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 Betreff des Beitrags: Fragen zur RT 125/1
BeitragVerfasst: 4. Dezember 2025 14:21 
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Ich restauriere gerade eine RT und habe ein paar Fragen. Damit die nicht im "Kurze Frage - keine Antwort"-Thread untergehen, mache ich hier mal auf. :lach:

Wie bekommt man die geschraubte (!) Gabel auseinander? Da sind innen 2 Aussparungen. Gibt es dafür ein Spezialwerkzeug? Oder einfach heißmachen und mit der Wasserpumpenzange, wie es offensichtlich schon mal jemand gemacht hat?

Dateianhang:
$matches[2]


Die Lackteile sollen gepulvert werden. (Das ganze Moped wurde in Tarnfarben übergejaucht und dazu teilweise abgeschliffen. Deshalb lässt sich der Original-Lack leider nicht retten.)

Den Halter in der Lampe möchte ich vorher entfernen, also Nieten ausbohren und später durch Schrauben ersetzen. Aber wie bekomme ich die Gläser von den Kontrollleuchten raus?

Dateianhang:
$matches[2]

Dateianhang:
$matches[2]


Und weiß jemand, wie man die Feder am Soziussitz entfernen kann? Die möchte ich lieber lackieren und nicht mitpulvern lassen. Ist die irgendwie aufgepresst? Von innen verschweißt?
Dateianhang:
MVIMG_20251202_170615(1).jpg


Hier der aktuelle Stand. Die Teile hier sind schon aufgearbeitet bzw. bereit zum Pulvern.
Dateianhang:
MVIMG_20251203_171500.jpg


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur RT 125/1
BeitragVerfasst: 4. Dezember 2025 16:21 
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Hallo Ysengrin

Zu 1: Ich habe auch immer die Wasserpumpenzange benutzt ein Spezialwerkzeug ist mir nicht bekannt.

Zu 2 : Die Bleche der Kontrollampen sind nach innen umgebörtelt,aufbiegen und entfernen. Nachbauten gibt es in guter Qualität zu kaufen, also keine Angst wenn was kaputt geht.

ZU 3 : Die Federn lassen sich vom Halter abschrauben, die erste Windung mit dem Schraubenzieher etwas hochdrücken dann runterdrehen. Die Spannschrauben sind nur eingesteckt ,gibt es nicht mehr neu, Ich habe abgeschliffene Schloßschrauben benutzt. Die Nieten des Federhalters habe ich abgeschliffen und später die Bolzen der Soziusfussrasten als Befestigung verwendet


MfG Björn.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur RT 125/1
BeitragVerfasst: 4. Dezember 2025 20:43 
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Nabend,

um die Kontrollleuchten heraus zu bekommen macht man am besten die Alu Nieten auf und nimmt die Fassungen ab.
Die alten Nietköpfe lassen sich fix wegfeilen und mit einem dünnen Durchschlag und zartem Hämmerchen von außen nach innen treiben.
Dabei klopft man auch keine Dellen in den Lampentopf.

Bitte keine Schrauben später zur Montage verwenden.
Sieht A. lieblos aus und B. hat es da vorne erstaunlich dolle Vibrationen.
Ich finde das die Nietköpfe so exponiert angeordnet sind, dass man da oft draufschaut.
Da sind Schraubenköpfe störend, wenn es original aussehen soll.

Besorg dir neue Alu Rundkopfnieten für ein paar Cent und niete neu.
Das ist bei Alunieten keine große Sache.

Ein kleines Setzwerkzeug ist schnell selbst gebaut.

Ne vom Durchmesser passende Stahlkugel aus nem alten Kugellager gewonnen.
Diese in die Stirnseite von nem Rundstahl gedrückt, alles ringsum schön beschliffen...

...was schreib ich, das weißt Du ganz sicher, wie man das baut.

Gruß Rally


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur RT 125/1
BeitragVerfasst: 4. Dezember 2025 21:12 
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Ich muss gestehen, dass ich mit Nieten bislang gar keine Erfahrung habe. Wenn man mal von Blindnieten absieht. :oops:

Das beschriebene Werkzeug hab ich verstanden. Und dann Rundkopfniete rein, stabile Unterlage drunter (Schraubstock etc.) und von oben das Werkzeug drauf und mit dem Hammer die Niete "plattklopfen"?

Ja, ist sicher die bessere Variante als eine Schraube. :ja:


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur RT 125/1
BeitragVerfasst: 5. Dezember 2025 06:48 
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Ysengrin hat geschrieben:
Und dann Rundkopfniete rein, stabile Unterlage drunter (Schraubstock etc.) und von oben das Werkzeug drauf und mit dem Hammer die Niete "plattklopfen"?



Dann hast du auch den Nietenkopf platt gemacht und es sieht Scheisse aus.
Nimm lieber ein Stück Holz als Unterlage. Dieses Holz wird vorher auf den Nietenkopf angepasst. mit einem Senker zum Bsp. Ziel ist es ja den Nietenkopf halbrund zu lassen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur RT 125/1
BeitragVerfasst: 5. Dezember 2025 07:58 
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Naja, dafür soll ich mir ja ein Werkzeug bauen, indem ich eine Lagerkugel in ein Stück Stahl schlage. Das meinte ich mit Werkzeug. :ja:


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur RT 125/1
BeitragVerfasst: 5. Dezember 2025 13:07 
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Ysengrin hat geschrieben:
Wie bekommt man die geschraubte (!) Gabel auseinander? Da sind innen 2 Aussparungen.
Gibt es dafür ein Spezialwerkzeug? Oder einfach heißmachen und mit der Wasserpumpenzange, wie es offensichtlich schon mal jemand gemacht hat?

- Ich habe ja schon die Eine oder Andere Gabel gemacht und es gibt da eigentlich ein "Spezialwerkzeug" dafür, es ist wie eine Gabel mit zwei kleinen
Pinorkeln, die in die beiden kleinen Öffnungen greifen, um sie zu lösen.
Ich benutze aber seit vielen Jahren eine mittlere Rohrzange bzw. eine Armaturenzange mit Messingbacken, da macht man kaum Schaden an den Ringmuttern.

- Für die beiden Nieten am Scheinwerfer hat seinerzeit Theo, eine Idee gehabt, die ich auch schon paarmal übernommen habe. Er hatte kleine M3/M4 Schrauben
mit Zylinderkopf rundgeschliffen und so einen Nietkopf imitiert, dann von unten eine kleine Scheibe mit Mutter dagegen ... fertsch ! :biggthumpup: Sieht niemand und
ist auch immer wieder lösbar. nur so als kleiner Tipp ... :wink:


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur RT 125/1
BeitragVerfasst: 5. Dezember 2025 15:20 
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Danke für die ganzen Tipps, hat alles wunderbar funktioniert!

Auch bei der Gabel habe ich mit etwas Geduld die Schrauben rausbekommen, aber nun komme ich nicht weiter. Wenn ich es richtig sehe, muss man jetzt die Führungsrohre mitsamt Büchsen rausziehen. Einfach mit ein paar kräftigen Zügen. Klappt aber nicht! Hab es bei beiden versucht, auch mit etwas Hitze. Tut sich aber nichts. Bin ich nur zu vorsichtig oder gibt es noch einen Trick?


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur RT 125/1
BeitragVerfasst: 5. Dezember 2025 16:06 
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RT-Tilo hat geschrieben:
- Für die beiden Nieten am Scheinwerfer hat seinerzeit Theo, eine Idee gehabt, die ich auch schon paarmal übernommen habe. Er hatte kleine M3/M4 Schrauben
mit Zylinderkopf rundgeschliffen und so einen Nietkopf imitiert, dann von unten eine kleine Scheibe mit Mutter dagegen ... fertsch ! :biggthumpup: Sieht niemand und
ist auch immer wieder lösbar. nur so als kleiner Tipp ... :wink:


Edelstahl-Schrauben nehmen, verrostet siehts nicht so toll aus :ja: :ja:


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur RT 125/1
BeitragVerfasst: 5. Dezember 2025 16:19 
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Mahlzeit,

ja die Buchsen können widerspenstig sein.
Hast Du alle seitlichen Schmiernippe rausgedreht?
Die sind meistens durch das Rohr geschraubt und halten die Buchsen fest.

Die untere Führungsbuchse sitzt in einer Ausdrehung.
Zur Mutter hin gibt's eine Stützscheibe, die muss vorher raus.
Die könnte sich im Gewinde verkeilen.
Die obere Buchse ist auf dem Innenrohr befestigt und gleitet mit ihrer äußeren Mantelfläche im Standrohr.
Der Buchse ist bei der Demontage der untere Schmiernippel im Weg.

Wenn das alles beachtet wurde hilft nur sanfte Gewalt beim herausziehen.
Aber Obacht, nicht wild auf die Achsaufnahme eindreschen, die nimmt sonst irreparablen Schaden.

Na denn, viel Erfolg beim Zerlegen und reinigen.
Das Zweite macht bei dem ollen alten Fett besonders viel Spaß.

Gruß Rally


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur RT 125/1
BeitragVerfasst: 8. Dezember 2025 17:58 
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Nochmals Danke in die Runde! Beide Holme sind zerlegt und grob gereinigt (mit einem großen Topf Petroleum ging es relativ gut). Sie machen technisch auf mich einen ganz okayen Eindruck. Optisch ist Luft nach oben, der Restchrom zeigt eine gewisse Patina. :mrgreen:

Aber die Funktion wird dadurch ja nicht beeinträchtigt. Insofern mal sehen, was damit wird.

Sehe ich es richtig, dass die Holme nicht komplett mit Fett geflutet werden? Nur soviel, dass es flutscht und beim Einfedern nichts quietscht?

Muss irgendwas zwingend erneuert werden? Die Buchsen sitzen satt auf dem Rohr und haben keine Schäden. Alle Gewinde sind top und verformt ist meines Erachtens auch nichts. Die Federn sind intakt, gemessen habe ich sie allerdings nicht. Gibt es dafür Maße?


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur RT 125/1
BeitragVerfasst: 8. Dezember 2025 22:02 
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Hier ein anderer Thread zu den Buchsen, denke da ist alles nötige gesagt. Ich meine bei deiner Gabel fehlen die Gummiringe, die gibt es aber als Nachbau. Das könnte auch nicht mehr die erste Gabel des Motorrades sein, zumindest das untere Rohr. Denn du hast eine Halbnabe, da war die Achsaufnahme, die die Bremsankerplatte gegenhält noch rundlicher geformt. Kann natürlich auch sein das hier schon kurz vor der Vollnabe verstärkt wurde, weil der Vierkant an der Ankerplatte gerne seine Form geändert hat. Ich denke das hier im langen Motorradleben vielleicht schon ein- oder mehrmals die Gabel regeneriert wurde. Welches Baujahr hat denn deine RT, gibt es ein Foto vor der Zerlegung?
Beim Zusammenbau der Gabel alles schon einfetten, auch die Federn, volldrücken wäre natürlich zu viel. Im Schmierplan sind aller 1000km dann 4-6 Stöße aus der kleinen Einhandpresse angegeben, die früher bei manchen Fahrzeugen dabei waren.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur RT 125/1
BeitragVerfasst: 8. Dezember 2025 22:28 
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Danke, dann werde die Buchsen getauscht und der Gummi nachgerüstet. :ja:

Baujahr ist '55. Ja, die Gabel war offensichtlich schon auseinander, allein schon wegen der "Bissspuren" in den Schrauben. :ja: Hier ein "Vorher"-Foto. Den vorderen Kotflügel gibt es auch noch, ist nur nicht auf dem Foto.

Ach ja, es ist nicht meine RT. Ich helfe nur ein bisschen bei der Restaurierung. :ja:


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur RT 125/1
BeitragVerfasst: 11. Dezember 2025 21:13 
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So, alles zerlegt (bis auf den Motor) und bereit zur weiteren Aufarbeitung. :ja:


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur RT 125/1
BeitragVerfasst: 12. Dezember 2025 11:17 
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Na immerhin ist das noch der originale Rahmen mit den geschweißten Verstärkungen am Lenkkopf. Auch sonst scheint das Motorrad sehr vollständig zu sein. Nur für den Fall das der Besitzer über den Neukauf des Auspuffs nachdenkt, dann müsste er nach einem kurzen mit Fischschwanz Ausschau halten. Und beim Zylinderdeckel aufpassen, wenn es noch der originale ist, dann gehört da eine Dichtung zwischen Zylinder und Deckel. Auch die Bowdenzüge aufheben und ausmessen. Für den Gasbowdenzug sind da eventuell welche mit falschem Arbeitsweg im Handel. Ich habe damals jedenfalls bei meiner /2, mit den gleichen Lenkerarmaturen, einen anfertigen lassen, weil Ware von der Stange nichts passte.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur RT 125/1
BeitragVerfasst: 9. Januar 2026 11:33 
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Es geht weiter! Die meisten Teile sind vom Pulvern zurück. Leider gab es am Tank, Rahmen und dem hinteren Schutzblech Probleme. Da saß Fett/Öl in Falzen und Buchsen, das leider beim Einbrennen rausgelaufen ist. Teilweise muss das jetzt nochmal neu gestrahlt und gepulvert werden. Es kann aber schonmal weitergehen.

Und da habe ich direkt wieder Fragen:

Die Speichen waren komplett verrostet, teilweise gebrochen. Also stand neu Einspeichen auf dem Plan. Nun sind die Felgen aber auch ziemlich rostig und wurden schon mehrmals überlackiert. Deshalb fiel die Entscheidung, dass es neue Felgen werden sollen.

Aber welche? In der Ersatzteilliste finde ich keine konkreten Infos. Vorne 1,6x19, hinten 1,85x19? Oder beide 1,85x19? Die alten sind aus Stahl, insofern tendiere ich dazu.

Und was hat es mit den unterschiedlichen Speichenlängen auf sich? 220, 214 und 185 mm gibt es. 36 lange für links und jeweils 18 von den anderen beiden für rechts, korrekt?

Ich verbitte mir abfällige Kommentare zu der Decke. Die habe ich aus dem Müll gerettet, wo sie sicher zu recht gelandet ist. :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur RT 125/1
BeitragVerfasst: 9. Januar 2026 11:57 
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Ich verlinke dir hier mal einen alten Beitrag von mir, in dem du 2 Links zu weiteren Beiträgen findest. Denke das müsste auch für deinen Fall passen. Bitte frage mich aber nicht nach Details, ich habe das damals nur als Hilfestellung gemacht und habe selbst noch nie ein Rad eingespeicht :mrgreen:


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur RT 125/1
BeitragVerfasst: 9. Januar 2026 12:52 
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Ysengrin hat geschrieben:
....Aber welche? In der Ersatzteilliste finde ich keine konkreten Infos. Vorne 1,6x19, hinten 1,85x19? Oder beide 1,85x19?...

Also ET-Liste (miraculis) und BA von 1955 geben eindeutig vorne und hinten eine Felge 2¼x19 an. Das entspricht einer 1,60x19. Die Zuordnung wäre auch korrekt für die originale Bereifungsgröße 2,75-19.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur RT 125/1
BeitragVerfasst: 9. Januar 2026 13:13 
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Danke für die Links, das hilft weiter!

Und ja, das mit der 2 1/4 hatte ich gelesen, konnte mit der Zahl aber nicht viel anfangen. :oops:
Na dann bestelle ich das mal so.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur RT 125/1
BeitragVerfasst: 9. Januar 2026 14:37 
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Bekommt die RT auch noch eine blaue Linierung?


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur RT 125/1
BeitragVerfasst: 9. Januar 2026 14:58 
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Bei den unterschiedlichen Speichen längen, kommt mir nur ähnlich der BK.... 2fach und 3fach gekreuzt und eventuell RT typisch halb- oder voll- nabe in den sinn


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur RT 125/1
BeitragVerfasst: 9. Januar 2026 15:14 
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Ja, die blaue Linierung ist fest eingeplant. Allerdings will ich mich daran selbst versuchen. Bin gespannt, wie gut das klappt. :oops:


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur RT 125/1
BeitragVerfasst: 9. Januar 2026 22:17 
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Ich habe mal an einem Moped selbst liniert. War nicht so schwer und hält heute noch. Habe es aber nicht freihändig gemacht.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fragen zur RT 125/1
BeitragVerfasst: 10. Januar 2026 10:12 
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Moin,

ja, mit ein bisschen Geschick und Vorbereitung bekommt man das sogar so hin, wie früher liniert wurde.
Das war mit Nichten perfekt.
Die super Restaurationen, welche von Profis liniert werden, erzeugen meist ein falsches, zu perfektes Bild von vermeintlich originalen Nachahmungen.
Schhon allein die superglatten Hochglanzlackierungen entsprechen nicht dem damaligen Standart.

Kaufe einen ordentlichen Schleppinsel für die gewünschte Linienbreite.
Üben kann man mit herkömmlichen einkomponentigen Lacken.
Dünne Baumwollhandschuhe tragen, bei denen man die Finger und Daumen abgeschnitten hat, sind eine sehr gute Hilfe beim Linien ziehen.

Ansonsten findet man bei Youtube ordentliche Anleitungen mit denen man arbeiten kann.

Dateianhang:
IMG_6746~3.JPG

Die DKW hab ich allein lackiert und liniert, ohne irgendwelche Anleitungen und ohne vorher geübt zu haben.
Ich denke auch nicht, besonders begabt zu sein, hab mich halt einfach getraut.

Gruß Rally


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