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 Betreff des Beitrags: Dichtringe für den Motor(schrauben)
BeitragVerfasst: 3. Mai 2007 23:26 
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Dichtringe für den Motor(schrauben):

Bei meiner Motorregenerierung ist mir folgendes aufgefallen.

Es werden an diversen Motorschrauben Dichtringe unter den Schraubenköpfen benötigt. Schaut man nun in die Onlineshops der meisten Ersatzteilanbieter, findet man die benötigten Dichtringe und Dichtungen in guter Kupferqualität.
Auf den ersten Blick etwas gutes, da Kupferdichtringe hitzebeständiger als Aludichtringe sind.

In den Ersatzteillisten von MZ stehen aber überwiegend Aludichtungen! Und das hat einen guten Grund.
Betrachtet man die elektrochemische Spannungsreihe der Metalle, so liegt Alu bei -1,67V und Kupfer bei +0,34V. Ergibt eine eine Spannungsdifferenz von 2,01V (eine der schlechtesten Materialkombinationen). Und was noch viel schlimmer ist, die hierdurch entstehende Korrision zerstört das unedlere Metall (in diesem Fall Aluminium), und das ist der Motorblock! :shock:
Der Einsatz von Aludichtringen erfüllt außerdem noch einen Korrisionsschutz für das Motorgehäuse, da die unvermeidliche elektrochemische Korrision durch die eingesetzten Schrauben dann an diesen Dichtringen stattfindet und nicht am Motorblock. :wink:

Wahrscheinlich hat sich kaum einer der Ersatzteilhändler darüber Gedanken gemacht, denn das Angebot an Aludichtringen ist sehr mager oder der Werkstoff der Dichtringe ist nicht angegeben.

Unter diesen Ümständen muß ich wohl auch eine Alternative zur Kupferpaste als Schutz der Schraubverbindungen suchen!


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 Betreff des Beitrags: Re: Dichtringe für den Motor(schrauben)
BeitragVerfasst: 3. Mai 2007 23:30 
bernie150 hat geschrieben:
Wahrscheinlich hat sich kaum einer der Ersatzteilhändler darüber Gedanken gemacht!

Mir ist nur EINER bekannt, der auch Aluringe liefert.

Ich selbst habe niemals Kupferringe eingebaut.


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 4. Mai 2007 00:27 
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dir ist wohl entgangen, dass ein elektrolyt erforderlich ist.
öl/fett ist kein elektrolyt...
und a bisserl öl macht man dooch immer drauf beim montieren ?

und wenn sie DICHT sind, dan sitzt kuppa PRESS auf alllu und da kommt auch kein elektrolyt wie wasser mit salz dazwischen ...

und wenn sie NICHT dicht sind, dann ölt es automatisch und siehe oben...

also alles halb so wild.
trotzdem gut, wenn mal einer mitdenkt...
;-)

PS
"In den Ersatzteillisten von MZ stehen aber überwiegend Aludichtungen! Und das hat einen guten Grund. "

ja, in därrr DDR ham se so viel aus alu gemacht, dass man sich wundern muss.
alu ist extrem energieintensiv in der herstellung, aber strom hammm se da wohl genug und billich gehabt, jeder campingplatz war verkabelt.

auch die leitungen waren aus alu, nicht aus kuppa...
kann dir ein paar zig-meter in meinem ostanwesen zeigen...
komischerweise waren die dinge, die echt gut in alu gewesen wären, nicht aus alu... zB trabbi karrosse oder so diverse andere emmeteile ....

die hamm alu genomm, nicht weils gut war, sondern weils befohlen war.


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 Betreff des Beitrags: Re: Dichtringe für den Motor(schrauben)
BeitragVerfasst: 4. Mai 2007 07:58 
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bernie150 hat geschrieben:
...Unter diesen Ümständen muß ich wohl auch eine Alternative zur Kupferpaste als Schutz der Schraubverbindungen suchen!

Ich benutze Alu-Paste von CRC.
Gruß, Andreas


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 Betreff des Beitrags:
BeitragVerfasst: 4. Mai 2007 08:02 
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albert hat geschrieben:
dir ist wohl entgangen, dass ein elektrolyt erforderlich ist.
öl/fett ist kein elektrolyt...
und a bisserl öl macht man dooch immer drauf beim montieren ?

und wenn sie DICHT sind, dan sitzt kuppa PRESS auf alllu und da kommt auch kein elektrolyt wie wasser mit salz dazwischen ...

und wenn sie NICHT dicht sind, dann ölt es automatisch und siehe oben...

also alles halb so wild.
trotzdem gut, wenn mal einer mitdenkt...
;-)

PS
"In den Ersatzteillisten von MZ stehen aber überwiegend Aludichtungen! Und das hat einen guten Grund. "

ja, in därrr DDR ham se so viel aus alu gemacht, dass man sich wundern muss.
alu ist extrem energieintensiv in der herstellung, aber strom hammm se da wohl genug und billich gehabt, jeder campingplatz war verkabelt.

auch die leitungen waren aus alu, nicht aus kuppa...
kann dir ein paar zig-meter in meinem ostanwesen zeigen...
komischerweise waren die dinge, die echt gut in alu gewesen wären, nicht aus alu... zB trabbi karrosse oder so diverse andere emmeteile ....

die hamm alu genomm, nicht weils gut war, sondern weils befohlen war.


Sicher wurde Alukabel benutzt, und wenn es mit Kupferkabel in einer Klemme war, ist es weggefault. Und dort war auch kein Elektrolyt drin. Also die Erklärung kann ich schon nachvollziehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Dichtringe für den Motor(schrauben)
BeitragVerfasst: 5. Mai 2007 10:03 
andilescu hat geschrieben:
bernie150 hat geschrieben:
...Unter diesen Ümständen muß ich wohl auch eine Alternative zur Kupferpaste als Schutz der Schraubverbindungen suchen!

Ich benutze Alu-Paste von CRC.
Gruß, Andreas

Keramikpaste wird wohl auch gehen... ;))


Gruss aus Bad Kissingen

Richard


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