Mein neues Projekt "Haus am See"

Irgendwo muß man die Fahrzeuge unterstellen. Hier ist Platz für Baufragen!

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon je125sx » 19. Juli 2021 12:25

Hempi hat geschrieben:Für Nagelbleche nimmt man Ankernägel oder Schrauben

Mein Zimmermann hat mich alle Schrauben wieder rausdrehen lassen, er bestand auf Ankernägel.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Hempi » 19. Juli 2021 18:21

Hempi hat geschrieben: Ankernägel sind aber zäher und daher besser.



Nägel verbiegen sich, Schrauben platzen weg, da sie härter und nicht so zäh sind. Dennoch können Schrauben Scherkräfte aufnehmen, eben nur nicht so große.
Da kommt es eben auf die Menge an.
Ankernägel sind aber definitiv das richtige dafür.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Ysengrin » 22. Juli 2021 20:25

So, es gibt Neues.

Tobi und ich hatten geplant, um jede der 5 Stützen und den jeweiligen Balken auf dieser Dachseite einen Spanngurt mit Langhebelratsche zu legen und dann möglichst gleichmäßig die Balken ranzuziehen. Ganz vorsichtig, soweit es halt geht. Zur Not über einen längeren Zeitraum. Wenn es ein Jahr dauert, dauert es halt ein Jahr. Durch die Spanngurte ist ja alles gesichert. Und wenn die Balken wieder in der Originalposition sind, dann sichern wir sie mit Rispenbändern und 1000 Nägeln. Und falls wir sie nicht so weit bekommen, sichern wir halt den bestmöglichen Zustand mit zusätzlichen Stützen, seitlichen Brettern etc.

In den letzten Tagen habe ich die komplette Wand freigeräumt und sauber gemacht. Und es ist schlimmer als gedacht. Die untere Pfette liegt an den Enden relativ gut auf der Mauer auf, schließt bündig mit der Außenseite ab. Aber in der Mitte hängt sie komplett hinter der Mauer. Dort steht ein Carport vom Nachbarn und die Pfette liegt da an. Außerdem habe ich herausgefunden, dass beide Pfetten mittels Holznägeln mit den horizontalen Balken verbunden ist. Das sieht man an dem einen Balken, der komplett rausgerutscht ist und runterhängt. Wenn wir die wieder reinziehen wollen, müssen wir also ALLES reinziehen: die horizontalen Balken, beide Pfetten, Sparren, Dach etc.

Was denkt Ihr? Ist es einen Versuch wert? Oder reißt es dann die Stützen raus oder hebelt den First auf oder so? :shock:
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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Hardi » 22. Juli 2021 20:41

Mensch Meier. Da haste in den letzten Wochen ordentlich malocht. Hoffentlich haste Freunde die Dich unterstützen.

Bei mir kamen die nur zum Saufen und klugscheißen.

Aber Du schaffst das

Gruss Hardi
was heute nicht richtig ist kann morgen schon falsch sein

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Stephan » 22. Juli 2021 20:46

Mal ganz dumm gefragt, warum setzt ihr im jetzigen Zustand nicht neue Riegel und verankert diese? Kostet zwar etwas Material, aber du sparst dir das ganze Gezerre und eventuellen Ärger, wenn was kommt, was eigentlich nicht kommen sollte.
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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon PeterG » 22. Juli 2021 20:48

Besser nicht in die Alte Lage ziehen, würde ich sagen, es hat sich ja über lange Zeit in diese Position bewegt... Besser hie und da was anlaschen und wieder Verbund reinkriegen..

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon daniel_f » 22. Juli 2021 21:21

Denke auch, das hat sich jetzt über Jahrzehnte gesetzt, da ziehste eher wenig. Was wäre denn mit ein paar Zugankern von linker zu rechter Pfette, um das alles in Position zu halten? Nachteil: Die gehen dann halt auf halber Höhe quer durch das Dachgeschoß.
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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Ysengrin » 22. Juli 2021 23:25

Mein ursprünglicher Plan war, nur den Status Quo zu sichern. Aber dann haben hier einige geschrieben, wir sollen die Balken wieder in die originale Position ziehen. So entstand die Idee erst.

Dass die Pfette in der Mitte nicht mehr auf der Mauer aufliegt, macht das in meinen Augen nur umso dringender. Es ist ja keine Dauerlösung, dass sich mein Scheunendach am Carport des Nachbarn abstützt. Dafür ist der ja nicht ausgelegt. Und was, wenn der Nachbar den Carport irgendwann abreißt? Irgendwas muss ich machen, dass der Dachtstuhl in sich stabil ist. Zuganker quer durch die Scheune wären vielleicht eine Option, aber sicher nicht die beste. Zumal genau in der Mitte mein Haus steht. Das macht die Sache nicht einfacher.

Vielleicht gelingt es ohne viel Kraft, die Pfetten wenigstens ein paar cm zurückzuziehen? Das würde auf die gesamte Länge der Scheune gesehen die Auflagefläche deutlich vergrößern. Und dann natürlich alles gut sichern und abstützen.

Oder es gar nicht erst versuchen und nur den aktuellen Zustand sichern?

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon ea2873 » 23. Juli 2021 12:33

als Nicht-Fachmann würde ICH zuerst den unteren Balken vor weiterem Absturz mittels Spanngurten sichern, dann den oberen mittels 2-3 hydraulischen Wagenhebern ein paar cm anheben und jetzt den unteren versuchen reinzuziehen.
der untere Balken scheint ja nur an einer Stelle direkt mit dem oberen in Kontakt zu stehen?

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon jot » 23. Juli 2021 12:58

moin,

wie wäre es denn, ziegel runter, alles wieder in die richtige lage bringen, neue sparren/unterspannbahn und z. b. braas 9v drauf?

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Hempi » 23. Juli 2021 16:39

Würde auch nur so weit ziehen wie es mit den Gurten geht und im allgemeinen vertretbar ist. Aus der Scheune wird keine neue aber sicher sollte sie sein. Man kann da schon einiges wieder hin bekommen. Sollte aber alle Verbindungen im Blick haben. Gerade die Sparrennägel sind auch schon ewig alt. Immer schön sachte und mit verstand schaffst du das schon.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Stephan » 23. Juli 2021 19:36

Und wenn du dir eine Ersatzpfette im Inneren davor baust, dort neue Riegel auflegen, dann sollte sich doch auch nichts mehr verschieben.
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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Hempi » 23. Juli 2021 20:07

Innen noch ein Holz legen, ist nicht verkehrt. Wäre aber Pan B für mich, wenn ich die alte Pfette nicht weit genug rein bekomme.
Riegel tauschen ist durch die Eiche Dollen (als Holznägel bezeichnet) nicht so einfach. Selbst wenn du den alten Riegel mit einer Säbelsäge frei schneidest. Passt der neue vom Querschnitt genau und wie bekommst du den gescheit fest? Dachsteine an der Traufe aufdecken hm. Da würde ich lieber an den Seiten 2x den halben Querschnitt anlaschen.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Ysengrin » 5. August 2021 21:46

Ist schon wieder viel zu viel Zeit ins Land gegangen, aber heute habe ich nach langer Zeit des Bangens und Abwartens endlich einen großen Schritt vorwärts gemacht:

Ich habe jetzt einen Statiker, der das Projekt betreuen will. Er hat sich das heute angeschaut, wirkt sehr kompetent und aufgeschlossen. Und er ist der (vorsichtigen) Meinung, dass es mit meinem Budget und viel Eigenleistung möglich sein sollte, das Haus einmal komplett durchzurestaurieren.

Und wie alle anderen vorher ist auch er der Meinung: Es gibt im Erdgeschoss nichts, was sinnvoll zu retten wäre. Natürlich könnte man hier und da einen Balken retten, aber das wäre am Ende deutlich aufwändiger und teurer als es einmal richtig neu zu machen. Und die statischen Probleme hätte man dann immer noch. Das Haus wird also komplett entkernt. Komplett. KOMPLETT! :wink:

Alle Innenwände und das ganze Fachwerk raus. Die komplette Decke vom Erdgeschoss und sogar die vom Keller raus. Vielleicht sogar den Kamin. Es sollen im Prinzip nur die Außenwände stehen bleiben. Und dann wird der Fußboden (mit dem äußerst fragwürdigen Fundament/zugeschütteten Keller) aus Betonelementen aufgebaut und die Wände und Decken in Holzständer-/Trockenbauweise. Mit einem neu gegossenen Ringanker, durch den auch gleich die Deckenhöhen angepasst werden können. Dann habe ich eine wirklich belastbare und ebene Basis in allen Stockwerken, kann die Räume bei Bedarf neu anordnen, kann in dem Zug die ganze Wasser-/Strom-/Heizungsinstallation vernünftig berücksichtigen etc. Der Dachstuhl wird in dem Zusammenhang auch restauriert.

Klingt alles soweit ganz gut, aber natürlich nicht billig. Er macht mir jetzt erstmal ein Angebot und dann erstellt er das Konzept. Damit kann ich dann konkrete Angebote bei Handwerkern einholen. Ein paar habe ich ja schon, die nur noch auf so ein Konzept warten.

-

In der Scheune geht es übrigens auch weiter. Zusammen mit Tobi haben wir die ganzen Sparren mit der Pfette verschraubt und die Pfette und die Riegel vom Dachstuhl mittels Langhebelspanngurten mehrere Zentimeter zurückgezogen. Mit viel Geduld schaffen wir vielleicht auch noch die restlichen. Dann wird das Ganze ordentlich fixiert, vielleicht noch mit ein paar zusätzlichen Latten und Balken verstärkt und dann sollte die Scheune für die nächsten 100 Jahre fit sein. Klar, bei den Dachlatten und -ziegeln steht noch ein bisschen Arbeit an, aber das ist alles nicht so dramatisch. Hoffe ich.
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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon matthias1 » 5. August 2021 22:19

Schön langsam ziehen, jede Woche max. einen cm.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Uwe6565 » 5. August 2021 22:38

Wenn du da durch bist, Hut ab. Ein langer Weg.
Zum Emme fahren ist man nie zu alt

LG von Uwe6565 :D :D :D

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon atze-15 » 6. August 2021 04:43

Hi,
die beste Entscheidung denk ich die du machen kannst.EG und statische Bauteile komplett neu und du hast deine Ruhe.Den Rest Stück für Stück.Dauert ,kostet Kraft und Geld aber du hast was für die nächsten 100Jahre geschafft.
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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Hempi » 6. August 2021 06:42

Wenn du noch ein paar Spanngurte hast, mach das gleiche gleichzeitig mit der anderen Seite. Du drückst ja den First hoch. Dabei hilft dir die andere Seite. Natürlich nur wenn die auch Luft hat.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Ysengrin » 6. August 2021 12:50

Auf der anderen Seite geht es nicht. Da liegen die Sparren fest im Mauerwerk, weil da das Haus steht.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Impi64 » 6. August 2021 17:50

Gratuliere, Mega Baustelle aber Stück für Stück wird das schon werden.
Grüsse aus dem wilden Osten :)

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Ysengrin » 11. August 2021 19:27

Kann mir jemand sagen, was das hier ist? Also die beiden Stahldinger?
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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Schumi1 » 11. August 2021 19:47

Das sind Kopfstücke von Druckstützen in die dann die passenden Balken eingelegt werden.
Z. B. beim auflegen von Geschoßdecken.
Gruß Schumi

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sondern konzentriere dich auf den Moment."


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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Kai*Neahnung » 11. August 2021 19:48

Doka vierwegekopf für Baustützen
Gruß vom Tobi

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hat man eine will man eine andere.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Ysengrin » 11. August 2021 19:52

Ha! Sowas hatte ich vermutet. Danke!

Zur Belohnung ein Foto von den "Schätzen", die ich heute aus dem Dach geholt habe. Ein 20-Liter-Eimer randvoll mit Wespennestern. Die meisten saßen hinterm Kniestock. Sie waren übrigens alle unbewohnt. Aber ich habe im Haus und in der Scheune noch jeweils eines in Fußballgröße, die bewohnt sind. :wink:
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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Ysengrin » 31. August 2021 23:04

Nabend. Da es im Haus gerade nicht weitergeht, weil ich auf das Konzept des Statikers warten muss, will ich mich solange der Scheune widmen.

Unter anderem will ich den "Heuboden" mit 22er OSB-Platten "beplanken", damit ich ihn als Lagerfläche nutzen kann. So sieht es aktuell aus, die Platten und Bretter liegen nur lose drauf:

20210810_143019.jpg


Es sind insgesamt 4 x 6,4 m mit einem Ausschnitt für den "Durchstieg" von ca. 1,4 x 1,2 m. Die Balken haben ca 16x16 bis 18x18 cm Stärke. Die Abstände dazwischen betragen 60 cm. An einer Stelle endet ein Balken ca. 1,5m vor der Wand, da beträgt der Abstand also knapp 1,4m.

Wie geht man da vor? Die OSB-Platten einfach direkt auf die Balken legen und festschrauben? Oder vorher quer zu den Balken Latten/dünne Balken drauf und dann die OSB-Platten wiederum quer drauf?

Ist sonst noch was zu beachten? Eine Fuge von 1-2 cm rundrum?
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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon berndy » 1. September 2021 08:19

Vorweg, ich bin kein Bauhandwerker! Ich würde eine stabile Konterlattung vorsehen. Vorteil: Die Latten/Rahmen kann man so verteilen, dass die Stöße der Platten immer auf einem Rahmen zusammenlaufen. Höhenunterschiede lassen sich durch Beilagen unter den Rahmen besser ausgleichen. Wenn die Plattenenden nicht unterstützt sind, können sie sich bei Belastung gegeneinander verbiegen. Wenn die Platten Nut und Feder besitzen, ist das nicht so ausgeprägt. Der Abstand der Platten zueinander, ohne Nut und Feder, sollte 2-3 mm betragen. Sonst knarzt es immer. Bei Nut und Feder kann man auch etwas Luft lassen. Die Feder sollte aber schon gut in der Nut sitzen. Den Abstand zur Wand würde ich bei Nut und Feder umlaufend max. einen Zentimeter planen, damit die Platten noch Luft zum Arbeiten haben aber auch nichts durchfällt. Ohne Nut und Feder sollte zwischen den Platten bereits genügend Platz zum Arbeiten liegen. Da würde ich nur 5 mm zur Wand lassen. Kreuzfugen vermeiden.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Ysengrin » 1. September 2021 11:43

Klingt gut! Und welche Latten verwendet man für die Konterlattung? Dicke, Breite?

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon monsieurincroyable » 1. September 2021 12:46

bauen mit OSB Platten ist grade ein teures Unterfangen...

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon ea2873 » 1. September 2021 17:08

Ysengrin hat geschrieben:Es sind insgesamt 4 x 6,4 m mit einem Ausschnitt für den "Durchstieg" von ca. 1,4 x 1,2 m.


überlege ob du nicht eine größere Öffnung nach oben frei lässt um z.B. mit einem Lastenkran auch mal ein Motorrad nach oben zu ziehen.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon berndy » 1. September 2021 21:22

Ysengrin hat geschrieben:Klingt gut! Und welche Latten verwendet man für die Konterlattung? Dicke, Breite?



Das würde ich von der geplanten Belastung und der notwendigen Spannweite abhängig machen. Dachlatten würde ich jetzt nicht unbedingt nehmen, auch wenn die erstaunlich viel halten. Doppelte Stärke und Breite wie Dachlatten (ca. 5 x 10 cm) und hochkant stellen. Die Höhe trägt.

Kann sein, dass das sogar etwas zu stabil gedacht ist. Du hast doch eh Kontakt zu einem Zimmermann, den könnte man auch fragen.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Ysengrin » 1. September 2021 23:22

Hab heute mit einem Bauunternehmer direkt vor Ort gesprochen. Er meinte, ich soll unbedingt die Stelle, wo der eine Balken nicht durchgeht, verstärken, damit die Lücke weg ist. Mit einem Unterzug und einem angesetzten Balkenstück. Und dann die OSB-Platten direkt auf die Balken, ohne zusätzliche Latten. Es sind übrigens 25er OSB-Platten. Das ist bei 60 cm Balkenabstand nicht unbedingt üppig, 30er wären optimal. Aber ich habe nicht vor, dort oben sonderlich schwere Sachen zu lagern. (Motorräder oder so.) Falls ich meine Meinung ändere, kann ich dann immer noch eine zusätzliche Lage OSB-Platten quer obendrauf schrauben.

Hat das Euren Segen? :wink:

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Mamuse » 1. September 2021 23:32

Es gibt Baudielen mit der Abmessung 40x200x3000 . Die kann man nehmen und seitlich an die vorhandenen Balken anschlagen. Entweder mit Schloßschrauben alle 50 cm oder dicke Spax alle 25-30 cm. Beim seitlichen anschrauben gleich alles ausnivellieren,in Waage bringen. Das Stück fehlender Balken gleich verlängern mit einer Baudiele. Seitlich anschlagen und bis zum Mauerwerk durchlaufen lassen. Ist der Durchstieg notwendig? Es gibt genug Platz um seitlich eine Leiter oder Treppe anzuschlagen. Sonst ein End einer Baudiele passend ablängen, im Durchstieg anbringen,auch ausnivellieren und fest. Dann alles belegen mit OSB Platte (mit Nut u. Feder ) . Ist ein stirnseitiger Stoß in der Mitte ,zwischen 2 Balken,ist das nicht schlimm. Die nächste ,daneben liegende ,Platte sollte an dieser Stelle durchlaufen,bis über den nächsten Balken. Dann überbrückt sich das. Eine Konterlattung erhöht nur den ganzen Aufbau aber nicht die Stabilität der Konstruktion. Durch seitliches anschlagen der Baudielen erhöht sich auch die Stabilität der Konstruktion. Ein Wermutstropfen an der Geschichte ,wie etwas weiter oben schon Jemand schrieb,die Preise für Holz sind im Momment aspzial teuer.

Übrigens,durch diese Methode des seitlichen anschlagen von Bauholz,an vorhandenen Balken,lassen sich gut Konstruktionschwächen,wie abgefaulte Balkenköpfe oder konstruktionsgeschwächte Holzbalken sehr gut ausbessern. In Bereichen,in denen die Last größer ist,nehme ich da gerne Bolzen. Keine Schloßschrauben oder Spax. Gewindestange ,Loch bohren und verbolzen.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon hermann27 » 1. September 2021 23:45

Ich hielte ,wie berndy,
eine Konterlattung mit 8x10 hochkant auch für wesentlich besser.
Der Balkenabstand von 60 cm ist doch beträchtlich und könnte mit den zusätzlichen Latten (Rahmenschenkel) sinnvoll überbrückt werden
Wird sicher auch weniger teuer, wie ein weitere Lage OSB-Platten
Auch das zusätzlich Verschrauben der Balken (mit Zapfen ohne Halt) ist äußerst ratsam
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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Hempi » 2. September 2021 06:40

Hab grad nicht viel Zeit darum nur kurz 25er OSB bei 60er kann man nehmen. Den Balken mit 40x200 verlängern sollte auch gehen.

Schau dir die Osb-Platten genau an.
Ein Kumpel hat letzten welche aus dem toom gehabt, da war die Feder teilweise 5mm versetzt. Wer weiß wo sie die Platten her haben. Bzw ist entlang geeiert.

Schau noch wie sehr die Balken in der Höhe schwanken. Sonst musst du ausgleichen.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon ea2873 » 2. September 2021 07:04

Hempi hat geschrieben:Hab grad nicht viel Zeit darum nur kurz 25er OSB bei 60er kann man nehmen..


der Fußboden bei Opas Schuppen hat 80er Balkenabstand mit 25er Brettern und das hält seit 70 Jahren, denke dann sollten 60cm mit OSB mit Nut und Feder auch passen.
OSB ist sicher schöner und schneller zu verlegen.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon berndy » 2. September 2021 07:22

OSB darf man aber nicht mit Vollholz (Bretter) vergleichen. OSB ist nichts anderes als längere, verleimte Holzfasern, eine Art Pressspan. Die Fasern in Vollholz sind durch das natürliche Lignin wesentlich besser verbunden und vernetzt. Gewachsene Bretter, wenn sie noch richtig geschnitten sind, halten wesentlich mehr als OSB-Platten. OSB ist das, was es ist: Abfallholzverwertung.
Bei Vollholz kommt es auch auf die Holzart (Hartholz - Weichholz/Laubholz - Nadelholz) an. Auch bei Nadelholz gibt es besseres und weniger gutes (Douglasie, Lärche, Kiefer oder Fichte/Tanne). Das ist u.a. auch von der Länge der Holzfasern, Ästen, Harzgehalt usw. abhängig.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Hempi » 2. September 2021 15:14

Das ist alles schön und gut. Aber was sagt das über den 60er Abstand aus. Früher hatten Deckenbalken teilweise 1,10m Abstand.

Am Ende geht es um kg/qm und da hat dann auch der Deckenbalken noch ein Wörtchen mit zu reden.

Drüber laufen ohne durchzufallen wirst du selbst bei 15mm können. Schön ist aber was anderes.

Entweder du stößt die erste Reihe auf dem Deckenbalken oder du schraubst etwas darunter. Damit es Verbund gibt. Den Rest dann endlos.

-- Hinzugefügt: 2. September 2021 15:52 --

Der Schuster hat die schlechtesten Leisten. Mein Kriechboden über dem Heizungsraum, hat 72cm Lichte bei 15mm OSB. 😀

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Pet » 2. September 2021 16:53

Hier mal was aussagekräftiges dazu. Ab Seite 13 wird es interessant, auf Seite 17 ist eine (Vor-)Bemessungstabelle:

OSB_Tech.pdf


Hier wird aber von einer Verkehrslast von 200 kg/m² nebst Trennwandzuschlag von 75 kg/m² ausgegangen.
Zusätzlich ist noch eine Eigenlast der Fußbodenkonstruktion dabei (50 - 175 kg/m²).
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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Hempi » 2. September 2021 19:28

Bei nur 60cm müsste das sogar x1,6 sein.
Praktisch sind 25mm voll ausreichend.
Wenn du keine schweren Sachen mit Punktlast hin stellst, geht auch 22mm wenn dich geringe Durchbindung nicht stört.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Ysengrin » 2. September 2021 21:39

Danke, dann bin ich beruhigt und mache das so!

Momentan hirne ich noch, wie ich im Detail vorgehe. Immerhin befindet sich das in ca. 4 m Höhe und ich muss als erstes den Unterzug und die Verlängerung für den kurzen Balken ranbasteln. Das ist also logistisch ein bisschen kniffelig. Ich denke, ich werde mir von oben Spanngurte um die Balken hängen, mit Schlaufe unten. Und dann werde ich versuchen, den Unterzug dort einzufädeln und nach oben zu ziehen. Wenn er in Position ist, kommen von unten lange Schrauben rein und evtl. noch Gewindestangen durch oder Bleche seitlich ran. Wenn der Unterzug dran ist, kann ich seitlich die Verstärkungen/Verlängerungen ranschrauben. Und dann mit den OSB-Platten weitermachen. Mal schauen.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Egon Damm » 2. September 2021 21:48

Wir haben uns erst um die Wohnung gekümmert und die nach unseren Vorstellungen hergerichtet. Dann war das Geld knapp, es wurde gespart, dann kam die Scheune an die Reihe.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Ysengrin » 3. September 2021 08:08

Gute Reihenfolge! Mein Problem ist nur, dass es momentan im Haus nicht voran geht. Ich muss auf den Statiker warten, der gerade ein statisches Konzept erstellt. Dann muss ich damit Angebote einholen und dann vermutlich nochmal eine Weile auf die Firmen warten. Ich will aber nicht unnötig Zeit verstreichen lassen, deshalb nutze ich die Zeit, um in der Scheune voranzukommen. Besser als Däumchen drehen. :ja:

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon PeterG » 3. September 2021 08:11

Ein Anruf beim Statiker sollte reichen, das "Problem" mit dem Scheunen-Lager-Boden zu klären..

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Ysengrin » 13. Februar 2022 00:44

Sehr lange habe ich nichts mehr zu meinem Hausprojekt geschrieben. Weil sich sehr lange nichts an meinem Haus getan hat. :x Daran bin ich fast verzweifelt. Nun geht es endlich weiter, Zeit für ein kleines Update:

Der Grund für die lange Verzögerung war, dass der Statiker mich fast 5 Monate hat hängen lassen. Ich will nicht zu sehr ins Detail gehen, aber der Mann war bisher leider eine herbe Enttäuschung. Immerhin konnte ich die Zeit nutzen, um an der Scheune und Werkstatt weiterzuarbeiten, meine eigenen Kenntnisse und Fähigkeiten auszubauen und Kontakte zu knüpfen. Der aktuelle Stand ist:

1. Die Werkstatt ist fast fertig. Die Wände sind komplett neu verfugt, eine neue, selbstgebaute Eingangstür, neue Treppe, teilweise verkleidete Wände, Licht, Druckluft, Absaugung und Strom etc. Es fehlen noch die Fliesen (kommen in den nächsten Wochen), der Strom muss noch angeschlossen werden, und eine Tür fehlt noch, für die noch etwas Beton gegossen bzw. der Rahmen gemauert werden muss. Also eigentlich nur noch eine Frage von Wochen, dann kann ich zumindest mit der Werkstatt umziehen.

Hier ein paar aktuelle Fotos:

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2. Auch im Rest der Scheune hat sich viel getan, der Heu- und der Werkstattboden haben zB neue OSB-Fußböden. Was noch fehlt, ist der Technikraum, der in der Scheune entstehen soll. Da kommen dann irgendwann Heizung, Strom- und Wasseranschluss, Kompressor und ein Pissoir rein. Das Mauern will ich angehen, wenn die Temperaturen zuverlässig über Null sind, der Betonboden ist immerhin schon fertig. Außerdem habe ich noch das Problem, dass das Dach dringend erneuert werden muss, es regnet an verschiedenen Stellen rein. Momentan habe ich das "gelöst", indem ich überall Planen ausgelegt habe, so dass die neuen Böden, Regale und Installationen keinen Schaden nehmen. Aber das ist nur ein Provisorium. Ich will mit dem neuen Dach aber warten, bis das Haus soweit fertig ist. Auch aus Budgetgründen. Das Haus hat Priorität.

3. Im Haus geht es jetzt endlich los. Und es wird leider die ganz große Lösung. Alles andere macht in Anbetracht der komplett maroden Bausubstanz keinen Sinn. Das einzig gute am Haus sind die Außenwände und ein Großteil der OG-Decke, die bleiben. Alles andere fliegt raus: Innenwände, EG-Decke und die Deckenbalken, EG-Fußboden, Schornstein, der komplette Dachstuhl, Giebeldreiecke, alles. :shock: Am Montag kommen die Rohbauer und stützen die Decke vom OG ab. Dann habe ich 2 Wochen Zeit, alles rauszureißen. Dann wird auf die freigelegten Mauern im zugeschütteten Keller ein Streifenfundament gegossen, auf das eine neue Mittellängsmauer gemauert wird. Dann wird die OG-Decke direkt auf dieser Mauer abgestützt und die anderen Stützen kommen raus. Dann kann ich die gesamten Fußböden im EG rausreißen. Dann werden die neu gegossen. Danach wird verschalt und eine neue EG-Decke gegossen. Dann werden die Wände im OG in Holzständerbauweise neu gebaut. Dann die OG-Holzbalkendecke ausgebessert. Dann kommen Dach, Dachstuhl und Giebeldreiecke raus und komplett neu drauf.

Hier ein Foto von einer ganz bösen Stelle im Dach. Zum Glück ist das die Ausnahme, die Dachbalken sind ansonsten ziemlich okay.

20220122_123217.jpg


Das meiste wird von Fachfirmen gemacht, ich bin aber überall als Helfer eingeplant und soll so viel wie möglich selbst machen. Finde ich toll, dass die Firmen sich darauf eingelassen haben. Trotzdem wird das natürlich eine teure und langwierige Sache. Mit meinem ursprünglichen Budget wäre das nicht ansatzweise gegangen. Zu meiner großen Überraschung und meinem noch größeren Glück sind mir aber meine Eltern sehr großzügig zur Seite gesprungen. Wäre das nicht passiert, weiß ich nicht, wie das ausgegangen wäre. Privatinsolvenz? Schlimmeres? Ich will lieber nicht darüber nachdenken.
Das heißt nicht, dass ich jetzt mit Geld um mich werfen kann. Aber ich habe die Hoffnung, dass das Geld am Ende reicht, wenn ich auf alles Unnötige verzichte und so viel wie möglich selbst mache. Eine Luxussanierung wird das natürlich nicht, sondern ziemlich minimalistisch. Aber das war ja eh so gedacht.

Jo, das ist der Stand. Ich bin guter Dinge und hoffe, dass die Renovierung endlich Fahrt aufnimmt. Das wird ein langes, hartes und teures Jahr. Ob ich zum nächstes Jahreswechsel schon einziehen kann, ist mehr als fraglich. Aber immerhin habe ich wieder Hoffnung, dass es irgendwann soweit ist. :wink:

(Falls jemand nächste Woche bzw. nächstes Wochenende Lust auf "Abrissparty" hat, kann er sich gerne melden.) :wink:
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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Hardi » 13. Februar 2022 01:06

Schön geworden die Werkstatt. Ist das wichtigste fertig :biggrin:

Da drin kannste fast schon wohnen.

Gruss Hardi
was heute nicht richtig ist kann morgen schon falsch sein

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon ea2873 » 13. Februar 2022 11:12

freut mich, dass zumindest der Weg zum Licht am Ende des Tunnels erkennbar ist! Das alles klingt jetzt nach einer soliden Sache. Hauptsache trocken und statisch sicher!

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon emme33 » 13. Februar 2022 11:20

Drücke die Daumen das alles klappt, das wird schon, immer positiv bleiben. Mit deiner schicken Werkstatt hast du ja schon den Grundstein gelegt.
Gruß Jörg
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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon rausgucker » 13. Februar 2022 13:50

SUPER, dass sich für DIch nach langem Anlauf eine Lösung ergeben hat.Tja, Familie ist halt oft doch durch nichts zu ersetzen. Aber ich denke, die Unterstützung ist gut eingesetzt. Denn wenn Dein Haus fertig ist, hast Du einen richtigen Wert geschaffen. Gerade in Zeiten hoher Inflation eine gute Sache. Unabhängig davon, dass Du da schön wohnen kannst :)
Die Enttäuschung mit dem Statiker ist echt ärgerlich. Vor allem, weil man ja auf solche Experten-Einschätzungen angewiesen ist. Sowas hatte ich in ähnlicher Form mal mit einem Architekten, der war eigentlich total vertrauenswürdig - und hat sich im Laufe des Bau-Vorhabens als völliger Reinfall entpuppt, auch menschlich. Da muss man seine Erfahreungen draus ziehen für kommende Projekte ... Viel Erfolg weiterhin, die Werkstatt sieht ja scoh sehr edel aus :)

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon nobbi- mz » 12. März 2022 19:45

Hallo,
prima das du nicht aufgibst.

Gruß Norbert

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Ysengrin » 8. April 2022 21:00

Diese Woche wurde endlich ein langersehnter Wendepunkt erreicht, ich habe stellenweise schon nicht mehr daran geglaubt:

Knapp 9 Monate habe ich im Haus immer nur abgerissen. Wahnsinnige 50 Tonnen habe ich mittlerweile kostenpflichtig entsorgt, dazu noch einige Tonnen anderweitig. Gestern wurde nun das erste Mal wieder etwas "aufgebaut": Die Streifenfundamente für die zukünftigen tragenden Innenwände wurden gegossen! :biggrin: Heute kam die Lieferung der Steine, nächste Woche wird dann gemauert.

Ganz abgeschlossen ist die Abbruchphase aber noch nicht. Denn wenn die Mauern stehen, kommen die Sprieße auf die Mauern und dann kommen die Böden noch raus. Und irgendwann kommt natürlich auch noch der Dachstuhl runter. Aber jetzt freue ich mich erstmal über diesen ersten Schritt in die richtige Richtung. :mrgreen:
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