17. März 2007 16:52
Es gibt eine unkonvensionelle Art der Getriebespühlung, die zudem noch recht preiswert ist. Das hab ich selbst schon nach Wassereintritt durch den Kupplungsseilzug gemacht. Mein Getriebe ließ sich zunehmend schwerer schalten.
Ich hatte das alte Öl abgelassen und das Getriebe mit Diesel gefüllt.
Dann hab ich das Maschinschen im aufgebockten Zustand gut 5 min. laufen lassen und dabei immer wieder alle Gänge durchgeschaltet. So, als wenn man fährt.
Anschließend hab ich die Brühe abgelassen und das Getriebe noch zwei mal auf die gleiche weise mit billigem Motoröl vom Baumarkt gespühlt, da man ja beim Ablassen des Öls nicht alles rausbekommt.
Anschliesend mit normalem SAE80-Getriebeöl befüllt und die Sache mit der schwergängigen Schalterei war vergessen.
Diesel ist nichts anderes als sehr dünnflüssiges Öl mit guter Reinigungswirkung und mischt sich gut mit dem alten Dreck.
Man sollte aber den Motor um gottes Willen nicht unter Last betreiben, sprich fahren.
Selbst mein Trabantgetriebe habe ich auf diese weise von innen "Grundgereinigt".
Nur es muß jeder selbst wissen, ob er diese Prozedur macht oder nicht.
Gruß Mike
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Mike am 28. September 2008 19:30, insgesamt 1-mal geändert.