Alles, was oben nicht passt.
29. März 2018 10:58
Hallo,
MZ-Motorräder wurden nach der Wende als "Ausbildungs- und Ausstattungshilfe für Drittstaaten" eingesetzt. Im Rahmen der Ausstattungshilfe durch die Bundesrepublik wurden MZ-Motorräder an verschiedene Behörden bzw. Institutionen zugeteilt:
Dokumentiert wurden folgende Länder: Libanon (1993) und die Palästinensischen Autonomiegebiete (1994).
Welche Modelle waren es aber?
Quelle:
http://ruestungsexport-info.de/fileadmi ... shilfe.pdf
29. März 2018 11:29
also wenn ich der liste glauben schenken darf wurden ja in die Autonomiegebiete 40 MZ geschickt mit einem wert von 600 000 DM. d. h. 15 000 DM pro Moped incl Transport etc.
alter verwalter..........ganz schön heftig
29. März 2018 11:38
Hochinteressant !
29. März 2018 11:40
Wer weiß, was noch alles zu diesem Ausbildungs- und Ausstattungspaket gehört hat. Unterrichtsmaterialien, Werkzeug etc.? Vielleicht wurde auch der personelle Aufwand berücksichtigt? Persönliche Schulung etc?
29. März 2018 11:40
y5bc hat geschrieben:also wenn ich der liste glauben schenken darf wurden ja in die Autonomiegebiete 40 MZ geschickt mit einem wert von 600 000 DM. d. h. 15 000 DM pro Moped incl Transport etc.
alter verwalter..........ganz schön heftig
Polizeimotorräder....da war das Equipment (Sirene, Blaulicht...) auch dabei...denk ich mal
29. März 2018 11:48
Ich kann mir vorstellen, dass die damalige MZ-Leitung ein Angebot für eine öffentliche Ausschreibung abgegeben hat. Solche Verfahren werden i.d.R. dokumentiert. Ein Besuch im "MZ-Archiv" ([1]), im Staatsarchiv Chemnitz bietet sich wohl an.
Die ausschreibende Stelle kann eine bundesdeutsche Behörde oder auch eine internationale Organisation sein. Solche Verfahren laufen z.B über sogenannte Marktplätze, etwa "UNGM - United Nations Global Marketplace") ([2]).
Hier ein Beispiel:

[1]
http://archiv.sachsen.de/archiv/bestand ... ndid=31071[2]
https://www.ungm.org/
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