Mein neues Projekt "Haus am See"

Irgendwo muß man die Fahrzeuge unterstellen. Hier ist Platz für Baufragen!

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon schnauz64 » 9. April 2022 07:26

Ist wahnsinnig viel Arbeit. Wird aber mit Sicherheit toll werden. Und dann hat sich die Mühe gelohnt. Ich hoffe Martin, das dir bei der momentanen Situation nicht, die Preise der Baustoffe duch die Decke gehen. Es ist Wahnsinn, wie sich manches im Preis entwickelt. Ich drück dir die Daumen und schaue mir gerne die Fortschrittsbilder an.
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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon ea2873 » 9. April 2022 08:44

Glückwunsch, dass es vorwärts geht!

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon rausgucker » 9. April 2022 18:21

Top! Totales Daumendrücken für das Projekt. Und es ist immer mehr ein Pluspunkt, wenn man eine eigene Immobilie hat. Sieht übrigens cool aus, wenn da der Schlauch der Betonpumpe durchs Fenster geht :)

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Ysengrin » 3. August 2022 20:45

Mal wieder ein kleines Update und eine Frage.

Aktueller Stand: Im Haus ist das Untergeschoss "rohbautechnisch" fertig. Neu gemauerte Wände, neuer Betonfußboden und eine Betondecke. Ist auch schon ausgeschalt und wunderschön. :mrgreen:

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Jetzt heißt es leider erstmal Baustopp und Warten, denn im nächsten Schritt kommt der alte Dachstuhl runter und die Obergeschoss-Balkendecke raus. Dann werden die tragenden Wände im OG gemauert, oben auch eine Betondecke gegossen und da kommt dann der neue Dachstuhl drauf. Wir haben lange überlegt, was sinnvoller und günstiger ist: Alte Balkendecke sanieren und nur Holzständerwände darunter, aber die zusätzliche Betondecke ist am Ende billiger und bringt mehr Stabilität ins Haus. Leider wird das alles erst Ende Oktober, Anfang November passieren. Und da das Haus dann im Herbst mehrere Wochen "oben ohne" ist und es mit Sicherheit mal reinregnen wird, kann ich bis dahin im Erdgeschoss nichts machen, was nicht nass werden darf. Kabel und Rohre verlegen geht, aber alles andere muss warten. Ärgerlich, geht aber nicht anders.

Ach ja, mein Technikraum mit Pelletlager ist auch schon fertig, in Kürze wird die Heizung eingebaut.

Deshalb nutze ich die Zeit, um die Werkstatt endlich fertigzumachen und zu beziehen. Dieses Wochenende kommen die Fliesen rein und die Elektrik wird angeschlossen. Hoffentlich. Dann kann ich vielleicht noch im August einziehen. Hier die aktuelle Werkstatt mit bereits grundiertem Boden:

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Außerdem will ich mich dem Scheunengiebel widmen, der nicht gut aussieht. Der untere Teil von Scheune und Giebel besteht aus Bruchsteinmauerwerk, die Giebeldreiecke aus Ziegeln.

Momentan entferne ich Stück für Stück den Putz auf der Außenseite und verfuge die Bruchsteine. Da sind ein paar größere Löcher und Risse drin, aber in meinen Augen nichts Dramatisches. Wenn das fertig verfugt ist, sollte das wieder stabil und wetterfest sein. Ich will es auch gar nicht wieder verputzen. Sieht doch super aus!

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Sorgen macht mir aber das Giebeldreieck aus Ziegeln. Von innen sind keine Risse zu sehen, aber dafür sind die Ziegel stark von Wasser und Frost angegriffen. Es bröselt die ganze Zeit rot runter. Natürlich auch deshalb, weil das Dach am Giebel aktuell nicht dicht ist.

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Von außen sieht es noch etwas fieser aus. Der ganze Giebel neigt sich leicht richtung Scheune und hat 2 längere Risse quer rüber. Als wäre er komplett gerissen und würde sich nur noch am Dachstuhl abstützen. Wie gesagt, von innen ist von diesen Rissen nichts zu sehen. Kann also täuschen. Das werde ich sehen, wenn ich den Putz außen entfernt habe. Leider finde ich gerade kein gutes Foto, auf dem der Giebel und die Risse gut zu sehen sind. Hier ein bisschen:

20211220_143546_HDR.jpg


So, und nun zur Frage. Mein Plan ist wie gesagt, das restliche Bruchsteinmauerwerk fertig zu verfugen und das Ziegelmauerwerk freizulegen. Falls dabei keine nennenswerten Schäden oder Risse auftauchen, würde ich das Giebeldreieck gerne von außen mit Holz verkleiden. Ein paar Latten draufschrauben und dann Lärchenbretter vertikal drauf. In der Hoffnung, dass dadurch die Ziegel geschützt sind und es hübsch aussieht. Und es hoffentlich billiger ist als Verputzen, denn das kann ich nicht selbst und ein Angebot vom Profi hat mir die Latschen ausgezogen. Klar, das Dach müsste noch über den Giebel "verlängert" und dicht gemacht werden. Inwiefern man dann von innen die angegriffenen Ziegel noch verputzen muss, weiß ich nicht.
Falls das Ziegelmauerwerk große Risse hat, wäre der Plan: Das Giebeldreieck vorsichtig abreißen. So wie es ausschaut, ist er nicht mit dem Dachstuhl verbunden. Ich müsste also nur die Latten und Dachziegel nach dem letzten Sparren entfernen. Und dann das Giebeldreieck in Holzständerbauweise neu bauen und direkt von außen mit Holz verkleiden. Dachlatten und Ziegel wieder drauf und fertig.

Klingt in der Theorie alles ganz einfach. :mrgreen:

Was haltet Ihr davon? Taugt der Plan? Taugt eine Holzverkleidung? Oder doch lieber professionell verputzen lassen? Giebeldreieck aus Holz oder gemauert?

Noch eines zum Hintergrund: Der Dachstuhl der Scheune ist teilweise nicht sehr schön (ein paar Balken sind gammelig oder fehlen) und es regnet an verschiedenen Stellen rein. Da muss also auch noch irgendwann ein Profi ran. Damit will ich aber warten, bis das Haus komplett fertig ist, denn finanziell wird das alles ne knappe Kiste. Bei der "Giebelsanierung" muss also bedacht werden, dass mittel- bis kurzfristig das Dach saniert oder erneuert wird. Mir ist klar, dass man am besten beides gleichzeitig machen würde, aber ich will halt die Zeit nutzen und den Giebel vor weiterem Verfall schützen.
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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Stephan » 3. August 2022 22:05

Wenn die Giebel morsch sind, würde ich auf die Bruchsteine einen "Ringanker" legen und das mit Gebälk ausfachen und verkleiden.
Bitte schickt mir eure FIN, Motor-Nr. und Baujahr eurer ETZ 125/150 für die Analyse der Baureihe.
Die Daten werden vertraulich behandelt.


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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon ea2873 » 4. August 2022 07:45

Ysengrin hat geschrieben:Oder doch lieber professionell verputzen lassen? Giebeldreieck aus Holz oder gemauert?


wie es aussieht ist der Giebel wirklich nur mehr angelehnt, eine Holzwand ist wahrscheinlich das 1. einfachste und 2. auch das dauerhafteste. Auf diese Ziegel verputzen könnte ich mir vorstellen hält nicht lange, egal wer das macht.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon MZ ETZ 150 neu » 4. August 2022 08:45

Ysengrin hat geschrieben:Da Motorräder Restaurieren auf Dauer langweilig wird, habe ich mir mir ein etwas größeres Projekt gesucht. :lach:

Kleines Haus am See, Bj. 1907, 120 m² Wohnfläche, dazu eine schöne Halle mit Werkstatt.

Innen muss alles neu gemacht werden. Alles. Heizung (bis jetzt ist keine drin), Rohre, Elektrik, wahrscheinlich alle Böden, ein paar Wände neu, ein paar Türöffnungen zu und neue rein, teilweise die Fenster, Bad, Küche, Treppe etc. Der Dachstuhl der Scheune muss laut fachkundiger Meinung wider Erwarten nicht komplett neu gemacht werden, aber ein bisschen was muss auf jeden Fall ausgetauscht und abgestützt werden. Auf dem Haus ist der Dachstuhl noch okay und kann so bleiben.

Insgesamt dürfe mich das eine Weile beschäftigen. :biggrin:

Jetzt muss erstmal der Kauf abgeschlossen werden inkl. Finanzierung und das ganze Drumherum. Und dann geht's los.

Die Frage, die mich momentan am meisten umtreibt: In welcher Reihenfolge mache ich das alles. Das Untergeschoss mit Bad und Küche ist momentan noch bewohnbar, das Obergeschoss nicht. Also erstmal einziehen und dann von oben nach unten durcharbeiten? Oder alles auf einmal raus und dann Stück für Stück neu machen?

Zu Deiner Frage, was zuerst, mach erstmal ne Bestandsaufnahme, was unbedingt gemacht werden soll und muß. Auchte auch auf vorhandene Bauschäden wie Undichtigkeiten und auch Feuchtigkeit von unten.Bedenke dabei, dass zahlreiche Arbeiten ineiander greifen wie bspw. Heizung, die betrifft alle Etagen und Räume. Wobei gerade beid diesem Punkt die aktuellen Veränderungen deinerseits bedacht werden sollten.
Auch die Thematik Photovoltaik und damit deren Installation inkl. "Akku" solltest Du jetzt bedenken und berücksichtigen.

Fuhrpark: MZ ETZ 150, EZ.1.7.1990, gekauft 13.254 KM, angeblich korrekt.
Die MZ hat 3 Vorbesitzer.
Piaggio Sfera 80 ccm
Update zur ETZ 150: bei 2-Rad-Schubert habe ich ein Paar Heidenau K41 inkl. Schläuchen, Felgenbändern bestellt für knapp 150€. Die Demontage und Montage mit "Auspendeln" hat 45€ (BAT) gekostet. Die Räder sind schon montiert. mittlerweile sind auch die Handschützer montiert und ein Rückspiegel auf der rechten Seite. Weitere Maßnahmen folgen.
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