Wir war der Urlaub bzw die Fahrt mit der MZ ?
6. September 2015 20:40
Hallo,
erstmal ganz viele Dankeschöns an Henry.
Das war ein Erlebnis der besonderen Art. Steffen sagte es bei dem gemeinsamen Mittagessen
" da haste ein ganz anderes Gefühl, wenn du eine Schraube oder ein Stück Eisen in der Hand hast "
Die Tour war schön. Aber die Besichtigung für mich und meine Liebste war die Krönung. Noch nie konnten
wir so etwas live erleben. Von der Befüllung der Schmelzpfanne mit Rohmaterial bis zum fertigen Werkstück.
Bislang kannte ich nur die Verhüttung von Eisengestein in einem Hochofen. ( Buderus in Wetzlar )
Da war erst der Bergbau. Unter Tage wurde das eisenhaltige Gestein abgebaut. In anderen Gruben
wurde die Steinkohle abgebaut. In den besten Erzen waren max. 20 % Eisen. Wir konnten erleben
wie aus Schrott ein neuer Werkstoff entsteht.
Hier dürfen ( ist mit Henry so abgesprochen ) Fragen gestellt werden. Bei der Führung konnte manch einer
die Erklärungen nicht verstehen ( Lärm ) Er wird versuchen durch seine Kontakte das herrauszufinden.
Hier eine Frage von mir. Die Rohstoffanlieferung wird auf Radioaktivität geprüft. Warum ?
6. September 2015 20:49
Ich schließe mich hier an. Die Führung durch das Werk war übertrieben gut!
Ich kenne ja auch die Heinrichhütte und ich war auch schon in einer modernen Gießerei, aber das ist eine ganz andere Welt.
Ich habe auch eine Frage: In dem großen Ofen, in den der Schrott gekippt wird, gibt es Explosionen (?). Kommt das von Wasser, das am Schrott hängt oder ist das Aufsteigende Luft oder was?
6. September 2015 20:51
Egon Damm hat geschrieben:Hier eine Frage von mir. Die Rohstoffanlieferung wird auf Radioaktivität geprüft. Warum ?
Damit diese Sauerei nicht in den Produktionsprozess und damit in das Endprodukt kommt? Egon...?
6. September 2015 21:00
Egon Damm hat geschrieben:Hier eine Frage von mir. Die Rohstoffanlieferung wird auf Radioaktivität geprüft. Warum ?
War mal vor Jahren ein Thema.
MitteilungOffensichtlich hat man mal konterminierte Rohre/Armaturen eingeschmolzen.
6. September 2015 21:10
Ist die Wasserleitung "Max braucht Wasser" noch in Betrieb?
6. September 2015 21:30
Lorchen hat geschrieben:Egon Damm hat geschrieben:Hier eine Frage von mir. Die Rohstoffanlieferung wird auf Radioaktivität geprüft. Warum ?
Damit diese Sauerei nicht in den Produktionsprozess und damit in das Endprodukt kommt? Egon...?
könnte mir vorstellen dass jemand Schrott aus der Ukraine importiert..... und wo liegt da massig Schrott herum den keiner anfassen darf?
http://www.osteuropahilfe.ch/uploads/pi ... iedhof.jpg
6. September 2015 22:18
Bescheid...
war ja abgesprochen dass solche Fragen auftauchen..............
Ich werde mich in den nächsten Tagen mit der entsprechend verantwortlichen Person in Verbindung setzen und hoffe dann auf viele Fragen eine (Firmenoffizielle) Antwort geben zu können
Grüße, Henry
7. September 2015 07:33
Wie war die Einheit gleich 12 MegaVolt pro Ampere? (Als Lothar dich wegen des Stromes gefragt hat)
7. September 2015 11:38
Ich habe inzwischen selbst was gefunden. Die technischen Daten des Transformators eines Spezialherstellers könnten der Anlage in der Maxhütte entsprechen.
Technische Daten:
Bemessungsleistung bis 130 MVA
Sekundärspannung bis 1.300 V
Elektrodenstrom bis 120 kA
Die Gleichrichtung erfolgt mit Thyristoren. An anderer Stelle fand ich, dass die Brennspannung dann,
wenn der Lichtbogen steht, unter 100V runter geht. Die 1300V sind sicher am Anfang nötig, um überhaupt erst mal
einen Funken aus dem Schrotthaufen zu ziehen.
Gruß
Lothar
7. September 2015 11:40
Die Besuchermannschaft - fesch eingekleidet.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
7. September 2015 19:06
Ich würde gerne mal so einen Thyristor sehen.
7. September 2015 19:17
Hier noch was für alle die sich für die Geschichte interessieren, sind auch einige Bilder der Hallen zu sehen wo wir drin waren. Aber alles Anno 1986-90 einiges hat sich ja seit dem doch verändert.
http://www.veoh.com/watch/v70131648DKGtt6X5
7. September 2015 19:29
Buhmann hat geschrieben:Ich schließe mich hier an. Die Führung durch das Werk war übertrieben gut!
Ich kenne ja auch die Heinrichhütte und ich war auch schon in einer modernen Gießerei, aber das ist eine ganz andere Welt.
Ich habe auch eine Frage: In dem großen Ofen, in den der Schrott gekippt wird, gibt es Explosionen (?). Kommt das von Wasser, das am Schrott hängt oder ist das Aufsteigende Luft oder was?
das was du dort als explosionen hörst kommt nicht vom wasser. der entsteht durch die lichtbögen welche im durcheinander der schrottteile hin und her springt. ähnlich dem donner bei einem gewitter. das ganze beruhigt sich, sobald sich eine schmelze gebildet hat.
7. September 2015 19:30
Lorchen hat geschrieben:Ich würde gerne mal so einen Thyristor sehen.
Nimm z.B. 30 Stück von denen:
http://www.pwrx.com/pwrx/docs/tds4_40.pdf
7. September 2015 19:32
lothar hat geschrieben:Ich habe inzwischen selbst was gefunden. Die technischen Daten des Transformators eines Spezialherstellers könnten der Anlage in der Maxhütte entsprechen.
Technische Daten:
Bemessungsleistung bis 130 MVA
Sekundärspannung bis 1.300 V
Elektrodenstrom bis 120 kA
Die Gleichrichtung erfolgt mit Thyristoren. An anderer Stelle fand ich, dass die Brennspannung dann,
wenn der Lichtbogen steht, unter 100V runter geht. Die 1300V sind sicher am Anfang nötig, um überhaupt erst mal
einen Funken aus dem Schrotthaufen zu ziehen.
Gruß
Lothar
beeindruckende werte
-- Hinzugefügt: 07.09.2015, 20:34 --scheibenthyristoren hatten wir in der schmiede in den induktionsanlagen um die rohlinge zum schmieden auf 1200° zu erhitzen
-- Hinzugefügt: 07.09.2015, 20:38 --hiermal ein ofen in aktion
-- Hinzugefügt: 07.09.2015, 20:45 --und noch eins
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