Darfs noch etwas weniger sein? Die Leistungsfrage

Alles, was oben nicht passt.

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Re: Darfs noch etwas weniger sein? Die Leistungsfrage

Beitragvon Greenmilk » 28. April 2022 12:49

TS-Willi hat geschrieben:und die meisten Motorräder werden von alten Säcken gekauft.


Naja, es wird da aber nur über Neuzulassungen gesprochen. Gebrauchte Mopeds sind da anscheinend nicht aufgeführt. :gruebel: Ich selbst hatte noch nie ein nagelneues Motorrad.
beste Grüße
Steffen

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Re: Darfs noch etwas weniger sein? Die Leistungsfrage

Beitragvon P-J » 28. April 2022 12:54

TS-Willi hat geschrieben:von alten Säcken gekauft.

is doch klar. :mrgreen: :lach: https://kekememes.de/picture/hilfe-wir- ... -uPXRKOCT9

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Re: Darfs noch etwas weniger sein? Die Leistungsfrage

Beitragvon FrankfurterJung » 28. April 2022 13:39

Mechanikus hat geschrieben:Erst am vergangenen Tag habe ich wieder eine ausgedehnte, völlig entspannte Runde (so ca. 150 km) mit meiner DKW gemacht. Dieses Fahrzeug ist wie für mich gemacht und verblüfft mich immer wieder aufs Neue. Eigentlich ist sie ja nominell so ziemlich das Schwächste, was ich oberhalb der 50 ccm jemals gefahren habe. Praktisch sieht die Sache völlig und grundlegend anders aus. Ausgerechnet mit diesem "schwachen" Motorrad hat man jederzeit das Gefühl, völlig souverän unterwegs zu sein. Zu keinem Zeitpunkt hab ich auf der DKW jemals irgendwie das Verlangen nach mehr Leistung verspürt. Ganz im Gegensatz zu anderen, "stärkeren" (und moderneren) Maschinen. Wie sie das damals in Zschopau hingekriegt haben, kann man nur vermuten. Ist es die Tatsache, daß man eine 15%ige Steigung völlig unaufgeregt im 4. Gang bewältigt? Ist es der progressiv gefederte Schwingsattel in Verbindung mit dem ergonomisch geformten Lenker, der einen nach vier Stunden vollkommen ermüdungsfrei vom Kraftrad absteigen läßt (während Anderen Rücken und Hintern schmerzen)? Ist es die faszinierende Vehemenz, mit der der Motor an der Kette zerrt (bei 2500 U/min sind schon fünf der insgesamt neun PS zum Dienst angetreten)? Ist es die verblüffende Leichtgängigkeit der Schaltung, die ich bisher noch bei keinem anderen Motorrad je wieder erlebt habe? Oder ist es die heute ungewöhnliche Kombination von kurzem Radstand und langem Nachlauf, die Agilität auf überraschend kokette Art mit Stabilität verbindet?
Vermutlich ist es das unglaublich hohe Maß an Ausgewogenheit aller Komponenten, die das Gesamtbild so perfekt erscheinen lassen. (Ganz nebenbei: Ich habe auf der letzten Fahrt einen Verbrauch von 2,5 Litern auf 100 km ermittelt. )

Fakt ist: Es gibt kaum eine Aussage von geringerer Bedeutung als die Leistungsangabe eines Motorrades auf dem Papier.


Mechanikus, das ist herrlich geschrieben und schon fast ein Liebesbrief an die größeren 30er-Jahre-Zweitakter :zustimm:

Ich bin ja kein Langstreckenfahrer, daher reicht mir die Leistungsklasse einer MZ hier für den erweiterten Umkreis bisher völlig aus um überall hinzukommen. Abgesehen von Autobahnen wäre ich sonst sowieso immer nur zu schnell unterwegs...

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Re: Darfs noch etwas weniger sein? Die Leistungsfrage

Beitragvon -Thomas- » 28. April 2022 15:37

Ich habe letztes Jahr meinen A2 Führerschein gemacht und mir ein ETZ Gespann geholt um mit meiner Tochter zu fahren.
Alle 125er (MZ und Kawa KMX ) wurde daraufhin entsorgt. Nun wollte ich auch Motorrad fahren!

Hab dann bei Kleinanzeigen eine Yamaha XT 600 aus Baujahr 92 gefunden. Ich wollte eigentlich nur den Tüv runter fahren und es dann wieder abgeben.
Aber mittlerweile glaube ich ich habe das perfekte Motorrad (für mich) gefunden. Man kann im Verkehr gut mitschwimmen, man sitzt total angenehm drauf und die Optik ist auch hübsch.
Abstecher ins leichte Gelände sind auch kein Problem.
Seitdem hab ich keiner MZ oder Simson mehr hinterher getrauert. :)

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Re: Darfs noch etwas weniger sein? Die Leistungsfrage

Beitragvon hallo-stege » 28. April 2022 15:57

Moin Zusammen,
bei mir dient das Motorrad fahren ja vor allem der Entschleunigung. Stress hab ich schon genug ...
Wenn das "Etwas mehr" dazu beiträgt, dass ein Motorrad weniger nervös ist, bin ich dafür zu haben.
Allerdings haben wir inzwischen alle "Großen" abgeschaft, meine 1100er BMW (das Ding mit dem Entenschnabel) stand nur in der Ecke und wir sind ja sowieso fast nur noch mit den kleinen Oldies unterwegs gewesen.
Gruß in die Runde
von Frank

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Re: Darfs noch etwas weniger sein? Die Leistungsfrage

Beitragvon P-J » 28. April 2022 17:10

hallo-stege hat geschrieben:bei mir dient das Motorrad fahren ja vor allem der Entschleunigung.

Das ist bei meinem ES Gespann auch so, bei der ETZ gehts schon was zügiger aber es darf nicht in
hallo-stege hat geschrieben: Stress
ausarten. :mrgreen:

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Re: Darfs noch etwas weniger sein? Die Leistungsfrage

Beitragvon TS_Treiber » 28. April 2022 19:47

Ein einziges mal bin ich vor Jahren mit der 1000er MZ tatsächlich mal 235Km/h gefahren. In den ersten drei Jahren immer so etwa 30.000Km pro Jahr, hatte dann eine Baghira für Touren nach Spanien und in die Osttürkei. Auf diesen Reisen waren die 50 Pferde völlig ausreichend, da man, von Autobahnen mal abgesehen, eh nur max. 100 Sachen fahren darf. Dafür war sie um Welten besser geeignet für die Straßen dieser Reiseländer. Anschließend war ich u.a. zweimal mit der 660er Tenere (48PS) auf dem Balkan, sie war eben neuer als die Baggi, vom Charakter aber genauso. Mit runden 200Kg war sie mir aber in der Zwischenzeit zu schwer, besonders beim Aufheben und Rangieren. Seit nun knapp vier Jahren bin ich mit meiner Honda CRF250 Rally und ihren sage und schreibe 25PS und nur 157Kg völlig ausreichen ausgestattet. Man kann mit 100 die Landstraße entlang rollen, hat Spaß in den Kurven und Aufheben ist kein Problem. Nur Autobahn ist damit eigentlich schon fast gefährlich. Die Tenere habe ich diesen Monat nun auch endlich verkauft!.
Es ging für mich mit der Leistung der Motorräder seit sieben Jahren also stetig abwärts, ohne das ich Fahrspaß vermisse. Die Gefahr, mal wieder einige Wochen zu Fuß gehen zu müssen, ist auch geringer geworden. Und mit der Kleinen werde ich nach unserem Treffen weiter nach BIH reisen und mir ca. vier Wochen dieses Land anzuschauen (andere machen mit der Maschine auch Weltreisen).
Ach so: mit 3,16 Litern auf 100Km (über jetzt 28.000Km ermittelt) sind Benzinpreise auch relativ uninteressant.
Gruß Roland

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Re: Darfs noch etwas weniger sein? Die Leistungsfrage

Beitragvon starke136 » 28. April 2022 19:52

Die CRF-Reihe von Honda gefällt mir auch sehr gut, gerade die neue CRF 300 Rally.
Die Aprilia Tuareg und die Tenere 700 gefallen mir auch sehr sehr gut, sind aber fast schon wieder übermotorisiert.

Weiterhin interessiert mich die CBR 500 RR und als kleines Spaßmobil die neue Yamaha R7. Leider alle sehr teuer momentan
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Re: Darfs noch etwas weniger sein? Die Leistungsfrage

Beitragvon TS_Treiber » 28. April 2022 19:54

Die Rally könnte ich heute vielleicht für den Neupreis verkaufen - werde ich aber nicht! :D
Alle 250er und 300er CRF sind übrigens so gut wie nicht zu bekommen. Einige warten schon ein halbes Jahr auf die Lieferung.
Gruß Roland

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Re: Darfs noch etwas weniger sein? Die Leistungsfrage

Beitragvon starke136 » 28. April 2022 19:57

Es ist gerade allg hart. Der Hondahändler vor Ort kann sehr viele Modelle anscheinend nicht mal zur Probefahrt anbieten :(
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Re: Darfs noch etwas weniger sein? Die Leistungsfrage

Beitragvon starke136 » 19. Januar 2023 17:06

Die Tage einen schönen Testbericht zum Thema gesehen:

https://youtu.be/xYNLV_Upfv0
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Re: Darfs noch etwas weniger sein? Die Leistungsfrage

Beitragvon waldi » 19. Januar 2023 21:43

Ich liebe meine Z1100St und die CBR1000F fährt sich super. Auf beiden Motorrädern sitzt man sehr gut und obwohl beide Motorräder auch schon zum Alteisen gehören, machen die 98 und 136 Ps richtig Spass. Die BK steht fast nur noch in der Garage (und der Beiwagen ist schon länger abgebaut, da es nicht so wirklich mein Ding ist) und der Berliner auch. Da hängt nur noch meine Jugend dranne, da der Berliner mein erstes Zweirad war und eine BK hatte ich zu alten Zeiten auch. Egal bezahlt sind beide und Brot fressen die auch nicht.

Lg. Mario
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Re: Darfs noch etwas weniger sein? Die Leistungsfrage

Beitragvon guzzimk » 20. Januar 2023 10:01

...Ja, an meiner 35 Jahre alten CBR1000F begeistert mich immer wieder die Motorcharakteristik, egal ob sie 136PS hat oder nicht, bei gutem Fahrwerk....bin mit ihr selten über 200 km/h gefahren, häufiger bin ich damit auf Landstrassen - bei 50 km/h im höchsten Gang problemfrei Gas geben können, das ist schön...Autobahnfahren mag ich sowieso nicht.....

Das wichtigste Thema ist inzwischen für mich das Fahrzeuggewicht, egal wie handlich sich das Motorrad bei 50 km/h fährt, ich muß es aufheben und aufbocken können. Ein Motorrad über 250kg würde ich nie mehr kaufen, habe noch einige dieser Schwergewichte hier stehen, werde ich in den nächsten Jahren wohl abgeben müssen.... :cry:

Inzwischen interessieren mich nur noch Motorräder mit Gewicht deutlich unter 200kg, auch mit gutem Leistungsgewicht (PS/kg) - wichtiger ist eher weniger Gewicht, mit eher geringerer Leistung... :mrgreen:

Mal so eben fahren ist für mich mit der Honda CB500 mit 58 PS am einfachsten.....

LG Markus
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Assoziiertes Stehzeug: Montesa Cota 172 (1976)
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Re: Darfs noch etwas weniger sein? Die Leistungsfrage

Beitragvon starke136 » Gestern 08:06

*wieder hoch hol*

Die Leistungsfrage, aktuell scheint sie wieder ein interessantes Thema in der Zweiradwelt zu sein.
Immer mehr Hersteller haben für Europa auch kleine Hubräume im Portfolio bzw. Erweitern dies um solche Modelle welche teilweise ursprünglich nichtmal unbedingt für diesen Markt geplant waren. ( Spoiler: Ich baue auch extra viele Bilder ein für die optisch stark getriggerte Leserschaft :D )

Traditionell ist Royal Enfield in der Klasse stark vertreten, z.B. mit den ganzen 350er Modellen. Welche ich übrigends für neue Retromodelle bildschön finde.
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Aber auch die Japaner, wie Honda mit der CB 350 S, der CB 300 R und der CRF 300 Rally / L mischen hier stark mit oder Kawasaki mit der Neuauflage der W230/Meguro.
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Die Chinesen sind hier sowieso präsent genau so wie, Überraschung!, BMW mit ihren 310er Modellen welche vom indischen Konzern TVS stammen.
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Auch KTM ist mit seinen 390er Modellen vorne dabei.
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Bei vielen Hersteller werden die kleinen Motoren in bekannter Baukastenmanier in mehrere Modelle verpflanzt. So gibt es oft Enduros, Nakeds, Retro- und Sportmaschinen mit den gleichen Genen. Da findet sich für fast jeden etwas.
Und das alles zu relativ "günstigen" Neupreisen. Manche Modelle haben sogar eine 4 vorne an stehen beim Preis.
Das Interessante daran, diese Modelle verkaufen sich oft sehr gut. Zum Beispiel ist die CB 350 S bei meinen bekannten Honda Händlern in der Nähe restlos vergriffen.
Reicht das vielleicht vielen Leuten einfach aus als Spaßmobil, sparsames und günstiges Alltagsmotorrad, oder Reisemobil?

Ich persönlich hatte solche Gedanken auf der Reise zum Forumstreffen. Trotz meiner 95 PS in der CBR fuhr doch erstaunlich flott eine Skorpion mit ihren 50 PS vor mir her, und sicher hätten für die Wegstrecke auch noch weniger PS gereicht. Meist langweilte sich der Vierzylinder unter mit und seine Pferdchen blieben größtenteils im Stall.
Und das nicht weil wir bummelten, sondern weil die Straßen es im normalen Verkehr einfach nicht hergeben und gerade bei langen Fahrten die Fahrweise doch eher Kräfteschonend statt "Ballern" ist.
Viele andere User reisten mit Zweitakt MZten an, 250ccm aber auch 150ccm und 125ccm, und das über teilweise weite Strecken. Die weiteste Zweitakt-MZ-Anreise waren irgendwas um die 470km soweit ich mich entsinnen kann. Auch meine MZ war schon auf Rügen, und das auf einer Tagesetappe ohne Zwischenübernachtung, mit ihren 19 PS und Zeltgepäck für eine ganze Woche. Die Leistung reichte aus für diese Strecken.
Man munkelt, manche Leute waren damit schon wochenlang unterwegs bis ans Nordkapp und an ähnlich weit entfernten Punkten :wink:

$matches[2]


Auch mit meinem ehemaligen 48 PS und 450 ccm Chinesen habe ich mich 2023 in den Dolomiten keine Sekunde untermotorisiert gefühlt obwohl meine Reisegruppe mit deutlich stärkeren Maschinen unterwegs war wie Tiger 800 und 1000ccm Varadero.
20230919_131108.jpg


Gestern gab es einen weiteren Denkanstoß in diese Richtung. Auf einer Abendrunde düste ich mit der GS 500 über malerische kleine Ortschaften und Landschaften im Th. Wald. Hier sind viele Straßen eng, selten breit genug für zwei PKW nebeneinander. Selbst die 48 PS der Suzuki waren an vielen Stellen kaum abrufbar. Überholen wäre sogut wie unmöglich gewesen an vielen Stellen, ob mit 19 PS Zweitakt oder 95 PS aus Vierzylindern.
So stellt sich mir weiter Fragen.
Wie viel Leistung muss es eigentlich sein?
Ist Komfort und geringes Gewicht/Handlichkeit statt Leistung auf langen Etappen sinnvoller aus Power?
Was reicht zum Bummeln und Genießen? Was reicht für den Urlaub? Was reicht für die knallige Hausrunde, wenn die Lust zum Andrücken da ist?
Was gibt die Straße und der Verkehr überhaupt her?
Ist die Leistungsfrage doch eher ein Imageproblem, höher, schneller, weiter?
Oder suche ich gerade nur eine Ausrede um mir noch ein weiteres Motorrad zu kaufen? :mrgreen:

In diesem Sinne, sinnierende Grüße zu diesem philosophischen Beitrag :wink:
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Re: Darfs noch etwas weniger sein? Die Leistungsfrage

Beitragvon Micha S » Gestern 08:50

Hallo Leute
Nachdem ich Alles gelesen hab , muss ich auch mal meinen Senf dazugeben.
Zur Zeit fahre ich am liebsten eine Norton Commando .
50 PS , 850 ccm , Langhub 89mm , Twin , Ca 200 Kg Gewicht.
Auf der Landstrasse schön mit 2.500 bis 3.000 U/min =70-100Kmh ,
beim Überholen einfach Gas geben und nicht schalten , Leistung und Durchzug reichen .
Gruß Michael

Und sie fliegt doch!!!!!

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Re: Darfs noch etwas weniger sein? Die Leistungsfrage

Beitragvon Sv-enB » Gestern 11:54

Ich fahre meine Simsons und Emmen, dazu die Fantic (44 PS) und die BMW (125 PS).
Diese BMW hat in meinen Augen zuviel Leistung. Da hilft schon die Elektronik, um es immer fahrbar zu machen. Die 85 PS des Vorgängers haben mir in 18 Jahren immer gereicht.
Die Fantic ist auf der Landstraße solo schon ausreichend, mit Sozia ist sie aber schon arg angestrengt bei Überholmanövern.
Es wird viel vom Nutzungsprofil abhängen. Als Berufspendler reichten mir 50 PS immer. Auf langen Reisen mit anderen Leuten und bergigem Geläuf waren die 85 PS schön.
Vermutlich ist genau diese Spanne zwischen 50 und 80 PS genau richtig.
Aber damit kann man ja am berühmten Stammtisch nicht protzen.
Gruß Sven

Fuhrpark: vorhanden
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Re: Darfs noch etwas weniger sein? Die Leistungsfrage

Beitragvon Agent 0815 » Gestern 14:08

Bei meinen ganzen Kisten gilt das Motto: " LÄRM STATT LEISTUNG " :irre:

Fuhrpark: + YAMAHA XT-250/Bj.77,
+ MZ-ES 250/2 Gespann/Bj.68,
+ CF-Moto MT,
+ Simson S-51 Enduro
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Re: Darfs noch etwas weniger sein? Die Leistungsfrage

Beitragvon Mechanikus » Gestern 22:02

Micha S hat geschrieben:Hallo Leute
Nachdem ich Alles gelesen hab , muss ich auch mal meinen Senf dazugeben.
Zur Zeit fahre ich am liebsten eine Norton Commando .
50 PS , 850 ccm , Langhub 89mm , Twin , Ca 200 Kg Gewicht.
Auf der Landstrasse schön mit 2.500 bis 3.000 U/min =70-100Kmh ,
beim Überholen einfach Gas geben und nicht schalten , Leistung und Durchzug reichen .

Ich hatte ja mal das Glück eine 1964er Triumph Bonneville fahren zu dürfen. Mann, war das geil! Hat zwar ein Fahrwerk wie eine 175er Jawa, aber der Motor ist nicht nur äußerlich schön, sondern fährt so, als hätte Edward Turner vorhergesehen, wie ein Motor für mich genau aussehen müßte. Diesem Aggregat muß man einfach verfallen. Dann sagte der Mann, dem sie gehört zu mir: Da mußte mal eine Triumph Tiger mit nur einem Vergaser fahren ooooder noch besser eine Norton Commando. Da hat er wahrscheinlich recht. Nun warte ich bloß noch auf eine Gelegenheit dazu. Seufz.

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