Jetzt hat mein schwarzes Schwein, vor Wochen mal wieder nicht anspringen wollen, hat ein paar tolle Fehlzündungen raus gehauen und ich habe halt mal schnell den Unterbrecher gewechselt, obwohl das so ein ein toller Wartburg-Unterbrecher drinne war und die Kontakte keinen nenneswerten Abbrand zeigte - ich habe ja den Zündverstärker von Net-Harry drin und die Zündung ist nicht mehr die uralte mit Fliegewichtsverstellung sondern eine neuere 6Volt-Lima, mit festem Zündzeitpunkt. Das gleiche Set-up fahre ich seit vielen Jahren bei meiner TS250 - beide Limas sind hochgeregelt und die Stromerzeugung macht KEINE Probleme.
So, frohgemut und OHNE Erastzteilkiste
auf ein Treffen 49Km entfernt, das ein HEIMSPIEL ist, gefahren. 800Meter vorm Treffenplatz ist mir das Schwarze Schwein an einer roten Ampel ausgegangen und erst nachdem ich am Unterbrecher ein wenig verstellt habe, mit einigen Fehlzündungen wieder angesprungen und hat sich SEEEHHHR dürftig vollends an den Platz gequält. Am Samstag ist es mit einigen Knalleffekten mal kurz angesprungen und dann nicht mehr. Bein durchdrehen mit rausgeschraubter Zündkerze konnte ich ZWEI kleine Zündfünkchen erkennen - von denen aber vermutlich und augenscheinlich keines zum richtigen Zeitpunkt und in zündfähiger Stärke war.
Kann es sein, das der Wartburg-Unterbrecher, der AUGENSCHEINLICH wie neu aussieht (Kunststück, hat ja gerade mal 50km drauf) schon wieder kaputt ist - ist da im Forum irgend was bekannt, das die, nach 30/40 Jähriger Lagerung, irgendwo korrodieren oder sonst irgendwie kaputt gehen?
