Betreff des Beitrags: Radlager für Hänger leiden unter Stillstand?
Verfasst: 24. April 2006 13:34
Beiträge: 363 Wohnort: 82377 Penzberg Alter: 70
Hallo,
jetzt sind mir innerhalb weniger Jahre zum zweiten Mal die Radlager von meinem Motorradanhänger abgekackt. Er steht normalerweise an einer Wand, der Länge nach, und es hat sich wohl Wasser in die dabei waagrecht stehenden Radlager eingeschlichen.
Es sind welche mit so einem Plastikschutz (nicht der Käfig!) über den Kugeln, aber der ist wohl nicht dicht genug.
Gibt es richtig dichte Lager? Worauf muss man achten?
Lager kann man hier einsehen. Auf dieser Seite gibt es auch ein Umschlüsselungssystem für Lager anderer Hersteller. Dichtringlager sind bei FAG mit RSR benannt, bei SKF mit RS.
Anscheinend gibt es dieses schundige Drecksteil nur aus einer chinesischen Fabrik, zusammengebaut von Häftlingen die auf die Organentnahme warten, oder in Shanghai von kleinen Kindern montiert.
DAC 3464 (*37) heisst es, und der Hängerhersteller verkauft eines für 40.- Teuronen, im Internet gibt es die selben für 26,90 pro Stück, aber alle nicht dicht.
Miß mal den Außendurchmesser (Lagersitz), den Innendurchmesser (Achse/Achsbohrung) und die Breite (Dicke) des Lagers. Danach kann man dann in den Herstellerlisten suchen. Kann ich gerne für Dich übernehmen,
Danke, aber hat der Kugellagerhändler meines Vertrauens (dank MZ bin ich eine Stütze seines Umsatzes) heute - erfolglos - gemacht.
Es gibt nur was es gibt, und das sind diese DAC 3464*37 Doppelschrägschulterlager (oder so). Die gibts weder von FAG noch von SKS sondern nur von diesem ominösen Hersteller HKW. (Wie gesagt ich vermute Häftlingsarbeit in chinesischen Gefängnis)
Bleibt mir wohl nix anderes übrig als die Dingers übers Internet zu bestellen, da schwanken die Preise übrigens zwischen 26,50 und 40.- Brutto / Stück.