Für alles, was nicht MZ / MuZ ist.
30. Oktober 2013 10:04
Ich will mir mal einen kleinen Drehmomentschlüssel gönnen. Muss jetzt kein computerprogrammierbarer Profischlüssel sein - irgendwas brauchbares für den Gelegenheitsschrauber wäre schön.
Für's Grobe habe ich schon einen großen NoName-Schlüssel von der Norma. Allerdings habe ich den jahrelang vorgespannt gelagert, insofern taugt der vermutlich für feine Sache nicht wirklich.
Mein Favorit ist aktuell der Proxxon MicroClick MC 30. Preislich im Rahmen (45 Euro) und mit Proxxon habe ich bislang gute Erfahrungen gemacht.
Ich weiß nur nicht, ob die 30Nm ausreichend sind. ETZ-Zylinderschrauben brauchen mehr. Vielleicht doch lieber 100Nm? Kostet halt gleich 65 Euro und ist deutlich größer.
Oder gibt es noch andere Schlüssel in dem Preisbereich, die empfehlenswert sind?
30. Oktober 2013 10:06
Den MC 30 nutze ich selbst seit 2,3 Jahren, der ist wirklich gut und kann auch nachkalibriert werden.
Ausreichend ist relativ. Für das meiste reicht er aus. Für Primärräder und Kupplungen natürlich nicht.
30. Oktober 2013 10:13
Ich hab auch den MC30 und bin zufrieden. Wichtiger als das genaue Drehmoment ist finde ich, dass du bei mehreren Schrauben alle gleichmäßig anziehst (gerade beim Zylinderkopf). In meinem Reparaturhandbuch steht für die Zylinderkopfschrauben der ETZ250 ein Anzugsmoment von 26Nm. Demzufolge dürfte der Schlüssel noch reichen (oder ist die Angabe im Buch falsch, es is ein NAchdruck des blauen Buches vom Werk)?
Für alles was drüber ist habe ich noch so einen Drehmomentschlüssel mit Zeiger. Damit du die grobe Richtung weißt wohin es geht reicht so ein Teil bei großen Momenten auch.
30. Oktober 2013 10:35
michi89 hat geschrieben:. In meinem Reparaturhandbuch steht für die Zylinderkopfschrauben der ETZ250 ein Anzugsmoment von 26Nm. Demzufolge dürfte der Schlüssel noch reichen (oder ist die Angabe im Buch falsch, es is ein NAchdruck des blauen Buches vom Werk)?
Juristenantwort: Kommt drauf an.
In dem Fall auf die Stehbolzen, da gibt es wenn ich mich recht erinnere verschiedene von.
30. Oktober 2013 11:03
In einem anderen Thread wurde das diskutiert. In irgendeinem Handbuch finden sich Angaben von 40Nm. Anderswo 30 - 34. 26 reichen vermutlich auch.
30. Oktober 2013 11:26
schau mal hier.
zollwerkzeuge-Werkzeuge-Berlin.de
30. Oktober 2013 11:34
Geschaut. Und nun?
30. Oktober 2013 12:07
Hallo Martin,
in meiner Werkstatt nutze ich auch schon seit Jahren den Proxxon Micro Click 30 und bin sehr zufrieden damit. Gutes Preis-/Leistungsverhältnis. Den billig Drehmomentschlüsseln von NORMA, ALDI, ATU usw. habe ich letzte Woche nun endgültig abgeschworen und mir den Proxxon Micro Click 200 zugelegt. Irgendwie hatte ich kein Vertrauen mehr in diese Billigschlüssel, die je älter die wurden, gefühlt unterschiedlich ansprachen. In der Regel schafft man sich ja gutes Werkzeug auch nur einmal an und hat es dann seeeeehr lange.
30. Oktober 2013 12:22
Ysengrin hat geschrieben:Ich will mir mal einen kleinen Drehmomentschlüssel gönnen. Muss jetzt kein computerprogrammierbarer Profischlüssel sein - irgendwas brauchbares für den Gelegenheitsschrauber wäre schön.
Für's Grobe habe ich schon einen großen NoName-Schlüssel von der Norma. Allerdings habe ich den jahrelang vorgespannt gelagert, insofern taugt der vermutlich für feine Sache nicht wirklich.
Mein Favorit ist aktuell der Proxxon MicroClick MC 30. Preislich im Rahmen (45 Euro) und mit Proxxon habe ich bislang gute Erfahrungen gemacht.
Ich weiß nur nicht, ob die 30Nm ausreichend sind. ETZ-Zylinderschrauben brauchen mehr. Vielleicht doch lieber 100Nm? Kostet halt gleich 65 Euro und ist deutlich größer.
Oder gibt es noch andere Schlüssel in dem Preisbereich, die empfehlenswert sind?
Nee, nicht gleich größer. Das Problem dabei ist, es gibt keinen Schlüssel der über so eine große Bandbreite (z.B. von 20 - 200 nm) ordentlich arbeitet. Also lieber 2 Schlüssel, einen kleinen bis 30 oder 40 nm, dann noch einen Großen nach Bedarf.
30. Oktober 2013 16:49
Übrigens ist die Abweichung des Proxxon geringer als die der Mitbewerber aus Remscheid.
30. Oktober 2013 17:00
Wie Frank schon geschrieben hat,
hol dir den bis 30 nm und so ein billigen bis 120
wenn er mal wieder wo billig gibt.Bei Radachsen und
Ritzel Muttern kommt es nicht auf 5 mehr oder weniger an.
30. Oktober 2013 21:12
Ich habe den MC30 und muss ehrlich sagen, dass ich nicht überzeugt bin.... Verarbeitung und die Haptik ist wie von Proxxon gut, aber was mich stört ist, dass der Mechanismus nur beim festziehen Knackt. Lösedrehmomente (Wichtig z.B. bei Glühkerzen) können nicht eingehalten werden. Gleiches bei Linksgewinden.
30. Oktober 2013 22:59
Die größeren Proxxondrehmomentschlüssel haben einen Vierkant zum Durchstecken, lässt sich also zum lösen ohne Drehmomentmechanik und zum Anziehen mit Drehmoment verwenden für Rechts- und Linksgewinde.
Aber bei den kleinen Werkzuegen unter 3/8" scheint das nicht üblich, bei 1/2 und 3/4" sehr wohl.
31. Oktober 2013 07:48
Das Thema hatten wir ja hier schon öfter. Ich kann nur immer wiederholen, dass die billigen Drehmos eben nicht besser sind als gar keiner bzw. nicht für untergeordnete Verschraubungen (Radmuttern?

) ausreichend sind!!!
Bei allen Tests der oft in Supermärkten aber z.T. auch in Baumärkten etc. angebotenen Billigdrehmos lag der tatsächliche vom Einstellwert um bis zu 120% daneben, und zwar ±. Noch schlimmer ist, dass die Werte nicht einmal reproduzierbar waren. Sparen ok, aber wer hier sparen will, sollte lieber keinen verwenden oder sich einen leihen!
Ein schlechter Drehmo ist schlimmer als gar keiner, weil er eine falsche Sicherheit vortäuscht.Alles was neu weniger als ca. 50€ kostet, ist Schrott.
Preiswert: Proxxon, Louis
uneingeschränkt empfehlenswert (aber auch kostenintensiv): Garant (Hoffmann), Hazet, Rahsol/Gedore, Stahlwille
GANZ WICHTIG:
Auch die besten Drehmomentschlüssel müssen nach Benutzung wieder vollständig entlastet (auf 0 gestellt) werden. Sonst verstellt er sich (Ermüdung der Feder). Deswegen die o.g. regelmäßige Nachkalibrierung.
31. Oktober 2013 10:05
TeEs hat geschrieben:,,,,
GANZ WICHTIG:
Auch die besten Drehmomentschlüssel müssen nach Benutzung wieder vollständig entlastet (auf 0 gestellt) werden. Sonst verstellt er sich (Ermüdung der Feder). Deswegen die o.g. regelmäßige Nachkalibrierung.
das möchte ich unbedingt mal hervorheben...
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