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Gewinde Dichten

Verfasst:
13. Juli 2006 08:10
von Steffen
Hallo MZ'ler,
was verwendet ihr um Gewinde abzudichten? Zum Bleistift die an der Telegabel (groose Mutter mit dem Wellendichtring drin 32er Gabel) oder die am Dämpfungeelement der hinteren Federbeine.
Früher hat man ja da Bärendreck genommen, da hatte man gleich 2 Fliegen erschlagen: dicht und fest!
Im REIFF-Katalog hab ich nur was zum Gewindekleben gefunden [(Loctite) übrigens auch sauteuer] das andere Dichtungszeugs ist ja nur für Flächen.
Geht da auch Teflonband? Ist aber keine gleichzeitige Sicherung der Verbindung.

Verfasst:
13. Juli 2006 08:16
von Lorchen
Teflonband müßte gehen. Es dichtet ja auch Wasser, diese dünne Plürre, ab.
Ich hab bei mir allerdings Motordichtmasse auf Silikonbasis auf die Gewinde geschmiert. Funktioniert.

Verfasst:
13. Juli 2006 10:06
von Ex User Hermann
Ich nehme von Anfang an Hylomar/Reinzoplast. Das bleibt selbst nach Jahrzehnten noch elastisch und dichtet 100% ab. Gewinde entfetten, NUR von den Verschlußschrauben das Gewinde satt einstreichen, ablüften lassen, mit dem richtigen Drehmoment anziehen und dicht ist es. Lösen ist kein Problem, da die Masse wie gesagt elastisch bleibt.

Verfasst:
13. Juli 2006 15:32
von larry
Teflonband bzw. Gwindedichtung von Loctite.
ist eine saubere Sache und dichtet zuverlässig ab.

Verfasst:
13. Juli 2006 15:41
von Rico
nehme immer Dirko HT für alles mögliche. Is auf Silikonbasis und somit auch dauerelastisch. Gibt's billig bei Ebay.

Verfasst:
13. Juli 2006 19:20
von alexander
Dirko, Hylomar, Curil.
Teflonband sollte man jedes Bauhausteflonband nehmen koennen. Braucht man keinen Namen zu zahlen
Und vor jedem neuen Eindichten saeubern.

Verfasst:
13. Juli 2006 20:50
von Steffen
Danke!
Hylomar war mir bis dato noch unbekannt, hab mich mal im web schlau gemacht, scheint ja wirklich allererste Wahl zu sein.
Was haltet ihr von Sikaflex?

Verfasst:
13. Juli 2006 21:05
von Ex User Hermann
Steffen hat geschrieben:Danke!
Hylomar war mir bis dato noch unbekannt
Von/für RollsRoyce entwickelt, basieren sämtliche Mittel dieser Art darauf. Ob Hylomar, Reinzoplast, Curil T, es ist fast gleich, da RR ein Patent drauf hat und das Zeug ist wirklich allererste Sahne (stammt aus dem Flugmotorenbau)

Verfasst:
13. Juli 2006 21:13
von Rico
hab ich gerade gefunden über Hymolar:
-Lagerfähigkeit : unbegrenzt bei Raumtemperatur
Das ist ja Spitze, mein Dirko ist immer schon fest, wenn mal lange nichts kaputtgeht und es dann mal schnell brauche.

Verfasst:
13. Juli 2006 21:17
von Ex User Otis
Hermann hat geschrieben:Steffen hat geschrieben:Danke!
Hylomar war mir bis dato noch unbekannt
Von/für RollsRoyce entwickelt, basieren sämtliche Mittel dieser Art darauf. Ob Hylomar, Reinzoplast, Curil T, es ist fast gleich, da RR ein Patent drauf hat und das Zeug ist wirklich allererste Sahne (stammt aus dem Flugmotorenbau)
Hylomar lässt grüssen..


Verfasst:
14. Juli 2006 11:51
von schraubi
Steffen hat geschrieben:Danke!
Was haltet ihr von Sikaflex?
Sikaflex ist eine Karosseriedichtmasse.
Zum Abdichten von Fugen und Schweissstellen.
Nicht geeignet für Ölabdichtungen oder Schraubensicherungen.
Gruß,
Schraubi