VoPo, NVA, Eskort, MZ-G.
3. Januar 2012 22:45
Servus,
ich bin neu hier im Forum.
Ich fahre seit 30 Jahren Moped. Fast immer Zweitakter. Zur Zeit restauriere ich eine NVA TS 250/1.
Meine Frage hatte die NVA ähnlich wie die Bundeswehr irgendwelche Truppenbezeichnungen. einheitsinterne Kennzeichnungen, MAT Prüfstempel oder ähnliches auf den Motorrädern angebracht und wenn wo und wie?
Gruß Markus
4. Januar 2012 06:51
Hallo, eigentlich hatten sie keine Truppenkennzeichnung und auch keine MAT Prüfstempel.Es gab damals nur ein TMP Eintrag in die Papiere.
Gruß
4. Januar 2012 07:38
Der Reifendruck wurde noch auf die Kotflügel aufgemalt, oder irre ich?
4. Januar 2012 10:54
das ist richtig, das ist aber keine Kennzeichnung von Truppenteilen, bzw. Einheiten
4. Januar 2012 12:44
Mir ist eine MZ TS 250/1 A bekannt, wo auf dem Tank (oder Vorderschutzblech?) auf sehr große "52" aufgemalt ist. Mir schien es original zu sein. Habe leider kein Foto davon. Ich weiß auch nicht, ob die eine Kennung eines Truppenteils der NVA war.
mz-mw
4. Januar 2012 13:18
...wenn ich mich recht erinnere gab es taktische Kennzeichnungen nur an Gefechtsfahrzeugen, also Panzer , SPW , SFL ... an ganz normalen Kraftfahrzeugen , die auch regelmäßig im Straßenverkehr unterwegs waren, konnte man den entsprechenden Truppenteil nur am KfZ Kennzeichen erkennen. Es gab also an Trabi Kübel, Ural, W50 und MZ keine zusätzliche Kennzeichnung.
4. Januar 2012 15:02
smokiebrandy hat geschrieben:...wenn ich mich recht erinnere gab es taktische Kennzeichnungen nur an Gefechtsfahrzeugen, also Panzer , SPW , SFL ... an ganz normalen Kraftfahrzeugen , die auch regelmäßig im Straßenverkehr unterwegs waren, konnte man den entsprechenden Truppenteil nur am KfZ Kennzeichen erkennen. Es gab also an Trabi Kübel, Ural, W50 und MZ keine zusätzliche Kennzeichnung.
... gabs da nicht auch noch so komische Zahlenreihen an der Windschutzscheibe Fahrerseite (tlw. mit einer Raute davor ? ) Ich glaube mich da an einen LO oder auch LD zu erinnern, der sowas hatte....
4. Januar 2012 18:11
ts150fan hat geschrieben:smokiebrandy hat geschrieben:...wenn ich mich recht erinnere gab es taktische Kennzeichnungen nur an Gefechtsfahrzeugen, also Panzer , SPW , SFL ... an ganz normalen Kraftfahrzeugen , die auch regelmäßig im Straßenverkehr unterwegs waren, konnte man den entsprechenden Truppenteil nur am KfZ Kennzeichen erkennen. Es gab also an Trabi Kübel, Ural, W50 und MZ keine zusätzliche Kennzeichnung.
... gabs da nicht auch noch so komische Zahlenreihen an der Windschutzscheibe Fahrerseite (tlw. mit einer Raute davor ? ) Ich glaube mich da an einen LO oder auch LD zu erinnern, der sowas hatte....

Das meint doch Renè.
NVA Fahrzeuge hatten vorn kein Kennzeichen. Wenn überhaupt eine taktische Kennzeichnung und eine vierstellige (ich weiß nicht ob es immer genau vier stellen waren) Kennung. Die gab den Truppenteil an. Und genau diese fehlte bei der MZ. Aber diese Kennung findet sich auch auf dem Kennzeichen als die letzten Ziffern wieder.
Ein mögliches Kennzeichen wäre also: VA (beliebige Zahl) - (Kennung Truppenteil)
Gruß
Robert
4. Januar 2012 18:24
Hallo,
Meine hat diese Kennzeichnung auf dem vorderen Schutzblech. Nun ist die Frage, ob noch NVA oder später von der Bundeswehr.
Gruß von Werner
DSC03394.jpg
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4. Januar 2012 18:30
Meine NVA ts hatte damals auch eine Nummer auf dem kotflugel mit 4 oder 5 stellen.
Mein ex Chef damals grenzoffizier in marienborn sagte mir das die Fahrzeuge seines Wissens nicht nummeriert waren.
Vielleicht war es ja nur eine bestandsnummer?!
4. Januar 2012 19:05
... wer weiß wer da eine Nummer draufgepinselt hat und zu welchem Zweck... auf jeden Fall nachträglich...
5. Januar 2012 22:00
Servus,
vielen Dank für die schnellen Antworten. Die Nummer auf dem Bild von der Ts Könnte auch eine Depotnummer sein:
Gruß Markus
6. Januar 2012 13:48
Hallo,
die gelbe Nummer auf dem Kotflügel der MZ ist von der VEBEG bzw. von einem MDSG-Lager. Hatte mein Kfz auch. Die hat nix mit Truppenteil o.ä. zu tun.
Motorräder der NVA hatten nur den Luftdruck auf bzw. an den Kotflügeln und rote Punkte für die Schmierstellen, wie alle anderen auch.
herzlichst
MZ-Oldi
7. Januar 2012 11:04
Es soll Regulierer gegeben haben.
Die Kennzeichnung war auf dem Vorderkotflügel .
Ein Kreis von ca 10 cm Durchmesser mit einem 1 cm breitem Rand in Schwarz in der Mitte ein "R" in schwarz und der innere Kreis war gelb.
Eigentlich kann ich da gar nicht mit reden da ich beim Bund war und nicht bei der NVA, allerdings hab ich es so im Internet gelesen und diese Aufkleber waren hin und wieder in der Bucht.Bei meiner Ts klebt so ein "R" jetzt drauf.
Und den Reifendruck hab ich weißer Farbe auf den Kotflügel draufgepinselt-natürlich in Schönschrift
Gruß Volker
29. Januar 2012 19:26
Zur Diskussion gestellt: Diese ES steht im Technikmuseum Merseburg, sie wirkt authentisch. Was es bedeutet weiß ich nicht...
Wladimir.
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29. Januar 2012 19:44
oder so, war mal meine.
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29. Januar 2012 20:16
Hinter dieser Klappe ist ein Einmannzelt mit 2 Lueftern und einer Firsthoehe (aussen) von 101 cm.
31. Januar 2012 09:37
@ alexander

wenn nicht noch mehr...
27. Februar 2012 21:03
harry-20170 hat geschrieben:Hallo, eigentlich hatten sie keine Truppenkennzeichnung und auch keine MAT Prüfstempel.Es gab damals nur ein TMP Eintrag in die Papiere.
Gruß
Was heißt "TMP"
MfG
Momo1508
28. Februar 2012 14:21
Technische Materialprüfung.
28. Februar 2012 16:35
Truthahn
Mit
Pommes
6. April 2014 13:30
Hallo, meine NVA TS hatte dieses Zeichen am rechten Seitendeckel, und dahinter die Zahl 3011.
Kann mir jemand genaueres dazu sagen?
Danke und Gruß
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6. April 2014 15:09
Die haben es versucht,
haben aber nichts genaues gewußt !!
4711 war die richtige Zahl.
6. April 2014 17:03
Hallo Klaus, was haben die versucht? Und wie kommst du auf die andere Zahl?
Mfg
6. April 2014 17:06
Hier kann man die taktischen Nummern teilweise entschlüsseln - die Gesamtübersicht war GVS.
Das Krad in Merseburg könnte aus der 11.MSD stammen.
http://www.militaertechnik-der-nva.de/D ... mmern.html
25. Mai 2014 16:33
In unserem Truppenteil hatten alle Fahrzeuge (egal ob Krad, Pkw, LKW oder gepanzerte Fz) Marschbandnummern, die sich aus einem Buchstaben einer Ziffer, Bindestrich und einer weiteren zweistellligen Zahl zusammensetzte. Die Kräder hatten aber zusätzlich eine weiße Ziffer in weißem Kreis auf dem vorderen Kotflügel.
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