597

Eine nähere Analyse hat ergeben, daß da jemand ohne Sinn und Verstand gebaut hat. Die Bolzen wurden anstatt im Rahmen in der (Gleit-) Lagerrung angewurzelt - so fest, daß eine nur noch durch aufflexen zu lösen ist!

Hier ein Bild mit der Lagerbuchse

7598
7599

Zur Lösung hab ich da aber schon eine Idee ... - dazu später mehr

Zur Federrung:

Vorab: mit den Teilen, die ich mitbekommen habe, kann ich mir nicht erklären, wie die Federrung mal gebaut war. Auf jedenfall ist der Bolzen weg gerostet und die Schubstange hat ordentlich an der Aufnahme am Rahmen geknabbert..

7600
7601

Da muß ich mir noch was einfallen lassen - Ideen gibt es viele, mehr oder minder kompliziert umsetzbar - die "Endlösung" wird aber erst entschieden, nachdem ich das Rad fertig habe und die Höhe weis. Dann muß die Aufnahme am Rahmen neu gemacht werden und eine drehbare Aufnahme der Schubstange gebaut werden .. mal kuken

Koti - hinterer Teil

Der Koti vorn ist jetzt fertig - hinten ist er innen eingedellt und die Aufnahme weg gerissen - außen kann man durchkuken - sollte aber kein Akt sein das hin zu bekommen

7602
7603

So war das Boot hinten aufgehängt - Einfach ein Gummi. Mal kuken, was ich da mache. Gummis hätte ich schon - müsste ich mal testen, wenn ich soweit bin

7607

Zum CFK - schaut gut aus und ist schon mal fest - ich habe schon mal daran herumgebogen - scheint gut felxibel zu sein. Naja - das Harz ist auch extra für Metall geeignet

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Komplettansicht:

7608
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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon Arni25 » 29. März 2010 20:06

Meine Güte - was ne Arbeit! Hut ab :tach:

Sieht irgendwie futuristisch aus mit der Kohlefaser.
Gruß Arni

####>>>>>>>>>>>>>Banned!!! Banned!!! Banned!!!<<<<<<<<<<<<< ####

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Bei Unklarheiten bitte ich um sofortige PN, spätere Reklamationen können leider keine Berücksichtigung finden.
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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon ETZ_Horst » 29. März 2010 20:29

kutt hat geschrieben:ich war zu geizig für einen rührer für epoxy :P

außerdem gleitet die PE hülle besser durch den harz. geht leider nur mit grün - gelber ummantelung ...


alles klar danke!

Willst du den CFK Look sichtbar lassen??
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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon kutt » 29. März 2010 20:38

ETZ_Horst hat geschrieben:
Willst du den CFK Look sichtbar lassen??
Das hätte was und würde finde ich echt zum Boot passen! :D



Erst wollte ich das CF mit lackieren. Da mir aber das Laminat so gut glungen ist, lasse ich das so. Deshalb kommt auch auch auf die Oberseite noch eine (Zier)-Laage, die einen Abschluß zu der tragenden Laage bildet.

Dadurch wird auch die Lackierung günstiger
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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon kutt » 30. März 2010 20:54

heute ist wieder einiges geworden

Koti ist jetzt auch ausgedellt.

für die aufhängung des bootes ist meinem cousin auch was eingefallen, wobei ich mich damit erst mal anfreunden muß (ich trau mir gar nicht fotos einzustellen) ...
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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon tippi » 30. März 2010 21:16

kutt hat geschrieben:... (ich trau mir gar nicht fotos einzustellen) ...


Schisser :twisted:

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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon vitolo » 31. März 2010 06:40

kutt hat geschrieben:wellig wirds eigentlich kaum. ich schweiße das auch nicht selber - dazu müsste ich erst mal mehr üben

das problem ist eher, daß man selbst auf stufe 1 höllisch aufpassen muß, daß man keine löcher reinbrennt

fotos hab ich, aber stell ich lieber nicht ein (des forenfriedens willen, da derjenige, der das schweißt das auch nur zum hobby macht und ich mir den fred nicht dadurch kaputt machen lassen will)



wen man die Bleche über kreuz punktet ist die warscheinlikeit geringer das sich das Boot verziht.

Schweißt ihr die Bleche pasent oder aufgelegt ein,eine bessere alternative ist mit einer Absetzzange um die
Kanten abzusetzen und dan löcher an den Kanten boren und über die löcher das Blech einpunkten und die Naht
von ausen Verzinnen.

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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon kutt » 31. März 2010 06:43

:unsicher:
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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon kutt » 31. März 2010 07:45

Nagut:

Problem: Der Falke ist vorn nur in eine Richtung drehbar gelagert. Nämlich so, daß der "Arsch" nur auf und ab kann. Seitliche Momente werden 1 zu 1 in die Struktur übertragen.

Gestern brachte mein Cousin mir das mit:

7627
7628
7629

Die Idee ist gut - damit könntem an die ganze Sache schwimmend machen - das Problem ist, daß ich mich erst mal damit anfreunden muß ...

Wie dem auch sei - Koti - ne?

Vorher:
7630

Zwischendrinn
7631

Nachher:
7632

Die Innenhülse neu einschweißen...

7633
7634

Noch etwas schleifen - Fertig!

mal kuken, ob ich heute mal der kaputten Nabe widmen kann ...
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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon dösbaddel » 31. März 2010 08:09

die Silentblöcke sind gut, mach dat. Sehn ein wenig grob aus, könnten auch eine Nummer kleiner sein. Das Du dann eine Drehbewegung in den Bolzen bringst ist etwas ungünstig, der wird sich eventuell lockern. Vielleicht den Bolzen am Silentblock kontern?
Gruß Martin

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Ein Marienenkäfer sieht auch nicht wieviele Punkte er hat, es sei denn er fliegt falschrum übern Teich und klappt die Flügel ein.


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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon kutt » 31. März 2010 08:31

dösbaddel hat geschrieben:die Silentblöcke sind gut, mach dat. Sehn ein wenig grob aus, könnten auch eine Nummer kleiner sein. Das Du dann eine Drehbewegung in den Bolzen bringst ist etwas ungünstig, der wird sich eventuell lockern. Vielleicht den Bolzen am Silentblock kontern?



falls ich das so mache, wird die hintere lagerung auch etwas geändert. original wippt der falke schon nicht sehr mit dem hinterteil

wie auch - es sind eh nur knapp 20mm bis das boot auf dem rahmen aufliegen würde ...
ich hab auch schon lederriemen aus hintere "federrung" gesehen
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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon kutt » 4. April 2010 17:16

So weiter gehts .. endlich ein paar Tage Frei, an denen man mal was ziehen kann...

Da ich den Falke von innen nicht mehr lackieren lassen will, musste ich noch eine "Zier"-Lage CF auf der Oberseite einlaminieren.

Dazu: Boot auf Kopfhöhe bringen und los gehts!

7724
7722
7723

Da ich nebenbei noch etwas Zeit hatte und wir einen Tisch gebraucht haben, habe ich noch meinen Westfalia Anhänger zerlegt:

anhänger1.JPG


Tischplatte fertig!

anhänger2.JPG


Da ich sonst nix zu tun hatte, habe ich das Ding nächsten Tag wieder zussammengebaut

anhänger3.JPG


Ne - natürlich alles Quatsch. Ich hatte mal eine Zurröse kaputtgemacht. Da die alten zum Aufbau waren, habe ich jetzt versenkte eingebaut. Dazu musste aber die Platte raus, damit man mit der Fräße rankommt... Dafür, das ne Party dazwischen kam, kann ich ja nix...
Wie dem auch sei: Endlich hab ich in dem Ding mal genug Zurrpunkte.

Nachdem das geschafft war, hab ich den Falke mal mit dem Rahmen vereint:

7728
7727
7726
7725

Vorn kommen unter die Silentbuchsen noch Gegenplatten. Der Arsch ist noch etwas hoch, da muß ich noch was ändern.
Stabil ist die ganze Sache jedenfalls und federt sogar etwas.

Vom Probesitzen hab ich leider keine Bilder
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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon bigmolly1000 » 4. April 2010 17:29

Hallo Kutt , na das sieht ja endlich nach ein Beiwagen aus , gute Arbeit .
Ich freue mich schon auf Bilder nach dem Lackieren.


Gruß Arno

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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon Lorchen » 4. April 2010 21:03

Was ist denn eigentlich mit Orschinolität? :versteck:
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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon Alfred » 4. April 2010 21:41

Die is im Oarsch! :freak:

Fuhrpark: ><(((°>
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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon kutt » 4. April 2010 21:45

was soll damit sein?

PS: wie soll ich denn auf meinem Anhänger mit nur 3 Ösen was festbekommen :gruebel:
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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon kutt » 5. April 2010 08:56

OK mal ne gescheite Antwort:

Zum CF Inlay: (wie ich schon mehrmals geschrieben habe)
Orginal hat das Boot eine Wandung von 1mm. Wenn man sich die Bilder ankukt, dann ist logisch, daß da nicht überall der 1 mm mehr übrig war. Hätte man das beheben wollen, hätte man das ganze Boot neu bauen müssen. Ein Neubau kommt aber aus weiter vorn genannten Gründen nicht in Frage.
Die Bodengruppe sollte halten, der Rest ist noch "altes" Blech. Das CF verleit dem ganzen Stabilität

Zu den Lagerungen:
Orginal ist der Falke vorn nur in eine Richtung drehbar gelagert - nämlich so, daß der Hintern hoch und runter federn kann. Wenn jemand im Boot sitzt kann man sich gut vorstellen, welche Momente auf die vorderen Aufhängungen wirken.
Jeden Falke, den ich bis jetzt gesehen habe, hat an der Stelle schlichtweg Pfusch

z.B.: sowas
2009-07-03_14-11-32.JPG


Sowas reist über kurz oder lang wieder - ganz sicher

Alfred hat geschrieben:Die is im Oarsch! :freak:


Sorry, wenn ich dir jetzt etwas nahe trete, aber dieser Satz zeigt, daß du keine Vorstellungskraft hast.

Man kann jederzeit das Inlay füllern und lackieren - damit sieht man von dem ganzen Kram nix mehr.
Auch die Silentbuchsen wieder auf Orginalaufhängung umzubauen, bedarf dem lösen von 6 Schauben und dem bohren von 8 Löchern. Das Teil auf die orginale Aufhängung umzubauen dauert also keine halbe Stunde ...

Da ich aber an noch einigen anderen Stellen (Schwinge, Beleuchtung, Lackierung, ...) die Dinge verändern werde, bleibt das so wie es jetzt ist :)
Außerdem werde ich meine BK nie soweit in den Orginalzustand zurücksetzen, wie sie mal war - also wie vom Band gefallen. Dafür gibts auch schon Pläne - werden aber nicht verraten :)

Man muß halt immer im Auge behalten, daß der Falke nicht so:

2009-07-03_14-26-44.JPG


oser so:

5003

sondern so aussah:

7582
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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon trabimotorrad » 5. April 2010 09:07

Zweifelsohne ist Kohlefaser eine sehr gute Restaurationsmöglichkeit, das Material ist Stahlblech in vielen Punkten überlegen!. Wenn man den Beiwagen aus Blech nachgebaut hätte, wäre er genausowenig ORIGINAL, den er wurde nicht auf den Originalpressen gepresst... :wink: Die Form ist aber vollständig erhalten geblieben und auch wenn dieser Beiwagen nicht mehr die Bezeichnung "ladenneu" haben kann, ich halte ihn für gut gerichtet.
(Mein Trabi hat auch einen GFK-Boden! :tongue: )
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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon kutt » 5. April 2010 10:06

trabimotorrad hat geschrieben:(Mein Trabi hat auch einen GFK-Boden! :tongue: )


HAHA - so kann man auch das schweißen umgehen :D

Ist aber schon lustig - je mehr man nach Falke sucht, desto mehr ist an den Dingern umgebaut. Bei dem einen ist der Rahmen geändert, der andere hat gleich ein Fahrgestell vom Stoye, ist komplett zu machen und kostet immernoch 1000 euro :shock:

Ein anderer, bei dem man sich nur noch um die Anschlüsse kümmern müsste .. für schlappe 2150 Euro :shock: Das lustige ist bei dem, daß der Rahmen zerflext wurde, um den Bügel neu zuverchromen und wurde dann wieder angeschweißt :shock:

Ich habe auch ein Prospekt vom Falke gefunden. 56 kg wog der wohl mal anbaufertig :shock:
Leider ist der Scan so schlecht, daß man kaum was lesen kann - ich habe aber schon mal angefragt, ob ich ein besser lesbares Exemplar bekommen kann..

Andere Quellen sagen, daß es damals war seinerzeit der billigste Seitenwagen war und die Fahreigenschaften dieses kleinen Modells zwar nicht einmal schlecht waren, wenn das Motorrad auch entsprechend klein gewählt wurde. Die unteren Aufhängungen waren primitiv gekröpft, und dadurch recht labil. Auch nur leichte Geländeausritte sollten dem Gestänge nicht zuzumuten gewesen sein. Abplatzende Lackschichten, und das schon nach kurzer Zeit, sowie Kontruktionsfehler machten den FALKE schnell unbeliebt ... Das bekommt man selbst heute noch oft gesagt - die Leute begreifen meist nur nicht, daß man das als Hobby macht und die Fuhre nicht für den täglichen Gebrauch benötigt :D

Im Prinzip alles, was ich bis jetzt geändert habe waren Kontruktionsfehler ... der 3 Punkt Anschluß wurde getauscht und 4 Punkte draus gemacht. Die Federung des Bootes, um Rissen im Blech vorzubeugen. Fehlt noch die verkantete Schwingenlagerung - das wird noch mal eine :gruebel: Arbeit ;)
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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon kutt » 5. April 2010 17:32

So ... die neue Schwingenlagerung passt jetzt auch in den Rahmen.

Dazu habe ich aus dem Rahmen eine Hauch mit der Rebahle geholt. Sonst hätte ich die schöne neue Schwinge nur mit dem Hammer reinbekommen und wahrscheinlich gar nicht wieder raus

Jetzt passt das Ding saugend ;) und kann mit etwas Mühe von Hand herausgezogen werden...

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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon kutt » 6. April 2010 20:34

heute ist am falke nix geworden .. bin krank :( (zum kotzen)

aber ich hab mal den DEKRA-Mann angerufen, da die ES und die Silverstar drann sind.


Dabei hab ich ihm auch mal erzählt, was ich alles mit dem Falke gemacht habe und noch machen werde incl. der ganzen Umbauten an den Anschlüssen, Schwinge, Boot, Bootaufhängung usw pp ....

Er meinte es gäbe eine große Chance, daß ich als Erbauer des Beiwagens dann eingetragen werde, da ich das meiste verändert hätte. Rechtlich hat das ein paar Vor- und ein paar Nachteile... mal kuken.
Da der Beiwagen keine Rahmennummer hat gibt es da auch eine Sonderreglung - da muß er sich aber erst mal schlau machen.

Naja - erst mal am Donnerstag DEKRA (nicht TÜV) bei der ES und der Silvie machen ...
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Re: Falke Beiwagen

Beitragvon StarMaxe71 » 8. April 2010 16:50

Wow also dein Projekt ist wirklich beeindruckend.
Wäre es vielleicht als Sonderregelung die BK zu einem Gespann umzuschreiben und dem Beiwagen vlt eine Plakette mit gleicher Nummer zuzordnen? Ich weiß nicht ob sowas möglich ist, aber man kann ja mal fragen. Ansonsten könnte es, wie du schon sagtest, auf eine Neuzulassung des Seitenwagens hinauslaufen.
Ein solches Projekt sollte aber den Aufwand lohnen und ich wünsche dir weiterhin viel Erfolg bei deinem Projekt.

Grüße
Max
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