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Tank depatinieren

Verfasst:
6. Juni 2006 18:10
von Kaugummikügälschähn
Moin moin erstmal.
Ich brauche mal fachkundigen Rat.
Es geht um einen ES-Tank, der anscheinend seit Mauerfall nicht mehr benutzt wurde und seit dem mit Resttreibstoff befüllt stand.
Nun, seit damals ist etwas Zeit ins Land gegangen, Vadder Zeit hinterließ seine Spuren und der Tank wehrte sich nicht, ergo, innen ist er von einer wunderschönen Schicht überzogen, der Patina ( made by Ost, no Rost!! ergo Patina ).
Einige der gröberen Brocken konnte ich dem Tank schon entreißen, einen Tag in hoch dosierter Oxalsäure hat so manches gelöst, einige Male schütteln mit Spaxschrauben tat ein übriges.
Aber trotzdem hält sich ein widerspenstiger Rest der edlen ( oder auch weniger ) Bedeckung innen fest, renitentes Zeugs, das!
Jetzt zu meiner Frage, wie entferne ich das am besten ?
Rostumwandler, keine Chance, dafür iosts noch zuviel.
Einen Betonmischer habe ich leider nicht, sonst würd ich das ja gern ein paar Stunden drehen lassen mit Spax und Glassplittern.
Weiß jemand von einem Betrieb in Hamburg oder Umgebung, der noch solche Arbeiten ausführt ?
Gibt es eine andere Methode ?
Ich dachte an Tapox als Versiegelung, soll ja gut sein, hab ich gelesen, laß mnich aber gern eines Besseren belehren.
Danke für die Hilfe.
Jan
Re: Tank depatinieren

Verfasst:
6. Juni 2006 19:29
von Norbert
Kaugummikügälschähn hat geschrieben:
Einige der gröberen Brocken konnte ich dem Tank schon entreißen, einen Tag in hoch dosierter Oxalsäure hat so manches gelöst, einige Male schütteln mit Spaxschrauben tat ein übriges.
Aber trotzdem hält sich ein widerspenstiger Rest der edlen ( oder auch weniger ) Bedeckung innen fest, renitentes Zeugs, das!
Jetzt zu meiner Frage, wie entferne ich das am besten ?
Salzsäure schon mal probiert?
Rohrreiniger?
was dann noch lebt kann dann eigentlich auch drinnen bleiben , das taugt dann als Beschichtung.
Sandstrahlen ,das machen ein paar Profis wäre auch noch einen Versuch wert.
Ansonsten frag mal bei Speditionen nach die Silofahrzeuge betreiben , die haben ähnliche Probleme.....
Was für ein Tank ist das überhaupt? Wenn es eher Massenware ist würde ich ggfs. lieber einen gebrauchten im guten Zustand kaufen.
Gruß
Norbert
Re: Tank depatinieren

Verfasst:
6. Juni 2006 19:35
von Kaugummikügälschähn
Norbert hat geschrieben:
Salzsäure schon mal probiert?
Rohrreiniger?
was dann noch lebt kann dann eigentlich auch drinnen bleiben , das taugt dann als Beschichtung.
Sandstrahlen ,das machen ein paar Profis wäre auch noch einen Versuch wert.
Ansonsten frag mal bei Speditionen nach die Silofahrzeuge betreiben , die haben ähnliche Probleme.....
Was für ein Tank ist das überhaupt? Wenn es eher Massenware ist würde ich ggfs. lieber einen gebrauchten im guten Zustand kaufen.
Gruß
Norbert
Es ist ein ES-Tank, leider keine Massenware.
Solche Firman hab ich schon gefragt, die können solch kleine Einheiten nicht behandeln, da passen die Schläuche nicht drauf.
Rohrreiniger ? Drano oder ähnliches ? Und das frißt den Rost ?

Verfasst:
6. Juni 2006 20:45
von andreschubert6
Kenn ich das Problem. Das Zeug besteht aus Rost und altem Prit und ist mehrere Millimeter dick! Ein gutes mittelchen dagegen ist Batteriesäure, jedoch sehr vorsichtig damit umgehen. Bei meinem Kummpel hat das wunderbar funktioniert. Davor hat er nämlich auch mit Schrauben und dann an nen Mischer binden, experimentiert!
Im Notfall kann man das nach der Batteriesäure machen, oder beides zusammen machen. Aber alles schön dicht machen!
Am Ende kann man noch als ,,Versiegelung'' ein paar Bleikugel (Anglerbedarf) rein machen und die Sache nochmal Drehen...mit'm Mischer oder in eine Waschmaschiene (Wasser abdrehen und gut einwickeln)...
Ich hoffe du kannst damit was anfangen.
MfG Andre

Verfasst:
6. Juni 2006 20:58
von Kaugummikügälschähn
andreschubert6 hat geschrieben:Kenn ich das Problem. Das Zeug besteht aus Rost und altem Prit und ist mehrere Millimeter dick! Ein gutes mittelchen dagegen ist Batteriesäure, jedoch sehr vorsichtig damit umgehen. Bei meinem Kummpel hat das wunderbar funktioniert. Davor hat er nämlich auch mit Schrauben und dann an nen Mischer binden, experimentiert!
Im Notfall kann man das nach der Batteriesäure machen, oder beides zusammen machen. Aber alles schön dicht machen!
Am Ende kann man noch als ,,Versiegelung'' ein paar Bleikugel (Anglerbedarf) rein machen und die Sache nochmal Drehen...mit'm Mischer oder in eine Waschmaschiene (Wasser abdrehen und gut einwickeln)...
Ich hoffe du kannst damit was anfangen.
MfG Andre
Danke Andre, das mit der Waschmaschine hab ich schon versucht, der Tank passt da natürlich nicht rein. ( war ja klar, kann ja nicht klappen, wäre zu leicht ). Die Batteriesäure versuch ich mal, die hab ich ja noch "rumoxidieren".
Danke für den Tip.
Jan

Verfasst:
6. Juni 2006 21:24
von andreschubert6
Wenn du keinen Mischer hast oder er past nicht in die Waschmaschiene, gibt es noch die Möglichkeit den Tank an die Autofelge zu bauen bzw. binden und damit gaaaanz vorsichtig fahren (möglichst auf Privatgelände). Ab und zu sollte man auch mal die Position des Tankes an der Felge verändern.
Für die Aktion übernehme ich aber keine Verantwortung

. Es gehnt aber genauso gut und wie gesagt sehr gut verschließen, sonnst sind die guten Alus hin

!
Tschö mit Ö

Verfasst:
6. Juni 2006 21:32
von Kaugummikügälschähn
andreschubert6 hat geschrieben:Wenn du keinen Mischer hast oder er past nicht in die Waschmaschiene, gibt es noch die Möglichkeit den Tank an die Autofelge zu bauen bzw. binden und damit gaaaanz vorsichtig fahren (möglichst auf Privatgelände). Ab und zu sollte man auch mal die Position des Tankes an der Felge verändern.
Für die Aktion übernehme ich aber keine Verantwortung

. Es gehnt aber genauso gut und wie gesagt sehr gut verschließen, sonnst sind die guten Alus hin

!
Tschö mit Ö
Mein holdes Weib meinte dazu
Nette Idee, wäre sicher der Bringer, wenn der kleine Curare mit einem Tank, größer als die Felgen durch die Gegend eiert.

Verfasst:
6. Juni 2006 21:45
von andreschubert6
Da müssen dickere ,,Rims'' rauf...21", Niederquerschnitt...So richtig: BLING BLING

und denn passt das schon. Aßerdem: Was der ,,Bauer'' nicht weiß, macht Ihn(Sie) nicht heiß! (Joke)
Beim MAW Tank klappt sowas! Hab ich nicht dran gedacht.
MfG Andre

Verfasst:
6. Juni 2006 22:04
von larry
Also ich habe meinen ETZ Tank mit in den Betrieb genommen und eine Nachtschicht in Toluol gelegt.
Gut derLack war dann zwar auch abe (war auch so gewollt) aber sah besser aus als vorher.

Verfasst:
6. Juni 2006 22:07
von Andreas

Verfasst:
6. Juni 2006 23:25
von noehls
nimm den Link von Andreas und setz das 1:1 um, hab ich gemacht, ohne Dreheinrichtung und so, ein alter Tankdeckel geht dabei drauf und Du brauchst nen Korken für den Sprithahn Auslass.
Der Tank wird Blitzblank (nach der Salzsäure (Bauhaus)! mehrere Stunden immer schön ab und zu umlegen den Tank, dann wird er ganz stumpf, nach der Phosphorsäure (Apotheke, "technische" bestellen) ich kanns nur empfehlen!
Gruß
Tom

Verfasst:
7. Juni 2006 04:15
von Kaugummikügälschähn
Vielen Dank für die Hilfe, ich werde mich dann heute abend mal ans Werk machen.
Jan

Verfasst:
7. Juni 2006 14:50
von Kaugummikügälschähn
Hölle, es kann doch nicht sein, daß in einem Land wie Deutschland die Beschaffung solcher Säuren so schwer ist!!
Die Salzsäure gibt es zwar bei OBI, aber das kostet die auch gleich 6T?uros pro Liter!!
Dann hab ich 5(!) Apotheken abtelephoniert, die ersten 4 haben gleich abgewunken, "Verkaufen wir nicht an Privatpersonen, tut uns leid"
Die fünfte wollte mir das zwar verkaufen, aber Phosphorsäure nur in homöophatischen Größen. Na, nicht, daß es mich stört, wenn der Tank danach nach Veilchen oder Bergrose duftet, aber Hektoliterweise wollt ich das auch nicht kaufen.
Zum Glück ist die Besitzerin plietsch, sie hat dann doch einen Weg gefunden!
Also kann ich dann morgen endlich dem Rost Adieu sagen!!
Danke nochmals.
Jan

Verfasst:
7. Juni 2006 16:05
von Ölle
Zur Not tuts auch Cola wegen der darin enthaltenen Phosphorsäure dann aber mehrere Tage einwirken lassen.

Verfasst:
8. Juni 2006 07:42
von noehls
Ey Ölle haste das ma probiert?
Zucker im Tank?
ist das dein Ernst?
für schrauben mag das ja gehen aber nicht für den Tank!

Verfasst:
8. Juni 2006 08:17
von Thomas
Kaugummikügälschähn hat geschrieben:Hölle, es kann doch nicht sein, daß in einem Land wie Deutschland die Beschaffung solcher Säuren so schwer ist!!
Doch, die Erfahrung habe ich auch schon machen müssen. Salzsäure kann man mit etwas Glück im Baumarkt kriegen, z.B. Toom.
Aber mit Phosphorsäure sieht es ganz schlecht aus: Die kriegt man nur in der Apotheke zu Apothekenpreisen. Und dort stellen sie sich oft an, wie ich schon öfter bermerkt habe, als ob man eine Leiche verschwinden lassen wollte. Chemikalienhandel gibt nur an gewerbliche Abnehmer ab. Also braucht man "Connections", wie früher in der DDR, um an sowas dranzukommen...
Du kannst auch Rostumwandler nehmen, da ist auch viel Phosphorsäure drin, der ist aber auch nicht gerade billig.

Verfasst:
8. Juni 2006 09:19
von Kaugummikügälschähn
Thomas hat geschrieben:Doch, die Erfahrung habe ich auch schon machen müssen. Salzsäure kann man mit etwas Glück im Baumarkt kriegen, z.B. Toom.
Aber mit Phosphorsäure sieht es ganz schlecht aus: Die kriegt man nur in der Apotheke zu Apothekenpreisen. Und dort stellen sie sich oft an, wie ich schon öfter bermerkt habe, als ob man eine Leiche verschwinden lassen wollte. Chemikalienhandel gibt nur an gewerbliche Abnehmer ab. Also braucht man "Connections", wie früher in der DDR, um an sowas dranzukommen...
Du kannst auch Rostumwandler nehmen, da ist auch viel Phosphorsäure drin, der ist aber auch nicht gerade billig.
Ich habe eine Apotheke gefunden, die die Salzsäure sogar günstiger anbietet, als der Baumarkt, Obi ist hier der Einzige, der die hat, aber dafür auch zu Preisen, die absolut indiskutable sind.
Die Phosphorsäure habe ich allerdings auch bei der Apotheke bekommen können, ich muß nur den Erhalt bestätigen.
Eigentlich recht leicht, nur viele verkaufen das nicht an Privatpersonen, warum auch immer. Ich darf zwar mit einem automatischen Gewehr in die U-Bahn einsteigen, aber keine Säure kaufen. Komisches Land.

Verfasst:
8. Juni 2006 09:29
von Berni
Kaugummikügälschähn hat geschrieben:Ich darf zwar mit einem automatischen Gewehr in die U-Bahn einsteigen, aber keine Säure kaufen. Komisches Land.
Das ist hier zwar in vielerlei Hinsicht ein komisches Land, aber wie kommst Du darauf, dass Du mit einem automatischen Gewehr in die U-Bahn einsteigen darfst?
Mit einem automatischen Gewehr bist Du so schnell im Knast - so schnell kannst Du gar nicht gucken.
Berni

Verfasst:
8. Juni 2006 09:30
von Kaugummikügälschähn
Kommt immer auf den Beruf an

Verfasst:
8. Juni 2006 10:50
von ad40
Ich habe bei meinem TS Tank die Cola- Methode genommen,
9 Liter Cola von Pennylidelaldi zu 2,4 ?, 4 Tage im Tank und öfter bewegt und umgedreht, hat prima funktioniert ( natürlich später mit Wasser gründlich gespült und mit einem Fön ausgetrocknet ) Was dadurch nicht gelöst wird sind allerdings die Ölablagerungen, dafür hatte ich vorher mit Nitroverdünnung gespült.
Gruß Axel

Verfasst:
8. Juni 2006 11:04
von alexander
Kaugummikügälschähn hat geschrieben:Kommt immer auf den Beruf an
Mit dem richtigen Beruf bekommst Du auch ein 40T-Silo mit Phosphorsaeure.
(weiterschnarch)

Verfasst:
8. Juni 2006 11:16
von ad40
Und als lizensierter Umweltverschmutzer darft du das sogar in den Rhein ablassen ( natürlich gebraucht und mit anderen Inhalten kontaminiert )
Gruß Axel

Verfasst:
8. Juni 2006 15:59
von Berni
Kaugummikügälschähn hat geschrieben:Kommt immer auf den Beruf an
Solche Berufe dürften hier nicht in grosser Zahl vertreten sein.
Berni

Verfasst:
8. Juni 2006 21:29
von Ölle
noehls hat geschrieben:Ey Ölle haste das ma probiert?
Zucker im Tank?
ist das dein Ernst?
für schrauben mag das ja gehen aber nicht für den Tank!
Hab ich schonmal probiert bei nem Hercules Mofa ,hat geklappt .Aber ich bin nicht mit der Cola gefahren ,sondern hab vorm Tanken ordentlich gespült....
PS.Phosphorsäure gibts bei:
http://www.omikron-online.de/cgi-bin/co ... /lshop.cgi
Oder
www.europa-labshop.eu

Verfasst:
8. Juni 2006 22:35
von noehls
Cola mag gehen aber das ist etwas umständlich find ich. Bei mir gabs keinerlei Probleme, ich bin im Blaumann in die Apotheke, hab denen gesagt, was ich anstellen will, denen erklärt, dass das Dünger ist, wenn mans genügend verdünnt und dass man das getrost im Garten verprühen kann, wenn mans mit Kalk mischt...
Die haben mir sogar konzentrierte Phosphorsäure verkauft, was ich dann allerdings auch etwas komisch fand, damit kann man nämlich wirklich Mist machen, Bomben und so...
Jedenfalls finde ich das folgerichtiger als Cola in den Tank zu schütten! Wenns allerdings Probleme gibt, Phosphorsäure zu beschaffen, würde ich wahrscheinlich auch nicht lange rummachen. Nur die Konzentration in der Cola ist nicht allzu hoch, Cola ist eben in erster Linie Wasser und Zucker...
Die benutzen Phosphorsäure ja nur als Stabilisator, damit sich die Aromastoffe nicht zersetzen, wenn mal die Sonne reinscheint...
So war das gemeint... das Ihr die Tanks ausspült, ist mir schon klar...
Grüße vom Chemie-Tom

Verfasst:
9. Juni 2006 05:59
von Kaugummikügälschähn
noehls hat geschrieben:Cola mag gehen aber das ist etwas umständlich find ich. Bei mir gabs keinerlei Probleme, ich bin im Blaumann in die Apotheke, hab denen gesagt, was ich anstellen will, denen erklärt, dass das Dünger ist, wenn mans genügend verdünnt und dass man das getrost im Garten verprühen kann, wenn mans mit Kalk mischt...
Verstehe ich das richtig, wenn ich die Phosphorsäure jetzt mit Zementmörtel vermische, ists nur noch Dünger ?
Wieviel bräuchte ich denn dann für einen Liter ?

Verfasst:
9. Juni 2006 14:43
von alexander
Kalk, nicht Zementmoertel.
Gips auch beim Baustoffhaendler, in ungeloeschter Qualitaet.
Laesst sich der Putz schoen geschmeidig reiben.
Re: Tank depatinieren

Verfasst:
9. Juni 2006 22:53
von andilescu
Kaugummikügälschähn hat geschrieben:Einen Betonmischer habe ich leider nicht, sonst würd ich das ja gern ein paar Stunden drehen lassen mit Spax und Glassplittern.
Mal wieder meine Methode:
Tankreinigung
Schubkarrenfelge, Bohrmaschine mit kleinem Schleifstein und Fahrradschlauch. Nulltarif.
Gruß
Andreas

Verfasst:
11. Juni 2006 15:08
von Kaugummikügälschähn
So, ich habe die Methode mit den Säuren angewandt.
Die Salzsäure hat gut Rost gefressen, alle Achtung, danach war der Tank blitzblank.
Dann hab ich die Phosphorsäure angewandt, wie beschrieben.
Aber : Einen Tag später war schon wieder Rost im Tank, diesmal nur Flugrost, aber selbst der sollte eigentlich nicht möglich sein.
Wie kann denn das passieren ?

Verfasst:
11. Juni 2006 19:58
von noehls
wie lange hast Du die Phosphorsäure einwirken lassen?
Die Oberfläche muss richtig grau und matt aussehen, erst dann ists gut!
Also noch mal rein die Phosphorsäure!
Gruß
Tom

Verfasst:
11. Juni 2006 20:28
von Kaugummikügälschähn
noehls hat geschrieben:wie lange hast Du die Phosphorsäure einwirken lassen?
Die Oberfläche muss richtig grau und matt aussehen, erst dann ists gut!
Also noch mal rein die Phosphorsäure!
Gruß
Tom
Die war eine gute Stunde drin, die Oberfläche war richtig grau und stumpf.

Verfasst:
13. Juni 2006 14:32
von noehls
hm komisch...
noch mal!

Verfasst:
24. August 2006 21:48
von Micky
Funktioniert das mit der Phosphorsäure auch an Teilen die man nicht so ohne weiteres tauchen kann wie z. B. dem Rahmen?
Ich denke mal schon, nur wie macht man es das die Säure auch da bleibt wo sie einwirken soll? Mit feuchtem Lappen und den dann festbinden?
Micky

Verfasst:
24. August 2006 23:16
von Rico
Alle paar Minuten naß machen und Geduld haben. Mit Lappen könnte aber auch gehen, aber man bedenke, der Lappen löst sich langsam auf und die Säure wird damit verbraucht. Soll heißen, Wirkung wird schwächer.

Verfasst:
24. August 2006 23:30
von Micky
Eigentlich logisch mit dem Lappen...
Braucht man denn unbedingt die Salzsäure? Normaler Rostumwandler wandelt doch den Rost auch nur in eine stabile Eisenverbindung um. Wozu dann die Salzsäure?
Habe mir das mit dem Tank entrosten durchgelesen, verstehe aber den Sinn der Salzsäure nicht.
Micky

Verfasst:
24. August 2006 23:56
von Rico
Salzsäure braucht man nur, wenn im Tank viel Rost ist. Wenn's nur oberflächlich ist, kann gleich die Phosphorsäure rein, dauert dann zwar länger, ist aber schonender für's Material. Bei zuviel Rost schaft das die Phosphorsäure wohl nicht. Die Salzsäure darf aber nicht zulange im Tank bleiben (1-2 Stunden), weil nicht nur der Rost, sondern auch das gesunde Blech angegriffen wird. Die Phosphorsäure dagegen greift das Blech sogut wie garnicht an, sondern nur den Rost. Die Phosphorsäure bildet dann am Blech eine sehr beständige und Wasserunlösliche Eisenphosphatschicht, die dann vor Korrosion schützt.

Verfasst:
25. August 2006 00:00
von Rico
Und nochwas, mit der Salzsäure nicht an den Rahmen oder ähnliches gehen, das Zeug kriecht überall hin und dann rostet alles in Zeitraffer.

Verfasst:
25. August 2006 00:03
von Micky
Es geht hier um den Rahmen und andere Teile der MZ. Also reicht Phosphorsäure hin.
Bis jetzt habe ich nämlich noch keinen käuflichen Rostumwandler gefunden der wirklich gut ist. Rostet dann ziemlich schnell wieder nach.
Und daher will ich das mal mit Phosphorsäure ausprobieren.
Micky

Verfasst:
25. August 2006 00:07
von Micky
ich hat geschrieben:Und nochwas, mit der Salzsäure nicht an den Rahmen oder ähnliches gehen, das Zeug kriecht überall hin und dann rostet alles in Zeitraffer.
Moment mal. Kann man Salzsäure, eventuell eingefüllt in die Holme von einem Mercedes 123, irgendwie nachweisen, auch wenn das schon 3 Jahre her ist?
Micky

Verfasst:
25. August 2006 00:12
von Rico
Micky hat geschrieben:ich hat geschrieben:Und nochwas, mit der Salzsäure nicht an den Rahmen oder ähnliches gehen, das Zeug kriecht überall hin und dann rostet alles in Zeitraffer.
Moment mal. Kann man Salzsäure, eventuell eingefüllt in die Holme von einem Mercedes 123, irgendwie nachweisen, auch wenn das schon 3 Jahre her ist?
Micky
Keine Ahnung, aber wer macht denn so einen schönen Oldtimer kaputt.

Verfasst:
25. August 2006 00:16
von Micky
Eine Werkstatt mit der wir seit 3 Jahren Ärger haben. Rechtsanwalt u.s.w.
Ist nur ein Verdacht, da beim Benz wirklich ALLE tragenden Teile auf einmal durchgerostet sind. Und das ist nicht normal.
Micky

Verfasst:
25. August 2006 00:20
von Rico
Ist schon merkwürdig, der W123 gilt eigentlich als besonders haltbar, soll welche geben, die über 1 Million km runterhaben.

Verfasst:
25. August 2006 00:25
von Micky
Eben drum.
Der 123 hat erst so ca. 500.000 runter und ist ein 3/4 Jahr vorher OHNE Mängel durch den Tüv gekommen.
Immer werkstattgewartet.
Micky