Velorex 700

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Beitragvon beerdrinker » 6. Mai 2021 07:45

Guten morgen da draußen,
bei den demnächst steigenden Temperaturen plane ich, mich auf meinen Velorex-700 zu stürzen und den flottzumachen.
Auf den ersten Blick fällt mir dieses unschöne Detail auf: das Schloß für die Rückenlehne; dafür habe ich leider keinen Schlüssel (mehr), da das gesamte Gespann 20 Jahre in diversen Garagen & Kellern stand. Außerdem ist die oberste Schicht des Kunststoffes an einigen Stellen ausgebrochen - das sind nicht nur Lackabplatzer :( .
Was mache ich da am besten? Vorschläge?
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Re: Velorex 700

Beitragvon mathiast2 » 6. Mai 2021 09:08

Hallo,
ich habe zwar einen 560, aber das Prinzip sollte gleich sein. Die Bruchstellen schön säubern und von innen mit zusätzlichen Glasfasermatten laminieren. Evtl. Kannst Du auch zusätzlich ein Blech zur Verstärkung einnieten. Ist beim 560 zumindest auch serienmäßig so gemacht an den Aufnahmepunkten.
Ein neues Schloß habe ich noch über.war ein Fehlkauf, bei Interesse bitte PN.

Grüße Mathias
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Re: Velorex 700

Beitragvon dösbaddel » 7. Mai 2021 08:20

Das sieht aus wie ein Gelcoat Schaden. Die Velorexen sollten aus UP-Harz mit Glasmatte gebaut sein. Dazu wird die Bauform mit Gelcoat oder dt. Feinschicht ausgepinselt und darauf laminiert. Je nachdem wie sorgsam das gemacht wird, hält Laminat und Gelcoat gut zusammen.
Was Du nun machen kannst ist die Stellen sorgfälltig aufschleifen, dabei alle losen Teile entfernen. Dann mit UP (Polyester) Spachtel auffüllen und in Form schleifen. Das machst du solange bis Du mit Dir und Deinem Ergebnis zufrieden bist. Hinterher das ganze Teil grundieren und lackieren, hierbei auf den Beschichtungsaufbau achten, sollte für diesen Kunsstoff geeignet sein.
Die UP (Polyester) Harze gibt es derzeit eigentlich nicht mehr im freien Verkauf, einfach mal schauen was die Baumärkte noch so in der KFZ- oder Bootsabteilung zu stehen haben. Ausbessern mit Epoxy ginge wohl auch ist aber eigentlich 2.Wahl. Die Harzsysteme vertragen sich untereinander nicht so gut.
Gruß Martin

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Re: Velorex 700

Beitragvon beerdrinker » 7. Mai 2021 09:12

Ja, danke, ich werde heute gucken, was noch in den Regalen steht.
Da sind zwei Schichten, die untere in rosa und die abgebröselte schwarze Deckschicht. Die untere sieht noch ganz gut aus, aber ob ich das Schloss rausbekomme, ohne da Sprünge / Risse rein zu machen, glaube ich fast nicht. Kann man das Zeug mit einem Bohrer bearbeiten oder bricht mir dann alles weg?

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Re: Velorex 700

Beitragvon P-J » 7. Mai 2021 09:23

Haste jemals mit GFK gearbeitet? Wenn nicht lass es dir zeigen, versuchs nicht auf eigne Faust, das geht in die Hose.

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Re: Velorex 700

Beitragvon dösbaddel » 10. Mai 2021 08:05

Fahr mal mit dem Schloß zu nem Schlüsseldienst, lass Dir sagen was sie fürs Ausbauen bekommen würden und ob sie dir einen Schlüssel nachmachen können, ausbohren kannst dann immer noch. mathiast2 hat ja noch n Ersatz für Dich...

@P-J ja, mit 2 Komponenten rummatschen in Gummihandschuhen alles dabei sauber abwiegen, gefühlt in 20 Töpfe, ist nicht jedermanns
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Re: Velorex 700

Beitragvon beerdrinker » 10. Mai 2021 10:30

Das mit dem Schlüsseldienst wird nix, das Schloß ist bombenfest drin. Wahrscheinlich mit 2K-Kleber gesichert. Deshalb wollte ich den ganzen "Kopf" des Bootes raustrennen und eine schöne gerade Platte mit Metallverstärkung an die Streben schrauben, an denen die Fiberstangen eingesteckt werden. Es sei denn...
ja, was?

Nachtrag: habe gerade im Sonnenschein das Schloß von unten beguckt. Die Fotos sind leider etwas verschwommen. Scheint nicht geklebt zu sein, aber in dem Rahmenrohr ist eine Einbuchtung, welche die Mutter unverrückbar festhält. Ich werde wohl erst das ganze Boot zerlegen müssen (was ich eh vorhabe) um da dran zu kommen. Dann probiere ich es auch mit einem Schlüsseldienst im fernen Brandenburg.
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Re: Velorex 700

Beitragvon beerdrinker » 12. Mai 2021 09:37

Ich antworte mir zwar selber, aber das heißt nicht, dass ich verwirrt wäre.
Aber: in der MOTORRADFAHRER 7/1995 fand ich einen fünftelseitigen Artikel, dass ein "Friedhelm Feld, Neusser Landstr. 243, 50769 Köln" dereinst Kanuni-ETZ mit Velorex-SW gepaart habe. Und nur ein Jahr später wurde diese schwarze Schönheit von ihrem Erstbesitzer gekauft, lief 2 Jahre im Kreis ME, hatte einen Schaltfederbruch, wurde stillgelegt und 2001 von mir nach HA abgeschleppt.
Und da hört alles auf: die Firma finde ich im allwissenden Netz nicht. Nur einen Küster gleichen Namens.
Weiß irgendwer was darüber?
Jetzt bin ich verwirrt.

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Re: Velorex 700

Beitragvon g-spann » 12. Mai 2021 09:46

Die Firma hieß "Fietes Gespannschuppen" und hier gibt's sicher noch ein paar Leute, die da mehr zu sagen wollen...ich nicht...
Gruß aus dem Niederbergischen,

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Re: Velorex 700

Beitragvon beerdrinker » 12. Mai 2021 09:47

auweia. Fettnäpfchen getroffen?

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Re: Velorex 700

Beitragvon beerdrinker » 13. September 2021 19:57

Wieder ein alter Fred, der ans Licht kommt.
Diesmal suche ich für den Anschluss am Motorrad die Klemmfaust-Mutter.
Was fürn Ding, werdet ihr sagen.
Das Ding sieht aus wie eine abgesägte, dicke Flügelmutter SW19, 1/2 Zoll IG Feingewinde. Glaube ich zumindest, da ich mich mit dem Zeug nicht auskenne. Die Velorex-Seite im Netz durchschaue ich nicht, das sind alles böhmische Dörfer :lach: Sprachlich, meine ich.
Nein, ein Foto habe ich nicht. Ist einfach nur eine Mutter, gelb verzinkt, mit zwei dicken Ohren und einem mir unbekannten Gewinde (kein M12). Die steckt in der Klemmfaust, welche von der Spindel am Boot angezogen wird. Gespannfahrer werden wissen, was ich meine.
Und davon ist mir eine verlorengegangen. Bei dem vier-Punkt-Anschluss, den ich habe, sind die beiden unteren solche Fäustchen, die oberen sind U-förmige Halter mit 12er Bolzen. Kennt jemand den richtigen Namen oder eine Bezugsquelle? Oder was für ein Gewinde das ist?

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Re: Velorex 700

Beitragvon ets_g » 13. September 2021 20:03

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Re: Velorex 700

Beitragvon beerdrinker » 13. September 2021 20:37

ja, aber was sagt mir das? nur, dass es kein metrisches ist.

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Re: Velorex 700

Beitragvon Martin H. » 13. September 2021 20:41

g-spann hat geschrieben:Die Firma hieß "Fietes Gespannschuppen" und hier gibt's sicher noch ein paar Leute, die da mehr zu sagen wollen...ich nicht...

War ja schon öfter Thema im Forum... z. B.:
viewtopic.php?p=1452765#p1452765
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Re: Velorex 700

Beitragvon Klaus P. » 13. September 2021 20:44

Er meint die Zugmutter in der Glocke (glaube ich), die auf der Spindel sitzt mit der die Backen geklemmt werden.

Ich habe eben gesehen, dass Ost 2 Rad die Teile anbietet.

Artnr. 11304 o. 12288 gibts scheinbar nur im Set,
guck dir das mal an.

Es kann sein, dass das Sägegewinde ist, meine ich auch beim SE schon gesehen zu haben,
aber M10 o. M12 geht auch über die geschundene Spindel.
Ich müßte mal messen.

Gruß Klaus

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Re: Velorex 700

Beitragvon beerdrinker » 13. September 2021 21:41

ja, geschunden wäre die mit M12. Passt zumindest nicht ohne Gewalt drauf. Ich guck mir das bei O2R später an, Danke!
Jetzt erst mal Extrabreit hören.

fi**ende Hölle, wird das Zeug aus einem Platin-Klotz genagt? Das ist doch nur eine ordinäre Mutter!
Hätt' ich doch bloß nicht geguckt!
Jetzt erst mal Black Sabbath hören!

-- Hinzugefügt: 14. September 2021 20:22 --

Heute habe ich mir diese vermaledeite Mutter selber gebastelt. Bis das Gespann zum TÜV kommt, werde ich doch hoffentlich eine Passende gefunden haben, nicht so ein "rundum-sorglos-Paket", wo ich nichts von brauche (s.o.)
Nun gut. War ja (bei uns) schönstes Wetter, also hab ich die Kanuni gestartet - erster Tritt, wen wundert's - und bin auf unserem Feld-Wald-und-Wiesenweg meine ersten zwei Kilometer gefahren.
Au Weia. Das ist ja schlimmer als Fahrradfahren lernen!
Als Ballast habe ich meine Tochter ins Boot gesetzt, die hat die ganze Zeit gejauchzt / gekrischen vor Angst, konnte ich nicht unterscheiden, da ich mit den Kurven ARGE Probleme hatte. Legt sich das noch, ihr 3radfahrer da draußen? Wie macht man das, nicht bei jeder Rechtskurve ins Gebüsch gegenüber zu driften? Bei Tempo 20! Linkskurven fühlen sich einfacher an, was bestimmt zu Übermut verleitet.
Fazit: Zweimal hin&her gefahren, aber ich weiß nicht, ob das was für mich ist. Vom Bauchgefühl eher nicht.
So, jetzt die Profis: wie war euer erstes Mal?

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Re: Velorex 700

Beitragvon g-spann » 15. September 2021 12:37

beerdrinker hat geschrieben: Legt sich das noch, ihr 3radfahrer da draußen? Wie macht man das, nicht bei jeder Rechtskurve ins Gebüsch gegenüber zu driften? Bei Tempo 20! Linkskurven fühlen sich einfacher an, was bestimmt zu Übermut verleitet.
Fazit: Zweimal hin&her gefahren, aber ich weiß nicht, ob das was für mich ist. Vom Bauchgefühl eher nicht.
So, jetzt die Profis: wie war euer erstes Mal?

"Nee, ich glaub', das ist nix für mich!" war die Aussage meiner Liebsten, als sie ihre ersten 10 Minuten Gespann gefahren ist...mittlerweile bin ich mein G-spann an sie los und ihre Transalp hat im vergangenen Jahr so wenig Kilometer gemacht, wie noch nie...
Mein erstes Gespann habe ich auf der Überführungsfahrt (nach einem halben Tag schweißtreibenden Übens auf einem großen Parkplatz) in einen Totalschaden verwandelt...

Um "bei jeder Rechtskurve ins Gebüsch gegenüber zu driften", braucht man ordentlich Leistung (bei ner MZ :lach: ) oder ziemlich schlüpfrigen Untergrund und ordentlich Gas...was also meinst du?
Gruß aus dem Niederbergischen,

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Re: Velorex 700

Beitragvon FI-ES250 » 15. September 2021 13:27

beerdrinker hat geschrieben:...
Au Weia. Das ist ja schlimmer als Fahrradfahren lernen!
...

such Dir am besten eine gemähte Wiese mit vielen Maulwurfshügeln
auch mal hier oder hier nachlesen.

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Re: Velorex 700

Beitragvon TS Jens » 15. September 2021 13:55

Hallo

Ich habe Mal kurzzeitig eine etz 251 mit velorex gefahren.
Für mich war sie schwer fahrbar der Beiwagen war zu leicht.

Jetzt habe ich eine Mz 500 mit velorex Untergestell und Superplastik Aufbau , weil der Aufbau nicht gut war ist eine 3 mm Edelstahlplatte darin verbaut.

Trotzdem packe ich mir manchmal noch Zusatzgewicht in den Beiwagen.

Ich würde dir empfehlen Mal 70 kg Gewicht in den Beiwagen zu packen und dann Mal zu fahren.
Als Anfänger würde ich auch erstmal ohne Passagiere fahren.

Gruß Jens

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Re: Velorex 700

Beitragvon P-J » 15. September 2021 14:20

FI-ES250 hat geschrieben:such Dir am besten eine gemähte Wiese mit vielen Maulwurfshügeln
:rofl:

Wer schon mal bei mir war weis das hier ein recht grosser Hof ist, zur Zeit vollgestellt mit Baumaschinen. Meine Gespannanfänge waren schon recht belustigend, zumindest für meinen Nachbarn der mich beobachtet hat. Hab mich sehr schwer getan :shock: Harry Gehse, sicher ein name der hier einigen noch geläufig sein wird hat mir Wahrgesagt das ich im ersten Jahr ein schweren Unfall mit dem 3 Rad haben werde und leider hat er recht behalten. :( Trotzdem hab ichs nicht aufgegeben.

Andere, wie mein Freund Kurt hatten keinerlei Probleme, draufgesetzt, etwas rumgetuckert und inerhalb einer Woche gefahren als ob er nie was anderes gefahren wäre. So unterschiedlich sind die Menschen.

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Re: Velorex 700

Beitragvon g-spann » 15. September 2021 15:32

Erfahrungsgemäß tun sich die langjährigen Motorradfahrer oft am schwersten, den Umgang mit dem dritten Rad zu erlernen, was einfach mit jahrzehntelang eingeübten Reflexen zu tun hat, die man so ohne weiteres nicht raus bekommt...
Gruß aus dem Niederbergischen,

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Re: Velorex 700

Beitragvon beerdrinker » 15. September 2021 16:04

Ich finde es schon befremdlich, mich auf ein schief stehendes Krad zu setzen. Deshalb meine Tochter im Boot. Ist ja alt genug für sowas.
Wer jemals im Fläming war, weiß, was ich mit dem Straßenzustand meine. Ja, gibt es auch woanders, letzte Woche war ich in meiner alten Heimat in HA, da war es ähnlich. Wenn auch befestigt, gerade war da nichts. Gut, dass ich nicht da geübt habe, da kommen alle 0,2 Sekunden Autos vorbei.

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Re: Velorex 700

Beitragvon Martin H. » 15. September 2021 17:23

Ich hab mich ganz fürchterlich angestellt und bin auf der Überführungsfahrt erst mal in der Hecke auf der gegenüberliegenden Seite gelandet... :roll: Aber keine Sorge, das wird! :wink:
Da hilft nur üben, üben, üben... Gewicht im BW ist (anfangs) schon mal gut, ich hatte z. B. ein schweres Eisentrumm im Kofferraum.
Hier mal ein paar Fahrtips, die wir mal im Forum zusammen gestellt hatten:
viewtopic.php?p=136641#p136641
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Re: Velorex 700

Beitragvon beerdrinker » 15. September 2021 17:44

thanx, werde ich mir heute Abend zu Gemüte führen.
Seit den mordsmäßig teuren Reparaturen, die ich immer an meinen Autos hatte, will ich die gar nicht mehr haben. Nur ist es mit dem Einkaufen hierzulande etwas mühsam: 7km bis zum nächsten Supermarkt. Deswegen die Idee, den SW flottzumachen, da passen viele Bierkisten 'rein.
Kennt einer einen empfehlenswerten Gespannbauer in MD, BRB oder den Dörfern dazwischen? Ihr wisst schon, PM, JL, TF und das ganze Gekröse.

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Re: Velorex 700

Beitragvon siggi_f » 15. September 2021 18:23

g-spann hat geschrieben:Erfahrungsgemäß tun sich die langjährigen Motorradfahrer oft am schwersten, den Umgang mit dem dritten Rad zu erlernen, was einfach mit jahrzehntelang eingeübten Reflexen zu tun hat, die man so ohne weiteres nicht raus bekommt...

Kann ich so nicht bestätigen.
Gespann gekauft und 300km heim gefahren. Aber 100% defensiv, ich hätte nicht hinter mit herfallen wollen.... hab mich dann langsam "von unten" rangetastet. Die erste brenzlige Situation kam dann 1,5Jahre später.
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Re: Velorex 700

Beitragvon P-J » 15. September 2021 18:27

beerdrinker hat geschrieben:7km bis zum nächsten Supermarkt. Deswegen die Idee,

Egal in welche Richtung ich hier fahre, es sind immer 12-13 Km zur nächsten Einkaufsmöglichkeit. Vorgestern war ich mit meinem Gespann im Lidl. Egal auch wo ich hinfahr, mindestens einer will mir ein Gespräch aufdrücken. Leider meist unnütze und dumme Gespräche, aber ab und an auch mal ein gescheites wie vorgestern, ein Holländer, zwar mit dem Womo unterwegs aber Gespannfahrer und ein Netter dazu. Gespanne sind immernoch und vermutlich demnächst mehr den Je Exoten, wenn man durchs Städtchen tuckert drehen sich die Kinder noch rum, wie wir früher wenn wir nen Hubschrauber gesehen haben. :mrgreen:

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Re: Velorex 700

Beitragvon FI-ES250 » 15. September 2021 18:32

Martin H. hat geschrieben:Ich hab mich ganz fürchterlich angestellt und bin auf der Überführungsfahrt erst mal in der Hecke auf der gegenüberliegenden Seite gelandet... :roll: Aber keine Sorge, das wird! :wink:
...

Der Satz hätten von uns sein können :D
Martin H. hat geschrieben:...
Da hilft nur üben, üben, üben... Gewicht im BW ist (anfangs) schon mal gut, ich hatte z. B. ein schweres Eisentrumm im Kofferraum.
...

und bei uns war's ein hart gewordener Sack Zemment

Wie sich manche Erfahrungen doch ähneln :biggrin:
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Re: Velorex 700

Beitragvon EmmasPapa » 15. September 2021 18:46

beerdrinker hat geschrieben:...................
Kennt einer einen empfehlenswerten Gespannbauer in MD, BRB oder den Dörfern dazwischen? Ihr wisst schon, PM, JL, TF und das ganze Gekröse.


Nee, hier im Umfeld wäre mir absolut keiner bekannt. Hier im Osten gab es wohl eh keine Spezialbetriebe dafür, die gab es eher in den gebrauchten Bundesländern. Selber machen oder mit Hilfe aus dem Forum.....


Und ja, die erste Fahrt auf dem Gespann ist die Interessanteste :ja: :lach: :biggrin: . Das wird schon noch besser. Aber auf der ersten Fahrt einen lebenden Ballast mitnehmen, darauf wäre ich nicht gekommen. Gut, dass Ihr gesund aufs Gehöft zurückgekehrt seid.
Grüße

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Re: Velorex 700

Beitragvon beerdrinker » 15. September 2021 18:53

hier gibt es wirklich GAR KEINEN Verkehr, nachts heulen die Wölfe Käuzchen, am Tag die Motoren!
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Re: Velorex 700

Beitragvon TS Jens » 15. September 2021 21:48

Wenn ich die Schlaglöcher sehe , und den leichten velorex bedenke.
Dann bleibe ich bei meiner Empfehlung Mal 50 bis 70 kg Ballast in den Beiwagen zu tun.

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Re: Velorex 700

Beitragvon beerdrinker » 16. September 2021 17:20

Ich habe ja meine Tochter reingesetzt.
Schlaglöcher ist sehr euphemistisch - ich würde von Asphaltflecken auf Schotter reden.

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Re: Velorex 700

Beitragvon dösbaddel » 17. September 2021 09:05

Martin H. hat geschrieben:......
Hier mal ein paar Fahrtips, die wir mal im Forum zusammen gestellt hatten:

viewtopic.php?p=136641#p136641


Was Ex User Hermman in dem Fred beschreibt triffts sehr gut. Wenn du ne Acht mit angehobenen Seitenwagen fahren kannst bist Du auf dem richtigen Weg zum Gespannfahren. Dabei braucht Deine Tochter auch nicht im SW sitzen. :wink: Mir sagt irgendjemand, das man innerhalb der ersten 6000 km einen Unfall hat mit dem Gespann. Stimmt. :roll:
Gruß Martin

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Re: Velorex 700

Beitragvon Wintertourer » 17. September 2021 10:23

Beerdrinker schrieb: Ich finde es schon befremdlich, mich auf ein schief stehendes Krad zu setzen. Deshalb meine Tochter im Boot. Ist ja alt genug für sowas.

Da frage ich mich, wieso schiefstehend?
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Re: Velorex 700

Beitragvon beerdrinker » 17. September 2021 11:14

weil die Zugmaschine nach links ragt?
Mein Boot ist dabei völlig waagerecht.

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Re: Velorex 700

Beitragvon Martin H. » 18. September 2021 20:36

Das ist der Sturz (hier dargestellt an einem ES/2-Gespann):

9.gif


Das soll u. a. den Zug zur BW-Seite hin ausgleichen.
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Re: Velorex 700

Beitragvon P-J » 18. September 2021 20:46

Martin H. hat geschrieben:Das soll u. a. den Zug zur BW-Seite hin ausgleichen.


Was der aber nur macht wenn die Stassen wie früher hier oder auch zuletzt in der DDR noch waren, rund, damit das Wasser nach beiden Seiten besser anfliesst. Mein Gespann steht bei genau 0,0 Grad also die Räder der Maschine genau so senkrecht wie das Rad des Beiwagens. Das zu messen erfordert ein absulut plane und in der Waage stehenden Fläche die keiner hat. Ich hab sonen Fläche den ich vermesse auf diese Art auch Rennwagen.

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Re: Velorex 700

Beitragvon Wintertourer » 20. September 2021 09:32

Also meine Gespanne stehen alle gerade, sobald ich draufsitze.
So habe ich mir das eingestellt.
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Re: Velorex 700

Beitragvon Martin H. » 20. September 2021 09:40

Wintertourer hat geschrieben: sobald ich draufsitze.

Und genau das ist der Punkt:

„Sehr wichtig ist der Sturz von Fahrzeug und Beiwagen ('O-Beine'). Damit wird die Straßenwölbung und das durch die Vorspur bedingte leichte Radieren des SW-Reifens ausgeglichen. Es soll (unbelastet) an den Fahrzeugrädern 5 ... 10 mm betragen.“
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Re: Velorex 700

Beitragvon P-J » 20. September 2021 10:32

Martin H. hat geschrieben: Es soll (unbelastet) an den Fahrzeugrädern 5 ... 10 mm betragen.“


Belastet mit Fahrer etwa 2mm Unterschied. Passagier im Boot, kein Unterschied. Zumindest bei meiner ES ist das so.

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Re: Velorex 700

Beitragvon sammycolonia » 20. September 2021 19:07

So weit die Theorie! In der Praxis stellt sich wohl jeder sein Gespann auf sich ein! :mrgreen: Die richtige Einstellung kann man eigentlich nur erfahren! (im wahrsten Sinne des Wortes!) ;D
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Re: Velorex 700

Beitragvon P-J » 20. September 2021 19:16

sammycolonia hat geschrieben: Die richtige Einstellung kann man eigentlich nur erfahren! (im wahrsten Sinne des Wortes!)

Richtig, so ist meine Einstellung entstanden.

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Re: Velorex 700

Beitragvon Martin H. » 20. September 2021 20:01

Ich habe nicht gesagt, daß es jeder so machen muss, ich habe nur erklärt, woher diese Linksneigung der Maschine an Beerdrinkers Gespann kommt.
P-J hat geschrieben:
Martin H. hat geschrieben: Es soll (unbelastet) an den Fahrzeugrädern 5 ... 10 mm betragen.“


Belastet mit Fahrer etwa 2mm Unterschied. Passagier im Boot, kein Unterschied. Zumindest bei meiner ES ist das so.

Dazu habe ich aber auch schon andere Aussagen von Gespannfahrern gelesen, aber es ist wohl so, wie Sammy sagt... muss sich jeder selbst einstellen.
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Re: Velorex 700

Beitragvon P-J » 20. September 2021 20:09

Martin H. hat geschrieben: muss sich jeder selbst einstellen.


Schon viele Jahre her, da hat einer von Hier in Daaden mein Gespann probegeritten, der fand die Einstellung gut, wenn nicht sogar Arnie war. Letztes Jahr hab einen der wohl schon viel MZ Gespann gefahren ist testen lassen, der kamm nicht klar mit meiner Einstellung. So unterschiedlich sind die Menschen.

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