Mikuni VM 34 an MZ 250 300 309

Ideen & Tipps zur Verbesserung.

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Mikuni VM 34 an MZ 250 300 309

Beitragvon koschy » 8. Mai 2020 17:08

Moin liebe Foristi,

da es ja zum VM 30 und zum VM 32 schon Threads gibt, möchte ich jetzt einen zum VM 34 eröffnen. Ich würde vorweg darum bitten, hier auch nur über den VM 34 zu schreiben und VM 30, 32 oder andere in den entsprechenden Threads zu behandeln. Sonst kommt das durcheinander.

Vielleicht kurz zur Vorgeschichte: Ich bin gerade im Moment dabei, meinen Sauer 309 legalisieren zu lassen, d.h. ich möchte ihn gerne eintragen lassen mit Leistungsänderung etc. Nun ist es beim Sauer 309 so, dass es hierzu ein TÜV-Mustergutachten dazu gibt. Auf diesem Gutachten ist der umgearbeitete Zylinder sowie eine größere HD für den 30N2-5/30N3-1 aufgelistet und die Motorleistung von 27 PS bestätigt.

Ich habe mir dann gedacht, dass es eigentlich schöner wäre, wenn ich anstatt einer größeren HD den Mikuni VM 32 eingetragen bekäme, den ich ohnehin schon fahre. Dieses Ansinnen habe ich dem Prüfer vorgetragen, der auch Biker, Motorradreisender und generell ein Enthusiast ist, was Motorräder angeht. Er hat mir dann gesagt, dass er mir jeden Vergaser einträgt, wenn die Leistung damit nicht über 27-28 PS geht. Auf meine explizite Nachfrage, ob das auch für einen Vergaser mit 34 mm Durchlass gelten würde, hat er sich positiv geäußert. :ja:

Damit stand für mich das Programm eigentlich fest: Den Ansaugstutzen auf 34 mm erweitern, einen Mikuni VM 34 kaufen und einstellen und dann auf den Prüfstand mit einem Nachbauauspuff, der die Mehrleistung durch den Vergaser hoffentlich wieder wegnimmt. So ist auch immer noch der Plan.

Allerdings gibt es mit dem Vergaser erhebliche Probleme, die man auf den Punkt so zusammenfassen könnte: Die Luftmenge reicht nicht. Während ich den VM 30 und den VM 32 noch problemlos betreiben konnte, überfettet der VM 34 massiv. Mit der Startbedüsung von 200/52,5 ist die Kiste wirklich komplett versoffen. Ich habe nun auf 190/45 runterbedüst, womit die ETZ wieder gut fahrbar ist, allerdings ist im unteren Teillastbereich immer noch eine leichte Überfettung spürbar. Da die LLD allerdings schon auf ihr Minimum reduziert ist und die Nadelstellung die magerste Position darstellt, ist wahrscheinlich auch die HD mit 190 zu groß. Der nächste Schritt wäre also, die HD auf 185 runterzufahren, womit wir wieder bei genau dem Setting wären, womit der VM 32 hervorragend läuft. Allerdings mit 2 mm weniger Durchlass. Ergo: Da fehlt ne ganze Menge Luft.

Der nächste Schritt wäre also, das Ansaugsystem umzubauen. In einem ersten Schritt würde ich hier den Deckel, über den man den Luftfilter einsetzt und entnimmt, großflächig mit Löchern versehe und dann eine Filtermatte von hinten dahinter klebe. Ich werde dann weiter berichten, wie es läuft. Allerdings mache ich das erst nach dem Prüfstandslauf, den ich im Übrigen nicht beim TÜV machen muss, sondern bei einer frei wählbaren Werkstatt. Auch ein Abgas- oder Geräuschgutachten benötige ich nicht. Daran habe ich festgestellt, dass es wirklich gute Prüfer gibt, die einem auch entgegen kommen, wenn man sich vernünftig zu artikulieren weiß und höflich nachfragt. :ja:

Fotos usw. reiche ich nach. Aber dieser Bericht hier erst einmal, falls sich gerade jemand überlegt, einen VM 34 ans Moped zu bauen. Klappt nicht plug n' play.

Und natürlich freue ich mich über Tipps, Anregungen und Kommentare :ja:
Zuletzt geändert von koschy am 8. Mai 2020 18:36, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Mikuni VM 34 an MZ 250

Beitragvon Pedant » 8. Mai 2020 17:47

VM 34 an ETZ 300
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Re: Mikuni VM 34 an MZ 250

Beitragvon koschy » 8. Mai 2020 17:52

Das sieht ja super aus! :ja:

Wie ist denn Deine Bedüsung und wie hast Du das Problem mit der Luft gelöst?

Bzw. hast Du überhaupt das Problem mit der Luft?
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Re: Mikuni VM 34 an MZ 250 300 309

Beitragvon XHansX » 8. Mai 2020 18:40

Den Deckel des Luftfilterkastens kann man auch komplett weg lassen. Aber ob das reicht? Wahrscheinlich ist dann der Papierfilter der größte Widerstand im Ansaugsystem

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Re: Mikuni VM 34 an MZ 250 300 309

Beitragvon Pedant » 8. Mai 2020 18:52

XHansX hat geschrieben:Den Deckel des Luftfilterkastens kann man auch komplett weg lassen. Aber ob das reicht? Wahrscheinlich ist dann der Papierfilter der größte Widerstand im Ansaugsystem


Ich persönlich habe den Deckel demontiert und einen K&N Luftfilter ähnlich dem original verbaut.
Der ganze Umbau liegt aber auch schon wieder viele Jahre zurück sodass ich mich nicht mehr so an Details erinnern kann

Gruß

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Re: Mikuni VM 34 an MZ 250 300 309

Beitragvon DWK » 8. Mai 2020 23:01

Sehr interessante Sache, bitte weiter berichten!
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Re: Mikuni VM 34 an MZ 250 300 309

Beitragvon tomate » 9. Mai 2020 15:01

Der User 990sm-r hat mir das Atmungsproblem in Zerbst erklärt. Der hat seine Erfahrungen. Vielleicht schickt ihr ihm mal eine Pn falls er hier nicht mitließt. Der hat davon richtig Ahnung.
Bist du einsam und allein, dann sprüh dich mit Kontaktspray ein.

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Re: Mikuni VM 34 an MZ 250 300 309

Beitragvon DWK » 9. Mai 2020 18:14

Keine Sorge, er hat schon mitgelesen 😉
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Re: Mikuni VM 34 an MZ 250 300 309

Beitragvon Heinz » 9. Mai 2020 23:13

Welche Gründe sprechen denn für den riesigen VM? Was erhoffst du dir dadurch?
Der Motor ist ja eher seriennah, oder werden die Kanäle überarbeitet?
Falls noch nicht bekannt: Mikuni Tuning Manual, ein Diagramm gibt Empfehlungen zur Vergasergröße.

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Re: Mikuni VM 34 an MZ 250 300 309

Beitragvon koschy » 10. Mai 2020 11:01

Heinz hat geschrieben:Welche Gründe sprechen denn für den riesigen VM? Was erhoffst du dir dadurch?
Der Motor ist ja eher seriennah, oder werden die Kanäle überarbeitet?
Falls noch nicht bekannt: Mikuni Tuning Manual, ein Diagramm gibt Empfehlungen zur Vergasergröße.


Ich bin gestern die ersten 200 km gefahren und der VM 34 macht im Vergleich zum VM 32 nochmal deutlich mehr Dampf. Es gibt gar keine Löcher mehr im Drehzahlband.

Dass ich den VM 34 verbaut habe, folgt keinem Plan, sondern hat sich - wie oben beschrieben - einfach aus den Umständen heraus ergeben. So eine Chance werde ich halt nicht einfach liegen lassen, wenn sie einem schon auf dem Silbertablett serviert wird :-)

Allerdings braucht es offenbar nicht unbedingt bearbeitete Kanäle, um eine Leistungssteigerung zu bekommen. Bei mir sind die Kanäle original und es drückt trotzdem mehr als vorher.
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Re: Mikuni VM 34 an MZ 250 300 309

Beitragvon Simmefahrer97 » 10. Mai 2020 13:31

Wie sieht es denn da mit dem Verbrauch aus?

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Re: Mikuni VM 34 an MZ 250 300 309

Beitragvon Heinz » 10. Mai 2020 17:15

Sry koschy, aber ich glaube da ist dein VM32 nicht ganz korrekt eingestellt, wenns hier Löcher beim beschleunigen gibt und beim 34er "deutlich mehr Dampf" da ist. :roll:

Du hast die Einlassreso mit dem Vergaser etwas erhöht. Das volle Potential wirst du sicher nicht nutzen können auf einem Stinomotor.
Wenn du die Nase weg feilst, würde schonmal das Einlassfenster zum 34er passen :lol: .

koschy hat geschrieben:Da die LLD allerdings schon auf ihr Minimum reduziert ist und die Nadelstellung die magerste Position darstellt, ist wahrscheinlich auch die HD mit 190 zu groß.


Die LLD gibts doch noch um einiges kleiner.
Du hast doch schon einige Sachen abgestimmt, dann dürfte doch klar sein, dass die HD rein garnix mit der LLD bzw. der Nadel zu tun hat.
Ich würde dir folgendes Empfehlen:
- Luftfilter mit mehr Durchsatz, Löcher in den Kasten bohren (z.B. wie bei MZ 500 R)
- LLD in Kombination mit Luftschraube abstimmen
- Düsenstock und Schieberausschnitt einstellen
- Nadel einstellen
- Hauptdüse einstellen

Wahrscheinlich werden die Werte ähnlich dem VM 30 u 32 sein, da der Motor ja nur leicht bearbeitet wurde.

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Re: Mikuni VM 34 an MZ 250 300 309

Beitragvon koschy » 16. Mai 2020 14:31

Heinz hat geschrieben:Sry koschy, aber ich glaube da ist dein VM32 nicht ganz korrekt eingestellt, wenns hier Löcher beim beschleunigen gibt und beim 34er "deutlich mehr Dampf" da ist. :roll:


Ich fahre seit Jahren nur noch Mikuni, zehntausende von Kilometern. Zudem war ich hier im Forum (meiner Kenntnis nach) der Erste, der sich "professionell" und ausgiebig mit dem Zusammenspiel von ETZ 250 und VM 30 auseinandergesetzt hat. Die daraus resultierenden Ergebnisse (Bedüsung, Vergasereinstellung) werden von nicht wenigen Foristi erfolgreich gefahren. Auch den VM 32 habe ausgiebig getestet und eine für mich optimale Einstellung erFAHREN. Auch diese Einstellungen wurden schon von anderen Foristi erfolgreich übernommen. Insofern behaupte ich mal, dass ich ohne Probleme in der Lage bin, einen Vergaser vernünftig einzustellen. Und so war und ist auch mein VM 32 sehr gut eingestellt. Der VM 34 ist trotzdem eine ganz andere Hausnummer. Wenn Du bei Deinen Testfahrten mit VM 32 und VM 34 zu anderen Ergebnissen gekommen bist, dann müsstest Du Dir eventuell mal überlegen, ob Du Deinen VM 34 nicht richtig eingestellt hast. Um es mal in den Raum zu werfen

Heinz hat geschrieben:Wenn du die Nase weg feilst, würde schonmal das Einlassfenster zum 34er passen :lol: .


Genau das werde ich sicherlich nicht tun. Die Nase ist nicht ohne Grund dort, wo sie ist, und ihr Wegfeilen ist eher ein Anfängerfehler von ungeübten "Tunern", die sich nicht mit den Konstruktionsprinzipien des Zylinders auseinandergesetzt haben.

Heinz hat geschrieben:
koschy hat geschrieben:Da die LLD allerdings schon auf ihr Minimum reduziert ist und die Nadelstellung die magerste Position darstellt, ist wahrscheinlich auch die HD mit 190 zu groß.


Die LLD gibts doch noch um einiges kleiner.
Du hast doch schon einige Sachen abgestimmt, dann dürfte doch klar sein, dass die HD rein garnix mit der LLD bzw. der Nadel zu tun hat.


Ich glaube, Du hast nicht verstanden, was ich geschrieben habe. Ich schrieb, dass es im unteren Teillastbereich noch leicht überfettet. Im unteren Teillastbereich wirken verschiedene Komponenten. Alle diese Komponenten (Leerlauftlüftdüse, Einstellung CO-Schraube, Nadeldüse, LLD, Nadelposition) sind bei mir gleich geblieben im Vergleich zum VM 32. Außer LLD und Nadelposition. Somit konnte die Überfettung eigentlich nur an diesen beiden Optionen liegen. Da aber hier eine Reduktion auf den jeweils "magersten Wert" nichts brachte, blieb nur noch eine große HD als Ursache, also eine ganz grundsätzliche Überfettung des Vergasersystems. Das hat sich letztes Wochenende nach einer 200 km-Fahrt im Übrigen bestätigt. Mit einer 190er HD läuft der VM 34 (unter den gegebenen Umständen) viel zu fett, die Kerze ist rabenschwarz.

Und zu Deiner Bemerkung, dass es ja noch kleinere LLD gäbe: Ja klar gibt es die. Aber wenn Du die Mikunithreads verfolgt hättest, dann wüsstest Du, dass eine LLD <45 beim Sauer zu Schieberuckeln führt und somit keine Option ist. Beim VM 32 führt eine 45er LLD im Übrigen auch nicht zu einer Überfettung im unteren Teillastbereich. Steht auch in den Mikunithreads. :ja:

-- Hinzugefügt: 16/5/2020, 14:51 --

Im Übrigen ist ein Vergaser mit 34 mm Durchlass für den 300 ccm-Motor perfekt. Für den 309er ergibt sich sich, wenn man mit dem Faktor 0,8 rechnet, sogar ein empfohlener Durchlass von 34,44 mm.

1.gif


Insofern verstehe ich nicht, dass oft so getan wird, als würde man mit einem 34er-Vergaser den armen MZ-Motor vergewaltigen. Laut dieser Formel ist genau das Gegenteil der Fall. Der Motor bekommt endlich einen Vergaserquerschnitt, der passend ist. 30 und 32 mm sind einfach zu klein.
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Re: Mikuni VM 34 an MZ 250 300 309

Beitragvon koschy » 18. Mai 2020 23:24

Eine kurze Frage: Hat jemand zufällig mal den Flächeninhalt des Zylindereinlasses ETZ 250 berechnet (also da, wo die Nase sitzt) oder kennt die entsprechende Größe? Das wäre wichtig, um mal zu verifizieren oder falsifizieren, ob der Einlass ab Werk den Durchsatz eines 34 mm-Vergasers verarbeiten kann oder eben nicht.

Der Flächeninhalt des Zylindereinlasses muss um den Faktor 1,2 - 1,3 größer sein als der Flächeninhalt des Vergaserdurchlasses, um die Leistung vollständig aufnehmen zu können (Quelle: u.a. Christian Rieck)

Der Flächeninhalt des Durchlasses vom VM 34 müsste A = pi * r2 = 3,14 * 289 = 907,92 mm2 sein.

Der Flächeninhalt des Zylindereinlasses müsste also mindestens 907,92 * 1,2 = 1.089,5 mm2 sein, um alles verarbeiten zu können.

Danke schon mal im Voraus.

EDIT: Falls irgendwo Fehler sind, bin ich für Hilfe dankbar. Bin kein Ingenieur oder ähnliches.
VG
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Re: Mikuni VM 34 an MZ 250 300 309

Beitragvon Mechanikus » 19. Mai 2020 11:17

Korrekt. Ist der Einlaßquerschnitt kleiner/gleich dem Vergaserquerschnitt bricht bei voll aufgezogenem Schieber sowie beim Gas aufreißen der Unterdruck an der Nadeldüse zusammen. Das ergibt Leistungsabfall bei Vollast bzw. ein Beschleunigungs"loch". Deshalb mag ich so üppig dimensionierte Vergaser nicht. Liegt der Vergaserquerschnitt deutlich unter dem Einlaßquerschnitt wird der Vergaser lammfromm was Ansprechverhalten und Einstellbarkeit angeht. Daher auch die entsprechend starke Erweiterung der originalen MZ Ansaugstutzen.

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Re: Mikuni VM 34 an MZ 250 300 309

Beitragvon wald906 » 19. Mai 2020 14:54

Deine Beschreibung klingt allerdings eher so als wenn die Nadelgeometrie nicht passt.

Bin da nicht so im Thema, gibts bei Mikuni verschiedene Nadeln?

Saludos Stefan

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Re: Mikuni VM 34 an MZ 250 300 309

Beitragvon Mechanikus » 19. Mai 2020 15:33

Tatsächlich. Der gleiche Effekt tritt auch bei einer zu schwachen Konizität der Schiebernadel auf.

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Re: Mikuni VM 34 an MZ 250 300 309

Beitragvon Pedant » 19. Mai 2020 16:04

koschy hat geschrieben:Eine kurze Frage: Hat jemand zufällig mal den Flächeninhalt des Zylindereinlasses ETZ 250 berechnet (also da, wo die Nase sitzt) oder kennt die entsprechende Größe? Das wäre wichtig, um mal zu verifizieren oder falsifizieren, ob der Einlass ab Werk den Durchsatz eines 34 mm-Vergasers verarbeiten kann oder eben nicht.

Der Flächeninhalt des Zylindereinlasses muss um den Faktor 1,2 - 1,3 größer sein als der Flächeninhalt des Vergaserdurchlasses, um die Leistung vollständig aufnehmen zu können (Quelle: u.a. Christian Rieck)

Der Flächeninhalt des Durchlasses vom VM 34 müsste A = pi * r2 = 3,14 * 289 = 907,92 mm2 sein.

Der Flächeninhalt des Zylindereinlasses müsste also mindestens 907,92 * 1,2 = 1.089,5 mm2 sein, um alles verarbeiten zu können.

Danke schon mal im Voraus.

EDIT: Falls irgendwo Fehler sind, bin ich für Hilfe dankbar. Bin kein Ingenieur oder ähnliches.


Moin,
bei meinem VM 34 Umbau wurde der Ansaugflansch konisch vergrößert und die Nase im Fenster entfernt. Nagel mich nicht drauf fest, ich hatte das damals alles gemessen, mit den Querschnittsflächen und dem Faktor 1.2.und bin wohl zu dem Schluß gekommen die Nase muss weg.
Obwohl ich hier neuling wieder irgendwo gelesen habe das alle die die Nase entfernen keine Ahnung haben und die technisch notwendig sein soll....

Gruß
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Re: Mikuni VM 34 an MZ 250 300 309

Beitragvon koschy » 19. Mai 2020 17:06

Erstmal möchte ich mich für die Informationen bedanken, die mir über PN und Whats App zugestellt wurden. Ohne diese Infos hätte ich nicht arbeiten können.

Die wichtigste Info ist erstmal, dass der originale Einlass am Zylinder ETZ 250 meiner Zählung nach 1020 Quadrate auf Millimeterpapier besitzt. Darüber kann man dann ziemlich genau sagen, welche Vergasergrößen ihre volle Leistung auf der ETZ 250 entfalten können, ohne dass der Einlass am Zylinder bearbeitet werden muss.

Wie ich im Beitrag zuvor schon schrieb, muss der Flächeninhalt am Einlass am Zylinders mindestens um den Faktor 1,2 größer als der Flächeninhalt des Vergaserdurchlasses sein, damit der Vergaser seine volle Leistung ausspielen kann.

Bei einem Vergaser mit 32 mm Durchlass beträgt der Flächeninhalt: A = pi * r2 = 804 Millimeterquadrate. Dies multipliziert mit dem Faktor 1,2 ergibt: 804 * 1,2 = 965 Millimeterquadrate.
Dies bedeutet, dass ein Vergaser mit 32 mm Durchlass seine Leistung beim original belassenen Zylindereinlass voll ausspielen kann.

Bei einem Vergaser mit 33 mm Durchlass beträgt der Flächeninhalt: A = pi * r2 = 855 Millimeterquadrate. Dies multipliziert mit dem Faktor 1,2 ergibt: 855 * 1,2 = 1026 Millimeterquadrate.
Dies bedeutet, dass auch ein Vergaser mit 33 mm Durchlass seine Leistung beim original belassenen Zylindereinlass praktisch voll ausspielen kann.

Anders sieht das bei einem Vergaser mit 34 mm Durchlass aus. Hier beträgt der Flächeninhalt: A = pi * r2 = 908 Millimeterquadrate. Dies multipliziert mit dem Faktor 1,2 ergibt: 908 * 1,2 = 1090 Millimeterquadrate.
Dies bedeutet, dass man hier also den Einlass am Zylinder der ETZ 250 noch um die Fläche von etwa 70 Millimeterquadraten erweitern muss.

Damit sollte (wenn die Berechnungen und das Zahlenmaterial korrekt sind) relativ klar sein, dass die Umrüstung von einem 32er-Vergaser auf einen 34er-Vergaser selbstverständlich zu einer (nicht nur gefühlten) Mehrleistung führen kann, auch wenn man am Zylindereinlass die Nase dran lässt und auch sonst dort nichts erweitert. Dies vielleicht als Info für Dich, lieber Heinz. Oder hast Du da vielleicht andere Berechnungen? Dann würde ich mich freuen, wenn Du sie vorstellst, dann kann man darüber diskutieren. Faktenbasiert. Dass natürlich der 34er-Vergaser seine Mehrleistung dann nur zur Hälfte ausspielen kann, steht natürlich noch einmal auf einem anderen Blatt Papier.

EDIT: Falls jemand Fehler o.ä. in meinen Berechnungen oder meiner Argumentation findet, freue ich mich auf Hinweise. Dann ändere ich das ggf. ab.
VG
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Re: Mikuni VM 34 an MZ 250 300 309

Beitragvon s-m-i-t-h » 19. Mai 2020 19:30

Hallo, bitte darauf achten, dass ihr immer "effektive" Flächen zur Berechnung nutzt. Die meisten Kanäle treffen/ fallen in bestimmten Winkel in die Zylinderbohrung. Das muss berücksichtigt werden...je größer die Winkel, desto größer ist der Einfluss, desto kleiner die "efektive", genutzte Fläche.....
Hatten wir erst kürzlich hier irgendwo...
Gruß
Mit freundlichem Gruß
s-m-i-t-h

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Re: Mikuni VM 34 an MZ 250 300 309

Beitragvon Kuhmärker » 19. Mai 2020 19:45

Wie sieht es mit dem Einlass der TS 250/1 aus? Interessantes Thema.

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Re: Mikuni VM 34 an MZ 250 300 309

Beitragvon koschy » 19. Mai 2020 19:51

s-m-i-t-h hat geschrieben:Hallo, bitte darauf achten, dass ihr immer "effektive" Flächen zur Berechnung nutzt. Die meisten Kanäle treffen/ fallen in bestimmten Winkel in die Zylinderbohrung. Das muss berücksichtigt werden...je größer die Winkel, desto größer ist der Einfluss, desto kleiner die "efektive", genutzte Fläche.....
Hatten wir erst kürzlich hier irgendwo...
Gruß


Hab bei Google leider nichts zu Deinen Schlagworten gefunden. Kannst Du vielleicht noch ein paar andere Schlagworte geben, so dass man sich das Thema erarbeiten und dann hier einstellen kann? Danke..
VG
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Re: Mikuni VM 34 an MZ 250 300 309

Beitragvon s-m-i-t-h » 19. Mai 2020 20:02

...nun verständlich?
Die Höhe in einer Zylinderabwicklung, neudeutsch "portmap" ist nichtssagend.
Deswegen immer über effektive Flächen sprechen.
Noch interesanter wird es bei den Überströmkanälen, da dort i.R. 2 Winkel zu beachten sind.😎
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Re: Mikuni VM 34 an MZ 250 300 309

Beitragvon DWK » 19. Mai 2020 20:11

Koschi, das was du von mir bekommen hast, ist ja die Abwicklung vom Einlass. Der reale Querschnitt ist kleiner. Die Höhe bleibt gleich aber die reale Breite vom Einlass ist die Sehne vom Kreis (Zylinderbohrung). Und dann kommt noch der Winkel zum tragen in bem der Kanal auf die Laufbuchse trifft. Ich hoffe das war richtig und verständlich.
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Re: Mikuni VM 34 an MZ 250 300 309

Beitragvon koschy » 19. Mai 2020 21:49

Puh, im Moment verstehe ich nur Bahnhof😂

Aber als Nicht Techniker gestehe ich mir da etwas Zeit zu und werde versuchen, mir das Wissen anzulegen.

Aber sind die von mir getätigten Aussagen zum Flächeninhalt komplett hinfällig oder muss man sie "einfach nur" noch mit den Winkeln in Verbindung bringen?

Aber wie auch immer : Danke für den Input, da kann man lernen👍
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Re: Mikuni VM 34 an MZ 250 300 309

Beitragvon DWK » 19. Mai 2020 21:53

Bei MZ ist der Winkel aber nicht so groß. Da gibt es andere die dann auch mal mit 45°arbeiten.
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Re: Mikuni VM 34 an MZ 250 300 309

Beitragvon s-m-i-t-h » 19. Mai 2020 22:09

koschy hat geschrieben:Puh, im Moment verstehe ich nur Bahnhof😂

Aber als Nicht Techniker gestehe ich mir da etwas Zeit zu und werde versuchen, mir das Wissen anzulegen.

Aber sind die von mir getätigten Aussagen zum Flächeninhalt komplett hinfällig oder muss man sie "einfach nur" noch mit den Winkeln in Verbindung bringen?

Aber wie auch immer : Danke für den Input, da kann man lernen👍


Nein nicht alles falsch - nur noch nicht vollständig 😉, Die Winkel noch einbeziehen. Damit erhälst du dann die effektive Fläche, diese wird zunächst kleiner sein und musst "nur noch" rückrechnen wie groß die Fenster in der Abwicklung dann sein müssten, damit effektiv der gewünschte Faktor von 1,2 rauskommt.🤗
Mit freundlichem Gruß
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Re: Mikuni VM 34 an MZ 250 300 309

Beitragvon Mechanikus » 19. Mai 2020 23:51

Zum Verständnis möchte ich hier kurz daraufeingehen, warum man die Ansaugstutzen um die genannten Faktoren 1,2 bis 1,3 mal Querschnittsfläche größer gestaltet als den Vergaser.
In einer idealen Welt, in der alle Technik einfach funktioniert, wäre der Stutzen genau so groß wie der Gemischaufbereiter. Bei ganz alten Motoren vor ca. 1920 sieht man es auch genau so. Pioniernaivität. Nun hat aber der Gasstrom in der Praxis gewisse Verwirbelungen, eine geringe, aber vorhandene Wandreibung und er durchströmt die Querschnittsgrenze zum Zylinder sowohl etwas schräg, wie auch zeitversetzt, bedingt durch die zylindrische Form der Laufbuchse, wie das weiter oben schon sehr richtig angemerkt wurde. All das hat man empirisch untersucht und festgestellt, daß es sich für theoretische Vorberechnungen an einem Motor mit dem Faktor 1,2 bis 1,3 hinreichend darstellen läßt. Wenn z.B. aus irgendeinem Grund ein sehr langer Kanal in den Zylinder mündet, kann es durchaus sein, daß man mit 1,3 nicht mehr auskommt. Im Falle eines MZ Motors wird es aber gut hinkommen. Was ich zeigen wollte: Diese Zahlen sind ein Hilfsmittel, kein Dogma. Man muß aber, wenn's mal unkonventionell wird, sich eben eigene Gedanken bzw. sogar Versuche machen.

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Re: Mikuni VM 34 an MZ 250 300 309

Beitragvon Pedant » 5. November 2021 15:41

Wie ist eigentlich der derzeitige Abstimmungsstand zu dem 34er, Koschy?

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Re: Mikuni VM 34 an MZ 250 300 309

Beitragvon koschy » 5. November 2021 23:45

Ich fahre mittlerweile einen relativ stark bearbeiteten Sauer-Zylinder. Damit harmoniert der VM 34 gut. Ich habe das Gefühl, dass man bei den Mikuni eh nicht viel falsch machen kann. Hauptdüse muss ich jetzt auf 180 gehen, weil mit 175 die Kerze doch deutlich zu hell ist.

Ich habe aber mittlerweile auch so viele "Tuning Teile" am Motorrad, dass ich den Einfluss vom VM 34 gar nicht mehr richtig nachhalten kann.

Ich würde aber mittlerweile sagen, dass der VM 34 nur dann Sinn macht, wenn der Zylinder bearbeitet ist. Hiermit meine ich insbesondere die Überströmer. Wenn die original sind, wird es schwierig, da das Gemisch durchzukriegen. Auch, wenn der Einlass theoretisch groß genug ist.
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Re: Mikuni VM 34 an MZ 250 300 309

Beitragvon Pedant » 6. November 2021 15:52

An meinem VM 34 zum 300er wollte ich vor kurzem die Leerlaufluftschraube einstellen und habe aufgeben weil es keine Veränderung der Drehzahl gab...
Wie wäre jetzt die beste Vorgehensweise um das zu verändern ?

Gruß
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Re: Mikuni VM 34 an MZ 250 300 309

Beitragvon koschy » 6. November 2021 16:50

Ich hätte jetzt spontan auf Nebenluft getippt. Bei mir lässt sich immer alles gut einstellen. Oder deine LLD ist so klein, dass sich das Standgas nicht weiter runterdrehen lässt. Mehr fällt mir im Moment nicht ein.
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Re: Mikuni VM 34 an MZ 250 300 309

Beitragvon Maxxx89 » 24. März 2022 11:21

Pedant hat geschrieben:An meinem VM 34 zum 300er wollte ich vor kurzem die Leerlaufluftschraube einstellen und habe aufgeben weil es keine Veränderung der Drehzahl gab...
Wie wäre jetzt die beste Vorgehensweise um das zu verändern ?

Gruß
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wenn die Luftschraube nicht mehr reagiert ist die LLD zu fett.

Gruß Max

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Re: Mikuni VM 34 an MZ 250 300 309

Beitragvon hue » 24. März 2022 11:46

Die gleiche Erfahrung hab ich an meiner DR 650 auch gemacht. Ewig versucht den Leerlauf einzustellen erst der wechsel auf eine kleiner Nebendüse hat es gebracht

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