Vorstellung DKW NZ 250

Wie der Name schon sagt .. Muß nicht nur um MZ gehen :)

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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon mzler-gc » 20. Dezember 2022 08:05

Hi Mechanikus,

kannst du bitte noch bissel was zu der Vorderradbremse schreiben? Ist das was originales? Oder hast du da selbst Hand angelegt?

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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon hue » 20. Dezember 2022 08:46

@ mzler-gc: Lies Dir doch mal die ganze Seite 1 durch! Da wurde zur Vorderradbremse (verm.) schon alles gesagt.

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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon Mechanikus » 20. Dezember 2022 13:54

Ja, die Bremse war schon aufwendig. Grundsätzlich war es schon mal gut, auf die größeren Bremsen der 350er umzurüsten. Den größten Effekt bringt aber der aufgeschrumpfte Rippenring an der Vorderbremse. So kann sich die (Tiefziehblech!)-Trommel nicht mehr während des Bremsvorgangs verformen. Die Duplexfunktion braucht man dann für den Fall der Fälle, wenn es ernst wird und echte Bremswirkung gefragt ist. Die Gußform der vorderen Ankerplatte habe ich aus einem beschädigten Originalteil gebaut. Schwindmaß und zusätzliche Wandstärke aufgespachtelt, zusätzliche Rippen vorgesehen und außen noch Verstärkungen und Nockenlager in DKW-typischer Optik angebracht.
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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon rally1476 » 20. Dezember 2022 20:47

Nabend,

Mechanikus, erzähl mal bitte was zum Aluguss.
Haste das selbst gegossen?
Wenn ja, haste sicher Deine Wärmequelle in Deiner Werkstatt genutzt oder?
Was war denn das Rohmaterial?
Alte Ankerplatten, oder Naben?
Das tät mich mal wirklich interessieren.

Gruß Rally
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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon Mechanikus » 21. Dezember 2022 00:12

Nein, das ist nicht selber gegossen. Wobei man das mit genügend Hingabe auch bewältigen kann. Wolfgang Kutil, von dem ich die Idee mit der Trommelverrippung und Bremsenbauart habe, hat mir erzählt, das sein Vater die Spezialteile für seine NZ's selber gegossen hat. Zuhause im Schuppen. Natürlich hat mich interessiert, was er da für Material verwendet hat. Da kam die sehr pragmatische Antwort: Zylinderköpfe aus alten Zylinderköpfen und Bremsenteile aus alten Ankerplatten. Irgendwie sinnfällig.
Meine sind aus AlSi10Mg, eine häufig angewendete Gußlegierung. Die Gießerei hat dann die Abgüsse in wirklich hervorragender Qualität besorgt und anschließend eine Wärmebehandlung, das sogenannte Warmauslagern, durchgeführt. Das ist gewissermaßen eine Art Vergütung und erhöht vor allem die Zugfestigkeit. Die Hinterradbremse ist übrigens auch selbst gebaut. Auch hier entstand die Ankerplatte neu, das Gußmodell ist aus einem gebrochenen Original gefertigt, gleich mit einigen Verstärkungen und großzügigerem Lagersitz für den Nocken. Aber auch der kombinierte Bremstrommelkettenblatthinterradmitnehmer entstand im Eigenbau aus einem Klotz 42CrMo4. Lediglich die Kettenradverzahnung habe ich in einem Betrieb fräsen lassen. Heute gibt's diese Teile als Repro zu kaufen, ich mußte mir damals noch selbst helfen. Es erfüllt mich aber mit tiefer Zufriedenheit, daß mein Eigenbau qualitativ um einiges besser ist als die Nachbauteile.
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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon rally1476 » 21. Dezember 2022 06:48

Moin,

die gleiche Erfahrung hab ich auch gesammelt.
Da gab es Teile, die ich ums verrecken nicht irgendwo kaufen konnte.
Die wurden dann eben selbst hergestellt.
Hilfreich war das original Ersatzteilheft.
Da stehen zum Teil Maße drinnen, nach denen ich dann Drehen konnte.
In schlechter Erinnerung blieben mir die beiden Zwischenstücke unten zwischen Rahmenschleife und hintere Gabel.
Die waren in Scherben vorhanden.
Da wieder was draus zu machen war nicht einfach.
Wohlgemerkt, mir standen zu dieser Zeit noch keine Zerspanungsmaschinen zur Verfügung.
Schlecht deshalb, weil mir bei der Montage der Ständerfedern durch ein Missgeschick, selbige in der Fingerkuppe steckte und ich alleine in dieser Position gefangen war.
DKW 007.jpg

Zu diesem Zeitpunkt war ich schon stolz das der Teilehaufen so ziemlich komplett war.
Angefangen hatte ich mit Rahmen und Motor...
....ach der Tank war auch dabei.
Abschließend kann man sagen das man sich gut überlegen sollte wie man so ein Projekt angeht.

Gruß Rally
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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon Mechanikus » 21. Dezember 2022 15:03

Letztens hatten wir im DKW-Twin-Fred ja das Thema Gabel behandelt. Das war auch hier nicht einfach. Beim ersten Aufbau war meine Gabel in einem sehr guten Zustand, ich konnte sie einfach weiter verwenden, obwohl die Teile aus etlichen Gabeln zusammen kombiniert waren. Nach dem Unfall hieß es dann: Einmal neu bitte.
Alles vermessen, die oberen Gelenkhebel gerichtet, die Gabel selbst auf Verzug geprüft und anschließend die Nietung erneuert. An diesem Punkt fällt mir ein: rally1476, wenn Deine Gabel trotz erneuerter Lagerung Spiel aufweist, könnte sich die Nietung gelöst haben. Das kommt gar nicht mal so selten vor.
Jedenfalls habe ich alle Lagerstellen aufgerieben und neue Laufhülsen aus Einsatzstahl gedreht. Das war bei dem zähen Zeug eine echte Strafarbeit. Nach dem Einfräsen und -feilen(!) der Schmiernuten gings ab in die Härterei, wo die Teile auch gleich rundgeschliffen wurden. Die Gabelbrücke war beim Unfall allerdings verzogen worden, ich habe mir nicht getraut, die zu richten, sondern habe ein NOS Teil besorgen können, natürlich erst, als ich nach langer erfolgloser Suche selbst eine neue Gabelbrücke gebaut hatte... Dann kam auch gleich der neue Alu-Kotflügel zum Einsatz.
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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon rally1476 » 21. Dezember 2022 22:39

Nabend,

die Nietung hatte ich mir auch schon angesehen.
Keinerlei Lackrisse oder ähnliches.
Über die Winterzeit nehme ich mir alle Motorräder zur Nachschau auf die Bühne, egal ob damit nur tausend Kilometer gefahren wurden oder das doppelte.
Da hab ich über die zehn Jahre Betriebszeit der DKW kaum Sachen entdeckt, welche mich nachdenklich werden ließen.
Das ist eine sehr solide gebaute Maschine.
Zum Anfang hatte ich Schwierigkeiten mit Kolbenklemmern.
Da hatte ich verschiedene Vergaser probiert.
Diese waren jedenfalls nicht ursächlich für die Klemmer.
Hängen geblieben bin ich dann beim Marklin.
Dieser Vergaser war zwar in der Serie nie verbaut, allerdings war mein Exemplar noch nie angebaut gewesen, also neu.
Interessant fand ich außerdem den Aufbau dieses Vergasers.
Der besitzt nämlich keine Nadel, dafür aber eine Düse, welche mit Steigröhrchen versehen ist.
Es sitzen drei Düsen hintereinander.
Damit kann einzig der Vergaserschieber verschleißen, ne Nadeldüse und Nadel gibt's halt nicht.
Ich hab dann einfach die Reibstellen der Klemmer am Kolben und im Zylinder entfernt und dann war der Motorblock dauervollgasfest.
Wohlgemerkt alles mit gelaufenen Originalbestückungen.
Durch Zufall stellte ich damals nen Pannonia Kolben neben nen DKW Kolben.
Die Maße sahen vielversprechend aus.
So einen könnte man in den DKW Zylinder adaptieren.
Also hatte ich mir so ein Ding als Sonderanfertigung im größtmöglichen Übermaß besorgt, damit ich den ausgelutschtesten DKW Zylinder, den ich besitze, nochmal verwenden kann.
Das ist im Gegensatz zum Original ein moderner Kolben, welcher aber in der Pannonia einen sehr ähnlichen Gusszylinder ausfüllt.
Einzig die Kolbenbolzenbohrung ist zu groß.
Hab lange überlegt wie ich das lösen könnte.
Gedacht hab ich an Bundbuchsen mit enger Übergangspassung die innen Nuten für die Sicherungsclipse bekommen.
Diese werden von innen nach außen montiert.
Dann wäre dieser Kolben immernoch etwas leichter als der originale.
Ich denke bei diesem Traktormotor kann man ruhig pragmatisch vorgehen.
Oder?

Gruß Rally
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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon Mechanikus » 21. Dezember 2022 23:54

Ja, so ein Marklin-Vergaser ist ne spannende Sache. Ich denke, zu einem Nadeldüsenvergaser wird er wohl etwas in der Leistung abfallen, kann aber auch sein, daß es bei solch ausgeprägten Drosselmotoren wie den NZ's nicht weiter ins Gewicht fällt. Auf jeden Fall ist ein Marklin was schönes Zeitgenössisches. Ich habe eine Mischung aus Bing und Graetzin dran. Mein Kolben stammt von Kolben-Frech, das hatte mir Frieder Bach empfohlen. Er lief auf Anhieb ohne spürbare Einlaufphase bis heute völlig problemlos. Bei der 350er paßt natürlich der IZH Kolben.
Ein Pannoniakolben kann sicherlich funktionieren. Wie man die Sache mit den Kolbebolzensicherungen gestaltet ist aber von entscheidender Bedeutung.

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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon Mechanikus » 1. Januar 2023 16:43

Neujahrsausfahrt! Herrlich bei den Temperaturen.
Leider mußte ich feststellen, daß es im Leerlauf ein Nebenluftproblem am Vergaser gibt. Wahrscheinlich ist der Schieber ausgeschlackert, mal sehen.
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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon Mechanikus » 25. Februar 2024 18:41

Die erste Fahrt des Jahres auf der DKW.
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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon waldi » 25. Februar 2024 18:58

Hast Du Dein Nebenluft Problem in den Griff bekommen?

Lg. Mario
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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon xtreas » 25. Februar 2024 19:40

Mechanikus hat geschrieben:Die erste Fahrt des Jahres auf der DKW.

Mann sieht die schön aus ?
Gut Schlauch und Gute Fahrt......
Viele Grüße
Xtreas,
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Einer konnte Stroh zu Gold spinnen....
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...wir machen aus Watte kleine Draculas......

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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon Mechanikus » 25. Februar 2024 19:55

Ja, das war unspektakulär. Es handelte sich nämlich gar nicht um Nebenluft, sondern um zu großes Spiel zwischen der Spirale im Gasgriffrohr und dem Schiebestück mit Bowdenzugaufnahme im Lenker. Das führte zu unbeabsichtigtem (minimalen) Anheben des Gasschiebers aus dem Leerlauf heraus, das man im ersten Moment als Falschluft interpretieren konnte. Ein anderes Gasgriffrohr und ein neues Schiebestück behoben das Problem. In dem Zusammenhang kann man von den meisten Nachbauten wieder einmal nur abraten. Da sind sowohl die spiralförmigen Bleche im Griff zu dünn, als auch die Nuten im Schiebestück zu breit, was im Neuzustand schon mehr Spiel ergibt, als bei einem völlig verschlissenen alten Gasgriff.

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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon Mechanikus » 27. Mai 2024 13:05

In Vorbereitung des diesjährigen Forumtreffens mache ich gerade die NZ klar für die Strecke. Einmal wurde ein neuer Hinterreifen fällig, dann war da noch der Dekompressionsbowdenzug gerissen. Also Anlaß genug, alles mal gründlich durchzusehen. Und siehe da: Zwei gebrochene Speichen sowie hartgebackene Ascheansätze an Zündkerze und Dekompressionsventil. Der Reifenwechsel erfolgte einmal mehr mit der Kabelbinder-Methode, diesmal war es aber wegen des Stollenreifens nicht so ein Spaziergang wie beim Moped. Dekompressionsventil eingeschliffen, Speichen gewechselt, Elektrodenabstand an der Kerze eingestellt, Bowdenzug gelötet. Und zu guter letzt noch eine zeitgenössische "Navihalterung" aus der Sportabteilung montiert.
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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon Lorchen » 27. Mai 2024 17:50

Gibt es schon eine Liste für das MZ-Treffen, wo man sich für eine Probefahrt anmelden kann? :floet:
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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon Lausi » 27. Mai 2024 17:53

Lorchen hat geschrieben:Gibt es schon eine Liste für das MZ-Treffen, wo man sich für eine Probefahrt anmelden kann? :floet:


Wenn Du damit gefahren bist, ist die immer so vollgesabbert ;-)

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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon Nordlicht » 27. Mai 2024 18:38

Ich werde sie mir auch mal genau anschauen..
Gruß Uwe.
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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon EmmasPapa » 27. Mai 2024 18:57

Ja, ich glaube, wir wollen alle mal dran lecken.... :patpat: :bussi: :freude:
Grüße

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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon Lorchen » 27. Mai 2024 19:39

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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon Mechanikus » 10. März 2025 03:26

Die DKW hat auch wieder Wehwehchen. Bei einer ersten Inspektion vor dem Start in die Saison fiel mir auf, daß am Hinterrad mal wieder eine Speiche gerissen ist und die linke Fußraste nicht richtig fest sitzt. Eigentlich ungewöhnlich bei der mordsmäßigen Verzahnng, die die Raste hält. Das Problem lag auch nicht bei der Verzahnung, wie sich schnell herausstellte, sondern der Formschluß des verzahnten Teils am Rahmen ließ zu wünschen übrig. Der umlaufende Steg war angebrochen. Alles klar, das ist nicht neu, da gibt es immer mal wieder Hudeleien. Die große Anzahl von Teilen mit genau diesem Schadensbild, die man in Teilekonvoluten und an Motorrädern sieht, belegt das. Auch ich hatte das bereits in der Vergangenheit schon einmal geschweißte Teil vor etlichen Jahren bereits wieder repariert und gleich mit einer kleinen Verstärkung an der Stelle versehen, von der der Anriß seinen Ausgang nimmt. Gereicht hat die aufgeschweißte Wulst auf die Dauer leider nicht. Deshalb habe ich mir diesmal etwas einfallen lassen, um schlicht die an dieser Stelle eingeleitete Kraft aus den Fußrasten zu minimieren. Das sollte jetzt eigentlich funktionieren.
Bei der DKW II gehe ich noch einen Schritt weiter. Dort kommt dann ein längerer zweiter Rahmenbolzen zum Einsatz, sodaß der Fußrastenhalter mit zwei Bohrungen statt nur einer am Rahmen verschraubt ist. Das hält auf jeden Fall.
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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon Mechanikus » 16. März 2025 21:04

Eine kleine Nettigkeit am Rande: Die NZ bekommt wieder alte Kniekissen aus top erhaltener original Friedensware. Wahnsinn, 87 Jahre alt und noch absolut weich und in Ordnung. Eines von beiden fand sich schon vor 20 Jahren an und vorletztes Jahr konnte ich auf einem Teilemarkt ein zweites erstehen. Sauber gemacht und fertig :ja:
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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon Mechanikus » 12. April 2025 00:53

Das Bild der montierten Kniekissen bin ich Euch noch schuldig. Hier ist es. Zum Saisonstart hab ich alles durchgeprüft und siehe da, eine Speiche am Hinterrad ist gerissen und mußte ersetzt werden. Bei der Gelegenheit habe ich gleich noch ein paar weitere Speichen abgelängt und die zur haltbaren Reparatur notwendigen getellerten U-Scheiben ergänzt, die unter die Speichenköpfe gelegt werden. Die kommen, schon im Hinblick auf das Forumstreffen, in die Tanktasche.
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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon rally1476 » 12. April 2025 08:49

Moin,

musste jetze sowat schreiben?
Nu muss ich ooch die DKW wieder fit für die Saison machen.

Naja, frisch TÜV drauf machen und los geht die wilde Fahrt.

Das mit dem Speichenreißen habe ich auch.
Und das bei allen Motorrädern mit gekröpften Speichen.
Vornehmlich an den Hinterrädern.
Egal ob neue oder gebrauchte, alte Speichen.
Ob nun Kleeblatt, oder weißer Adler auf weißem Grund.
Wenn das keine Standzeuge sind, scheint das kein unübliches Phänomen zu sein, besonders bei Gespannen.

Hingegen hatte ich bei keiner MZ mit Geradendspeichen je einen Speichenriss.
Auch nicht beim artgerecht bewegten TS Gespann.

Übrigens ist mir die Delle im Alu bedampften Teil Deines Tankes sympathisch.
Das sieht bei meiner auch so aus und gehört bei dem Alter der Maschine irgendwie dazu.

Man sieht ja meist einen silber lackierten Streifen bei den aufgebauten Maschinen.

Gruß Rally
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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon Mechanikus » 12. April 2025 14:17

Hallo Rally,
versuch doch mal den Trick mit den getellerten Scheiben unterm Speichenkopf. Ganz normale U-Scheibe M4, mit Senkdorn (im einfachsten Fall ein Körner) in die Form der Speichenköpfe bringen und ein bis zwei Scheiben beilegen. Die so modifizierten Speichen halten bis jetzt alle. Alter Trick von einem Gespannfahrer...

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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon rally1476 » 12. April 2025 15:27

Jo,

werd ich mir mal merken für den nächsten Speichenriss.
Klingt auch irgendwie logisch, die Kraft näher an der Biegung einzuleiten.

Gruß Rally
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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon Mechanikus » 24. Juni 2025 17:29

Nach der 750 km Reise zum und vom Forumtreffen war der Luftfilter gleich mal fällig. Ne ordentliche Fuhre brandenburgischer Alleenstaub kam da raus...
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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon Mechanikus » 1. Juli 2025 00:39

Der Benzinhahn neigte auf der Reise zum und vom Treffen zu einer dezenten Undichtigkeit. Interessanterweise sperrte er einwandfrei ab, aber das Hahnküken ließ irgendwo geringfügig Sprit nach außen durch. Die Flachdichtung hatte ich aus Gummikork angefertigt. Als ich den Hahn auseinanderbaute, mußte ich feststellen, daß die Flachdichtung ziemlich gequollen war. Die Löcher waren stark zugequollen. Glück, daß der Durchfluß noch ausreichend war. Ich habe die Löcher vermittels Locheisen nachgeschlagen. Etwas verdutzt stellte ich am nächsten Tag fest, daß die ganze Dichtung nicht wenig geschrumpft war. Hatte nicht angenommen, daß der Effekt bei Gummikork auch so stark ist. Daraufhin hab ich mir Viton Plattenmaterial bestellt, vielleicht taugt das mehr. Als Zwischenlösung dient vorübergehend ein Nachbau-Benzinhahn, der ist qualitativ besser ist, als vermutet. Er besitzt eine Viton Dichtung, ist gut verarbeitet und hat als hübsche Zugabe sogar Halbrundkopf-Schlitzschrauben.
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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon Mechanikus » 12. Juli 2025 01:19

Heute hatte ich eine sehr schöne Reise nach Meißen, um mal nach meinem Dampfer zu schauen, der dort wegen Niedrigwasser fest liegt. Ich hatte mir eine entspannte Strecke durch hübsche alte Obst- und Weinbaudörfer gesucht und die Fahrt genossen. Soweit war das alles fein, selbst den sich ankündigenden Regen konnte ich auf dem Heimweg weitestgehend umfahren. Leider gab es einen Wermutstropfen. Bei steilen Straßenabschnitten und auf schnellen Geraden merkte ich, daß mit der Kupplung mal wieder was nicht stimmt. Sie neigt neuerdings zum Durchrutschen. Ich fürchte, es ist dasselbe Phänomen wie vor fünf Jahren, nämlich, daß die Mitnehmerzapfen der Kupplungsscheiben abreißen. Also nach dem Ritt gleich erstmal das warme Getriebeöl abgelassen. Uiuiui. Pechschwarz mit verdammt viel metallischem Abrieb. Und das nach knapp 1000 Kilometern. Ich glaube, langsam wird es Zeit für eine IZH Kupplung. Ich mache mich dieser Tage dran. Jetzt ist das Simmi das einzige Pferd im Stall, das rennt.
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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon Bambi » 13. Juli 2025 16:20

Hallo Falk,
hier nochmal ein dickes 'Danke' für den Hinweis auf diesen Thread. Sehr gelungen, Deine Geländesport-Adaption der NZ. Genau so wurde das damals gemacht - ein 'Alltags-Motorrad' mit klugen Änderungen an die Geländesport-Erfordernisse angepasst.
Schöne Grüße, Bambi
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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon Schandauer » 14. Juli 2025 11:18

Ich habe noch einen Kupplungssatz der IZH da liegen (die aus der Ukraine mit Stahlträgerplatte).
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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon Mechanikus » 14. Juli 2025 11:52

Bambi hat geschrieben:Hallo Falk,
hier nochmal ein dickes 'Danke' für den Hinweis auf diesen Thread. Sehr gelungen, Deine Geländesport-Adaption der NZ. Genau so wurde das damals gemacht - ein 'Alltags-Motorrad' mit klugen Änderungen an die Geländesport-Erfordernisse angepasst.
Schöne Grüße, Bambi

Und nicht nur das. Das Werksmaterial für die 1939er Six Days sah (von den ebenfalls eingesetzten ORS und PRS mit Ladepumpe mal abgesehen) fast genauso aus.

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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon Mechanikus » 17. Juli 2025 00:48

Heute hab ich das Dilemma demontiert. Es war, wie schon befürchtet, das bekannte Phänomen. Der alte Kupplungskorb der Zivilmaschine hat einfach zu wenige Zapfen am Umfang. Die Wehrmachtsausführung und alle IZH's haben dann 8 statt der 6 Zapfen. Nebenbei sieht man mein mittlerweile 27 Jahre altes handgefeiltes Blockierwerkzeug. Bei der Demontage des Kupplungsdeckels hat es beim Aufdrehen den Schraubenkopf einer Schlitzschraube gesprengt. Kein alltägliches Schadensbild aber an der DKW schon der zweite Vorfall dieser Art.
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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon Mechanikus » 18. Juli 2025 13:13

Gestern habe ich einen IZH 49 Kupplungskorb aufgearbeitet. Das Ratschenzahnrad meiner DKW war besser erhalten, wodurch es wieder seinen Platz einnehmen durfte. Die Scheiben sind insgesamt in keinem besonders guten Zustand. Die Belagscheiben haben eh keine Nasen mehr, deshalb sind sie Schrott, allerdings zeigt der Belag quasi keine Abnutzung. Die Stahlscheiben sind teils wellig, möglicherweise durch Hitzeeinwirkung, die Wölbungen blank und spiegelglatt.

-- Hinzugefügt: 18. Juli 2025 22:52 --

Leider kann ich an dieser Stelle noch nicht vom Zusammenbau berichten, lauter Kleinigkeiten halten den Betrieb auf. Das Sicherungsblech der Schraube auf dem Kurbelwellenstumpf war nach 87 Jahren dann doch nicht nochmal zu gebrauchen. Nach erfolgloser Suche habe ich mir einfach selber eins tiefgezogen. Außerdem habe ich die Gelegenheit beim Schopfe gepackt und mir aus einer der unbrauchbar gewordenen Stahlscheiben eine Haltelamelle zum Blockieren der Kupplung gebaut.
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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon Mechanikus » 20. Juli 2025 20:07

Heute war Zusammenbau der Kupplung und Probefahrt. Alles wunderbar leichtgängig. Es ist eine Freude.
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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon Mechanikus » 22. Juli 2025 00:38

Kleiner Nachtrag: Da war ja noch die beschädigte Gehäuseschraube. Sie ist jetzt wieder instandgesetzt. Falls jetzt einer fragt "Warum der Aufwand?", der möge einfach mal versuchen, irgendwo eine Schraube M7×70 mit zylindrischem Schlitzkopf zu kaufen. Darum.
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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon MZFieber » 30. Juli 2025 19:48

Herrlich, kein Aufwand zu groß. :mrgreen: :top:
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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon rally1476 » 30. Juli 2025 21:11

Nabend,

ich hab tatsächlich 2011 auf dem Teilemarkt in Dresden genau solche Schrauben gekauft. Als verzinkte Neuware.
Die sehen aber anders aus.
Die Schraubenköpfe sind rundlicher und etwas flacher als die alten Schrauben.

Den ausgebrochenen Schraubenkopf, welchen Du produziert hast, hab ich exakt genauso hinbekommen.

Ich denke solche Schäden gab es früher öfter.

Gruß Rally
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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon Mechanikus » 17. August 2025 09:49

Darf natürlich nicht fehlen: Bilder vor den ehrwürdigen Hallen der alten DKW/MZ Fabrik.
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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon Gundi » 17. August 2025 10:08

Wunderschön!

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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon RT-Tilo » 17. August 2025 11:08

Tolle Maschine an historischem Ort ... :love: :gut:
man liest sich - Gruß Tilo Bild

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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon rally1476 » 17. August 2025 12:29

Das war auch mal mein Plan,

mit meiner NZ per Achse an ihre Geburtsstätte zu fahren.
Das sind gute 250km pro Richtung.
Also ohne Weiteres machbar.

Ich will aber nicht ganz alleine fahren.
Hab das mal in meinem Freundeskreis angesprochen, wollte aber niemand so richtig mitmachen.

Deine NZ ist immer wieder eine Augenweide.

Gruß Rally
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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon Greenmilk » 18. August 2025 08:24

Mechanikus hat geschrieben:Darf natürlich nicht fehlen: Bilder vor den ehrwürdigen Hallen der alten DKW/MZ Fabrik.


Boa, immer wieder eine Augenweide. :love:
beste Grüße
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Re: Vorstellung DKW NZ 250

Beitragvon Bambi » 18. August 2025 12:38

Tolle Bilder, Falk!
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