Hier geht es nur um den Antrieb der 4 Takt RT/SM/SX 125
29. März 2014 21:47
Da die kiste wohl vom vorbesitzer kaum gewartet wurde und dazu die beauftragte werkstatt auch noch nach allen regeln der kust gefluscht hat arbeite ich mit meinem sohn grade nach und nach alle wartungsrelevanten sachen ab.
Der erste wechsel der Kopfdichtung ging fatal in die hose. der Drehmomentschlüssel hat mal garnichts getaugt und es entstand ein feines cappuchinofarbenes Öl Wasser Gemisch.
Heute haben wir das ganze nochmal mit guten Werkzeug wiederholt und siehe da, alles ist dicht und der Haufen ist nun ein Motorrad^^
Um das restliche Wasser aus dem Motor zu bekommen haben wir natürlich das Öl und den Filter gewechselt dann den Motor warm laufen lassen und das frische Öl direkt wieder abgelassen und den Filter getauscht. Letzlich dann den Motor mit frischen Öl wieder aufgefüllt.
Mein Sohn hat dann eine Probefahrt gemacht und erzählte mir das die Kupplung ab und zu durchrutschte, im kalten zustand war das nicht der Fall und vor dem ersten fehlerhaften Kopfdichtungswechsel auch nicht.
Es ist anzunehmen das noch reste vom Wasser im Ölkreislauf sind die bei einem erneuten Ölwechsel wohl endlich raus sein sollten.
Kann es sein das die Kupplung durch das Wasser schaden genommen hat oder ist es das restliche minimal vorhanden Wasser das die Kupplung am sauberen arbeiten hindert?
Ist es sinnvoller gleich einen neuen Lamellensatz einzubauen statt einfach nur nochmal das Öl zu tauschen? Das Öl tauschen wir in jedem fall nochmal.
Ergänzung:
Mein Sohn meinte eben das die Kupplung nur ganz kurz durchrutsch und dann sofort zupackt. höchstens 1 sec. und dann würde die greifen, die rutsch auch in den höheren drehzahlen nicht durch.
30. März 2014 12:06
Hm,
wenn sie gedrosselt ist, könnte das auch der Begrenzer sein. Bei welchen Drehzahlen stellt sich der Effekt ein? Kurz vorm ausdrehen? Dann wäre es wahrscheinlich der Begrenzer.
Wladimir.
30. März 2014 13:02
soviel Dampf hjat der Motor nicht, dass er die Kupplung zum rutschen bringt.
Deshalb - Kupplungseinstellung kontrollieren. Nicht an der Lenkerarmatur.
Welches Öl wird verwendet?
30. März 2014 15:49
@Wladimir Sie ist nicht gedrosselt
@MZKay Das verwendete Öl ist 10w40 wie vorgeschrieben. ich habe mal in der Anleitung gelesen, die Kupplung kann doch nur an der Lenkamatur eingestellt werden. Hab ich was übersehen?
30. März 2014 17:37
ja - hast du
31. März 2014 16:49
magst du mir auch sagen was ich übersehen habe?^^
31. März 2014 18:12
mzboon hat geschrieben:magst du mir auch sagen was ich übersehen habe?^^
der Kupplungsdeckel muss runter - dazu muß das Öl nicht zwangsläufig raus. Die Maschine muss aber auf die Seite.
Wenn der Deckel runter ist findest du auf der Kupplung eine Madenschraube mit Kontermusser. Beide lösen. Madenschraube erst heraus, dann soweit hinein, bis ein widerstand spürbar ist. Dann eine halbe Umdrehung zurück, kontern. Diese Aktion sollte bei kalten Motor durchgeführt werden.
Wenn dann alles wieder zusammen ist, kann man den Kupplungshebel am Lenker nach belieben einstellen.
1. April 2014 17:59
herzlichen dank. den tip werde ich gleich in meinem ordner speichern.
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