Feuchtigkeit im Tacho

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Feuchtigkeit im Tacho

Beitragvon Sandhas » 30. Dezember 2012 15:20

Hallöchen,

habe in meinem Tachometer eine gewisse Feuchtigkeit, die sich bei Fahrten währrend kühler Witterung (jetzt zum Besipiel!) innen an der Tachoglasscheibe niederschlägt und nach Abstellen in der Garage wieder verschwindet. Nachdem der Niederschlag so stark ist, dass man weder Geschwindigkeit, noch Kilometersand ablesen kann, ist es an der Zeit hier etwas zu tun.

Vielleicht hat von Euch jemand einen Radschlag für mich. :wink:


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Re: Feuchtigkeit im Tacho

Beitragvon Obsti » 30. Dezember 2012 15:51

Ich würde sagen ausbauen und dann trocknen lassen. Wenn die feuchtigkeit dann weg ist den Tacho richtig abdichten.
So habe ich das zumindest mal bei einem Kumpel sein Audischeinwerfer gemacht und das ist ja das selbe Prinzip.

-- Hinzugefügt: 30. Dezember 2012 14:52 --

Ich würde sagen ausbauen und dann trocknen lassen. Wenn die feuchtigkeit dann weg ist den Tacho richtig abdichten.
So habe ich das zumindest mal bei einem Kumpel sein Audischeinwerfer gemacht und das ist ja das selbe Prinzip.
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Re: Feuchtigkeit im Tacho

Beitragvon janus » 30. Dezember 2012 18:37

Hallo Sandhas,
wie Obst schrieb: Trocknen lassen und abdichten.
Im Tacho scheint jede Menge Feuchtigkeit zu sein. Während der Fahrt wird die Scheibe vom Wind gekühlt und das Wasser schlägt sich dort nieder. Das geschieht immer an der kältesten Stelle. Wenn das Fahrzeug im Schuppen steht, steigt die Wärme der Tacholampe nach oben, die Scheibe wird warm, jetzt fehlt die kühlende Fahrtluft.
Dein Problem wird die Abdichtung werden. Vermutlich wirst Du einen Tachodienst finden müssen, die die Scheibe mit einem neuen Dichtring und einem neuen Chromring neu befestigt.
Gruß janus

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Re: Feuchtigkeit im Tacho

Beitragvon Schumi1 » 30. Dezember 2012 18:53

Zwecks eventueller Tachoregenerierung kann man auch mal bei Norbert anfragen.
Der bietet das doch auch an.

Gruß Schumi.
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Re: Feuchtigkeit im Tacho

Beitragvon Norbert » 30. Dezember 2012 19:20

Sandhas hat geschrieben:Hallöchen,

habe in meinem Tachometer eine gewisse Feuchtigkeit, die sich bei Fahrten währrend kühler Witterung (jetzt zum Besipiel!) innen an der Tachoglasscheibe niederschlägt und nach Abstellen in der Garage wieder verschwindet. Nachdem der Niederschlag so stark ist, dass man weder Geschwindigkeit, noch Kilometersand ablesen kann, ist es an der Zeit hier etwas zu tun.

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Gruß

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Re: Feuchtigkeit im Tacho

Beitragvon MoPeter » 2. Januar 2013 13:00

janus hat geschrieben:Hallo Sandhas,
wie Obst schrieb: Trocknen lassen und abdichten.
Im Tacho scheint jede Menge Feuchtigkeit zu sein. Während der Fahrt wird die Scheibe vom Wind gekühlt und das Wasser schlägt sich dort nieder. Das geschieht immer an der kältesten Stelle. Wenn das Fahrzeug im Schuppen steht, steigt die Wärme der Tacholampe nach oben, die Scheibe wird warm, jetzt fehlt die kühlende Fahrtluft.
Dein Problem wird die Abdichtung werden. Vermutlich wirst Du einen Tachodienst finden müssen, die die Scheibe mit einem neuen Dichtring und einem neuen Chromring neu befestigt.
Gruß janus


Meine Theorie wäre eine Andere:
Feuchtigkeit befindet sich bereits im Tacho. Wenn du die MZ in Betrieb nimmst, schaltest du immer das Licht an. Somit wird der Tacho selbst durch die kleine 3 Watt Funzel von Innen erwärmt - von Außen bleibt es kalt, oder wird durch den Fahrtwind sogar noch kälter. Die Feuchtigkeit legt sich dann an der kältesten Stelle, dem Glas ab. Ohne die Ursache zu beheben, könntest du vielleicht die Instumentenbeleuchtung mit einen Schalter versehen und hättest zumindest tagsüber freie Sicht.
Gruß,
Peter

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Re: Feuchtigkeit im Tacho

Beitragvon TeEs » 2. Januar 2013 18:57

Um welchen Typ und vor allem in welchem Motorrad dreht es sich denn überhaupt.
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Re: Feuchtigkeit im Tacho

Beitragvon Thomas Becker » 2. Januar 2013 20:07

Ausbauen, umdrehen, auf Heizung legen. Das hilft bei mir so 2 Jahre.
Gruss Thomas

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Re: Feuchtigkeit im Tacho

Beitragvon Konstantin » 6. November 2019 22:38

Wie könnte man so einen MZ Tacho denn abdichten ohne ihn zu verunstalten?

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Re: Feuchtigkeit im Tacho

Beitragvon Ysengrin » 6. November 2019 23:00

Ich habe das erst vor Kurzem gemacht. Und zwar eher zufällig.

Mein Gespann steht tagsüber immer draußen, das Wasser sammelt sich auf dem Tachoglas. Bislang war jeder meiner Tachos nach Regen beschlagen oder sogar richtig nass innen.

Kürzlich habe ich den Tacho zerlegt und beim Zusammenbau die zerfledderte Dichtung mit Hylomar eingeschmiert. Seitdem ist der Tacho absolut dicht. :wink:

Wird vermutlich beim nächsten Zerlegen ein bisschen klebrig, aber ansonsten sehe ich keine Probleme. Silikon oder ähnliches geht sicher auch.
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Re: Feuchtigkeit im Tacho

Beitragvon Eisenschwein 1968 » 7. November 2019 06:01

Silikon hatte bei mir gut geklappt.
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Re: Feuchtigkeit im Tacho

Beitragvon Konstantin » 7. November 2019 07:30

Kann man den tacho also richtig demontieren, ich dachte der sei verpresst...
Zuletzt geändert von Konstantin am 7. November 2019 23:20, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Feuchtigkeit im Tacho

Beitragvon Ysengrin » 7. November 2019 08:15

Der Chromring ist umgebördelt. Einfach auf- und zuschrauben klappt also nicht. Du musst den vorsichtig aufbiegen und dann am besten einen neuen verwenden, der natürlich auch ganz vorsichtig wieder zugebördelt werden muss. Sonst bekommt er Knicke oder Risse oder das Glas geht kaputt.
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Re: Feuchtigkeit im Tacho

Beitragvon Joachim » 7. November 2019 09:11

macht Croft die Aufarbeitung der Armaturen nicht mehr?? :gruebel:

Ansonsten geht auch: Armatur richtig trocknen lassen, aber nicht Chromring und Gals demontieren und dann eine Wulst Silikon zwischen Chromring und Glass auftragen. Sieht zwar kacke aus, aber immerhin ist die Fahrt dann kein tempotechnischer Blindflug.

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Re: Feuchtigkeit im Tacho

Beitragvon der maaß » 7. November 2019 12:15

Ich hatte es bei 3 frisch regenerierten Tachos, dass sie innen feucht wurden. Nach einer Reklamation gab es keine Besserung.
Auf Empfehlung hab ich dann eine kleine Silikonfuge gezogen. Die sieht man nicht und vor allem ist es seit dem dicht.
Einfahrzeit ist, wenn der Kolben erstmal davon überzeugt werden muss, dass die Laufbuchse ihm nichts böses will und er daher nicht so zaghaft zu sein braucht.

Schalten ist ein spanabhebender Vorgang.

Gedanken machen muss man sich erst, wenn der Motor plötzlich nicht mehr klappert.

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Re: Feuchtigkeit im Tacho

Beitragvon Konstantin » 7. November 2019 18:13

Ist eine ETZ 251 vom Januar 1989... Dünn Silikon auftragen nach dem trocknen ist vielleicht doch die richtige Variante.

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Re: Feuchtigkeit im Tacho

Beitragvon Christof » 9. November 2019 11:33

Mein Freund Axel (TeEs) hat eine "Gußform" für die Herstellung der Tachoringe im orignalen Format, aus Silkonmasse selbst hergestellt.

Ich habe selber solche Ringe im Einsatz. Die funktionieren einwandfrei.

Dichtmasse oder Silikon von aussen aufgetragen zwischen Chromring und Tachoglas finde ich - gelinde gesagt -sehr unschön. 8)
Grüße

Christof

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