Mein neues Projekt "Haus am See"

Irgendwo muß man die Fahrzeuge unterstellen. Hier ist Platz für Baufragen!

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Ysengrin » 27. April 2021 09:44

Ich bräuchte mal Eure Tipps zum Thema Bohrhammer. Welche Größenordnung ist sinnvoll? Mir wurde schon mehrfach gesagt, dass ein kleiner und leichter für die meisten Arbeiten reicht und sich ermüdungsfreier nutzen lässt als ein großer und schwerer. Und zur Not leiht man sich einen großen, wenn man ihn wirklich braucht.

Ich muss 3 gemauerte Wände wegreißen und 2 Türöffnungen schaffen. Also schon ein bisschen.

Reicht da ein Makita HR 2470 SDS-Plus-Bohrhammer mit 2,4 Joule? Oder ein Bosch Professional Bohrhammer GBH 2-28 F mit 3,2 Joule?

Und muss es überhaupt ein Markengerät sein? Ein Einhell Bohrhammer RT-RH 32 mit 3,5 Joule kostet die Hälfte, wiegt allerdings das Doppelte (6 statt 3 Kilo).

Oder noch eine Nummer größer mit SDS-Max?

https://smile.amazon.de/Makita-ZMAK-HR2 ... r=8-3&th=1
https://smile.amazon.de/Bosch-Professio ... 209&sr=8-5
https://smile.amazon.de/Einhell-Bohrham ... 09&sr=8-10

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon schraubi » 27. April 2021 09:52

Am besten mal in den baumarkt fahren und die Maschinen anschauen und in die Hand nehmen.
Hab ich neulich auch gemacht und dann schnell bemerkt das ich mir niemals irgend ein Gerät von Makita kaufen würde.
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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon emme70 » 27. April 2021 10:01

Das sind keine Maschinchen für den Abriss, eher Anklopfmaschinen.
Ich hatte mir auch vor Jahren auch mal so eine Makita gekauft, super Bohrmaschine, zum stemmen aber viel zu schwach. Sie wollte zwar, es passierte aber nichts.
Es gibt aber auch Firmen bei denen man sich ein ordentliches Gerät leihen kann, wenn man so ein Ding nur 1x benötigt. So würde ich das heute machen :wink:

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Stephan » 27. April 2021 10:11

Kauf dir zum Abbruch einen Hammer bei Ebay und Co. für ca. 120€ mit 6-Kant-Aufnahme

Für alles andere wie Putz abstemmen etc. einen ordentlichen Bohrhammer/Schlagbohrmaschine, wie in deinen Links.
für den Putz meiner Küche hatte ich mir damals bei Aldi für 50€ einen Bohrhammer gekauft, der hat nach der Küche noch 2 Monate gehalten und dann war irgendwas im Getriebe gebrochen, zurück geschafft und 50€ wieder eingesackt. Danach hatte ich mir den großen für die Klärgrube, die Betonwände und Fundamente gekauft. Der funktioniert noch immer.
Bitte schickt mir eure FIN, Motor-Nr. und Baujahr eurer ETZ 125/150 für die Analyse der Baureihe.
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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Ysengrin » 27. April 2021 10:15


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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon seife » 27. April 2021 10:17

Wände wegreißen ging in meiner Jugend ganz gut mit dem Vorschlag- statt dem Bohrhammer.
Für *den* Zweck würde ich also nicht zum extra-großen Gerät greifen.
Der kleinere ist halt auch vielseitiger einsetzbar.
Gruß, Stefan

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon EikeKaefer » 27. April 2021 10:34

Also ich kann diesen hier empfehlen:
https://eshop.wuerth.de/Produktkategori ... %255B%255D
Damit habe ich jetzt erst einige Wände beseitigt.
Für kleine Arbeiten eignet er sich aber eher nicht.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Stephan » 27. April 2021 11:09

Ysengrin hat geschrieben:@stephan:

Du meinst sowas?

https://smile.amazon.de/Scheppach-Abbru ... 200&sr=8-4


Ja, sowas in der Art.
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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Wilwolt » 27. April 2021 18:01

Habe einen Bohrhammer vom Aldi für 50 EUR. Der heißt Ferrex, glaube ich. Der ist seit einem Jahr in Nutzung, mehrere Durchbrüche damit gemacht, Wände eingerissen und mein Kumpel hat seine Badfliesen damit entfernt. Bin sehr zufrieden mit dem Teil. Und wenn er doch mal den Ar*** hochreißt, druff geschissen...
Gruß Dirk

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Ranschke » 27. April 2021 20:05

Ich habe auch den von Aldi und der tut schon seit 5 oder 6 Jahren gute Dienste. Sogar schon paar Mal verliehen, was man ja eigentlich nicht machen soll, und er funktioniert immer noch. Wie oben schon gesagt, der ist vielseitig einsetzbar, auch als Schlagbohrmaschine.

Edith: der oben verlinkte Meißelhammer von Würth sieht aber deutlich professioneller aus (...für größere Abrissarbeiten...)

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Pedant » 27. April 2021 21:23

Hat schon mal jemand Hilti in die Runde geworfen?

Fuhrpark: bitte hier eintragen
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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Ysengrin » 27. April 2021 21:29

Für den Preis, was der von Würth oder ein Hilti kostet, kann ich mir wochenlang einen Vergleichbaren leihen. :wink:

Ich werde mir wahrscheinlich den kleinen von Bosch Pro kaufen. Ist nicht ganz billig, aber den kann ich immer mal wieder brauchen, da lohnt sich Qualität. Und für's Grobe leih ich mir einen oder kauf mir so einen günstigen, wie Stephan ihn empfohlen hat. Für die paar Sachen wird das reichen. :ja:

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Hempi » 27. April 2021 21:40

Die 28er von Bosch hab ich unter anderen auch für meine Firma. Wenn Bosch was taugt, dann bei den blauen Bohrämmern. Du musst halt trotzdem wissen was du vor hast.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon DWK » 27. April 2021 21:56

Ich hab ja gerade meine Fliesen im kleinen Bad entfernt, dafür habe ich meinen Bohrhammer von Würth genommen,ist einer mit SDS Plus. Der kam da schon an seine Grenzen. Um Mauern einzureißen würde ich was größeres nehmen.
mfG Gunther

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon kutt » 28. April 2021 00:06

Ich leihe mir für sowas immer einen leichten Pressluftmeisel von einem Kumpel. Natürlich macht das nur Sinn, wenn man einen passenden Kompressor auf dem Grundstück hat. Für meinen 6kW GKW mit gut 600l/min von 1974 ist das Hämmerchen eher eine Aufwärmübung ;)
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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon seife » 28. April 2021 07:08

Wie reißt ihr denn (gemauerte) Wände ein? Ich hab's vor bald 30 Jahren das letzte mal gemacht, aber wir haben mit dem Meißelhammer ein paar Steine in der Mitte rausgeklopft und dann mit dem Bello den Rest.
Ok, das waren nur Innenwände, nicht tragend, nur 12 oder 24 cm dick, aber ich wäre da jetzt nie auf die Idee gekommen, alle Steine mit einem Meißelhammer zu zerkleinern.
Und die paar ersten Steine rauszuhauen, das tät notfalls mit einer besseren Schlagbohrmaschine gehen.
Natürlich ist ein möglichst starker Meißelhammer ein tolles Werkzeug ("rattatazong, rattatazong, weg ist der Balkong, dong!", um mal Torfrock zu zitieren... 8) ), aber ich kann mir gut vorstellen, daß Martin das Geld in anderes Werkzeug sinnvoller investieren könnte.
Ein ordentlicher SDS Bohrhammer z.B., den kann man immer brauchen (wobei ich bei meinem Haus dann doch festgestellt habe, daß außer im Keller praktisch kein Beton dran ist und ich deswegen mit einer ordentlichen großen Schlagbohrmaschine genauso gut und vielseitiger dran bin).
Gruß, Stefan

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Ysengrin » 28. April 2021 07:28

Was ist ein Bello?

Ja, ich versuche es erstmal mit dem Bohrhammer. Beton gibt es meines Wissens nirgends. Und wenn ich nicht weiterkomme, wurden ja genug Möglichkeiten genannt.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon starke136 » 28. April 2021 07:44

Ysengrin hat geschrieben:Was ist ein Bello?

Ja, ich versuche es erstmal mit dem Bohrhammer. Beton gibt es meines Wissens nirgends. Und wenn ich nicht weiterkomme, wurden ja genug Möglichkeiten genannt.


Bello kenne ich als Vorschlaghammer.

Martin, ich vermisse Bilder des Projektes :wink:
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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Ysengrin » 28. April 2021 08:01

Ah, wieder was gelernt! Danke!

Bilder vermisse ich auch, aber momentan heißt es warten: Ich warte auf den Notar, bei dem ich noch die Grundschuld eintragen muss. Auf die Zahlungsaufforderung für die Grunderwerbsteuer. Auf die Zahlungsaufforderung für den Kaufpreis. Auf das Angebot zur Gebäudeversicherung. Auf Antworten von den Heizungsbauern, die ich angeschrieben habe.Darauf, dass ich meinen Baustellenanhänger zulassen kann (ein abhandengekommenes Kennzeichen macht alles viel komplizierter und langwieriger, als ich gedacht hätte.) Und dann warte ich natürlich auf den 1. Juni, an dem ich den Schlüssel bekomme und endlich in mein Haus kann. :wink:

Momentan vertreibe ich mir die Wartezeit mit Geldausgeben. Gestern kam Kleinkram für knapp 500 Euro (Mörteleimer, Müllsäcke, Staubschutzmasken, Kabeltrommel, Cuttermesser, Planen, Klebeband, LED-Scheinwerfer etc.). Gerade habe ich die teureren Geräte (Akkuschrauber, Bohrhammer, Tauchsäge, Wasserwaagen und Zubehör) für knapp 1000 Euro bestellt.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Hempi » 28. April 2021 08:07

Keine Ahnung wie viele Mauern du einreißen willst. Dafür ist die kleine Bosch eher nix (je nach dem wie viel Zeit du hast), zum Putz, Fliesen, Schlitze, etc. pickern passt die. Ja selbst ein großer Fäustel macht zum einreißen mehr Sinn als so eine kleine Schlagbohrmaschine.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon monsieurincroyable » 28. April 2021 08:36

Ysengrin hat geschrieben:Ich bräuchte mal Eure Tipps zum Thema Bohrhammer. Welche Größenordnung ist sinnvoll? Mir wurde schon mehrfach gesagt, dass ein kleiner und leichter für die meisten Arbeiten reicht und sich ermüdungsfreier nutzen lässt als ein großer und schwerer. Und zur Not leiht man sich einen großen, wenn man ihn wirklich braucht.

Ich muss 3 gemauerte Wände wegreißen und 2 Türöffnungen schaffen. Also schon ein bisschen.

Reicht da ein Makita HR 2470 SDS-Plus-Bohrhammer mit 2,4 Joule? Oder ein Bosch Professional Bohrhammer GBH 2-28 F mit 3,2 Joule?

Und muss es überhaupt ein Markengerät sein? Ein Einhell Bohrhammer RT-RH 32 mit 3,5 Joule kostet die Hälfte, wiegt allerdings das Doppelte (6 statt 3 Kilo).

Oder noch eine Nummer größer mit SDS-Max?


Du stehst doch Nachhltigkeit. Somit fällt die Einhell und Scheppach Chinascheiße raus. Das ist einfach nur Müll, kann kurze Zeit funktionieren, wird sicher aber nicht lange gutgehen.
Ist wie mit jedem Werkzeug, mit ordentlichem Werkzeug geht die Arbeit gut von der Hand.

Von Makita rate ich ab, davon hatte ich einen 4kg Hammer, da fällt nach einiger Zeit das Bohrfutter ab, weil ein gedrehter Ring bricht. Ist quasi eine Sollbruchstelle.

Klare Kaufempfehlung ist Bosch Proffesionell. Die Geräte kosten viel, aber sind jeden Cent wert. Ich habe einen Bosch 12kg für schwere Sachen (Beton, Böden usw.) und einen 6kg für die leichteren Sachen (Ziegelmauerwerk, Putz etc.). Und wenn Du nach 10 Jahren fertig bist mit bauen 8) dann kannst Du die Geräte mit minimalem Verlust weiterverkaufen.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Hempi » 28. April 2021 10:03

Kenne Elektriker die mit alten 24ern aus den 90ern um die Häuser ziehen. Wie die Qualität heute ist, wird die Zeit zeigen.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon ea2873 » 28. April 2021 10:12

Ysengrin hat geschrieben:Momentan vertreibe ich mir die Wartezeit mit Geldausgeben


ich verstehe die Vorfreude, würde dann aber eher bei Bedarf kaufen. zumindest ICH finde die auf Vorrat gekauften Sachen nämlich zur Hälfte nicht wieder wenn ich sie brauche....

Wegen Wand einreissen bzw. Durchbrüche.... bin kein Fachmann aber würde z.B. die neuen Türausschnitte mit einer großen Flex vorsägen und den Rest dann mit dem Vorschlaghammer raus (und dann Sturz einbauen :oops: )
Flex hierzu mieten.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Ysengrin » 28. April 2021 11:08

Zum Thema Wanddurchbrüche und Stürze habe ich mir schon haufenweise Videos angeschaut. Da bin ich schon Vollprofi, zumindest in der Theorie. :lach: :lach: :lach:

Aber was mache ich mit den Türöffnungen, die geschlossen werden sollen? Zumauern? Oder verschließt man sowas nur mit Gipskarton/OSB, um es ggf. wieder öffnen zu können?

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon pionierbw » 28. April 2021 11:12

Wie wär es wenn du ein paar Steine beim Mauerabriss heile lässt und mit diesen die Türen wieder zu machst?
Ich nehme jetzt mal an, dass es Ziegelsteine sind (dem alter des Hauses nach).

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Ysengrin » 28. April 2021 11:28

Ich schneide den kompletten Türausschnitt sauber mit der Flex raus und setze ihn einfach saugend in die vorhandene Türöffnung ein. Fertig! :lach:

Ja, die Steine würde ich natürlich (soweit möglich) wiederverwenden. Ging halt um die Frage, ob man die Tür richtig zumacht oder sich die Möglichkeit erhält, sie einfach wieder zu öffnen. Aber wozu eigentlich? Und für den Schallschutz ist eine richtige Wand natürlich besser. Also lieber mauern.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon rally1476 » 28. April 2021 16:26

Ääähmmm mir fällt da noch ne Schlitzfräse für deine Verkabelung ein.
Dazu noch nen schönen Industriestaubsauger mit Steckdose zum schalten.
Damit wirst du ganz viel Spaß haben.
Das muss man im Leben mal gemacht haben...
...nur son Gedanke bei dem Thema Bohrhammer.
Meine Fräse hab ich nach Beendigung aller Schlitzarbeiten in der Bucht verkauft.
Hat also am Ende nen Zwacken gekostet.

Gruß Rally
Brommt gut die Beere!

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Hempi » 28. April 2021 17:41

Ich schließe mich ea2873 an. Wenn du dich auf dem Bau nicht selbständig machen willst, übertreibe es nicht. Ich hab seit über 15 Jahren einen Parkside Baustaubsauger für Trockenbau und alles was richtig Dreck macht. Wenn man den mit Mikrofliesbeuteln aus dem Netz benutzt geht der auch super. Macht halt mehr krach, ist mir in dem Moment aber auch egal, hab auch noch einen anderen. Deine paar Schlitze machst du mit einem Bohrhammer, Billigschlitzfräse oder etwas geliehenem. Da du das Teil nie wieder brauchen wirst. Gekauft ist dann schnell.

Mach dir Bauablaufpläne (um sie dann zu verwerfen, aber egal ;-) ) und Schmierzettel wie du was gestalten willst. Ein Plan ist gerade wichtiger als Werkzeug. Selbst wenn du den noch paar mal über den Haufen wirfst, bringt er dir Erkenntnisse.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon daniman » 28. April 2021 18:13

Kann losgehen, der "Mörtelmischer" ist schon mal da. :mrgreen:
IMG_20210428_141440.jpg
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Grüße
Jürgen
Bild

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Andere Mopeds: auch
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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Ysengrin » 28. April 2021 19:07

Oh je, ich hoffe Du hast die Rüttelplatte da nicht zu lange laufen lassen. Muss gleich mal schauen, ob sich die Risse im Putz vergrößert haben. :mrgreen:

Da ich doch einige Schlitze zu fräsen habe, habe ich mich überreden lassen, nicht die allerbilligste zu nehmen. Eine gute von Bosch kostet 600 Euro, bei eBay KA gibt es aber schon welche für unter 200 mit Zubehör. Da werde ich zuschlagen und sie danach ggf. wieder verkaufen. :ja:

Aber das war es dan erstmal mit Markenwerkzeug. :wink:

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Ysengrin » 29. April 2021 22:41

Heute ein derber Rückschlag für meine Planungen. Ich hab vor einer Woche mehrere Heizungsbauer angeschrieben und keine Antwort erhalten. Also heute mal rumtelefoniert.

Nr. 1: "Dieses Jahr können Sie das vergessen."
Nr. 2: "Ich kann Ihnen einen Termin im Juli anbieten, wo ich mir das mal anschaue. Dann entscheide ich, ob oder ob nicht." (Den Termin habe ich natürlich gleich genommen. Absagen kann ich immer noch.)
Nr. 3: "Ich frag mal den Chef, ob wir noch Aufträge annehmen. Ich melde mich gleich." Hat sich nicht mehr gemeldet.

Danach war ich so frustriert, dass ich erstmal aufgegeben habe. Morgen versuche ich es weiter.

Zumal die Heizung und die neuen Rohre schon extrem wichtig sind. Bevor die nicht liegen, kann ich die Küche und das Bad und die Werkstatt nicht machen. Und die Wände und Böden nicht fertigstellen. Da hängt fast alles dran. Wenn das erst nächstes Jahr klappt, habe ich ein riesiges Problem.

Naja, mal abwarten. Wird schon.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon TS Paul » 30. April 2021 05:21

Ja, die Bücher sind voll. Da brauchts schon Glück was zu bekommen als Neukunde.
Grütze, Paul
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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Hempi » 1. Mai 2021 18:29

Dazu kommt noch die Material Knappheit. Wenn es so weiter geht können wir im Herbst nur noch bei den Bauherren bauen die Material haben oder bekommen. OSB ist z.B. komplett ausverkauft im Baustoffhandel, Holzhandel, Baumarkt, … früheste Lieferung die dann schon weg ist, in einem Monat. Bei KVH nähern wir uns dem dreifachen Preis von letztem Jahr. In der USA angeblich schon weit über 1000€/m³. Aber auch bei anderen Gewerke, beim Fenster- und Solarbauer wird Glas und Kunststoff knapp, beim Klempner die Hähne, KG-Rohre, ... Rohstoffe allgemein werden extrem knapp, für welche Dinge und aus welchem Grund auch immer. Gibt da verschiedene Spekulationen wissen tut es aber keiner ganz genau. Ich bedauere jeden der dieses Jahr in Haus bauen möchte. Plane bitte genug Zeit und Geld ein es wird nicht gleich besser.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon je125sx » 2. Mai 2021 14:00

@Hempi: Klingt ja wie früher. :lach:

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Hempi » 2. Mai 2021 14:56

Vitamin B wird wieder wichtig.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Schumi1 » 2. Mai 2021 15:07

Noch Anfang der 90er war das Baugeld teuer und jetzt werden die Baumaterialien teuer. Sowie Handwerker knapp.
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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Hempi » 2. Mai 2021 15:12

Der Markt reguliert sich. Wenn etwas so schnell passiert, sind aber meist Hände im Spiel.

Eine der vielen Theorien und Tipp für das Kartellamt. Mal schauen ob da Förderungen und Kurzarbeitergeld nicht zum Preistreiben genutzt wird.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Ranschke » 2. Mai 2021 22:18

Hempi hat geschrieben:Der Markt reguliert sich. Wenn etwas so schnell passiert, sind aber meist Hände im Spiel.

Eine der vielen Theorien und Tipp für das Kartellamt. Mal schauen ob da Förderungen und Kurzarbeitergeld nicht zum Preistreiben genutzt wird.


Meine profane Theorie dazu:

1. Fast alle Industrieprodukte sind heute in Herstellung und Vertrieb von globalen Lieferketten abhängig. Die sind durch die Pandemie ins Stocken geraten. Das Angebot wird dadurch knapper.

2. Seit über einem Jahr wurde viel Kaufkraft nicht abgerufen: Kaum Urlaubsreisen, kaum Restaurantbesuche, keine Veranstaltungen etc... Das zeigen auch die aktuellen Zahlen wie viel die Deutschen jetzt mehr sparen als vorher ohnehin schon. Was macht der brave Deutsche damit? Er steckt es in sein Haus oder seine Wohnung. Wenn ich schon nicht raus darf, mache ich es mir zu Hause schön.

3. Höhere Nachfrage nach Baustoffen trifft auf verkürztes Angebot, die Preise steigen und dann passiert das, was wir auch von Nudeln und Klopapier kennen: Hamsterkäufe setzen ein und die Preise steigen noch weiter...

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon rally1476 » 3. Mai 2021 05:22

Moin,

ich glaube Ranschke hat ins Schwarze getroffen.
Der Markt reguliert sich halt selbst.
Verschwörungstheorien sind nicht so wirklich tragbar, zumal da keine Fakten dahinter stecken, sondern nur Behauptungen, wie weiter oben zu lesen ist.
Fakt ist, das z.B. für OSB Platten bei mehreren Baustoffhändlern für den Monat Mai 15% Preissteigerung netto angekündigt waren.
Das nun Regale leer sind ist doch logisch.
Nudeln und Klopapier waren doch vor nem Jahr auch so ein Thema...
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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Hempi » 3. Mai 2021 07:14

Interessant wird es für die Firmen die mit Bauträgern Termine und Preise fest haben.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Ysengrin » 3. Mai 2021 08:38

Mir wurde gesagt, dass die Amis wohl an dem Problem mit dem Holzmangel schuld sind. Deren Holzwirtschaft ist wegen Corona fast zum Erliegen gekommen, deshalb kaufen die international alles auf, was auf dem Markt ist.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Sandmann » 3. Mai 2021 08:53

Hempi hat geschrieben:Interessant wird es für die Firmen die mit Bauträgern Termine und Preise fest haben.


So ist es und der Stahl und Holzpreis explodiert auch und alle Angebote und Preise werden sich erhöhen. Rohstoffe für Lack und Pulver sind knapp und die Preise steigen auch somit wird auch eine Terassenüberdachung um einiges teurer werden.
Gerade mit einem guten Bekannten gesprochen der überlegt sein Bau gar nicht anzufangen weil es nicht sicher ist das er bis zum Winter den Rohbau fertig bekommen wird. Er plant gerade um, weil die Leimbinder so teuer werden das nur noch im Sichtbereich Leimbinder bleiben und Dämmmaterial lagert er schon ein weil da auch nichts mehr zu bekommen ist.
Nachbar mit Baufirma sagt letzte Woche, sie ziehen Material zusammen um die Baustellen fertig zu bekommen die am ältesten/weitesten sind. Wie es mit den anderen weiter geht kann man aktuell nicht abschätzen.

An deiner Stelle würde ich mal schauen was du auf jeden Fall besuchst und lieber schnell einkaufen gehen. Dieses Jahr noch eine Firma zu finden egal für was wird schwierig werden. Aber vielleicht kennst du jemanden der jemanden kennt, das könnte eventuell helfen. :ja:

Bauträger mit Verträgen wird definitiv interessant werden aber ich weiß nicht ob das dann höhere Gewalt ist im Kleingedruckten. Können ja nichts machen wenn kein Material vorhanden ist. :|
Gruß Dominik


https://www.sandstrahlen-allgaeu.de/

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Robert K. G. » 3. Mai 2021 09:19

Ysengrin hat geschrieben:Mir wurde gesagt, dass die Amis wohl an dem Problem mit dem Holzmangel schuld sind. Deren Holzwirtschaft ist wegen Corona fast zum Erliegen gekommen, deshalb kaufen die international alles auf, was auf dem Markt ist.


:ja: US und A und Afrika. Da soll wohl gerade ganz viel Bauholz hingehen, so mein Nachbar, der Schwedenhäuser baut.

Bei einer Bestandsimmobilie kann dir das aber gerade relativ egal sein. Das Problem mit den Handwerkern gab es auch schon vor Corona. Ist leider so. Da man sich aber als guter Dörfler eh am Leben beteiligt, und in ein, zwei Vereinen mitspielt, findet man ganz schnell Hilfe. :mrgreen:

Gruß
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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Hempi » 3. Mai 2021 17:25

Und dann noch das

https://www.br.de/nachrichten/bayern/ve ... ng,SW5FzPR

-- Hinzugefügt: 3. Mai 2021 17:53 --

Ps hab heute vom Holzhändler 22er OSB angeboten bekommen. Wenn ich ein Palette nehme, bekomme ich als Handwerker einen Preis von über 14€ Netto pro qm, also über das doppelte.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Tingel » 3. Mai 2021 20:33

Ein schnapp.
Gruß Tingel

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon TS Jens » 4. Mai 2021 00:04

Hallo ysengrin

Ich weiss nicht wie es in deinem Haus aussieht.
Ob man in einem Bereich wohnen kann.
Aber bei dem aktuellen Baustoff und Arbeitskräftemangel, würde ich es mir genau überlegen , was man macht oder was man vielleicht verschieben kann ins nächste Jahr.

Gruss Jens

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Ysengrin » 4. Mai 2021 08:59

Ich bin schon am Überlegen, was wirklich dringend ist und was nicht. Fremdarbeiten und materialintensive Sachen werde ich erstmal verschieben. Die Dämmung von Dachboden und Werkstatt, das Erneuern des Scheuenzwischenbodens etc. Das kann ich auch noch machen, wenn die Preise wieder im Normalbereich sind. Und im Haus selbst brauche ich nicht sooooo viel Material.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon ea2873 » 4. Mai 2021 10:55

Ysengrin hat geschrieben:Das kann ich auch noch machen, wenn die Preise wieder im Normalbereich sind. Und im Haus selbst brauche ich nicht sooooo viel Material.


klar ist es gut, wenn bei Einzug alles perfekt ist, andererseits sind zumindest für mich auch Schulden belastend, so dass mir weniger Perfektion beim Einzug und dafür mehr finanzieller Spielraum und weniger Streß lieber sind.

Die andere Seite ist natürlich, dass man dann manches doppelt machen muß.

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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon der janne » 4. Mai 2021 11:01

Wie willst du später das Dach dämmen?
Weil eine ordentliche Unterspannbahn Würde ich schon drunter machen...ergo...Dach abdecken...Unterspannbahn und neu eindecken mit den alten Steinen...Da kannst du auch gleich die Anschlüsse an Esse und Nebengebäude ordentlich in Blei machen...
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Re: Mein neues Projekt "Haus am See"

Beitragvon Kai*Neahnung » 4. Mai 2021 11:16

der janne hat geschrieben:Wie willst du später das Dach dämmen?
Weil eine ordentliche Unterspannbahn Würde ich schon drunter machen...ergo...Dach abdecken...Unterspannbahn und neu eindecken mit den alten Steinen...Da kannst du auch gleich die Anschlüsse an Esse und Nebengebäude ordentlich in Blei machen...


EG und OG sind Vollgeschosse. Diese werden saniert. Irgendwann will er dann die DG Decke dämmen, da das DG nicht ausgebaut wird. Es gibt also keine Dachschrägen im Sanierungsbereich. Dass das Dach irgendwann noch neu gemacht wird steht außer Frage, ist aber zur Zeit nicht zwingend notwendig. Mit der Entkernung hat er eh erstmal gut zu tun. Vielleicht haben sich die Preise bis zum Wiederaufbau ja etwas stabilisiert.
Gruß vom Tobi

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