Getriebegeräusche

Motor, Antrieb, Vergaser, Getriebe.

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Getriebegeräusche

Beitragvon MZ-SH » 22. Juni 2026 18:43

Moin,
habe auf meiner gestrigen Ausfahrt folgendes Geräusch vernommen:
Ab Drehzahl ca. 3200 fing es im Getriebe an zu rattern, so daß ich die Drehzahl wieder drosseln mußte. Es war sehr unangenehm, ich ich tendiere zur Annahme, es handelt sich um die Schaltklauen.
Hat das von Euch schon mal jemand erlebt? Kann es sein, daß drehzahlabhängig die Schalträder sich wieder lösen? Ich meine, es kam in jedem Gang vor. Eher untertourig gefahren, konnte ich die Kleine halbwegs geräuschlos nach Hause bringen.
habt Ihr eine Idee oder sogar Erfahrungen damit?

VG von Klaus

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Re: Getriebegeräusche

Beitragvon ets_g » 22. Juni 2026 19:40

lockere/ verschlissene kettenkomponenten

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Re: Getriebegeräusche

Beitragvon MZ-SH » 22. Juni 2026 20:51

Danke, ich schaue!

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Re: Getriebegeräusche

Beitragvon Galilool » 22. Juni 2026 21:41

Ich hatts sehr ähnlich die Tage, bei mir hatten sich die Befestigungsschrauben vom Motor losvibriert. Selbstsichernde Muttern drauf und weg war die Rumpelei
Joker hat geschrieben:Gewaltig ist des Schlossers Kraft,
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Re: Getriebegeräusche

Beitragvon MZ-SH » Gestern 08:35

Danke!!
- ist ja eine einfache Überprüfung.

-- Hinzugefügt: 23. Juni 2026 14:49 --

zum Ausbau des Hinterrades:
lediglich die Steckachse lösen und herausziehen.
Was meint Dirk Widschrei mit Flanschbolzen?

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Re: Getriebegeräusche

Beitragvon schrauberschorsch » Gestern 19:46

Was Wildschrei damit meint, weiss ich nicht. Bei der RT ist der Flansch Bolzen der Bolzen mit dem das Kettenrad und der Kettenkasten an der Achsfaust befestigt wird. Der Bolzen ist hohlgebohrt. Die Radachse geht durch den Flansch Bolzen. Beim Ausbau des Hinterrades bleibt der Kettenkasten an der Achsfaust.

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Re: Getriebegeräusche

Beitragvon rally1476 » Gestern 19:59

Nabend,

Du meinst sicher, dass die Achse in den Flanschbolzen eingeschraubt wird.
Dieser bleibt, wie Du richtig geschrieben hast, an der rechten Achsfaust verschraubt.

Beides miteinander verschraubt, bildet dann die gesamte Hinterachse, welche man dann mit den Kettenspannern verstellen kann.

Frage, geht beim Rattern der Vortrieb verloren oder beschleunigt das Krad normal weiter?

Gruß Rally
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Re: Getriebegeräusche

Beitragvon schrauberschorsch » Gestern 20:14

Ja ist richtig.

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Re: Getriebegeräusche

Beitragvon Galilool » Gestern 20:17

Ebenso wäre eine Hörprobe oder zumindest eine genauere Beschreibung des Geräusches vermutlich praktisch...

Wenn es sich um ein lautes, uniformes Dröhnen handelt, würde ich vermuten dass der Motor zu locker sitzt und vibriert. Wenn es ein eher plötzliches, hartes Knacken ist wirds die Sekundärkette (die zum Hinterrad hin) sein. Ein metallisches Rumpeln würde wiederum auf die Zahnräder hindeuten
Zuletzt geändert von Galilool am 24. Juni 2026 06:08, insgesamt 1-mal geändert.
Joker hat geschrieben:Gewaltig ist des Schlossers Kraft,
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Re: Getriebegeräusche

Beitragvon MZ-SH » Gestern 23:44

Danke Euch allen!
@Ralle
der Vortrieb geht nicht verloren (glaube ich), ich nehme sofort Gas weg, weil mir das Gaeräusch sehr ungesund vorkommt. Ich meine das Geräusch ach beim extremen Schieben gehört zu haben, nur reproduziere ich es nicht gerne.
Die Sek.kettenSeite zu kontrollieren ist (noch) die einfachste Möglichkeit. Gestehe, daß ich mir die Kettenräder noch nie intensiv angeschaut habe, - ist ja auch durchaus sinnvoll nach außen abgeschirmt.
Werde sie als nächstes in Augenschein nehmen.
Ziemlich sicher sind es die originalen Teile von 1983.
Mit einer Audioaufnahme ists schon schwierig, ich müßte die Maschine dann quälen, um das Geräusch aufzunehmen.
VG
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Re: Getriebegeräusche

Beitragvon rally1476 » Heute 17:34

Tach,

meine Frage zielte auf einen Fehler an einer Baugruppe mit Formschluss ab.

Da wäre das Thema mit der Sekundärkette.

Weiterhin ein zu knapper Eingriff der Klauen an den Schalträdern, eventuell alles verschlissene Bauteile.
Das scheint aber unwahrscheinlich, weil das in allen Gängen gleich der Fall sein soll.
Solch ein Phänomen mit durchrutschenden Klauen kannte ich bisher nur von der Pannonia mit ihren Blechschaltklauen, welche sich unter Last verbogen hatten.
Da betraf es aber nur einen Gang.

Bleibt noch die Primärseite.
Dort sind am Getriebeeingang immer die gleichen Drehzahlen, egal welcher Gang eingelegt wird.
Das hast du jedenfalls so beschrieben.
Kann eine stark gelängte Primärkette soweit aufsteigen, dass die Berührung mit dem Gehäusedeckel bekommt?
Vielleicht nur bei hoher Drehzahl?

Ansonsten kommt es vielleicht eher vom Motor selbst.
Das würde am ehesten zum drehzahlabhängigen Geräusch in jedem Gang passen.

Na schau erstmal mach der Kette und dem Ritzel.
Dann würde ich mir den Primärtrieb ansehen.
Ist dann immer noch kein Fehler zu finden, bau den Motor aus und systematisch weiter zerlegen bis der Fehler gefunden ist.

Gruß Rally
Brommt gut die Beere!

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