Motorradfreundliche Übernachtungsmöglichkeiten im In- & Ausland.
31. Mai 2013 11:25
Hallo
sorry für das vielleicht nicht ganz passende Thema, aber es ist für mich nun der erste Sommer und
Urlaub mit Diabetes. Im Alltag habe ich alles im Griff, aber der Sommerurlaub, macht mir schon etwas "muffensausen". Wir wollen nach Frankreich, MZ inklusive.
Kennt ihr diese Probleme? Habt ihr Chronische Krankheiten und wenn ja, muss man da was bedenken im Urlaub? Vielleicht mache ich mir umsonst nen Kopf.
Gruß
31. Mai 2013 11:30
in deinem link ist doch eigendlich alles gut beschrieben...mach dir ne checkliste bevor es losgeht
31. Mai 2013 11:43
Ein freund von mir, 5 Bypässe und Diabetis fährt schon seit Jahren mehrmal pro Jahr in Urlaub, anfangs mit dem Mopped heute nur noch mit der Dose bzw Flieger. Er hat alles gut im Griff.
31. Mai 2013 11:46
Hab auch keine Probleme, mann muss nur alles notwendige mitschleppen.
31. Mai 2013 17:03
Ich fahre seit Jahren mit Motorrad in halb Europa in den Urlaub und habe keinerlei Probleme,
in Italien muß man halt bissel aufpassen mit all den Nudeln, den Pizzen usw., aber sonst ist
alles schick.

Nimm genug Insulin und Teststreifen mit, damit du eventuell ein/zweimal
mehr messen bzw. spritzen kannst und du bist auf der sicheren Seite.
31. Mai 2013 17:18
montezuma hat geschrieben:Hallo
sorry für das vielleicht nicht ganz passende Thema, aber es ist für mich nun der erste Sommer und
Urlaub mit Diabetes. Im Alltag habe ich alles im Griff, aber der Sommerurlaub, macht mir schon etwas "muffensausen". Wir wollen nach Frankreich, MZ inklusive.
Kennt ihr diese Probleme? Habt ihr Chronische Krankheiten und wenn ja, muss man da was bedenken im Urlaub? Vielleicht mache ich mir umsonst nen Kopf.
Gruß
- notwendiges incl. kl. sicherheitsvorrates
- auslandskrankenschein etc. aber das nimmt man ja auch sonst ggf. mit.
- vielleicht ´n paar grundsaetzliche und wichtige saetze in landessprache mitfuehren.
31. Mai 2013 17:24
RT-Tilo hat geschrieben:spritzen
Mein Freud macht die Insulinmenge immer vom Angebot des Kuchens abhängig.
1. Juni 2013 00:27
habs eventuell überlesen aber welcher typ ist er...1 oder 2...ich bin seit 2 jahren typ 2 und hab keine probleme soweit ich mich halbwegs an die gebote der ernährung halte die es zu essen gibt...ich muss muss täglich *Metformin* schlucken..typ 1 hat es einfacher wenn es um nahrungsaufnahme geht..er kann entsprechend spritzen je nach eingenommenen einheiten...typ 2 hat hier die arschkarte gezogen weil seine tabletten wesendlich träger in ihrer wirkung/funktion sind...typ 1 produziert kein insulin..typ 2 tut es noch zumindest reduziert..wird aber beherrscht von einer resistens der zellen gegenüber insulin/möglicher nährstoffaufnahme.
wenn ich verreisen möchte bin ich froh über typ 2...eine packung metformin reicht für einen monat normal aus soweit man nicht mehr als morgens eine 500 mg und abends eine 500mg tablette schlucken muß...mit typ 1 und den pens wirds schwieriger...
allerdings sollte man als typ 2 tunlichst stress spitzen meiden aufgrund der trägheit der tabletten..
mein senf dazu..zucker haben ist doof
1. Juni 2013 09:09
Typ2, Metformin wurde wegen nicht DIN-gerechter Nierenwerte abgesetzt... es wird gespritzt ( 4x am Tag ) und 4x gemessen. Man muss sich halt einrichten. Hab mich ganz schnell drann gewöhnt.
4. Juni 2013 22:39
Hallo Namenloser.(Montezuma?)
Mach Dir nicht ins Hemd. Ich habe schon seit Jahren Zucker und fahre überall hin.
Du must nur dein Insulin immer schön kühl halten. Nasser lappen oder Kühlbeutel. Damit es nicht im Tankrucksack bei 30Grad so langsam vor sich hinköchelt. Das packst Du schon.
6. März 2014 20:10
Hallo!
Medizinische Ratschläge von Laien sind hier eher nicht gefragt.
Ich selbst bin seit mehr als 25 Jahren Diabetiker mit knapp 200 Einheiten Insulin am Tag.Mit der sogenannten Basis-Bolus-Therapie mit zwei verschiedenen Insulinen ist das alles kein Problem.Ich bin hinsichtlich der Mahlzeiten sehr flexibel.Selbst Reisen im Busch fernab der Zivilation waren kein Problem.Ich habe meinen Insulinvorrat für 30 Tage in tropischem Klima ohne Kühlung mitgeführt. Kein Problem gewesen.
Heute würde ich einen Ersatz-Meßcomputer mitnehmen. Der ist mir glücklicherweise bisher nur in der Heimat ausgefallen.
Denke daran,alle Reisebegleiter aufzuklären.
Gruß Achim
7. März 2014 14:24
montezuma hat geschrieben:Im Alltag habe ich alles im Griff, aber der Sommerurlaub, macht mir schon etwas "muffensausen". Wir wollen nach Frankreich, MZ inklusive.
Kennt ihr diese Probleme? Vielleicht mache ich mir umsonst nen Kopf.
Ich bin zwar nicht persönlich betroffen, habe aber im erweiterten Bekanntenkreis Diabetiker. Wenn Du gut eingestellt bist und mit dem Insulin gut umgehen kannst (scheint im Alltag ja der Fall zu sein) sollte das im Urlaub auch kein Problem darstellen. Leider sind halt viele Diabetiker grundsätzlich völlig dagegen resistent sich ihrer Krankheit anzupassen und haben dadurch schon so ihre Probleme, nur sprächen die wohl kaum von "alles im Griff haben".
7. März 2014 15:11
Ich kann zwar nicht mit Diabetes dienen, dafür aber mit Asthma und COPD.
Grundsätzlich, den benötigten Vorrat an Medikamenten mitführen, im Vorfeld erkundigen ob es einer Bescheinigung dafür bedarf.
Weiterhin halt das übliche, die Einschränkungen die einem die Krankheit beschert akzeptieren und danach leben.
Es ist, wie schon geschrieben, auch ganz praktisch, wenn man in der Landessprache halbwegs erklären kann was einem fehlt.
Uwe
7. März 2014 17:31
muffel hat geschrieben: ...
Es ist, wie schon geschrieben, auch ganz praktisch, wenn man in der Landessprache halbwegs erklären kann was einem fehlt.
Uwe

oder sowas mitfuehren
http://www.utagice.com/
7. März 2014 22:01
Hallo ,
Ich lese so mit viel Begeisterung hier im Forum.
Bin auch nur wegen meiner ETS G hier gelandet.
Mit 64 einer V Strom und Diabetes Typ 1 seit 30 Jahren fahre ich so jedes Jahr nach Italien.
Erst noch kmpl Strecke jetzt doch lieber auf,m Hänger.
T,ja mit dieser Sache muss man schon aufpassen.
Wenn,s ans Unterzuckern geht ist es meist zu spät. Also messe ich meist 6mal auf Strecke.
Als Aufpasser hab ich noch meine Frau mit ner MotoGuzzi hinter mir.
Wichtig ist die Konzentration . Denn bei Unterzuckerung hab ich schon meinen Zafira gegen den Baum gesetzt.
Von Berufs wegen konnte ich den Totalschaden selber machen .Der Zuckerdoktor weiss es bis heute nicht.
Man ist mit so einer Krankheit und Fahrerlaubnis immer allein.
Schon mit den Probefahrten die ich machen muss (Kundenfahrzeuge).
Da könnt ich Sachen erzählen.
Also sei Vorsichtig und halt dich dran.
Viel Spass mit deiner MZ.
Gruss ruenow
7. März 2014 22:15
Hallo Montezuma,
mein Bruder mit Diabetes Typ1 und ich mit MS sind gemeinsam in Kanada wandern gewesen- den Chilccoot - Trail und waren 2 Wochen ohne Begleitung und auf uns allein gestellt. 1 Woche haben wir überhaupt niemanden gesehen. Alles ging gut und mein Bruder hatte alles im Griff. Die Temperaturen schwankten extrem und körperlich war es eine Herausforderung, aber für mich mein schönster Urlaub.
Du wirst das ganz sicher wunderbar hinkriegen, wenn du alles so machst wie immer und auf dich achtest. Viel Spaß auf der Reise!
Gruß Christiane
8. März 2014 11:50
NOWAK hat geschrieben: Denn bei Unterzuckerung hab ich schon meinen Zafira gegen den Baum gesetzt.
Von Berufs wegen konnte ich den Totalschaden selber machen .Der Zuckerdoktor weiss es bis heute nicht.
Man ist mit so einer Krankheit und Fahrerlaubnis immer allein.

Tschuldigung... aber bist Du bei einem gescheiten Diabetologen in Behandlung?? Da gibt es durchaus Möglichkeiten, den Blutzucker vernünftig einzustellen.
So kommt es mir eher vor wie russisches Roulette...
8. März 2014 14:03
Ich habe ja auch 30 Jahre Diabetes gehabt
und Unterzuckern ist mir nur Nachts passiert
Tagsüber hab ich immer beim Autofahren nee Flasche Cola gehabt
damit sowas nicht passiert.
Und Urlaub ist mit Pen und Basis Insulin überhaupt kein Problem heute mehr.
Zu meiner Diabetes Zeit gab es am Anfang noch Biologisches Insulin
vom Schwein oder Rind,da musste man im Sommer aufpassen.
Aber mit dem Zeug von Heute gibt es da keine Probleme.
8. März 2014 18:34
Martin H. hat geschrieben:... bist Du bei einem gescheiten Diabetologen in Behandlung?? ... gibt es durchaus Möglichkeiten,
den Blutzucker vernünftig einzustellen. So kommt es mir eher vor wie russisches Roulette...

das sehe ich genau so wie Martin
NOWAK hat geschrieben: ... Man ist mit so einer Krankheit und Fahrerlaubnis immer allein...
sorry, aber das ist doch Unsinn ... ich habe seit 2002 Diabetes, die durch bestimmte Medikamente ausgelöst wurde und
bin von Anfang an gut vom Hausarzt und Augenärzten betreut worden. Mein Langzeitzucker ist gut eingestellt und ich
fahre nun schon seit 12 Jahren Taxi, der Personenbeförderungsschein wird alle 5 Jahre durch ein Ärzteteam bestätigt. Ich
hatte noch nie eine Unterzuckerung während der Fahrt oder irgendwelche Probleme deswegen. Wenn ich eine längere
Tour mit Mopped plane, dann messe ich mehrmals in den Fahrpausen und habe ausreichend Traubenzucker am Mann. Ich
würde niemals losfahren (auch und gerade nicht) mit irgendwelchen Fahrgästen oder gar meiner Frau !
Außerdem sind dir doch die Langzeitfolgen des Diabetes sicherlich bekannt und die versuche ich durch einen gut eingestellten
Zucker zu vermeiden ... will ja schließlich noch ne Weile mitfahren ...

ansonsten spielst du doch irgendwie
Russisches Roulette mit deiner Gesundheit ...
26. März 2014 14:35
Gespann Willi hat geschrieben:Ich habe ja auch 30 Jahre Diabetes gehabt
und Unterzuckern ist mir nur Nachts passiert
Tagsüber hab ich immer beim Autofahren nee Flasche Cola gehabt
damit sowas nicht passiert.
Und Urlaub ist mit Pen und Basis Insulin überhaupt kein Problem heute mehr.
Zu meiner Diabetes Zeit gab es am Anfang noch Biologisches Insulin
vom Schwein oder Rind,da musste man im Sommer aufpassen.
Aber mit dem Zeug von Heute gibt es da keine Probleme.
Hi Willi,
bist du jetzt nicht mehr "zuckerkrank"? Hast du ne Pumpe o.ä.?
LG
Markus
26. März 2014 16:19
guzzimk hat geschrieben:Hi Willi,
bist du jetzt nicht mehr "zuckerkrank"? Hast du ne Pumpe o.ä.?
LG Markus
Nee,bin Pankrias und Nieren transplantiert
27. März 2014 09:58
Na dann wünsch ich dir das Allerbeste zum Neuanfang!!!!
LG
Markus
27. März 2014 10:52
Hallo Montezuma,
ich selber habe keine Diabetis, aber eventuell würde ich mir die wichtigsten Wörter im Zusammenhang mit deiner Krankheit auf Französisch raussuchen.
Habe mal eben gegooglet und das hier gefunden:
http://www.fairvital.com/newsletter/ima ... uehrer.pdf
Es ist der Direktlink eines PDF-Dokuments für mehrere Länder. Damit solltest du (sprachlich) gerüstet sein. Falls es bei der Aussprache hapert kann ich dir gerne helfen.
Grüße
-Christoph
27. März 2014 14:11
guzzimk hat geschrieben:Na dann wünsch ich dir das Allerbeste zum Neuanfang!!!!
LG Markus
Markus,der Neuanfang war 2000
jetzt tut leider nur noch die Insulin Produktion was
28. Juni 2014 21:24
Hi,
ich selbst leide auch an Diabetes mellitus Typ 1 und fahre auch regelmäßig in den Urlaub. Wichtig ist, dass man alles dabei hat. Genügend Teststreifen, Ersatzmessgerät, Lanzetten, Nadeln, Traubenzucker usw. Ich hab auch immer ne Notfallspritze für schwere Unterzuckerungen dabei. Auch eine ärztl. Bescheinigung wg. Nadeln, Medis und Co muss mitgeführt werden.
Gruß
29. Juni 2014 14:02
Elviz hat geschrieben: Ich hab auch immer ne Notfallspritze für schwere Unterzuckerungen dabei.
Mit Glucose, nehme ich an?
29. Juni 2014 15:18
eher Glucagon..... (gegenspieler von Insulin).
Frankreich ist nicht afrikanische Wildnis, d.h. wenns ernsthafte Problem gibt, wird dir auch dort geholfen, mit den alltäglichen Problemen kommst du in D zurecht, warum dann nicht dort. Zur Not einen Tag Pause machen und wieder "Alltag" einkehren lassen.
30. Juni 2014 10:37
ea2873 hat geschrieben:eher Glucagon
Ah, danke für die Aufklärung - kannte bisher nur Glucose, aber eigentlich ist es ja logisch:
http://www.diabetes-kids.de/forum/offen ... 967/page-3Wieder was gelernt!
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