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Yamaha XJ 600 Bj. 91

BeitragVerfasst: 14. April 2007 17:03
von Gespannfahrer
Hallo zusammen,
ist zwars keine MZ aber vielleicht könnt Ihr mir helfen.
Mir wurde eine Yamaha XJ 600 für 880,-? angeboten.
Die Maschine ist Bj. 91 mit 22000 km. Sie ist der Vorgänger der Diversion.
Der Besitzer der Maschine klingt am Telefon wie Mitte 70 (mindestens, sein Sohn scheint schon über die 50 zu sein.).
Kennt sich jemand damit aus und kann mir sagen worauf ich beim Kauf achten muß?
Bei Ebay gehen die zwars teils billiger weg, aber 1.der Besitzer bringt sie mit in meine Gegend und da spar ich mir die Fahrtkosten und 2. der Km-Stand.
Vielen Dank im vorraus für Eure Tips.

BeitragVerfasst: 14. April 2007 17:30
von sammycolonia
probefahren (auf radlager achten) und kaufen... :yau:

BeitragVerfasst: 14. April 2007 19:57
von Ekki
Ich habe mir auch letzte Zeit einige XJ angesehen, da mein Sohn sich eine holen wollte. Mit dem Radlager hatte ich bei einer Maschine Bedenken. Da ließ sich das Kettenrad hinten bewegen, sozusagen schwimmend gelagert. Ansonsten kann ich die folgende Seite empfehlen.
http://www.xj-ig.de/index.htm
Da gibt`s einige Infos.
Wir haben uns für eine XJ 550 entschieden. Die habe ich von einem Forumskollegen ohne Besichtigung erstanden. Vertrauen ist manchmal noch möglich. Der Preis war o.k. und die Maschine sieht auch, bis auf kleine Macken im Tank die bekannt waren, super aus.
Wenn die Maschine sauber läuft ohne Nebengeräusche und optisch alles in Ordnung ist, keine versteckten Sturzspuren etc. kannst Du nicht viel falsch machen.

BeitragVerfasst: 14. April 2007 22:03
von etz251a
Ich fahre seit 1989 eine XJ 600; KM-Stand mittlerweile 72.000;! Die Maschine ist eigentlich unkaputtbar und wenn der Zustand gut ist würde ich um diesen Preis jede XJ 600 kaufen!

BeitragVerfasst: 14. April 2007 22:14
von rmt
meine hatte bei Kauf 27 tkm und bei verkauf 37.

gutes moped, verbraucht bei moderater fahrweise 4,7 l Normalbenzin.
Ventile einstellen mit spezialwerkzeug möglich, man kommt an alle 4 Kerzen ran, ohne tank abzunehmen.

Lenkkopflager lassen sich gegen kegelrollenlager austauschen.
(endlos)Kette kostet 140 glocken und war bei mir verschlissen.
Stadtverkehr alle 1-2 Jahre neuer kupplungszug fällig 28 euros.
Verkleidung neigt aufgrund Konstruktion zur Auflösung und hält der V auf dauer nicht stand.

Sehr zuverlässiges langlebiges Motorrad (100 tkm ohne probs).
Ölfilter, 2,4 liter, leider muß man ab und zu Vergaser synchronisieren lassen.

Hatte damals die Entscheidung zu treffen, was ich mit 6 MZ-Motore mache, wenn ich ne yamaha habe und was am ende kostengünstiger und "einfacher" zu händeln ist - da mußte sie gehen - leider.
Auch mit ihr hab ich nicht eine Werkstatt besucht.

BeitragVerfasst: 15. April 2007 12:11
von Koponny
Nach ner Probefahrt spricht nix gegen den Kauf.
Ich denke man kann den Preis ja noch um den einen oder anderen Euro drücken (je nach verhandlungsgeschick :lol: )

BeitragVerfasst: 15. April 2007 12:55
von Nordlicht
Die alten XJ600 sind unverwüstbar,anschauen Probefahrt kaufen :D Die Nachfolgemodelle haben ein dermaßen schlechtes Fahrwerk,da kannste beim Fahren beobachten wie sich alles verwindet..

BeitragVerfasst: 16. April 2007 12:53
von g-spann
Hi,
das Modell 3KN (3KM) ist das beste XJ 600 Modell, was Yamaha gebaut hat:
Der Vorgänger (51 J) hat offen 72 PS, gleiches Fahrwerk, säuft aber wie ein Loch (9l/100 km sind keine Seltenheit),
der Nachfolger hat ein besch... Fahrwerk, siehe Uwe...
Ich bin sehr zufrieden mit dem Mopped, obwohl ich Vierzylinder nicht mag...
Beim Kauf musste ich den Tank entrosten und die Schwimmernadelventile ersetzen, seitdem nur Benzin
reinschütten und fahren...die Spoilerverkleidung unten war schon ab, die hält nicht lange den Vibrationen stand,
sonst gibts keine bekannten Schwachstellen...

BeitragVerfasst: 16. April 2007 12:57
von Gast
einen Tip hätte ich noch;wenn's beim aufsitzen hinten quietscht & gaakst,dann wurde die Schwinge mit Umlenkhebeln wohl nie geschmiert und ist verschlissen......... :cry:

BeitragVerfasst: 16. April 2007 15:43
von sammycolonia
g-spann hat geschrieben:Der Vorgänger (51 J) hat offen 72 PS, gleiches Fahrwerk, säuft aber wie ein Loch (9l/100 km sind keine Seltenheit),
:shock: also meine hat nie mehr als 7,5l verbrannt (offen) und du weißt ja wie ich fahre... :twisted:

BeitragVerfasst: 17. April 2007 14:11
von rmt
nein säuft nie wie ein Loch - maximal 5,5 liter bei Tempo 140-180.
Sogesehen besser als bei MZ :oops:
Die große Schwester FJ 1200 dagegen machts nicht unter 8 Liter und beim angasen sogar bis 12

Ausgelutschte Böcke zählen wie immer nicht ^^ (laufen auf 3 Töppe, mangelhafte Einstellarbeiten - Vergaser synchronisieren, hohe Laufleistung)

Meine hatte 66 PS war offen und insgesamt eigentlich ein guter Griff

BeitragVerfasst: 17. April 2007 14:28
von g-spann
rmt hat geschrieben:nein säuft nie wie ein Loch - maximal 5,5 liter bei Tempo 140-180.
Sogesehen besser als bei MZ :oops:
Die große Schwester FJ 1200 dagegen machts nicht unter 8 Liter und beim angasen sogar bis 12

Ausgelutschte Böcke zählen wie immer nicht ^^ (laufen auf 3 Töppe, mangelhafte Einstellarbeiten - Vergaser synchronisieren, hohe Laufleistung)

Meine hatte 66 PS war offen und insgesamt eigentlich ein guter Griff


Dann wars ja auch keine 51 J, die hatte 72 PS offen; die 3KM hat 66 PS...
Je nachdem, wie hoch der Anteil an Autobahnfahrten ist, komm ich mit meiner (bei bestimmungsgemäßer Fahrweise)
auch schon mal an die 7,5 l...
Die Nenndrehzahl liegt bei 10.000 U/min, und wenn man was rausholen will, muß man was reintun... 8)

BeitragVerfasst: 17. April 2007 18:24
von sammycolonia
hm... also meine 51j kam höchstens mal an die 7l, aber das war dann inne eifel, wenn ich die feuerblöds geärgert hab...Bild

BeitragVerfasst: 18. April 2007 10:22
von Richy
Ein Kumpel von mir hat grad seine 88er verkauft, vorher durfte ich mal damit eine Runde drehen.
Fakt ist: Das Ding geht ab wie Zäpfchen, braucht kaum Sprit und ist absolut zuverlässig.
Aber da kommt auch gleich der Nachteil von dem Ding: Das Teil hat noch nichtmal ansatzweise Charakter. Kein Sound, keine Fahrwerksschwächen, keine schlechten Bremsen, keine Zicken beim Anspringen. So ein Motorrad "liebt" und "hasst" man nicht, sowas würde mir schnell zu langweilig werden.

Aber wems gefällt...

MfG,
Richard

BeitragVerfasst: 18. April 2007 11:08
von g-spann
Ja, man kann sicher sagen, das Ding ist so zuverlässig und problemlos wie ein GOLF;
leider auch genau so aufregend und spektakulär... :wink:
Als Gebrauchsfahrzeug jedoch erste Wahl, und dadurch, dass die jungen Leute eine 600er Vierzylinder,
die deutlich unter 100 PS hat, als unter ihrer Würde sehen, auf dem Gebrauchtmarkt echt günstig...

BeitragVerfasst: 18. April 2007 14:22
von Gespannfahrer
Richy hat geschrieben:Ein Kumpel von mir hat grad seine 88er verkauft, vorher durfte ich mal damit eine Runde drehen.
Fakt ist: Das Ding geht ab wie Zäpfchen, braucht kaum Sprit und ist absolut zuverlässig.
Aber da kommt auch gleich der Nachteil von dem Ding: Das Teil hat noch nichtmal ansatzweise Charakter. Kein Sound, keine Fahrwerksschwächen, keine schlechten Bremsen, keine Zicken beim Anspringen. So ein Motorrad "liebt" und "hasst" man nicht, sowas würde mir schnell zu langweilig werden.

Aber wems gefällt...

MfG,
Richard


Ideal für mich um meine täglichen 120km Arbeitsweg zu absolvieren.