Zulassung mit DDR Brief

Alles rund um das Thema Zulassung, ABE, Gutachten, ....

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Zulassung mit DDR Brief

Beitragvon Risinghaze » 26. Juli 2018 15:20

Hi!

Würde mich mal interessieren, was ich beachten muss, wenn ich ein Fahrzeug zulassen möchte, welches nur ein DDR Besitzt.
Was muss ich da genau beachten?
Brauche ich eine Vollabnahme beim TÜV?

Mit freundlichen Grüßen

Fuhrpark: Simson S51 Bj. 1987, MZ ETZ 250 A Bj. 1986, JAWA 350 638 TS Gespann, MuZ Skorpion Tour Bj. 1994, BMW F650 GS (Twin) Bj. 2008
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Re: Zulassung mit DDR Brief

Beitragvon RT-Tilo » 26. Juli 2018 15:53

Ich glaube, das ist die einfachste Methode, ein Fahrzeug zuzulassen ... :wink:
Vollgutachten, wenn das Fahrzeug länger als sieben Jahre nicht zugelassen war
und den Kaufvertrag bzw. Eigentumsnachweis, wenn es nicht dein Name ist, der
im Brief steht. Also bei uns hier im Leipziger Land war es so, schon mehrmals
kein Problem und ging immer schnell. :ja:

PS: laß dir den entwerteten DDR-Brief zurückgeben, der gehört zur Historie des Fahrzeuges. :gut:
man liest sich - Gruß Tilo
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Re: Zulassung mit DDR Brief

Beitragvon Nordschrauber » 26. Juli 2018 16:05

Meines Wissen nach brauchst Du alles, als wenn Du gar nichts an Papieren hättest.
Polizeiliche Auskunft, dass nichts gestohlen gemeldet ist, Vollabnahme bei TÜV usw.
Der alte DDR Brief schützt Dich nur davor, dass die alte Kiste nicht ausschließlich im Ausland (Ungarn, Polen etc.) zugelassen war.
Du bekommst nur eine entsprechende neue Zulassung, wenn das Fahrzeug vor der Wende einmal in der DDR zugelassen war. Dann greift der alte KTA-Typschein (hab ich gerade gelernt, dass es so hieß :oops: ) also die Betriebserlaubnis. Die Gültigkeit des Typscheins ist dann ja mit dem Einigungsvertrag übergegangen.
Hat der Vorbesitzer meiner TS auch machen müssen, obwohl der alte DDR Schein vorhanden ist.

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Re: Zulassung mit DDR Brief

Beitragvon Marwin87 » 26. Juli 2018 16:15

Mit dem DDR-Brief zur Dekra, eine Vollabnahme ( nach Paragraph 21) machen lassen und mit den Sachen zur Zulassungsstelle.
Versicherungsnummer nicht vergessen und schon geht das seinen Gang.
Der Originale Brief reicht vollkommen als Eigentumsnachweis :!:
Selber schon sehr oft so gehandhabt...
++Aus technischen Gründen befindet sich meine Signatur auf der Rückseite meines Beitrags++
++Die STVO behindert meinen Fahrstil++

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Re: Zulassung mit DDR Brief

Beitragvon ETS-Fan » 26. Juli 2018 16:22

Unter Umständen musst du noch an Eides statt versichern,dass du der Eigentümer bist. Aber nur wenn die Abmeldebescheinigung nicht mit dran hängt.
Sollte bei mir einmal so sein, hab ich gemosert und bin zu einer anderen Zulassungsstelle.
Da sagten die mir ,dass das so eigentlich richtig wäre,weil die Dokumentation nicht vollständig ist.Man hat mir das Motorrad dann aber ohne Eides statt angemeldet.
Alles nich normal hier.
Gruß
Rüdiger

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Re: Zulassung mit DDR Brief

Beitragvon Nordschrauber » 26. Juli 2018 16:23

Risinghaze hat geschrieben:Brauche ich eine Vollabnahme beim TÜV?


Da wäre ich mal gespannt, ob der TÜV bei Dir (Celle) das macht. Meistens kennen die sich mit den Sachen (alte DDR-Motorräder) gar nicht aus und lehnen das auch hin und wieder ab oder nörgeln an allem rum, was ihnen nicht passt. Das aber auch nur aus Unwissenheit.
Eventuell muss Du das Motorrad auf nen Anhänger laden und einen Termin im Osten bei der Dekra machen.

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Re: Zulassung mit DDR Brief

Beitragvon ETS-Fan » 26. Juli 2018 16:24

Marwin87 hat geschrieben:Mit dem DDR-Brief zur Dekra, eine Vollabnahme ( nach Paragraph 21) machen lassen und mit den Sachen zur Zulassungsstelle.
Versicherungsnummer nicht vergessen und schon geht das seinen Gang.
Der Originale Brief reicht vollkommen als Eigentumsnachweis :!:
Selber schon sehr oft so gehandhabt...

Das ist leider nicht so ,auch eben schon so gehabt.
Gruß Rüdiger

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Re: Zulassung mit DDR Brief

Beitragvon Svidhurr » 26. Juli 2018 16:31

ETS-Fan hat geschrieben:
Marwin87 hat geschrieben:Mit dem DDR-Brief zur Dekra, eine Vollabnahme ( nach Paragraph 21) machen lassen und mit den Sachen zur Zulassungsstelle.
Versicherungsnummer nicht vergessen und schon geht das seinen Gang.
Der Originale Brief reicht vollkommen als Eigentumsnachweis :!:
Selber schon sehr oft so gehandhabt...

Das ist leider nicht so ,auch eben schon so gehabt.
Gruß Rüdiger


Das ist halt Deutschland :roll: das kommt immer auf die Zulassungsstelle (Bearbeiter) an :(

Ich würde einfach mal bei deiner Zulassung anrufen und die verraten dir dann schon was die alles haben wollen.
Tue anderen nichts Gutes, dann wiederfährt dir nichts Schlechtes.

Gruß Svid (Thomas) :coffee:

Bitte sendet mir eure SW Nummern per PN.
Die Namen behalte ich natürlich für mich :wink:
Werde nur R-Nummer mit Bj. öffentlich machen :ja:

Bitte die Daten nicht nur vom Typenschild oder aus der Zulassung ablesen.
Sondern auch mit der Nummer am Rahmen vergleichen :wink:

Möchte die Aufstellung ja möglichst genau machen,
habe da schon genügend Ausnahmen von der Ausnahme :shock:


Stoye Seitenwagen 1962 - 1990

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Re: Zulassung mit DDR Brief

Beitragvon Pet » 26. Juli 2018 17:28

Svidhurr hat geschrieben:Das ist halt Deutschland :roll: das kommt immer auf die Zulassungsstelle (Bearbeiter) an :(

Ich würde einfach mal bei deiner Zulassung anrufen und die verraten dir dann schon was die alles haben wollen.


Oder kurz persönlich vorbei gehen, habe ich so gemacht. Ich hatte nur die Zulassungsbescheinigung (nicht Brief!) aus DDR-Zeiten,
die nette Bearbeiterin (vom Infopoint, also nicht Zulassungsdame) ist zum Amtsleiter, hat dort nachgefragt, kam zurück und sagte
kein Problem. Abnahme nach §21 und normal zulassen. Die haben sich nen Aktenvermerk gemacht und dann ging das 1 Monat später ohne Probleme.
Persönlcih ist manchmal besser.
Aber wie schon oft geschrieben, das hängt von der Zulassungsstelle, dem Bearbeiter und manchmal glaub ich auch vom Wetter ab :mrgreen: .
Grüße aus Thüringen
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Re: Zulassung mit DDR Brief

Beitragvon muenstermann » 26. Juli 2018 17:38

Achte darauf, das der TÜV den Vermerk "KTA Betriebserlaubnis" vornimmt, das ist wichtig dem Bestandsschutz, da die StVZO der DDR in etlichen Punkten von der der BRD abweicht, z. B. Blinkerplicht!

Wenn sich der Prüfer dumm anstellt verweise auf den Einigungsvertrag vom 31. August 1990 zwischen der Bundesrepublik Deutschland und der Deutschen Demokratischen Republik.
Und lasse dir bei der Zulassungstelle den alten Brief wieder aushändigen!
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Re: Zulassung mit DDR Brief

Beitragvon Risinghaze » 26. Juli 2018 19:04

Okay! Also eine Sache habe ich schonmal gelernt. Man kann diese Vollabnahme auch woanders machen und nicht beim TÜV.

Naja, also bis jetzt hatte ich nicht wirklich Probleme hier (mit Trabant). Da war alles iO. Aber ich werde mal schauen, ob ich das auch bei meiner Favorisierten Prüfstelle machen kann! (diese Abnahme nach §21, kann die jetzte Prüfstelle machen?)

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Re: Zulassung mit DDR Brief

Beitragvon CJ » 26. Juli 2018 19:10

Risinghaze hat geschrieben:Okay! Also eine Sache habe ich schonmal gelernt. Man kann diese Vollabnahme auch woanders machen und nicht beim TÜV...

In Celle mußt du zum TÜV zur Vollabnahme. In den "neuen" Bundesländern zur DEKRA.
Die Arche wurde von Laien gebaut, die Titanic von Fachleuten

Es gibt keine dummen Fragen – es ist nur dumm, nicht zu fragen

Denken-Drücken-Sprechen - in dieser Reihenfolge (alte Sprechfunkregel)

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Re: Zulassung mit DDR Brief

Beitragvon schrauberschorsch » 26. Juli 2018 20:41

Das Thema hatten wir schon mehrfach, das letzte Mal vor gae nicht langer Zeit.

Wenn der DDR-Brief nicht entwertet ist; braucht es keine Vollabnahme. Der DDR-Brief ist nach Einigungsvertrag einen West-Brief gleichgestellt. Die 7-Jahres Frist gibt es nicht mehr.

Ob du im Brief als letzter Eigentümer stehst, sollte für die Zulassung auch egal sein. Nach FZV prüft die Zulassungsstelle zivilrechtliche Sachverhalte nicht, hat aber auszuschließen, dass eine Fahrgestellnimmer 2x zugelassen wird. Aus diesem Grund wollen einige Zulassungsstellen den Kaufvertrag sehen, der bei genauer Betrachtung im Einzelfall auch kein Eigentum nachweisen sein kann, weil an abhanden gekommenen Dinge kein Eigentumserwerb möglich ist.

Wenn du die Historie des Fahrzeugs nicht vom ersten Tag an kennst, kannst du deshalb auch nicht an Eides statt versichern, Eigentümer zu sein, weil du nicht ausschliessen kannst, dass das Moped mal abhanden gekommen ist. Das eine falsche eidesstattliche Versicherung schwer strafbar ist, sollte bekannt sein.

Letztlich wirst du dich an dem Ablauf der für dich uständigen Zulassungsstelle orientieren müssen. Wenn von dort eine 21er Abnahme gefordert wird, wirst du eine machen lassen müssen. Deshalb dort erkundigen und danach handeln...

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Re: Zulassung mit DDR Brief

Beitragvon muenstermann » 26. Juli 2018 20:48

schrauberschorsch hat geschrieben:Wenn der DDR-Brief nicht entwertet ist........ Der DDR-Brief ist nach Einigungsvertrag einen West-Brief gleichgestellt.


eben, und deshalb ist der Besitz des Brief der Eigentumsnachweis!!!
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Re: Zulassung mit DDR Brief

Beitragvon Mell » 26. Juli 2018 22:04

Ich habe meine 150 auf 125 umgebaut, von der Dekra begutachten lassen und dann mit dem Gutachten und dem DDR Brief neu angemeldet.
Völlig problemlos.

Fuhrpark: MZ TS 150/ 1984,
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Re: Zulassung mit DDR Brief

Beitragvon schrauberschorsch » 26. Juli 2018 22:30

muenstermann hat geschrieben:
schrauberschorsch hat geschrieben:Wenn der DDR-Brief nicht entwertet ist........ Der DDR-Brief ist nach Einigungsvertrag einen West-Brief gleichgestellt.


eben, und deshalb ist der Besitz des Brief der Eigentumsnachweis!!!


Aha. Dann würde der Dieb, der Fahrzeug und Papiere entwendet, rechtsgültig Eigentum am Fahrzeug erwerben. Die zivilrechtliche Regelung ist aber eine andere (wie oben geschrieben)...

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Re: Zulassung mit DDR Brief

Beitragvon muenstermann » 26. Juli 2018 22:37

schrauberschorsch hat geschrieben:
muenstermann hat geschrieben:
schrauberschorsch hat geschrieben:Wenn der DDR-Brief nicht entwertet ist........ Der DDR-Brief ist nach Einigungsvertrag einen West-Brief gleichgestellt.


eben, und deshalb ist der Besitz des Brief der Eigentumsnachweis!!!


Aha. Dann würde der Dieb, der Fahrzeug und Papiere entwendet, rechtsgültig Eigentum am Fahrzeug erwerben. Die zivilrechtliche Regelung ist aber eine andere (wie oben geschrieben)...


Der KFZ-Brief war der Eigentumsnachweis.
Heute mit den EU-Papieren hat sich das geändert.
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Re: Zulassung mit DDR Brief

Beitragvon AHO » 26. Juli 2018 22:43

muenstermann hat geschrieben:...eben, und deshalb ist der Besitz des Brief der Eigentumsnachweis!!!


So eindeutig ist, und war, das nie.
https://www.juraforum.de/ratgeber/verke ... er-vom-kfz

Gruß
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Re: Zulassung mit DDR Brief

Beitragvon schrauberschorsch » 26. Juli 2018 23:03

Man muss erstmal die zulassungsrechtliche und die zivilrechtliche Seite voneinander trennen. Ich schreibe von der zivilrechtlichen Seite. Die Zulassungsstelle darf davon ausgehen, dass der, der den Brief vorlegt, Eigentümer des Fahrzeugs. Die Zulassungsstelle darf deshalb davon ausgehen, weil sie nur ausschliessen muss, dass eine Fahrgestellnummer 2x zugelassen wird und zivilrechtliche Sachverhalte nicht prüfen muss.

Zivilrechtlich ergibt sich aus dem Besitz des Briefs zugunsten des darin nicht eingetragenen Besitzers eine Vermutung, gerade keine Fiktion, dass er Eigentümer des im Brief genannten Fahrzeugs ist. Bei einer Vermutung ist, begriffsimmanent, der Gegenbeweis zulässig. In meinem Beispiel kann der bestohlene Fahrzeugeigentümer die Vermutung zerstören indem er zB den Diebstahl des Briefs zur Anzeige bringt.

Im Prinzip steht das auch in dem von AHO verlinkten Artikel, der nicht :mrgreen: von mir stammt.

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Re: Zulassung mit DDR Brief

Beitragvon Matthieu » 27. Juli 2018 07:26

CJ hat geschrieben:
Risinghaze hat geschrieben:Okay! Also eine Sache habe ich schonmal gelernt. Man kann diese Vollabnahme auch woanders machen und nicht beim TÜV...

In Celle mußt du zum TÜV zur Vollabnahme. In den "neuen" Bundesländern zur DEKRA.

Und auch das ist so noch nicht vollständig. Du musst zum TÜV der in deiner Region das "Sagen" hat.
Bei uns in Bayern gibt es TÜV Nord, TÜV Rheinland und TÜV Süd. Ne 21er darf aber nur der TÜV Süd machen.

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Re: Zulassung mit DDR Brief

Beitragvon Marco-42 » 12. August 2019 22:27

schrauberschorsch hat geschrieben:
Wenn der DDR-Brief nicht entwertet ist; braucht es keine Vollabnahme. Der DDR-Brief ist nach Einigungsvertrag einen West-Brief gleichgestellt. Die 7-Jahres Frist gibt es nicht mehr.

Ob du im Brief als letzter Eigentümer stehst, sollte für die Zulassung auch egal sein.



Wo steht denn das geschrieben?

Meine Hufu hat einen nicht entwerteten DDR Brief und eine Abmeldebescheinigung von 1993. Auch bin ich nicht im Brief eingetragen, habe aber einen Kaufvertrag.

Sie ist fertig aufgebaut. Ich möchte sie so schnell wie möglich zulassen.

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Re: Zulassung mit DDR Brief

Beitragvon Der Sterni » 12. August 2019 22:44

Hat letzten Monat bei meiner ES 250/2 erst relativ problemlos geklappt.
Ostbrief, abgemeldet seit '90.

Normale HU hat gereicht um sie im Land Brandenburg/Landkreis PM/ Zulassungsstelle Werder neu zuzulassen.
Ohne Vollabnahme, Kaufvertrag und ähnlichem Firlefanz.

Dafür gab beim Thema Anhängelast und kleinem Kennzeichen doch reichlich Gesprächsbedarf, aber das ist wieder ne andere Geschichte.

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Re: Zulassung mit DDR Brief

Beitragvon mr2 » 13. August 2019 17:16

Hallo allerseits,
also bei meine 1956er ES250 wurde 1999 mit DDR-Papieren stillgelegt. Letztes Jahr habe ich dann in unserer niederbayrischen Zulassungsstelle nachgefragt, was zur Wiederzulassung notwendig ist. Eine HU und der DDR-Brief. Also, einige Tage später mit einer HU (von KÜS !!!) und dem (nicht entwerteten) DDR-Brief wieder hin, und alles war in wenigen Minuten erledigt ohne irgendein Problem. Sogar inklusive kleinem Nummernschild. Wohlgemerkt gänzlich ohne technische Änderung. :top:

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Re: Zulassung mit DDR Brief

Beitragvon Matthieu » 13. August 2019 18:18

mr2 hat geschrieben:Hallo allerseits,
also bei meine 1956er ES250 wurde 1999 mit DDR-Papieren stillgelegt.

Wie kann ein Fahrzeug bis 1999 auf DDR-Papiere gelaufen sein? Da war die Wende schon zehn Jahre her...

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Re: Zulassung mit DDR Brief

Beitragvon mr2 » 14. August 2019 09:51

Wer sagt denn was von "gelaufen"? Das Dingens wurde 1989 als Erbmasse per Anhänger nach Bayern transportiert, irgendwann hier restauriert aber nie mehr auf die Straße gebracht und stand da seitdem einfach nur in einer Garage herum. 1999 nach weiterer Vererbung der Stillegungs-Stempel im DDR-Brief. Und 2018 wieder in Betrieb genommen. Einfach nur lang genug zuwarten, so geht das mit Kulturgut...
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Re: Zulassung mit DDR Brief

Beitragvon zweitakt » 14. August 2019 10:50

"eben, und deshalb ist der Besitz des Brief der Eigentumsnachweis!!!"

Genau das stimmt nicht, der Haltereintrag ist höchstens eine Eigentumsvermutung.
Der alte Brief bescheinigt, daß das Fahrzeug schon einmal zugelassen war.
Das Fahrzeug könnte ja ausschließlich auf einem Betriebsgrundstück (LPG) ohne Zulassung betrieben worden sein.
Würde dieser Nachweis nicht erbracht werden und das Verkehrsamt hätte Zweifel,
ob das Fahrzeug schon einmal zugelassen war, wäre es eine Neuzulassung.
Dafür würde dann die Erfüllung aller aktuellen Vorschriften notwendig sein. (EURO4 etc.)
Damit wäre das Fahrzeug nicht zulassungsfähig.

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Re: Zulassung mit DDR Brief

Beitragvon ventilo » 14. August 2019 11:46

zweitakt hat geschrieben:Würde dieser Nachweis nicht erbracht werden und das Verkehrsamt hätte Zweifel,
ob das Fahrzeug schon einmal zugelassen war, wäre es eine Neuzulassung.
Dafür würde dann die Erfüllung aller aktuellen Vorschriften notwendig sein. (EURO4 etc.)
Damit wäre das Fahrzeug nicht zulassungsfähig.


Auch das stimmt so nicht mehr, man kann auch nie zugelassene Oldtimer nach den damals n Deutschland geltenden Vorschriften zulassen (mit Einschränkungen).

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Re: Zulassung mit DDR Brief

Beitragvon Robert K. G. » 14. August 2019 11:55

Für diese Aussage hätte ich gern einmal Belege. Die gelebte Praxis ist nämlich eine ganz andere...

Gruß
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Re: Zulassung mit DDR Brief

Beitragvon zweitakt » 14. August 2019 15:30

"Auch das stimmt so nicht mehr, man kann auch nie zugelassene Oldtimer nach den damals n Deutschland geltenden Vorschriften zulassen (mit Einschränkungen)."

Natürlich, soweit das Motorrad schon einmal zugelassen war.
Wenn das Straßenverkehrsamt einem das glaubt macht es das auch.
Wenn es einen Nachweis fordert benötigt man den Brief.
Wenn man dann keinen hat, hat man u.U. ein Problem.
Diesen Punkt handhaben die Straßenverkehrsämter je nach Landkreis unterschiedlich.

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Re: Zulassung mit DDR Brief

Beitragvon ventilo » 14. August 2019 16:14

Robert K. G. hat geschrieben:Für diese Aussage hätte ich gern einmal Belege. Die gelebte Praxis ist nämlich eine ganz andere...

Gruß
Robert


Der orange BMW 2002 im BMW Museum. Er hat mittlerweile sogar ein H-Kennzeichen und wurde komplett aus Teilen mit einer nie zugelassenen Rohkarosse aufgebaut.
Wir haben im Club einen Gruppe S Ford RS200, der noch nie zugelassen war und heute mit englischer V5 und deutschem 07er Kennzeichen bewegt wird. War jüngst beim Eifel Rallye Festival in Daun zu bewundern.

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Re: Zulassung mit DDR Brief

Beitragvon muenstermann » 14. August 2019 18:06

ventilo hat geschrieben:
Robert K. G. hat geschrieben:Für diese Aussage hätte ich gern einmal Belege. Die gelebte Praxis ist nämlich eine ganz andere...

Gruß
Robert

Der orange BMW 2002 im BMW Museum. Er hat mittlerweile sogar ein H-Kennzeichen und wurde komplett aus Teilen mit einer nie zugelassenen Rohkarosse aufgebaut.
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Re: Zulassung mit DDR Brief

Beitragvon zweitakt » 14. August 2019 19:39

... oder ich suche noch eine Karosse zum Brief. :wink:

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