Hallo liebe RT-Freunde,
ich habe mir vor ca. einem Jahr eine RT-125/3 BJ. 59 gekauft. Diese habe ich bis jetzt restauriert und dabei versucht alles so Originalgetreu wie möglich zu halten.
Ich bin gerade in den letzten Zügen.
Meine Probleme sind gerade noch der Tacho und der Gasbowdenzug.
Beim Tacho hat das Glas gefehlt, deswegen habe ich mir ein neues bestellt.
Wenn ich versuche, das Glas in den Tacho einzubauen liegt es nur locker drin, da es nur auf dem "Nullanschlag" des Zeigers liegt.
Habe ich beim Einbau was vergessen oder falsch gemacht? Oder haben die im Internet angebotenen Teile mal wieder ein falsches Maß (56 mm)?
Wenn ja, dann müsste ich mir ja eins anfertigen lassen. Hat dazu jemand genaue Maße?
Nun zum Gasbowdenzug...
Ich habe einen Gasbowdenzug mit 970mm Gesamtlänge und 900mm Mantellänge. Also mit ca. 7cm Funktionslänge. Bei diesem ist aber das Problem, dass ich die Einstellschraube am Vergaser (Flachschieber) ganz reindrehen muss und selbst dann macht der Schieber nicht ganz zu.
Das ist an sich kein Problem, da durch das Einstellen des Standgases der Schieber sowieso noch ein Stück hochgedrückt wird, aber so sollte es ja eigentlich nicht sein.
Ich habe im Gasgriff eine Vorspannfeder verbaut, da sonst der Gasschieber im Griff in der Stellung "Zu" immer wieder aus dem Drehrohr rutscht.
Wie gesagt es Funktioniert, aber werksseitig kann das so ja nicht so gewesen sein, sonst hätte man die Einstellschraube am Vergaser weglassen können.
Die meisten Gasbowdenzüge (die man für die RT bestellen kann) haben eine Funktionslänge von 55mm oder 60mm, aber die reichen bei mir gar nicht aus, was evtl. an der Vorspannfeder liegt, aber wie gesagt ohne die Feder rutscht der Schieber aus dem Drehrohr raus.
Gab es zu DDR-Zeiten noch längere Bowdenzüge oder ist das Problem irgendwie bekannt?
Vielen Dank schonmal.
Viele Grüße
Julius

