Lust auf Ostpreußen?

Wir war der Urlaub bzw die Fahrt mit der MZ ?

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Re: Lust auf Ostpreußen?

Beitragvon Hegautrabi » 16. Dezember 2019 21:47

Ja, ich bin gestern und heute auch die ganze Gegend bei GE "lang gekrochen".
Das Foto davor zeigt das Rathaus in Wormditt, das danach schon den Campingplatz in Elbing. Irgendwo dazwischen muss sie stehen (gestanden haben).

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Re: Lust auf Ostpreußen?

Beitragvon ETS-Fan » 22. Dezember 2019 17:14

Mit was fahre ich heute bloß nach Schlobitten ?
Die Regenkombi habe ich zwar immer am Motorrad mit,
aber bei Dauerregen sieht die Jeans trotzdem nach einer Weile aus , als hätte ich eingemacht.
Ich tausche die Fahrzeuge und nach 15 Minuten Fahrt hört der Regen wieder auf.
War ja klar!
Es bleibt trotzdem erst mal trüb, doch ich hätte lieber das Motorrad nehmen sollen,
denn dann wäre mir dieses Mißgeschick nicht passiert.
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Da wären wir.
So wie der Bahnhof und die Nebengebäude aussehen, bin ich davon ausgegangen,
dass es hier gar keinen Verkehr mehr auf der Schiene gibt.
2013 fuhr der letzte Personenzug.
Kein richtiger Zug, sondern ein Schienenbus. Züge haben eine Lokomotive und das war da nicht der Fall :wink:
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Auf dem alten Bahnhofsbild von Schlobitten im Jahre 1910 sieht man mindestens 4 Gleise ,
1926/36(das Bild mit der Fahne)zeigt den Bahnhof mit neu gebauten Bahnsteigen und immer noch mindestens 3 Gleisen.
Eine polnische Quelle schreibt zu dem Bild -Bahnhof zwischen 1918 und 1945- stimmt ja auch nicht ;D .
Sagen wir mal ein Bild nach der Machtergreifung Hitlers.
Im Hintergrund des Bahnhofs sieht man das ehemals Kaiserliches Postamt.
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Entgegen meiner ersten Annahme,dass es außerhalb des Bahnhofes Richtung Braunsberg eine Abzweigung nach Wormditt gab,
bin ich mir sicher, dass die Strecke nach Wormditt laut des vereinfachten Gleisplanes schon in Schlobitten begann.
Zu sehen ist auch der Standort des ehemaligen Kaierlichen Postamtes welches hier als >Whs< gekennzeichnet ist.
Das Wirtshaus!
Ob Winfried dort eine Reichspost hat sehen können?
>Zgl< ist die Ziegelei. Solche Ziegelei gab es in vielen Dörfern, denn außer Findlinge (für das Fundament) und Holz gab es kein anderes Baumaterial,wie den Lehm, welcher schnell und ausreichend verfügbar war.
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Heute gibt es nur noch ein Gleis und rechts unter dem großen Bahnsteig muss der Strang nach Wormditt/Bischdorf verbaut gewesen sein.

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Richtung Braunsberg/Braniewo weiter vorn ging es rechts Richtung Wormditt/Orneta ab.
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Leider gibt es hier gar nichts mehr aus der schönen alten Dampflokzeit.
Bei Lorchens Bildern vom Strausberger Bahnhof gibt es wenigstens einen Wasserkran zu sehen.
Hier weiß ich nicht einmal wo der Wasserturm stand, den es gab.
Wenigstens war die deutsche Farbe hier sehr gut oder die polnische sehr schlecht. ;D
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Ah, da hinten scheint es ein Stellwerk zu geben.
Gleich bekommt ihr eine Lagekarte. :ja:
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1-Der Bahnhof vom Weg zum "Kaiserlichen Postamt" aus fotografiert.
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2- noch mal das Postamt
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3- auf einem Hügel das Wohnhaus zur alten Ziegelei
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4-Bahnübergang nach "Gut Guhren"
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Vom Bahnübergang aus gesehen , geht es hier Richtung Elbing.
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5- Wohnhäuser, vielleicht für die vielen Bahnangestellten die man
auf den alten Bildern auf dem Bahnsteig sehen kann.
Gegenüber das Stellwerk, dazu gleich...
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6- ein eigenartiges Gebäude heute
Der Turm ist eindeutig aus vergangenen Tagen
und daran hat jemand neu angebaut.
Meiner Meinung nach eine Geschmacksverirrung :ja:
Zum Turm mit Haus führt eine alte Pflasterstraße.
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7-das schöne alte Stellwerk
Hier muss nichts mehr gestellt werden, danach sieht auch das Stellwerk aus.
Auch hier ist noch der alte deutsche Schriftzug -Schlobitten- zu lesen.
Der Ast ließ sich unten nicht wegdrücken, da er dort armdick war.
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Innen sieht es noch schlimmer aus.
Blick nach oben.
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Stahlträger sind herausgetrennt , um ein paar Zloty zu verdienen.
Auch die Ziegelsteine von innen wurden gebraucht.
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Das "Flüsschen" Gardinien/Gardyna.
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Das Huhn sagt ja alles
was hier noch los ist :lach: .
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Potz Blitz, ich muss gleich zur Arbeit und bin immer noch
in Schlobitten.
Lass ich wenigstens den Winfried abfahren...
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Spätsommer 1943...

Der alte zerknitterte Herr mir gegenüber hat sich etwas beruhigt, doch nun mustert er mich ungeniert und fragt:“Wie heißt du Piefke“?
Ich sage ihm meinen Vornamen, das muss reichen, denn ich kenne ihn ja nicht mal.
„Winfried, wohin karjolst du so alleine“? , fragt er .

Ich suche im Brotbeutel den Kanten in meinem Rucksack und klappere dabei mit den Flaschen, als ich den geräucherten Wurstring mit herausziehe.
„Was hast du denn in deinem Pungel feines“? und seine Augäpfel treten weit aus den Augenhöhlen hervor.
Schnell schnüre ich meinen Sack wieder zu und antworte,: „Nach Linglack zu den Großeltern“.
Jetzt grunzt er wieder etwas , da er bemerkt, dass ich unsicher bin.
„Keine Angst, brauchst nicht plinsen, die Flaschen sind für`s Omchen“?, grinst er mich an.
„Ja und ich kann keine entbehren, denn der Großvater wollt genau vier von hier“, lüge ich ihn an.
Schnell beiße ich in den Kanten Brot und lasse gerade so viel Platz, dass ich noch ein großes Stück von der Wurst hinterher schieben kann.

So, der Mund ist voll!

Ich merke erst jetzt wie sich mein Magen fast selbst verzehrt hat vor Hunger. Ich wollte doch den Zug nicht verpassen, da habe ich vor lauter Aufregung nicht mal mein Schweinevesper heut` morgen runter bekommen.

Der Zerknitterte schaut mich an,: „Könntest dem Omchen ja sagen, dass du eine versingbeutelt hast".
Er bettelt weiter:"Sag dem alten Zampel, dass du eine nur verbumfiedelt hast und damit machst du den alten Tiegen glücklich“, grunzt er.
Fast hätte ich mich verschluckt, der Alte ist aber ein eigenartiger Mensch und frech dazu.
Mit energisch schüttelndem Kopf verneine ich und hoffe dass er mir endlich Ruhe gibt.
Da ich eh nicht reden kann, wendet er sich von mir ab und führt aus dem Fenster schauend ein Gespräch mit sich selbst.
„Nur ein Schlubberche, wollt mir doch nicht de Schlorren vollschöpfen. Der alte Tiegen ist doch niemals nich ein Schlappjurks“.
"Seit gestern unterwegs und noch nichts anständiges getrunken"

Ich kann endlich aufatmen, der Alte ist in Gedanken versunken und beobachtet das Treiben auf dem Bahnsteig.
Während ich so kaue, beobachte ich ihn vorsichtig von der Seite.
Wie faltig sein Gesicht doch ist, eben zerknittert.

Meine Zähne mahlen das Brot-Wurstgemisch zu einem weichen Brei, welcher meinem immer noch ständig knurrenden Magen zugeführt wird.
Ganz langsam tritt eine Linderung des großen Hungergefühls ein.
Wenn ich heute in die Zukunft hätte sehen können, so wüsste ich, dass ich wirklichen Hunger noch nicht kannte. Als dieser Krieg, in dem sich unsere Welt befand 1945 endete, erfuhr ich in meinem Leben das erste Mal, was wirklich >Hunger haben< heißt…

Von draußen höre ich eine laute Stimme :„Bitte die Herrschaften zum Zug nach Wormditt einsteigen, Vorsicht an der Bahnsteigkante, der Zug fährt gleich ab“! Kurz darauf ertönt ein gellender Pfiff des Schaffners.

Vaters Taschenuhr zeigt 06:36 Uhr an, toll man kann die Uhr nach der Abfahrt der Eisenbahn stellen. :tongue:
Auch die Dampflokomotive verändert ihre Geräusche, ich springe zum Fenster und reiße es auf.
„So ein Dammelskopp“, schreit der Alte mich an, „Hier wird gleich alles sengrig von deinem dreidammlichen Getue“.
„Ich will nur kurz schauen, wie sie losfährt“ und stecke meinen Kopf durch das geöffnete Fenster.

Aus dem ungeduldigen Zischen ist ein forderndes Fauchen geworden, der Wagen ächzt unter dem Anzug der Dampflok und wir bewegen uns langsam am Bahnsteig entlang.

Der Zug verlässt den Bahnhof Schlobitten und ich halte den Kopf noch immer in den frischen Morgenwind. Die Dampflok ist jetzt mit höherer Geschwindigkeit in ein gleichmäßiges Fauchen übergegangen und stoßweise verlässt der Qualm die Esse Richtung Himmel.
Ich schaue kurz in den Wagen und rufe dem Alten mit einem Lachen: „Hier wird nichts sengrig“! zu .

Wir fahren, nein ich fahre das erste Mal allein nach Linglack.

:wink:
(So könnte man die ganze Geschichte auf die Spitze treiben.Sollte ich was "übersetzen" müssen, sagt bescheid :lach: )

Ja die ländliche Bevölkerung suchte Abwechslung und Verstreuung im Genuss des Alkohols.
Das traf auch viele,viele Jahre hier in Polen zu.
Oft sah man ein Fahrrad am Straßenrand liegen und den Fahrer dazu im Graben.
Ich habe bei einem solchen Vorfall die Polizei rangeholt,
da man den Betrunkenen eh nicht tragen kann oder der sich fügt.
Aber wie gesagt vor einigen Jahren.
Es hat sich jeden Fall geändert.
Der Kandidat hier unten allerdings,sollte sich mal wieder waschen,
der riecht nämlich schon ziemlich streng :roll:
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IMG_4296.JPG

Auf der Rückfahrt bin ich noch einmal Richtung Elbingen...das Mißgeschick.
Das schaffe ich nicht mehr. :lach:

Bis denne in
"Ostpreußen" :wink:
Gruß
Rüdiger
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Re: Lust auf Ostpreußen?

Beitragvon Nordlicht » 22. Dezember 2019 17:24

Danke... war wieder schön zu lesen...und die Bilders zu betrachten...gerade das richtige bei dem Mistwetter...
Gruß Uwe.
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Re: Lust auf Ostpreußen?

Beitragvon mz-schrauber » 23. Dezember 2019 07:46

Es bleibt spannend :-) das o.a. Buch „Stille Jahre in Gertlauken - Erinnerungen an Ostpreußen“ habe ich nun auch auf meinem Nachttisch liegen - bei den einschlägigen Buchhändlern lässt es sich schon für einen geringen Preis erwerben...
Die Freude ist gerade groß im nächsten Jahr wieder von Elblag über Orneta, Litzbark nach Gierloz zu reisen :ja:

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Re: Lust auf Ostpreußen?

Beitragvon Hegautrabi » 23. Dezember 2019 10:08

Das ist ja offene Prostitution am Straßenrand! :D
Danke für den schönen Beitrag.
Das Buch wurde schon so oft verlegt, das gibt es in ganz vielen Aufmachungen. Ich habe das mit dem Fahrrad drauf, als Neuauflage von 2019, nachdem ich es vorher nur geliehen hatte.

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Re: Lust auf Ostpreußen?

Beitragvon ETS-Fan » 24. Dezember 2019 04:09

Stimmt, da habe ich keinen Gedanken daran verschwendet, dass es eine "Sie"ist .
Ach ja die vielen Brüste :oops:
Hoffentlich kommt da nicht so ein Dachsmann und nutzt die Gelegenheit schamlos aus :shock: :| .
Da sag ich nur, hätt` sie nicht so viel getrunken !

Eigentlich waren es ja zwei Mißgeschicke, einmal mit dem Auto und beim zweiten Besuch mit dem Motorrad.
Manchmal ist da die dunkle Wolke des Schicksals , die sich vor das Leben schiebt :happy: .
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Von Schlobitten wollte ich , da sehr nah, einfach noch einmal nach Elbing/Elbląg(gespr.-Elblong).
Also schnell los, da es schon dämmerte.
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Also dieses Hernndorf /Młynarska Wola hatte an einer Stelle (bei Hausnr. 33 ) so einen schlechten
gewölbten Fahrbahnbelag,...
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...dass ich hier wohl wirklich nur mit 30-50 Km/h durchgekommen wäre.
Dem war nicht so :oops:, denn ich bremste bei Erscheinen des leichten Hügels auf 70 Km/h ab.
Zuu späät!
Es gab ein leichtes Abheben von der Straße beim Befahren der aufgeteerten Welle und danach hörte ich auch nur ein leises "Schrumm" .
Kein Aufschlagen!!!
Scheixxe,....,..... waren meine ersten Worte.
Ich beobachtete mein Cockpit, doch keine Warnung.
Glück gehabt!
Weiter ging es über den Schienenstrang Schlobitten/Słobity nach Braunsberg/Braniewo.
Mühlhausen...
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... und weiter Richtung Elbing.
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Bis Elbing gab es auch keinerlei Warnung, doch als ich stand , muss das Öl dann doch abgehauen sein.
Nach einer halben Stunde am Biedronka (Marienkäfer) fuhr ich wieder los und als die Ölkontrolllampe aufglühte fuhr ich sofort in eine Bushaltestelle rechts ein.
Ich will mir die Sauerei gar nicht ausmalen,die ich hinterlassen habe, aber ich dachte zu dem Zeitpunkt , "Alles gut".
Nur drei Tropfen, der Rest war wohl beim Marienkäfergeschäft geblieben.
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Dann inspeziere ich die Situation mal etwas genauer :lupe:
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Zu aller erst versuche ich eine länger arbeitende Hinterhofwerkstatt am Samstag abend zu finden.
Die Polen sind aber genau so faul wie wir geworden, da arbeitet keiner mehr am Samstag abend :lach:
Ein netter Herr in einem nahen Wohnhaus bemüht sich ausgezeichnet , den Ruf der >hilfsbereiten Polen< zu manifestieren :ja: .
Aber es ist Samstag und ich habe kein Chance auf eine Werkstatt , die die Aluwanne schweißen kann.
Ich bedanke mich bei dem hilfsbereiten Elblonger und rufe den AD/AC an.
"Das kann dauern, wir haben schlechte Erfahrung mit der Firma "Starter" in der letzten Zeit.
Schauen wir mal wo wir sie im Hotel unterbringen können."
Och nee, doch eine Stunde später meldet sich "Starter" und ich renne zum Auto.
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Wer macht jetzt die Sauerei weg? :nixweiss:
(Die Natur)
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Der "Starter" Fahrer hat ein Haus in Elbing gekauft sagt er mir
und er würde gern mehr von der Geschichte dieses Hauses wissen.
Leider gibt es keine schriftlichen Dokumente seines 1914 erbauten Hauses.
Wir reden bis Lidzbark W./Heilsberg und dann stellen wir den kaputten Oktavia bei meinem Bekannten ab.
Auf der Rückfahrt kann er mich noch bis Ignalin mitnehmen und ich bin zufrieden.
-Diesel für rund 100 Km gespart
- Ölwechsel wollte ich sowieso machen(aber selber)
bleibt die Aluwanne(200,- Zloty/50,- Euro ) als einzig wirklicher Kostenfaktor :)
Am Sonntag geh ich mit der ETS auf Tour, aber schaue noch bei der Werkstatt vorbei.
Jacek steht an seinem Haus und nachdem ich ihm das Problem erklärt habe , sagt er "Standard in Polen".
Mhm, :oops: bei mir ist es jetz auch schon die dritte Ölwanne in Polen.
Beim ersten Mal nur habe ich sie selber in Schwiegermutter`s Grube getauscht,das Loch war auch nicht groß.
Zum Schweißen gebracht und gut war es.
Das ist heute nicht mehr so einfach, die Alu- Schweißfirma hat keinen Mann mehr frei ,um so etwas zu besorgen.
Kauf neu heißt es.
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Daß das Öl so lange (25-30 Km ) drin geblieben ist wundert mich schon.
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Endlich mal wieder alles geschmiert und konserviert da unten ;D .
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Jacek meinte er hat eine Kundin, die in ihrer eigenen Einfahrt schon dreimal die Ölwanne zerfuhr :roll: :lach: .
Deswegen fahre ich auch lieber mit der MZin Polen!
Das Mißgeschick mit ihr , war aber geringeren Außmaßes.
Ich kam völlig verschwitzt von der Suche des Henselser /Jankówko Bahnhofs im abendlichen Schlobitten an.
Das mannshohe Gras/Brennesseln und die stacheligen Büsche ließen mir keine Wahl.
Ich suchte den Bahnhof in Handschuhen, Helm und Lederjacke bei 25-30 Grad.
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Ich hatte nicht mal was zu trinken mit und wollte auf der Rückfahrt in einen Laden, mir etwas kaufen...
Alles klebte an mir und der erste Schwung auf die MZ verhieß nichts Gutes :roll: .
Leises Reißen nur.
Doch nachdem ich mich und die Hosen für die Fahrt in Position bringen wollte,
riß die Jeans auf 30 cm auf.
Trinken kaufen :?: :shock:
Kann ich vergessen, wenn ich mich nicht zum Ei machen will dachte ich.
Also bin ich die reichlich 50 Km mit gut gelüftetem Schritt und großem Durst zurück. :lach:
Die gute 15,- Euro Hose, nicht mal an der Naht gerissen, sondern im Gewebe.
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An dem Abend habe ich meine ersten 10.000 ETS -Kilometer voll gemacht.
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Bisschen Spaß muss sein ;D

:santa: :santa: :santa: :santa: :santa: :santa: :santa:
Ich bedanke mich bei euch für die vielen netten Kommentare
und wünsche der MZ- Gemeinde ein schönes ,schönes Weihnachten!
:tannenbaum: :xmas:
Bis später dann mal wieder
in "Ostpreußen" :wink:
Gruß
Rüdiger
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Zuletzt geändert von ETS-Fan am 24. Dezember 2019 13:28, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Lust auf Ostpreußen?

Beitragvon allgäumz » 24. Dezember 2019 05:33

Servus Rüdiger,

Dir und Deiner Familie ebenfalls schöne Feiertage :tannenbaum:

Ich freu mich schon jetzt auf weitere Berichte :idea:, Danke.

Markus
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Re: Lust auf Ostpreußen?

Beitragvon Hegautrabi » 24. Dezember 2019 12:14

Das Malheur mit der Ölwanne kann uns bei den Trabis nicht passieren, und auch sonst sind bislang Schäden an den Fahrwerken ausgeblieben. Nach der ersten Tour durch Masuren, auf damals noch viel rumpeligen Straßen, hatte ich nach der Rückkehr alles gründlich kontrolliert und zu meinem Erstaunen keine Schäden gefunden.
Inzwischen sind die Straßen in Polen deutlich besser geworden, in Masuren fast schon zu gut weil einige der schönen kleinen Alleen nicht mehr da sind.

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Re: Lust auf Ostpreußen?

Beitragvon Hegautrabi » 26. Dezember 2019 15:48

Viel zeitgenössischer Film über Ostpreussen, auch mit Eisenbahnbezug:
http://www.archiv-akh.de/filme/1561#1

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Re: Lust auf Ostpreußen?

Beitragvon ETS-Fan » 27. Dezember 2019 17:14

Danke für die bewegten alten Bilder.
Eisenbahn,Elche, Seen, Bernstein-Abbau, Dörfer und Städte, alles drin :gut:
Gruß
Rüdiger

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Re: Lust auf Ostpreußen?

Beitragvon ETS-Fan » 5. April 2020 03:26

Entschuldigung für die lange Pause.
Der mit (ostpreußischen)Daten gefüllte Laptop ist im polnischen Lande (MSI-Zentrum)zur Reparatur.
Wann das Ding mal wieder kommt???
Zum Glück habe ich ja immer oder meistens alles kopiert :ja: :wink:

Spätsommer 1943...
Emil Dietz schaut auf den Bahnsteig und beobachtet die Türen des Zuges.
Es kam schon vor , dass ein Reisender kurz entschlossen vom fahrenden Zug abspringen und anders herum ebenso aufspringen wollte.
Das geht in seinem Beisein ja nun mal gar nicht, vor allem wenn er den entscheidenden Pfiff schon gegeben hat.
Heute gab es keine Vorkommnisse, nur der Kopf eines kleinen Jungen schaute recht weit aus dem Fenster.
Ärgerlich nahm er diese forsche Handlung zur Kenntnis und wollte später die Eltern des Jungen zu Recht weisen.
Auch wenn er sich hin und wieder über einige Reisende richtig ärgern musste, liebte er seinen Beruf .
Was er nicht so mochte, waren zum Beispiel Schuhe auf den Sitzbänken, da kannte er kein Pardon , auch nicht mit Unterlage .
Die meisten Menschen im Zug waren doch sehr freundlich und umgänglich in Anbetracht einer für sie anstehenden schönen und weiten Reise.

Emil absolvierte 1923 die Ausbildung eines Reichsbahn-Unterassistent und Zugschaffner in Troisdorf im Rhein-Sieg-Kreis in Nordrhein-Westfalen.
(Das war meine Schule mit 19 Jahren :oops: )
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Hier konnte er nach der Schule an den freien Nachmittagen die ehemalige Heimat seiner Eltern erkunden gehen.

Sehr berührte Emil der Besuch des Grabes seiner früh verstorbenen Großeltern in Bonn.
Auch das Haus der Großeltern und des Vaters fand er und wurde von den neuen Eigentümern herzlich bewirtet und natürlich auch sehr interessiert ausgefragt.

Nach Ostpreußen kam der Vater mit der Mutter 1900 , nach einem Aufruf der Ostpreußischen Staatsbahnen auf der Suche nach Arbeitskräften.
Zuerst lebten sie und arbeitete der Vater in Königsberg.
Ein Aufstieg des Vaters vom einfachen Metallschlosser in der Königlichen Eisenbahndirektion in Königsberg zu Preußen schlug fehl.
So blieb ihm nur der Weg in die Union -Gießerei , Lokomotivfabrik und Schiffswerft, Königsberg.
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Nach gesundheitlich entbehrungsreichen Jahren bekam der Vater 1926 eine Anstellung als Fahrscheinverkäufer im modernisierten Bahnhof von Schlobitten.
Eine Zweiraumwohnung mit einem großen Garten auf der gegenüberliegenden Straßenseite des Reichsbahn eigenen Hauses wurde von den Eltern , der Schwester Agnes und Emil , unmittelbar nach des Vaters Arbeitsaufnahme in Schlobitten bezogen.

Da Mutter eine Arbeit bei den adligen Dohna`s in Karwinden antrat, überlegte Vater, wie er seiner Frau den Arbeitsweg verkürzen konnte.
Alexander zu Dohna -Schlobitten stellte Emils Mutter natürlich nicht höchst persönlich in den Dienst von Karwinden ein.
Sie musste mit dem Forstmeister von Schlobitten Vorlieb nehmen, denn dieser führte hier zu jener Zeit Regie .
Da die Möglichkeit bestand , auf dem Gut in einem Flügel für die Dienerschaft in zwei Zimmer und einem dritten unter dem Dachboden, zu ziehen, überlegte der Vater nicht lange.

Fortan musste die Mutter nicht mehr nächtens 03:30Uhr aufstehen ,um 05:00 Uhr die Kamine des Hauses zu befeuern oder im Sommer ab 06:30 Uhr das warme Waschwasser für den Forstmeister vorzuhalten.


Die 7 Kilometer von Karwinden nach Schlobitten/Bahnhof fuhr der Vater später dann immer mit dem Fahrrad zur Arbeit, auch im Winter.

Emil war zufrieden, denn der Zug hatte sich pünktlich in Bewegung gesetzt und er konnte gleich mit der Kontrolle der Fahrscheine im ersten Wagen nach der Lokomotive beginnen.
Viel Zeit hatte er für die drei regulären Waggons nicht , denn der nächste Halt sollte 12 Minuten später schon im Bahnhof Hensels sein.
Na zum Glück war Montag und Emil blieb vor den Wochenendausflüglern verschont.
So arbeitete er sich zügig mit einem "die Herrschaften bitte die Fahrkarten zur Kontrolle vorzeigen" in die "Holzklasse" voran.

Hier angekommen trafen sich die Augen des 43 jährigen Schaffners mit denen des 13 jährigen Winfried.
Emil schaut und sucht instinktiv die Vormundschaft dieses Jungen. Er hat keinen Erfolg und sprach kurz darauf den "Knittrigen" auf seine Fahrkarte an.
Der alte Tiegen reichte ihm den Papierschnipsel und erwartete ihn demütig zurück.
Doch dann das,:
"Ihr Fahrschein ist ungültig" entgegnet Emil Dietz dem älteren Herren.
"Sie hätten gestern nur mit dieser Fahrkarte reisen dürfen".
Nun beobachtet Winfried interessiert, wie sich der "Knittrige", aus dieser für ihn unangenehmen Situation befreien will.
"Aber Chefe ich kam gestern von Memel und habe in Schlobitten den letzten Zug Richtung Wormditt verpasst. Sogar im Wirtshaus zur "Alten Post" musste ich übernachten, die Auslagen stelle ich der Reichsbahn ja auch nicht in Rechnung", jammerte der Alte.

Emil war gut informiert über Verspätungen der Reichsbahn , was Schlobitten anbelangte und eines wusste er sehr genau, nämlich dass es gestern keine Verspätung des Schnellzuges aus Königsberg nach Berlin gab.
"Fast eine Stunde haben sie zum Umsteigen in den Zug nach Wormditt gehabt und sie erzählen mir allen Ernstes das habe nicht gereicht", holt Emil aus.
Ja Emil hat auch ein wenig Menschenkenntnis und wenn er sich diesen Alten so ansieht , dann weiß er sehr wohl zu welcher Gruppe Mensch er ihn zuordnen kann.
"War es nicht eher so, dass sie sich es in der einstündigen Umsteigezeit im Wirtshaus zur "Alten Post" gut gehen lassen haben?
Sie sind da nicht der Erste dem die Reichsbahn mit ihrer langen Umsteigezeit ein Strich durch die Rechnung gemacht hat", lachte Emil den "Knittrigen" an.
"Macht dann 1,25 Reichsmark mit Nacherhebungsgebühr bis Hensels" sprach der pflichtbewusste Schaffner mit ausdrucksvoller Miene.

Jetzt begriff Winfried das Treiben des alten Tiegen, der wollte also nur seinen "Brand" bei ihm löschen, als er das Klappern der Flaschen in seinem Rucksack wahr nahm. Winfried kannte auch in Schönau einige dieser aufdringlichen Gestalten.
Fehlte denen der Korn am Abend, dann trommelten die sich in später Stund` durch das halbe Dorf, bis endlich ein Bauer seine Vorratskammer öffnete, der Ruhe wegen.
(Meine ländliche Erfahrung von damals , aber über die Polen :oops: )

"Wo sind jetzt deine Eltern ?" wandte sich Emil nach dem Abkassieren des immer noch jammernden "Gesetzlosen" an Winfried.
"Na zu Hause , Herr Schaffner.
Die Tiere müssen versorgt sein und das Korn ist auch noch nicht gänzlich eingeholt."
Erst jetzt erwachte unser kinderloser Eisenbahner und konnte sich eines Erstaunens nicht erwehren.
Genau wie der Junge hier allein im Zug, war das irgendwann in seiner Jugend einmal sein Traum gewesen.
Allein mit der Eisenbahn in die Ferne zu reisen.
Egal wohin.
Emil wählte damals auch den Beruf eines Schaffners, da er hier das Reisen sogar bezahlt bekommen würde.
Natürlich war Reisen wollen und Reisen müssen nicht das gleiche, wie er merkte, doch er fand sich damit ab.
Den Jungen betrachtete Emil nun mit ganz anderen Augen, mit den Augen der Jugend und der eigenen unerfüllten Träume und Sehnsüchte von damals.
Mit einem mißbilligendem Blick auf den "Knittrigen" fragte er den Jungen, "Hast du Lust, dann zeige ich dir ein wenig das Land vom Fenster eines Reisezugwaggons?"

Winfried ist zwar schon einmal nach Linglack mit dem Zug gefahren und auch in Begleitung der Eltern, aber über die Gegend, geschweige die Geschichte, fiel damals mit seinen Eltern kein Wort.
Für die Eltern gab es wenig Schule, dafür viel bäuerliche Arbeit im Leben.
Über das, was Vater und Mutter im Laufe des Lebens erlebt hatten, gab es recht wenige Gespräche.
"Warum warst du kein Held im ersten Weltkrieg", fragte Winfried einst.
Dem zurückgestellten Vater zürnte die Fragerei seines Sohnes dermaßen, dass dieser eine Woche mit gerötetem Hosenboden und bei Wasser und Brot
in der Abstellkammer nächtigen musste.
Eines weiß Winfried aber, nämlich dass er sich nie an den abergläubischen Weisheiten der Eltern orientieren wird.
Dazu ist er ein viel zu wissbegieriges und aufgewecktes Kerlchen.
So braucht es keine Ewigkeit und der Junge nimmt das Angebot des Schaffners Emil dankend an.

"Danke, dass sie sich die Mühe machen wollen," antwortet er und weiß doch noch gar nicht, was da auf ihn zu kommt.

"Schau Kleiner wir überqueren den Fluss Gardinien und dies ist die erste schöne kleine Brücke der doch ziemlich neuen Eisenbahnlinie Richtung Bischdorf."
$matches[2]


"Jetzt, schau nach rechts,
hier säen und ernten unsere Bauern das Getreide für unser täglich Brot, deine Eltern sind auch Bauern?
Sie haben die Ernte noch nicht ganz eingefahren?"
Emil kennt die Gegend sehr genau, und er fühlt auch das kleine Flämmchen "Intresse" des Jungen.
(Bahndamm bewachsen)
$matches[2]

Rechts der Strecke Schlobitten- Hensels(nächster Bahnhof)
$matches[2]

Emil zieht den "Kleinen"regelrecht in den Gepäckwagen, hier hat er sein "Büro".
"Ich lass die Schiebetür offen...,
schau da links , das ist der Mühlenteich von Schlobitten"(3)
$matches[2]

"Und jetzt kommen wir am Vorwek (2) von Schlobitten vorbei.
$matches[2]

"Wusstest du schon, dass der Ort Schlobitten Bahnhof erst mit der Streckengründung Berlin -Königsberg entstand?
Die Reichsbahn konnte
oder wollte so einen Umweg nach Schlobitten nicht finanzieren.
So wurde ein Bahnhof abgelegen des Ortes Schlobitten gebaut und er hat sich entwickelt!"


"Winfried,das Schloss (1) in Schlobitten kennst du sicherlich?"
$matches[2]

$matches[2]

$matches[2]

$matches[2]

IMG_4447.JPG

"Ja, das Schloss kenne ich ,wie gerne würde ich da mal Mäuschen sein", antworte ich.
Warum hat denn Emil die alte Brücke am Mühlenteich nicht erwähnt?
Naja da knüpfen wir später an :ja:
Bis dahin und denne,
in "Ostpreußen" :wink:
Gruß
Rüdiger
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Re: Lust auf Ostpreußen?

Beitragvon allgäumz » 6. April 2020 16:29

Wieder eine so schöne Geschichte :zustimm: :bindafür:
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Re: Lust auf Ostpreußen?

Beitragvon Hegautrabi » 6. April 2020 16:46

Ja, vielen Dank dafür! :ja:

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Re: Lust auf Ostpreußen?

Beitragvon ETS-Fan » 19. August 2020 02:49

Abschied ...
und keine Ahnung was kommt.
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15.08.2020
Heute sind es nur 700 Kilometer auf der Rückreise nach Baden Württemberg,
morgen mit Umwegen noch einmal 700 Kilometer.
Das Motorrad hat etwas umfangreichere Wartung vor sich. TÜV steht auch an.
In Torun hab ich noch mal die Stelle der ehemaligen Pfahljochbrücke fotografiert.
$matches[2]

$matches[2]

Durch Nacht und Nebel bis Dresden an die Moritzburger Teichgebiete.
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Zum Glück hat man hier Familie :ja:
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Ich gase mit 80-90 Km/h über Umwege nach Hause.
Außer der länger werdenden Kette , gab es fast keine Probleme.
Strom war immer mal weg, aber ihr wisst das ja :wink:
Der Ursch tut natürlich nach 100 Km weh, aber was soll`s.
Wollt ich das nicht, hätte ich mir ein anderes Motorrad gewählt :lach:
Alles gut auf der Fahrt und liebe Grüße nach RP.
IMG_20200817_131834.jpg

Nette Leute, die einem da auf der Autobahn begegnen :ja:
Jetzt geht es auch bald im Text weiter , ich hab mein Läpi nach 6 Monaten repariert wieder... :freude:
Gruß
Rüdiger
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Re: Lust auf Ostpreußen?

Beitragvon mz-schrauber » 19. August 2020 20:01

Hallo Rüdiger, dann hast Du jetzt ja wieder volle Mobilität in Alemania... ;D
Freue mich auf die Fortsetzung Deiner Ostpreußen-Geschichen/Recherche :zustimm:

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Re: Lust auf Ostpreußen?

Beitragvon mz-schrauber » 13. Oktober 2020 19:33

Hallo, „short news“: heute habe ich gelesen, dass der Bahnhof in Litzbark Warminski bald wieder durch eine Modernisierung im neuen Lichte erstrahlen wird...

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Re: Lust auf Ostpreußen?

Beitragvon ETS-Fan » 19. November 2020 02:32

Es gibt so viele interessante Geschichten aus diesem Landstrich zu erzählen, ich hoffe das klappt nächstes Jahr besser, als wie jetzt.
Mich hindern(private) Dinge , es so fort zuführen wie einst.
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IMG_3195.JPG

Bis etwas später...
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Re: Lust auf Ostpreußen?

Beitragvon Lorchen » 19. November 2020 09:55

An welcher Stelle ist der Brückenbogen zu finden?
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Re: Lust auf Ostpreußen?

Beitragvon ETS-Fan » 25. November 2020 02:56

Auf der 51 von Bartoszyce/Bartenstein nach Lidzbark Warminski/Heilsberg kommt man kurz vor Heilsberg durch die kleine Siedlung/Dorf Markajmy/Markeim.
Die dazu gehörende Eisenbahnlinie ist auch schon lange abgebaut und dieser Weg unter dem Brückenbogen dieser Linie führt interessanter Weise nur in den Wald und an den dann begrenzenden Fluss Łyna /Alle.
Ich schau mir das noch mal auf alten Kartenmaterial an, wozu diese Unterführung wirklich gebraucht wurde.
Gruß Rüdiger
Opera Momentaufnahme_2020-11-25_012802_www.google.com.png
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Re: Lust auf Ostpreußen?

Beitragvon Lorchen » 25. November 2020 07:35

Gefunden. 8) Etwas weiter südlich gibt's noch eine Brücke über den Fluß.
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Re: Lust auf Ostpreußen?

Beitragvon ETS-Fan » 25. November 2020 11:07

Genau :ja:
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Re: Lust auf Ostpreußen?

Beitragvon mz-schrauber » 25. November 2020 12:44

Nicht sehr weit entfernt, in Göttchendorf - Godkowo (an der 513, Elblag - Litzbark) steht eine wunderschöne Kirche, die uns jedesmal während der Vorbeifahrt in ihren Bann zieht... :ja:


0EC46F20-E71D-432B-B545-642F508A4198.jpeg
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Re: Lust auf Ostpreußen?

Beitragvon Schmauch » 27. Dezember 2020 15:09

Vielen Dank für die schönen Bilder und die liebevollen Beiträge. Mein Vater beschreibt wie er in Hensels (nächste Station nach Schlobitten) den Zug auf der Nebenstrecke 1945 zum letzten Mal genutzt hat.Schade, dass es hier noch keinen Radweg gibt

Fuhrpark: leider nichts.
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Re: Lust auf Ostpreußen?

Beitragvon mz-schrauber » 11. Mai 2021 16:29

Hier ein aktuelles Bild vom „Ruinen-Schloss Schlobitten“...

FD34F0E1-DD56-4D61-8B03-9DEFC70B09C6.jpeg
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Re: Lust auf Ostpreußen?

Beitragvon Hegautrabi » 11. Mai 2021 17:01

Ja, es wird nun wirklich mal Zeit wieder in die Masuren zu fahren...

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Re: Lust auf Ostpreußen?

Beitragvon Thale » 11. Mai 2021 20:35

Ich hab den Fred erst jetzt für mich gefunden: Sehr interessant, ich bin gespannt was noch so entdeckt wird.
Wenn's einfach wär, dann könnt's ja jeder!
www.Thales-Welt.de

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Re: Lust auf Ostpreußen?

Beitragvon ETS-Fan » 26. Mai 2021 17:04

mz-schrauber hat geschrieben:Hallo, „short news“: heute habe ich gelesen, dass der Bahnhof in Litzbark Warminski bald wieder durch eine Modernisierung im neuen Lichte erstrahlen wird...

$matches[2]
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Stimmt,sie haben angefangen.
Gruß
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