Regeneration Antrieb ETZ 250

Motor, Antrieb, Vergaser, Getriebe.

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Regeneration Antrieb ETZ 250

Beitragvon DitHelmchen » 17. Januar 2018 22:33

Hi Leute,

da ich selbst noch keine MZ besitze, jedoch die große Ehre habe, die MZ ETZ 250 aus 81 von meinen Werkstattkollegen und besten Kumpel bewegen zu dürfen, muss diese sich einer GR unterziehen..

Was muss gemacht werden. Im Grunde der ganze Antrieb.:

Kette: Ausbruch von einzelnen Kettengliedern
IMAG1924.jpg
IMAG1926.jpg


So, mal den ganzen Antrieb demontiert
IMAG2019.jpg


Kettenschläuche müssen Neu. Sollen die Naturkautschuk von GüSi werden:
IMAG2020.jpg


Der Dämpfungsgummi sieht auch nicht mehr jut aus.
IMAG2021.jpg


Die Achsverlängerung bleibt, die sieht noch gut aus.
IMAG2022.jpg


Das Ritzel für den Tachoantrieb habe ich vom alten Mithmehmer demontiert und wird auf den neuen wieder montiert. Der sieht noch Top aus und muss nicht ersetzt werden.
IMAG2023.jpg
IMAG2024.jpg


Der Vergaser war erst Anfang 2017 neu Bedüst und gereinigt wurden. Jedoch waren nach 2000 km in 2017 wieder jeder Menge Dreck und Späne im Vergaser.
IMAG2025.jpg
IMAG2026.jpg


Also alles sauber gemacht :D
IMAG2027.jpg
IMAG2028.jpg
IMAG2029.jpg


Beim Ablassen des Öl (auch nur 2000 km gelaufen) die nächsten Probleme/Verunreinigungen.
IMAG2030.jpg
IMAG2031.jpg
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Re: Regeneration Antrieb ETZ 250

Beitragvon rockebilly » 17. Januar 2018 22:46

Schmeiß die Kettenschläuche mal nicht weg. Die Nachbauten bilden auch sehr schnell Risse. Auch dem Günter seine. Harmlos aber vorhanden.

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Re: Regeneration Antrieb ETZ 250

Beitragvon matthias1 » 17. Januar 2018 22:47

Wenn du schon den Mittnehmer draußen hast, sieh nach dem Lager.
Der Dreck im Vergaser wird wohl aus dem Tank kommen.

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Re: Regeneration Antrieb ETZ 250

Beitragvon DitHelmchen » 17. Januar 2018 22:54

matthias1 hat geschrieben:Wenn du schon den Mittnehmer draußen hast, sieh nach dem Lager.
Der Dreck im Vergaser wird wohl aus dem Tank kommen.

Der Mitnehmer kommt komplett neu mit Lagern.

Die Kettenschläuche sind ja auch Nachbauten. Da der Hobel eh kein Alltagsfahrzeug ist, sollten die von Günther wohl die beste Wahl sein.
Zuletzt geändert von DitHelmchen am 17. Januar 2018 22:57, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Regeneration Antrieb ETZ 250

Beitragvon Paule56 » 17. Januar 2018 22:56

Wenn da nach 37 Jahren noch immer Späne im Vergaser ankommen, befürchte ich min. Aids, Krebs, oder Geschlechtskrankheiten und empfehle die radiologische Diagnostik nach vorhandenen Möglichkeiten :lol:
Eine wie angegebene Reinigung vor ca. 12 Monden muss ich als nicht erfolgt bewerten, oder tankt Ihr abrasiven Kraftstoff?
Gruß
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Re: Regeneration Antrieb ETZ 250

Beitragvon DitHelmchen » 17. Januar 2018 23:00

Paule56 hat geschrieben:Wenn da nach 37 Jahren noch immer Späne im Vergaser ankommen, befürchte ich min. Aids, Krebs, oder Geschlechtskrankheiten und empfehle die radiologische Diagnostik nach vorhandenen Möglichkeiten :lol:
Eine wie angegebene Reinigung vor ca. 12 Monden muss ich als nicht erfolgt bewerten, oder tankt Ihr abrasiven Kraftstoff?

Hihi, möglich wäre es. Habe derzeit noch was anderes in der Röhre ;)

Den Tank werde ich wohl nochmal genauer unter die Lupe nehmen. Vielleicht werde ich den auch versiegeln. Aber da es nicht mein Hobel ist, werde ich das wohl abstimmen müssen.
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Re: Regeneration Antrieb ETZ 250

Beitragvon emzett83 » 18. Januar 2018 08:26

Unter das Schwimmerventil gehört keine Dichtung. Der Schwimmerstand sollte danach neu eingestellt werden.

Gruß Dirk

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Re: Regeneration Antrieb ETZ 250

Beitragvon Homer0815 » 18. Januar 2018 08:37

Haha sehr schön! Bei mir findet sich 1 zu 1 das selbe Bild wie im Eingangspost. Die Zähne vom Ritzel am Motor sind schon schön spitz. Der Motor ist derzeit bei Dirk Singer, ich gehe davon aus das er ein neues verbaut. Kette kommt auf jeden Fall neu, habe gehört DIT soll ganz gut sein. Das große Kettenrad werde ich mir auch anschauen, mal schauen ob es auch Haifischzähne hat. Was gibt es sonst zu beachten? Gleich geschlossene Lager einbauen falls noch offene drin sind?

Ich habe auch das Problem das der Tacho ~7km/h zu wenig anzeigt. Wie kann ich den Hinterradantrieb als Fehlerquelle ausschließen? Vielleicht ist ein falscher Tachoantrieb verbaut oder gibt es da nur einen, der bei der ETZ 250 passt und man kann gar keinen anderen einbauen?

SPOILER:
kette.jpg
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Re: Regeneration Antrieb ETZ 250

Beitragvon Wintertourer » 18. Januar 2018 10:49

du hast wahrscheinlich den Tachoantrieb der ETZ 251 drin.
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Re: Regeneration Antrieb ETZ 250

Beitragvon DitHelmchen » 18. Januar 2018 11:19

emzett83 hat geschrieben:Unter das Schwimmerventil gehört keine Dichtung. Der Schwimmerstand sollte danach neu eingestellt werden.

Gruß Dirk

Jo, das wird abgeändert. War halt so drinne und lief damit Problemlos.

Wie viele Zähne muss denn der Tachoantrieb haben. Diese hat das gleich Problem, dass ungfähr 7km/h zu wenig angezeigt werden. Soweit ich das rausgefunden habe, hat die 251 zwölf Zähne. Das Schraubenrad muss bei der 250er 24 Zähne, oder?
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Re: Regeneration Antrieb ETZ 250

Beitragvon Klaus P. » 18. Januar 2018 11:40

ETZ 250 = 24/12

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Re: Regeneration Antrieb ETZ 250

Beitragvon Homer0815 » 19. Januar 2018 08:24

Wintertourer hat geschrieben:du hast wahrscheinlich den Tachoantrieb der ETZ 251 drin.

Klaus P. hat geschrieben:ETZ 250 = 24/12


Danke, das werde ich prüfen!

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Re: Regeneration Antrieb ETZ 250

Beitragvon Aynchel » 19. Januar 2018 08:35

**Der Vergaser war erst Anfang 2017 neu Bedüst und gereinigt wurden. Jedoch waren nach 2000 km in 2017 wieder jeder Menge Dreck und Späne im Vergaser.

schwenk den Tank mal mit wässriger Phosphorsäure durch
das putzt und der Rost wird in Eisensulfat umgewandelt was eine recht taugliche Schutzschicht bildet

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Re: Regeneration Antrieb ETZ 250

Beitragvon DitHelmchen » 19. Januar 2018 08:41

Aynchel hat geschrieben:**Der Vergaser war erst Anfang 2017 neu Bedüst und gereinigt wurden. Jedoch waren nach 2000 km in 2017 wieder jeder Menge Dreck und Späne im Vergaser.

schwenk den Tank mal mit wässriger Phosphorsäure durch
das putzt und der Rost wird in Eisensulfat umgewandelt was eine recht taugliche Schutzschicht bildet

Durch Phosphorsäure Eisensulfat zu bekommen bezweifel ich. Wo soll denn das Sulfat herkommen? Da müsste ich Schwefelsäure nehmen ;)
Bei deinem Tipp müsste Eisenphosphat raus kommen ;). Aber ich verstehe, worauf du hinaus möchtest.
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Re: Regeneration Antrieb ETZ 250

Beitragvon Aynchel » 20. Januar 2018 12:25

freudscher Versprecher :mrgreen:

aber Phohsphorsäure putz gut und hat sich bewährt

Aynchel hat geschrieben:so einen Stahltank vorbeugend alle 2 Jahre eine Phosphor Spülung zu verpassen
verhindert doch viel Ärger und Kosten
iss erstaunlich was für ein Rotz da raus kommt und die Paservierung gibt nen tauglichen Rostschutz



Tank innen entrosten
Grundlagen zur Phosphatierung und Bezug von Säure :
http://www.purux.de/chemikalien/phospho ... ferrerID=7
Die Phosphatierung ist ein Verfahren in der Oberflächentechnik, bei dem durch chemische Reaktionen von metallischen Oberflächen mit wässrigen Phosphatlösungen eine Konversionsschicht aus fest haftenden Metallphosphaten gebildet wird. Wird meist bei Stahl angewandt, kann aber auch für verzinkte oder cadmierte Stähle und Aluminium verwendet werden.
Hauptanwendungsbereiche sind Korrosionsschutz, Haftvermittlung, Reib- und Verschleissminderung sowie elektrische Isolation.
Bei der Phosphatierung erfolgt zunächst ein Beizangriff auf den Grundwerkstoff, bei dem Metallkationen unter Wasserstoff-entwicklung in Lösung gehen. Dann erfolgt die Schichtbildung durch Ausfällung schwerlöslicher Phosphate.
Je nach Art der Lösung kann es sich dabei um Eisen-, Zink-, oder Manganphosphatschichten handeln.
Bei der nichtschichtbildenden Phosphatierung stammen die an der Schichtbildung beteiligten Metallkationen aus dem Grundwerkstoff, die Metallkationen aus der Phosphatlösung sind nicht am Schichtaufbau beteiligt.
Bei der schichtbildenden Phosphatierung erfolgt der Schichtaufbau durch Metallkationen aus der Phosphatlösung, zusätzlich können Metallkationen aus dem Grundwerkstoff beteiligt sein.
Die Phosphatschicht haftet sehr gut auf dem Untergrund und erlaubt durch die mikroporöse beziehungsweise mikrokapillare Schichtstruktur eine gute Verankerung nachfolgender Beschichtungen. Deswegen werden Phosphatschichten sehr oft als Untergrund für Beschichtungen verwendet.
Zusätzlich erschwert sie die Unterrostung an schadhaften Stellen der Beschichtung. Phosphatschichten alleine bieten einen brauchbaren temporären Korrionsschutz, der für das Lagern vor einem nachfolgenden Verarbeitungsschritt oft ausreicht. Zinkphosphatschichten sind Eisenphosphatschichten in der Schutzwirkung überlegen. Der Korrosionsschutz der Phosphatierung kann durch Einölen oder Wachsen verbessert werden.

Praktische Anwendung
Von mechanischen Entrostung bin ich abgekommen, denn die Reste vom z.B. Splitt oder Bleikugeln kriegt man staubförmig kaum ausm Tank, findet man aber noch jahrelang im Vergaser, wo besonders der Staub sein schmirgelndes Unwesen treibt.
Bei 41/42er DR BIG Tankhälfte bleibt immer ca 0,4L im Tank, die man über den Tankdeckel nicht heraus bekommt.
Dabei hilft ein 2m langer 6mm relativ starrer PE Schlauch, den man am Ende einkerbt um hier mit der Pressluft Pistole abzusaugen.
Stichwort Venturi Prinzip. Damit bekommt man den Tank komplett leer. Mit 4 Händen geht das am besten.
Benzinhahn raus, alle Alu Teile weg, Blindstopfen rein, dito Überlauf bzw Entlüftung

Blindstopfen für den Tankdeckel bauen
Korken mit untergelegten Latex Labor Handschuhen eignen sich dafür, genauso Polypropylen.
Alternativ einen Melitta Gefriebeutel auf den Tankstutzen legen und den Tankdeckel mit etwas Kraft draufschrauben. 2 Latex Handschuhe auf den Tankdeckel legen und mit nem Kabelbinder festmachen reicht zur Not auch.
Bei sehr starker Verrostung sollte man ne Vorreinigung machen.
Dazu einfach ne Dose Abflussreiniger kaufen, auf Natriumhydroxid als Hauptwirkstoff achten.
Im Eimer anmischen, es wird dabei heiss, unbedingt PSA tragen !!!
Den Sud in den Tank geben und randvoll mit warmen Wasser auffüllen.
Das ganze ca. 16-24h wirken lassen. Danach gut spülen
80% Phosphor Säure kaufen, Bezugsquelle für Phosphor Säure:

http://www.ebay.de/itm/171574205521?_tr ... EBIDX%3AIT
http://www.amazon.de/Phosphors%C3%A4ure ... B0056K5ZTU

Einen 5 Liter PVC Eimer verwenden, der ist beständig gegen die Säure.
Er sollte nen verschliessbaren Deckel habe, denn das macht die Entsorgung einfacher.
1,0 L davon in 3 L Wasser geben, dabei Handschuhe und Gesichtsschutz oder zu mindestens eine Schutzbrille tragen. Die Säure in kleinen Portionen ins Wasser geben und umrühren, niemals umgekehrt weil:
"Erst das Wasser dann die Säure, sonst geschieht das Ungeheure." https://youtu.be/dTLvpVr0qTI
Den verschlossenen Tank schwenken, mehrfach wenden.
Verkleckerte Spritzer auf der Lackfläche mit Spüle und reichlich Wasser abwaschen.
Den Tank über Nacht ruhen lassen.

Die Säure mit dem Rost Rotz in den Eimer zurück giessen, den Eimer mit einem Deckel verschliessen und mit einem rundum Klebeband sichern.
Die Säure in solchen Kleinmengen nimmt bei uns das Schadstoff Sammelmobil der Kreisverwaltung an.
http://www.schadstoffmobil24.de/schadst ... 5545/19093
Fragt mal bei eurer Kreisverwaltung an wie die das handhaben.
Unbedingt privater Gebrauch ansagen, sonst kostet es Geld.

Nach der Säure Spülung mehrfach mit Wasser ausspülen. Das Spülwasser geht in den Gulli, es neutralisiert sich mit den vorwiegend basische Abwässer der Waschmaschinen.
Die Restpfützen unten in den Tanktaschen abzusaugen. Da nutze ich einen steifen PE Schlauch mit aufgesetzter Pressluft Pistole nach dem Venturi Prinzip.
https://de.wikipedia.org/wiki/Venturi-D%C3%BCse

Anschliessend ne Brennspiritus Spülung, das bricht den Wassertropfen die Oberflächenspannung und verhindert das sie sich absetzen. Die Restpfütze wieder absaugen.

Den Tank montieren, Sprit rein, einen nicht zu kleinen Papierfilter in die Leitung machen.
Den Filter regelmässig kontrollieren.
Wenn man den Tank nicht gleich in Betrieb nimmt, kann ihn dann mit einer 10:1-Mischung Benzin / 2 T Öl ausschwenken, dann ist er mehr als ausreichend rostgeschützt.




Bild

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Re: Regeneration Antrieb ETZ 250

Beitragvon DitHelmchen » 21. Januar 2018 18:49

Vielen Dank für die Tipps.

Heute mal wieder weiter geschraubt. Glücklicherweise festgestellt, dass genau ein Liter Getriebeöl aus dem Rumpf raus kam. Also an der Stelle sollten keine weiteren Störungen zu befürchten sein.

Dann habe ich mal die ETZe an anderer Stelle ausbluten lassen. Außerdem wollte ich feststellen, wieviel Sprit noch im Tank war. Also das ganze mal ausgelitert.
IMAG2040.jpg
IMAG2043.jpg


Es waren genau 14 l im Tank. Da war also noch Platz :D

Dann mal weiter den Antrieb in Augenschein genommen. Dabei festgestellt, dass das Antriebsritzel für den Tachoantrieb richtig war (12 Zähne), jedoch das Schraubenrad zur 251 ETZ gehört (21 Zähne).
IMAG2036.jpg


Also mal in den Untiefen unseres Ersatzteilfunds gesucht und siehe da, einen alten Hinterradmitnehmer mit passenden Schraubenrad gefunden. Immer Links für ETZ250 mit 24 Zähnen und rechts für ETZ251 mit 21 Zähnen. Wenn man es nicht weiß, schwer auseinander zu halten.
IMAG2044.jpg
IMAG2045.jpg
IMAG2046.jpg


Das Abtriebsritzel sieht noch richtig gut aus und kommt wieder rein.
IMAG2037.jpg
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Re: Regeneration Antrieb ETZ 250

Beitragvon Aynchel » 22. Januar 2018 12:17

bei der trüben Aussicht im Messbecher würde ich mal mit der Taschenlampe in den Tank leuchten
da unten lacht Dich bestimmt das rostige Grauen an

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Re: Regeneration Antrieb ETZ 250

Beitragvon DitHelmchen » 22. Januar 2018 12:47

Aynchel hat geschrieben:bei der trüben Aussicht im Messbecher würde ich mal mit der Taschenlampe in den Tank leuchten
da unten lacht Dich bestimmt das rostige Grauen an

Habe ich schon gemacht. Ganz schlimm sieht es nicht aus. Eine sanfte Behandlung könnte er trotdem vertragen.
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Re: Regeneration Antrieb ETZ 250

Beitragvon DitHelmchen » 7. Februar 2018 13:57

So, heute kann der Einbau des Hinterradantriebes beginnen. Bis auf die Reifen ist alles da :D . Dann kan ja bald die Saison kommen.

IMAG2075.jpg
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Re: Regeneration Antrieb ETZ 250

Beitragvon DitHelmchen » 8. Februar 2018 14:01

Natürlich musste der Einbau unmittelbar erfolgen. Es macht irgendwie immer wieder Spaß, qualitativ hochwertige Teile zu verbauen. Bis auf die neuen Beläge ist schon alles drinne 8)

20180207_190652A.jpg


20180207_190708A.jpg


20180207_190723A.jpg
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Re: Regeneration Antrieb ETZ 250

Beitragvon UlliD » 8. Februar 2018 14:46

Biege mal das Sicherungsblech vom Ritzel noch um.. gerät sonst schnell in Vergessenheit :D
Grüße aus Forst von Ulli und Doris
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Re: Regeneration Antrieb ETZ 250

Beitragvon rockebilly » 8. Februar 2018 14:51

Hey mit genau den Belägen von der Marke hab ich mir die Arme zertrümmert.

Auf das ihr mehr Glück habt.^^

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Re: Regeneration Antrieb ETZ 250

Beitragvon Egon Damm » 8. Februar 2018 16:08

und wenn es dich nicht vom Bock wirft, nutzt sich der Bremsenring sehr schnell ab.
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Re: Regeneration Antrieb ETZ 250

Beitragvon Maik80 » 8. Februar 2018 17:08

1l motoröl ist zu viel. Da man eh nie alles komplett raus bekommt solte das knapp unter 0.9l sein. Was die korrekte füllmenge ist. Überschuss wird über die ölkontrollschraube abgelassen.
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Re: Regeneration Antrieb ETZ 250

Beitragvon DitHelmchen » 8. Februar 2018 17:20

Wie, was, die Belege sind nicht gut!? Das wäre ja jetzt doof. Die sollen vorne rein. Macht mich nicht fertig.

Sicherungsblech wird selbstverständlich noch umgelegt (Zettel hängt am Möp ;) )
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Re: Regeneration Antrieb ETZ 250

Beitragvon Maik80 » 8. Februar 2018 19:48

Beim tachoantrieb werden aber beide Teile getauscht?
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Re: Regeneration Antrieb ETZ 250

Beitragvon DitHelmchen » 8. Februar 2018 21:37

Maik80 hat geschrieben:Beim tachoantrieb werden aber beide Teile getauscht?

Da Welle und Schraubenrad noch in Ordnung waren, kamen die auch wieder rein. Warum soll ich denn intakte Bauteile tauschen, wäre doch Verschwendung.
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Re: Regeneration Antrieb ETZ 250

Beitragvon Maik80 » 8. Februar 2018 22:01

Nene, die 12er Welle der 250 hat eine andere Steigung als die 12er Welle der 251. Halte die Verzahnung mal zusammen. Das muss flüchten.
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Re: Regeneration Antrieb ETZ 250

Beitragvon Klaus P. » 8. Februar 2018 22:07

In der 12 Welle für die 16" Räder muß eine kleine/ zarte Nut eingestochen sein.

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Re: Regeneration Antrieb ETZ 250

Beitragvon DitHelmchen » 8. Februar 2018 22:09

Also die einzge Nut an der Welle war die Führung der Senkkopfschraube.
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Re: Regeneration Antrieb ETZ 250

Beitragvon Maik80 » 8. Februar 2018 22:49

Die nut ist auf den Zahnspitzen umlaufend.
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Re: Regeneration Antrieb ETZ 250

Beitragvon Klaus P. » 8. Februar 2018 22:52

Nein auch nicht, aber N-M die 4. hilft.

Fuhrpark: habe
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Re: Regeneration Antrieb ETZ 250

Beitragvon Der Harzer » 9. Februar 2018 08:13

Hast du das Ritzel mit Dichtmasse aufgesetzt ? Sonst tröpelt es dir nachher an der Welle raus.

Gruß
Frank

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