11. April 2013 09:53
So ein kleiner Rüttler ist wirklich sehr zu empfehlen, mit der Hand wird es einfach nicht richtig fest genug. Und Du ärgerst dich später schwarz, wenn die Wände der Hütte absacken. Mach es einmal richtig, dann ist Ruhe:)
Ich habe für meinen Geräteschuppen mit Werkbank (3x4 Metern groß 120mm Fachwerk-Ständerkonstruktion) sogar 50 cm tief ein Streifenfundament gegraben (allerdings wegen der Hanglage), 10 cm Kies und Kalkschotter rein, ordentlich verdichtet. Und dann haben wir eine kleine, ziemlich rohe Verschalung gemacht und das Streifenfundament bis 10 oberhalb der Erdoberfläche mit Stampf-Beton aufgefüllt. Natürlich noch etwas Armierungseisen reingesteckt vorher. Dann wurde es auf eine Ebene gebracht und abgerieben. Die Innenfläche wurde anschließend mit grobem Sand bzw. Pflasterkies soweit aufgefüllt, dass die rechteckigen Standard-Pflastersteine (die es meist in Grau und Rot gibt) bündig zum Fundament eingelegt werden konnten. Dann wurde der Holzschuppen draufgestellt.
Es war natürlich ordentlich Arbeit. Die Schachtung für das Fundament habe ich - ehrlicherweise gesagt - von einem Bekannten mit dem Minibagger ausführen lassen. ich hätte es zur Not auch mit der Hand geschachtet, hätte allerdings eine Woche gedauert.

Aber die Hütte steht, da sackt die nächsten 30 Jahre nichts mehr.
Alle anderen Lösungen sind immer nur von begrenzter Haltbarkeit. Nach zwei drei Jahren fängst Du nämlich wieder an mit Reparaturen und Flickschusterei. Und dann steht allerdings die Hütte / der Pavillion schon drauf, und es wird alles schwierig. Ergo: Gleich richtig machen, Du wirst später dankbar für die Qualitätsarbeit sein.
Gruß