Preisentwicklung der Motorräder DDR zu heute

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Re: Preisentwicklung der Motorräder DDR zu heute

Beitragvon dscheto » 15. März 2025 00:06

Ich stelle fest: die Motorräder sind günstiger geworden, obwohl sie heute viel teurer geworden sind, wir aber auch mehr verdienen, aber keine neuen Motorräder kaufen, deshalb fahren wir die damals teueren MZ, die wieder an Wert gewinnen, wenn wir sie pflegen und nicht kaputtfahren.
Hingegen sind aber die Brötchen teurer geworden, weil sie auch viel größer geworden sind wegen der vielen Luft darin und großen Löchern, wir aber lieber teuren Kuchen essen, wegen der Zähne.
Wir haben kein Sommer- sondern ein Winter-Frühlingsloch, das gefüllt werden muss, hier ist viel heiße Luft dafür vorhanden.

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Re: Preisentwicklung der Motorräder DDR zu heute

Beitragvon starke136 » 15. März 2025 00:09

Viele Faktoren ironisch eingerichtet in eine einfachen zwei Faktor Vergleich.

Aber witzig!😁

-- Hinzugefügt: 14. März 2025 23:10 --

Wer hat gesagt, wir können keine neuen Motorräder kaufen?
Also bitte, ihr müsst es auch schonmal etwas wollen 🤪
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Re: Preisentwicklung der Motorräder DDR zu heute

Beitragvon ets_g » 15. März 2025 00:52

hat eigentlich schon jemand die preisentwicklung von motorrädern im vergleich zum dönerpreis berechnet? da dürften auch spannende erkenntnisse drin schlummern.. besitzt ja auch eine aktuelle brisanz das thema

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Re: Preisentwicklung der Motorräder DDR zu heute

Beitragvon EmmasPapa » 15. März 2025 03:32

Vielleicht versteht der Carsten uns etwas Ältere aber in Bezug zum Preis der zugehörigen Fahrerlaubnis.

Als ich damals so alt war, wie meine Tochter jetzt, da reichte mein Jugendweihegeld gut für das neuwertige Fahrzeug und die Fahrerlaubnis (es blieb sogar was übrig). Heute ist dies bei etwa gleichem Betrag des Jugendweihegeldes nicht möglich. Mama und Papa werden die Kosten der Fahrerlaubnis dazuschustern müssen. Und es ist nur der Mopedschein. Bei mir war der große Schein schon im Preis inklusive. Der müsste heute dann noch mal drauf gelegt werden. Und da versagt die kalte Statistik mit der Wertentwicklung. Aber vielleicht nicht so ganz. Nämlich wenn man Carstens Rechnung nur für den Erwerb eines neuwertigen S 51 ansetzt. Dann wird sein Quotient sagen, dass eben dieser sich erhöht hat, denn der neu aufgebaute S 51 kostet heute ein vielfaches mehr..... :rofl: :rofl: :irre: :irre:

Es geht manchmal einfach nicht, alles in kalten Zahlen darzustellen. Dies wird der Carsten auch irgendwann begreifen...

Schöne Grüße an die beiden Raubkatzen.....
Grüße

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Re: Preisentwicklung der Motorräder DDR zu heute

Beitragvon MZfan » 15. März 2025 07:39

Hier wird doch schon wieder der Führerschein genannt, um den geht es doch gar nicht.

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Re: Preisentwicklung der Motorräder DDR zu heute

Beitragvon jot » 15. März 2025 10:13

moin,

um es nochmals klarzustellen, der bruttolohn ist absoluter blödsinn....

ich werde mir mal mit drei bruttolöhnen ein motorrad zu diesem preis kaufen, huch, ich habe ja erst knapp die hälfte angezahlt...

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Re: Preisentwicklung der Motorräder DDR zu heute

Beitragvon Fit » 15. März 2025 10:28

ets_g hat geschrieben:hat eigentlich schon jemand die preisentwicklung von motorrädern im vergleich zum dönerpreis berechnet? da dürften auch spannende erkenntnisse drin schlummern.. besitzt ja auch eine aktuelle brisanz das thema



Wenn, dann mein Vergleich mit Bier :ja: Wie lang muss/musste ich haben, um einen adäquaten "Kater" zu haben.

Zumal so ein Zeuchs wie Döner hatten wir früher net. Maximal Goldbroiler :biggrin:

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Re: Preisentwicklung der Motorräder DDR zu heute

Beitragvon EmmasPapa » 15. März 2025 12:00

MZfan hat geschrieben:Hier wird doch schon wieder der Führerschein genannt, um den geht es doch gar nicht.


Ja, natürlich geht es auch darum, wenn es um die Kosten fürs Motorrad geht. Erzähl das mal einem Anfänger, der bei Null startet. Auch die Kosten für die heute zur Fahrschule zwingend notwendige PSA von knapp einem Tausender (war ja gerade hier Thema) fallen noch an, die hab ich oben sogar vergessen. Vor vierzig Jahren gab es da gerade mal den Helm, der zwingend notwendig war, den Rest gab es im Osten so gar nicht mal zu kaufen. Da fielen rund 300,- M für den Helm an (heute etwa 1000,- € für die Erstaustattung - haben wir gerade durch). Was nützt da der tolle Kaufpreiskoeffizient, wenn das Drumherum explodiert. Ich rechne mal Fahrschulkosten und PSA zusammen. Da hatte ich 1987 Kosten von 285,- M und etwa 30,- M für Klasse M und A. Heute sind es etwa 1.000,- € für die PSA (zwingend erforderlich) und mindestens 1.000,- € für die Klasse M. Wenn dann noch Klasse A1 mit 16 Jahren und Klasse A2 mit 18 Jahren dazu kommen sollen, dann noch mal jeweils 1.000,-€ dazu. Das wären dann 4.000,-€ für das Equivalent (stimmt eigentlich nicht, da ich ja gleich die offene Klasse A hatte und hier gibt es heute erst mal nur A2, also noch mal mindestens einen Tausender dazu - es stehen dann mindestens 5.000,- € gegen 315,- M), was mich 1987 nur 315,- M gekostet hat. Da hilft der tolle Kaufpreiskoeffizient nun mal nicht mehr weiter......

Sorry Carsten, ich kann es nicht lassen. .. :irre: :rofl:
Grüße

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Re: Preisentwicklung der Motorräder DDR zu heute

Beitragvon starke136 » 15. März 2025 12:24

ets_g hat geschrieben:hat eigentlich schon jemand die preisentwicklung von motorrädern im vergleich zum dönerpreis berechnet? da dürften auch spannende erkenntnisse drin schlummern.. besitzt ja auch eine aktuelle brisanz das thema


Schwierig, zu DDR Zeiten wars noch nicht so mit Döner 😁

-- Hinzugefügt: 15. März 2025 11:25 --

MZfan hat geschrieben:Hier wird doch schon wieder der Führerschein genannt, um den geht es doch gar nicht.


Danke, ja um den geht es nicht. Der Führerschein ist eine Ausgabe, die nichts mit dem Fahrzeugpreis zu tun hat, genau so wenig wie Fließen-, Bananen- und Spritpreise 😁

-- Hinzugefügt: 15. März 2025 11:27 --

jot hat geschrieben:moin,

um es nochmals klarzustellen, der bruttolohn ist absoluter blödsinn....

ich werde mir mal mit drei bruttolöhnen ein motorrad zu diesem preis kaufen, huch, ich habe ja erst knapp die hälfte angezahlt...

jot


Ist es eben nicht. Der Bruttoschnittslohn ist eine feste statistisch erfasste Größe im Verhältnis zum Fahrzeugpreis, eignet nicht also wunderbar zur Berechnung 😁

Das Netto ist eine extrem schwankende Größe, die a) nicht statistischen erfasst ist und b) bei fast jedem Menschen anders ausfällt.
Hier wird wieder reale Kaufkraft mit Einkommen verwechselt.

-- Hinzugefügt: 15. März 2025 11:31 --

Ich gebe es einfach auf.
Sturrköpfe die am lautesten schreien haben immer Recht.
Wer zuerst "Blödsinn und Schwachsinn" gröllt sowieso.

Vermischen von Tatsachen mit Annahmen ist sowieso Mode, Theorien und Statistiken auf den Kopfstellen sowieso. Hauptsache was zum Nöllen und zum Meckern haben und sich dann wundern warum nichts läuft.

Weitermachen, ich bin aus dem Fred raus 😊
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Re: Preisentwicklung der Motorräder DDR zu heute

Beitragvon EmmasPapa » 15. März 2025 14:27

starke136 hat geschrieben:
MZfan hat geschrieben:Hier wird doch schon wieder der Führerschein genannt, um den geht es doch gar nicht.


Danke, ja um den geht es nicht. Der Führerschein ist eine Ausgabe, die nichts mit dem Fahrzeugpreis zu tun hat, genau so wenig wie Fließen-, Bananen- und Spritpreise 😁
.......



Das hat zwar nichts mit dem Kaufpreis zu tun, aber mit den Kostens des Motorradfahrens. Fliesen- und Bananen haben nichts damit zu tun, korrekt. Spritpreise dann doch schon wieder. Ohne Benzin rollt der Hobel nicht. Und ohne Fahrerlaubnis darf man nicht fahren. Da kann man sich Motorräder kaufen, wie man will, ohne Fleppe kann man sie nur angucken.

Und ich bitte darum, nicht in die AfD-Ecke gestellt zu werden, da bin ich ganz weit von entfernt, im Grunde gegenüber. Das ist kein Geschwurbel von mir, das sind Fakten, die dieser Wertkoeffizient einfach auf den Kopf stellt. Motorradfahren ist nicht günstiger geworden, auch wenn der Einkaufspreis statistisch ein wenig günstiger sein sollte. Ich sehe das gerade bei meiner Tochter, die in die Mopedklasse einsteigen möchte. Wenn da nun einer kommt und eine Rechnung aufstellt, das das Motorrad nun so billig, wie nie zuvor ist, fühle ich mich einfach verarxxxt. Ich bin gerade vielleicht auch etwas angefressen, da die Fahrschulkosten noch anstehen und wer weiß, was da auf meine Frau und mich wirklich für Kosten zukommen.

Der C Karsten gründet jetzt erst mal eine Familie und bekommt mindestens zwei Kinder. Und dann stellt er bitte noch mal Kostenkoeffizienten auf... :irre: :irre: :rofl:
Zuletzt geändert von EmmasPapa am 15. März 2025 16:32, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Preisentwicklung der Motorräder DDR zu heute

Beitragvon CJ » 15. März 2025 14:51

EmmasPapa hat geschrieben:...auch wenn der Einkaufspreis statistisch ein wenig günstiger sein sollte...

Das, und nur das wollte Karsten aber aufzeigen. Niemand hat versucht darzustellen, dass das Motorradfahren insgesamt günstiger geworden ist. Es ging ursprünglich nur um die Darstellung wie lange man, gemessen am Bruttodurchschnittslohn, benötigt um den Wert eines Motorrades zu erarbeiten. Eigentlich ein anerkanntes, nicht unübliches Verfahren um solche Entwicklungen historisch zu vergleichen.

EmmasPapa hat geschrieben:...Ich sehe das gerade bei meiner Tochter, die in die Mopedklasse einsteigen möchte. Wenn da nun einer kommt und eine Rechnung aufstellt, das das Motorrad nun so billig, wie nie zuvor ist, fühle ich mich einfach verarxxxt. Ich bin gerade vielleicht auch etwas angefressen, da die Fahrschulkosten noch anstehen und wer weiß, was da auf meine Frau und mich wirklich für Kosten zukommen...

Wenn du (und andere) sich darüber austauschen wollen, nur zu. Vieleicht besser in einem eigenem Fred, da das mit den von Karsten vorgestellten Zahlen nur bedingt etwas zu tun hat.
Ich finde es schon befremdlich, dass man die mehrfach wiederholten Klarstellungen von Karsten so konsequent ignoriert und lieber weiter mit Argumenten hantiert, die hier nicht reingehören.

btw: Carsten bin ich und der hat sowohl Familie, als auch mehr als zwei Kinder. Daran können also die Mißverständnisse hier nicht liegen.
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Re: Preisentwicklung der Motorräder DDR zu heute

Beitragvon muffel » 15. März 2025 15:09

Müsst ihr euch um jeden Scheiß streiten?
Ich habe mir die Tabelle noch einmal angeschaut. Ich finde dort nix von Fahrzeugnebenkosten, Lebenshaltungskosten, ....

Beim reinen Vergleich der ausgewerteten Eingangsgrößen stellt man in der Tat fest, der Kaufpreis eines Motorrades im Vergleich zum Durchschnittseinkommen ist geringer geworden.
In welchem Ausmaß diese Auswertung Sinn macht steht auf einem anderen Blatt, ich unterstelle aber, darum ging es Karsten auch nicht.
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Re: Preisentwicklung der Motorräder DDR zu heute

Beitragvon EmmasPapa » 15. März 2025 16:49

muffel hat geschrieben:Müsst ihr euch um jeden Scheiß streiten?
......


Liegt wahrscheinlich am Wetter, gelobe Besserung.
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Re: Preisentwicklung der Motorräder DDR zu heute

Beitragvon Schumi1 » 15. März 2025 17:23

Leute seid friedlich und hofft auf besseres Wetter :)
Dann könnt ihr euch alle auf eure Spaßgeräte schwingen und müßt nicht soviel über theoretische Dinge sinnieren :lol:
Gruß Schumi

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sondern konzentriere dich auf den Moment."


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Re: Preisentwicklung der Motorräder DDR zu heute

Beitragvon dscheto » 15. März 2025 22:58

Wie wären denn 1988 die Preise der DDR-Kräder gewesen, wenn man damals schon zahlenmäßig den Gebrauchtmarkt und das Neu-Angebot im Hubraum von 2025 gehabt hätte? Das wurde nicht mit einbezogen. Heute kauft doch nur ein Depp für ein Hobby eine neue 250er. Und große Maschinen stehen zu Tausenden in den einschlägigen Gebrauchtportalen, das beachten die Hersteller. Entweder hohes Image oder Preis runter, andernfalls droht der Weg von KTM. Etliche Hersteller von 1988 gibt es heute nicht mehr ...

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Re: Preisentwicklung der Motorräder DDR zu heute

Beitragvon Svidhurr » 16. März 2025 10:50

So wie ich das sehe: Eine TS, ETZ - dafür werden ca. 4000€ für was vernünftiges aufgerufen.
Eine Hoda VTR 1000, hatte ich in jugendlichen Jahren selber gefahren - 4000€ und weniger.
BMW R80/100 GS - 4000€ und etwas mehr, hatte ich vor paar Jahren selber Eine.

Fazit:
Wenn ich noch mit über 50 Winter auf schnellen Joghurtbecher stehen würde, dann wieder eine VTR 1000.( für große Menschen geeignet)
Würde aber jetzt eher die alte BMW GS vorziehen.
Aber da ich nun lieber Gespann fahre, ist es ein kleines, wendiges und doch sehr flottes Mash Gespann in Schwarz geworden,
wo auch eine Schwingengabel verbaut ist. Das einzige Mango sind die harten Dämpfer, die ich gegen HCS Dämpfer getauscht habe.
Sind zwar nun ca. 8000€ für ein Motorrad, aber dafür genau passend für mich.

Bitte keinen Stress, ist nur meine persönliche Meinung und Einstellung dazu.
Tue anderen nichts Gutes, dann wiederfährt dir nichts Schlechtes.

Gruß Svid (Thomas) :coffee:

Bitte sendet mir eure SW Nummern per PN.
Die Namen behalte ich natürlich für mich :wink:
Werde nur R-Nummer mit Bj. öffentlich machen :ja:

Bitte die Daten nicht nur vom Typenschild oder aus der Zulassung ablesen.
Sondern auch mit der Nummer am Rahmen vergleichen :wink:

Möchte die Aufstellung ja möglichst genau machen,
habe da schon genügend Ausnahmen von der Ausnahme :shock:


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Re: Preisentwicklung der Motorräder DDR zu heute

Beitragvon starke136 » 27. September 2026 23:28

Ein interessantes Video von 1000 PS zum Thema Preisentwicklung der Motorräder heute und damals:

https://youtu.be/K5EHtiblvjo?is=saghzbq3r1Y2zcQW
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Re: Preisentwicklung der Motorräder DDR zu heute

Beitragvon trabimotorrad » Gestern 08:39

Da ich immer nur "alte Rübenmühlen" gefahren bin, die meist erst einmal repariert werden mußten, bevor sie zuverlässige Tourenmotorräder geworden sind, habe ich mir nach der Wende auch mal ein MZ-Gespann (eine ES250/2) für ganz kleines Geld geholt.
Die malade Elektrik war überschaubar - DDR-Kabelbaum, der, gefühlte 1000 mal geflickt war raus und Eigenbaukabelbaum mit westdeutschen Normfarben rein und gut wars. Dann alle Radlager und Distanzbüchsen raus und selber gedrehte Distanzbüchsen und neue Radlager rein und gut wars. Als dann die KW-Siris zu wechseln gewesen wären, habe ich aufgegeben und den Mist entsorgt.
Dann kam das erste TS250/1-Gespann das hat damals (Also anno 1992) schon 1000D-Mark gekostet und lief so richtig gut, da hatte aber der Vorbesitzer schon aufwändig "gewestelt".
Die hat mich dann von MZ überzeugt und ich habe mir für ganz kleines Geld (500D-Mark) eine ETZ150 für die tägliche Fahrt zur Arbeit geholt.
Zum weiter weg fahren, war aber immer eine Boxer-BMW da und sowohl die 2500D-Mark teuer R90/6 hat ohne große Probleme die 250 000Km/Marke überschritten, die dann doch 3000 D-Mark teure R100 hat jetzt sogar 310 000Km.
Die MZs waren eigentlich immer Schnäppchen gewesen und alle MEHR oder WENIGER Zuverlässig. Das TS-Gespann "verstarb" am 4. 8 1994 :
$matches[2]

und wurde durch ein ETZ250-Gespann ersetzt, das aber auch im 1000D-Mark-Bereich angesiedelt war. Irgendwann nach Vielen Wintern, ist dann der Rahmen durchgerostet - Game over.
Dann kam das 251er-Gespann zum Winter-Einsatz, das dann schon 800€ gekostet hatte. Immer wieder sind mir Solo-MZen, die IMMER günstig waren, angeboten worden. (da waren TS150 für 250 D-Mark, da war eine Neckermann TS250 fürs die gleichen 250 D-Mark oder unsere ETZ, leicht sturzbeschädigt, nach Kettenriss für 350€ und eigentlich immer über viele Jahre solche preise...)
Den Härtefall erlebte ich auf einem Motorradtreffen, als mir zur Vorgerückter Stunde, mit "vorgerücktem Pomillegehalt", als ich gerade wegen meines Fahrzeuges (MZ-Gespann) "angemacht" wurde (...du fährsch doch au so an Sch..ß) und mir darum Einer "noch so einen Sch..ß", aber uralt (Bj. 1963) und mit Beiwagen, für 10 Kisten Bier (für ein ES300/1-Gespann ein "recht günstiger" Preis :wink: ) angeboten hat:
$matches[2]

Da war zwar die Lima kaputt und die Kabel waren, freundlich gesagt, "dubios", "nur" ein 250er-Motor drin, so manches wertvolle Originalteil nicht mehr dabei, aber ein wirkliches Problem war das FÜR MICH ALLES keines und seither läuft sie erstaunlich zuverlässig. (sind jetzt auch über 25 Jahre)

Auch wenn ich die Lohnsteigerungen in dieser Zeit einberechne, sind MZ EXORBITANT teuer geworden. Ich kaufe FÜR DAS GELD, das heute verlangt und anscheinend auch bezahlt wird, keine mehr, denn man kriegt eine Suzuki GS500E für 550€
Susi-Inserat bei den Bricks.jpg

$matches[2]

oder eine K75 für 900€
$matches[2]

usw.

Lediglich bei Gespannen ist der Preis allgemein heftig gestiegen, gute BMW-Gespanne sind selten unter 7 bis 8000€ im Angebot und da kann man auch bitterböse ins Klo greifen unser K1100-Gepsann war so ein Klo-Griff, mein K75 Gespann dafür ein ganz tolles Fahrzeug und beide haben die 8000€ gekostet.

Das ETZ251-Gespann kommt dann zum Einsatz wenn die breiten Reifen der BMW-Gespanne hoffnungslos am Rutschen wären. Mit den billigsten Stollenreifen kommt ein MZ-Gespann immer noch überall durch:
$matches[2]

$matches[2]

Das rechtfertigt aber nicht den Preisanstieg, für die MZen, die, auch als Solo-Fahrzeuge, inzwischen nur noch für "Sammlerpreise" zu haben sind....
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
Gruß aus Wüstenrot, wohnen, wo Andere Urlaub machen...
Zwei Takte sind genug, alles Andre ist Betrug!

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:schlaumeier: Mein Fuhrpark ist sowieso rein und komplett von Vernunft geprägt!
Denn vernünftig ist was Freude macht!

( Zitat von TS-Jens 13.04.2020)

seit Sosa `09 OT- Maultaschenpartisane
Seit Lehesten 2011 günstig erkaufter Nörgelmod
Gründer des "Flacheisenreiter-Fanclubs"
Gransee 2011 - ich war dabei und es war schön
Besucher am Schlagbaum der EU-Außengrenze - namentlich erfaßt am 21.07.2013
Mitglied Nr. 011 im Rundlampenschweinchenliebhaberclub
Ebenfalls Gründungs-Mitglied im GKV - Granseer Krawattenträgervereins

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Re: Preisentwicklung der Motorräder DDR zu heute

Beitragvon Richy » Gestern 22:57

trabimotorrad hat geschrieben:Das rechtfertigt aber nicht den Preisanstieg, für die MZen, die, auch als Solo-Fahrzeuge, inzwischen nur noch für "Sammlerpreise" zu haben sind....

Was heißt hier eigentlich "rechtfertigen"? Als du in die MZ-Welt eingestiegen bist, hast du sie geholt, weil sie billig waren und deinen Anforderungen genügt haben.
Das galt für viele jenseits des Eisernen Vorhangs, die MZ gefahren sind. Klassisches Studentenfahrzeug. Billig, leicht zu reparieren und wenn nicht, wegwerfen, neu kaufen.
Auf der hiesigen Seite der Mauer gab es halt nix anderes.

Heute, 36 Jahre später, sieht die Sache anders aus. Selbst die damals "modernste" 2-T-MZ ist nun weit über 30 Jahre alt. Es ist doch völlig normal, dass Dinge, die älter und seltener werden (extrem viele wurden eben von Leuten wie dir als Billig-/Wegwerffahrzeuge im Winter verschlissen), auch hochpreisiger werden. Das gilt doch auch bei allen anderen Fahrzeugen. Schau dir doch die Preise z.B. vom Käfer an. Millionenfach gebaut verschlissen, verschrottet, inzwischen heißbegehrt und eben teuer. VW T2, T3 usw.

Und ehrlich, dafür, dass man heute immernoch (oder wieder) eine ETZ 250 für unter 1000€ bekommt, sind die doch verhältnismäßig günstig.
Wer heute eine kauft, will explizit so eine haben, das schlägt sich im Preis nieder. Wer nur irgend einen billigen fahrbaren Untersatz haben will, kauft sich eben was anderes. BMW R1100R z.B. Will keiner haben, entsprechend billig sind die auch. :ja:
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fränky hat geschrieben:"Nur" MZ wäre nix für mich - i ess au net jedn Dag Spätlza
oder anders gesagt, ich will MZ fahren, muss es aber nicht.


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