E-Bike - Fred

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E-Bike - Fred

Beitragvon Greif » 15. März 2021 20:16

E-Bike - Fred , gibt es vielleicht schon, oder nur in den verschiedenen Beiträgen versteckt

Habe schon länger danach geschaut und viel Gutes gehört, heute habe ich mich überwunden und bin erstmalig mit so einem Teil gefahren, Ergebnis, gleich bestellt, dabei ist mir aufgefallen, dass es damit verbunden viele Themen gibt, die ich so noch nicht gesehen habe,
mein Fahrradträger (120 € damals) ist ungeeignet, die Vorschriften für den Transport darauf für E-Bike ?, Mittelmotor und Marken, Bremsen usw, ... ???
wenn es ihn noch nicht gibt, dann sollte ein E-Bike-Fred zum Erfahrungsaustausch her, da ist er

nun mal los, wie sind eure Erfahrungen und was ist zu beachten
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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon Jürgen Stiehl » 15. März 2021 20:40

Es gibt auch ein Pedelec-Forum, da kriegt man im Fall der Fälle viel geholfen.
Ich hab glaube ich 7 davon, der Vorteil ist, dass man sie nicht anmelden muss.
Mittlerweile mache ich das lieber, als mit dem Moped zu fahren.
Zu beachten ist, dass einige Großhersteller den Kuchen ganz für sich haben wollen. Es hat wohl schon Vorstöße gegeben, den Selbstbau von E-Bikes einzuschränken.
Und dass die Dinger auf 5-6 Jahre, wie ein Smartphone konzipiert werden, das ist schrecklich.
Ein 40 Jahre altes Ebike, wie eine MZ noch in Würde stinkend, werden wir wohl nicht fahrend erleben.

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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon MZ-Wilhelm » 15. März 2021 21:02

Hi,

ich habe mich lange gegen diese Rentnerraserräder gesträubt, zunächst auf Saxonetten gesetzt, die aber als untauglich getestet, wieder verkauft. Dann für meine Frau ein günstiges Rad, 999€ erworben.
Dieses für wirklich tauglich befunden und dann, als meine Lungen um Gnade flehten während meine Frau locker vor sich hin trampelte, auch für mich eines gleichen Typs aber als Herrenrad geholt. https://www.radfahren.de/test-technik/b ... -red-test/

Die Akkus halten viel länger als angegeben, weil wir sie nur am Berg, oder bei viel Gegenwind nutzen und nicht um schneller zu fahren wie die meisten Nutzer. Wir fahren Fahrrad um uns zu bewegen, nur die Steigungen nerven halt zuweilen etwas.

Unseren tollen Thule Träger können wir nicht mehr legal nutzen, denn der ist nur für 46KG, bei 15Kg Eigengewicht, zugelassen. Die Räder wiegen aber etwa 54Kg mit und 48Kg ohne die Akkus.

Gruß
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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon Enz-Zett » 15. März 2021 21:03

Ich habe mir vor ein paar Jahren auch eins gegönnt. Gebraucht, mit Radnabenmotor hinten. Wollte ich so, weil die Mittelmotordingers nicht rekuperationsfähig sind, und die Rekuperation hat mir schon ein paar mal geholfen.
Bei den Mittelmotordingers wird oft übersehen, dass die Kette gerade bei günstigeren Anbietern gern fast nur Fahrradkette ist, aber Leistungen wie ein kleines Motorrad übertragen muss. Dementsprechend ist der Verschleiß... Mein Kollege erzählte was von knapp 600,- € für den Tausch von Kette, Ritzel und Ketenblatt nach nicht mal einem Jahr Nutzung.
Ich habe mit dem Heckmotor halt den Nachteil, dass ich nicht schneller als 50 km/h fahren sollte (bei 25 km/h stellt es eh die Unterstützung durch den E-Motor ab). Weil sonst zerstörerische Spannungsspitzen im Motor induziert werden.
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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon Greif » 15. März 2021 22:39

vor Weihnachten hatte ich einige Vergleiche angestellt und Radläden vor Ort besucht, meine Frau hatte sich bei REAL ein einfacheres Rad gekauft und innerhalb 6 Monaten war das hintere Ritzel lose, ..Ansage im Markt "das Rad muss komlett hier her und wenn genügend defekte Räder da sind, kommt der Service ..." ? , Radladen: "wo Sie das Ding gekauft haben, können die die Garantie selbst regeln, machen wir nicht !..." deshalb meine Entscheidung, kein Kauf ohne Service vor Ort, die Dinger sind ja nicht unbedingt billig, wie sind eure Erfahrungen, wenn man sich im Netz eins kauft, kann man dann auch Service vor Ort einfordern
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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon MZ-Wilhelm » 15. März 2021 23:03

Wir haben die Räder bei einem Sportladen in Dortmund Aplerbeck gekauft, die haben einen Radservice im Haus.
Als Motorradschrauber braucht man den zwar nicht und die Aussage zu den viel zu strammen Lenkkopflagern und den dafür teilweise zu losen anderen Befestigungen baut auch nicht wirklich Vertrauen auf. Aber zur Not kann man halt hin.
Der Fachhandel, (nur Fahrräder) sprach Empfehlungen ab 2500€ aus, alles darunter ist für arme Leute, so mein Eindruck. Da hätten die beiden Räder so viel gekostet, wie mein Grand Cherokee.


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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon pierrej » 16. März 2021 01:22

Ich hab mir letzten Sommer ein Electra Townie Go 8i gekauft. Naja, bei 2699€ dachte ich erst "wie blöd kann man sein" Aber es macht richtig Spaß damit zu fahren. Ich bin eigentlich ein Fahrrad Muffel, weil mir gleich die Zuge in den Speichen hängt. :oops: Aber das mit der Zunge und dem Muffel hat sich geändert.

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Gruß Pierre
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Wenn ich immer nur das mache was von mir erwartet wird, würde folgendes auf meinen Grabstein stehen: "Mein Leben hat allen gefallen, nur MIR nicht" !
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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon Jürgen Stiehl » 16. März 2021 02:18

@Greif: Du bist doch im MZ-Forum. Ein lockeres Ritzel hinten sollte kein Problem sein. Stellste Bilder ein, irgendwer wird's schon wissen.
Um die lumpigen 250W wird ein solches Geschiss gemacht. Aber das ist in der Spitze noch nicht mal so viel wie ne Mobylette. Der Michel kriegt gar nicht mit, wie er abgekocht wird.
Unter 2500 € gibt's nichts Anständiges. Und die größten Ingenieursleistungen in dem Zeug sind die Verdongelungen, damit zum nächsten Modell höchstens noch die Ventilkappen kompatibel sind.

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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon Bernd » 16. März 2021 07:04

Also ich oute mich hier auch mal als Elektrisch-Fahrer, und das nicht nur au dem Rummel!
Habe mein gutes altes Trekking-Rad vor 11 Jahren mit einem Vorderradmotor welcher auch Rekuperation besitzt aufgerüstet und bin von dem Teil immer noch begeistert, einziger Defekt während der gesamten Laufzeit ist ein Akkutausch gewesen!
Wer sich für ein Pedelec interessiert sollte sich im Pedelec-Forum schlau lesen, so habe ich es damals auch gemacht und sich dann für ein Bike seiner Wahl entscheiden. Es gibt viele Hersteller auf dem Markt welche schon nach ein paar Jahren wieder verschwunden sind, oder auch namhafte Hersteller welche Spezialkomponente wie die Motorenbauart und Rahmenaufnahmen hierfür verbauen welche man nicht einfach austauschen kann. Hiergegen kann man bei einem defektem Akku diesen auch durch neue Zellen reparieren lassen wo man dann nicht auf die überteuerten Akkus der Hersteller zurückgreifen muß!
Schlussendlich bleibe ich bei meinem Umbau welchen ich auch selber reparieren kann und wo sich die Kosten noch im rahmen halten, ist halt keine Bergziege aber eben wie die schönen alten MZ, welche auch noch bei einem Wartungsstau laufen!
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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon mz-schrauber » 16. März 2021 08:05

Darf ich das Bild hier einstellen? :D

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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon Sv-enB » 16. März 2021 08:26

Enz-Zett hat geschrieben: Dementsprechend ist der Verschleiß... Mein Kollege erzählte was von knapp 600,- € für den Tausch von Kette, Ritzel und Ketenblatt nach nicht mal einem Jahr Nutzung.


Also das finde ich sehr teuer. Ich habe nach 2000 km Kette, Ritzel und Kassette gewechselt. Die Teile kosten keine 100€. Ich habe Shimano-Teile drin. Die Kassette ist eine 11fach.
Mein Fahrrad ist ein Cube Stereo Hybrid 120 von 2018.
Bei 600€ muß noch was anderes dabei gewesen sein.
Gruß Sven

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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon hiha » 16. März 2021 08:27

Ich fahr täglich ca. 24km einfach in die Firma, und nachdem diese Firma vorletztes Jahr in ein neues Gebäude gezogen ist, und wir da keine Dusche mehr haben, hab ich mein KTM-7-Gang-nabengeschaltetes Damenrad heuer auf Mittelmotor von Tongsheng umgerüstet. Seit der Inbetriebnahme vor fünf Wochen bin ich 800km damit gefahren, und eigentlich ist es genau das, was ich brauch. Ich komme auch bei strammem Gegenwind unverschwitzt nach einer Stunde in der Arbeit an. Der Komplettpreis für das Umrüstkit lag bei ca. Eur700.-.

KTMRadl.jpg


In Etwa sowas da.

Gruß
Hans
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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon Sv-enB » 16. März 2021 08:28

mz-schrauber hat geschrieben:Darf ich das Bild hier einstellen? :D

3571CCD4-503C-442F-92B2-8D7786329D1A.jpeg


Das Bild ist nicht korrekt, Ich habe die Steckdose schon gefunden und trinke das Bier, während der andere noch strampelt. Oder ich fahre entsprechend langsam mit und brauche noch lange keine Steckdose.
Gruß Sven

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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon TS-Jens » 16. März 2021 09:05

Ich habe ja am WE auch zugeschlagen, bevor wieder alles ausverkauft ist :lol:

Jetzt warte ich auf gutes Wetter :gespannt:
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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon Greif » 16. März 2021 09:12

Jürgen Stiehl hat geschrieben:@Greif: Du bist doch im MZ-Forum. Ein lockeres Ritzel hinten sollte kein Problem sein. ....
das habe ich dann auch selbst gemacht, es ging mir aber darum, den Garantiefall zu beschreiben, irgendwann musst du vielleicht das Fahrrad deswegen zurück in die Fabrik nach China schicken :roll:
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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon Thomas Becker » 16. März 2021 09:51

20210225_152039_resized.jpg

Gerade für Ältere und Unsportliche wird ein Vorteil unterschätzt: Man kann sich je nach Unterstützung im individuellen optimalen Pulsbereich aufhalten, was der Fitness und Gesundheit förderlich ist. Als ehemaliger Triathlet nehme ich den Vorteil mit freue mich aber hauptsächlich auf die Ausweitung der Trainingsstrecken. 2.500 müsste man schon investieren. Als Schrauber kommt man im Bereich Motor an seine Grenzen.
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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon Jürgen Stiehl » 16. März 2021 09:59

Der Pranger ist ja toll. Den sollten sie aber ins Regierungsviertel nach Berlin stellen.

Schöne Umbauten gibts hier zu sehen.
Den vom @Bernd gezeigten Nine Continent Motor habe ich auch, leider ist er sehr schwer und hat aus einem schönen Mountainbike ein kopflastiges Monster gemacht.
@Jens: Ich will nur Gutes hören. Was hast du dir denn geholt?

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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon MZ-Wilhelm » 16. März 2021 10:14

Moin,

wie auch bei vielen anderen Dingen sollte man wissen wie man die Rädern anzuwenden gedenkt.

Der Eilige so auch der Vielfahrer oder gar der Sportler haben völlig andere Ansprüche als der Gelegenheits- und Spazierenfahrer.
Wobei ich der Meinung bin dass ein Sportler sich auf sich, seine Leistung und nicht auf eine Motorleitung stützen sollte. Wäre ja dann wie ein Trimmrad daheim mit Motorunterstützung.

Auch die Umgebung ist, oder sollte die Entscheidung zum Kauf beeinflussen, wer in hügeliger oder gar bergiger Umgebung wohnt, achte auf Leistung, wer im Flachland daheim ist, braucht sie nicht wirklich als Kaufkriterium, es sei denn er möchte schneller sein als andere, wo auch immer.

Sich im Laden belabern lassen, ist einfach und wird von den "Beratern" geschickt gemacht. Das Argument, "Billig taugt nicht, sie wollen doch Freude daran haben" zieht oft, vor allem wenn die Kumpel sich vorher auch schon von dieser Ansicht haben überzeugen lassen und man nicht als Fahrer eines Billigdrahtes aufkreuzen möchte.

Wie geschrieben, 2500 war die Untergrenze dessen was uns die Fachverkäufer* empfohlen haben, 3000€ schon eher empfehlenswert, die Dinger für knapp 1000€ "geben Sie nach einigen Fahrten dem Schrotthändler mit, glauben Sie mir", so die ziemlich einheitliche Meinung.
Haben wir nicht gemacht, denn die Rahmen haben lebenslange Garantie und da die Dinger sich mit ihrem Heckmotor als Fahrrad genauso leicht fahren lassen wie ein normales Fahrrad, sind sie auch als solche zu gebrauchen, der Akkuvortrieb ist für uns purer Luxus.
Natürlich habe ich auch die verfügbaren Testberichte der Billigräder gelesen und dann erst gekauft.

*Diese Fachverkäufer verlangten mir als alten Bastler, Techniker (über 40 Jahre Service) mit etwas Verständnis für Elektrik und motorischen Vortrieb, der seit seinem 15. Lebensjahr Zweiräder selbst repariert, schon einige Beherrschung ab.
Mein Eindruck war, da möchte ich aber nicht alle über eine Kante ziehen, dass nach Gewinn beraten wird. Ich glaube nämlich nicht dass ein 1000€ Rad denselben Betrag im Laden lässt wie ein 3000€ Bike, ich glaube auch nicht dass dieses 3000€ Bike in der Herstellung soviel teurer und wertiger ist als das Billigteil.

Im Gegensatz zu einem Pedelecforen wo es Räder zwischen 599 und 5999€ zu diskutieren gibt, sind wir uns mit unseren MZ sehr viel näher, sowohl was die Preise als auch die Qualität der Maschinen angeht. Darum sollte man die Meinungen dort nicht überbewerten.

Gruß
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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon Bernd » 16. März 2021 10:37

Sag ja über 10Jahre alte Technik und ein DD, Direktantrieb ohne Getriebe welcher selten kaputt geht, dieser wird von manchen Mitgliedern im Pedelc-Forum über 20-30.000 km ohne Reparaturen gefahren, aus diesem Grund habe ich mir auch diesen Motor ausgewählt!
Wie gesagt, in ein Mountainbike würde ich mir wegen der Unterstützung auch keinen Nabenmotor einbauen, dann lieber einen Mittelmotor welcher sogar durch die Schaltung mehr kraft auf das Hinterrad bringt.
Ich nutze dieses Fahrrad nur im Flachland und Hügeligen Gelände da ich dieses nach mehreren Herzinfarkten sonst nicht mehr könnte, dort wo mein Sohn mit seinem Mountainbike her fährt würde ich auch mit einem E- Mountainbike nicht mehr schaffen!
Plane aber für dieses Jahr 2 Flusstouren mit dem Fahrrad und Zelten zu fahren.
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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon IFA Martin » 16. März 2021 11:53

Das Fraule fährt schon seit drei Jahren ein Zündapp Pedelec mit Radnaben Frontmotor, welches bei Real bestellt/gekauft wurde.
Auf Akku und Steuerung steht Samsung.
Wenn das Wetter passt, brettert sie auch zum Dienst damit. Auf dem Tacho stehen knapp 2000km.
Fährt und tut mit etwas Pflege was es soll.

Meine Wenigkeit ist einige Monate mit hochrotem Kopf hinterhergestrampelt, wobei ich einige Male ein Gummiseil als Schleppleine für mich genutzt habe. 8)
Im letzten Sommer hatte ich genug und habe von privat ein Mifa Pedelec mit Mittelmotor für einen schmalen Taler gekauft.
Antrieb und Akku sind aus chinesischer Produktion, denke ich.
Auch das Teil macht was es soll und bleibt nach 50km nicht stehen.

Im letzten Urlaub sind wir mit den Dingern durch das Oderbruch geradelt. Laden war wärend der Radlerpause hier und dort möglich. ;D

20200816_160157_resized.jpg
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Ich habe keine Macken! Das sind Special Effects!!
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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon TS-Jens » 16. März 2021 12:15

Jürgen Stiehl hat geschrieben:@Jens: Ich will nur Gutes hören. Was hast du dir denn geholt?


Da ich ja auch durch den Wald will ist es ein MTB mit 70Nm Mittelmotor geworden.
Habe mich da von einem Kumpel beraten lassen, der fährt was in der 5000€ klasse :tot:
Aber seine Freundin etwas um die 2000€. Er hat sich das alles mit mir angeschaut und sagte dass das 520 von Decathlon ein prima Preis-Leistungsverhältnis hat, was vergleichbares liegt sonst etwa um die 2100-2200€, meines hat nun 1800 gekostet.

Ich lasse das mal auf mich zukommen, können ja auch gemeinsam mal eine Runde drehen ;)
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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon Sandmann » 16. März 2021 12:30

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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon seife » 16. März 2021 13:22

Was du aufpassen mußt: du bist schneller als die anderen es erwarten.
Ich hab selbst mal in Dresden fast eine mit der Suzuki abgeräumt. Ich biege von rechts auf die Hauptstraße ein, die leicht bergauf von links nach rechts verläuft. Ich gucke nach links. Radfahrerin in sehr ausreichendem Abstand in aufrechter, entspannter Haltung, sonst frei. Ich guch nach rechts, auch frei. Ich guck nochmal nach links, bin grad am Gasgeben und Kupplung kommen lassen, da steht die schon fast vor mir. Entspannt, aufrecht, auf einem City-Rad, leicht bergauf. Da rechnet man nicht mit deutlich über 20km/h.
Wäre das jetzt ein Jan-Ullrich-Verschnitt auf einem Rennrad gewesen (oder anhand der Körperhaltung erkennbar jemand der angestrengt den Berg hoch jagt), dann wäre ich nicht so überrascht gewesen...

Und ja, ich weiß natürlich daß ich die Trotzdem nicht über den Haufen fahren durfte. Es geht mir darum daß man mit so einem Schnellfahrrad einfach selber noch aufmerksamer sein sollte. Wenn ich dich wegrauche, dann hilft dir das "der war aber Schuld" nur bedingt weiter. Ist dasselbe wie auf dem Motorrad.
Gruß, Stefan

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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon Enz-Zett » 16. März 2021 13:42

Mit dem Fahrradhändler ist es wie mit dem Motorrad- / Autohändler oder dem Werkstattchef: Ohne ein Mindestmaß an Vertrauen geht nichts. Überall gibt es faire, feine Leute, und überall gibt es #### die einen nur verarschen und abzocken wollen.
Trotzdem - Qualität hat auch hier seinen Preis. Geringe Qualität mit geringer Auslastung mag eine ganze Weile gut gehen, muss aber nicht. Und wie wo anders auch: Wenn man seinen Gewinn nicht mit der Händlermarge machen kann, holt man es sich eben über Service, Werkstatt und Ersatzteile.
Für mein Buell mit Alber Radnabenmotor bekomme ich auch nach 10 Jahren noch Ersatzteile. Ich weiß nicht, ob das auch mit jedem Rewe-, Aldi- oder Norma Chinaböller klappt.

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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon Sv-enB » 16. März 2021 14:37

seife hat geschrieben:Was du aufpassen mußt: du bist schneller als die anderen es erwarten.
Ich hab selbst mal in Dresden fast eine mit der Suzuki abgeräumt. Ich biege von rechts auf die Hauptstraße ein, die leicht bergauf von links nach rechts verläuft. Ich gucke nach links. Radfahrerin in sehr ausreichendem Abstand in aufrechter, entspannter Haltung, sonst frei. Ich guch nach rechts, auch frei. Ich guck nochmal nach links, bin grad am Gasgeben und Kupplung kommen lassen, da steht die schon fast vor mir. Entspannt, aufrecht, auf einem City-Rad, leicht bergauf. Da rechnet man nicht mit deutlich über 20km/h.
Wäre das jetzt ein Jan-Ullrich-Verschnitt auf einem Rennrad gewesen (oder anhand der Körperhaltung erkennbar jemand der angestrengt den Berg hoch jagt), dann wäre ich nicht so überrascht gewesen...

Und ja, ich weiß natürlich daß ich die Trotzdem nicht über den Haufen fahren durfte. Es geht mir darum daß man mit so einem Schnellfahrrad einfach selber noch aufmerksamer sein sollte. Wenn ich dich wegrauche, dann hilft dir das "der war aber Schuld" nur bedingt weiter. Ist dasselbe wie auf dem Motorrad.


Ich weiß nicht, was an einem Pedelec immer ein Schnellfahrrad ist. Das wäre ein S-Pedelec.
Mit meinem E-MTB komme ich auf gerader Strecke kaum über 30, mit meinem Billig-MTB sind locker 40 in der Ebene drin. Beim Pedelec schaltet der Motor einfach mal ab 25km/h langsam ab. 5 km/h sind dann deutlich?
Ja, einen Berg komme ich schneller hoch. Und ja, das schaffen dann auch alte Leute. Aber ob nun 15 oder 25 km/h ist kein Unterschied, der einen Kraftfahrer stören sollte.

Nur so allgemein und nicht gegen Stefan. In den Medien geht mir die unsachliche Berichterstattung auch auf den Sack.

@Stefan
Bei deinen letzten Sätzen gebe ich die völlig Recht, aber das ist unabhängig vom Zweiradtyp.
Gruß Sven

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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon seife » 16. März 2021 14:59

Naja. Wenn es merklich bergauf geht, dann sind auch 20 km/h auf einem Fahrrad schon schnell. Jedenfalls schneller als erwartet. Und damit ist das dann ein "Schnellfahrrad" nach meiner definition. S-Pedelecs etc. sind nochmal eine ganz andere Baustelle.

Ich glaube eigentlich daß ich, gerade auf dem Motorrad, recht aufmerksam bin und insbesondere darauf achte, z.B. Radler vorbeizulassen, selbst wenn ich Vorfahrt hätte (die müssen wieder treten wenn sie gebremst haben, ich muß nur Gas geben).

Und ich erinnere mich noch recht genau wie gewaltig erschrocken ich war, weil die schon da war. Natürlich kann ein Sportler auch mit einem ganz normalen unmotorisierten Fahrrad dort noch schneller hochfahren, aber ich behaupte mal, das sieht man dann daß der schnell fährt. Diese "harmlose" Optik zusammen mit der doch höheren Geschwindigkeit, das erhöht die Gefahr von Mißverständnissen, und wenn man das selber weiß und evtl. deswegen damit rechnet, dann wird weniger passieren. Darum geht es mir, nicht darum über die "Fahrradrowdys" zu meckern :-) Ich will einfach beim nächsten Treffen mit dem Jens noch ein Bier trinken können :-)

Als ich noch täglich ca 10km auf Arbeit mit dem Rad gefahren bin, da war ich auch immer recht zufrieden, wenn ich über alles einen schnitt von 20 geschafft habe. Ich behaupte mal, man hat mir am Berg angesehen daß ich versuche einigermaßen flott zu fahren ;-)
Gruß, Stefan

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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon g-spann » 16. März 2021 15:20

seife hat geschrieben:Naja. Wenn es merklich bergauf geht, dann sind auch 20 km/h auf einem Fahrrad schon schnell. Jedenfalls schneller als erwartet. Und damit ist das dann ein "Schnellfahrrad" nach meiner definition. S-Pedelecs etc. sind nochmal eine ganz andere Baustelle.

Anfangs der E-Bike-Ära bin ich auch mal mit meinem normalen Fahrrad hinter einem typischen "Hollandradfahrer" her gefahren: Gerade Sitzhaltung, Hacken auf den Pedalen, Fußspitzen aussen, Zeitungsausträger-Packtaschen dran...an der Steigung zog der mir sowas von davon, dass ich nur blöd geguckt hab...da rechnet man schon kaum mit, erst recht nicht mit den "aufgemachten" E-Bikes, auf denen dann die Rentner sitzen und mit schlapp 40 km/h daher rauschen...
Gruß aus dem Niederbergischen,

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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon MZ-Wilhelm » 16. März 2021 16:42

Ich sehe es ebenso, an die schnellen Radfahrer muss man sich erst gewöhnen, vor allem wenn da ältere Leute mit 25Km/h angesaust kommen und davon gibts nicht wenige. Wie ich schon schrieb, viele haben die Dinger um schneller fahren zu können, was sie dann auch tun.
Selbst auf Rad/Wanderwegen gibts öfter mal leichte Unstimmigkeiten wenn sie von hinten bimmelnd ankommen und man, ihrer Meinung nach, den Weg nicht schnell genug frei räumt.
Einer ist mal im Acker gelandet weil er meinte nicht bremsen zu müssen, als ich noch im Wege war. Vorderrad verbogen und ich war schuld :lach:

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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon Dieter » 16. März 2021 16:58

Sowas haben bei uns schon mal 3 so Möchtegernrennfahrer geschafft die uns auf dem relativ schmalen Bürgersteig den Berg herab mit hoher Geschwindigkeit entgegen kamen. Sie fuhren nur auf der falschen Straßenseite auf einem Bürgersteig bergab mit sehr hoher Geschwindigkeit. Wir waren als Gruppe mit Kindern unterwegs und hätten auf den Standstreifen springen müssen als wir sie bemerkten. Das war für beide eine blöde Situation. Also haben sie vor uns eine Vollbremsung absolviert. Einer hat einen schönen Salto hingelegt und anschließend noch eine große Klappe gehabt. Der muss das schon geübt haben. Sah gut aus. Dort gibt es nun einmal keinen Fahrradweg und auf der Straße darf 70 gefahren werden. Aber die gelten nun einmal nicht auf dem Bürgersteig.

Es sind uns auch andere Radfahrer begegnet die sich vernünftig verhalten und rechtzeitig bemerkbar gemacht haben. Denen konnten wir auch Platz machen. In einer Gruppe dauert sowas schon manchmal etwas, vor allem wenn man einen gut gefüllten Bollerwagen dabei hat.

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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon schraubi » 16. März 2021 17:14

Dieter hat geschrieben:In einer Gruppe dauert sowas schon manchmal etwas, vor allem wenn man einen gut gefüllten Bollerwagen dabei hat.

Gruß
Dieter


Ja, gut gefüllte Bollerwägen sind ziemlich unhandlich beim rangieren

🤪🍺🍻🍺🍻🍺🍻
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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon Dirk45 » 16. März 2021 17:15

Hallo Leute, hat schon mal Irgendwer darüber nachgedacht oder recherchiert, wo die Bestandteile dieser Akkus, egal ob Auto oder E Bike eigentlich herkommen???? Oder darüber nachgedacht, wer das alles wieder nach dem Ende der Nutzung entsorgen tut?
Genau, das machen vorwiegend 3.Welt Länder....auf deren Schultern wir uns eine weiße Umweltweste umhängen.
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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon Jürgen Stiehl » 16. März 2021 17:20

Eher kriegt man für die alten Chinaböller Ersatzteile. Da ist, wie im PC Bereich, viel kompatibel. Die teuren Dinger sind wie Notebooks, da passt nur wenig untereinander.
Und bei so etwas exotischem wie dem Alber-Antrieb auf ewige Ersatzteile zu hoffen, ist blauäugig. Bionx, ein Ausstatter hochpreisiger Räder wie unter anderem dem Smart-Rad, ist pleite. Und die Bionx-Jungs müssen sich jetzt mit viel Ahnung untereinander helfen. Da gibt's dann auf einmal nix mehr für.
Ebenso die exotischen Rahmen und Batteriefächer, die genau auf ein System zugeschnitten sind. Man kann immer mal stürzen. Und dann das ganze Ensemble wegwerfen?

Im Pedelec-Forum gibt es einen Fred, da wollte jemand für ein relativ junges MTB einen neuen Umlenkhebel für die Hinterradfederung haben.
Der hat es nicht bekommen und man hat ihm firmenseits gesagt, dass nur Erstkunden mit Ersatzteilen versorgt werden. Man würde sich aber freuen, "Sie auch bald als Erstkunden begrüßen zu können".

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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon hiha » 16. März 2021 19:24

Dirk45 hat geschrieben:Hallo Leute, hat schon mal Irgendwer darüber nachgedacht oder recherchiert, wo die Bestandteile dieser Akkus, egal ob Auto oder E Bike eigentlich herkommen???? Oder darüber nachgedacht, wer das alles wieder nach dem Ende der Nutzung entsorgen tut?
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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon Ludentoni » 16. März 2021 20:24

hiha hat geschrieben:...um Stimmung zu machen.


Stimmung wird noch früh genug aufkommen, man denke nur an 10000 de Arbeitsplätze die in der Automobilindustrie und bei Zulierferern durch die Elektromobilität vernichtet werden weil beispielsweise keine Getriebe oder Auspuffanlagen mehr benötigt werden...

Zu den E-Fahrrädern, für Menschen mit Handicap finde ich Fahrräder mit E Antrieben durchaus sinnvoll, aber komischerweise ist es die kerngesunde Masse die E-Fahrräder bewegt und das meist auch nur bei bestem Wetter, dabei wäre ein durch Muskelkraft betätigtes Rad doch die umweltfreundlichste Art sich fortzubewegen und noch etwas für die Gesundheit zu tun. Aber, jeder wie er mag.
Egal wie viel PS die anderen auch haben, der MZ Fahrer hat immer den längsten!

Elektromotorräder sind wie Surströmming. Kann man essen, muß man aber nicht.

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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon MZ-Wilhelm » 16. März 2021 20:40

Nicht alle in einen Sack stecken, passt auch bei Pedelec Fahrern nicht.

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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon hiha » 16. März 2021 23:03

Ich kenne einen Haufen kerngesunde jüngere Menschen, die ohne Strom NIE zum Radeln angefangen hätten. Und ein anderer Haufen schaut jung und kerngesund aus, hat aber Herz- oder Lungenprobleme, und könnte stromlos keine 10min radeln. Also obacht...
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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon Rico » 16. März 2021 23:06

Der typische MZ Fahrer bastelt ja gern, also auch beim Pedelec.
Mein Umbau hat knapp 500€ gekostetet und zaubert mir nach ca. 3000 elektrischen km in 1,5 Jahren immer noch ein Grinsen ins Gesicht.
Vorher hat es mein Mifa Trackingrad in 11 Jahren gerade mal auf 1500km geschafft.
Auch wer billige China-Fertig-Pedelecs erwirbt und ein wenig basteln kann, hat einen riesen Vorteil, diese sind in der Regel nicht verdongelt.
Extrem gute Ersatzteilversorgung mit Standard Komponenten (KT-Controller, Ersatz Motor nach Wunsch, Getriebezahnräder für'n Appel und 'nen Ei, Akku der nur Plus und Minus kennt ohne Daten-Schnickschnack der nicht nur mit dem Hersteller Controller kommunizieren mag).

Nachteil:
Die MZ wird weniger genutzt.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Zuletzt geändert von Rico am 16. März 2021 23:14, insgesamt 1-mal geändert.
Gruß
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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon Jürgen Stiehl » 16. März 2021 23:12

Schönes Teil. Da kann man sich noch selbst verwirklichen.

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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon Dieter » 16. März 2021 23:17

Aber obacht, es sind viele Bausätze dabei die eine höhere Leistung bringen und somit ein Kennzeichen erfordern. Viele tunen da auch gerne selber. Könnte teuer werden wenn das Fahrrad nicht den Pedelec Vorgaben entspricht.


Gruß
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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon Klaus P. » 17. März 2021 00:10

Verstehe ich auch nicht, ein Pedelec darf bis 25 km/h unterstützt werden und darf bis 250 W Leistung haben.

Ein E - Bike darf 500 W haben und max 20 km/h Unterstützung.

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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon Dirk45 » 17. März 2021 00:18

hiha hat geschrieben:
Dirk45 hat geschrieben:Hallo Leute, hat schon mal Irgendwer darüber nachgedacht oder recherchiert, wo die Bestandteile dieser Akkus, egal ob Auto oder E Bike eigentlich herkommen???? Oder darüber nachgedacht, wer das alles wieder nach dem Ende der Nutzung entsorgen tut?
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Aha, da biste wohl gut Informiert, 🤔bzw. haste schon mal gesehen, wo der Müll herkommt? Nee, haste nicht, warst bestimmt nicht in Kambodscha auf ner aktuellen Mülldeponie???? Aber ich, weil wir unser zweites Zuhause 🏠 an der Grenze zu Kambodscha haben...da kommt Container weise Elektromüll und jede Menge E Rad’l Schrott, aus der ,,besseren“ Welt an. Aber das glaubt man erst, wenn man es mit eigenen Augen gesehen hat....

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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon Rico » 17. März 2021 00:28

Die Pedelec Regelung ist sehr schwammig.
Die maximal-Dauer-Leistung beim Pedelec ist bei 250W festgeschrieben.
Die kurzzeitige maximale Leistung ist nicht begrenzt.
Wie lange ist jetzt kurzzeitig?
Die legalen Bosch Mittelmotoren z.B. sollen wohl angeblich bis zu 450W leisten.
Ist halt nicht so einfach beim Elektromotor, je mehr Spannung ich draufhau um so mehr Leistung bringt der, nur wie lange.
Da kann man einen Motor bauen der sonstwas leistet und behaupten, der hält das nur dauerhaft aus bei 250W.
Gruß
Rico

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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon Dieter » 17. März 2021 00:34

Hier wird es konkret erklärt.

https://www.radfahren.de/service/rechte-gesetze-e-bike/

Das Thema ist etwas komplexer
Danach gibt es:

mittreten erforderlich
Pedelec,
S-Pedelec

Selbstfahrer
E-Bike 20 Km/h
E-Bike 25 Km/h
E-Bike 45 Km/h


Gruß
Dieter

-- Hinzugefügt: 16/3/2021, 23:53 --

hiha hat geschrieben:
Dirk45 hat geschrieben:Hallo Leute, hat schon mal Irgendwer darüber nachgedacht oder recherchiert, wo die Bestandteile dieser Akkus, egal ob Auto oder E Bike eigentlich herkommen???? Oder darüber nachgedacht, wer das alles wieder nach dem Ende der Nutzung entsorgen tut?
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So weit braucht man nicht zu schauen. Hier wird die Hauptmenge des Wassers für die Akkuproduktion benötigt. Und die Arbeitsbedingungen werden wohl auch nicht so der Hit sein.

https://www.zdf.de/nachrichten/wirtscha ... r-100.html


Gruß
Dieter

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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon TS-Jens » 17. März 2021 08:51

hiha hat geschrieben:jüngere Menschen, die ohne Strom NIE zum Radeln angefangen hätten


+1
:lol:
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:mrgreen: Gründer, Präser und Mitglied des "MC Klappstuhl - Korsika" :mrgreen:

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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon MZ-Wilhelm » 17. März 2021 09:26

Moin

Wie viele Fahrräder kann man wohl mit Akkus ausrüsten wenn auch nur auf ein Elektroauto verzichtet wird?

Wie viele Elektroantriebe bei Autos haben nur den Sinn dem Halter Steuern zu sparen und oder die Karre noch schneller beschleunigen zu lassen?

Mir persönlich sind die Fahrräder mit E-Antrieb lieber und statt der großen Elektropanzer, die sie neu kaufen, sollten die Leute lieber aufbrauchen was schon produziert wurde. Obwohl, aufgebraucht wird es ja, nur nicht in Deutschland sondern dort wo man günstige und gute Fahrzeuge noch zu schätzen weiß, wo sie nicht verboten werden. Aber diese Länder müssen selbst damit fertig werden, dumm nur dass sie die durch Verbrennungsmotoren verunreinigte Luft nicht bei sich behalten können, sie treibt einfach herum und kommt auch zu uns.

Bei den Fahrrädern, ob Pedelec oder E-Bike ist es auch mit Fachwissen kompliziert, es wird viel illegales Zeug gefahren und viel manipuliert. Ich hatte mal eine Gruppe vor mir die mit über 50Km/h fuhr, in der Ebene, ohne Pedaltätigkeit aber auch ohne Versicherungskennzeichen.

Unsere serienmäßigen Räder könnten leicht zu E-Bikes werden denn sie haben keinen, ich nenne es mal Kraftsensor der die Unterstützung nach eigenem Kraftaufwand zugibt. Wir müssen lediglich die Pedalen bewegen, auf Stufe 3 also 25Km/h, genügt es die Füße mit, sagen wir mal 5Km/h kreisen zu lassen. Der Sensor sagt der Elektronik dass der Rentner seine Beine bewegt und gibt Saft auf den Motor. Dann gehts ohne jeglichen Kraftaufwand bis 25 Sachen.

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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon schraubi » 17. März 2021 09:45

MZ-Wilhelm hat geschrieben:Moin


Wie viele Elektroantriebe bei Autos haben nur den Sinn dem Halter Steuern zu sparen und oder die Karre noch schneller beschleunigen zu lassen?

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Wenn man die Käufe durch erfolgreiche Gehirnwäsche mit einrechnet, dann vermutlich über 90%
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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon Jürgen Stiehl » 17. März 2021 10:47

@Willy: Bist du mal ein legales mit Kraftsensor oder nur Gasgriff gefahren? Bei den Geschwindigkeitsstufen hechelt man doch immer dem Motor hinterher.

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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon MZ-Wilhelm » 17. März 2021 11:03

Sicher habe ich vor dem Kauf und auch früher schon mal andere Räder probiert.
Einen Selbstumbau mit Frontmotor und "Gas"hebel und verschiedene mit Mittelmotor und pedalkraftabhängiger Unterstützung.

Ich finde es ist eine Geschmackssache. Wir wollten den Elektroantrieb, wie ich schon schrieb, nur zur Unterstützung an Steigungen, bei Gegenwind und vielleicht mal als Beschleunigungshilfe an Kreuzungen, ansonsten wie gewohnt mit einem Fahrrad fahren.
Dies klappt mit den Rädern ganz hervorragend, die Unterstützung ist ja nicht fix, geht es bergauf kann man sie zuschalten und je nach Stufe greift sie unterstützend ein, man muss nicht zwingend 15-20-25Km/h fahren.
Nur wenn sie freien Lauf hat, also in der Ebene, dann geht sie von sich aus, egal wie man mit tritt, auf ihre Maximalgeschwindigkeit. Man kann also keine 18 oder 22 Km/h mit nur leichter Schubhilfe fahren, sicher ein Nachteil der bei uns aber nicht zum Tragen kommt.
Es dürfte anders aussehen wenn man in einer Gruppe fährt und diese sich in den eben genannten Geschwindigkeitsbereichen bewegt. Aber Gruppenfahrten machen wir nicht, darum ist es uns egal.

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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon Sandmann » 17. März 2021 16:31

schraubi hat geschrieben:
MZ-Wilhelm hat geschrieben:Moin


Wie viele Elektroantriebe bei Autos haben nur den Sinn dem Halter Steuern zu sparen und oder die Karre noch schneller beschleunigen zu lassen?

Willy


Wenn man die Käufe durch erfolgreiche Gehirnwäsche mit einrechnet, dann vermutlich über 90%


Das ist super und da ist ein Smart günstiger als ein E-Bike :ja:
Ich glaube ich hol mir auch so einen Akkuschrauber und sind ja noch 10 Jahre Steuerfrei. Auch mit nur 0,25% Privat zu verteuern, eigentlich muss man das mitnehmen wenn man schon mal was Bekommt :twisted: :mrgreen: :tongue:
Gruß Dominik


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Re: E-Bike - Fred

Beitragvon Rico » 17. März 2021 21:05

MZ-Wilhelm hat geschrieben:Nur wenn sie freien Lauf hat, also in der Ebene, dann geht sie von sich aus, egal wie man mit tritt, auf ihre Maximalgeschwindigkeit. Man kann also keine 18 oder 22 Km/h mit nur leichter Schubhilfe fahren, sicher ein Nachteil der bei uns aber nicht zum Tragen kommt.
Es dürfte anders aussehen wenn man in einer Gruppe fährt und diese sich in den eben genannten Geschwindigkeitsbereichen bewegt. Aber Gruppenfahrten machen wir nicht, darum ist es uns egal.

Gruß
Willy

Dieser Nachteil besteht nicht bei Verwendung von Pedelecs mit Nabenmotor (oder Umbauten) mit KT-Controllern (KT steht für den Hersteller Kunteng).
Diese können den Torque Simulation Modus (nennen die so), was eigentlich nichts anderes bedeutet als Stromstufen statt Geschwindigkeitsstufen.
Damit will das Rad nicht immer stur eine fest eingestellte Geschwindigkeit je nach Stufe fahren sondern schickt nur je nach Stufe einen maximalen Strom zum Motor.
Damit findet man immer die passende Stufe für die jeweilige Situation.
Gruß
Rico

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