Alles, was oben nicht passt.
14. Februar 2015 14:13
Inwieweit kann man ein fertiges GFK Teil in der Form ändern? Es geht um einen Vorderrad Kotflügel von der MZ GE welcher nicht so ganz an die ETZ 250 paßt.
Und zwar ist die Rundung zu groß. Durchsägen und Glasfasermatten dazwischen laminieren? Oder bekommt man dann auf Dauer doch keinen Halt rein?
Micky
14. Februar 2015 14:25
Micky hat geschrieben:Inwieweit kann man ein fertiges GFK Teil in der Form ändern? Es geht um einen Vorderrad Kotflügel von der MZ GE welcher nicht so ganz an die ETZ 250 paßt.
Und zwar ist die Rundung zu groß. Durchsägen und Glasfasermatten dazwischen laminieren? Oder bekommt man dann auf Dauer doch keinen Halt rein?
Micky
Warum nicht ? Wenn vernünftig gemacht, ist das hinterher als wäre es schon immer so. Beim Laminieren müssen halt paar Dinge beachtet werden.
14. Februar 2015 16:26
Maik80 hat geschrieben:Warum nicht ? Wenn vernünftig gemacht, ist das hinterher als wäre es schon immer so. Beim Laminieren müssen halt paar Dinge beachtet werden.
Was muß man beachten? Ich hab davon nicht so viel Ahnung was man beachten sollte.
Micky
14. Februar 2015 16:30
Hast Du generell schon mal laminiert ?
14. Februar 2015 16:42
Ja, aber nur ganz kleine Sachen.
Micky
15. Februar 2015 11:39
Eine andere Möglichkeit wäre vielleicht, es mit Wärme zu versuchen. Hierzu würde ich den Kotflügel dort, wo der Bogen geändert werden soll, seitlich einschneiden (vielleicht kleine Dreiecke rausschneiden), das Teil vorsichtig (!) mit einem Heißluftfön erwärmen und versuchen, dadurch den Radius zu ändern.
Ich habe Zweifel (z.B. wegen Vibrationen), ob Durchsägen und anders zusammenlaminieren auf Dauer hält. Wenn Du es so machen willst, denke ich, ist es wichtig, eine große "Verzahnung" zwischen den Teilen herzustellen, also nicht stumpf zusammen zu laminieren. Ich würde, wenn es die Materialstärke zulässt, in Längs- und in Diagonalrichtung Sicken in die Einzelteile fräsen vor dem Zusammenlaminieren (ich glaube bei der Reparatur von GfK-Karosserien wird es auch so gemacht) und ggf Drähte einlaminieren um eine zusätzliche mechanische Verbindung zu erreichen.
Wenn das "Schutzblech" nicht allzu kompliziert ist, vor allen Dingen wenig Sicken und angeformte Teile hat, würde ich mir überlegen, eine Negativform (aus Holz, Gips, GfK) zu bauen, ggf längsgeteilt. Wie sowas geht, kann man in Modellbaubüchern (Flug- und oder Schiffsmodellbau) nachlesen. Für die Form kann man Glasfaservlies nehmen, für das "Schutzblech" würde ich der Stabilität wegen Glasfasermatten nehmen.