MZ 125ccm Kaufempfehlung

Fragen zu bestimmten Modellen?!

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MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon Rohsens » 2. September 2026 10:22

Hallo alle miteinander, diese Frage wird's wahrscheinlich schon öfter gegeben haben. Dennoch werde ich sie erneut stellen :D
Ich möchte mir eine MZ mit 125ccm kaufen und Sie im Alltag Bewegung.

Optisch gefällt mir die ES 125/1 Trophy in blau mit Knieblechen und die ETS in Gelb sehr gut. Die ETS ist natürlich selten und daher eher ungeeignet. Aber es gibt ja auch die TS und ETZ. Leider kenne ich mich da mit den Modellen nicht aus und wollte mal eure Erfahrungen hören.

Gefahren bin ich bis jetzt nur DKW RT W, RT 125/3 und DKW RT 125 n.A

Gruß David

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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon dscheto » 2. September 2026 11:04

Hallo David,
schön, dass Du bei MZ bleiben willst. Jeder Typ fährt sich etwas anders und was einem von uns gefällt kann überhaupt nicht Dein Maßstab sein, das musst Du selbst herausfinden. Früher durfte ich auch mal Nachbars RT 125 fahren, das war etwas mehr als Simson. Alles ab ES war klobiger, aber immer zuverlässig und durstig (bei mir). Achte auf den Pflegezustand und bedenke, es sind alles Oldies, die Wartung brauchen.

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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon Mechanikus » 2. September 2026 12:19

Im Vergleich zur RT geht bei allen jüngeren MZ's analog der Baujahre natürlich mehr los, was die Fahrleistungen anbetrifft. Am sportlichsten und agilsten ist dabei die ETZ. Den sturen Durchzug der RT haben die jüngeren Modelle aber eingebüßt und können einem, je nachdem was man gewohnt ist, auch nervös vorkommen. Der maximale Kompromiß aus Oldtimer-Feeling und gutem Fahrwerk ist zweifellos die ETS und erst recht die TS. Wenn Dir die ETS besser gefällt, wäre das sicher was, hin und wieder bekommt man sie zu kaufen. Technisch besser ist die letzte Variante der TS, suchst Du ein Alltags-Motorrad, kann man die vorbehaltlos empfehlen. Man könnte sie im übrigen mit wenig Aufwand optisch in eine ETS verwandeln. Die Tanks gibt es wieder neu zu kaufen.

Fuhrpark: MZ TS 150 GS-Umbau Bj 1983; DKW NZ 250 Bj. 1938; Simson S51 Umbau Bj.1980; RT 125 International Projekt; NSU Quick-Umbau Projekt Bj.1936; Trial-Projekt mit MZ-Motor; Eigenbau-Simmi mit Starrrahmen und MZ Motor; Phänomen Bob Projekt Bj.1941;DKW NZ 350/ISH Umbau Projekt
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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon Agent 0815 » 2. September 2026 12:46

Mechanikus hat geschrieben:Im Vergleich zur RT geht bei allen jüngeren MZ's analog der Baujahre natürlich mehr los, was die Fahrleistungen anbetrifft. Am sportlichsten und agilsten ist dabei die ETZ. Den sturen Durchzug der RT haben die jüngeren Modelle aber eingebüßt und können einem, je nachdem was man gewohnt ist, auch nervös vorkommen. Der maximale Kompromiß aus Oldtimer-Feeling und gutem Fahrwerk ist zweifellos die ETS und erst recht die TS. Wenn Dir die ETS besser gefällt, wäre das sicher was, hin und wieder bekommt man sie zu kaufen. Technisch besser ist die letzte Variante der TS, suchst Du ein Alltags-Motorrad, kann man die vorbehaltlos empfehlen. Man könnte sie im übrigen mit wenig Aufwand optisch in eine ETS verwandeln. Die Tanks gibt es wieder neu zu kaufen.


Da kann ich nur zustimmen !!

Mit einer TS hast du alles auf einmal (günstige Anschaffung + Oldtimer + Daily Driver), die Ersatzteilversorgung ist auch sehr gut und recht Preiswert
und man(n) kann zudem sehr geile Umbauten damit durchführen.

LG Benny :)

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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon Rohsens » 2. September 2026 14:11

Danke für die schnellen Antworten, gibt's die ETS Tanks wirklich als Repro Teile? Die Ersatzteilversorgung ist ja bei den ETS etwas rar.

Ist die ES 125/1 Trophy viel schlechter als die TS? Die ETZ ist natürlich Welten besser, aber gefällt mir nicht ansatzweise.

Denke und grüße

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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon Mechanikus » 2. September 2026 14:39

Die ES ist gut, nur etwas gewöhnungsbedürftig zu fahren. Vor allem wäre da die Federverhärtung an der Front, ein Aufstellen aufgrund der Schwingenkonstruktion, zu nennen, die sich beim Bremsen einstellt. Für mich wäre die an sich sehr hübsche ES nichts, weil der schicke Schalenlenker leider nicht einstellbar ist und zumindest für mich überhaupt nicht paßt.

Die ETS Tanks haben wir dem Simson-Hype zu verdanken. Simson Sperber/Habicht und die ETS teilen sich den gleichen Spritbehälter (nur die Befestigungslaschen unterscheiden sich, was aber kein Drama ist).

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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon ea2873 » 2. September 2026 16:41

Mechanikus hat geschrieben:Die ES ist gut, nur etwas gewöhnungsbedürftig zu fahren. Vor allem wäre da die Federverhärtung an der Front, ein Aufstellen aufgrund der Schwingenkonstruktion, zu nennen, die sich beim Bremsen einstellt.


das ist zuerst etwas ungewohnt, aber später ist das Fahrwerk dann doch recht gut.
was man nicht vergessen sollte, als großer Mensch ist die ES125/150 doch recht klein, da passt die TS125/150 aufgrund des anderen Lenkers (und sonst weitg. gleichen Maßen) deutlich besser.

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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon Mzfahrer 93 » 2. September 2026 18:51

Meine Ts war jetzt jahrelang ein treuer und zuverlässiger Begleiter im Alltag. Generell ist sie ein toller Einstieg in das Hobby Oldtimer :)

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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon dscheto » 2. September 2026 20:32

Von der Logik allein haben immer die letzten Modelle das bessere Fahrverhalten und sind reparaturfreundlicher, es sind ja Weiterentwicklungen. Zu einer TS würde ich erst ab der /1 mit der 35er Telegabel raten, auch wegen der Umbaumöglichkeit auf Scheibenbremse.
Allerdings sieht die erste TS auch gut aus, man möge mir hier verzeihen, aber die alte 2-5er TS war damals der Kracher.
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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon Rohsens » 2. September 2026 21:31

Danke für eure antworten. Werde jetzt vermehrt nach einer TS ab 1977 mit dem MM125/3 suchen.

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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon Galilool » 2. September 2026 21:35

Die alte 150er mit dem /2 ist auch nicht verkehrt. Die Gabel ist total ausreichend, und der Motor produziert dank der innenliegenden Wellendichtringe sogar ein klein wenig mehr Leistung als der /3. Dafür ist er halt leider eine absolute Tortur bei der Wartung.
Joker hat geschrieben:Gewaltig ist des Schlossers Kraft,
wenn er mit Verlängerung schafft

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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon jemxt » 2. September 2026 23:56

Nur ETZ ist gut, TS geht gerade noch.
Alles andere ist nur Rotz.
Bin alles gefahren, ETZ das war die Beste.
MfG Jens

Fuhrpark: Ja, habe auch etwas Zweirädriges.
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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon Mechanikus » 3. September 2026 01:03

jemxt hat geschrieben:Nur ETZ ist gut, TS geht gerade noch.
Alles andere ist nur Rotz.
Bin alles gefahren, ETZ das war die Beste.

Das sag mal jemandem, der von der RT kommt. Da prallen Welten aufeinander. Ich denke, so einseitig darf man das nicht sehen.

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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon Mzfahrer 93 » 3. September 2026 06:46

Ich trenne mich jetzt von meinen beiden Ts und steige auf eine Rt/3 für den Alltag um und bin sehr zufrieden damit

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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon ETZeStefan » 3. September 2026 07:59

Also rein aus logischer Sicht, ist die ETZ für den Alltag am besten.
Scheibenbremse, 12 Volt, 5 Gang Getriebe und NQ Reifen (K36&K44)

TS und ES gehen sicherlich auch aber die besten Grundvoraussetzungen liefert die ETZ.

Ich fahre eine 251 ETZ im Alltag und bin sehr zufrieden.
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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon Galilool » 3. September 2026 08:08

Bezüglich der Bremse kann ich nur erwähnen dass ich bei meiner TS noch keine Scheibe vemisst habe. Ich bin sowieso großer Verteidiger der meiner Meinung nach zu Unrecht in Verruf geratenen Technologie der Trommelbremse, und die der TS finde ich vollkommen in Ordnung. Sie hat mehr als genug Kraft um das Rad zum Blockieren zu bringen, und wenn sie anständig eingestellt ist dann legt sie auch ein gutes Bremsgefühl und sehr gute Dosierbarkeit an den Tag.
Joker hat geschrieben:Gewaltig ist des Schlossers Kraft,
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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon Nordlicht » 3. September 2026 08:22

Galilool hat geschrieben:Bezüglich der Bremse kann ich nur erwähnen dass ich bei meiner TS noch keine Scheibe vemisst habe. Ich bin sowieso großer Verteidiger der meiner Meinung nach zu Unrecht in Verruf geratenen Technologie der Trommelbremse, und die der TS finde ich vollkommen in Ordnung. Sie hat mehr als genug Kraft um das Rad zum Blockieren zu bringen, und wenn sie anständig eingestellt ist dann legt sie auch ein gutes Bremsgefühl und sehr gute Dosierbarkeit an den Tag.
was bist du denn schon groß für andere Modelle gefahren...Scheibenbremse ist schon was Feines :ja:
Gruß Uwe.
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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon Rohsens » 3. September 2026 08:36

Wir Driften hier schon wieder ab :D
Ich darf ja nur 125ccm fahren :/
Natürlich ist die ETZ Fortschrittlicher als die TS. Aber der 80er Look der ETZ gefällt mir absolut nicht, vor allem der Tank und die Instrumente.

Eine RT für den Alltag würde ich nicht wollen. Bin von mir (Ellrich) bis nach Halle gefahren und da tat der Pops ganzschön weh :D

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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon Mzfahrer 93 » 3. September 2026 09:00

Mir gefällt die Optik der etz auch überhaupt nicht deshalb ist es damals eine ts geworden. Ich vermisse auch keine Scheibenbremse die Trommelbremse sauber eingestellt und gut gewartet reicht völlig aus

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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon ETZeStefan » 3. September 2026 09:08

Rohsens hat geschrieben:Wir Driften hier schon wieder ab :D
Ich darf ja nur 125ccm fahren :/
Natürlich ist die ETZ Fortschrittlicher als die TS. Aber der 80er Look der ETZ gefällt mir absolut nicht, vor allem der Tank und die Instrumente.

Eine RT für den Alltag würde ich nicht wollen. Bin von mir (Ellrich) bis nach Halle gefahren und da tat der Pops ganzschön weh :D


Du hättest doch gleich schreiben können ETZ gefällt dir nicht.
Dann hätte ich mir den Beitrag gespart.

Viel Erfolg bei der Suche.

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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon Rohsens » 3. September 2026 09:33

Ja sie gefällt mir optisch nicht wirklich, hat die TS aber anfangs auch nicht. Komme halt von der kleinen rundlichen RT. Würde die ETZ jetzt aber nicht zwingend ausschließen.

Mein Ziel ist es eine 100% alltagstaugliche MZ mit 125ccm zu finden. Und da bin ich auf eure Erfahrungen angewiesen.

Vielleicht kommt ja der ein oder andere aus dem Raum Nordhausen, damit ich die unterschiedlichen Modelle kennenzulernen kann.

-- Hinzugefügt: 3. September 2026 10:58 --

So, habe jetzt mal etwas Recherche betrieben. ETZ 125 würde mir nur die bis BJ.88 gefallen da ich die Runden Blinker und Rücklicht schöner finde. Ist die Scheibenbremse sehr wartungsintensiv?

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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon Mechanikus » 3. September 2026 11:43

Ich meide Bremshydraulik, weil ich keine Lust auf den Ärger (Luft/Wasser im System) und die Schäden durch die aggressive Bremsflüssigkeit habe (Gebrauchte Bremsflüssigkeit eignet sich übrigens als Abbeizer).
Irgendwie widerspricht der Aufwand auch dem klassischen DKW/MZ Konzept. Eine simple, rein mechanische, Lösung ist in meinen Augen immer noch am alltagstauglichsten. Da ist das Schlimmste was passieren kann, daß man mal nachschmieren muß.

-- Hinzugefügt: 3. September 2026 11:45 --

Rohsens hat geschrieben:
So, habe jetzt mal etwas Recherche betrieben. ETZ 125 würde mir nur die bis BJ.88 gefallen da ich die Runden Blinker und Rücklicht schöner finde. Ist die Scheibenbremse sehr wartungsintensiv?


Das ist aber eigentlich kein Kriterium. Der Umbau ist schließlich keine große Sache.

-- Hinzugefügt: 3. September 2026 11:59 --

Rohsens hat geschrieben:Eine RT für den Alltag würde ich nicht wollen. Bin von mir (Ellrich) bis nach Halle gefahren und da tat der Pops ganzschön weh :D

An dieser Stelle wird es natürlich schwierig. Die RT hat von allen MZ's die beste Sattelfederung incl. höchstem Sitzkomfort. Am zweitbesten ist die ES mit Einzelsitzen, dann käme die Sitzbank der ES/TS Reihe und am schlechtesten schneidet dahingehend die ETZ ab, weil sie durchweg recht sportliche Anleihen hat und auf den Dauer-Sitzkomfort nicht mehr der Wert gelegt wurde. Bis zu drei Stunden ist ok, dann beginnt der Schmerz (das ist aber bei vielen Motorrädern so). Wirklich dauerergonomisch sind definitiv Schwingsättel und (ganz anachronistisch zur restlichen Entwicklung) die besten Vertreter der Zunft stammen aus den 30er Jahren, mit schwimmfreier Lagerung und progressiver Federung, allerdings nicht im 125er Bereich.

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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon michi89 » 3. September 2026 12:12

Die Trommelbremse braucht als Wartung bei jedem Reifenwechsel eine Reinigung und evtl. Bolzen neu schmieren, dazu aller vieler 10000km mal neue Backen. Also praktisch keine Wartung.

Bei Scheibenbremsen wird empfohlen alle 2 Jahre die Bremsflüssigkeit zu wechseln. Ich persönlich mache das weder beim Auto noch beim Motorrad, sondern gehe auf einen Zyklus von ca. 4 Jahren. Beim Motorrad zerlege ich den Radbremszylinder und mache ihn sauber und spendiere neue Dichtungen, wenn ich einmal dabei bin. Wartungsaufwand also mal ein Samstagvormittag in 4 Jahren.

Bei der 125/150er reicht aber auch eine gut gehende Trommelbremse. Bei den "großen" MZs hingegen wöllte ich nicht mit Trommelbremse fahren.
♥x+?
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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon dscheto » 3. September 2026 14:32

Für "Alltagstauglichkeit" kann man auch Kniebleche mit dem Knie-Schutzlatz überm Tank heranziehen (LPG-Brigadier) sowie in jedem Fall Seitengepäckträger oder Koffer. Ich hab noch nie eine ETS oder ETZ mit Knieblechen gesehen. ;D

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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon Mechanikus » 3. September 2026 14:44

Stimmt, Alltagstauglichkeit ist eine Frage der Definition. Dazu muß halbwegs klar sein, wie sich der "Alltag" des Interessenten mit der Maschine voraussichtlich gestalten wird.

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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon Rohsens » 3. September 2026 16:49

Nach etwas Recherche und euren Meinung und Tipps werde ich nach einer MZ TS 125 ab BJ. 78 suchen.

Falls jemand eine abzugeben hat, kann er sie gerne anbieten :)

Alltagstauglichkeit bedeutet für mich ein zuverlässiger 2 takter der 30km Landstraße täglich meistert.

Neuere Modelle gefallen mir nicht, habe auch schon eine Elektro 125er probiert und eine Moderne Enduro. Beides wieder verkauft, da mir die alten besser gefallen. Meine Aktuelle DKW RT 125 n.A. ist mir mit 82 Jahren und 65km/h Höchstgeschwindigkeit dafür zu langsam und zu Schade.

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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon Lorchen » 3. September 2026 16:55

Zwei Anmerkungen:
Eine Scheibenbremse ist in der kleinen TS nicht freigegeben wegen des Rahmens.
Niederquerschnittsreifen sind in der kleinen ETZ nicht freigegeben wegen der schmaleren Schwinge.
OT-Partisammellorchen
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Mitglied Nr. 020 im Rundlampenschweinchenliebhaber-Club
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Mitglied Nr. 009 der MZ-Trüffelschweine
Mitglied im GKV - Granseer Krawattenträgerverein
"Das Antibiotikum von MZ sind Vitondichtringe." (Christof im November 2011)
Mitglied der Wolfsschanzen-Tournee 2011, 2012, 2013, 2014, 2015, 2016, 2017, 2018, 2019, 2020, 2021, 2022, 2024 und 2025 (der Rrrrudelll-Pudelll)
Besucher am Schlagbaum der EU-Außengrenze - namentlich erfaßt am 21.07.2013 und 24.07.2016

Fuhrpark: Silverstar Classic 500 Bj. 97, ETZ 301 Fun Bj. 93, ES 175/2 Bj. 67, ES 300 Bj. 64, ETS 150 Bj. 72, ES 150 Bj. 75, TS 150 Bj. 80, ETZ 150 Bj. 87, IWL Troll Bj. 63, DKW RT 250 H Bj. 53, S 70 C Bj. 87, Opas SR2 Bj. 59, außerdem Ford Tourneo Connect in lang (Schlafwagen)
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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon MZ-Wessi » 3. September 2026 19:44

Ich kann dir nur eine TS mit VAPE empfehlen. Wenn die Maschine einmal top gewartet und eingestellt ist, ist da lange Ruhe.

Ich nutze sie sowohl als Genussfahrzeug aber auch regelmäßig als Daily (35km Arbeitsweg einfach). Gelegentlich auch Mal auf der zweispurigen Schnellstraße. Sitzposition ist bei der TS Klasse. Ein richtiger Tourer.

Im Winter kommt die Batterie raus, der Tank voll und immer vollsynthetisches 2T Öl rein (fahre ich generell). Viel mehr Wartung braucht es da bis zum nächsten Ölwechsel nicht. Keine verklebten Vergaser, keine Startprobleme.

Meine hübsche Japanerin, eine kleine Zweizylinder Suzuki GT von 1975, ist da deutlich anspruchsvoller. Zwei Vergaser, hydraulische Bremse, Ölpumpe, offene Kette... Da kann der MZ-Fahrer entspannt bleiben.

Ich möchte hier keine Analogie zur Damenwelt ziehen. Aber manchmal macht das einfachere Modell langfristig glücklicher... :)

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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon rally1476 » 3. September 2026 19:54

Nabend,

die kleine TS kann ich auch empfehlen.
Selbst mit der 32-er Gabel kein Problem.
So um die hundert Km/h sind bei Vollgas drinnen, das aber bei der 150-er.
Ne 125-er wird vielleicht so um die 90 schaffen wenn die gut beieinander ist.

Für tägliche Fahrten würde ich über eine Optimierung des Bordnetzes nachdenken.
Man kann z.B. die Lima auf 12V hochregeln, oder eine moderne Zündung mit 12V Lima einbauen.

Es ist schon ein Unterschied ob die Blinker, das Stopplicht und der Scheinwerfer mit doppelter Spannung betrieben werden.
Ich meine das im Hinblick auf die Lichtausbeute des Scheinwerfers und Leuchtkraft der Signaleinrichtungen.

Gruß Rally
Brommt gut die Beere!

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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon creichert » 3. September 2026 21:07

jemxt hat geschrieben:Nur ETZ ist gut, TS geht gerade noch.
Alles andere ist nur Rotz.
Bin alles gefahren, ETZ das war die Beste.


Vorsicht! ;)

Spass beiseite. Ich möchte meine kleine ES auch nicht im Alltag fahren. ;)

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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon Mechanikus » 3. September 2026 22:22

Nachschlag zum Thema Optik der TS: Wer es nostalgisch mag, kann ja alternativ zum Sperbertank auch meinem Beispiel folgen und einen Jawa-Tank verbauen. Die altmodische Gestaltung der restlichen Teile läßt das Motorrad dann noch einmal älter wirken. Dann hat man wirklich das Maximum Oldtimer mit der höchsten Tauglichkeit verknüpft. Kleinigkeiten wie Chromhülsen an den Stoßdämpfern usw. lassen sich dank MZ Baukasten ebenfalls adaptieren.
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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon TS-RT-125 » Gestern 08:36

Ich fahre auch eine TS 125, zu großen Teilen im Originalzustand. Auspuff, Reifen, Bremsen und Batterie sind neu. Eine wesentliche Änderung habe ich bei der Maschine jedoch vorgenommen. Der alte verbaute Vergaser war Grütze, habe diesen gegen einen Mikuni Vergaser getauscht. Die Maschine läuft nun endlich ruhig, hält sogar bei 1000 Umdrehungen entspannt das Standgas und mit gezogenem Startvergaser springt sie beim ersten Kick an, wenn sie kalt ist. Mit warmen Motor stets beim ersten Kick. Viel mehr Leistung erhältst du dadurch nicht, bleibt halt eine 125er. Der Vergaser muss jedoch vom TÜV abgenommen werden.

Wenn du dir eine TS zulegst, schau am besten gleich, dass sie schon auf 12V umgerüstet ist. Die 6V-Unterbrecher-Zündung ist Mist, abends sieht man gar nichts und das Blinksignal ist auch nur mäßig. Ich werde meine nun auch auf 12V umbauen.

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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon Luxfahrer » Gestern 09:24

Ist es problemlos den Mikuni eintragen zu lassen.
Muss man irgendwelche Bescheinigungen vorlegen?

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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon foggy » Gestern 09:46

ETZeStefan hat geschrieben:
Du hättest doch gleich schreiben können ETZ gefällt dir nicht.
Dann hätte ich mir den Beitrag gespart.


Hat er doch. In seinem zweiten Post schon...

Rohsens hat geschrieben:Danke für die schnellen Antworten, gibt's die ETS Tanks wirklich als Repro Teile? Die Ersatzteilversorgung ist ja bei den ETS etwas rar.

Ist die ES 125/1 Trophy viel schlechter als die TS? Die ETZ ist natürlich Welten besser, aber gefällt mir nicht ansatzweise.
Schönen Tag noch

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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon Rohsens » Gestern 09:49

Ja eine 12v Vape wäre für mich sowieso in Frage gekommen. Das mit dem Vergaser ist interessant, gibt's ja Bing, Dellorto und mikuni. Welcher ist den der bessere?

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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon Mechanikus » Gestern 10:17

Es gibt keine besseren oder schlechtere Vergaser. Im Prinzip funktionieren sie alle annähernd gleich. Auch die BVF's sind nicht schlecht. Problemchen bekommt man meist bei verschlissenen Vergasern und bei qualitativ miesen Nachbauteilen. Die Sorgen hat man mit neuen Qualitätsprodukten nicht. Der Mikuni erfreut sich zunehmender Beliebtheit. Mal sehen, ob das weiterhin so bleibt.
Vom Grundsatz her geht jeder Vergaser von 22 bis 24 mm Durchmesser. Der Rest ist eine Frage von Bestückung und Abstimmung.
Ich fahre einen alten BVF mit seitlicher Schwimmerkammer aus den 60er Jahren.

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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon MZ-Wessi » Gestern 11:51

Die 125 hat serienmäßig den BVF 22N1-3. Das ist ein kleiner Nachteil, weil er im guten Zustand relativ selten ist. Einen Nachbau wie bei Simson-Vergasern gibt es meines Wissens nach nicht. Viele gebrauchte Gehäuse sind vom Gasschieber verschlissen.

Man kann ihn regenerieren lassen, aufbohren ähnlich wie einen Zylinder. Die Firma MMM will dafür beispielsweise aber stolze 299 EUR - im Tausch gegen regnererierbarem Altteil!

Klar, man kann einen anderen Vergaser nutzen. Nur bedingt dies immer einer Eintragung. Zumindest wenn man es rechtlich sauber haben will für den extremen Versicherungsfall. Ich bin immer ein Stino-Fan.

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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon dscheto » Gestern 15:22

Hat schon jemals jemand einen extremen Versicherungsfall erlebt, bei dem nach einem Vergaser gefragt wurde?? Entscheidend ist die Motorleistung und der Hubraum für die Versicherung.

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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon starke136 » Gestern 16:36

dscheto hat geschrieben:Hat schon jemals jemand einen extremen Versicherungsfall erlebt, bei dem nach einem Vergaser gefragt wurde?? Entscheidend ist die Motorleistung und der Hubraum für die Versicherung.


Wenns schlimme Folgen gibt wie Tot, lebenslange Invalidität etc. und die Versicherung dafür zahlen soll. Wird das Fahrzeug auch bis auf die letzte Schraube angeschaut.
Ich weiß nicht ob ich wegen einem Vergaser dann im Fall der Fälle Privatinsolvenz anmelden möchte.
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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon stricheins » Gestern 17:11

immer wieder die gleichen Mythen. Die halten sich ewig, sind deshalb aber nicht richtig.
Das veränderte Teil muß ursächlich für den Unfall verantwortlich sein. Stellt man fest, daß man einen Auffahrunfall verursacht hat, also jemand in die Hacken gefahren ist,zahlt die Versicherung, auch wenn das Rücklicht nicht funktioniert hat.(natürlich das eigene )

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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon Luxfahrer » Gestern 17:40

Ich würde meinen Mikuni Vergaser gerne eintragen lassen.
Bin für Tipps bei der Realisierung dankbar.

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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon Rohsens » Gestern 18:00

Könnt ihr mir mal bitte eure Meinung dazu sagen...? Danke.

Gerade bei #Kleinanzeigen gefunden. Wie findest du das?

https://www.kleinanzeigen.de/s-anzeige/ ... pp_android

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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon Galilool » Gestern 19:27

Bling-bling Restauration. Schwierig. 50/50 ob das Ding technisch top oder ein schrottreifer Blender ist.
Joker hat geschrieben:Gewaltig ist des Schlossers Kraft,
wenn er mit Verlängerung schafft

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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon MZ-Wessi » Gestern 21:50

stricheins hat geschrieben:immer wieder die gleichen Mythen. Die halten sich ewig, sind deshalb aber nicht richtig.
Das veränderte Teil muß ursächlich für den Unfall verantwortlich sein.


Vergaser Dritthersteller nicht eingetragen = Betriebserlaubnis erlischt. Das ist kein Mythos. Wie deine Versicherung im Ernstfall darauf reagiert oder ob je ein Hahn danach kräht ist dann jedem das eigene Risiko. Eines das ich nicht tragen möchte.

Aber gut. Wir sind hier nicht bei der Rubrik "Papierkram".

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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon stricheins » Heute 09:16

dann dürfte kaum noch eine Simson mit Nachbauvergasern herumfahren. Natürlich muß der Nachbau dieselben Werte haben wie der originle. Man kann nicht statt eines 16er ein 22er einbauen. Es darf keine Leistungssteigerung erfolgen. Auch statt 50 ccm mal eben 60 ccm -das alles ist nicht erlaubt

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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon michi89 » Heute 10:18

Ich kann aus eigener Erfahrung sagen, dass bei meinen Unfällen mit PKW und Motorrad (ja, ich bin nicht stolz drauf) sich nie jemand den technischen Zustand genau angeschaut oder sich auch nur dafür interessiert hat. Mal fix in die Zulassung schauen, gucken ob HU drauf ist und ob es auf den ersten Blick einigermaßen OK aussieht, das wars. Bei Freunden lief es ähnlich. Das hat weder jemanden bei scharfen 125ern interessiert, noch bei Autos. Und da war so manches nicht serienmäßig. Ich wage sehr zu bezweifeln, dass der durchschnittliche Polizist am Straßenrand weiß, welcher exakte Vergaser mit welcher Bedüsung und Vergaserinnenbeleuchtung an eine 40 Jahre alte MZ gehört. Und die, welche es wissen, wissen im Regelfall auch, dass man nur durch eine Vergaseränderung keine signifikante Mehrleistung erhällt. Die sind eher traurig drüber, dass wieder eine MZ weniger fährt.

Bei mir gabs immer nur krummes Blech. Aber auch bei Unfällen mit Personenschaden im Freundes- und Familienkreis war es für die Polizei immer OK, wenn man seinen Schrott selbstständig abtransportiert hat. Da kam niemand mit einem Gutachter beim Verursacher vorbei. Und bei manchen Fahrzeugen war das auch besser so.

Evtl. gibt es regionale Unterschiede. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass nur grob geschaut wird, wenn man nicht äußerst negativ auffällt. Wenn die ganze Karre schon schreit, dass sie kontrolliert werden möchte, sieht es wahrscheinlich anders aus.
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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon stricheins » Heute 11:01

so sehe ich das auch. Bei solche Kirmes Karren, alles bunt tief und laut ist das auch richtig.
Mich wundert der Aufschrei gerade jetzt bei einem Vergaser.
Hier ist doch oft genug von aufgemotzten Zylindern und Auspuffanlagen die Rede. Solange die eingtragen sind ist das doch auch völlig in Ordnung. Wie sieht es mit der eingegossenen 150 am ES Zylinder aus, die weggeschliffen werden soll um vorzutäuschen ,daß es ein 125er ist ? Wie sieht es aus , wenn ein 15 Jähriger von seinen großen Touren mit der 100km/h RT erzählt ?
Da ist der Vergaser wohl das kleinste Übel

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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon michi89 » Heute 11:20

Bei 150 statt 125ccm wird vlt. eher mal hingeschaut, weil das schnell fahren ohne Führerschein ist, genauso wie bei der Simme mehr wie 50ccm. Nach der angegossenen 125 wird vlt. geschaut, wenn jemand die Feinheiten kennt. Es wird aber niemand den Zylinder Vergaser, Auspuff, ... abnehmen und schauen, ob da mal ein Fräser "ungünstig" reingefallen ist. Wenn die Kiste schon aussieht und klingt wie auf Steroiden, dann ja. Wenn aber alles seriennah ausschaut wohl eher nicht.
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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon Greif » vor 52 Minuten

Drei Dinge aus meinen Erfahrungen.
1. Die ES‘en fahren sich durch den Kastenträger gegenüber den Telegabelmodellen mitunter auf holprigen Straßen (Kopfsteinpflaster etc.) angenehmer. Die kleine TS fährt sich insgesamt aber auch sehr gut.
2. Meine kleine TS wackelt auf dem Hauptständer, weil beide Räder nahezu auf dem Boden stehen, deshalb nutze ich viel den Seitenständer, was wiederum eine Diskussion anstoßen dürfte,
3. Meine kleine TS wurde von 150 auf 125 umgerüstet. Bei der Abnahme hat sich der Prüfer hauptsächlich nur für den Zylinder und die angegossene 125 interessiert. Der 24-er Vergaser bzw. auch der Seitenständer als "Originalnachrüstteil" wurden nicht bemängelt.
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Re: MZ 125ccm Kaufempfehlung

Beitragvon Mzfahrer 93 » vor 2 Minuten

Wir hatten schon Fälle hier bei denen eine nicht zugelasse LED Birne zum erlöschen der Betriebserlaubnis geführt hat und deshalb die Versicherung nichts gezahlt hat

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