Fernreisemotorrad

Für alles, was nicht MZ / MuZ ist.

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Fernreisemotorrad

Beitragvon starke136 » 7. April 2021 12:40

Hallo Leute,

erstmal: HURRA---> EIN MOTORRADFRED! :mrgreen:

gerade verschlinge ich dieses Buch:
mit-80-schutzengeln-durch-afrika-rezension.jpg


Übrigends ist es sehr zu empfehlen :wink:

Da wächst in mir der Gedanke, sowas musst du auch machen! Ob es gleich Afrika sein muss, sei dahingestellt.
Medikamentös kriege ich mich wahrscheinlich sogar für ein paar Wochen für so eine Reise eingestellt.

Zurück zum Thema.
Die Autorin fährt eine 250er Enduro. Leicht, sparsam handlich und wohl doch schnell genug um auch mal 120km/h fahren zu können auf der Autobahn Richtung Süden, da sie in England gestartet ist.
Der genau Typ der Maschine wird im Buch nicht genannt.

Nun reifen natürlich Gedanken in mir, wie und was müsste so ein Fernreise- und Abendteuermotorrad alles können :?:
Wie viel Leistung braucht man wirklich und was ist unnötig :?:

Natürlich dachte ich erstmal an meine kampferprobte TS 250/1! :lach: aber die scheidet wohl doch aus :lach:

Hier eine Auflistung was ich als nötig empfinde für eine Reisemaschine:

Was sein sollte:
1. einfache Technik, man muss sich damit auskennen und es unterwegs soweit reparieren können damit man irgendwie weiter fahren kann
2. ich denke 250-400ccm sollten wirklich ausreichen und ab 20PS+
3. Leicht und handlich im Falle eines unfreiwilligen Abstieges und bei schweren Terrain
4. Geländetauglich aber auch Straßenfahrbar
5. Einfache Wartung und Reparatur möglich z.B. einfaches Ausbauen der Räder bei Reifenschaden, zum Seitenständer einen Hauptständer u.ä.

Einige Punkte sprechen sogar für, andere aber auch gegen die MZ.
Andere Motorräder sind hier sicher tauglicher.
Es soll ja auch kein Fred werden über MZ als Fernreisemotorrad :wink:

Was denkt ihr dazu?
Was sagen die üblich Verdächtigen Fernreiser und Abendteurer hier im Forum dazu aus ihrem Erfahrungsschatz?
Welche Punkte habt ihr zum Ergänzen der Liste?

Ich freue mich und bin neugierig auf eure Antworten! :ja:

Grüße,
Karsten
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon Jungpionier » 7. April 2021 12:51

Danke für den Tip mit dem Buch!
Fernreisen habe ich noch keine gemacht, nur so Touren von etwa 3000 km.
Mein persönlicher Favorit (mangels Alternative und Kohle) ist die CB 500 PC 32.
Leistung reicht (mir) ,kannnste reichlich beladen und robust ist sie auch.
Irgendwo schwirrt ein Bericht herum, da ist einer mit der CB durch die Wüste.
LG

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon TS Paul » 7. April 2021 13:00

Koof diche ne Baghi und ab über den Ural!
Grütze, Paul
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon Greenmilk » 7. April 2021 13:19

Man liest viel über die DRZ 400. Vielleicht guckst Du dir die mal näher an.

Übrigens aus ähnlichem Grunde, habe ich mir jetzt eine DR650 geholt. Leider noch keine Erfahrung weil ich sie erst eine Woche besitze. Aber geht schon in ähnliche Richtung was Du auch suchst...
Zuletzt geändert von Greenmilk am 7. April 2021 15:11, insgesamt 1-mal geändert.
beste Grüße
Steffen

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon seife » 7. April 2021 13:54

Letzten Sommer habe ich endlich Mal Ted Simons "Jupiters Fahrt" und "Jupiters Träume" gelesen.
1973 ist er mit einer Triumph Tiger 100 einmal um die Welt gefahren, dann hat er es 2001, mit 70, mit einer BMW R80GS nochmal gemacht.

Die BMW war zwar wohl das "bessere" Motorrad, aber er schreibt öfters wie er geflucht hat, weil der Hobel halt auch viel schwerer war.

Bei "Long Way Round" sind Ewan McGregor und Charlie Boorman mit ihrem Schweizer Kameramann Claudio von Planta ein mal um die Welt gefahren. Auf BMW 1150GS Adventure. Die wollten die mehr als einmal einfach im Schlamm liegenlassen. Irgendwo in Russland haben sie dann beim schweißen des Rahmens die Bremse an von Plantas GS gekillt, und die Karre wurde per LKW in die nächste größere Stadt mit BMW Niederlassung zur Reparatur geschickt. Dafür holten sie auf irgendeinem Dorfmarkt eine 200er Zweizylinder Zweitakter aus russischer Produktion (Minsk?) als Ersatz. Damit war er dann nicht wirklich schlechter unterwegs als die 2 Filmstars auf den BMWs.
(Kann sein daß die Details nicht 100% stimmen, ich hab mir das einmal angeschaut und nicht auswendig gelernt)

Was will ich damit sagen?
Das wichtigste ist wohl, daß die Karre nicht zu schwer ist.
Das zweite Kriterium wäre für mich daß das Gerät entweder bekannt zuverlässig oder einfach zu reparieren ist, am besten beides. Das Integral-ABS das beim Rahmenschweißen kaputt geht und ohne das die Bremse praktisch nicht nutzbar war, ist genau das, was mann da nicht haben will.

Beide Sachen sind bei einer TS 250 eigentlich gar nicht so daneben.
Eine einfache, kleine (gewicht) Japan-Enduro -- damit machst du wahrscheinlich nicht viel falsch. Deine VFR würde ich jetzt nicht unbedingt dafür nehmen. Meine Deauville eher auch nicht.

Ausreichend geländetauglich sind auch viele kleine Straßenmaschinen, vor 30 Jahren bin ich mit einem Bekannten mit BMW R60/5 (er) und Kawa Z250C (ich) am Gardasee fast alle im Denzel gelisteten Straßen gefahren, und die Bodenfreiheit war immer ausreichend. Auch auf eine Straßenmaschine kannst du ja etwas "Offroad-Tauglichere" Reifen aufziehen.

Mit meiner Hufu-ETZ hätte ich da jetzt spontan keine Bedenken wegen der Geländegängigkeit (aber 10 PS mehr dürften es dann schon sein).

Ein echtes Plus bei der MZ sind meiner Meinung nach die Seitenträger, denn da geht echt was drauf, der Schwerpunkt ist tief und es ist flexibler als Koffer / Boxen. Aber vergleichbare Träger könnte man ja auch an andere Maschinen bauen.

Also warum eigentlich nicht mit der TS250?
Gruß, Stefan

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon TS-Jens » 7. April 2021 14:01

Es gibt so ein paar übliche Verdächtige:
Suzuki DR 650
Yamaha XT 600

Gute kleinere wären zB. die Suzuki DR350 und DRZ 400. Oder auch die Honda CRF 250 / CRF 300.

Mit 2 anderen euch bekannten Foristi haben wir auch eine Fernreise im Kopf, da werde ich wohl die V65 nehmen. Die ist relativ leicht (ca. 180kg), mit 50PS ausreichen motorisiert, robust und hat Kardan. Noch dazu ist sie einfach und reparaturfreundlich aufgebaut.

Auf unserer Tour 2019 hat sie bewiesen dass sie auf guten & schlechten Straßen problemlos ist, auf der Autobahn auch mitkommt und vor mittleren Offroadausflügen auch keine Angst haben muss. Passt.

Die in der Mitte:

37.jpg


Ansonsten schließe ich mich unserer Seife an. Meine Tour damals durch Finnland, Baltikum und Polen habe ich mit der ETZ 150 (14PS) unternommen und würde auch sie jederzeit für so ein Unternehmen in Betracht ziehen. Sind die Straßen schlecht braucht man einfach nichts was über 90 läuft. Die HuFu bringts aber auf 105, das reicht aus.
Dazu ist sie recht bequem und "geräumig", dabei konkurrenzlos leicht.

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon seife » 7. April 2021 14:12

Noch zu Lois Pryce: Hier https://www.loisontheloose.com/about-me/ steht unter anderem auch, womit sie gefahren ist:

Alaska->Argentinien: Yamaha XT225
Afrika: Yamaha TTR250
Gruß, Stefan

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon guzzimk » 7. April 2021 14:37

Jungpionier hat geschrieben:Danke für den Tip mit dem Buch!
Fernreisen habe ich noch keine gemacht, nur so Touren von etwa 3000 km.
Mein persönlicher Favorit (mangels Alternative und Kohle) ist die CB 500 PC 32.
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Kann ich nur unterstützen! Problemlos, macht locker 100Tkm, leicht und gut zu handhaben, hat bis zu 58 PS.....
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon starke136 » 7. April 2021 14:49

Was konnte ich bisher rauslesen und ist mir selber noch eingefallen:
Ergänzte Punkte

Was sein sollte:
1. einfache Technik, man muss sich damit auskennen und es unterwegs soweit reparieren können damit man irgendwie weiter fahren kann
2. ich denke 250-400ccm sollten wirklich ausreichen und ab 20PS+
3. Leicht und handlich im Falle eines unfreiwilligen Abstieges und bei schweren Terrain
4. Geländetauglich aber auch Straßenfahrbar
5. Einfache Wartung und Reparatur möglich z.B. einfaches Ausbauen der Räder bei Reifenschaden, zum Seitenständer einen Hauptständer u.ä.
6. Leicht, deutlich unter 200kg
7. Gute Gepäckmöglichkeiten, spricht wieder für MZ
8. Dauerläufer von Vorteil wie z.B. Honda CB500
9. Es schadet nicht wenn die Maschine in weiten Teilen der Welt verbreitet ist ( Gibts das Dönermobil auch mit 400ccm? :lach: )
10. Etwas Sitzkomfort. Man will ja auch Strecke schaffen und Tag für Tag fahren. Da sehen manche Enduros leider blass aus z.B. Honda CRF
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon ea2873 » 7. April 2021 14:57

warum keine MZ? der Vorteil: du kennst dich mit allem aus

den Film: Feuerstuhl und Wüstensand bzw. "auf MZ durch die Karakum" kennst du? Die sind scheinbar sogar mit Straßenreifen gefahren.

viewtopic.php?p=1820644
Zuletzt geändert von ea2873 am 7. April 2021 14:58, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon TS-Jens » 7. April 2021 14:57

CB500 taugt meines Erachtens nach nicht dafür. Schwer, komplett straßenorientiert, wenig Bodenfreigheit, zu breite Reifen etc. pp.
Ja, ich weiß, es ist sogar ein Typ mit nem Supersportler um die Welt gefahren. Ändert daran aber nix ;)

Würde ich allein um die Welt fahren wollen, ohne Zeitlimit: Dönermobil. Gibts weltweit.

Zum Sitzkomfort: Man muss ja nicht mit der Serienbank losfahren :wink:
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon starke136 » 7. April 2021 15:02

TS-Jens hat geschrieben:Ja, ich weiß, es ist sogar ein Typ mit nem Supersportler um die Welt gefahren. Ändert daran aber nix ;)

Würde ich allein um die Welt fahren wollen, ohne Zeitlimit: Dönermobil. Gibts weltweit.

Zum Sitzkomfort: Man muss ja nicht mit der Serienbank losfahren :wink:


Dessen Buch habe ich sogar, das war ein Holländer. Total verrückt und cool, aber ich will auch nicht mit einer Supersportler so etwas machen :lol:
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon Klaus P. » 7. April 2021 15:17

Der hier hats " einfach " gemacht !
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Zuletzt geändert von Klaus P. am 7. April 2021 15:36, insgesamt 2-mal geändert.

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon Koponny » 7. April 2021 15:23

TS-Jens hat geschrieben:CB500 taugt meines Erachtens nach nicht dafür. Schwer, komplett straßenorientiert, wenig Bodenfreigheit, zu breite Reifen etc. pp.

195 kg, reifen von 110/hinten 130 finde ich jetzt nicht zuviel. Vorn wäre sicherlich ein größeres Rad, als das 17" wünschenswert, aber im Prinzip kann man mit der Kiste schon was anstellen.
Vor allem passt sie in fast jedes Budget, (gebrauchte) Teile gibt es zu hauf und so mega kompliziert ist sie auch nicht aufgebaut. Passende Reifen für den einen oder anderen Schotterweg sollte es ja heuer auch zu kaufen geben (Edith sagt noch Heidenau K60 passt). In den 90igern war die Auswahl doch eher beschränkt, ich fuhr meine PC 26 mit eher holzartigen Bridgestone (Battlax??).
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon Greenmilk » 7. April 2021 15:24

Da fallen mir spontan noch die beiden Emmenreiter ein. Kennste aber sicherlich schon...
http://www.emmenreiter.de/mz-motorrad/
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon Zündnix » 7. April 2021 15:36

Klaus P. hat geschrieben:Der hier hats " einfach " gemacht !


Der gute Bernd Raffelt. Ein alter Oberlausitzer Granitschädel. Bei der einen oder anderen Geschichte soll er aber auch etwas geflunkert haben. ;-)
Mit dem Roller hat er auch einige haarsträubende Überholmanöver erlebt. Daher wäre der Punkt mit 100 Km/h+ nicht zu vernachlässigen im Lastenheft.

Grüße
Enrico
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon TS-Willi » 7. April 2021 16:25

Ted Simon habe ich auch gelesen. Aus Die Zeit 13/2007 "ZEIT: Was würden Sie jemandem raten, der wie Sie mit dem Motorrad um die Welt reisen will? Simon: Nehmen Sie ein kleines Motorrad, nicht so eine riesige BMW wie ich, und führen Sie auf keinen Fall eine Webpage, das kostet zu viel Zeit und Nerven. Das Wichtigste aber ist: Reisen Sie die ganze Zeit allein."

Beim Nils Homann gibt es ein Video über einen der 30.000 Km mit der BMW F800GS durch Südamerika gurkte; der Typ sagte, dass er dort auch Leute mit ner Vespa getroffen hat - geht alles.

Mein Favorit aber anbei:
https://www.youtube.com/watch?v=z6sPF1PYPW8

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon MZ-Wilhelm » 7. April 2021 16:34

Die weitesten Touren habe ich mit den GL1000 gemacht, allerdings bin ich mit der Gelben nur bis Italien und mit der Schwarzen nur bis Dänemark gekommen.
Nordkap, Afrika, Wüsten und solche Sachen waren nie mein Ding.

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon TS-Jens » 7. April 2021 16:37

Koponny hat geschrieben:
TS-Jens hat geschrieben:CB500 taugt meines Erachtens nach nicht dafür. Schwer, komplett straßenorientiert, wenig Bodenfreigheit, zu breite Reifen etc. pp.

195 kg, reifen von 110/hinten 130 finde ich jetzt nicht zuviel. Vorn wäre sicherlich ein größeres Rad, als das 17" wünschenswert, aber im Prinzip kann man mit der Kiste schon was anstellen.
Vor allem passt sie in fast jedes Budget, (gebrauchte) Teile gibt es zu hauf und so mega kompliziert ist sie auch nicht aufgebaut. Passende Reifen für den einen oder anderen Schotterweg sollte es ja heuer auch zu kaufen geben (Edith sagt noch Heidenau K60 passt). In den 90igern war die Auswahl doch eher beschränkt, ich fuhr meine PC 26 mit eher holzartigen Bridgestone (Battlax??).


Ja, wenn man das will geht sicher was, aber wenn man eine Karre dafür kauft, dann doch eher eine von Haus aus geeignetere. Ich halte sie nach wie vor für eher ungeeignet.

Ich würde auch definitiv auf Luftkühlung setzen, ganz unabhängig vom Motorradtyp. Ein Ast zerstört einen Kühlerschlauch in der Pampa? Ein Stein schlägt auf einer Wüstenpiste in den Kühler? Kann damit nicht passieren :lol:
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon RenéBAR » 7. April 2021 17:22

Auch wenn ich wohl keine Fernreisen ausserhalb Zentraleuropas machen werde, als bekennender "Landstraßen und ganz kleine Wege Fahrer" löst die RE Himalayan einen
exorbitanten "Habenwollen Reflex" bei mir aus.
Ganz aus Metall, großes Vorderrad, Langhuber, luftgekühlt, nur 2 mit Schrauben einstellbare Ventile, viele Gepäckoptionen, nur überschaubare Elektronik.
Und neu nicht teurer, als eine NVA MZ. :mrgreen:
Ich muss sie unbedingt mal probefahren, möglicherweise passt sie zu meinem Wanst. :wink: und ich kann damit doch noch den TET Deutschland fahren, wenn es nicht für die Sahara reicht. :oops:
Im Osten geht die Sonne auf.

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon Nordlicht » 7. April 2021 17:30

raufsetzen und fahren...800km non Stop kein Problem..
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Gruß Uwe.
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon Luse » 7. April 2021 17:39

Fernreisemotorrad: Beta Alp 4.0
Klein, leicht (133kg), ausreichend Leistung (29PS), Kofferträger gibt es auch dafür.
Der Tank fasst nur 10,5Liter, verbraucht aber unter 3 Liter/100km, für eine Fernreise würde ich da aber aufstocken.
Damit war ich sogar schon im Ausland: :mrgreen:
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Gruß
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon allgäumz » 7. April 2021 18:08

starke136 hat geschrieben:Was sagen die üblich Verdächtigen Fernreiser und Abendteurer hier im Forum dazu aus ihrem Erfahrungsschatz?


Servus Karsten,

Ich selber habe keinen Erfahrungsschatz als Fernreisender, aber Noraly hat ihn :idea:.

Gruß,

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon TS-Jens » 7. April 2021 18:20

Luse hat geschrieben:Fernreisemotorrad: Beta Alp 4.0
Klein, leicht (133kg), ausreichend Leistung (29PS), Kofferträger gibt es auch dafür.
Der Tank fasst nur 10,5Liter, verbraucht aber unter 3 Liter/100km, für eine Fernreise würde ich da aber aufstocken.
Damit war ich sogar schon im Ausland: :mrgreen:


:bindafür:
Eine prima Wahl!
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon Klaus P. » 7. April 2021 18:42

Margot ist einfach losgefahren auf schmaler Bank,
der Hintern gewöhnt sich dran.

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon MZ-Wilhelm » 7. April 2021 18:56

Mit der Guzzi Convert haben wir uns ab und an die Ost oder Nordsee angetan, einmal bin ich ein langes Wochenende zum Lago Maggiore gefahren. Drumherum und wieder heim, waren an die 3000Km alles über Bundesstraßen. Heute würde ich spätestens nach dem ersten Tankstopp nicht wieder aufsteigen sondern die Guzzi verstecken, mir ne Taxe rufen und zum nächsten Bahnhof bringen lassen. Der Versicherung melden die Guzzi sei geklaut worden :oops: .

Natürlich fuhr man damals, was sich die Smartphon und Garmin Generation kaum vorstellen kann, nach Karte, Gedächtnis, Sonnenstand und Gefühl. Die Knete die man brauchte war vorher berechnet und am Mann oder an der Frau und so etwas wie Mobilitätsgarantie oder ADAC Multifunktionsmitgliedschaft kannte man kaum. 8)

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon samyb » 7. April 2021 18:57

Luse hat geschrieben:Damit war ich sogar schon im Ausland: :mrgreen:


Darf man so vor dem Eingang wild parken?

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon Nordlicht » 7. April 2021 19:01

Luse hat geschrieben:Fernreisemotorrad: Beta Alp 4.0
Klein, leicht (133kg), ausreichend Leistung (29PS), Kofferträger gibt es auch dafür.
Der Tank fasst nur 10,5Liter, verbraucht aber unter 3 Liter/100km, für eine Fernreise würde ich da aber aufstocken.
Damit war ich sogar schon im Ausland: :mrgreen:
lach..wie weit nach Frankreich..mehr wie 50km🧐
Gruß Uwe.
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon jzberlin » 7. April 2021 19:09

Enfield Himalayan. Habe ich nur Gutes gehört und gelesen.
Suzuki Dr 350. Leicht und ausreichend stark. Zubehör für fernes Reisen gibt's reichlich.
DR 650 oder Yamaha TT ist schon wieder schwerer, würde ich nicht nehmen.
Grüße
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon samyb » 7. April 2021 19:15

MZ soll auch einigermassen fernreisetauglich sein:

http://www.jogevamc.ee/pictures/pp/fanc ... hp?show=17

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon Luse » 7. April 2021 19:18

samyb hat geschrieben:Darf man so vor dem Eingang wild parken?

Muss man sogar, da ist eine LKW-Waage :lach:

Nordlicht hat geschrieben:lach..wie weit nach Frankreich..mehr wie 50km🧐

Das waren eher so 50m :mrgreen:

KLICK
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon samyb » 7. April 2021 19:24

Luse hat geschrieben:
samyb hat geschrieben:Darf man so vor dem Eingang wild parken?

Muss man sogar, da ist eine LKW-Waage :lach:


:biggrin:

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon jzberlin » 7. April 2021 19:26

MZ-Wilhelm hat geschrieben:Mit der Guzzi Convert haben wir uns ab und an die Ost oder Nordsee angetan, einmal bin ich ein langes Wochenende zum Lago Maggiore gefahren. Drumherum und wieder heim, waren an die 3000Km alles über Bundesstraßen. Heute würde ich spätestens nach dem ersten Tankstopp nicht wieder aufsteigen sondern die Guzzi verstecken, mir ne Taxe rufen und zum nächsten Bahnhof bringen lassen. Der Versicherung melden die Guzzi sei geklaut worden :oops: .

Natürlich fuhr man damals, was sich die Smartphon und Garmin Generation kaum vorstellen kann, nach Karte, Gedächtnis, Sonnenstand und Gefühl. Die Knete die man brauchte war vorher berechnet und am Mann oder an der Frau und so etwas wie Mobilitätsgarantie oder ADAC Multifunktionsmitgliedschaft kannte man kaum. 8)

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Du warst echt ne krass harte Sau...
Und was ist nun dein Tipp an den Fredersteller?
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon starke136 » 7. April 2021 19:27

Also Straßendampfer fallen aus wie die großen Guzzis oder Honda Seven Fifty.
Nur die kleine Guzzi, die Jens gezeigt hat wäre vllt noch eine Option.

Ich weiß, ich weiß, die Seven Fifty musste wieder kommen wie in jedem Fred wo es um irgendwas mit nem Motorrad geht, aber die fällt doch schon bei den Eingangskriterien komplette raus :!: :mrgreen:

Die Enfield Himalayan finde ich auch ganz interessant.

Ich erweitere mal die Liste um die Luftkühlung, den Einwand von Jens finde ich sehr wichtig:

Ergänzte Punkte


Was sein sollte:
1. einfache Technik, man muss sich damit auskennen und es unterwegs soweit reparieren können damit man irgendwie weiter fahren kann
2. ich denke 250-400ccm sollten wirklich ausreichen und ab 20PS+
3. Leicht und handlich im Falle eines unfreiwilligen Abstieges und bei schweren Terrain
4. Geländetauglich aber auch Straßenfahrbar
5. Einfache Wartung und Reparatur möglich z.B. einfaches Ausbauen der Räder bei Reifenschaden, zum Seitenständer einen Hauptständer u.ä.
6. Leicht, deutlich unter 200kg
7. Gute Gepäckmöglichkeiten, spricht wieder für MZ
8. Dauerläufer von Vorteil wie z.B. Honda CB500
9. Es schadet nicht wenn die Maschine in weiten Teilen der Welt verbreitet ist ( Gibts das Dönermobil auch mit 400ccm? :lach: )
10. Etwas Sitzkomfort. Man will ja auch Strecke schaffen und Tag für Tag fahren. Da sehen manche Enduros leider blass aus z.B. Honda CRF
11. Luftkühlung

-- Hinzugefügt: 7. April 2021 19:30 --

jzberlin hat geschrieben:Du warst echt ne krass harte Sau...
Und was ist nun dein Tipp an den Fredersteller?


Danke! :rofl: :rofl: :rofl:
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon samyb » 7. April 2021 19:31

Sehenswert ist die 17000KM Strecke auf 3 Minsk-Motorrädern zwischen Hanoi und Barcelona: 9 Monate dauerte der Spass...

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https://oncealive.shutterfly.com/
Zuletzt geändert von samyb am 7. April 2021 19:39, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon Mainzer » 7. April 2021 19:33

Die Himalayan bin ich mal vor 1 1/2 Jahren Probe gefahren. Der Motor würde einem Traktor gut stehen, Drehfreude sieht anders aus.
Für Fahrer oberhalb der indischen Durchschnittsgröße muss die Scheibe gekürzt werden, sonst ist man nach 10 km taub. Der Sitz ist auch nicht der bequemste. Und die Vorderradbremse bremst mit den Werksbelägen etwa wie eine MZ-Trommel, mit Belägen von KTM soll das aber deutlich besser werden (dann kann man wohl sogar das ABS nutzen).
Ansonsten hat das Ding ein paar nette Details, wo man merkt, dass da jemand nachgedacht hat.
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon MZ-Wilhelm » 7. April 2021 19:38

jzberlin hat geschrieben:Enfield Himalayan. Habe ich nur Gutes gehört und gelesen.
Suzuki Dr 350. Leicht und ausreichend stark. Zubehör für fernes Reisen gibt's reichlich.
DR 650 oder Yamaha TT ist schon wieder schwerer, würde ich nicht nehmen.


Habe ich mir mehrfach angesehen und auch Probe gesessen, Probefahrt leider nicht möglich.

Dann habe ich mal die Daten angesehen und überlegt,

rund 400ccm, um die 24PS und 185Kg Leer. 365 Gesamt, also 180Kg Zuladung, ca. 4700€ nagelneu.

Dann gebraucht und bewährt, beinahe neuwertig von Zustand und Technik her, die XF 650.

+ 250ccm, +24PS, +1kg, +4Kg mehr Zuladung. gebraucht in gutem Zustand etwa 3000€ weniger.

Natürlich sieht die Suzuki nicht so zünftig aus, ist aber bewährt und wenn man dem glauben darf was so geschrieben wird, hält das Dingen beinahe ewig.


Du warst echt ne krass harte Sau...*
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* klar :lach:
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon beerdrinker » 7. April 2021 19:38

Da gibt es NUR die ETZ 250.
(Siehe "Zwei Dinge"-Fred ;D )
Das einzige, was mit 2 Leuten & Gepäck & Zelt gestört hat, war der Gegenwind hinter Loch Ness. Da hat sie zuviel gesoffen. Ist aber schon ein paar Jahre her. Außerdem hat sie die einzig wahre Sitzhöhe für mich. Und an die Bank gewöhnt man sich nach 100km wieder.
Sonst treffen alle Kriterien zu, und die 12V sind ja auch nicht zu verachten, im Gegensatz zur TS.
Bloß, da ich es wieder nicht weiß: was ist das Dönermobil?

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon TS-Jens » 7. April 2021 19:50

Mainzer hat geschrieben:Die Himalayan bin ich mal vor 1 1/2 Jahren Probe gefahren. Der Motor würde einem Traktor gut stehen, Drehfreude sieht anders aus.
Für Fahrer oberhalb der indischen Durchschnittsgröße muss die Scheibe gekürzt werden, sonst ist man nach 10 km taub. Der Sitz ist auch nicht der bequemste. Und die Vorderradbremse bremst mit den Werksbelägen etwa wie eine MZ-Trommel, mit Belägen von KTM soll das aber deutlich besser werden (dann kann man wohl sogar das ABS nutzen).
Ansonsten hat das Ding ein paar nette Details, wo man merkt, dass da jemand nachgedacht hat.


Offtopic:
Ich weiß ja noch immer nicht woher der Hype um Enfield in letzter Zeit kommt. Klar, die sind billig. Aber man bekommt halt auch nur was man bezahlt :nixweiss:

Liegt es daran dass man gern einen Hobel zum bemuttern und stetigen verbessern haben will? Dnepr gibts ja nicht mehr, quasi als Ersatz. Alle Generationen vor Himalayan und den 650er Twins waren qualitativ unterirdisch, woher kommt das plötzliche Vertrauen? Weil ein Mädel werbewirksam damit durch die sozialen Medien fährt? Gleichzeitig wird aber oft über die Chinesen hergezogen. Schlechter sind die ganz gewiss nicht.

Was ich von den neuen Enfields bisher gesehen habe reicht mir jedenfalls völlig. Eine Himalayan auf nem Treffen, keine 10.000km auf der Uhr aber eine Ölsardine vom feinsten. War das vielleicht die "British Heritage Edition"?

Und an einer 650er habe ich beobachtet dass die Materialqualität eben auch dem Preis entspricht und sie schnell fuchsig wird. Die Federbeine waren auch eher fix undicht. :|
Aber die 650er ist wirklich sehr schön, im Gegensatz zur Himalayan.
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon Mainzer » 7. April 2021 19:52

TS-Jens hat geschrieben:
Mainzer hat geschrieben:Die Himalayan bin ich mal vor 1 1/2 Jahren Probe gefahren. Der Motor würde einem Traktor gut stehen, Drehfreude sieht anders aus.
Für Fahrer oberhalb der indischen Durchschnittsgröße muss die Scheibe gekürzt werden, sonst ist man nach 10 km taub. Der Sitz ist auch nicht der bequemste. Und die Vorderradbremse bremst mit den Werksbelägen etwa wie eine MZ-Trommel, mit Belägen von KTM soll das aber deutlich besser werden (dann kann man wohl sogar das ABS nutzen).
Ansonsten hat das Ding ein paar nette Details, wo man merkt, dass da jemand nachgedacht hat.


Offtopic:
Ich weiß ja noch immer nicht woher der Hype um Enfield in letzter Zeit kommt. Klar, die sind billig. Aber man bekommt halt auch nur was man bezahlt :nixweiss:

Liegt es daran dass man gern einen Hobel zum bemuttern und stetigen verbessern haben will? Dnepr gibts ja nicht mehr, quasi als Ersatz. Alle Generationen vor Himalayan und den 650er Twins waren qualitativ unterirdisch, woher kommt das plötzliche Vertrauen? Weil ein Mädel werbewirksam damit durch die sozialen Medien fährt? Gleichzeitig wird aber oft über die Chinesen hergezogen. Schlechter sind die ganz gewiss nicht.

Was ich von den neuen Enfields bisher gesehen habe reicht mir jedenfalls völlig. Eine Himalayan auf nem Treffen, keine 10.000km auf der Uhr aber eine Ölsardine vom feinsten. War das vielleicht die "British Heritage Edition"?

Und an einer 650er habe ich beobachtet dass die Materialqualität eben auch dem Preis entspricht und sie schnell fuchsig wird. Die Federbeine waren auch eher fix undicht. :|
Aber die 650er ist wirklich sehr schön, im Gegensatz zur Himalayan.


Offtopic:
Nachdem ich die Aluausblühungen an Peter's Interceptor gesehen habe, habe ich auch schnell Abstand vom dem Modell genommen. Da sieht der abblätternde Motorlack an der Breva ja noch elegant gegen aus.
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Schämen sollen sich die Menschen, die sich gedankenlos der Wunder der Wissenschaft und Technik bedienen und nicht mehr davon geistig erfasst haben als die Kuh von der Botanik der Pflanzen, die sie mit Wohlbehagen frisst. (A. Einstein zur Eröffnung der Funkausstellung 1930)

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon starke136 » 7. April 2021 19:55

beerdrinker hat geschrieben:Bloß, da ich es wieder nicht weiß: was ist das Dönermobil?


Das wohl irgendwie kurioseste und doch coolste Motorrad was nahe an die Unzerstörbarkeit kommt und für alles Tauglich ist, hin von der Sonntagsrunde bis zu 2 Schweine+Frau+Kind zum Markt bringen in Ländern, wo Ölwechsel ein Fremdwort ist.
Kurz: Absolut genial kultig!

Aber dazu kann Jens bestimmt viel mehr erzählen.

-- Hinzugefügt: 7. April 2021 19:59 --

Auf der Freewind saß ich schon drauf. Die hat mich nicht wirklich überzeugt, aber das ist Ansichtssache.
Ok, die Aussagen über die Enfield Himalayan schockieren mich doch etwas. Das Teil wird ja sonst wie toll angepriesen...naja Marketing halt.
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon TS-Jens » 7. April 2021 20:06

Mainzer hat geschrieben:
Offtopic:
Nachdem ich die Aluausblühungen an Peter's Interceptor gesehen habe, habe ich auch schnell Abstand vom dem Modell genommen. Da sieht der abblätternde Motorlack an der Breva ja noch elegant gegen aus.


Offtopic:
Ja, auch die verzinkten Fittings sehen schon fies aus :(
Abblätternder Motorlack ist auch eine totale Seuche :evil: Bei meiner V65 hält der zum Glück noch ganz gut für eine bald 30 jährige. Aber deine ist ja noch nicht sooo alt, oder?



starke136 hat geschrieben:
beerdrinker hat geschrieben:Bloß, da ich es wieder nicht weiß: was ist das Dönermobil?


Das wohl irgendwie kurioseste und doch coolste Motorrad was nahe an die Unzerstörbarkeit kommt und für alles Tauglich ist, hin von der Sonntagsrunde bis zu 2 Schweine+Frau+Kind zum Markt bringen in Ländern, wo Ölwechsel ein Fremdwort ist.
Kurz: Absolut genial kultig!

Aber dazu kann Jens bestimmt viel mehr erzählen.


Das Dönermobil ist einfach nur genial. Und genial einfach :ja:

Das Ding ist neben der CUB Hondas Lösung für die dritte Welt gewesen. Simpel und zuverlässig (OHV Motor mit Einnockensteuerung & Ölzentrifuge) und dabei robust gebaut. Quasi ein etwas stabilieres S50 mit 125cm³.

Das meistverkaufte Motorrad der Welt übrigens (wenn man die 90er CUB -die ja eher ein Kleinroller ist -weglässt), die Dinger gibt es ÜBERALL, und sie werden seit den 70ern bis heute hersgestellt und kopiert.
Die Kupplung rutscht in Afrika? Kein Problem, Teile im Mopedladen geholt und weiter gehts!
Der Kickstarter bricht in Vietnam ab? Kein Problem, Teile im Mopedladen geholt und weiter gehts!
Bremsbacken in der Mongolei verschlissen? Kein Problem, Teile im Mopedladen geholt und weiter gehts!
:lach:
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon seife » 7. April 2021 20:10

Aber, seien wir mal ehrlich, um eine Fernreise damit zu machen doch etwas schwach motorisiert. Also wenn man nicht ewig Zeit hat ;-)

Der CG Motor soll übrigens vor der Einführung Dorfschmieden am Arsch der Welt hingelegt worden sein, "Bau mal auseinander und wieder zusammen" und das Konstruktionsziel soll gewesen sein, daß der hinterher noch zuverlässig läuft. Hab ich mal irgendwo gelesen. Aber im Internet steht ja bekanntlich viel ;-)
Gruß, Stefan

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon starke136 » 7. April 2021 20:11

TS-Jens hat geschrieben:
Das Dönermobil ist einfach nur genial. Und genial einfach :ja:

Das Ding ist neben der CUB Hondas Lösung für die dritte Welt gewesen. Simpel und zuverlässig (OHV Motor mit Einnockensteuerung & Ölzentrifuge) und dabei robust gebaut. Quasi ein etwas stabilieres S50 mit 125cm³.

Das meistverkaufte Motorrad der Welt übrigens (wenn man die 90er CUB -die ja eher ein Kleinroller ist -weglässt), die Dinger gibt es ÜBERALL, und sie werden seit den 70ern bis heute hersgestellt und kopiert.
Die Kupplung rutscht in Afrika? Kein Problem, Teile im Mopedladen geholt und weiter gehts!
Der Kickstarter bricht in Vietnam ab? Kein Problem, Teile im Mopedladen geholt und weiter gehts!
Bremsbacken in der Mongolei verschlissen? Kein Problem, Teile im Mopedladen geholt und weiter gehts!
:lach:


Beenden wir die Debatte. Alle alle Weltreisenden, es gibt nur einwas wirklich sorgenfreies: HONDA CG 125! :mrgreen:

Wenn sie nur um die 20PS hätte, wäre sie wahrlich die Lösung der Frage!
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon TS-Jens » 7. April 2021 20:14

seife hat geschrieben:Aber, seien wir mal ehrlich, um eine Fernreise damit zu machen doch etwas schwach motorisiert. Also wenn man nicht ewig Zeit hat ;-)



Finde ich nichtmal zu schwach ganz ehrlich gesagt. Das rennt 100 mit seinen 10PS, wenn man wenig Zeitdruck hat ist das echt OK :ja:
Klar, hat man nur 2-3 Monate Zeit würde man gern etwas schneller können.

seife hat geschrieben:Der CG Motor soll übrigens vor der Einführung Dorfschmieden am Arsch der Welt hingelegt worden sein, "Bau mal auseinander und wieder zusammen" und das Konstruktionsziel soll gewesen sein, daß der hinterher noch zuverlässig läuft. Hab ich mal irgendwo gelesen. Aber im Internet steht ja bekanntlich viel ;-)


Das stimmt tatsächlich. Auf den Internetseiten von Honda selbst steht die Geschichte der CG, und die schreiben das selbst. Ich sehe mal ob ich den Link noch finde :ja:
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon starke136 » 7. April 2021 20:15

Sowas baut Honda ebenfalls fü die dritte Welt:
https://motobike2020.com/new-honda-bros ... cs-photos/

und die neue CG ist auch auf der Seite
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon TS-Jens » 7. April 2021 20:19

TS-Jens hat geschrieben:Das stimmt tatsächlich. Auf den Internetseiten von Honda selbst steht die Geschichte der CG, und die schreiben das selbst. Ich sehe mal ob ich den Link noch finde :ja:


Da ist er: https://global.honda/heritage/episodes/1975cg125.html
In Kapitel 4 stehts:

Honda hat geschrieben:The following day, Honda officials demonstrated the motorcycle's easy maintenance and assembly at a dealership, where local mechanics were asked to disassemble, reassemble, and inspect the motorcycle without the benefit of prior instruction. The results were incredible. Within a mere 20 minutes, they were able to reassemble the portion of the engine above the cylinder, including the new OHV mechanism. The engine started on their very first attempt!
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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon seife » 7. April 2021 20:21

TS-Jens hat geschrieben:
seife hat geschrieben:Aber, seien wir mal ehrlich, um eine Fernreise damit zu machen doch etwas schwach motorisiert. Also wenn man nicht ewig Zeit hat ;-)


Finde ich nichtmal zu schwach ganz ehrlich gesagt. Das rennt 100 mit seinen 10PS, wenn man wenig Zeitdruck hat ist das echt OK :ja:

Naja, die -- nennen wir sie mal "mutige" mittelalte Dame aus Südhessen die mit der 125er in Richtung himalaya los ist, ist auch ein paar mal in höherer Höhe im Schlamm aus Leistungsmangel nicht mehr weitergekommen. Ok, vielleicht lag es *auch* an der Fahrtechnik, aber so ein wenig Kraft schadet schon nicht. Da ist dann ja auch einiges an Gepäck dabei.

Mit der Hufu-ETZ vollbepackt zu Treffen nach Zerbst -- OK, das geht für mich grad noch so. Aber einmal um die Welt?

Ich denke so 200 - 250 Kubik Zweitakt oder 250-350 Kubik Viertakt dürfte es schon sein.

Aber ja, es sind auch schon welche mit der Schwalbe nach Südafrika, evtl. muss man es dann halt bloß nochmal anders planen (evtl. um die Berge drumrum fahren ;-) )
Gruß, Stefan

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon matthias1 » 7. April 2021 20:33

Na dann muß ich auch mal.
ETZ164 mit Klappstuhl Zylinder.
Leichter als die 250er, geringerer Sprit Verbrauch, mind. gleiche Leistung wie die 250er, gleiche Zuladung.
Nachteil: Ersatzteilsituation Weltweit
Also doch das Dönermobil.

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Re: Fernreisemotorrad

Beitragvon beerdrinker » 7. April 2021 20:36

echt jetzt, CG 125 von Honda? :shock:
Nenene, das hab ich noch NIE gesehen. Kein Mensch, den ich jemals kannte, hat sowas gefahren.
Auch den Ausruck kannte ich bis gerade nicht. Wir haben immer Japanschrott gesagt.
In Hagen, da wo ich herkomme, hab ich da auch nie von gehört. Schließlich gab es in der guten, alten Zeit nur die Mofas, 80er und dann den offenen 1er Führerschein. Wozu also eine 125er ?
Heute ist ja alles anders, aber auf dem Ding würde ich nicht bis Bordeaux reiten. Auf der Emme jederzeit.
Als deren einziges Minimalproblem für Fernreisen fällt mir die Verfügbarkeit von 2T-Öl in den überzivilisierten, "westlichen" Ländern ein. Soll es sogar hier in Brandenburg nicht mehr an allen Tankstellen geben.

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