Kobenklemmer zum X-ten Mal

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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon ertz » 2. April 2019 22:24

... was aber überhaupt noch kein Thema war: welches Mischöl fährst Du überhaupt ?
der Kolben sieht mir irgendwie zu schwarz aus, es wird doch nicht das komische Addinol sein ???
Bye
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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon Trebel-TS » 3. April 2019 18:16

Das Öl ist Adinol MZ 405.

Das Kolbenmaß wurde so gemessen wir weiter oben beschrieben (Kolben in Längsrichtung, am Kolbenhemd 10 mm unter Bohrung für den Kolbenbolzen).


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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon koschy » 3. April 2019 18:47

Trebel-TS hat geschrieben:Das Öl ist Adinol MZ 405.

Das Kolbenmaß wurde so gemessen wir weiter oben beschrieben (Kolben in Längsrichtung, am Kolbenhemd 10 mm unter Bohrung für den Kolbenbolzen).


Jörg


Für den Preis bekommst du auch ein vollsynthetisches. Das sollte für den Motor besser sein, gerade wenn du einen stabilen Schmierfilm brauchst. Von dem von dir verwendeten Öl habe ich bisher nur Schlechtes gelesen, auch wenn ich es selber noch nicht gefahren habe. Grüße
VG
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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon Klaus P. » 3. April 2019 21:02

Der Zyl. ist also gemessen 69,52 mm, der Kolben an der relevanten Stelle jetzt 69,45 mm, letztlich 69,42 mm.
D. h. Einbauspiel war 0,07 mm was beim Almot nach dem, was ich früher gelesen habe nötig ist, um Klemmer zu vermeiden.
Jetzt hat er 0,10 mm, das Verschleißmaß ist bei MZ mit deren Kolben 0,10 mm beim Kolbentyp 69.3
Das ist nun mal festgestellt.

Was uns fehlt sind die Größen vom Einbauspiel das Almot vorgibt, oder wie groß das ist,
wenn Händler das Set Zyl. geschliffen mit Kolben anbieten.

Das ist das eine, was deine Klemmer sonst betrifft da kann/wird noch anderes mitspielen, wurde ja auch schon angesprochen.

Gruß Klaus

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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon 990sm-r » 3. April 2019 22:58

Es gibt keine einheitlichen relevanten Stellen zum messen des Kolbendurchmessers. Jeder Hersteller macht das anders !!! Du musst einfach die dickste Stelle am Kolben finden und messen. Im Großen und Ganzen sind sie ähnlich in der Form, was ja der Wärmeausdehnung geschuldet ist. Und dann wirst du feststellen das auf dem Kolben das richtige Maß steht. Wegen 1 bis 2 hunderstel an Messfehlern und Abnutzung will ich mich nicht stören. Fest steht für mich das Laufspiel ist zu gering für den Billigkolben. Dazu kommt dann noch das Mischöl für den sehr preisbewusten Anwender, das mit seinen Eigenschaften das untere Ende der Bestenliste anführt. Jetzt noch ein bisschen Nebenluft und ein paar Nachbauteile im Vergaser und das Motorrad fährt nie richtig.
Tu dir selbst den Gefallen und höre auf den Ratschlag von mir und den Anderen. Besorge dir einen Originalkolben, lass den Zylinder neu schleifen, kaufe vernünftiges Mischöl, wechsel den Auspuff, überprüfe die komplette Benzinversorgung (Tankdeckel,Benzinhahn,Düsen,Schwimmerstand,Vergaserklemmung,Luftansaugung).

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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon mz-mw » 3. April 2019 23:38

990sm-r hat geschrieben: Dazu kommt dann noch das Mischöl für den sehr preisbewusten Anwender, das mit seinen Eigenschaften das untere Ende der Bestenliste anführt.

:lach: :lach: :lach:
Nur der Moment zählt!

Helfen Sie mir nicht - es ist schon schwer genug!

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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon Treibstoff » 4. April 2019 00:08

Am Öl liegt's am Wenigsten.
Wir hatten hier im Osten vor der Wende das "gute" MZ22 als Mischöl. Der Geruch dieser Pampe prägt sich bis ans Lebensende ein.
Eine kleine Flasche davon steht als Mahnung bei mir im Regal. Und trotz dieses "Qualitätsöls" hatte ich damals weder mit der
Simme noch mit dem Berliner und auch nicht mit der 2.5er TS Probleme mit Klemmern.
Jedes heutige 2Takt-Öl ist um Längen besser, als das olle MZ22.
Deshalb ist das Addinol MZ405 auch mehr als ausreichend, höhere Qualitäten streicheln eigentlich nur das Ego des Anwenders.
Gruß, Frank


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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon Klaus P. » 4. April 2019 00:17

Wenn das (Mischöl) ein relevanter Grund ist (bei diesen Karren) dann dürfte hier kaum noch eine Emme emmen.
Eher wird das Mischungsverhältnis nach dem Motto viel hilft viel einen leistungshemmenden Faktor spielen.

Oh, zu lange geschrieben/überlegt

Gruß Klaus

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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon trabimotorrad » 4. April 2019 04:21

Klaus P. hat geschrieben:Wenn das (Mischöl) ein relevanter Grund ist (bei diesen Karren) dann dürfte hier kaum noch eine Emme emmen.
Eher wird das Mischungsverhältnis nach dem Motto viel hilft viel einen leistungshemmenden Faktor spielen.

Oh, zu lange geschrieben/überlegt

Gruß Klaus



...und doch schreibst Du das, was ich immer denke, wenn mal wieder eine Öl bzw. Gemischsuppe aufgekocht wird :wink:
(Es grüßt Einer, der sogar schon mit Ablassöl gefahren ist :wink: )
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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon Lorchen » 4. April 2019 08:25

Was ist denn nun eigentlich mit der Hauptdüse? :roll:
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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon Klappstuhl » 4. April 2019 09:00

gar nichts. erst kommt eine teure wahlkur anstatt den fehler zu finden und dann den zylinder wieder fit zu machen :roll:

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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon flotter 3er » 4. April 2019 09:39

Treibstoff hat geschrieben:Am Öl liegt's am Wenigsten.
Wir hatten hier im Osten vor der Wende das "gute" MZ22 als Mischöl. Der Geruch dieser Pampe prägt sich bis ans Lebensende ein.
Eine kleine Flasche davon steht als Mahnung bei mir im Regal. Und trotz dieses "Qualitätsöls" hatte ich damals weder mit der
Simme noch mit dem Berliner und auch nicht mit der 2.5er TS Probleme mit Klemmern.
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Das sehe ich genauso wie mein Namensvetter. Grundsätzlich aber wird ja immer so getan, als wäre DDR "original" Qualität ganz was Tolles. Oft ist es ja nur so das heute noch größerer Müll verwendet/produziert wird. Deshalb heißt es aber nicht automatisch im Gegenzug das damals alles top Qualität war.
Bei den Kolben ist es sicher etwas anders, die waren schon ganz vernünftig - auch gemessen an dem was sonst so im Ostblock produziert wurde und erst recht heute - meist jedenfalls. Aber z.B. Vergaser - da gibt es bessere als den "original" BVF. Natürlich ist der immer noch besser als die billigen Nachbauten - aber dazu gehört ja auch nicht viel.
Mein persönlicher Ansatz ist, ich versuche das Beste zu bekommen was auf dem Markt ist. Wenn es Originalteile sind, dann ist das so, gibt es aber bessere Alternativen (Vergaser, Ketten etc.) nehme ich die.
Es ist aber auch immer eine Frage, was ich bereit bin auszugeben...

-- Hinzugefügt: 4/4/2019, 08:47 --

Klappstuhl hat geschrieben:gar nichts. erst kommt eine teure wahlkur anstatt den fehler zu finden und dann den zylinder wieder fit zu machen :roll:


Wobei die "Wahl Kur" an sich ja erst einmal kein Fehler ist. Die Laufgarnitur muss auf jeden Fall neu, da macht es sicher Sinn das gleich vernünftig machen zu lassen. Allerdings, da gebe ich dir recht, muss die Ursache gefunden werden. Ich sehe aber - wie weiter oben schon geschrieben - hier auch ein Zusammentreffen mehrerer Faktoren, den Fehler gibt es vllt. nicht. Deshalb halte ich es auch für sinnvoll, eine vernünftige, neue Laufgarnitur zu verwenden, genauso wie einen ordentlichen Auspuff und einen gut abgestimmten und bedüsten Vergaser. Allerdings würde ich auch in jedem Fall das Pleuel/KW überprüfen, bei soviel derben Hieben die der Kurbeltrieb bekommen hat...
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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon Trebel-TS » 4. April 2019 10:47

Zu den Düsen des Vergasers. Wie schon im ersten Beitrag geschrieben entspricht die Bedüsung den Angaben in der Reparaturanleitung, es ist also eine 140-er. Alle Düsen habe ich mit einer Düsenlehre nachgemessen und sie entsprechen den Vorgaben.
Der Vergaser und seine Teile scheinen noch original zu sein. Ich werde diesen Typ auch lassen, da Fahreigenschaften bis auf das Schieberuckeln (aber das ist ein anders Thema, darauf bitte NICHT eingehen) für mich o.k. sind. Natürlich sind die Schwimmergehäusedichtung und die Dichtungen an den Bowdenzügen neu.

Zum Pleul:
Hat jemanand einen Vorschlag, wie man das Pleul (möglichst im eingebauten Zustand) auf Verbiegung kontrollieren kann?

Gruß Jörg

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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon MRS76 » 4. April 2019 11:01

Ich würde den Kolbenbolzen mit Nadellager im Pleuel abstecken und dann zur Dichtfläche messen.
So wird es bei der Awo gemacht und ausgewinkelt.
Kann das jetzt aber nicht zu 100% für die MZ garantieren.

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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon Klaus P. » 4. April 2019 11:52

Ja zur Gehäuseauflage für den Zyl.
und dann mit Fühlerband vergleichen/messen.
Wichtig beide Seiten gleich unterlegen und dann zupelln !
Geht bei dem TS 250 Gehäuse gut, ich war auch mal dazu gezungen.

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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon hermann27 » 4. April 2019 14:13

Lorchen hat geschrieben:Was ist denn nun eigentlich mit der Hauptdüse? :roll:
Klappstuhl hat geschrieben:gar nichts. erst kommt eine teure wahlkur anstatt den fehler zu finden und dann den zylinder wieder fit zu machen :roll:


Die Frage nach der Hauptduese ist elementar aber:
was ist an dem Vorgehen falsch?
1. Zylinder schleifen lassen und geeigneten Kolben verwenden.
2. wir wissen doch noch gar nicht welcher Kolben zum Einsatz kommen soll
3. wieso soll eine Wahl Kur automatisch teuer sein
4 warum soll durch die Wahl-Bearbeitung denn nicht ein Hauptgrund eliminiert sein?
5.wie soll man denn ohne instandgesetzen Zylinder/Kolben eine Ursache finden?
Doch nicht etwa mit einem der Klemmkolben ?
Nach Instandsetzung, mit zu grosser Hauptduese, zu hoch haengender Duesennadel und zu hohem Waermewert der Kerze beginnen.
Dann alle Falschluftmoeglichkeiten ausschliessen und mit dem letzten Punkt beinnen eins nach dem anderen angehen, beobachten und aendern.
Das waere zumindest meine Vorgehensweise.
mfg Hermann

Ps
ich bin immer noch der Meinung dass einer der Hauptgruende die Verwendung der Allmot Kolben und deren ungenuegende Ovalitaet und Konizitaet sind

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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon flotter 3er » 4. April 2019 14:29

Trebel-TS hat geschrieben: P.S. Ich kaufe nicht das billigste Material um Geld zu sparen. Ich sammle Informationen und versuche dann, eine technisch optimale Lösung zu finden.


@Jörg, das war auch nicht an dich persönlich, es ist nur so eine allgemeine Beobachtung in der MZ Szene.
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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon ektäw » 4. April 2019 14:58

Hallo,

ich wundere mich immer, da wird geschrieben, das Ostöl hat nichts getaugt aber festgelaufen
sind die Kolben nicht.
Bei dem "viel besseren heutigen Ölen" ließt man immer wieder von festgelaufenen Kolben.
Dann sollte man doch lieber schlechte Öle fahren und keine Klemmer haben?!
:nixweiss:
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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon hermann27 » 4. April 2019 15:01

@ektäw
Zusammenhang oder Zufall ?
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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon arnold » 4. April 2019 15:12

Sagt doch eher aus, dass es am Öl nicht liegt und die Ursachen anderswo zu finden sind.

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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon flotter 3er » 4. April 2019 15:18

ektäw hat geschrieben:Hallo,

ich wundere mich immer, da wird geschrieben, das Ostöl hat nichts getaugt aber festgelaufen
sind die Kolben nicht.
Bei dem "viel besseren heutigen Ölen" ließt man immer wieder von festgelaufenen Kolben.
Dann sollte man doch lieber schlechte Öle fahren und keine Klemmer haben?!
:nixweiss:


Also meine TS ist mit den "guten" Ostkolben mehrmals festgegangen. Und bei den heutigen festgelaufenen Kisten dürften überdurchschnittlich viele Nachbaukolben (mit einer deutlich anderen Materialzusammensetzung - viel weniger Silizium mit entsprechenden Notschmiereigenschaften) beteiligt sein.
Abgesehen davon lässt sich schon einiges aus der Tatsache ablesen, dass heute, mit gutem Öl, durchaus eine Mischung 1:70 gefahren werden kann. Wenn alle anderen Komponenten stimmen natürlich. Mit Ostöl würde ich das nicht wollen....
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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon Kai2014 » 4. April 2019 15:28

Ja, am zu frühen Zündzeitpunkt.
Meine Zündapp von 1937 soll mit 4,5 mm vor OT gefahren werden. Da glüht förmlich der Zylinder.
Eingestellt sind 3mm, damit läuft sie viel besser.
Die Zündangabe passt zwar vielleicht für 88 Klingelwasser, aber nicht für den Hochleistungs Kraftstoff von heute.

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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon trabimotorrad » 4. April 2019 15:51

Ich habe so den Eindruck, das man so viel über Kolbenklemmer lesen kann, liegt an mehreren Gründen. Sich spielt da eine Rolle, das man heute eine MZ recht häufig und lange Vollgas fahren kann, denn das konnte man bei uns (im Westen) seit ich den Führerschein habe. Und so hieß die Emmi eben Klemmi, oder Klemm-Zett, oder "einzig funktionierende Dreitakter" (= ansaugen, verdichten, klemmen) Auch die "hochgepriesen Kolbenqualität" wurde bei uns mit: "MZ kann man erst fahren, wenn ein Mahle-Kolben drinne ist" kommentiert.
Des Weiteren gabs damals noch kein Inter-Net und so hat nicht jeder, der seine Emmi festgerammelt hat, darüber berichten können.

Wer kennt heute WIRKLICH noch die Anzeichen, das der Motor klemmen will und reagiert deswegen SOFORT richtig?

Sicher, die Nachbaukolben sind teilweise wirklich aus schlechtem Material - aber auch damit kann man fahren.

Ich bin in der glücklichen Lage, Fragen zu Kolben direkt mit Herrn Wahl besprechen zu können und bin mit seinem Rat immer sehr gut gefahren. Herr Wahl hat mal zu mir über so 45€ Kolben gesagt: "Ebbes Bsonders isch der edd, aber fahra koh mr den au on zu deeem Breis koh koin Kolba macha. Abr an Kolba isch ja sowieso blos zom ´d Kolbareng fiehra doh" (Etwas besonderes ist der (Kolben) nicht, aber fahren Kann man mit dem auch und zu DIESEM Preis kann ich keinen Kolben machen. Aber ein Kolben ist ja sowieso nur dazu da, um die Kolbenringe zu führen)
Und so hat er schon manchen "Billigkolben" ordentliche Kolbenringe eingepasst und dann ist die jeweilige MZ damit gelaufen :ja:
Gruß aus Wüstenrot, wohnen, wo Andere Urlaub machen...
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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon flotter 3er » 4. April 2019 16:13

trabimotorrad hat geschrieben: "Ebbes Bsonders isch der edd, aber fahra koh mr den au on zu deeem breis koh koin Kolba macha. Abr an Kolba isch ja sowieso blos zom ´d Kolbareng fiehra doh"


Meine Rechtschreibprüfung ist beim Zitat gerade Amok gelaufen und hat sich den Strick genommen.... 8)
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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon koschy » 4. April 2019 16:29

Also wenn ich mir das ganze Theater anschaue, dass einige Leute hier oftmals wegen minderwertiger Kolben haben, dann weiß ich, dass ich das nicht haben möchte. Eigentlich möchte man doch den Kolben, den man gekauft hat, einbauen und einfach losfahren, ohne dass man sich noch weiter drum scheren muss. So ist es zumindest bei mir und bei allen anderen Motorradfahrern, die ich kenne. Da kommt auch niemand auf die Idee, sich nen Kolben für 20€ in den Motor zu stecken. Mir scheint das echt so ein typisches MZ-Ding zu sein, das habe ich so wirklich noch nicht beobachtet.

Und da sich in letzter Zeit die Erfahrungsberichte wieder häufen, wo ein Almot gefressen hat, fällt es mir zusehends schwer, rational nachzuvollziehen, was einen bewegen kann, diese Kolben einzubauen. Man verliert das Vertrauen in den Motor und den Spaß am Motorradfahren, weil man die ganze Zeit Schiss vor dem Klemmer hat. Und zu der These, dass auch HD und Falschluft eine Rolle spielen könnten: Ja, das kann durchaus sein, aber ich habe z.B. während des Einfahrens meines Fischer-Kolbens gleichzeitig auch meinen Mik getestet und der Motor ist so heiß geworden (durch zu kleine Düsen und Falschluft), dass die Kerze hinterher weiß war. Geklemmt hat da aber trotzdem nix. Das nur mal so als Erfahrungsbericht.

Aber gut, es soll und darf jeder selber entscheiden, was er fährt und das ist ja auch gut so. Mir fällt es - wie gesagt - nur zusehends schwer, die Gründe nachzuvollziehen, sich einen Almot einzubauen. Ich behaupte nicht, dass man den nicht zum Funktionieren kriegen kann, aber wenn ich die Bearbeitungsgebühr z.B. vom Wahl mit einberechne, die es braucht, um den Kolben zuverlässig zu machen, dann bin ich mit Versand doch weit über dem Preis für einen Almet oder Episan oder auch Fischer.

Zudem frage ich mich, was die Leute von Almot eigentlich machen. Eigentlich hatte ich bisher immer gedacht, die Qualität wäre anfangs miserabel gewesen und habe sich dann verbessert. Aber jetzt tauchen wieder vermehrt Beiträge auf, wo man den Eindruck bekommt, dass der Almotkolben an den Klemmern zumindest nicht ganz unschuldig ist. Das scheint immer so in Auf-und-Ab-Bewegungen zu gehen auf der Qualitätskurve und nicht nach oben.
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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon schrauberschorsch » 4. April 2019 16:38

Bei Kolben hat hier anscheinend jeder seine Philosophie. Bei einer "jüngeren" MZ mag man sich sowas ja auch leisten können, weil es bezahlbare andere Alternativen vielleicht gibt....Versucht mal für eine Zweitakt-RT einen neuen Kolben zu finden, der keine Sonderanfertigung ist und nicht Almot heisst...

Ich bin bei Achim, wenn er schreibt, dass man einen Almot auch fahren kann. In meiner RT mache ich das seit Jahren und geklemmt hat der bisher nur 2x, wobei ich jedes Mal selbst schuld war, einmal wegen massiven Spritmangels und das andere Mal war die Steigung seeeehr lang und ich hatte es etwas eilig (was dann gründlich nach hinten losging). :oops:

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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon skrohmer » 4. April 2019 16:43

flotter 3er hat geschrieben:
trabimotorrad hat geschrieben: "Ebbes Bsonders isch der edd, aber fahra koh mr den au on zu deeem breis koh koin Kolba macha. Abr an Kolba isch ja sowieso blos zom ´d Kolbareng fiehra doh"


Meine Rechtschreibprüfung ist beim Zitat gerade Amok gelaufen und hat sich den Strick genommen.... 8)



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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon P-J » 4. April 2019 16:44

990sm-r hat geschrieben:Tu dir selbst den Gefallen und höre auf den Ratschlag von mir und den Anderen. Besorge dir einen Originalkolben, lass den Zylinder neu schleifen, kaufe vernünftiges Mischöl, wechsel den Auspuff, überprüfe die komplette Benzinversorgung (Tankdeckel,Benzinhahn,Düsen,Schwimmerstand,Vergaserklemmung,Luftansaugung).


Dem ist wirklich nix hinzuzufügen, Danke. :ja:

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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon koschy » 4. April 2019 16:50

schrauberschorsch hat geschrieben:Bei Kolben hat hier anscheinend jeder seine Philosophie. Bei einer "jüngeren" MZ mag man sich sowas ja auch leisten können, weil es bezahlbare andere Alternativen vielleicht gibt....Versucht mal für eine Zweitakt-RT einen neuen Kolben zu finden, der keine Sonderanfertigung ist und nicht Almot heisst...

Ich bin bei Achim, wenn er schreibt, dass man einen Almot auch fahren kann. In meiner RT mache ich das seit Jahren und geklemmt hat der bisher nur 2x, wobei ich jedes Mal selbst schuld war, einmal wegen massiven Spritmangels und das andere Mal war die Steigung seeeehr lang und ich hatte es etwas eilig (was dann gründlich nach hinten losging). :oops:


Sorry, hab ich vergessen zu schreiben: Mein Beitrag war nur auf ETZ gemünzt :ja:
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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon 990sm-r » 4. April 2019 23:01

990sm-r hat geschrieben: Dazu kommt dann noch das Mischöl für den sehr preisbewusten Anwender, das mit seinen Eigenschaften das untere Ende der Bestenliste anführt.

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Ich wollte damit weder sagen daß, eine MZ mit dem Öl nicht fährt, noch einen Ölfred lostreten. Mir war es nur wichtig zu sagen das dieses Öl sehr wenig Reserven bei hoher Belastung hat. Meiner Meinung nach hätte ein hochwertigeres ÖL wahrscheinlich nicht die Klemmer verhindern können, aber zumindestens die Klemneigung beträchtlich reduziert. Wenn natürlich mit einer Garnitur einfach weitergefahren wird die schon geklemmt hat, nützt auch das beste Öl nichts.

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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon MZ-lecher » 5. April 2019 11:01

Habe mich in letzter Zeit auch damit befast. Ich habe sehr gute Info im Forum gefunden. Schau nach unter Kolbenklemmer ETZ 250/300. Das kannst du auf die TS übertragen. Ein weiterer Tipp ist auf YouTobe "Zylinder richtig einfahren 5 goldene Regeln".
Wenn ich mir aber deine techn. Angaben betrachte dann ist das Einbauspiel zu klein. Dem eingeschlagenen Maß am Kolben entnehme ich 0,05 mm besser ist 0,07 mm gemessen am Kolben Oben muss er also dieses Maß haben Deine Verschleißspuren zeigen es auch. Auf dem Kolbenboden ist die größte Hitze und Ausdehnung. Wenn du Glück hast kannst du den Zylinder nachhonen und neuen Kolben denn der schaut nicht gut aus.
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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon Klaus P. » 5. April 2019 11:31

Trebel-TS hat geschrieben:So, Kolben und Zylinder sind ausgebaut. Dieser Kolben hatte 4x geklemmt,

Die Buchse ist zylindrisch geschliffen und hat durchgängig einen Durchmesser von 69,52 mm.
Der Kolben hat lt. Stempel 69,48 mm, nachgemessen sind es unten am Hemd 69,45 mm. leider finde ich die Kilometerstände nicht mehr, aber er ist ca. 3000 km gelaufen. Ich habe ihn in 3 Höhen und um 90° versetzt gemessen. Hier die Werte:
zwischen Oberkante und oberer Ringnut: 69,19/ 69,22 mm
unter der unteren Ringnut: 69,35/ 69,39 mm
unten am Kolbenhemd: 69,41/ 69,43 mm

Soweit zu den Daten, hier die Bilder:




MZ-lecher hat geschrieben:Habe mich in letzter Zeit auch damit befast. Ich habe sehr gute Info im Forum gefunden.
. . . .
Wenn ich mir aber deine techn. Angaben betrachte dann ist das Einbauspiel zu klein. Dem eingeschlagenen Maß am Kolben entnehme ich 0,05 mm besser ist 0,07 mm gemessen am Kolben Oben muss er also dieses Maß haben Deine Verschleißspuren zeigen es auch. Auf dem Kolbenboden ist die größte Hitze und Ausdehnung. Wenn du Glück hast kannst du den Zylinder nachhonen und neuen Kolben denn der schaut nicht gut aus.
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-- Hinzugefügt: 5. April 2019 10:49 --

Also Zyl. ist 69,52
Kolben ist 69,42 am Hemd, oben 69,20 und 0,05 steht nicht auf dem Almot.

Ich komme in diesem Pfred nicht mehr klar.

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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon koschy » 5. April 2019 12:18

Klaus P. hat geschrieben:
Trebel-TS hat geschrieben:So, Kolben und Zylinder sind ausgebaut. Dieser Kolben hatte 4x geklemmt,

Die Buchse ist zylindrisch geschliffen und hat durchgängig einen Durchmesser von 69,52 mm.
Der Kolben hat lt. Stempel 69,48 mm, nachgemessen sind es unten am Hemd 69,45 mm. leider finde ich die Kilometerstände nicht mehr, aber er ist ca. 3000 km gelaufen. Ich habe ihn in 3 Höhen und um 90° versetzt gemessen. Hier die Werte:
zwischen Oberkante und oberer Ringnut: 69,19/ 69,22 mm
unter der unteren Ringnut: 69,35/ 69,39 mm
unten am Kolbenhemd: 69,41/ 69,43 mm

Soweit zu den Daten, hier die Bilder:




MZ-lecher hat geschrieben:Habe mich in letzter Zeit auch damit befast. Ich habe sehr gute Info im Forum gefunden.
. . . .
Wenn ich mir aber deine techn. Angaben betrachte dann ist das Einbauspiel zu klein. Dem eingeschlagenen Maß am Kolben entnehme ich 0,05 mm besser ist 0,07 mm gemessen am Kolben Oben muss er also dieses Maß haben Deine Verschleißspuren zeigen es auch. Auf dem Kolbenboden ist die größte Hitze und Ausdehnung. Wenn du Glück hast kannst du den Zylinder nachhonen und neuen Kolben denn der schaut nicht gut aus.
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-- Hinzugefügt: 5. April 2019 10:49 --

Also Zyl. ist 69,52
Kolben ist 69,42 am Hemd, oben 69,20 und 0,05 steht nicht auf dem Almot.

Ich komme in diesem Pfred nicht mehr klar.


Hallo Klaus, soweit ich das verstehe, hat der Zylinder 69.52 mm und der Kolben 69.45 mm (an der umfangreichsten Stelle). 0.07 mm Spiel also. Grüße
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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon hermann27 » 5. April 2019 12:35

MZ-lecher hat geschrieben:Habe mich in letzter Zeit auch damit befast. besser ist 0,07 mm gemessen am Kolben Oben muss er also dieses Maß haben ..
Viel Erfolg

Das ist nicht ganz richtig
Oben (Feuersteg) sollte der Kolben einen rund 0,20 mm (in Worten: zwei Zehntel) kleineren Durchmesser haben und nicht nur 0,07 mm!
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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon Klaus P. » 5. April 2019 12:59

@ koschy,

nichts anderes habe ich ausdrücken wollen,
0,08 sollen doch nnch Almotexperten ausreichen.

Wo ist eigentlich der Verfechter Rockebilly abgebliegen ?

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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon Trebel-TS » 5. April 2019 13:16

Ja, wieder viele interessante Meinungen, die meinen "Informationspool" füllen, vielen Dank dafür. Außerdem habe ich wieder einiges dazugelernt (Man wird alt wie 'ne Kuh...;-)
Langsam zeichnet sich für mich ein Lösungsweg ab, ich lasse alles erstmal sacken und melde mich dann zu meinen weiteren Schritten.

Schönes Wochenende

Gruß Jörg

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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon schrauberschorsch » 5. April 2019 13:46

MZ-lecher hat geschrieben:Habe mich in letzter Zeit auch damit befast. Ich habe sehr gute Info im Forum gefunden. Schau nach unter Kolbenklemmer ETZ 250/300. Das kannst du auf die TS übertragen. Ein weiterer Tipp ist auf YouTobe "Zylinder richtig einfahren 5 goldene Regeln".
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Naja. Zum einen ist der Kolben ballig. Die Maßangabe auf dem Kolbenboden sollte den Durchmesser gemessen an der dicksten Stelle nennen. Zum anderen ist die Hitze am Kolbenboden meistens am größten, weil der am nächsten an der Verbrennung ist.

Die Klemmspuren am obigen Kolben deuten für mich nicht unbedingt auf zu kleines Laufspiel hin, wobei ich schon weiss, dass das bei Almot-Kolben ein eigenes Thema ist. Den Klemmspuren nach halte ich für möglich, dass die Kolbenringe zu stramm in den Nuten sitzen, zB deshalb, weil sich in und um die Nuten Ölkohle gebildet hat, die den Ringen Platz zur Ausdehnung nimmt, womit wir wieder beim Thema Mischöl wären. Das Kolbenhemd ist mir oben deutlich zu schwarz. In alten Abhandlungen zu Kolbenklemmern findet man dazu weiss, wohl, weil die Qualität der Mischöle schlechter war und das Zeug mehr Ablagerungen gebildet hat, die zT wohl auch in die Kol benkonstruktion einkalkuliert wurden.

Weiterer Gedanke: An meiner RT fahre ich einen Almot-Kolben mit 5/100 Laufspiel zwischen balligster Stelle des Kolbens und Zylinderwand (so jedenfalls die Händlerauskunft, wo ich die Laufgarnitur gekauft habe). Die RT hat einen Gusszylinder, welcher sich tendenziell langsamer und weniger dehnt als ein Aluzylinder, so dass während der Fahrt das Laufspiel eher enger wird aufgrund der Unterschiede im Dehnungsverhalten von Zylinder und Kolben. MZ hat aufgrund der Materialunterschiede fürs Einfahren andere Vergasereinstellungen vorgegeben. Stimmt an meiner RT die Angabe zum Laufspiel muss ein Almot-Kolben mit 5/100 Laufspiel in der TS bei moderater Fahrweise meiner Meinung nach funktionieren.

Ich denke deshalb auch, dass hier mehrere Dinge zusammenkommen. Ich würde den Vergaser größer bedürfen, das GemisCh im Teillastbereich Anfettung und anderes Mischöl nehmen. Natürlich erst, nachdem eine neue Laufgarnitur drauf ist....

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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon Trebel-TS » 10. April 2019 18:16

Heute wurde das Pleul mit Hilfe von Parallelstücken auf Verbiegung geprüft. Die Kurbelwelle wurde in OT gestellt und die Parallelstücke auf den Motorblock aufgelegt, dann die Kurbelwelle etwas gedreht, so dass der Kolbenbolzen auflag. Zum Glück lag er auf beiden Seiten gleichmäßig auf. Mit einer 0,05 mm Fühllehre war kein Unterschied festzustellen. Auch die Gegenprobe, also das Tauschen der Parallelstück brachte kein anderes Ergebnis. :D :D :D
Du hast keine ausreichende Berechtigung, um die Dateianhänge dieses Beitrags anzusehen.

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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon hermann27 » 10. April 2019 18:52

Wenn du keine duenneren Federstahlstreifen hast ,laesst sich auch mit einer Lichspaltkontrolle ein eventueller Schiefstand auf diese Weise pruefen.
Einfach eine Lichtquelle vor oder hinter das zu pruefende Objekt plazieren und dann von der Gegenseite versuchen unter dem Kolbenbolzen links uns rechts duchzupeilen.
Schon geringste Unterschiede lassen sich so erkennen.
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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon MRS76 » 10. April 2019 18:59

Der Kolbenbolzen hat auch etwas Spiel im Nadellager, so ohne Führung des Kolben.
Ich behaupte jetzt mal, alles richtig gemacht.
Du kannst das Pleulfußlager nochmal prüfen ob es Luft hat.

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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon Trebel-TS » 10. April 2019 20:24

Habe nochmal geschaut, Lichtspalt-Test ist i.O. und das Pleulfußlager ist ohne Spiel.

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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon hermann27 » 10. April 2019 20:45

Na dann
noch gut aufeinander abgestimmte Kolben und Zylinder montieren und mit fetter Mischungen beginnen
Viel Spass
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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon Kai2014 » 10. April 2019 20:50

hermann27 hat geschrieben:Na dann
noch gut aufeinander abgestimmte Kolben und Zylinder montieren und mit fetter Mischungen beginnen
Viel Spass
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Du musst das erläutern, fetter heißt, größere HD und nicht mehr Öl im Benzin. 😎

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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon hermann27 » 10. April 2019 21:10

Du hast voellig recht
Aber sogar bei dem Mischverhaeltnis wuerde ich zu Beginn eher mit 1:40 starten

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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon Klaus P. » 10. April 2019 21:11

Was ist mit Nadel höher hängen ?

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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon mz-mw » 10. April 2019 21:13

Kai2014 hat geschrieben:
hermann27 hat geschrieben:Du musst das erläutern, fetter heißt, größere HD und nicht mehr Öl im Benzin. 😎


Auf den Punkt gebracht, oder wie Lorchen sagen würde: Treffer, versenkt!
Nur der Moment zählt!

Helfen Sie mir nicht - es ist schon schwer genug!

Vertrauen ist wie ein Radiergummi. Mit jedem Fehler wird es kleiner.

Es gibt viele Wege zum Glück. Einer davon ist aufhören zu jammern. (Albert Einstein)

Es gibt zwei Arten von Freunden: die Einen sind käuflich, die Anderen sind unbezahlbar.

Ein Problem ist meist dann schon zur Hälfte gelöst, wenn es nur klar und verständlich formuliert wurde.

Bevor Sie bei sich selbst eine schwere Depression oder Antriebsschwäche diagnostizieren, stellen Sie sicher, dass Sie nicht komplett von Arschlöchern umgeben sind. (Siegmund Freud, 1936)

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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon Klaus P. » 10. April 2019 21:33

mz-mw hat geschrieben:
Kai2014 hat geschrieben:
hermann27 hat geschrieben:Du musst das erläutern, fetter heißt, größere HD und nicht mehr Öl im Benzin. 😎


Auf den Punkt gebracht, oder wie Lorchen sagen würde: Treffer, versenkt!


Also ist das was im Neuber-Müller zur Vergasereinstellung Einfahren unter Teillastnadeleinstellung schreibt gefaselt ?
Umgangssprachlich Unsinn ?

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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon hermann27 » 10. April 2019 22:29

Das kann ich beim besten Willen nirgends herauslesen
Fetter bedeutet fuer mich auch Nadel nach oben.
Bei so vielen Klemmern waere ich lieber etwas zu vorsichtig.
Es kann aber nicht immer alles aufgezaehlt werden, was auch wichtig ist, weil die Beitraege sonst unendlich wuerden.

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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon Duttlbär » 17. April 2019 00:14

Trebel-TS hat geschrieben:Ich habe mal ein Bild vom Endstück des Auspuffs gemacht:

Ob der Auspuff soviel ausmacht? Der Klang ist wenigstens so wie das Original... Ich glaube ich nicht, dass er verkokt ist, da ich nur "über Land" fahre.
Hat schon mal jemand ähnliche schlechte Erfahrungen mit diesem Auspuff gemacht?


Hallo, ich habe mir eine nicht fahrbereite ES250/2 zugelegt, an der ein gleicher Auspuff angebaut war.
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Nach der Wiederbelebung der MZ hatte ich üble Hitzeprobleme bei Vollast: Klingeln, plötzlicher Leistungsabfall, weiße Zündkerze. Auf dem besten Weg zum Kolbenklemmer. Die Suche nach Falschluft, größere Hauptdüsen, kältere Zündkerzen, Zündeinstellung, Schwimmerstand usw. hat nichts verändert.
Über die Antwortem zum Auspuff in diesem Fred bin ich zu dem Schluss gekommen, dass der die Ursache sein müsste. Richtig vorstellen konnte ich es mir nicht, da sogar die Leistung mit dem Auspuff in Ordnung war. Ich habe einen originalen MZ Auspuff ergattert (vermutlich von einer ETZ250) und letztes Wochenende angebaut.
Die Hitzeprobleme sind weg. Ich kann also die schlechte Erfahrung bestätigen. Dieser Nachbauauspuff ist ein Motorenkiller! (Wie kann man so was überhaupt verkaufen?)

Gruß Dietmar

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Re: Kobenklemmer zum X-ten Mal

Beitragvon MRS76 » 17. April 2019 09:29

Mmmh.
Vor diesen Problem stehe ich gerade bei einer Etz 150.
Der Auspuff wurde durch Nachbau ersetzt weil total weggegammelt und Dellen ohne Ende.
Ist der 10,5kW Motor. Hauptdüse auf 125, LLD auf 40.
Trotzdem zieht der Eimer nicht die Wurst vom Teller.
1. Und 2. Gang dreht super aus.
Dann in den 3.Gang und ab da wie zugeschnürt.
Nebenluftsuche ergab nichts.
Also erstmal ein anderen Töff auftreiben. 🤷🏻‍♂️🙈

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12er Bandit Bj. 97 mutiert zur Reiseenduro
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