Fernreisemotorrad

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon seife » 7. April 2021 20:39

Ob 2 oder 4-Taktöl im Benzin schwimmt, ist dem gemeinen Zweitakter relativ egal.

Aber die Honda zu unterschätzen ist fahrlässig ;-)

Eine Honda Innova bzw Wave fehlt noch auf der Auflistung!
Gruß, Stefan

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon Fit » 7. April 2021 20:43

Stefan, die Frau hatte keine Fahrerfahrung!!!

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Fuhrpark: 2005 - jetzt => zwei MZ 1000 SF (eine kompletter Neuaufbau aus Teilen!)
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon MZ-Wilhelm » 7. April 2021 20:46

starke136 hat geschrieben:
-- Hinzugefügt: 7. April 2021 19:59 --

Auf der Freewind saß ich schon drauf. Die hat mich nicht wirklich überzeugt, aber das ist Ansichtssache.


War auch erst nicht so richtig nicht meins, dann habe ich mir auf die Schnelle ein Sitzkissen/Luftpolster gekauft, (ging schneller als aufpolstern) und da passte es plötzlich perfekt, ist jetzt mein angenehmstes Motorrad. Gestern habe ich mir auch für die kleine TS ein solches Kissen bestellt, absolut fernreisetauglich auf jeder Sitzbank.

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon TS-Jens » 7. April 2021 20:47

seife hat geschrieben:
Aber die Honda zu unterschätzen ist fahrlässig ;-)


Vorallem weil sie nur halb soviel Sprit verbraucht wie zB. eine ETZ. In dünn besiedelten Gegenden kann das zum entscheidenden Vorteil in Sachen Aktionsradius werden.

seife hat geschrieben:Eine Honda Innova bzw Wave fehlt noch auf der Auflistung!


Ja, durchaus. Die ist allerdings nochmal eine Nummer kleiner und schwächer.
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon MZ-Wilhelm » 7. April 2021 20:50

Nu wird es modern und gruselig.

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon Klaus P. » 7. April 2021 20:53

Ich weiß nicht wo das Problem ist, fahr mit dem was du hast und kennst,
mach dich auf den Weg, du wirst dich gern erinnern.

Die ETZ (TS) geht auch, der koschi war bis durch die TY und weiter mit 2 MZtten.
Der Thomas Becker ist auch mit der MZ unterwegs gewesen in Europas Rändern und viele mehr auch.
´19 meine ich war er in Georgien mit einer XY, das war schon für Fortgeschrittene aber abgucken lohnt.

Wenn du kannst kauf was neues, ob das mehr Erlebnis bringt für dich ?

Ich hatte `90 eine GSPD der Name war Programm, aber je näher der Tag der Abreise kam um so mehr ging mir die Muffe.
Was ist, wenn du im Sand/Geröll liegst und der Plastevorbau ist zerbrochen.
Ich habe noch schnell eine R65GS gekauft, 27 PS da konnte nicht viel dran zerbrechen, ich rede von Plastik.
Aber der Hinterrahmen brach ab, schöne Scheiße so zwischen 2 Oasen.
Aber keine Sau von Testern hatte davon geschrieben, war nix neues wie sich herausstellte auf der Fähre nach Genua zurück.
Jede G/S hatte den an o. abgerissen.
In den Oasen gabs noch Handwerker und die Rohre wurden wieder verbunden.
Auch das sind nachhaltige Erlebnisse, zwischenmenchliche Beziehungen von der schönsten Seite, die zu einer Reise gehören.
Zum Schluß ist er damit eine Runde um sein Revier gefahren und er hat mir einen Tee gekocht.

Gruß Klaus
Zuletzt geändert von Klaus P. am 7. April 2021 21:35, insgesamt 4-mal geändert.

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon TS-Jens » 7. April 2021 20:54

MZ-Wilhelm hat geschrieben:Nu wird es modern und gruselig.

Willy


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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon TS_Treiber » 7. April 2021 21:09

Hier noch ein durchaus ernst gemeinter Vorschlag. Mit einer MZ würde ich heute nicht mehr losfahren, die verbraucht viel zuviel Benzin. Eine Honda CRF 250L oder eine Kawasaki KLX 250 mit entsprechendem Sitzmöbel entspricht - außer Luftkühlung - doch den Vorgaben. Ohne Elektronik und zur Not sogar gänzlich ohne Strom fährt nur die Sommer Diesel. Der Link ist mit Absicht auf die Reisebeispiele gesetzt. Eine Weltreise ist auch dabei, den Link finde ich aber im Augenblick nicht.
Du kannst auch gerne nochmal bei Svenja vorbei schauen.
Gruß Roland

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon Dieter » 7. April 2021 21:15

Ein Kollege hat seine TS 250, die er neu im Westen gekauft hat mit einem 24 Liter Tank aufgerüstet, ca. 600 Km Reichweite. Damit unternimmt er auch durchaus größerer Reisen von mehreren tausend Km. Die nächste Tour ist schon in der Vorplanung. Er hat schon gefragt ob ich mitfahre. ich überlege noch.

Gruß
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon Richy » 7. April 2021 21:25

Haha, ein Fred für mich. Aber leider schon alles genannt. :cry:

Dazu immerhin noch:
DR350 sind schon alle sehr alt und langsam bekommt man nurnoch überteuerten, verschlissenen Kram. Und auf 4000m geht der kleinen Luftpumpe echt der Saft aus (ich mein, wenn schon Fernreise, dann richtig, oder?)
DRZ400 wär optimal, aber leider in Deutschland quasi nicht mehr zu bekommen.

XT660Z: Schwer zu bekommen, ansich zu schwer (190kg), aber quasi unzerstörbar.
XT600: Auch recht schwer, aber noch erträglich. Wenn man den Klimmbimm weglässt, kommt man auf rund 150kg.
TT600: Noch besser als die XT, die alten Varianten sind hardcore im Gelände und nur was für ganz Harte auffer Bahn, dann lieber die schweren Belgardas...

R80/R100GS: Leider schon zu teuer, aber mit etwas Arbeit auf unter 200kg zu bekommen und sehr tauglich für so ziemlich alles.

Prinzipiell muss man sich die Frage stellen, wo man lang möchte, bzw. wie viel Gelände man sich wirklich geben will. Das schränkt dann die Auswahl entsprechend ein.
Auch die persönliche Fitness ist ein Faktor, ich habe in Island einen Bodybuilder getroffen, der mit seiner sackschweren R1200GS kein Problem hatte, die auch zichmal wieder aufzuheben.


Und dann gibts noch den Kerl mit seiner Honda C90:klick
Ist dann wohl doch das ultimative Reisemotorrad! :ja:
ExportSachse und Südforumsmitglied, nur echt mit Eisenschwein.
fränky hat geschrieben:"Nur" MZ wäre nix für mich - i ess au net jedn Dag Spätlza
oder anders gesagt, ich will MZ fahren, muss es aber nicht.


Schottland 2011 mit dem Eisenschwein | Mit der BMW GS zum Polarkreis (2010) | Mit dem Eisenschwein nach Südeuropa (2009) | Island (Bericht von Motorang) (2013) | Ausflug ins Kurvenreich (2013) | Eisarsch (2014) | Eisarsch (2015)

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon Mainzer » 7. April 2021 21:30

Gibt doch demnächst was passendes von Honda: https://www.motorradonline.de/modern-cl ... ub-europa/
Der Grillrost ist schon dran.
Grüße aus Bodenheim, Nils
Ich war dabei: BA13, ZI14, HN14, BA15, V15, VB16, BA17, ZE17, VB18, BA19, ZE19, OHV20
Schämen sollen sich die Menschen, die sich gedankenlos der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst. (A. Einstein zur Eröffnung der Funkausstellung 1930)

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon MZ-Wilhelm » 7. April 2021 21:39

TS-Jens hat geschrieben:
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Asche auf mein Haupt!
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon Klaus P. » 7. April 2021 21:44

@ Richy,

die "Normalos" nicht zu vergessen,
der Türke der im Winter von Ankara zum Tauerntreffen kommt, (der Spanier auch und die Rollerfahrer).
Und seine Reise mit dem XY in den Iran mit der Vorgeschichte dazu.

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon trabimotorrad » 7. April 2021 21:55

Ich würde mir zuerst einmal überlegen, was ICH an einem Motorrad auf Tour reparieren KANN. Zweifelsohne kommt man auch mit 10PS rund um die Welt aber bei 100Kg Fahrergewicht, etwa 100Kg Gepäck, da haben es 10PS schwer - der Motor läuft oft am Limit.
Je weniger Zylinder das Mopped hat desto weniger kann kaputt gehen - einen Vergaser kann man leicht ersetzen, zur Not auch durch einen anderen - eine Einspritzanlage eher nicht.
Eine Kette ist anfällig für Verschmutzung und verschleiß, sie braucht Wartung und Pflege - ein Kardan nicht. Wenn es "bums" macht, dann kann man mit den eigenen Beinen genau so wenig 150Kg halten, wie 200 - lediglich der Fahrzeugschaden ist bei einem leichteren Fahrzeug vermutlich geringer - was bei einem gebrochenen Knochen egal ist.
Einen Zweitakter würde ich nicht verwenden, denn außer dem recht einfachen Aufbau, ist er thermisch ungesund, verbraucht im Verhältnis zu viel Sprit und man braucht immer wieder Öl. Ein gleich starker Viertakter verbraucht gute 30% weniger - auf langen Strecken ein Vorteil.
Ein E-Starter wäre wünschenswert, aber wieder viel Gewicht. Ein Kickstarter MUß sein - ohne Kickstarter würd ich nicht fahren
Ein japanisches Motorrad, das lange bebaut wurde, hätte den Vorteil, das man mit hoher Wahrscheinlichkeit auch in entlegenen Winkeln Ersatzteil bekommt.
Bestimmte Motorräder haben den Ruf der "Unkaputtbarkeit" - so eines holen, alle Verschleißteile tauschen, ein paar Ersatzteile bei guten Freunden deponieren und ab die Post - das wäre mein Weg.
Auf meiner Liste stünde die CX500 ganz weit vorne - außer der Wasserkühlung, die wieder viele Mehrteile mit sich bringt, ist sie ein gutes Weltreise-Motorrad.
Eine V65 wäre auch ein gutes Fahrzeug - mich hat meine Gummikuh NIE verlassen und ich war OFT und Lange und WEIT fort mit ihr
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon jot » 7. April 2021 22:45

moin,

viel geschrieben, keiner fährt los, deshalb nur akademisch...

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon MZ-Wilhelm » 7. April 2021 23:00

trabimotorrad hat geschrieben:Ich würde mir zuerst einmal überlegen, was ICH an einem Motorrad auf Tour reparieren KANN. Zweifelsohne kommt man auch mit 10PS rund um die Welt aber bei 100Kg Fahrergewicht, etwa 100Kg Gepäck, da haben es 10PS schwer - der Motor läuft oft am Limit.


Einer aus dem Motorfahrrad Forum ist mit seiner Saxonette von Unna nach Indien gefahren. Kein Mensch braucht gewaltige 10PS um zu reisen.
Wie es ausgegangen ist weiß ich nicht, habe nur die Anfänge verfolgt, meine dann verkauft da ich kaum 10Km am Stück damit geschafft habe.

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon Klaus P. » 7. April 2021 23:32

@ trabimoto,
wieder ein klassischer rundum.
Mit 100 kg hast du andere Probleme oder du bist min 2 m groß.
180 kg aufzustellen war in meinen besten Jahren kein großes Problem mit 70 kg, zurück kam ich mit viel weniger kg.
Der Boxer liegt nie platt auf dem Boden, übrigens bin ich nie gestürzt (ich klopp an meinen Kopp), außer im Sand.
auf Asphalt nur im fast Stand umgefallen. OH DOCH fällt mir grad ein, auf einer Felsenpiste in Algerien, ich was alleine unterwegs.
Meine Karre lag plötzlich auf dem Boden, aber mit der Front wo ich her gekommen bin,
ich wußte nicht was passiert war als ich mich aufgerappelt hatte.
Ich hätte Glück gehabt, weil in der Nähe Geologen waren die steinzeitliche Zeichnungen kartierten.
Wenn schon 100 kg Gepäck, die kannst du leicht abladen vor dem Aufheben.

Ersatzteile gehen gemeinhin kaputt die du nicht mit hast.
Die zu bekommen war schon vor 50 Jahren kein Problem, kann ich dir nachweisen , ein Freund München - Dehli und zurück (Schütz/Capito).

Aber alles kalter Kaffee
Zuletzt geändert von Klaus P. am 7. April 2021 23:45, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon Mechanikus » 7. April 2021 23:34

Ich würde auch ne MZ vorschlagen. Das Wichtigste ist doch, daß man den Hobel in- und auswendig kennt. In dem Punkt bin ich mir ganz sicher, Erfahrungswerte.
Wahrscheinlich wär ne TS mit ETZ Schwinge und 21" vorne, 18" hinten das richtige. Seitengepäckträger und Pannoniatank wären essentiell. Alle Bowdenzüge werden doppelt verlegt und bei Bedarf eingehangen. Kabelbaum mit mehreren Sammeltrennstellen, das ganze mit Lüsterklemmen und nur das absolut nötigste. Eine Zündanlage, die einen unterwegs nicht im Stich läßt. Also entweder voll rustikal: Magnetzündung mit Unterbrecher und genügend Krimskrams zur Reparatur an Bord oder was Superrobustes, vielleicht von einer Militärmaschine (oder gar eine Rasenmäherzündung?) oder die Lima vom Dönermobil.
Wenn ichs mir recht überlege, ist der Motor einer 250er MZ eigentlich schon zu hoch technisiert, grade die ganze Kupplungs- und Getriebeproblematik. Bei der 150er ES/TS ist das nicht so. Also müßte was ähnlich Robustes wie der Hufumotor her und das groß. So etwas gibt es, nämlich den Motor der IZH Planeta. :biggrin:
Fertig ist das Weltbereisungsmotorrad.

Fuhrpark: MZ TS 150 GS-Umbau Bj 1983; DKW NZ 250 Bj. 1938; NSU Quick-Umbau Projekt Bj.1936; Eigenbau-Simmi mit Starrrahmen und MZ Motor; Simson S51Projekt; Phänomen Bob Projekt Bj.1941; IFA DKW RT-0 Projekt, DKW NZ 350/ISH Umbau Projekt
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon Klaus P. » 7. April 2021 23:51

Guter Ansatz für Puristen.
Planeta 5 ? oder ? das ist aber 350 meine ich und das Fahrgestell kommt mit der TS 250 lange nicht mit.
Aber in Dokus aus der Mongolei immer präsent.
Bin gespannt.

Gruß Klaus

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon trabimotorrad » 8. April 2021 04:22

@ Klaus: Ich weiß zwar nicht, ob Du das mit den "naked Bike" falsch verstanden hast, aber ich gehe davon aus, das auch ein nicht übergewichtiger Mensch, FAHRFERTIG ANGEZOGEN, sehr wohl auf 100kg kommen wird. Dem Motor ist es egal, wie sich das Gesamtgewicht der Fuhre zusammen setzt. Der Großklockner geht auch mit einer Kreidler RS...
Und, freilich kann man mit der Saxonette um die Welt fahren - ein Arbeitskollege ist mal eben mit dem Fahrrad ans Nordkap gefahren: https://nordkaptour2019.travel.blog/author/mmnordkap/ gehen tut das, ich wollte/könnte das nicht. :wink:
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon Wintertourer » 8. April 2021 06:40

Wenn schon, dann:
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damit war ich schon in fast (Portugal und Irland fehlen mir noch) allen West- und Mitteleuropäischen Ländern, einschließlich Island und Russland.

Grüße
Horst
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon Guesi » 8. April 2021 07:00

Die Frage ist doch erstmal: Wohin soll es gehen ?
Wenn ich nur Teerstraßen fahren will wird die Wahl anders ausfallen als wenn ich durch die Sahara fahren will.

Generell sollte aber folgendes gelten:
Einfach zu reparieren. Und da fallen alle modernen Motorräder wohl weg, da dort sehr oft zuviel Technik drin ist.

Also warum nicht MZ ? Die Emmenreiter haben es ja mehrere Male bewiesen...

Ich hatte die damals ersatzteilmäßig "betreut".

Auf jeder ihrer Touren hab ich ihnen Teile im Wert von ca. 200-300 Euro geschickt. Das wars...

Und die Touren waren ca. 20 000 km lang.

Jeder Dorfschmied kann mit der MZ Technik umgehen. Das ist auf Fernreisen sehr wichtig.

Wenn man erst das Dignosegerät rausholen muß (z.B. bei BMW 1200 GS) dann ist die Reise sehr schnell vorbei.

Also wie wär es mit sowas:
DSCI5482.JPG
DSCI5483.JPG


Das Motorrad gehörte Hans Hohmann (https://www.vs-rhein-neckar.de/mg_hd_01.htm)

ETZ 300 mit entsprechenden Umbauten, hat ca. 100 000 km drauf, fast nur Fernreisen.
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.
GüSi

GüSi Motorradteile
http://www.guesi-motorradteile.de

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon TS-Jens » 8. April 2021 07:26

Klaus P. hat geschrieben:Guter Ansatz für Puristen.
Planeta 5 ? oder ? das ist aber 350 meine ich und das Fahrgestell kommt mit der TS 250 lange nicht mit.
Aber in Dokus aus der Mongolei immer präsent.
Bin gespannt.

Gruß Klaus


Die Viecher wiegen gefühlt 500kg. :shock:
Ich hatte ja die Jupiter, bis auf den Motor ist die gleich mit der Planeta. Daran ist ALLES schwer. Der Rahmen allein wiegt so viel wie ein MZ Fahrgestell inkl Räder :tot:
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon Thale » 8. April 2021 07:32

Wenn ich die Qual der Wahl hätte würde ich die DR 650 SE nehmen. Ausreichend Leistung, mit rund 160 Kg nicht zu schwer, bequem, kein unnötiges Plastegeraffel, verbraucht wenig (OK - ans Dönermobil kommt sie nicht ran), Ersatzteilversorgung ist gesichert (wird heute noch neu in Amerika verkauft), fährt sich gut auif Straße und im Gelände. Das ist praktisch sowas wie die XT 500, nur in moderner :mrgreen: .
Auch wenn für mich persönlich die DRZ 400 die Eierlegendewollmilchsau ist, für eine Weltreise finde ich das Teil zu unbequem.

Aber am Ende ist es egal was für ein Mopped man nimmt, Hauptsache es geht los!
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon MZ-Wilhelm » 8. April 2021 08:07

Moin,

"kann jeder Dorfschmied reparieren" ist ja ganz nett aber ist es nicht auch nett mit einem Motorrad los zu fahren dass, aller Wahrscheinlichkeit nach, nicht repariert werden muss.

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon löwenherz » 8. April 2021 08:09

Hallo, Carsten, ich hoffe, dass du für dich das richtige Motorrad findest.
Aber es sollte nicht zu schwer sein.
Und dann fahr einfach los............

Ich bin viel gefahren, aber ich konnte Europa nicht verlassen wegen meiner Kinder und den Jüngsten hatte ich oft dabei. Kleinste Straßen mit viel Gepäck und Kind hinten drauf sind auch schon eine Herausforderung.

Und ich musste meine Kawa auch schon mal aufheben........da war ich noch jung und stark. Ersatzteile hatte ich dabei.
Jetzt, nicht irgendwann!
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon Guesi » 8. April 2021 08:39

MZ-Wilhelm hat geschrieben:Moin,

"kann jeder Dorfschmied reparieren" ist ja ganz nett aber ist es nicht auch nett mit einem Motorrad los zu fahren dass, aller Wahrscheinlichkeit nach, nicht repariert werden muss.

Willy


Nun, das habe ich ja erwähnt:
Es kommt immer drauf an wo man hinfahren will.

Wenn z.B. die Elektronik der BMW mal verrückt spielt dann war das oft das Ende der Reise, wenn du irgendwo in Sibirien oder Iran stehst.

Wenn du aber auf einen Highway in USA unterwegs bist, sieht die Sache schon anders aus...

Also sollte die erste Frage immer lauten:
Wofür will ich das Motorrad benutzen (wo soll es hinfahren können).

Und ganz nebenbei: Mit einer MZ knüpft man viel leichter Kontakt zu Einheimischen als mit einer BMW1200 mit im Farbton dazu passenden Klamotten...:-)
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon Mechanikus » 8. April 2021 08:41

TS-Jens hat geschrieben:
Klaus P. hat geschrieben:Guter Ansatz für Puristen.
Planeta 5 ? oder ? das ist aber 350 meine ich und das Fahrgestell kommt mit der TS 250 lange nicht mit.
Aber in Dokus aus der Mongolei immer präsent.
Bin gespannt.

Gruß Klaus


Die Viecher wiegen gefühlt 500kg. :shock:
Ich hatte ja die Jupiter, bis auf den Motor ist die gleich mit der Planeta. Daran ist ALLES schwer. Der Rahmen allein wiegt so viel wie ein MZ Fahrgestell inkl Räder :tot:


Genau. Und deswegen soll der IZH Motor ja auch in einen TS Rahmen. Genau so wie ich das weiter oben beschrieben habe.

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon MZ-Wilhelm » 8. April 2021 08:49

Guesi hat geschrieben:
Nun, das habe ich ja erwähnt:
Es kommt immer drauf an wo man hinfahren will.

Wenn z.B. die Elektronik der BMW mal verrückt spielt dann war das oft das Ende der Reise, wenn du irgendwo in Sibirien oder Iran stehst.

Wenn du aber auf einen Highway in USA unterwegs bist, sieht die Sache schon anders aus...

Also sollte die erste Frage immer lauten:
Wofür will ich das Motorrad benutzen (wo soll es hinfahren können).

Und ganz nebenbei: Mit einer MZ knüpft man viel leichter Kontakt zu Einheimischen als mit einer BMW1200 mit im Farbton dazu passenden Klamotten...:-)


Sicher, das Ziel muss Einfluss auf die Entscheidung haben mit was ich fahre. Im Sommer zum Nordkap dürfte ein dicker Tourer mit Unterhaltungselektronik passen, in die Tundra fahren wollend würde ich wohl an eine Ural denken und in die Wüste nur mit einer leichten, simplen Enduro.

Was den Kontakt angeht, ist es auch richtig. Meine Lieblingsrunden führen mich über die Dörfer abseits beliebter Bikerstrecken.
Die Blicke der Leute sind, wie ich auf zahlreichen Fahrten feststellen konnte, oft von der Maschine abhängig. Die kleine himmelblaue MZ ringt fast allen Leuten oft ein freundliches Gesicht ab, die beiden größeren aber klassischen Maschinen eher Neugierde bei denen, die sich einigermaßen auskennen oder früher selbst einmal so etwas fuhren.

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon Guesi » 8. April 2021 08:57

Apropos Ural etc.


https://www.youtube.com/watch?v=3aqbT-eE7MU


Hab mir den Film im Kino angeschaut...
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon Wilwolt » 8. April 2021 09:13

Für das, was Du willst, ganz klar Suzuki DR 350.

Mir wär's 'n bissel zu schwachbrüstig für 'ne Fernreise, daher fahre ich die größere Schwester DR 650...

Foto0183~2[1].jpg
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Gruß Dirk

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon oldie » 8. April 2021 09:38

Nochmals zum Thema Gewicht:

Ich erinnere mich noch gerne an den Tag, als ich mit meiner ETZ250 auf der Ligurischen Grenzkamm-Höhenstraße einen
BMW 1200 GS Fahrer retten musste, der sein Gerät abgelegt hatte und es nicht mehr aufrichten konnte.
Gruß aus München
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon Guesi » 8. April 2021 09:43

oldie hat geschrieben:Nochmals zum Thema Gewicht:

Ich erinnere mich noch gerne an den Tag, als ich mit meiner ETZ250 auf der Ligurischen Grenzkamm-Höhenstraße einen
BMW 1200 GS Fahrer retten musste, der sein Gerät abgelegt hatte und es nicht mehr aufrichten konnte.



Haben wir an derselben stelle auch schon erlebt....
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon Koponny » 8. April 2021 09:50

Da hier ohnehin schwadroniert wird , werfe ich die allseits beliebte Transalp in den Ring. Sehr reisetauglich und gut aufzuheben :lach: :oops:
Passt zudem eher in ein kleines Budget, als eine DR 350 8) ( für 3000€ ist sie guten Fahrwerksteilen, Mosfet-Regler und Gepäcksystem bereit für viele Schandtaten)
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon seife » 8. April 2021 09:59

Das mit dem "Das ist dann halt das Ende der Reise" muss man sich auch vorher überlegt haben.

In einem anderen Forum wo es um Mittelklassereisedampfer von Honda mit V2 Motor geht kam kürzlich die Frage, was die Fernreisenden denn machen würden, wenn ihre Deauville 650 (auf jeden Fall mindestens 15 Jahre alt...) denn in der albanischen Wüste (oder sonstwo fernab vom ADAC Servicepunkt) kaputt gehen würde, welche Vollkasko die dann wieder nach Hause bringen würde etc.

Mein Gedanke war dann "ich würde den Tankdeckel öffnen, sie in den Straßengraben werfen, ein Streichholz drauf und mit dem Zug heimfahren".
Also nicht im Ernst, aber "Lokal verschrotten" wäre dann meine gültige Option bei einem Motorrad das nicht realistisch repariert weden kann und 1500€ Wert ist.
Da muß man sich meiner Meinung nach vorher im Klaren sein daß das passieren könnte. Aber auch mit einer MZ. Wenn es dir da irgendwo ein Getriebezahnrad so zerlegt daß das Motorgehäuse zerspringt (keine Ahnung ob sowas passieren kann...), dann wäre es auch vorbei.

Das Diagnosegerät für die BMW ist übrigens ein USB-Adapter am Laptop, den ja jeder ordentliche Fernreisende für Blog/Instagram/Fakebook eh im Touratechkoffer hat ;-)

Aber wenn vor lauter Angst eh nicht losgefahren wird, dann braucht man das auch nicht.
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon Mechanikus » 8. April 2021 10:05

Guesi hat geschrieben:Apropos Ural etc.


https://www.youtube.com/watch?v=3aqbT-eE7MU


Hab mir den Film im Kino angeschaut...


In dem Zusammenhang fällt mir was ein. Vor ein paar Jahren habe ich was über eine Abenteuerreise mit Ural-Motorrädern, ich glaube nach Sibirien, gelesen. Noch VOR der Abreise hat die erste Ural durch Totalausfall zur Szenerie beigetragen und der Fahrer hat die Fahrt auf einer Condor Militärmaschine (350er 1Zyl.) in Angriff genommen. Das war sein Glück, denn während der Reise haben alle Beteiligten fleißig an ihren Urals gebaut, während er Proviant und Ersatzteile mit der Condor herbeigeschafft hat.
Fazit: Nach dem Abenteuer hatten alle ihre Urals zweimal komplett auf links gedreht und sich von vorne nach hinten und wieder zurück geschlossert. Er hat die Kette gewechselt, Unterbrecher eingestellt und Ventilspiel geprüft...
Das fand ich schon sehr bemerkenswert, vorher hatte ich einer Ural viel mehr zugetraut.

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon Matthias-Aw » 8. April 2021 10:07

beerdrinker hat geschrieben:Als deren einziges Minimalproblem für Fernreisen fällt mir die Verfügbarkeit von 2T-Öl in den überzivilisierten, "westlichen" Ländern ein. Soll es sogar hier in Brandenburg nicht mehr an allen Tankstellen geben.

Dafür ist die Spritqualität egal. Meine Kawa ist da jedenfalls "empfindlicher" ich weiss nicht ob man mit der z.B. in Putins Landen glücklich werden kann. Ich hab früher oft Papas Skoda Sprit oder von den "Waffenbrüdern" getauschtesn Uralsprit getankt und da es in der DDR auch kein Zweitaktöl lose gab einfach Motorenöl genommen. Hat nie was geklemmt. Auch wenn wir da heute sehr drauf achten ist es villeicht garnicht so wild. Mit dem S51 hab ich auch 100l Waschbenzin mit irgend einen Russenöl Verfahren ohne das was festging :-)

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon TS-Jens » 8. April 2021 10:36

Koponny hat geschrieben:Passt zudem eher in ein kleines Budget, als eine DR 350 8)


Und wiegt geradeeinmal lächerliche 75kg mehr :lol:
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon g-spann » 8. April 2021 11:15

Hey Carsten,

wenn ich es zu tun hätte, würde ich erst mal schauen, dass es ein Motorrad ist, auf dem man schmerzfrei, über Wochen hinweg, den ganzen Tag verbringen kann...wenn ich mich recht erinnere, bist du nicht eben 170 cm groß, sondern deutlich drüber...es sollte einen stabilen Stahlrahmen haben, damit der immer wieder erwähnte Dorfschmied im Bedarfsfalle auch helfen kann (was nützt einem das geringe Gewicht, wenn unterwegs der Alurahmen bricht und nicht "mal eben" geschweißt werden kann?), Alukisten als Gepäckbehälter haben den Vorteil, dass man im Fall des Falles etwas geschützter ist, sie abschließbar sind, und man sie nach einem Sturz wieder einigermaßen in Form dengeln kann. Eine Alternative sind Ortlieb-Kuriertaschen: Deutlich flexibler, leichter und ebenso wasserdicht wie unbeschädigte Alukisten; dafür geringere Schutzwirkung, aber verbeulresistent.

Die Reparaturfreundlichkeit würde ich nicht ohne die Reparaturwahrscheinlichkeit betrachten: Bei einer MZ wäre ich sicher, deutlich öfter das Werkzeug in der Hand zu haben, als bei einer moderneren Konstruktion (auch, wenn mich jetzt einige steinigen möchten), davon abgesehen treibt die Menge der vorsorglich mitgenommenen Werkzeuge und Ersatzteile das Startgewicht auch in die Höhe... ;D

Auch nicht unwichtig ist der Einstandspreis: Wenn ich mir anschaue, welche Kurse für die präferierten, leichten Reiseenduros (Beta Alp, DR 350, TT 600) in "nacktem", d.h. ohne irgendwelches reisetaugliche Zubehör, dafür aber mit deutlichen Gebrauchsspuren und/oder hoher Kilometerleistung, aufgerufen werden, fass' ich mir an den Kopf...da gibt's ja schon eine zu Tode restaurierte NVA-MZ für! :lach: :lach: :lach:
Man muss ja auch damit rechnen, im schlimmsten Fall am Ende der Reise mit einem anderen Verkehrsmittel nach Hause zu kommen, als mit dem, mit dem man los gefahren ist.

Wenn ich nicht unbedingt vorhätte, die Road of bones oder in der Regenzeit am Amazonas zu fahren, würde ich (der Jens ist bestimmt schon ungeduldig, wann er nicht überrascht sein muss... ;D ) natürlich eine alte Transalp nehmen, sie an manchen Stellen (Batterie, Auspuff, Verkleidung) erleichtern, an anderen verstärken (Sturzbügel, Steinschlagschutz für Kühler und Motor), einen Regler und zwei CDIs einpacken, läge dann damit noch unter 200 kg und würde damit einfach los fahren.
Den Motor kann zwar nicht jeder Dorfschmied reparieren, aber das muss er aller Wahrscheinlichkeit nach auch nicht, selbst bei höherer Laufleistung...dafür verreckt er nicht in größerer Höhe oder im tieferen Schlamm, kommt mit dem schlechtesten Sprit zurecht, das Fahrwerk kommt im Serienzustand auch mit mittelschwerem Gelände klar...
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon TS-Jens » 8. April 2021 11:30

g-spann hat geschrieben:(der Jens ist bestimmt schon ungeduldig, wann er nicht überrascht sein muss... ;D )


Nein, das ist wirklich nicht überraschend :lol: ;D


g-spann hat geschrieben:unter 200 kg


Diversen Publikationen nach wiegt die vollgetankt ja 204kg :nixweiss: Wenn man etwas erleichtert, und andererseits wieder was anbaut wirds wohl etwa dabei bleiben, oder?
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon Koponny » 8. April 2021 11:42

Um und bei 200kg wird man sicher landen. Kleine Gelbatterie und leichter Alu-Schalldämpfer, werden das Gewicht der Sturzbügel und Motorverstärkung ausgleichen.
Ansonsten schließe ich mich weitestgehend der Ausführung von Gerd an.

TS-Jens hat geschrieben:
Koponny hat geschrieben:Passt zudem eher in ein kleines Budget, als eine DR 350 8)


Und wiegt gerade einmal lächerliche 75kg mehr :lol:

Irgendwas ist ist doch immer. Dafür hast du aber mehr Drehmoment und Leistung, die Kiste ist langstreckentauglicher und die Zuladung höher. Wie schon in einigen Beiträgen hier erwähnt: die Frage ist doch wo es hingeht und dies gibt dann die Parameter für das geeignete Gefährt vor.
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon TS-Jens » 8. April 2021 11:56

75kg sind -ums mal bildlich zu machen- ein komplettes Mokick :shock: Ich weiß ja nicht wieviel du schon Offroad gefahren bist, aber was ich mit wenig Offroaderfahrung weiß: 20kg sind schon ein deutlicher Unterschied. 75kg sind Lichtjahre.

Aber klar, wenns hauptsächlich auf der Straße bleibt macht das nix aus, da hat die Transalp gegenüber der DR350 diverse Vorteile :ja:
Ein idealer Kompromiss wäre wohl die DR 650: ca. 30kg unter der Transalp und mit 48PS auch für Straßenetappen schnell und kräftig genug.
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon Koponny » 8. April 2021 12:16

Wenn es grob wird spielt jedes Kilo eine Rolle keine Frage. Da könnte man aber auch mal schauen, was es von der Fraktion in Orange so schönes gibt (ne LC 4 zum Beispiel).
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon g-spann » 8. April 2021 12:23

TS-Jens hat geschrieben:75kg sind -ums mal bildlich zu machen- ein komplettes Mokick :shock:

Ok, ich hätte jetzt gesagt, eine nette Beifahrerin in kompletter Montur...die hab ich auf dem Motorrad halt öfter dabei als ein Mokick... :lach: :lach: :lach:

TS-Jens hat geschrieben:Ich weiß ja nicht wieviel du schon Offroad gefahren bist, aber was ich mit wenig Offroaderfahrung weiß: 20kg sind schon ein deutlicher Unterschied. 75kg sind Lichtjahre.

Na, da ist es wie auch bei Mokick und Beifahrerin, man muss schon genauer gucken, wo die Kilos sind...entscheidend ist die Schwerpunktlage, weniger das bloße Gewicht...das Gewicht macht sich hauptsächlich beim Aufheben bemerkbar, die Schwerpunktlage bei der Häufigkeit des "Aufhebenmüssens"...ob der Motor jetzt 30 kg schwerer zentral und tief angeordnet das Gewicht in die Höhe treibt, oder der 30 kg Packsack auf dem Soziusplatz...ersteres ist leichter wieder aufzurichten, dafür liegt zweiteres häufiger... ;D
TS-Jens hat geschrieben:Aber klar, wenns hauptsächlich auf der Straße bleibt macht das nix aus, da hat die Transalp gegenüber der DR350 diverse Vorteile :ja:
Ein idealer Kompromiss wäre wohl die DR 650: ca. 30kg unter der Transalp und mit 48PS auch für Straßenetappen schnell und kräftig genug.

Mal ernsthaft: Diese ganze Gewichtsdiskussion in dieser Form ist für Fernreisende ziemlich überbewertet; da, wo es schwieriger zu fahren ist, fährt man halt langsamer...ist ja kein Geländewettbewerb, wo jede Sekunde und daher jedes Kilo zählt...
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon Wintertourer » 8. April 2021 12:25

noch an das Gewicht des Gepäckes.
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon schraubi » 8. April 2021 12:27

Aprilia Tuareg 600 👍

Ich müsste sie nur aus den Kartons auspacken und zusammenbauen.
😅
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon TS-Jens » 8. April 2021 12:35

g-spann hat geschrieben:
TS-Jens hat geschrieben:75kg sind -ums mal bildlich zu machen- ein komplettes Mokick :shock:

Ok, ich hätte jetzt gesagt, eine nette Beifahrerin in kompletter Montur...die hab ich auf dem Motorrad halt öfter dabei als ein Mokick... :lach: :lach: :lach:


Ich nicht, Sozias nerven. (Fast) Immer :lach:

g-spann hat geschrieben:Mal ernsthaft: Diese ganze Gewichtsdiskussion in dieser Form ist für Fernreisende ziemlich überbewertet; da, wo es schwieriger zu fahren ist, fährt man halt langsamer...ist ja kein Geländewettbewerb, wo jede Sekunde und daher jedes Kilo zählt...


Finde ich eben ganz und gar nicht :nixweiss:
Das hohe Gewicht schreckt einen von so mancher Strecke einfach ab. Da fährt man dann vielleicht nicht her weils nervt und verpasst einiges. Einfach langsamer fahren bringt auch nicht wirklich was, es wird nur noch anstrengender.
Ich denke da kann der Richy viel zu sagen, der hat ja schon so manche gröbere Tour hinter sich.

Auf Sardinien habe ich 3 Jahre hintereinander einen Trail mit der DR, mit der V65 und der Stelvio befahren. Himmelweiter Unterschied, nachdem ich mit der Stelvio da durch war war ich komplett im Arsch. Da ist so ein großer Bomber völlig ungeeignet. Dieser Trail mit einer DR 350 hätte sicher enorm viel Spaß gemacht, mehr noch als mit DR 650 und V65. Und ich denke genau darum geht es bei Fernreisen: Spaß haben!
Aber jeder wie er mag, da gibt es kein allgemeines falsch und richtig ;)

Wintertourer hat geschrieben:noch an das Gewicht des Gepäckes.
Und den dadurch ungünstigen Schwerpunkt.


Turmbau zu Babel! :mrgreen:

schraubi hat geschrieben:Aprilia Tuareg 600 👍

Ich müsste sie nur aus den Kartons auspacken und zusammenbauen.
😅


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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon starke136 » 8. April 2021 12:39

Es erschließt sich zwei weiterer Punkt für mich:

Ergänzt

Ergänzte Punkte

Was sein sollte:
1. einfache Technik, man muss sich damit auskennen und es unterwegs soweit reparieren können damit man irgendwie weiter fahren kann
2. ich denke 250-400ccm sollten wirklich ausreichen und ab 20PS+
3. Leicht und handlich im Falle eines unfreiwilligen Abstieges und bei schweren Terrain
4. Geländetauglich aber auch Straßenfahrbar
5. Einfache Wartung und Reparatur möglich z.B. einfaches Ausbauen der Räder bei Reifenschaden, zum Seitenständer einen Hauptständer u.ä.
6. Leicht, deutlich unter 200kg
7. Gute Gepäckmöglichkeiten, spricht wieder für MZ
8. Dauerläufer von Vorteil wie z.B. Honda CB500
9. Es schadet nicht wenn die Maschine in weiten Teilen der Welt verbreitet ist ( Gibts das Dönermobil auch mit 400ccm? :lach: )
10. Etwas Sitzkomfort. Man will ja auch Strecke schaffen und Tag für Tag fahren. Da sehen manche Enduros leider blass aus z.B. Honda CRF
11. Luftkühlung
12. Bei einem größeren Schaden muss ich bereit sein die Kiste vor Ort der Verschrottung zu übergeben zu können. Da fallen senitmentale Sachen wie meine MZ ja schonmal raus. Das würde ich nicht über mein Herz bringen.
13. Lieber "etwas" moderner, z.B. Transalp&Co, da gravierende Ausfallerscheinungen geringer als z.B. bei MZ



Wo es hingeht? Keine Ahnung :lach: Wer weiß wann und wie Reisen in nächster Zeit überhaupt geht.
Ich überlege erstmal nur was für einen Anspruch an eine Maschine vllt notwendig ist. Mal will sich ja auch nicht für jede Tour extra ein Fahrzeug zulegen. Wenn das Ding halbwegs Offroadtauglich ist reichts ja auch für eine Tour zur Ostsee.
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon g-spann » 8. April 2021 13:12

TS-Jens hat geschrieben:
g-spann hat geschrieben:Mal ernsthaft: Diese ganze Gewichtsdiskussion in dieser Form ist für Fernreisende ziemlich überbewertet; da, wo es schwieriger zu fahren ist, fährt man halt langsamer...ist ja kein Geländewettbewerb, wo jede Sekunde und daher jedes Kilo zählt...


Finde ich eben ganz und gar nicht :nixweiss:
Das hohe Gewicht schreckt einen von so mancher Strecke einfach ab. Da fährt man dann vielleicht nicht her weils nervt und verpasst einiges. Einfach langsamer fahren bringt auch nicht wirklich was, es wird nur noch anstrengender.
Ich denke da kann der Richy viel zu sagen, der hat ja schon so manche gröbere Tour hinter sich.

Auf Sardinien habe ich 3 Jahre hintereinander einen Trail mit der DR, mit der V65 und der Stelvio befahren. Himmelweiter Unterschied, nachdem ich mit der Stelvio da durch war war ich komplett im Arsch. Da ist so ein großer Bomber völlig ungeeignet. Dieser Trail mit einer DR 350 hätte sicher enorm viel Spaß gemacht, mehr noch als mit DR 650 und V65. Und ich denke genau darum geht es bei Fernreisen: Spaß haben!
Aber jeder wie er mag, da gibt es kein allgemeines falsch und richtig ;)

Naja...ne Stelvio ist ja noch schwerer als ne GS und von daher aus der jetzigen Betrachtung ganz zu Beginn schon raus...wenn ich über übelste Geröllstrecken toben will, bin ich mit einer aktuellen KTM 690 Enduro R wahrscheinlich am besten bedient, aber reisen würde ich auf gar keinen Fall mit sowas! Das, was man auf einer Fernreise braucht, ist halt keinen Spezialisten nur für bestimmte Strecken, sondern ein möglichst universelles Fahrzeug, was alles mögliche kann, aber nichts davon zwingend herausragend gut, ausser vielleicht unter allen Bedingungen möglichst lange durchzuhalten...
Gruß aus dem Niederbergischen,

Gerd

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon löwenherz » 8. April 2021 13:26

Guesi hat geschrieben:Apropos Ural etc.


https://www.youtube.com/watch?v=3aqbT-eE7MU


Hab mir den Film im Kino angeschaut...


Für Kinotermine konnte ich nix finden, aber die DVD hab ich mir bestellt. Hatte ja schon früher mal den Blog gelesen mit ihren Bildern . Abenteuerliches Unternehmen...........
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