Öldruck bei meiner BMW R60/5 spielt total verrückt

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Öldruck bei meiner BMW R60/5 spielt total verrückt

Beitragvon Ex-User krippekratz » 6. Juli 2008 21:51

Moin.

Vielleicht kann mir hier ja jemand weiterhelfen... irgendwie scheint niemand noch eine Idee dazu zu haben :( :
Ich habe bei meiner R60/5 ein riesiges Problem mit spinnendem Öldruck. Dieser sinkt bei Beschleunigen oder Bremsen stark ab (Öldruckmanometer verbaut, nicht Kontrolleuchte). Um das Problem zu lösen wurde bereits eine /7 Ölwanne mit Schwallblechen verbaut. Das Ölfiltermantelrohr auf Dichtigkeit überprüft. Zunächst scheinbar alles ohne Erfolg. Dann war das Problem plötzlich weg. Heute bin ich 200km gefahren und es war alles ganz normal. Die Karre abgestellt, eben wollte ich nochmal losfahren, beim ersten Bremsen sackte der Öldruck wieder auf nahe 0 und blieb da auch für einige Sekunden nachdem die Fuhre schon stand. Drehzahlerhöhung änderte auch nix. Als der Motor dann anfing fiese Geräusche zu machen hab ich sie dann ausgemacht.

So noch ein paar andere Öldruckwerte: bei warmem Motor komme ich auf max 4,5 bar wird er richtig heiß sackt er runter auf unter 3. im Standgas hat sie wenn der Motor heiß ist um die 0,5 bar.

Was aber der absolute Oberhammer ist: unter anderem wegen diesem Problem habe ich den Motor bei einem Fachbetrieb komplett überholen lassen und es ist immernoch da. Die Werkstatt hat auch keine Ideen mehr woran es noch liegen könnte...ihr vielleicht?

gefrustete Grüße,

Steven
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Beitragvon Elch » 7. Juli 2008 09:39

Servus!

Ich hatte mal ein ähnliches Problem , allerdings bei einer Honda. Da ist beim Bremsen immer die Öldruckkontrollleuchte angegangen. Später auch bei warmen Motor im Standgas. Das Problem war urschprünglich ein etwas zu niedriger Ölstand. Ich hatte den Fehler gemacht, die Ölstandskontrolle bei kaltem Motor durchzuführen. Er gehört sich aber unmittelbar nach abstellen des Motors gemacht, dass heisst das Niveau in der Ölwanne miss auf Max. sein, wenn alle schmierstellen versorgt sind. Also hat dann immer ein 3/4. Liter gefehlt. Der Effekt war, das die Ölpumpe kein Öl saugen konnte wenn das zu wenige Öl durch die dynamische Verlagerung beim Bremsen ausser Reichweite war. Dieser kurzzeiteige Schmierungsverlust führte dann zu Riefen auf den Sternrädern der Ölpumpe, was der Förderleistung der Pumpe schadete. Ich hab dann die Sternräder und die Pumpe plangeschliffen, die Spaltmasse kontrolliert und den Öldruck mit einem geeichten Gerät abgenommen. Hat alles wieder gepasst. Und seit dem ich mit Mehr Öl fahre, ist das Problem auch nicht mehr aufgetreten

Liebe Grüsse

Raul

Edith fragt: Welches Öl hast du drin?

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Re: Öldruck bei meiner BMW R60/5 spielt total verrückt

Beitragvon Patrick Christian » 7. Juli 2008 10:03

krippekratz hat geschrieben:Moin.

Vielleicht kann mir hier ja jemand weiterhelfen... irgendwie scheint niemand noch eine Idee dazu zu haben :( :
Ich habe bei meiner R60/5 ein riesiges Problem mit spinnendem Öldruck. Dieser sinkt bei Beschleunigen oder Bremsen stark ab (Öldruckmanometer verbaut, nicht Kontrolleuchte). Um das Problem zu lösen wurde bereits eine /7 Ölwanne mit Schwallblechen verbaut. Das Ölfiltermantelrohr auf Dichtigkeit überprüft. Zunächst scheinbar alles ohne Erfolg. Dann war das Problem plötzlich weg. Heute bin ich 200km gefahren und es war alles ganz normal. Die Karre abgestellt, eben wollte ich nochmal losfahren, beim ersten Bremsen sackte der Öldruck wieder auf nahe 0 und blieb da auch für einige Sekunden nachdem die Fuhre schon stand. Drehzahlerhöhung änderte auch nix. Als der Motor dann anfing fiese Geräusche zu machen hab ich sie dann ausgemacht.

So noch ein paar andere Öldruckwerte: bei warmem Motor komme ich auf max 4,5 bar wird er richtig heiß sackt er runter auf unter 3. im Standgas hat sie wenn der Motor heiß ist um die 0,5 bar.

Was aber der absolute Oberhammer ist: unter anderem wegen diesem Problem habe ich den Motor bei einem Fachbetrieb komplett überholen lassen und es ist immernoch da. Die Werkstatt hat auch keine Ideen mehr woran es noch liegen könnte...ihr vielleicht?

gefrustete Grüße,

Steven


Hallo Steven,

das von Dir beschriebene Phänomen ist typisch für einen falsch montierten Ölfilterdeckel.
Wenn es jetzt schon zu bösen Geräuschen gekommen ist, ist leider eine Neulagerung der Plauellager unumgänglich.

Frage, welchen Ölfilter hast Du montiert und mit welchen Dichtungen den Deckel montiert?

Da ich aber natürlich auch nicht allwissend bin, stell Deine Frage doch mal im http://www.2-ventiler.de/board/jgs_portal.php

Da wird Dir mit Sicherheit geholfen.
Gruß
Patrick

derdasallesschonmalhatte
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Beitragvon Patrick Christian » 7. Juli 2008 10:07

Elch hat geschrieben:Servus!

Ich hatte mal ein ähnliches Problem , allerdings bei einer Honda. Da ist beim Bremsen immer die Öldruckkontrollleuchte angegangen. Später auch bei warmen Motor im Standgas. Das Problem war urschprünglich ein etwas zu niedriger Ölstand. Ich hatte den Fehler gemacht, die Ölstandskontrolle bei kaltem Motor durchzuführen. Er gehört sich aber unmittelbar nach abstellen des Motors gemacht, dass heisst das Niveau in der Ölwanne miss auf Max. sein, wenn alle schmierstellen versorgt sind. Also hat dann immer ein 3/4. Liter gefehlt. Der Effekt war, das die Ölpumpe kein Öl saugen konnte wenn das zu wenige Öl durch die dynamische Verlagerung beim Bremsen ausser Reichweite war. Dieser kurzzeiteige Schmierungsverlust führte dann zu Riefen auf den Sternrädern der Ölpumpe, was der Förderleistung der Pumpe schadete. Ich hab dann die Sternräder und die Pumpe plangeschliffen, die Spaltmasse kontrolliert und den Öldruck mit einem geeichten Gerät abgenommen. Hat alles wieder gepasst. Und seit dem ich mit Mehr Öl fahre, ist das Problem auch nicht mehr aufgetreten

Liebe Grüsse

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Edith fragt: Welches Öl hast du drin?


Hallo Raul,

so muss es bei Motorrädern mit Trockensumpfschmierung sein. Also Motorrädern mit einem separatem Öltank.
Die BMW hat aber eine Nasssumpfschmierung und da ist es völlig egal zu welchem Zeitpunkt man die Kontrolle macht.
Gruß
Patrick
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Beitragvon Elch » 7. Juli 2008 10:24

Servus Patrick!

Das ist nicht ganz Richtig. Es handelt sich da in meinem Fall auch um eine Nasssumpfschmierung. Bei Trockensumpfschmierung ist das ja klar. Bei Nasssumpfschmierung ist beides möglich, sowohl die Kontrolle bei kaltem Motor und vollgetröpfelter Wanne als auch die Nettomengenkontrolle, also wenn sich der Motor "sein" Öl genommen hat und im Kreiskauf verteilt hat. Und die Ölmenge, die sich dann da im Kreislauf befindet, kann durchaus den Unterschied zwischen "recht gerade noch" und "ups, Luft gesaugt" ausmachen. Da kommt es bei der Ölstandsmessung auf die Herstellerangaben sowie auf Erfahrung an. Z.b. Zusatzölkühler verbaut? - Mehr Volumen, zuwenig Öl; Andere Ölfilterung? - Mehr Volumen, Zuwenig Öl?

Liebe Grüsse

Raul

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Re: Öldruck bei meiner BMW R60/5 spielt total verrückt

Beitragvon Ex-User krippekratz » 7. Juli 2008 17:01

Patrick Christian hat geschrieben:Hallo Steven,

das von Dir beschriebene Phänomen ist typisch für einen falsch montierten Ölfilterdeckel.
Wenn es jetzt schon zu bösen Geräuschen gekommen ist, ist leider eine Neulagerung der Plauellager unumgänglich.

Frage, welchen Ölfilter hast Du montiert und mit welchen Dichtungen den Deckel montiert?

Da ich aber natürlich auch nicht allwissend bin, stell Deine Frage doch mal im http://www.2-ventiler.de/board/jgs_portal.php

Da wird Dir mit Sicherheit geholfen.
Gruß
Patrick

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Ölfilter ist der richtige, das Mantelrohr dichtet auch gegen den Deckel ab. Hatte ich schon in Verdacht und überprüft. Dieses Problem mit den Dichtungen am Ölfilterdeckel soll auch erst bei den späteren Modellen bestehen, wo mit dem äußeren Deckel der O-Ring aufs Mantelrohr gedrückt wird. Bei der /5 gabs keinen O-Ring und 2 Deckel. Der innere vom Mantelrohr sitzt auf diesem außen definitif auf. Leider :S

Ich hoffe immernoch das die Pleuellager nichts abbekommen haben, da es nur bei Standgas ein paar Klopfer waren und ich dann den Motor zügig ausgemacht habe...


@Elch: Bei warmem Motor hat das Öl dafür aber mehr Volumen!
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Re: Öldruck bei meiner BMW R60/5 spielt total verrückt

Beitragvon Elch » 7. Juli 2008 17:51

krippekratz hat geschrieben:

@Elch: Bei warmem Motor hat das Öl dafür aber mehr Volumen!


Minimal. Es wird dünnflüssiger. Deswegen hast du bei kaltem Motor ja auch einen höheren Oldruck als bei warmen Motor.
Dafür verteilt sich bei laufendem Motor Öl im Motor. Das kann zu einem zu niedrigen Ölstand in der Ölwanne führen. Und das kann beim scharfen bremsen, wenn das Öl gegen die vordere Seite der Ölwanne schwappt, dazu führen, das kein Öl mehr angesaugt werden kann. :idea:

Liebe Grüsse

Elch

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Beitragvon Ex-User krippekratz » 7. Juli 2008 19:41

Und das kann beim scharfen bremsen, wenn das Öl gegen die vordere Seite der Ölwanne schwappt, dazu führen, das kein Öl mehr angesaugt werden kann.


ist aber ein schwallblech drinne. vor allem ist es selbst bei einer wanne ohne dieses schwallblech kein normales verhalten. habe es selbst bei noch 2 weiteren 60/5ern getestet, die dieses nicht hatten!
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Beitragvon Elch » 8. Juli 2008 07:29

Sorry, Schwallbleche hin oder her - Wenn das Problem nur beim Bremsen aufgerteten ist liegt es definitiv am Ölstand in der Wanne. Und wenn so ne Ölpumpe mal Luft saugt, haste schnell Riefen drin, dann fehlt generell Pumpleistung. Da hilft nur abbauen, zerlegen und Planfeilen.
Ich würde dem Motor mal generell 20W50 mineralisch gönnen, 1/2 Liter mehr als Normal, bzw die Ölstandsmessung vornehmen, bei senkrechtem Motorrad, aufgelegtem Messstab nachdem der Motor abgestellt wurde. Und dann bis Max füllen. Dann MUSS das Problem beim Bremsen weg sein.

BTW: wenn Du nen Ölwechsel machst, siehste ja, ob Späne im Altöl sind, wg. Schäden.

Liebe Grüsse

Raul

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Beitragvon Patrick Christian » 8. Juli 2008 09:03

Guten Morgen zusammen,

also das mit dem warmen und kalten ist bei dem BMW-Motor wirklich egal.
Das Öl läuft so schnell aus den Köpfen zurück das es wirklich keinen nennenswerten
Einfluss auf die Peilstababzeige hat.

Andere Ölwanne? Inkl. eines anderen Saugrüssels?
Was für ein Öl fährst Du überhaupt?

Den Tip mit dem 2-Ventilerforum meinte ich übrigens ernst, dort tummeln sich viele Schrauber mit vielen Erfahrungen.
Meine /5 Erfahrungen belaufen sich auch nur auf ca. 250.000,00 KM.

Gruß
Patrick
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Beitragvon Patrick Christian » 8. Juli 2008 09:14

Elch hat geschrieben:Ich würde dem Motor mal generell 20W50 mineralisch gönnen, 1/2 Liter mehr als Normal, bzw die Ölstandsmessung vornehmen, bei senkrechtem Motorrad, aufgelegtem Messstab nachdem der Motor abgestellt wurde. Und dann bis Max füllen. Dann MUSS das Problem beim Bremsen weg sein.

BTW: wenn Du nen Ölwechsel machst, siehste ja, ob Späne im Altöl sind, wg. Schäden.

Liebe Grüsse

Raul


Einen höheren Ölstand als mit dem origininal Peilstab gemessen geht nicht gut.
Die Kurbelwelle taucht dann ins Öl und Pantsch es zu Schaum.....der läßt sich nicht Pumpen bzw. Verdichten.
Ein Lagerschaden ist damit ziemlich Vorprogramiert.

Beim schreiben dieser Zeilen fällt mir dabei ein das könnte die Lösung sein, unbedingt mal die Peilstablänge mit der einer anderen /5 vergleichen.

Viele Fahrer von 2-Ventil-BMW beklagen einen hohen Ölverbrauch und füllen alle paar Tage bis zum Maximun auf.
Vielen wird schon der Motor repariert in dem man ihnen Rät den Ölstand nur auf der Mitte zu halten und schon verbraucht der Motor so gut wie nix mehr.
Das liegt daran das mit hohem Ölstand und hohen Drücken im Gehäuse (Drehzahlabhängig) sehr viel Öl einfach aus der Entlüftung gedrückt wird.

Gruß
Patrick
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Beitragvon Sv-enB » 8. Juli 2008 09:24

Das ist auch bei der 4 Ventil so. Alles über dem halben Schauglas wird verbrannt.
Gruß Sven

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Beitragvon Ex-User krippekratz » 8. Juli 2008 09:25

Da hilft nur abbauen, zerlegen und Planfeilen.


also das spiel auch an den gesunden stellen größer machen, damit sie noch schlechter wird?

Andere Ölwanne? Inkl. eines anderen Saugrüssels?
Was für ein Öl fährst Du überhaupt?


Jep beide Teile wurden getauscht. Öl war ein 15w40 (von der werkstatt eingefüllt) jetzt ist wegen verbrauch auch teilweise 20w50 drin.

Beim schreiben dieser Zeilen fällt mir dabei ein das könnte die Lösung sein, unbedingt mal die Peilstablänge mit der einer anderen /5 vergleichen.


wurde auch schon gemacht. war in ordnung. der witzt ist übrigens die ersten 10tkm die ich mit diesem motor gefahren bin waren absolut problemlos. gleicher peilstab, normale /5 wanne, 15w40. selbst wenn der ölstand auf minimum war flackerte die drucklampe nicht (wie es sein sollte, es war ja nicht unter minimum). irgendwann fings dann an das die lampe bei geringerem als ölstand auf der hälfte zwischen min und max anging, also immer auf maximum gehalten...problem gelöst. am ende blinkte die lampe selbst bei diesem ölstand dann bei jedem bremsen.

Im moment ists es wieder so, wenn der ölstand auf maximum ist ist alles ok. bei halber höher sieht man den zeiger mal kurz um 0,5bar zucken. knapp über minimum sinkt der druck selbst beim beschleunigen drastisch (bei kaltem öl und 3000upm von über 6 bar auf unter 3 durch die beschleunigung).
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Beitragvon ETZChris » 8. Juli 2008 09:29

schonmal dran gedacht, dass das manometer vllt. nen ding weg hat?!?
Gruß
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Beitragvon Sv-enB » 8. Juli 2008 09:29

Ich habe davon nciht wirklich Ahnung, aber die Ölpumpe hat doch ein gewisses Toleranzmaß. Stimmt denn das?
Gruß Sven

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Beitragvon Patrick Christian » 8. Juli 2008 09:34

Trotz der einfachheit der BMW-Motoren, ist schon verhext das ganze.

Was hat der Motor insgesammt gelaufen und was wurde alles repariert?

Pleuellager und Anlaufscheiben sollten dabei gewesen sein.
Was macht der Öldruck wenn Du einfach nur die kupplung ziehst?
Verändert sich die Drehzahl?

Ferndiagnosen sind echt nicht einfach, aber die Ölwanne würde ich auf jedenfall mal
demonteieren und den Saugrüssel auf festen und dichten Sitz überprüfen.

Wie alt ist die Ölpumpe? Sie gilt auch als Schwachpunkt und sollte ab 100 Tkm. bei einer Teilüberholung ruhig mit gewechselt werden.

Hast Du tatsächlich den 800er Satz verbaut? Der geht ganz anständig auf den Kurbeltrieb wenn dieser schon als ist.

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Beitragvon Patrick Christian » 8. Juli 2008 09:36

Patrick Christian hat geschrieben:Trotz der einfachheit der BMW-Motoren, ist schon verhext das ganze.

Was hat der Motor insgesammt gelaufen und was wurde alles repariert?

Pleuellager und Anlaufscheiben sollten dabei gewesen sein.
Was macht der Öldruck wenn Du einfach nur die Kupplung ziehst?
Verändert sich die Drehzahl?

Ferndiagnosen sind echt nicht einfach, aber die Ölwanne würde ich auf jedenfall mal
demontieren und den Saugrüssel auf festen und dichten Sitz überprüfen.

Wie alt ist die Ölpumpe? Sie gilt auch als Schwachpunkt und sollte ab 100 Tkm. bei einer Teilüberholung ruhig mit gewechselt werden.

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Beitragvon Ex-User krippekratz » 8. Juli 2008 09:44

Was hat der Motor insgesammt gelaufen und was wurde alles repariert?


gesamtlaufleistung unbekannt. getauscht wurden sämtliche lager, kurbelwelle, pleuel

Was macht der Öldruck wenn Du einfach nur die Kupplung ziehst?
Verändert sich die Drehzahl?


im standgas? die drehzahl sackt extrem ab manchmal geht sie aus. wenn ich im standgans voll in die eisen lange säuft sie sowieso ab. halt ich beim bremsen die drehzahl konstant sackt der druck trotzdem weg.

aber die Ölwanne würde ich auf jedenfall mal
demontieren und den Saugrüssel auf festen und dichten Sitz überprüfen.


das war schon vor einem jahr meine erste tat. mittlerweile 5 mal nachgesehen....alles fest.

Wie alt ist die Ölpumpe? Sie gilt auch als Schwachpunkt und sollte ab 100 Tkm. bei einer Teilüberholung ruhig mit gewechselt werden.


Unbekannt. ein Rotor, ich glaube der äußere wurde getauscht. Es war auch keine Teil sondern eine Komplettüberholung :)

Hast Du tatsächlich den 800er Satz verbaut? Der geht ganz anständig auf den Kurbeltrieb wenn dieser schon älter ist.


Hab ich. Kurbeltrieb ist aber neu. selbst die 90S hatte doch die gleiche welle, oder irre ich? :)
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Beitragvon Patrick Christian » 8. Juli 2008 09:54

Wenn Dir die Standgasdrehzahl in den Keller geht beim ziehen der Kupplung würde ich die Werkstatt wechseln.

Das darf jenseits der 100Tkm passieren nicht aber bei einem neu gelagertem Motor.

Die Kurbelwelle ist von den Abmessungen gleich, nicht aber von den aufgenietenen Gegengewichten für die entsprechende Kolbengröße/Kolbengewichte.

Eine Werkstatt die nur eine halbe Ölpumpe erneuert gehört Disqualifiziert.
Die Teile sind aufeinander Eingelaufen und ein halber Austausch ist so gut wie kein Austausch.

So wie es sich für mich hier jetzt darstellt, hast Du ein massives Lagerproblem, daraus resultierend ein Öldruckproblem.
Für mich sieht das nach Pfusch aus.
Waren das alles Neuteile oder hat da jemand seine ganzen "besten" Teile in einem Topf geworfen?

Sorry, aber mehr bleibt mir hier nicht.
Wenn Du die Möglichkeit hast hierher zu kommen, sehen wir uns das ganze mal life und in farbe an.

Gruß und Kof hoch

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Beitragvon Ex-User krippekratz » 8. Juli 2008 10:02

Eine Werkstatt die nur eine halbe Ölpumpe erneuert gehört Disqualifiziert.


Das hat mich auch sehr irritiert als ich es auf der Rechnung sah. Zumal die Teile ja quasi nix kosten.

Waren das alles Neuteile oder hat da jemand seine ganzen "besten" Teile in einem Topf geworfen?


Es sollen regenerierte Teile sein.

Wenn Dir die Standgasdrehzahl in den Keller geht beim ziehen der Kupplung würde ich die Werkstatt wechseln.


Ich denke mal eher das das an der hohen Verdichtung liegt? Warum sollte die Drehzahl wegen beschädigter Lager runter gehen? das tat der Motor vor der Überholung ja nicht und da war sicher alles schlechter! Da ich den Motor selbst zerlegt habe und die Altteile gesehen kann ich das zu Recht behaupten...
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Beitragvon Patrick Christian » 8. Juli 2008 10:26

krippekratz hat geschrieben:
Eine Werkstatt die nur eine halbe Ölpumpe erneuert gehört Disqualifiziert.


Das hat mich auch sehr irritiert als ich es auf der Rechnung sah. Zumal die Teile ja quasi nix kosten.

Waren das alles Neuteile oder hat da jemand seine ganzen "besten" Teile in einem Topf geworfen?


Es sollen regenerierte Teile sein.

Wenn Dir die Standgasdrehzahl in den Keller geht beim ziehen der Kupplung würde ich die Werkstatt wechseln.


Ich denke mal eher das das an der hohen Verdichtung liegt? Warum sollte die Drehzahl wegen beschädigter Lager runter gehen? das tat der Motor vor der Überholung ja nicht und da war sicher alles schlechter! Da ich den Motor selbst zerlegt habe und die Altteile gesehen kann ich das zu Recht behaupten...


Der Motor war zu 100% verlegt?

Die Kurbelwelle ist ja auch in Gleitlager gelagert, wenn Du die Kupplung zieht schiebt es die Kurbelwelle nach vorn. Um eine Kollision der Kurbelwelle mit dem Gehäuse bzw. des Limarotors mit dem Statorgehäuse zu verhindern hat die Kurbelwelle Anlaufscheiben.

Die KW wird also in Anlafscheiben, eine Art Gleitlager geführt.

Ein typisches Zeichen für den Verscheiß dieser Anlaufscheiben ist ein absacken der Drehzahl weil der Kurbeltrieb in einer anderen Position sehr viel schwerer dreht oder evtl. sogar schon irgendwo anschlägt.

Regenerierte Teile........ich weiß zwar was Du meinst, frage mich aber gerade welche Teile im einem BMW-Motor regeneriert werden.
Das Zeug war immer so billig das ich nie auf den Gedanken einer regeneration gekommen wäre.

Wie gesagt, für mich sieht das nach gut gewollt und nicht gekonnt aus.
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Beitragvon Ex-User krippekratz » 8. Juli 2008 10:32

Der Motor war zu 100% verlegt?


SI!

Ein typisches Zeichen für den Verscheiß dieser Anlaufscheiben ist ein absacken der Drehzahl weil der Kurbeltrieb in einer anderen Position sehr viel schwerer dreht oder evtl. sogar schon irgendwo anschlägt.


klingt logisch, aber gerade die waren beim alten motor kaputt (hatten ausbrüche) und selbst dieser zeigte dieses verhalten der absackenden drehzahl nicht. Ich werde mal schaun ob es möglich ist es hinzubekommen das ich druck auf die kurbelwelle ausübe ohne das die kupplung schon richtig trennt. ich hatte bis jetzt die vermutung das es einfach an den reduzierten schwungmassen liegt...
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Beitragvon Elch » 8. Juli 2008 10:53

krippekratz hat geschrieben:
Da hilft nur abbauen, zerlegen und Planfeilen.


also das spiel auch an den gesunden stellen größer machen, damit sie noch schlechter wird?



Stellen, die Du plan feilst, sind nicht gesund! >Die Riefen müssen auf jeden Fall weg, sonst geht die ganze Strömung in der Pumpe flöten. Und ja, das Spiel meinetwegen grösser machen, so lange es innerhalb der Toleranz ist, ist alles gut.

Gruss

Raul

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Beitragvon Ex-User krippekratz » 8. Juli 2008 20:17

Patrick Christian hat geschrieben:Wenn Dir die Standgasdrehzahl in den Keller geht beim ziehen der Kupplung würde ich die Werkstatt wechseln.

Das darf jenseits der 100Tkm passieren nicht aber bei einem neu gelagertem Motor.

Die Kurbelwelle ist von den Abmessungen gleich, nicht aber von den aufgenietenen Gegengewichten für die entsprechende Kolbengröße/Kolbengewichte.

Eine Werkstatt die nur eine halbe Ölpumpe erneuert gehört Disqualifiziert.
Die Teile sind aufeinander Eingelaufen und ein halber Austausch ist so gut wie kein Austausch.

So wie es sich für mich hier jetzt darstellt, hast Du ein massives Lagerproblem, daraus resultierend ein Öldruckproblem.
Für mich sieht das nach Pfusch aus.
Waren das alles Neuteile oder hat da jemand seine ganzen "besten" Teile in einem Topf geworfen?

Sorry, aber mehr bleibt mir hier nicht.
Wenn Du die Möglichkeit hast hierher zu kommen, sehen wir uns das ganze mal life und in farbe an.

Gruß und Kof hoch

Patrick


So habe mir das grade nochmal angeschaut. wie du sagtest geht die leerlaufdrehzahl mit dem druck auf die kurbelwelle runter nicht durch das trennen der kupplung. Die Frage ist ja jetzt blos, wieso kann ich die auswirkungen des lagerproblems scheinbar durch einen nicht niedrigen ölstand beheben? Das will mir einfach nicht so ganz in den schädel...
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Beitragvon Patrick Christian » 8. Juli 2008 20:40

Tja, um das letztendlich genau sagen oder herausfinden zu können müßte man alles sehen.

Fahren würde ich damit jedenfalls nicht mehr........

Mitfühlend

Patrick
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Beitragvon Ex-User Eifelheizer » 8. Juli 2008 21:30

ETZChris hat geschrieben:schonmal dran gedacht, dass das manometer vllt. nen ding weg hat?!?


Papalapap, is mechanisch und sowieso ok weil von mir!!!
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Re: Öldruck bei meiner BMW R60/5 spielt total verrückt

Beitragvon zweitaktschraubaer » 7. Juli 2024 22:04

Nabend zusammen,
ich muss aus gegebenem Anlass diesen Fred reanimieren...BMW ist nicht meine Welt... :|

Ich habe Vaters 73er R75/5 hier stehen zur Durchsicht, er möchte sie demnächst abgeben.
Zustand:
46tkm auf der Uhr, ist aber m.E. wahrscheinlich ne 1 davor...(ex-Polizei).
Vor Jahren von einem Rentner gekauft, vegetierte sie die letzten 5? Jahre unbewegt in meines Vaters Garage.
Vor zwei Jahren wurden die Vergaser komplett überholt (alles neu, was musste).
Ab und zu hat mein Vater sie "mal kurz laufen lassen", für's gute Gefühl...
Letzte Wartung? Keine Ahnung...
Sie springt mit gesäuberten Vergasern an, aber da muss ich nochmal ran...(unsauberer Lauf).

Zum Öldruckproblem:
Ich bin zu doof zu kapieren, warum die Öldrucklampe ganz normal bei Standgas ausgeht, aber bei 1/4 - 1/2 Gas dann wieder an geht.
Hat da jemand schon mal eine ähnliche Erfahrung gesammelt?

Mein Plan wäre jetzt:
Ölwechsel mit 20W 50, mit Filterwechsel, da ich nicht weiß, wie dünn das Zeug da drin mittlerweile ist.
Wenn das nicht hilft ziehe ich mal das Kabel vom Oldruckschalter ab, vielleicht scheuert das ja auf Masse.
Wenn das nicht hilft: neuer Oldruckschalter (um sicherzugehen).
Danach? :nixweiss:

Grüße, Jan
Suche dringend: Mehr Freizeit
Platz habe ich ja jetzt wieder ein wenig...gehabt...
Ach ja: einen Fortschritt hab ich jetzt auch...

Fuhrpark: Englische, französische und deutsche Zweiräder von 50 bis 600 ccm...
Und ein Bakfiets.
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Re: Öldruck bei meiner BMW R60/5 spielt total verrückt

Beitragvon Mexicano » 7. Juli 2024 23:54

Danach ...
klemmt wohl das Ölüberdruckventil. Es liegt über dem Nockenwellentrieb (oberhalb der Kurbelwelle).
Darin sind eine Feder und ein Regelkolben - gemeint sind die Teile 6, 7 und 8 hier:
https://www.realoem.com/bmw/de/showpart ... Id=11_1689
Das kannst Du bei eingebautem Motor erledigen - es müssen aber abmontiert werden (in dieser Reihenfolge):
- Auspuffanlage (Tüten, Krümmer, Interferenzrohre)
- Stirndeckel Motor
- Lichtmaschine: Kohlenhalter, Rotor und Stator
- Unterbrecherdose
- Kettenkastendeckel
Dann hast Du oberhalb der KW die Hohlschraube vor dir. Den Kolben da drin gängig machen, am besten polieren.
Wahrscheinlich sind dann noch weitere Ablagerungen/Verharzungen im Motor. Typisch bei derart langem Rumstehen. Daher solltest Du den Ölkreislauf mal "durchblasen".
Meine Methode: altes Öl ablassen, dünnes synthetisches Öl einfüllen - wegen der aggressiven Reinigungswirkung -, max. 50km damit "stramm fahren", dann ablassen.
Andere schwören auf "Liqui Moly Motorspülung" (warmfahren, dem alten Öl zusetzen und nach Anleitung den Motor 10-15 Minuten im Stand laufen lassen, dann Ölwechsel) oder den Motor max. 5-10 Minuten im Stand mit Diesel als "Spülölfüllung" laufen lassen(no risk - no fun).
Schreib mal, was geholfen hat. Vllt hast Du ja Dusel, und das wiederholte "mal kurz laufen lassen" hat nur für eine kräftige Ölverdünnung (Sprit und Kondenswasser) gesorgt, so dass der Wechsel auf neues 20W50 das Aufleuchten der KL zum Verschwinden gebracht hat. Auf jeden Fall würde ich beim Probelauf mal anstelle des Öldrucklämpchen-Schalters unten links am Motor ein Manometer (max. 10bar - Heizungsbau!) zur Kontrolle einschrauben. So eine schöne "Strich-fünf" verdient Sorgfalt!
!Que se vaya bien!
+++
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Re: Öldruck bei meiner BMW R60/5 spielt total verrückt

Beitragvon zweitaktschraubaer » 8. Juli 2024 07:57

¡Hola!
Als Erstes: Danke für die schnelle und verständliche Antwort.
Das mit dem Ventil leuchtet mir ein, klingt sehr plausibel.
Ich hoffe, ich komme um die "große" Schrauberaktion mit den Auspuffen etc. rum, sonst müsste ich noch den Sternmutterschlüssel besorgen...und rund um meine Bühne mehr Platz schaffen (aber das ist ein anderes Thema).
Danke für den Tip mit dem Manometer, sowas hol ich mir.
Ich klopfe mal die ganzen Punkte ab und werde es dann ja hoffentlich sehen wo das Problem liegt. :oops:

Bonmot am Rande:
Bei meiner 58er Britin gibt's auch ein solches Ventil (1 Kugel, 1 Feder).
Zugang einfach per Deckel auf der Steuerseite, <15 Minuten... :wink:

¡Muchas gracias y hasta pronto!
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Platz habe ich ja jetzt wieder ein wenig...gehabt...
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Re: Öldruck bei meiner BMW R60/5 spielt total verrückt

Beitragvon zweitakt » 8. Juli 2024 10:12

zweitaktschraubaer hat geschrieben:¡Hola!
Als Erstes: Danke für die schnelle und verständliche Antwort.
Das mit dem Ventil leuchtet mir ein, klingt sehr plausibel.
Ich hoffe, ich komme um die "große" Schrauberaktion mit den Auspuffen etc. rum, sonst müsste ich noch den Sternmutterschlüssel besorgen...und rund um meine Bühne mehr Platz schaffen (aber das ist ein anderes Thema).
Danke für den Tip mit dem Manometer, sowas hol ich mir.
Ich klopfe mal die ganzen Punkte ab und werde es dann ja hoffentlich sehen wo das Problem liegt. :oops:

Bonmot am Rande:
Bei meiner 58er Britin gibt's auch ein solches Ventil (1 Kugel, 1 Feder).
Zugang einfach per Deckel auf der Steuerseite, <15 Minuten... :wink:

¡Muchas gracias y hasta pronto!
Jan


Bevor Du das große Faß aufmachst prüfe mal ob
1. der Öldrückschalter die Ursache ist, auf Verdacht austauschen.
2. die Verkabelung einen Masseschluß hat. (Mal eine extern versorgte Lampe direkt an den Schalter anschließen.)
3. wie oben erwähnt den Öldruck mit Manometer messen.

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Re: Öldruck bei meiner BMW R60/5 spielt total verrückt

Beitragvon Luse » 8. Juli 2024 11:37

Als erstes würde ich mal den Überstand des Mantelrohrs prüfen.
Das ist das Rohr, in das der Ölfilter montiert wird.
Das setzt sich mit der Zeit und der Druck entfleucht.

Hier schön beschrieben:
https://www.zeebulon.de/Mot/BMW_Oelfilter.htm
Gruß
Thomas

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Re: Öldruck bei meiner BMW R60/5 spielt total verrückt

Beitragvon zweitaktschraubaer » 8. Juli 2024 11:59

Ja, ich werde vom Leichten zum Schweren hinarbeiten und mir selbst die Daumen drücken.
Laut meinem Vater hat sie das Problem "als er mal gefahren ist" (also vor dem Wegstellen) nicht gehabt.

Ich glaube, diese frühe/5 hat vielleicht noch keinen weißen O-Ring, aber das werde ich ja sehen.
Motorspülung und 20W-50 sind auf dem Weg zu mir.

Zum Wochenende gibt's dann wohl ein Update...
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Re: Öldruck bei meiner BMW R60/5 spielt total verrückt

Beitragvon Luse » 8. Juli 2024 14:53

Ich glaube du hast recht, dir /5 hat noch einen Innendecke, da brauchst du nix zu distanzieren...
Gruß
Thomas

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Re: Öldruck bei meiner BMW R60/5 spielt total verrückt

Beitragvon Richy » 8. Juli 2024 16:05

Luse hat geschrieben:Ich glaube du hast recht, dir /5 hat noch einen Innendecke, da brauchst du nix zu distanzieren...

Korrekt. Es sind, wie im obigen Originalthread schon geschrieben, zwei Deckel und beide dichten jeweils separat ab (der Innere den Ölfilter zum Motor hin, der äußere den Motor nach außen).
Später wurde das dann ein Deckel und da er zwei Stellen gleichzeitig abdichten muss, muss der ausdistanziiert werden.
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fränky hat geschrieben:"Nur" MZ wäre nix für mich - i ess au net jedn Dag Spätlza
oder anders gesagt, ich will MZ fahren, muss es aber nicht.


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