23. November 2011 20:16
23. November 2011 20:19
23. November 2011 20:26
23. November 2011 20:55
23. November 2011 20:56
23. November 2011 21:13
23. November 2011 21:18
23. November 2011 21:29
Astenbeeken hat geschrieben:Moin,
wenn auf dem Mauerwerk Ausblühungen entstehen, ist das immer ein Zeichen für Feuchtigkeit in den Wänden.
Durch die Feuchtigkeit werden Salze - in diesem Fall aus Harnstoffen entstanden - im Mauerwerk gelöst und an die Oberfläche transportiert.
Es gibt Sanier- und Sperrputzsysteme verschiedener Hersteller (z.B. REMMERS), die auf den jeweiligen Anwendungsfall abgestimmt werden können. Das setzt allerdings voraus, dass die Art der Salze bekannt ist.
Grundvoraussetzung für die Funktionsfähigkeit solcher Putzsysteme ist dass die Ursache der Feuchtigkeit in den Wänden beseitigt wird.
(z.B. aufsteigende Nässe in den Wänden wegen fehlender Horizontalsperre oder Kondenswasser an Kältebrücken)
Das kann eine sehr aufwendige und teure Angelegenheit werden.
Wenn aus dem Stall Wohnraum werden soll, würde ich die Wände abreißen und neu aufmauern.
23. November 2011 21:39
23. November 2011 21:47
24. November 2011 00:21
24. November 2011 06:01
24. November 2011 06:46
Markus K hat geschrieben:....abreissen - alles andere ist Flickwerk.Eine Hälfte abreissen und neu hochziehen, dann die andere abreisen, hochmauern, ordentlich verputzen und fertig. Ansosnten gibt es nie Ruhe.
MK
26. November 2011 22:29
baunix63 hat geschrieben:Seers,
mal aus Sachverständigen Sicht:
- das Mauerwerk dürfte gesättigt mit Ammoniak sein, jede andere Annahme ist "gesundbeten"
- eine Horizontalsperre dürfte auch nicht vorhanden sein
- Sanierputz ist eine Idee, die aber bei Ammoniaksättigung so nicht funktionieren wird.
- Sanierputz sollte auch nach Beendigung seiner Tätigkeit wieder abgenommen werden und durch normalen Putz ersetzt werden...
- einen Versuch kann man schon mit Sanierputz machen, aber nur bei untergeordneten Räumen, dann muß man aber je nach Schadensfall alle 2 Jahre neu verputzen um das Zeugs rauszubekommen. Und das dann evtl über 2-3 Perioden.
- Wohnraumnutzung nur bei Rückbau und neuer Wand.
- Eine weitere Schale vorsetzen und dann evtl. denn Raum auch beheizen ist bauphysikalisch nicht so der Bringer, außerdem kann es irgendwann lecker nach Ammoniak etc. duften![]()
Gruß,
Michael
baunix63 hat geschrieben:Hi,
ich heiße auch so und kann aus Schwachverständigensicht das alles genauso sehen.
Hier um Dresden rum machen es die Bauern so, dass sie eine Vorsatzschale aus Mauerwerk bauen, der Raum wird dabei kleiner.
Sanierputz ist wie eine Verlustanode beim Segelboot, er braucht sich auf. Rcihtig ist nur abreissen oder niederwertige (Keller) Nutzung
mit Vorsatzschale.
Michael