7. Juni 2020 09:45

7. Juni 2020 09:55
7. Juni 2020 09:59

Mainzer hat geschrieben:Einer Kronenmutter mit Splint würde ich schon die Eignung als Losdrehsicherung zuschreiben. Klar, Vorspannkraft bei sich setzenden Teilen kann die nicht halten. Aber die Mutter kann nicht weg (bzw. nur wenige Grad).
7. Juni 2020 10:06
Mainzer hat geschrieben:Einer Kronenmutter mit Splint würde ich schon die Eignung als Losdrehsicherung zuschreiben. Klar, Vorspannkraft bei sich setzenden Teilen kann die nicht halten. Aber die Mutter kann nicht weg (bzw. nur wenige Grad).
7. Juni 2020 10:17
7. Juni 2020 11:00
7. Juni 2020 14:13
Dieter hat geschrieben:Das Zurückziehen der Normen führe ich eher auf moderne automatisierte Montagesysteme zurück. Da ist sehr viel einfacher nur eine Schraube mit einer Mutter zu verbinden ohne das andere zusätzliche Gehampel mit anderen Sicherungssystemen. Dann zur passenden Zeit ein kurzer Spritzer von Sicherungsflüssigkeit und fertig anstelle von zusätzlichen Arbeitsschritten für andere Sicherungssysteme. In der Automatisation ist einfach weniger deutlich besser. Dazu kommen noch Gewichtsersparnisse.
Dieter hat geschrieben:Bis dahin waren diese Sicherungssysteme das Non Plus Ultra für etliche Jahrzehnte.
7. Juni 2020 14:28
7. Juni 2020 14:43
7. Juni 2020 14:58
7. Juni 2020 15:16
7. Juni 2020 15:19
7. Juni 2020 15:29
7. Juni 2020 15:35
bluelagune hat geschrieben:Viele nutzen aus Bequemlichkeit oder Verfügbarkeit, Federringe und Wellscheiben (etc.) einfach ein zweites Mal, wofür sie nicht vorgesehen sind.
Das führt natürlich auch zum Ausfall.
LG
7. Juni 2020 15:56
Mainzer hat geschrieben:Man kann die Schraubverbindungen auch mit etwas Salzwasser besprühen zur schnelleren Schraubensicherung
7. Juni 2020 16:30
7. Juni 2020 16:35
Ysengrin hat geschrieben:Was mir in der Liste fehlt ist der gute alte Schweißpunkt.![]()
Ich glaube gerne, dass ein Tropfen Schraubensicherung in vielen Fällen das beste Mittel ist. Das ändert aber nichts daran, dass auch eine Federscheibe in vielen Fällen funktioniert. An meinen MZetten funktioniert das zumindest ganz gut, und das seit 50 Jahren. Ich sehe deshalb im Moment keine Notwendigkeit, sämtliche Federscheiben durch Schraubensicherung zu ersetzen.
7. Juni 2020 19:02
Dieter hat geschrieben:Sonst würde sehr viel auseinanderfallen. Und bei der HU müssten die meisten Fahrzeuge und andere Technikanlagen sofort durchfallen.
7. Juni 2020 19:22
Etzitus hat geschrieben:Dieter hat geschrieben:Sonst würde sehr viel auseinanderfallen. Und bei der HU müssten die meisten Fahrzeuge und andere Technikanlagen sofort durchfallen.
Eher im Gegenteil. An meinem ETZ-Gespann habe ich den vierten Seitenwagenanschluß vom Didt verbaut. Sowohl am Seitenwagenrahmen als auch maschinenseitig ist da eine Kronenmutter mit Sicherungssplint, weil die Befestigungsbolzen senkrecht stehen. Wenn sich da was löst, fällt der Anschluss nach unten weg. Das möchte ich nicht erleben. Wenn ich da jetzt eine Stinomutter mit Schraubensicherung festklebe kann ich mir bei der nächsten HU die Diskussion mit dem Prüfer vorstellen. Das die flüssige Schraubensicherung genausogut oder besser ist zählt hier nicht, da die Sicherung auf den ersten Blick nicht zu erkennen ist. Die Kronenmutter mit Splint schon. Von wegen Flüssigsicherung könnte ich ihm ja viel erzählen...
Schöne Jrüße
Rainer
8. Juni 2020 14:26
Etzitus hat geschrieben:Dieter hat geschrieben:Sonst würde sehr viel auseinanderfallen. Und bei der HU müssten die meisten Fahrzeuge und andere Technikanlagen sofort durchfallen.
Eher im Gegenteil. An meinem ETZ-Gespann habe ich den vierten Seitenwagenanschluß vom Didt verbaut. Sowohl am Seitenwagenrahmen als auch maschinenseitig ist da eine Kronenmutter mit Sicherungssplint, weil die Befestigungsbolzen senkrecht stehen. Wenn sich da was löst, fällt der Anschluss nach unten weg. Das möchte ich nicht erleben. Wenn ich da jetzt eine Stinomutter mit Schraubensicherung festklebe kann ich mir bei der nächsten HU die Diskussion mit dem Prüfer vorstellen. Das die flüssige Schraubensicherung genausogut oder besser ist zählt hier nicht, da die Sicherung auf den ersten Blick nicht zu erkennen ist. Die Kronenmutter mit Splint schon. Von wegen Flüssigsicherung könnte ich ihm ja viel erzählen...
Schöne Jrüße
Rainer
8. Juni 2020 15:33
8. Juni 2020 15:58
rally1476 hat geschrieben:Mahlzeit,
was mich auf dem schönen Bild irritiert, ist das dort auch ein Sperrkantring abgebildet ist.
Diese Sicherungsmittel sind offiziell zugelassene Sicherungsmittel bei der Bahn.
Die gibt es dort auch noch nicht so lange.
Dort ne Zulassung für Sicherheitsrelevante Bauteile zu erreichen grenzt mittlerweile schon an Standards in der Luftfahrt.
Würth möchte aus seine Produkte an den Mann bringen und weil das so ist, wird auch mal einfach so ein Produkt eines anderen Herstellers in Frage gestellt...
...zumindest wird erstmal eine These aufgestellt.
Kommt sowas von einem Hersteller mit großem Namen ist das dann schnell Gesetz.
Gruß Rally
8. Juni 2020 18:06
8. Juni 2020 20:08
8. Juni 2020 21:29
8. Juni 2020 21:37
8. Juni 2020 21:55
9. Juni 2020 05:59
9. Juni 2020 12:27
9. Juni 2020 12:54
9. Juni 2020 13:14
9. Juni 2020 13:34
kutt hat geschrieben: Ich habda schon so viele lose Kronmuttern gesehen, aber noch nie eine abgescherte Passfeder..
9. Juni 2020 13:58
9. Juni 2020 14:19
9. Juni 2020 14:40
9. Juni 2020 20:04
g-spann hat geschrieben:kutt hat geschrieben: Ich habda schon so viele lose Kronmuttern gesehen, aber noch nie eine abgescherte Passfeder..
Abgescherte Passfeder hab ich schon annem Rotax gesehen (nicht meinem)...da hat jemand gedacht, die Geschichte mit dem Sicherungsblech reicht zur Befestigung des Polrads auf der Kurbelwelle der Rüttelplatte und konnte sich danach um einen Austauschmotor kümmern...Kurbelwelle, Stator und Polrad, alles Schrott!