Ölverlust im Ritzelgehäuse

Alles, was oben nicht passt.

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Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon Ysengrin » 24. September 2013 10:24

Mein ES/2-Gespann verliert zur Zeit massiv Öl. In 2-3 Wochen Stillstand hat sich ein Ölfleck von einem halben Meter unter dem Motor gesammelt!

Ich habe herausgefunden, dass das Öl aus dem Ritzelgehäuse kommt. Die Ritzelwelle selbst scheint dicht zu sein, zumindest blieb ein Stück Taschentuch, das ich unters Ritzel gestopft hatte, trocken. Die Bohrungsstopfen sind eigentlich ordentlich abgedichtet und fühlen sich auch trocken an (was nicht viel heißen muss). Jetzt habe ich die Schraube im Verdacht, die unten rechts im Ritzelgehäuse steckt. (siehe Foto)Denn genau darunter sammelt sich das Öl, was wiederum nicht viel heißen muss, weil es die tiefste Stelle ist.

Weiß jemand, ob das Gewinde dieser Schraube überhaupt bis ins Öl führt? Die Schraube sitzt recht fest und ich möchte ungern Motorschrauben lösen, wenn es nicht notwendig ist.
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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon SaalPetre » 24. September 2013 10:59

In der Regel ist es ja der Leerlaufschalter oder die Blindbuchsen welche als Ölleck gelten. Wenn es wirklich aus der Gehäuse schraube kommt würde ich diese mit Holymar neu einschrauben.
Gruß Christian

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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon Dorni » 24. September 2013 11:00

Also laut älterer Bilder viewtopic.php?f=28&t=40013&start=50#p700939 sollte das an der Stelle richtig abgedichtet sein, wenn die Dichtmasse auch sauber um die Bohrungen herumgeführt wurde. Wenns sicher da raussuppt, würde ich die Schraube rausdrehen, die Stelle + Schraube entfetten und mit Dirko unter dem Schraubenkopf wieder einsetzen. Wnn du Angst vorm lösen der Schruabe hast, kannst du mal so den Motor schräg stellen das kein Öl nachläuft, den Schraubenkopf und die Fläche drumherum entfetten und das ganze mit Dirko HT zukleistern. Macht sich auch gut als Flächendichtmittel. Beim rausschrauben der Schraube auch daran denken das Gewinde mit einzukleistern, sonst wird's auf der anderen Motorseite undicht.

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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon Wolle69 » 24. September 2013 14:42

Probier doch mal das mit dem Mehl, funktkioniert wirklich! Alles richtig ordentlich sauber machen, mit Mehl einstäuben und dann genau (!) eine (!) Runde um den Block düsen. Das kann schon reichen!
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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon Lorchen » 24. September 2013 15:32

Dorni hat geschrieben:Wenn du Angst vorm lösen der Schraube hast, kannst du mal so den Motor schräg stellen das kein Öl nachläuft, den Schraubenkopf und die Fläche drumherum entfetten und das ganze mit Dirko HT zukleistern.

Das Schrägstellen funktioniert nicht, die Schraube sitzt an der tiefsten Stelle. Besser das Öl ganz ablassen. Die Bohrung geht übrigens durch, das ist kein Sackloch. Das Gewinde muß man auch abdichten. Das heißt, mit einem Draht erstmal durchstochern, daß die Bohrung ganz frei wird und mit Bremsenreiniger durchblasen. Dann das Schraubengewinde und den Kopf mit Dichtmittel bestreichen.
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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon Ysengrin » 24. September 2013 15:42

Na dann also das volle Programm: Beiwagen ab, Tank leer (und bei der Gelegenheit gleich den Benzinhahn reinigen), Öl raus, auf die Seite legen und dann gleich alle Stopfen sowie die Schraube säubern und neu abdichten. :x

Was mich wundert, ist die große Menge Öl, die herausläuft. Das ganze hat schleichend angefangen und ist jetzt so stark, dass ich damit nicht mehr fahren will. Da die besagte Schraube noch fest sitzt, bezweifle ich mittlerweile, dass da plötzlich soviel Öl austritt. Vielleicht sind es ja mehrere Lecks? :|

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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon mzkay » 24. September 2013 16:45

ich würde erst mal das Gehäuseteil mit Bremsenreiniger entfetten und Talkum oder Mehl reinpudern. Dabei kann der Seitenwagen dran bleiben. Zum bepudern kann er ja mal angehoben werden.
Sollte das Öl wirklich von der Schruabe kommen, dann kann man zum Dichtmittel noch einen schönen Aludichtring unterlegen.
Ich denk eher, es kommt vom Dichtringträger.

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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon Gespann Willi » 24. September 2013 16:58

Den Dichtringträger würde ich auch verdächtigen,
wird gerne zu fest angezogen.hatte ich letztens auch :(
Der Dichtringträger war verzogen,ich würde mal das Ritzel abbauen
und schauen ob der Träger Plan ist.
Ich habe einen geraden eingebaut und noch Dichtpaste verwendet.
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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon Ysengrin » 24. September 2013 18:43

Update: Habe gerade doch den unteren Blindstopfen als Ursache identifizieren können. Ich denke, ich werde es doch erstmal nur mit der einfachen Lösung probieren: Schräg stellen und zukleistern. Wenn ich es damit nicht dicht bekomme, kann ich immer noch das oben Beschriebene machen.

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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon flotter 3er » 24. September 2013 18:53

Ysengrin hat geschrieben:Update: Habe gerade doch den unteren Blindstopfen als Ursache identifizieren können. Ich denke, ich werde es doch erstmal nur mit der einfachen Lösung probieren: Schräg stellen und zukleistern. Wenn ich es damit nicht dicht bekomme, kann ich immer noch das oben Beschriebene machen.


Alles Andere hätte mich jetzt auch überrascht. Durch eine undichte Schraube kommt nie diese Menge an Öl wie du beschrieben hast. Öl erstmal runterlassen, , 1 - 2 Tage stehen lassen, penibelst (!!!) entfetten und den alten Schmodder abmachen und mit Sikaflex (KFZ Werkstätten haben davon immer eine angefangene Tube) versuchen, Evtl. auch das neue Pattex Zeug, ist eine Mischung aus Kleber und Silikon. Reines Silikon haftet nicht gut genug, da hast du 100% Garantie auf`s Undichtwerden... :wink: Vor dem Verkleistern noch versuchen zu verstemmen.
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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon Wintertourer » 14. Oktober 2013 18:14

Moin,

die gleiche Misere habe ich im Moment an meinem Wintergespann.
ca. 03 l Getriebeöl sind rausgrlaufen.

Grüße
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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon hamstor1 » 14. Oktober 2013 20:01

Habe ich auch wieder zum dritten Mal - ist echt zum k....

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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon colli » 14. Oktober 2013 20:08

Hallo
Betroffene Schraube rausschrauben,reinigen und mit Hylomar neu einsetzen.
Vorher aber einen 6 mm Kupferring ausglühen,abschrecken und unter die Schraube legen.
Gruss Wolfgang

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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon flotter 3er » 14. Oktober 2013 20:23

colli hat geschrieben:Hallo
Betroffene Schraube rausschrauben,reinigen und mit Hylomar neu einsetzen.
Vorher aber einen 6 mm Kupferring ausglühen,abschrecken und unter die Schraube legen.


Nur das es bei diesen Mengen Öl eigentlich nie eine Gehäuseschraube ist, sondern die "berühmten" Verschlussdeckel....
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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon hamstor1 » 14. Oktober 2013 20:43

Sehe ich auch so, ich habe bei mir die Blindstopfen 2x abgedichtet: 1x mit Pattex 2 Komponentenkleber: Die bombenfeste Plastikmasse ist nach 2 Tankfüllungen wieder aufgeknackt und es suppte aus einem ganz kleinen Ölspalt. Dann wieder alles abgemacht und mit Sikaflexähnlicher, elastischer Gekäusedichtmasse wieder zugespachtelt. Ist jetzt wieder undicht trotz penibelster Entfettung: http://www.simantik.de/mz-getriebe-abdichten.shtml

Die Blindstopfen müssen einfach einmal raus und irgendwie fest wieder rein. Wie mache ich das ohne den Motor zu öffnen?

Bitte, wer es weiß möge sich melden....

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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon Klaus P. » 14. Oktober 2013 21:10

Wenn da ein richtiger Spalt ist, dann bin ich der Meinung, das ist nicht mehr dicht zu bekommen.
Ich habe mit Dirko einen kleinen Verlust abdichten können.
Aber mehrere male über 3-4 Tage mit Bremsenreiniger und zum Schluß mit Aceton gespült.
Verstemmversuche bachten keinen Erfolg.
Ob ein Erfolg mit Deckel raus und einen anderen verstemmen funktioniert, da habe ich auch meine Zweifel weil der Sitz ja schon verhundst ist
und das ab Werk.

Gruß Klaus

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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon Lorchen » 14. Oktober 2013 21:21

Zuschweißen. Das wäre die einzige Möglichkeit. Die Blinddeckel bleiben eine potentielle Undichtigkeit.
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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon hamstor1 » 14. Oktober 2013 21:32

Meine Idee war im Nachhinein von außen eine Münze oder einen Metalldeckel auf das Sikaflex draufzukleben. Das hätte dann von außen mehr Halt.

Sauber wäre es die Deckelchen irgendwie rauszuziehen und neue reinzuschlagen, die dann am Schaft richtig bündig abgedichtet werden. Aber wie bekommt man die Deckel raus, ohne den Motor zu öffnen? Kann man da reinbohren, Gewinde reinschneiden, kleine Schraube rein und dann mit einem Ziehhammer (den ich nicht habe) rausklopfen? Deswegen frage ich hier ja, das Problem werden ja wohl schon Generationen vor uns gehabt haben???

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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon Wolle69 » 14. Oktober 2013 21:49

hamstor1 hat geschrieben:Sauber wäre es die Deckelchen irgendwie rauszuziehen und neue reinzuschlagen, die dann am Schaft richtig bündig abgedichtet werden. Aber wie bekommt man die Deckel raus, ohne den Motor zu öffnen? Kann man da reinbohren, Gewinde reinschneiden, kleine Schraube rein und dann mit einem Ziehhammer (den ich nicht habe) rausklopfen? Deswegen frage ich hier ja, das Problem werden ja wohl schon Generationen vor uns gehabt haben???

Och naja.

Also ich hab die Karre auf die (linke!) Seite gelegt und den Deckel irgendwie herausoperiert. Er ließ sich quasi um die Hochachse drehen, dann konnte ich ihn rausziehen. Ging ohne Probleme. Wenn er reinfällt... wo soll er denn hin? Im Zweifelsfall vorher eben das Öl ablassen und Karre nach rechts neigen oder gleich den Motor ausbauen und dann eben schütteln bis das Ding wieder vor dem Loch liegt. Dann mit einer ggf. gekröpfen Zange angeln und Hauptsache erstmal raus damit. In 5min ist das jedenfalls nicht gemacht und ein Restrisiko bleibt immer.

Ich hab ihn dann mit einer Sikaflex-ähnlichen Wunderdichtschmatze vom Janne eingesetzt. Vorher mit Bremsenreiniger und dann noch Aceton entfettet und gut ablüften gelassen. 24h oder so gewartet - seitdem dicht... was aber nicht bedeutet, dass das immer so klappen muss.


Gewinde reinschneiden und Verschlussschraube wäre ja schön, aber ob das passt? Da müsste man wohl eine hohlgebohrte Verschlussschraube haben. Die könnte man ggf. sogar mit Aludichtring am Bund abdichten. Aber am besten kopfüber bohren und Gewindeschneiden wegen der Späne ( ;) ). Naja, wenn man einen Motor komplett macht, wäre das zu überlegen, aber so? Dann lieber eine entsprechende Dichtmasse suchen.
Ciao
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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon hamstor1 » 14. Oktober 2013 21:54

"Irgendwie herausoperiert?" Wie denn, da kann man doch nirgendwo mit keinem Werkzeug ansetzen?

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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon Klaus P. » 14. Oktober 2013 22:28

Reinfallen dürften die Deckel nicht.
Die müßen auf einem Bund/Absatz aufliegen,sonst geht das mit dem verstemmen nicht.

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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon Wolle69 » 14. Oktober 2013 22:34

Mir fällt gerade auf... diese Deckel/Blindstopfen unterscheiden sich von ES zu TS/ETZ?

Wenn ja, dann vergiss, was ich schrieb.
Ciao
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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon Feuereisen » 14. Oktober 2013 22:41

Viel hilft nicht immer viel. Irgendwie davor schmieren hält nicht wirklich. Wie schon geschrieben richtig entfetten und dann mit Dirko blau oder rot die Fuge einstreichen so dass zum Deckelchen hin eine Art Fase entsteht. Dichtmasse richtig abbinden lassen bevor wieder Oel aufgefüllt wird. Ich hab das ganze 2 Tage ablüften lassen - danach Oel rein und dicht.

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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon hamstor1 » 14. Oktober 2013 23:20

Das mit dem Entfetten hatte ich auch so gemacht. 2x Bremsreiniger 1x Aceton. 1 Tag trocknen lassen. Ein Deckel hat den 2K-Kleber bei mir aber wieder geknackt. Das heisst also, dass die Deckel im Gehäuse arbeiten. Wieso ist das so? Was ist dahinter?

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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon Klaus P. » 14. Oktober 2013 23:30

Ob das Gehäuse warm werden kann ?
Und Dirko bleibt elastisch.

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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon Feuereisen » 15. Oktober 2013 00:05

hamstor1 hat geschrieben:. Das heisst also, dass die Deckel im Gehäuse arbeiten. Wieso ist das so?
Weil Alu und Stahl unterschiedliche Ausdehnungkoeffizienten haben - deshalb ja Dirko...

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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon hamstor1 » 15. Oktober 2013 00:05

Die Stopfen werden ja auch warm. Und nicht viel mehr als 60-70 Grad im Hochsommer. Kann es eher sein, dass da die Wellenstümpfe vom Getriebe gegen die Deckel schlagen? Gerade beim Viergänger geht es da ja kräftig zur Sache.

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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon NKing » 15. Oktober 2013 00:10

Hallo Hamstor1,

dieser undichte Deckel ist eines der großen Mysterien an meiner ETS 250. Ich fahre sie jetzt über 14 Jahre und habe diesen Deckel noch nicht wirklich dicht bekommen. Dabei habe ich alle hier aufgeführten Lösungen inkl. aller Sorten von Dichtmitteln mehrfach ohne den geringsten Erfolg probiert. Noch besser - alle grundsätzlichen Lösungen zum Abdichten dieser Deckel sind im Ritzelraum meiner ETS andächtig vereint. Ein Deckel ist mit reinem und preisgünstigen 2K Kleber abgedichtet. Der zweite Deckel wurde zusammen mit einem 5Cent Stück abgedichtet.

Nur der untere Deckel ist einfach nicht - auf Dauer! - dicht zu bekommen. Hier bitte keine Belehrung von wegen nicht der Richtige Kleber, nicht ordentlich entfettet, zu früh Öl aufgefüllt o.ä.- es wurde alles mehrfach wiederholt und berücksichtigt. Nach kurzer Zeit war die Abdichtung immer wieder außer Funktion und die kleine ETS markiert deutlich ihr Revier.

Hier der Ausgangszustand im Ritzelraum der ETS - gut zu Erkennen sind die Unterschiedlichen Dichtungssystem der Deckel. Der blanke Deckel ist der "Problemdeckel".

SV102567.JPG


Nun war es wieder einmal soweit - der letzte Versuch des Abdichtens hielt ca. 5-6 Monate - die ETS tropfte wieder. Ich war bald soweit, einen sehr gut laufenden ETS Motor auseinander zu nehmen um diesen Deckel zuzuschweißen. Doch das kann doch nicht wahr sein - einen Motor spalten nur weil man so einen kleinen Deckel nicht Dicht bekommt!'? :? So habe wollte ich noch einen letzten Versuch machen. Ich gehe nunmehr davon aus, dass die hinter dem Deckel befindliche Welle "irgendwie" stets gegen den Deckel schlägt und so alle Abdichtungen irgendwann wieder löst. So wollte ich die Verklebung/Abdichtung irgendwie von dem sich bewegenden Deckel trennen. Zunächst dachte ich an ein Aluminiumdrehteil, welches über den gesamten Stutzen des Deckels gestülpt wird. Doch ich kann nicht drehen. :oops: So habe ich mich erst einmal vor die ETS gestzt und - verbotener Weise - eine dicke Zigarre der Marke Camacho COROJO geraucht:

http://www.cigarworld.de/zigarren/hondu ... rojo-01216

Da viel mir doch etwas auf:

SV102570.JPG


SV102573.JPG


Und so kam wie es kommen musste - der Deckel wurde über den Stutzen des Deckels gestülpt und nur auf dem Rand verklebt. Der Deckel ist ansonsten hol und liegt nicht am "Problemdeckel" an.

SV102576.JPG


SV102578.JPG


Verklebt habe ich den Deckel mit UHU endfest 300 - http://www.uhu-profishop.de/uhu-plus-en ... r-33g.html

Eine Ergänzung zur Klebetechnik: Der Stutzen des Motorblocks in welchem der "Problemdeckel" sitzt wurde vor dem Verkleben mit feinem Sandpapier verschliffen. So gibt es UHU als Empfehlung bei der Verklebung von Aluminiumteilen an.

http://www.wasklebtwas.de/klebeprojekt/ ... leben.html

Und nun habe ich mir auch einmal das Datenblatt des Klebers angeschaut - das hätte ich vorher machen sollen :oops:.

http://www.uhu-profishop.de/downloads/d ... st_300.pdf

Folgende Details des Merkblattes sind besonders erwähnenswert:

"Beim Kleben von Werkstoffen mit unterschiedlichen Wärmeausdehnungskoeffizienten ist zu beachten, daß der Klebstoff bei Temperaturschwankungen die Längenänderungen nur bis zu einem gewissen Grade aufnehmen kann. Es empfiehlt sich deshalb, in solchen Fällen den Härteranteil der Mischung zu erhöhen und damit in flexibleres Endprodukt einzustellen."

und

"Aluminium und seine Legierungen werden z.B. durch den sogenannten Pickling-Prozeß vorbehandelt: Die gereinigten Teile werden 30 Minuten in die 60 – 65°C warme Beizlösung getaucht.

Diese Lösung besteht aus:

27,5 Gewichtsteilen konz. Schwefelsäure (Dichte 1,82 g/cm³)
7,5 Gewichtsteilen Natriumdichromat (Na2Cr2O7⋅2H20)
65,0 Gewichtsteilen Wasser

Nach den Beizen wird sehr gründlich gespült und in Warmluft getrocknet"


Ich habe diese Hinweise leider nicht beachtet - sollte die Verklebunga also nicht halten, habe ich zumindest einen weiteren Versuch unter Berücksichtigung der Hinweise bevor ich den Motor spalte. :P

Ich bin nunmehr mit dieser Abdichtung erst 2 - 3000 Km gefahren und bis jetzt ist es Dicht. Ich habe schon Abdichtungen welche deutlich eher kolabierten und auch einige die es länger aushielten. So ist die Teststrecke noch sicher nicht repräsentativ. Ich wollte auch erst viel später darüber schreiben, aber vielleicht hilft es ja ein bisschen weiter. Ich wäre zumidest sehr froh, wenn das dargestellte System doch halten würde. Ich werde zu gegebener Zeit berichten.

Beste - nicht ganz dichte - Grüße :scherzkeks:
Nils
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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon Feuereisen » 15. Oktober 2013 00:14

hamstor1 hat geschrieben:Die Stopfen werden ja auch warm. Und nicht viel mehr als 60-70 Grad im Hochsommer.
Feuereisen hat geschrieben:Ausdehnungkoeffizient

Die Idee mit dem Zigarrendeckel ist aber nicht schlecht... "so lange bis eine gelängte Kette anklopft" ;D

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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon hamstor1 » 15. Oktober 2013 07:53

@NKing: Klasse, vielen Dank für Deinen wirklich interessanten Beitrag. Ich werde das so auch einmal ausprobieren. Dieser Kleber Uhu Endfest - bleibt der etwas elastisch? Ich hatte das hier glaube schonmal irgendwo gelesen...

Es muss ja nur bis zum nächsten Motor spalten halten. Ich gehe mal davon aus, dass das z.B. bei mir vielleicht noch 1-2 Jahre gutgehen kann.


@Feuereisen: Dir auch vielen Dank für die Hilfe. Was hast Du für ein Dirko genommen?

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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon der garst » 15. Oktober 2013 09:22

Dürften nicht die Deckel der handlicheren Goldkrone- oder Asbach- Fläschlein auch passen..... Ich hab sowas eher zur Hand als Havannas.... :lach: ;D

Wirklich nette Idee.
Mit freundlichen Grüssen , Alex

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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon hamstor1 » 15. Oktober 2013 09:54

Auch wenns noch mehr Spaß macht: Da ist aber noch die Lebensmitteldichtung drin.... und die Havanna hat mehr Stil!

Nochmal zum Kleber: Ist UHU Endfest dafür besser geeignet als Stabilit Express von Pattex? Pattex habe ich noch hier rumfliegen...

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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon NKing » 15. Oktober 2013 10:12

Hallo Hamstor1,

die "Kubanische Methode ala Fidel" ist sicher mit den unterschiedlichsten Klebern/Dichtmitteln kombinierbar. Entscheidend scheint mir die "Entkopplung" der Verklebung/Abdichtung vom sich bewegenden "Problemdeckel" zu sein.

Wenn die aktuelle Verklebung nicht hält, werde ich zunächst eine große Kiste COHIBAS ordern :D und dann die Hinweise im Datenblatt besser befolgen. Sollte es dan wieder nicht halten, werde ich die anderen Chemikalien wie CurilT u.ä. versuchen.

Ich habe mir den Pattex Kleber angeschaut - er sollte genausogut für die hier besprochene Problemstellung verwendbar sein.

Einfach mal probieren - ich versuche es ja auch erst seit 14 Jahren! :mrgreen:

Beste klebrige Grüße
Nils

PS.: Ich habe in meinem Beitrag noch einige Anmerkungen zur Verklebung gemacht. Bezüglich der Elstizität der Verklebung hat UHU Hinweise in seinem Dateblatt (s.o) aufgeführt.
Zuletzt geändert von NKing am 15. Oktober 2013 10:20, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon hamstor1 » 15. Oktober 2013 10:19

Nils, Du hast wirklich 14 Jahre den 4-Gang-Motor nicht geöffnet? Wieviel km fährst Du denn im Jahr?

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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon NKing » 15. Oktober 2013 10:26

Hallo Hamstor1,

der Motor wurde in dieser Zeit schon einmal überholt. Da versäumte ich aber das Zuschweißen, da die Abdichtung in dieser Zeit sehr gut hielt. War blöd von mir - umso mehr hatte ich danach den Drang/Wunsch den Deckel ohne Schweißen dicht zu bekommen. Ansonsten hätte mein Versäumnis auf eine noch niedrigeren IQ hingewiesen als so schon. :oops:

Ich fahre nicht so viele Kilometer im Jahr - und das zudem noch verteilt auf mehrer Motorräder. Aber den Deckel dicht bekommen wäre schon nicht schlecht.

Beste Grüße
Nils

PS.: Dies passt sehr gut - aber nicht nur - hier: http://de.wikipedia.org/wiki/Ich_wei%C3 ... _wei%C3%9F

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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon Klaus P. » 15. Oktober 2013 10:37

Uhu Plus/Endfest härtet aus und bricht bei Belastung, wenn mal 100° C erreicht wurden, habe ich erlebt.
Diese Bedingungen werden hier nicht erreicht werden.

KLASSE LÖSUNGSVERSUCH, kann nur von einem King kommen.

Der Deckel ist ja schon arg behämmert worden, das halte ich nicht für zielführend, da wird nur verschlimmbessert.
Die Ursache ist in der Erstmontage zu suchen, es gibt ja genug schrägsitzende Deckel in Gehäusen zu beobachten, die noch nicht behämmert wurden

Ein weiterer Grund, vielleicht der wichtigste, ist für mich die schlechte Schaltbarkeit der 4 G Getriebe.
Da wird ja oft auf dem Schalthebel rumgetrammpelt und die Krafteinleitung muß sich ja Platz schaffen -> in den rechten Lagersitz der Kurvenwalze/Schaltwelle.
Der wird dann verformt und löst weiteres aus. Darum ist so oft genau dieser Deckel betroffen.
Ein wandern der Welle in axialer Richtung und damit Druck auf den Deckel ist auszuschließen. Das begrenzt eine Anlaufscheibe.
Zu entnehmen der Repanl. ES/2 Seite 22 Bild 40 und Seite 17 Bild 25.

Bin auf Meinungen dazu gespannt.

Gruß Klaus
Zuletzt geändert von Klaus P. am 15. Oktober 2013 10:47, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon colli » 15. Oktober 2013 10:40

Hallo
Mit dem 5 Cent Stück habe ich auch schon gemacht.
Aber seit einiger Zeit verwende ich diesen 2 Komponenten Kleber,dazu mische ich noch Alus Späne und gut is.
kleber 001.JPG[[attachment=0]kleber 002.JPG
;D
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Gruss Wolfgang

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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon kt1040 » 15. Oktober 2013 11:31

NKing hat geschrieben:Hallo Hamstor1,

die "Kubanische Methode ala Fidel" ist sicher mit den unterschiedlichsten Klebern/Dichtmitteln kombinierbar. Entscheidend scheint mir die "Entkopplung" der Verklebung/Abdichtung vom sich bewegenden "Problemdeckel" zu sein.

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PS.: Ich habe in meinem Beitrag noch einige Anmerkungen zur Verklebung gemacht. Bezüglich der Elstizität der Verklebung hat UHU Hinweise in seinem Dateblatt (s.o) aufgeführt.


Achte aber auf das Ringmaß, nicht dass Du zu kleine Deckel bekommst :wink:
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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon RemoBike » 15. Oktober 2013 11:49

Ich hab die Blechdeckel etwa 3-4 mm in die Bohrung gedrückt, alles komplett entfettet - glaub das geht nur bei nackigem Gehäuse - und dann wie D. Wildschrei schrieb mit Poxy Zweikomponentenkleber aufgefüllt.

Abdichtung.jpg


Ich fahre zwei Motoren die so abgedichtet wurden und sie sind absolut dicht.
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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon Wolle69 » 15. Oktober 2013 14:46

Nee du, das ist der falsche Motorblock! Genau auf dem Dampfer war ich auch... ETZ/TS sind hier offenbar anders gestaltet als ES...

Nun, würde sowas in der Art vielleicht passen:
http://www.sausewind-shop.com/verschlus ... r51-1.html
:?:

Ich behaupte mal mit Dichtmasse ist die Auflagefläche für den Kopf hinreichend eben. Die Fragen wären:
1. Durchmesser der Welle?
2. Gewinde einer Schraube mit zum Wellendurchmesser passender Bohrung?
3. Lässt sich dieses Gewinde dort einbringen (genügend Fleisch)?
4. Wie nah kommt die Kette dem Schraubenkopf?


Klaus' Ansatz ist sicher nicht ganz verkehrt... geht aber eben nur mit Öffnung des Gehäuses.
Gut, ich weiß nicht, wieviel Platz dort im Inneren ist - denn auch ein Gewindeschneider bräuchte ja Platz in der Tiefe?
Ciao
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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse meiner ETZ

Beitragvon Wintertourer » 15. Oktober 2013 18:29

um da vernünftig dran zu kommen,
muß ich erst mal den Auspuff, das Beinschild, und den 4ten Anschluß demontieren.

-- Hinzugefügt: 15. Oktober 2013 17:31 --

und den Fußrastenträger
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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon der garst » 15. Oktober 2013 20:10

Heb mal das dritte rad bis das vehikel auf den fussrasten aufsitzt... von unterm Boot kommste besser ran.

-- Hinzugefügt: 15. Oktober 2013 19:12 --

Man kann auch die vordere bootsbefestigingsschraube lösen und das boot vorn hochkippen.
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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon Klaus P. » 15. Oktober 2013 20:32

Alex und was macht dann das Federbein ?

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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon hamstor1 » 15. Oktober 2013 22:45

Das mit den Getränkeschraubverschlüssen find ich gut und würde es gern ausprobieren. Was neben teuren Zigarrenhülsen schwierig ist, ist an Verschlüsse ohne PE Oder PP oder PU - Beschichtung von innen zu kommen. Man bekommt die Schicht kaum raus. Hat jemand eine Idee wo man Schraubverschlüsse oder Aluhülsen ohne die Beschichtung bekommt?

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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon Wolle69 » 15. Oktober 2013 22:49

hamstor1 hat geschrieben:Was neben teuren Zigarrenhülsen schwierig ist, ist an Verschlüsse ohne PE Oder PP oder PU - Beschichtung von innen zu kommen. Man bekommt die Schicht kaum raus. Hat jemand eine Idee wo man Schraubverschlüsse oder Aluhülsen ohne die Beschichtung bekommt?

Kronenkorken Bierflasche: innen ca. 27mm, also ein wenig größer als der von Nils gezeigte und auch nicht so tief.
Die Dichtung dort kriegt man leicht rausgepopelt, ist eben Fleißarbeit.
Ciao
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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon NKing » 16. Oktober 2013 00:15

Hallo Hamstor1,

wie heißt du eigentlich? :oops:

Die Zigarren gibt es doch ganz billig bei Kaufland oder an der Tankstelle. Das ist doch auch kein rausgeschmissenes Geld die 2-3-4 Euro. Nach der Reparatur ein schöne Zigarre und einen kleinen Schnaps.

Der Vorteile des "Kubanischen Systems" - die Alukappe hat genau die richtige Tiefe für den Stutzen des "Problemdeckels" - der Durchmesser dieses Stutzens wird zum Motorgehäuse hin größer, so dass die Kappe mit leichtem Druck schon fast alleine hält. Den Kleber / das Dichtmittel brauchst du dann nur um die Sache zu fixieren.

Die Zigarren von Independence

http://www.cigarworld.de/zigarillos/son ... 00931_8021

gibt es an einzeln an jeder Jettankstelle für 2-3 Euro zu kaufen inkl. hochspezialisierten Tubos-Deckel aus der Raumfahrt und einer leckeren Zigarre. Ist kein kubanisches Spitzenprodukt - aber Fidel ist sowieso schon seit Jahren bekennender Nichraucher. :mrgreen:

Beste verrauchte Grüße
Nils

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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon der garst » 16. Oktober 2013 01:06

Klaus P. hat geschrieben:Alex und was macht dann das Federbein ?


Ein Stückweit einfedern.
Mit freundlichen Grüssen , Alex

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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon hamstor1 » 16. Oktober 2013 20:51

Hallo Nils,
ich rauche seit 2005 nicht mehr. Es war nicht einfach damit aufzuhören. Ich darf jedenfalls keine Zigarre mehr rauchen, sonst hänge ich wieder dran und das will ich auf keinen Fall riskieren. Habe die Lungensucht gegen Ausdauersportsucht getauscht. Dein Tipp ist aber super, vielen Dank. Ich werde mir die Zigarre samt Alucase kaufen und den Inhalt verschenken.

Gruß Martin

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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon NKing » 16. Oktober 2013 21:22

Hallo Martin,

da wirst Du mir gleich noch sympathischer - ich bin auch ein bekennender fast militanter Nichtraucher. Ich habe bis zu meinem 33.Lebensjahr keine Zigarette angefasst - das hätte es bei meinem Sport nicht gegeben. Als ich auf Kuba war, wollte ich aber eine echte Havanna probieren - seit dieser Zeit leiste ich mir den Luxus EINER Cohiba im Jahr bei kubanischen Temperaturen auf der Terrasse. :oops:

Meinen Respekt zur Wandlung hin zum Marathonläufer sei Dir gewiss!

Beste Grüße und gute Gelingen
Nils

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Re: Ölverlust im Ritzelgehäuse

Beitragvon hamstor1 » 16. Oktober 2013 22:37

Mit Cigarillos und Zigarren habe ich aufgehört zu rauchen. Immer weniger über Wochen und Monate... aber immer mit Genuß. Den letzten Schritt fand ich schwierigsten: Gar keine mehr, auch Freitags abends nicht. Ich rieche den Rauch von Zigaretten heute noch gerne, wenn sich ein Kollege zum Bierchen oder Kaffee eine ansteckt, oder ich in der Abensonne am südlichen Meer sitze - ich kann bis heute jeden verstehen, der genußvoll raucht. Aber die Vorteile des Nichtrauchens überwiegen einfach.

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